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5 Stunden her

Golf Rules

Das Grün und insbesondere die Puttlinie ist "heilig" - diese dürfen nach R16-1 "Das Grün / Allgemeines" nur in folgenden Fällen berührt werden:

(I) dass der Spieler lose hinderliche Naturstoffe fortbewegen darf, ohne dabei irgendetwas niederzudrücken;
(II) dass der Spieler beim Ansprechen des Balls den Schläger vor den Ball stellen darf, ohne dabei irgendetwas niederzudrücken;
(III) beim Nachmessen – Regel 18-6;
(IV) beim Aufnehmen oder Zurücklegen des Balls – Regel 16-1b;
(V) beim Eindrücken eines Ballmarkers;
(VI) beim Ausbessern von alten Lochpfropfen oder Einschlaglöchern von Bällen auf dem Grün – Regel 16-1c und
(VII) beim Fortbewegen beweglicher Hemmnisse – Regel 24-1.

Spikemarken dürfen im übrigen nicht beseitigt werden... (tk)
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Das Grün und insbesondere die Puttlinie ist heilig - diese dürfen nach R16-1 Das Grün / Allgemeines nur in folgenden Fällen berührt werden:

(I) dass der Spieler lose hinderliche Naturstoffe fortbewegen darf, ohne dabei irgendetwas niederzudrücken;
(II) dass der Spieler beim Ansprechen des Balls den Schläger vor den Ball stellen darf, ohne dabei irgendetwas niederzudrücken;
(III) beim Nachmessen – Regel 18-6; 
(IV) beim Aufnehmen oder Zurücklegen des Balls – Regel 16-1b;
(V) beim Eindrücken eines Ballmarkers;
(VI) beim Ausbessern von alten Lochpfropfen oder Einschlaglöchern von Bällen auf dem Grün – Regel 16-1c und
(VII) beim Fortbewegen beweglicher Hemmnisse – Regel 24-1. 

Spikemarken dürfen im übrigen nicht beseitigt werden... (tk)

1 Tag her

Golf Rules

Ein „Provisorischer Ball“ ist ein Ball, der nach Regel 27-2 für einen Ball gespielt wird, der außerhalb eines Wasserhindernisses verloren oder im Aus sein kann.

Und was ist, wenn ein provisorischen Ball nur deswegen gespielt wird, weil der ursprüngliche Ball in einem Wasserhindernis sein könnte (Decision D27-2a/2)?

Frage: Der vom Abschlag gespielte Ball eines Spielers könnte in einem Wasserhindernis gelandet sein, aber er ist ganz offensichtlich nicht außerhalb desselben verloren oder im Aus. Der Spieler kündigt an, dass er einen provisorischen Ball spielen werde, weil sein Ball in dem Wasserhindernis sein könnte und spielt ihn auch. Nach Regel 27-2a scheint aber unter solchen Umständen das Spielen eines provisorischen Balls nicht zulässig zu sein. Wie ist die Regelentscheidung?

Antwort: Der Spieler hat keinen provisorischen Ball gespielt, da gemäß der Erklärung „Provisorischer Ball" ein provisorischer Ball ein Ball ist, der nach Regel 27-2 für einen Ball gespielt wird, welcher außerhalb eines Wasserhindernisses verloren oder im Aus sein kann. Somit ist der zweite vom Abschlag gespielte Ball im Spiel, weil er kein provisorischer Ball ist. (tk)
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Ein „Provisorischer Ball“ ist ein Ball, der nach Regel 27-2 für einen Ball gespielt wird, der außerhalb eines Wasserhindernisses verloren oder im Aus sein kann.

Und was ist, wenn ein provisorischen Ball nur deswegen gespielt wird, weil der ursprüngliche Ball in einem Wasserhindernis sein könnte (Decision D27-2a/2)?

Frage: Der vom Abschlag gespielte Ball eines Spielers könnte in einem Wasserhindernis gelandet sein, aber er ist ganz offensichtlich nicht außerhalb desselben verloren oder im Aus. Der Spieler kündigt an, dass er einen provisorischen Ball spielen werde, weil sein Ball in dem Wasserhindernis sein könnte und spielt ihn auch. Nach Regel 27-2a scheint aber unter solchen Umständen das Spielen eines provisorischen Balls nicht zulässig zu sein. Wie ist die Regelentscheidung?

Antwort: Der Spieler hat keinen provisorischen Ball gespielt, da gemäß der Erklärung „Provisorischer Ball ein provisorischer Ball ein Ball ist, der nach Regel 27-2 für einen Ball gespielt wird, welcher außerhalb eines Wasserhindernisses verloren oder im Aus sein kann. Somit ist der zweite vom Abschlag gespielte Ball im Spiel, weil er kein provisorischer Ball ist. (tk)

 

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Diese Regelung gibt es wohl 2019 nicht mehr. Was war der Sinn dahinter?

🤔

Etwas mehr Erklärung und die sich daraus ergebenden Konsequenzen, hätten mich schon interessiert. Die Ausgangssituation ist doch hypothetisch. Der Ball könnte (!) in einem Wasserhindernis gelandet sein, ist aber nicht außerhalb verloren oder im Aus. Was soll der Spieler denn anderes machen, als einen provisorischen Ball zu spielen, da dieser ja nicht wissen kann, wo sein Ball liegt? Würde er dies wissen, hätte dieser ja keinen provisorischen Ball angekündigt und gespielt. So wie ich dies verstehe bedeutet es, dass, wenn der Ball dann doch im Wasserhindernis liegen sollte, der Spieler mit seinem erneuten Abschlag nur vom letzten Punkt (und unter Längenverlust) einen Ball gespielt hat statt zu droppen. Also wäre dies straffrei und ein provisorischer Ball wird nicht zwingen zum provisorischen Ball, obgleich man ihn als solchen angekündigt hatte. Oder verstehe ich da etwas falsch?

Mangels Platzkenntnis (Birdiebook nicht eingesehen) hatte ich einmal einen provisorischen Ball gespielt, da ich den ursprünglichen Ball an einer vom Abschlag aus nicht einsehbaren Stelle im Aus vermutete. Tatsächlich war an dieser Stelle aber seitliches Wasser gesteckt und der Ball konnte nur darin verschwunden sein. Damit hätte ich den „irrtümlichen Provisorischen“ mit Schlag 4 weiterspielen müssen, richtig ?

2 Tage her

Golf Rules

Beschädigungen durch Krähen auf dem Fairway ist anscheinend auf vielen Golfplätzen ein akutes Problem. Sind diese Stellen frisch aufgeworfen bzw. ist es offensichtlich, dass die Löcher durch die Krähen entstanden sind, dann greift hier die Definition „Ungewöhnlich beschaffener Boden“ und Erleichterung wird nach Regel R25-1 "Ungewöhnlich beschaffener Boden" gewährt.

„Ungewöhnlich beschaffener Boden“ bezeichnet folgende Umstände auf dem Platz: Zeitweiliges Wasser, Boden in Ausbesserung oder Loch, Aufgeworfenes oder Laufweg eines Erdgänge grabenden Tiers, eines Reptils oder eines Vogels.

Wie ist es jedoch, wenn diese Schadstellen schon ausgebessert wurden?

In diesem Fall sollte durch die Spielleitung die Stellen als "Boden in Ausbesserung" markiert werden bzw. eine Platzregel erlassen werden, dass diese Bereiche weiterhin so zu behandeln sind. So erleichtert man den Spieler den Umgang mit einer solchen Fehlstelle und dieser kann eindeutig und regelkonform das Spiel fortsetzen.

Um diesen Bereich zu Schonen könnte z.B. die Musterplatzregel aus dem Anhang I / Teil A der Golfregeln genutzt werden:

„Der Platzbereich ........................ (kenntlich durch ................) ist Boden in Ausbesserung, von dem nicht gespielt werden darf. Liegt der Ball eines Spielers in dem Bereich oder behindert solcher die Standposition oder den Raum seines beabsichtigten Schwungs des Spielers, muss der Spieler Erleichterung nach Regel 25-1 in Anspruch nehmen." (tk)
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Beschädigungen durch Krähen auf dem Fairway ist anscheinend auf vielen Golfplätzen ein akutes Problem. Sind diese Stellen frisch aufgeworfen bzw. ist es offensichtlich, dass die Löcher durch die Krähen entstanden sind, dann greift hier die Definition „Ungewöhnlich beschaffener Boden“ und Erleichterung wird nach Regel R25-1 Ungewöhnlich beschaffener Boden gewährt.

„Ungewöhnlich beschaffener Boden“ bezeichnet folgende Umstände auf dem Platz: Zeitweiliges Wasser, Boden in Ausbesserung oder Loch, Aufgeworfenes oder Laufweg eines Erdgänge grabenden Tiers, eines Reptils oder eines Vogels.

Wie ist es jedoch, wenn diese Schadstellen schon ausgebessert wurden?

In diesem Fall sollte durch die Spielleitung die Stellen als Boden in Ausbesserung markiert werden bzw. eine Platzregel erlassen werden, dass diese Bereiche weiterhin so zu behandeln sind. So erleichtert man den Spieler den Umgang mit einer solchen Fehlstelle und dieser kann eindeutig und regelkonform das Spiel fortsetzen.

Um diesen Bereich zu Schonen könnte z.B. die Musterplatzregel aus dem Anhang I / Teil A der Golfregeln genutzt werden:

 „Der Platzbereich ........................ (kenntlich durch ................) ist Boden in Ausbesserung, von dem nicht gespielt werden darf. Liegt der Ball eines Spielers in dem Bereich oder behindert solcher die Standposition oder den Raum seines beabsichtigten Schwungs des Spielers, muss der Spieler Erleichterung nach Regel 25-1 in Anspruch nehmen. (tk)

 

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Jürgen Tatzber Andreas Rautner Mario Hunter Thomas Mitsche

3 Tage her

Golf Rules

Das "redliche Beziehen der Standposition" ist dem Spieler nach R13-2 "Lage, Raum des beabsichtigten Stands oder Schwungs, oder Spiellinie verbessern" erlaubt. Doch was heißt das überhaupt?

In der Decison D13-2/1 "Erläuterung von 'redliches Beziehen der Standposition'" ist dieses beispielhaft erklärt:

Frage: Regel 13-2 besagt, dass ein Spieler den Ort der Lage oder die Lage seines Balls, den Raum seines beabsichtigten Stands oder Schwungs, seine Spiellinie sowie eine angemessene Verlängerung dieser Linie über das Loch hinaus, nicht durch Bewegen, Biegen oder Brechen von irgendetwas, das wächst oder befestigt ist (eingeschlossen unbewegliche Hemmnisse sowie Gegenstände zum Bezeichnen des Aus), verbessern darf. Jedoch zieht sich der Spieler keine Strafe zu, wenn dies vorkommt bei „redlichem Beziehen der Standposition?. Was ist hierbei die Bedeutung von „redlich"?

Antwort: Ohne die Einschränkung „redlich" würde der o. g. Satz aus Regel 13-2 das Verbessern des Orts der Lage oder der Lage des Balls, den Raum des beabsichtigten Stands oder Schwungs oder der Spiellinie durch jedwede Handlung erlauben, die dem Beziehen der Standposition zugeordnet werden kann. Der Gebrauch des Wortes „redlich“ beabsichtigt, dass der Spieler dahin gehend eingeschränkt wird, sich auf das Unvermeidbare beim Beziehen der Standposition für den beabsichtigten Schlag beschränken zu müssen, ohne den Ort der Lage oder die Lage seines Balls, den Raum seines beabsichtigten Stands oder Schwungs oder seine Spiellinie unangemessen zu verbessern. So sollte der Spieler beim Beziehen der Standposition für den beabsichtigten Schlag alles zu vermeiden suchen, was zu einer auch nur minimalen Verbesserung des Ortes der Lage oder der Lage seines Balls, des Raums seines beabsichtigten Stands oder Schwungs oder seiner Spiellinie führen könnte. Der Spieler hat keinen Anspruch auf eine normale Standposition oder einen normalen Schwung – er muss sich der Situation, in der sein Ball gefunden wird, anpassen und seine Standposition so normal beziehen, wie es die gegebenen Umstände zulassen. Was redlich ist, muss unter Abwägung aller Umstände entschieden werden.

Beispiele für redliches Beziehen der Standposition:
- Sich rückwärts in einen Ast oder ein Bäumchen drängen, wenn dies der einzige Weg ist, die Standposition für den beabsichtigten Schlag zu beziehen, auch wenn dies zur Folge hat, dass der Ast aus dem Weg geräumt wird oder das Bäumchen sich biegt oder sogar abbricht.
- Biegen eines Astes mit den Händen, im Bestreben, so unter den Baum zu gelangen, um einen Ball zu spielen.

Beispiele für nicht redliches Beziehen der Standposition:
- Absichtliches Bewegen, Biegen oder Brechen von Ästen mit den Händen, einem Fuß oder dem Körper um die Äste für Rückschwung oder Schlag aus dem Weg zu räumen.
- Sich auf einen Ast stellen, um zu verhindern, dass der Ast Rückschwung oder Schlag stört.
- Oder zum selben Zweck einen Ast mit einem anderen verhaken oder zwei Unkrautpflanzen miteinander verflechten.
- Mit der Hand einen Ast umbiegen, der den Ball verdeckt, nachdem die Standposition bezogen worden war.
- Beim Beziehen der Standposition mit den Händen, einem Fuß oder dem Körper einen störenden Ast biegen, obwohl die Standposition auch ohne Verbiegen des Astes hätte bezogen werden können.

Ein Referee-Ausbilder hat mir mal den Tipp gegeben: beide Hände an den Schläger und dann die Standposition beziehen vermeidet schon einmal einen Großteil von Fehler, die Standposition nicht redlich zu beziehen... (tk)
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Das redliche Beziehen der Standposition ist dem Spieler nach R13-2 Lage, Raum des beabsichtigten Stands oder Schwungs, oder Spiellinie verbessern erlaubt. Doch was heißt das überhaupt?

In der Decison D13-2/1 Erläuterung von redliches Beziehen der Standposition ist dieses beispielhaft erklärt:

Frage: Regel 13-2 besagt, dass ein Spieler den Ort der Lage oder die Lage seines Balls, den Raum seines beabsichtigten Stands oder Schwungs, seine Spiellinie sowie eine angemessene Verlängerung dieser Linie über das Loch hinaus, nicht durch Bewegen, Biegen oder Brechen von irgendetwas, das wächst oder befestigt ist (eingeschlossen unbewegliche Hemmnisse sowie Gegenstände zum Bezeichnen des Aus), verbessern darf. Jedoch zieht sich der Spieler keine Strafe zu, wenn dies vorkommt bei „redlichem Beziehen der Standposition?. Was ist hierbei die Bedeutung von „redlich?

Antwort: Ohne die Einschränkung „redlich würde der o. g. Satz aus Regel 13-2 das Verbessern des Orts der Lage oder der Lage des Balls, den Raum des beabsichtigten Stands oder Schwungs oder der Spiellinie durch jedwede Handlung erlauben, die dem Beziehen der Standposition zugeordnet werden kann. Der Gebrauch des Wortes „redlich“ beabsichtigt, dass der Spieler dahin gehend eingeschränkt wird, sich auf das Unvermeidbare beim Beziehen der Standposition für den beabsichtigten Schlag beschränken zu müssen, ohne den Ort der Lage oder die Lage seines Balls, den Raum seines beabsichtigten Stands oder Schwungs oder seine Spiellinie unangemessen zu verbessern. So sollte der Spieler beim Beziehen der Standposition für den beabsichtigten Schlag alles zu vermeiden suchen, was zu einer auch nur minimalen Verbesserung des Ortes der Lage oder der Lage seines Balls, des Raums seines beabsichtigten Stands oder Schwungs oder seiner Spiellinie führen könnte. Der Spieler hat keinen Anspruch auf eine normale Standposition oder einen normalen Schwung – er muss sich der Situation, in der sein Ball gefunden wird, anpassen und seine Standposition so normal beziehen, wie es die gegebenen Umstände zulassen. Was redlich ist, muss unter Abwägung aller Umstände entschieden werden. 

Beispiele für redliches Beziehen der Standposition: 
- Sich rückwärts in einen Ast oder ein Bäumchen drängen, wenn dies der einzige Weg ist, die Standposition für den beabsichtigten Schlag zu beziehen, auch wenn dies zur Folge hat, dass der Ast aus dem Weg geräumt wird oder das Bäumchen sich biegt oder sogar abbricht. 
- Biegen eines Astes mit den Händen, im Bestreben, so unter den Baum zu gelangen, um einen Ball zu spielen. 

Beispiele für nicht redliches Beziehen der Standposition: 
- Absichtliches Bewegen, Biegen oder Brechen von Ästen mit den Händen, einem Fuß oder dem Körper um die Äste für Rückschwung oder Schlag aus dem Weg zu räumen. 
- Sich auf einen Ast stellen, um zu verhindern, dass der Ast Rückschwung oder Schlag stört. 
- Oder zum selben Zweck einen Ast mit einem anderen verhaken oder zwei Unkrautpflanzen miteinander verflechten. 
- Mit der Hand einen Ast umbiegen, der den Ball verdeckt, nachdem die Standposition bezogen worden war. 
- Beim Beziehen der Standposition mit den Händen, einem Fuß oder dem Körper einen störenden Ast biegen, obwohl die Standposition auch ohne Verbiegen des Astes hätte bezogen werden können.

Ein Referee-Ausbilder hat mir mal den Tipp gegeben: beide Hände an den Schläger und dann die Standposition beziehen vermeidet schon einmal einen Großteil von Fehler, die Standposition nicht redlich zu beziehen... (tk)

 

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Tim von Coburg zum Thema biegen ne 😉

Wie heißt der Satz denn im Original... ?redlich?

Da fällt mir ein Regelfall von der DGL vor vielen Jahren ein: der Ball des Spielers liegt auf einem Maulwurfshaufen unter einer Tanne. Die Tanne ist sauber in ca. 1,20 m aufgeastet und hat ein sehr dichtes Astwerk. Der Spieler erhält Erleichterung nach 25-1. Der Punkt ist immer noch unter dem Baum. Beim droppen stellen der Referee und der Spieler fest, daß der Spieler beim fallenlassen nicht aufrecht stehen kann. Spielen war aber aus der Position für den Spieler aber möglich. Eine Decision dazu haben wir nicht gefunden, denn um den Ball korrekt ins Spiel zu bringen, muss der Spieler den Ball am ausgestrecktem Arm ja aus Schulterhöhe fallen lassen. Das war aber gar nicht Möglich. Ein zweiter Referee konnte den Fall auch nicht lösen und so durfte der Spieler in gebeugter Höhe den Ball fallen lassen. Die Referees entschieden hier auf R1-4 (Nicht durch Regeln erfasste Einzelheiten) und der Spieler durfte straffrei weiter spielen.

Jan Dickmann

Alex Rand

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4 Tage her

Golf Rules

So, wir arbeiten dann für Euch schon mal ein bißchen "vor", damit wir Euch auch in der Übergangsphase auf den aktuellen Stand ab 2019 bringen können... ... MehrWeniger

So, wir arbeiten dann für Euch schon mal ein bißchen vor, damit wir Euch auch in der Übergangsphase auf den aktuellen Stand ab 2019 bringen können...

 

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Weiß schon jemand wann es auf Deutsch kommt? Und was ist mit den DC‘s?

4 Tage her

Golf Rules

Was bedeuten eigentlich die "komische Punkte auf den Abschlägen" war eine weitere Frage vom Wochenende, die an uns herangetragen wurde.

Das hat etwas mit R11-2 "Abschlagmarkierungen" zu tun - dort heißt es: bevor ein Spieler mit irgendeinem Ball seinen ersten Schlag vom Abschlag des zu spielenden Lochs macht, gelten die Abschlagmarkierungen als befestigt. Bewegt der Spieler in einem derartigen Zusammenhang eine Abschlagmarkierung, bzw. duldet er, dass sie bewegt wird, um dadurch zu verhindern, dass sie seine Standposition, den Raum seines beabsichtigten Schwungs oder seine Spiellinie behindert, zieht er sich die Strafe für Verstoß gegen Regel 13-2 zu.

Sollte jedoch eine Abschlagmarkierung durch einen Spieler absichtlich oder unabsichtlich bewegt werden, dann kann diese durch die Kennzeichnung wieder an die exakte Stelle zurückgesetzt werden. Deshalb wird jeden Morgen vor dem Spieltag durch einen oder mehrere Sprühpunkt(e) an der äußeren, vorderen Ecken die Position gekennzeichnet - in diesem Fall also die linke Abschlagmarkierung vom dritten Spieltag.

In der Decision D11-2/2 "Abschlagmarkierungen durch Spieler bewegt" sind Beispiele mit Einfluss auf die Strafe für den Spieler aufgeführt:

(a) Ein Spieler bewegt eine Abschlagmarkierung, bevor er mit irgendeinem Ball seinen ersten Schlag von diesem Abschlag spielt, weil die Abschlagmarkierung die Lage seines Balls, seine Standposition oder den Raum seines beabsichtigen Schwungs beeinträchtigt – Lochverlust im Lochspiel oder zwei Strafschläge im Zählspiel für Verstoß gegen Regel 13-2.
(b) Ein Spieler bewegt eine Abschlagmarkierung, bevor oder nachdem er einen Schlag von dem Abschlag spielt, weil die Abschlagmarkierungen seiner Ansicht nach zu nahe beisammen, zu weit zurück oder in eine falsche Richtung weisend gesteckt sind oder aus ähnlichen Gründen – Disqualifikation unter Anwendung von Regel 33-7, es sei denn, die Abschlagmarkierung wird wieder zurückgesteckt, bevor der Spieler oder irgendein anderer Spieler von dem Abschlag spielt; in diesem Fall ist die Strafe abzuändern in Lochverlust im Lochspiel oder zwei Strafschläge im Zählspiel.
(c) Ein Spieler bewegt eine Abschlagmarkierung, bevor oder nachdem er einen Schlag von diesem Abschlag spielt, weil er über dieselbe gestolpert oder gestürzt ist – keine Strafe und die Abschlagmarkierung sollte zurückgesteckt werden.
(d) Ein Spieler bewegt eine Abschlagmarkierung, bevor oder nachdem er einen Schlag von diesem Abschlag spielt, indem er absichtlich mit dem Fuß oder einem Schläger dagegentritt oder -schlägt – keine Strafe und die Abschlagmarkierung sollte zurückgesteckt werden.
(e) Ein Spieler nimmt eine Abschlagmarkierung ohne erkennbaren Grund und ohne Ermächtigung durch die Regeln vor oder nach dem Spielen eines Schlags vom Abschlag auf – keine Strafe und die Abschlagmarkierung sollte zurückgesteckt werden. (tk)
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Was bedeuten eigentlich die komische Punkte auf den Abschlägen war eine weitere Frage vom Wochenende, die an uns herangetragen wurde. 

Das hat etwas mit R11-2 Abschlagmarkierungen zu tun - dort heißt es: bevor ein Spieler mit irgendeinem Ball seinen ersten Schlag vom Abschlag des zu spielenden Lochs macht, gelten die Abschlagmarkierungen als befestigt. Bewegt der Spieler in einem derartigen Zusammenhang eine Abschlagmarkierung, bzw. duldet er, dass sie bewegt wird, um dadurch zu verhindern, dass sie seine Standposition, den Raum seines beabsichtigten Schwungs oder seine Spiellinie behindert, zieht er sich die Strafe für Verstoß gegen Regel 13-2 zu.

Sollte jedoch eine Abschlagmarkierung durch einen Spieler absichtlich oder unabsichtlich bewegt werden, dann kann diese durch die Kennzeichnung wieder an die exakte Stelle zurückgesetzt werden. Deshalb wird jeden Morgen vor dem Spieltag durch einen oder mehrere Sprühpunkt(e) an der äußeren, vorderen Ecken die Position gekennzeichnet - in diesem Fall also die linke Abschlagmarkierung vom dritten Spieltag.

In der Decision D11-2/2 Abschlagmarkierungen durch Spieler bewegt sind Beispiele mit Einfluss auf die Strafe für den Spieler aufgeführt:

(a) Ein Spieler bewegt eine Abschlagmarkierung, bevor er mit irgendeinem Ball seinen ersten Schlag von diesem Abschlag spielt, weil die Abschlagmarkierung die Lage seines Balls, seine Standposition oder den Raum seines beabsichtigen Schwungs beeinträchtigt – Lochverlust im Lochspiel oder zwei Strafschläge im Zählspiel für Verstoß gegen Regel 13-2. 
(b) Ein Spieler bewegt eine Abschlagmarkierung, bevor oder nachdem er einen Schlag von dem Abschlag spielt, weil die Abschlagmarkierungen seiner Ansicht nach zu nahe beisammen, zu weit zurück oder in eine falsche Richtung weisend gesteckt sind oder aus ähnlichen Gründen – Disqualifikation unter Anwendung von Regel 33-7, es sei denn, die Abschlagmarkierung wird wieder zurückgesteckt, bevor der Spieler oder irgendein anderer Spieler von dem Abschlag spielt; in diesem Fall ist die Strafe abzuändern in Lochverlust im Lochspiel oder zwei Strafschläge im Zählspiel. 
(c) Ein Spieler bewegt eine Abschlagmarkierung, bevor oder nachdem er einen Schlag von diesem Abschlag spielt, weil er über dieselbe gestolpert oder gestürzt ist – keine Strafe und die Abschlagmarkierung sollte zurückgesteckt werden. 
(d) Ein Spieler bewegt eine Abschlagmarkierung, bevor oder nachdem er einen Schlag von diesem Abschlag spielt, indem er absichtlich mit dem Fuß oder einem Schläger dagegentritt oder -schlägt – keine Strafe und die Abschlagmarkierung sollte zurückgesteckt werden. 
(e) Ein Spieler nimmt eine Abschlagmarkierung ohne erkennbaren Grund und ohne Ermächtigung durch die Regeln vor oder nach dem Spielen eines Schlags vom Abschlag auf – keine Strafe und die Abschlagmarkierung sollte zurückgesteckt werden. (tk)

5 Tage her

Golf Rules

Kleine Regelkunde von den Deutschen Jugendmeisterschaften AK14/16 vom Wochenende - der Zaun entlang der letzten Spielbahn markierte in den Club-Platzregeln die Ausgrenze. Um jedoch für das Wettspiel eine eindeutige Kennzeichnung für die Spieler zu gewährleisten, entschieden wir uns als Spielleitung mit einer zusätzlichen Auslinie zwischen Grün und Zaun (ca. 10cm neben dem Zaun) eine klare Platzgrenze zu definieren.

Und es kam, wie es kommen musste - der Ball eines Spielers kam so nahe am Zaun zur Ruhe, dass er beim Schwung durch den Zaum behindert war? Ist der Zaun in diesem Fall ein unbewegliches Hemmnis?

Nein, denn lt. Erklärungen „Hemmnis“ sind alles Künstliche, eingeschlossen die künstlich angelegten Oberflächen und Begrenzungen von Straßen und Wegen sowie künstlich hergestelltes Eis Hemmnisse, jedoch ausgenommen [...]
jeder im Aus befindliche Teil eines unbeweglichen künstlichen Gegenstands [...].

Kleine Anmerkung: der Spieler wusste dieses, war aber durch eine Aussage eines dort in der Nähe befindlichen Zuschauers irritiert. 😉

Insofern hoffen wir darauf, dass unsere regelmäßige Regelkunde nicht nur allen Golfspielern hilft, sondern auch allen Zuschauer ein besseres Verständnis über das regeltechnisch richtige Vorgehen gibt... (tk)
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Kleine Regelkunde von den Deutschen Jugendmeisterschaften AK14/16 vom Wochenende - der Zaun entlang der letzten Spielbahn markierte in den Club-Platzregeln die Ausgrenze. Um jedoch für das Wettspiel eine eindeutige Kennzeichnung für die Spieler zu gewährleisten, entschieden wir uns als Spielleitung mit einer zusätzlichen Auslinie zwischen Grün und Zaun (ca. 10cm neben dem Zaun) eine klare Platzgrenze zu definieren.

Und es kam, wie es kommen musste - der Ball eines Spielers kam so nahe am Zaun zur Ruhe, dass er beim Schwung durch den Zaum behindert war? Ist der Zaun in diesem Fall ein unbewegliches Hemmnis?

Nein, denn lt. Erklärungen „Hemmnis“ sind alles Künstliche, eingeschlossen die künstlich angelegten Oberflächen und Begrenzungen von Straßen und Wegen sowie künstlich hergestelltes Eis Hemmnisse, jedoch ausgenommen [...]
jeder im Aus befindliche Teil eines unbeweglichen künstlichen Gegenstands [...].

Kleine Anmerkung: der Spieler wusste dieses, war aber durch eine Aussage eines dort in der Nähe befindlichen Zuschauers irritiert. ;-)

Insofern hoffen wir darauf, dass unsere regelmäßige Regelkunde nicht nur allen Golfspielern hilft, sondern auch allen Zuschauer ein besseres Verständnis über das regeltechnisch richtige Vorgehen gibt... (tk)

 

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Zwischen Grün und Zaun sind es ca. 10 m. Wo genau war denn die weiße Linie?

Es gibt ja nun Golfclubs, die einen elektrischen Weidezaun, der Teil der Ausgrenze ist, als unbewegliches Hemmnis per Platzregel festgelegt haben. Ist das regelkonform?

6 Tage her

Golf Rules

Schönes Foto von der PGA Tour vom Wochenende - allerdings nur dann, wenn man im Clubhaus sitzt und auf den Platz hinaus schaut. Muldmiger wird es da, wenn man sich in einer Schutzhütte befindet oder sogar noch auf dem Platz unterwegs ist.

Blitze sind lebensgefährlich - deswegen an dieser Stelle zum Herbst noch einmal der Hinweis auf die hoffentlich bekannten Warnsignale in Bezug auf die Aussetzung des Spiels wegen Gefahr (Regel 6-8 b Anmerkung).

Signaltöne bei Spielunterbrechung:
- unverzügliches Unterbrechen des Spiels (Gefahr): ein langer Signalton
- Unterbrechung des Spiels: wiederholt 3 kurze Töne
- Wiederaufnahme des Spiels: wiederholt 2 kurze Töne

Unabhängig hiervon kann jeder Spieler bei Blitzgefahr das Spiel
eigenverantwortlich unterbrechen (Regel 6-8a.II).

Jeder Schlag nach dem Ball nach einer sofortigen Unterbrechung führt automatisch zur Disqualifikation, wenn die empfohlene Wettspielbestimmung (siehe Ziffer 4 im Anhang I Teil B der Golfregeln (S. 210-211)) in Kraft gesetzt ist.

Dabei sei auch noch einmal angemerkt, dass die sofortige Unterbrechung auch SOFORT bedeutet. Also bitte den Ball markieren oder liegen lassen und sich unmittelbar in einen geschützten Bereich begeben. Auch die Nutzung der Übungseinrichtungen in dieser Zeit sind verboten.

Die Wiederaufnahme des Spiels wird dann ebenfalls durch die Spielleitung angeordnet, wenn die Gefahr vorüber ist. (tk)
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Schönes Foto von der PGA Tour vom Wochenende - allerdings nur dann, wenn man im Clubhaus sitzt und auf den Platz hinaus schaut. Muldmiger wird es da, wenn man sich in einer Schutzhütte befindet oder sogar noch auf dem Platz unterwegs ist.

Blitze sind lebensgefährlich - deswegen an dieser Stelle zum Herbst noch einmal der Hinweis auf die hoffentlich bekannten Warnsignale in Bezug auf die Aussetzung des Spiels wegen Gefahr (Regel 6-8 b Anmerkung).

Signaltöne bei Spielunterbrechung:
- unverzügliches Unterbrechen des Spiels (Gefahr): ein langer Signalton
- Unterbrechung des Spiels: wiederholt 3 kurze Töne
- Wiederaufnahme des Spiels: wiederholt 2 kurze Töne

Unabhängig hiervon kann jeder Spieler bei Blitzgefahr das Spiel
eigenverantwortlich unterbrechen (Regel 6-8a.II). 

Jeder Schlag nach dem Ball nach einer sofortigen Unterbrechung führt automatisch zur Disqualifikation, wenn die empfohlene Wettspielbestimmung (siehe Ziffer 4 im Anhang I Teil B der Golfregeln (S. 210-211)) in Kraft gesetzt ist. 

Dabei sei auch noch einmal angemerkt, dass die sofortige Unterbrechung auch SOFORT bedeutet. Also bitte den Ball markieren oder liegen lassen und sich unmittelbar in einen geschützten Bereich begeben. Auch die Nutzung der Übungseinrichtungen in dieser Zeit sind verboten. 

Die Wiederaufnahme des Spiels wird dann ebenfalls durch die Spielleitung angeordnet, wenn die Gefahr vorüber ist. (tk)

 

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Aber was macht man wenn der Golfplatz nur Wetterschutzhütten hat, die dann noch aus Metall sind und Wald drumherum und das Clubhaus weit weg 😡 Möglichkeit sich zu schützen gleich null

1 Woche her

Golf Rules

Auch auf die Gefahr uns zu wiederholen - eine Platzvorbereitung mit "offenen Augen" kann auch auf das Thema "Spielgeschwindigkeit" einen erheblichen Einfluss haben.

In diesem Beispiel sind die Abschlagbauwerke vom Architekten so konzipiert worden, dass diese "gerade" in Richtung Fairway zeigen. Was aber ist denn gerade?

Bei dem Fotobeispiel handelte es sich um das Ergebnis der Platzvorbereitung für ein DGV-Wettspiel, bei dem Spielerinnen mit einem Maximal-Handicap von -4 an den Start gingen. Nach den Eindrücken der Einspielrunde war deswegen davon auszugehen, dass die Spielerinnen den Ball direkt über die linken Fairwaybunker Richtung Grün spielen. Insofern war "gerade" für dieses Teilnehmerfeld anders 😉

Und genauso darauf sollte beim Setzen der Abschlagmarkierungen durch die Spielleitung vor dem Wettspiel geachtet werden - diese sollen senkrecht zur Landezone auf dem Fairway ausgerichtet sein. Denn orientiert sich eine Spielerin an den falsch ausgerichteten Markierungen, dann ist mit Verzögerungen durch die notwendige Ballsuche im rechten Rough oder den Büschen zu rechnen. (tk)
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Auch auf die Gefahr uns zu wiederholen - eine Platzvorbereitung mit offenen Augen kann auch auf das Thema Spielgeschwindigkeit einen erheblichen Einfluss haben.

In diesem Beispiel sind die Abschlagbauwerke vom Architekten so konzipiert worden, dass diese gerade in Richtung Fairway zeigen. Was aber ist denn gerade?

Bei dem Fotobeispiel handelte es sich um das Ergebnis der Platzvorbereitung für ein DGV-Wettspiel, bei dem Spielerinnen mit einem Maximal-Handicap von -4 an den Start gingen. Nach den Eindrücken der Einspielrunde war deswegen davon auszugehen, dass die Spielerinnen den Ball direkt über die linken Fairwaybunker Richtung Grün spielen. Insofern war gerade für dieses Teilnehmerfeld anders ;-)

Und genauso darauf sollte beim Setzen der Abschlagmarkierungen durch die Spielleitung vor dem Wettspiel geachtet werden - diese sollen senkrecht zur Landezone auf dem Fairway ausgerichtet sein. Denn orientiert sich eine Spielerin an den falsch ausgerichteten Markierungen, dann ist mit Verzögerungen durch die notwendige Ballsuche im rechten Rough oder den Büschen zu rechnen. (tk)

 

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Aber bei niedrigen HCPs richtet sich kaum einer an den Markierungen aus, sondern sucht sich seine eigene Linie...

Anke Dröge: auch einstellige Spieler richten sich auf ihnen unbekannten Plätzen nach den Markierungen aus. Die Ergebnisse sind z. T. katastrophal. Auf dem heimischen Platz werden die Abschlagsmarkierungen hin und wieder ignoriert, weil man weiß, wie die Bälle springen und welcher Bounce wichtig ist, um aufs Fairway zu kommen. Insofern geht es hier um Fairness und folgerichtig um Spielgeschwindigkeit. Und das betrifft alle Golfer vollkommen unabhängig vom HCP.

Das gedachte und gesagte ist alles richtig aber wird in 90 Prozent alles Clubs nicht umgesetzt. Da die viele der greenkeeper keine Golfer sind oder keine Zeit zum Spielen haben und somit an solche Sachen einfach nicht denken genauso wie die Spielleitung die meistens aus Mitgliedern die es ehrenamtlich machen und auch an solchen Sachen nicht denken da die meistens kurz vor dem Spiel da sind. Was meines Erachtens auch ok ist da die Markierungen ja nur da sind damit ich davor Abschläge und auf den Bahnen habe ich auch keine Markierungen. Nur so als denk Anstoß. Aber ich finde es immer wieder gut das man Amateure mit Profis vergleicht und zu den Amateuren sagt sie spielen zu langsam. Also ein Profis hat glaube ich 2 einspielenden bei einem Turnier und seine Tasche trägt er auch nicht. An den Fairways stehen überall Leute die seinen Ball suchen und die Bunker brauch er auch nicht hacken oder und trotzdem brauchen sie 5 Stunden im Schnitt auf der pga Tour und zu den Amateuren sagt man ihr müsst in 4-4,5 Stunden durch sein. Also Last einfach mal diese Themen ums schnellere spiel und laßt uns einfach Spaß am Golf haben. Schönen Sonntag 😜

1 Woche her

Golf Rules

Schönes Video für einen Regelfall nach Regel R18-1 "Ball in Ruhe bewegt / Durch Nicht zum Spiel Gehöriges" - Danke für den Hinweis an unseren Leser Wolfgang Gottbrath...

Es gibt in diesem Fall keine Strafe für den Spieler und der Ball muss zurückgelegt werden. Der Spieler hat das Recht bzw. sogar die Pflicht den bereits zur Ruhe gekommenen Ball aus der ursprünglichen Lage zu spielen.

Wichtig ist zu beachten, dass es bekannt oder so gut wie sicher sein muss, dass etwas Nicht zum Spiel Gehöriges den Ball bewegt hat. Fehlt es an dieser Kenntnis oder Gewissheit, muss der Spieler den Ball spielen, wie er liegt oder, wenn der Ball nicht gefunden wird, nach Regel 27-1 verfahren. (tk)Hank Downey Was playing golf at Springfield Country Club in West Springfield, Massachusetts. Video courtesy Daniel Adams.
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Video image

 

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Wie ist es denn, wenn man sieht, dass der Fuchs den Ball nicht wieder fallen lässt und damit abhaut. Darf ich auch einen neuen Ball straffrei einsetzen an der alten Stelle?

1 Woche her

Golf Rules

Wir sind schon ein bißchen "stolz", dass wir in der letzten Zeit eine immer größere Community werden. Es ist schön zu sehen, wie viele Leser sich so internsiv mit den Golfregeln beschäftigen und uns auch regelmäßig Feedback geben.

Das heutige Regelbeispiel kommt von unserem Leser Ulf Hettstedt (Danke hierfür), der letztes Wochenende in Crans-sur-Sierre bei der Omega European Masters anwesend war. Zwischen zwei Spielbahnen wurde er Augenzeuge von einem Regelfall, den er gleich mit dem Handy festgehalten hat. In dem Video ist zu sehen, wie der Australier Jason Norris nach einem verzogenen Abschlag den Ball zwischen den Bäumen Richtung Grün spielen möchte. Doch leider liegt auf der Spiellinie kurz vor dem Grün eine Tribüne, die das Anspielen behindert.

Ohne (zusätzliche) Platzregel würde das bedeuten, dass der Spieler den gedachten Schlag spielen muss ohne ein Erleichterung zu bekommen. Nach Regel R24-2 "Unbewegliches Hemmnis" ist Behinderung nur dann durch ein unbewegliches Hemmnis gegeben, wenn ein Ball darin oder darauf liegt, oder wenn die Standposition des Spielers oder der Raum seines beabsichtigten Schwungs durch das Hemmnis betroffen sind - nicht jedoch die Spiellinie.

In Profiturnieren ist das Setup des Platzes meistens ggü. dem ursprünglichen "Normalzustand" verändert - deswegen wird häufig eine Platzregel erlassen, welche unter dem Begriff "Zeitweilige, unbewegliche Hemmnisse" (Temporary Immovable Obstruction – TIO) im Anhang der Golfregeln aufgeführt ist. Es handelt sich hierbei in der Regel um künstliche Gegenstände, welche vorübergehend installiert wurden und befestigt sind und nicht ohne weiteres bewegt werden können. Beispiele für TIO sind Zelte, Anzeigetafeln, Tribünen, Fernsehtürme, Toiletten und Ähnliches.

Die Besonderheit der Platzregel ist, dass der Spieler auch dann Erleichterung bekommt, wenn der Ball in, auf, unter oder hinter dem TIO liegt, so dass irgend ein Teil des TIO die Linie zwischen dem Ball des Spielers und dem Loch beeinträchtigt und auf seiner Spiellinie ist. Zusätzlich gilt diese Behinderung auch für TIOs, die sich im Aus befinden oder das Dropzonen eingereichtet werden, um die Behinderung von den TIO auszuschliessen.

Insofern sei an dieser Stelle - unabhängig von Profi- oder Amateurturnier - wieder einmal der Hinweis auf die Wettspielbestimmungen und lokalen Platzregel erlaubt. Der Spieler sollte sich vorher darüber infomieren, um regelkonform zu handeln... (tk)
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Omega European Masters / Jason Norris / TIO

 

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Wenn das mal nicht der Referee-Kollege Gary Butler ist...

1 Woche her

Golf Rules

Wir hatten ein kleines Gewinnspiel zu den 2019er Regeln, dass uns durch Yves von EXPERT GOLF ermöglicht wurde, der uns dankenswerterweise 5 der kleinen, handlichen Regelbücher zur Verfügung gestellt hat.

Die Glücksfee hat zugeschlagen und die fünf Gewinner, die die drei richtigen Antworten "1984, Regel R10 und Penaltyareas müssen nicht mehr zwingend Wasser enthalten oder dazu bestimmt sein und dürfen überall auf dem Platz gesteckt werden" ermittelt.

Je eines der Regelbücher bekommen:

-Isa Jantzen
-Nicole Blümel
-Tim Hauke
-Jürgen Teiner
-Carsten Mo

Bitte sendet mir per Nachricht Eure Anschriften, damit ich die Bücher versenden kann. Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß mit den Büchern auf dem Platz!

#Werbung #GolfRules #Golf #Rules #Regeln #rules4golf #Gewinnspiel #Verlosung #Rules2019
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Wir hatten ein kleines Gewinnspiel zu den 2019er Regeln, dass uns durch Yves von EXPERT GOLF ermöglicht wurde, der uns dankenswerterweise 5 der kleinen, handlichen Regelbücher zur Verfügung gestellt hat.

Die Glücksfee hat zugeschlagen und die fünf Gewinner, die die drei richtigen Antworten 1984, Regel R10 und Penaltyareas müssen nicht mehr zwingend Wasser enthalten oder dazu bestimmt sein und dürfen überall auf dem Platz gesteckt werden ermittelt.

Je eines der Regelbücher bekommen:

-Isa Jantzen
-Nicole Blümel
-Tim Hauke
-Jürgen Teiner
-Carsten Mo

Bitte sendet mir per Nachricht Eure Anschriften, damit ich die Bücher versenden kann. Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß mit den Büchern auf dem Platz!

#Werbung #GolfRules #Golf #Rules #Regeln #rules4golf #Gewinnspiel #Verlosung #Rules2019

 

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Glückwunsch Schade für mich. Hätte sooo gerne mal gewonnen!😭

Yeah! Super! Freue mich! (y)

Nochmals vielen Dank ! Jetzt habe ich keine Ausrede mehr bei zukünftigen Regelfragen 😉

Herzlichen Glückwunsch

2 Wochen her

Golf Rules

Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Die neuen Golfregeln (in Englisch) sind seit gestern für iOS- und Android-Geräte per App verfügbar.

Interessant ist, dass neben den "The Rules of Golf" auch die "Player's Edition", "Interpretations" und "Committee Procedures" in der App enthalten sind.

Einfach die App installieren und schauen:
iOS: itunes.apple.com/ro/app/rules-of-golf-2019/id1435204099?mt=8
Android: play.google.com/store/apps/details?id=com.randa.android

Oder über die Webseite der R&A: www.randa.org/en/rulesequipment/rules/rulesmodernisation

#RulesOfGolf2019
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Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Die neuen Golfregeln (in Englisch) sind seit gestern für iOS- und Android-Geräte per App verfügbar. 

Interessant ist, dass neben den The Rules of Golf auch die Players Edition, Interpretations und Committee Procedures in der App enthalten sind.

Einfach die App installieren und schauen:
iOS: https://itunes.apple.com/ro/app/rules-of-golf-2019/id1435204099?mt=8
Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.randa.android

Oder über die Webseite der R&A: https://www.randa.org/en/rulesequipment/rules/rulesmodernisation

#RulesOfGolf2019

 

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Wird eine iOS Version nachgereicht?

Weiter unten im AppStore auch auf Deutsch!!! 👍👏

2 Wochen her

Golf Rules

Dinge gibt's, die gibt's eigentlich gar nicht...

Unser Referee-Kollege Tim Schneider schickte uns zwei Bilder von einem Einsatz am Wochenende. Der Ball eines Spielers sprang 2x auf und kam genau zwischen den beiden gelben und roten Wasserhindernismarkierungen zur Ruhe. Tim wurde hinzugezogen und vom Spieler gefragt, ob er denn nun gemäß R26-1 "Erleichterung für Ball im Wasserhindernis" auch Variante c), also Ball im seitlichen Wasserhindernis, anwenden darf.

Lt. Erklärungen "Wasserhindernis" ist ein Ball im Wasserhindernis, wenn er darin liegt oder es mit irgendeinem Teil berührt. Da der rote Pfahl berührt wurde, war der Ball als im seitlichen Wasserhindernis anzusehen und dem Spieler stand es frei alle Optionen nach R26-1 anzuwenden.

Eine weitere Option für den Spieler wäre gewesen, dass dieser Erleichterung von dem beweglichen Hemmnis nach 24-1 "Bewegliches Hemmnis" genommen hätte. Da der Ball in oder auf dem Hemmnis lag, hätte der Ball aufgenommen und das Hemmnis fortbewegt werden dürfen. Anschließend hätte der Ball so nahe wie möglich dem Punkt unmittelbar unterhalb der Stelle, an der er in oder auf dem Hemmnis lag, nicht näher zum Loch, im Gelände oder im Hindernis fallen gelassen werden müssen - in diesem Fall wäre das dann ohne Strafschläge gewesen.

Und wieder einmal ein schönes Beispiel, dass Regelkenntnis und auch die richtige Fragestellung das persönlichen Spiel unterstützen kann. Der Spieler fragte bei seiner Nachfrage definitiv "nur" nach Erleichterung gemäß R26-1c - die Option gemäß R24-1 wurde nicht in Betracht gezogen. Insofern merke - mit einer anderen Fragestellung "welche Optionen habe ich in dieser Situation" hätte der Kollege alle Möglichkeiten genannt und den Spieler in seiner persönlichen Entscheidung nicht beeinflusst... (tk)
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Dinge gibts, die gibts eigentlich gar nicht...

Unser Referee-Kollege Tim Schneider schickte uns zwei Bilder von einem Einsatz am Wochenende. Der Ball eines Spielers sprang 2x auf und kam genau zwischen den beiden gelben und roten Wasserhindernismarkierungen zur Ruhe. Tim wurde hinzugezogen und vom Spieler gefragt, ob er denn nun gemäß R26-1 Erleichterung für Ball im Wasserhindernis auch Variante c), also Ball im seitlichen Wasserhindernis, anwenden darf.

Lt. Erklärungen Wasserhindernis ist ein Ball im Wasserhindernis, wenn er darin liegt oder es mit irgendeinem Teil berührt. Da der rote Pfahl berührt wurde, war der Ball als im seitlichen Wasserhindernis anzusehen und dem Spieler stand es frei alle Optionen nach R26-1 anzuwenden.

Eine weitere Option für den Spieler wäre gewesen, dass dieser Erleichterung von dem beweglichen Hemmnis nach 24-1 Bewegliches Hemmnis genommen hätte. Da der Ball in oder auf dem Hemmnis lag, hätte der Ball aufgenommen und das Hemmnis fortbewegt werden dürfen. Anschließend hätte der Ball so nahe wie möglich dem Punkt unmittelbar unterhalb der Stelle, an der er in oder auf dem Hemmnis lag, nicht näher zum Loch, im Gelände oder im Hindernis fallen gelassen werden müssen - in diesem Fall wäre das dann ohne Strafschläge gewesen. 

Und wieder einmal ein schönes Beispiel, dass Regelkenntnis und auch die richtige Fragestellung das persönlichen Spiel unterstützen kann. Der Spieler fragte bei seiner Nachfrage definitiv nur nach Erleichterung gemäß R26-1c - die Option gemäß R24-1 wurde nicht in Betracht gezogen. Insofern merke - mit einer anderen Fragestellung welche Optionen habe ich in dieser Situation hätte der Kollege alle Möglichkeiten genannt und den Spieler in seiner persönlichen Entscheidung nicht beeinflusst... (tk)Image attachment

 

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Gilt grundsätzlich die Nähe zum gelben oder roten Stock als Basis welche Regel angewendet wird?

Marc Schäfer

Verstehe ich es recht, dass ein Referee den Spieler nicht auf weitere Optionen aufmerksam machen darf?

hihi, es gibt doch NICHTS was es NICHT gibt im Golf!

Aber wenn ein Ball in einem Wasserhindernis liegt, bzw. zur Ruhe gekommen ist, dann darf ich doch einen gelben oder auch roten Pfahl (Hemmnis) nicht entfernen, oder?

Tobias Daniel, es gibt nichts was es nicht gibt 🙈

Ist manchmal aber auch ganz schön kniffelig 😆 die richtige Frage zu stellen 😁

Andrea Algesi gut zu wissen 😂

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2 Wochen her

Golf Rules

Ergänzend zu dem gestrigen Post "Pech im Bunker" könnte auch eine Balllage in der dargestellten Bunkerlage ein schwerwiegendes Problem für den nächsten Schlag sein.

Auch hier ist dieses Pech - läge der Ball in der Spur, die der Stein bei der Bunkerpräparation verursacht hat, dann müsste der Spieler mit der Situation leben und den Ball spielen, wie er diesen vorfindet. Regel R13-2 "Lage, Raum des beabsichtigten Stands oder Schwungs, oder Spiellinie verbessern" untersagt die Verbesserung des Raums des beabsichtigten Stands oder Schwungs.

In diesem Wettspiel hatten die Spieler allerdings "Glück" - Dank der Aufmerksamkeit bei der Platzkontrolle am Morgen vor dem Wettspiel wurde der Bunker wieder in einen einwandfreien Zustand versetzt.

Noch eine Anmerkung zu dem Stein, weil diese Frage auch schon des öfteren an uns gerichtet wurde: dieser darf entfernt werden, wenn eine entsprechende Platzregel ("Steine im Bunker sind bewegliche Hemmnisse (Regel 24-1)") gültig ist. (tk)
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Ergänzend zu dem gestrigen Post Pech im Bunker könnte auch eine Balllage in der dargestellten Bunkerlage ein schwerwiegendes Problem für den nächsten Schlag sein.

Auch hier ist dieses Pech - läge der Ball in der Spur, die der Stein bei der Bunkerpräparation verursacht hat, dann müsste der Spieler mit der Situation leben und den Ball spielen, wie er diesen vorfindet. Regel R13-2 Lage, Raum des beabsichtigten Stands oder Schwungs, oder Spiellinie verbessern untersagt die Verbesserung des Raums des beabsichtigten Stands oder Schwungs.

In diesem Wettspiel hatten die Spieler allerdings Glück - Dank der Aufmerksamkeit bei der Platzkontrolle am Morgen vor dem Wettspiel wurde der Bunker wieder in einen einwandfreien Zustand versetzt.

Noch eine Anmerkung zu dem Stein, weil diese Frage auch schon des öfteren an uns gerichtet wurde: dieser darf entfernt werden, wenn eine entsprechende Platzregel (Steine im Bunker sind bewegliche Hemmnisse (Regel 24-1)) gültig ist. (tk)

 

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Darf der Stein denn theoretisch entfernt werden, wenn kein Ball im Bunker liegt, aber ein Spieler die Befürchtung hat, der Ball könnte in den Bunker gehen bei einem schlechten Schlag - also quasi prophylaktisches Entfernen bevor der Regelfall eintritt?

2 Wochen her

Golf Rules

Das ist Pech - der Ball direkt an einer Baumwurzel im Bunker...

Aber was ist zu tun? Durch eine entsprechend gute Platzvorbereitung hätte der Teil der Wurzel, die in den Bunker hineinragt, im Vorfeld des Wettspiels entfernt werden können, so dass der Spieler erst gar nicht in diese missliche Situation kommt.

Ansonsten greift hier R13-2 "Lage, Raum des beabsichtigten Stands oder Schwungs, oder Spiellinie verbessern". Ein Spieler darf nicht den Raum seines beabsichtigten Stands oder Schwungs durch Bewegen, Biegen oder Brechen von irgendetwas, das wächst oder befestigt ist (eingeschlossen unbewegliche Hemmnisse sowie Gegenstände zum Bezeichnen von Aus) verbessern oder verbessern lassen.

Also Augen zu und durch oder nach R28 "Ball unspielbar" den Ball unspielbar erklären und entsprechend der drei Möglichkeiten verfahren. Verfährt er nach den Optionen b) (beliebige Entfernung hinter dem Punkt, an dem der Ball lag, auf gerader Linie zwischen dem Loch und der Stelle) oder c) (innerhalb zweier Schlägerlängen nicht näher zum Loch von der Stelle, an der er lag), muss ein Ball in dem Bunker fallen gelassen werden. (tk)
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Das ist Pech - der Ball direkt an einer Baumwurzel im Bunker... 

Aber was ist zu tun? Durch eine entsprechend gute Platzvorbereitung hätte der Teil der Wurzel, die in den Bunker hineinragt, im Vorfeld des Wettspiels entfernt werden können, so dass der Spieler erst gar nicht in diese missliche Situation kommt. 

Ansonsten greift hier R13-2 Lage, Raum des beabsichtigten Stands oder Schwungs, oder Spiellinie verbessern. Ein Spieler darf nicht den Raum seines beabsichtigten Stands oder Schwungs durch Bewegen, Biegen oder Brechen von irgendetwas, das wächst oder befestigt ist (eingeschlossen unbewegliche Hemmnisse sowie Gegenstände zum Bezeichnen von Aus) verbessern oder verbessern lassen. 

Also Augen zu und durch oder nach R28 Ball unspielbar den Ball unspielbar erklären und entsprechend der drei Möglichkeiten verfahren. Verfährt er nach den Optionen b) (beliebige Entfernung hinter dem Punkt, an dem der Ball lag, auf gerader Linie zwischen dem Loch und der Stelle) oder c) (innerhalb zweier Schlägerlängen nicht näher zum Loch von der Stelle, an der er lag), muss ein Ball in dem Bunker fallen gelassen werden. (tk)

 

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Hatte ich tatsächlich genau so auch schon. Ich nahm „Augen zu und durch“ und hatte Glück. Habe aber hinterher auch direkt im Büro Bescheid gegeben, damit das Greenkeeping das „wegmachen“ kann.

Heuer wäre es noch egal ob die wurzel angewachsen ist oder lose. beides darf man nicht bewegen. 2019 käme für mich eine interessante frage hinzu: darf ich im bunker prüfen ob die wurzel lose ist? dabei müsste ich anziehen denn ein teil ist sicher unter dem sand der sich dann bewegen/verändern würde?

Als Greenkeeper würde ich aber mal mit meinen Mitarbeitern sprechen. Das Problem ist ja bei einer Baumwurzel nicht erst heute aufgetreten und kann im schlimmsten Fall die Bunkermaschine beschädigen... Sollte diese allerdings nur loser hinderlicher Naturstoff sein, war es einfach nur Faulheit...

Ich war so frei nach dem Foto in meiner Privatrunde für Ordnung zu sorgen und habe die Wurzel entfernt. Es zeigt sich, dass jeder Golfer auf dem Platz mit offenen Augen unterwegs sein sollte, um solche "Kleinigkeiten" gleich zu beseitigen, damit es nicht zu unerwarteten und strittigen Situationen in Wettspielen kommt...

eine gewisse Unfallgefahr scheint mir auch gegeben, wenn sich das Wedge verfängt. Sehr unangenehm.

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2 Wochen her

Golf Rules

Einige von Euch kennen das Video vielleicht schon, dass Yves C. Ton-That zu den wichtigsten Regeländerungen ab 2019 gedreht hat. Aktuell werden die dazu passenden Regelbücher ausgeliefert und Yves war so gut, uns 5 davon für ein kleines Gewinnspiel zur Verfügung zu stellen.

Was Ihr dafür tun müsst? Schaut Euch das Video an und beantwortet uns folgende Fragen:

- Bis wann musste der Ball über die Schulter fallen gelassen werden?
- In welcher Regel ist das mehrfache Treffen eines Balls ab 2019 geregelt?
-Was ist der Unterschied zwischen einem Wasserhindernis und einer Penalty Area?

Teilnahmeberechtigt sind alle Abonnenten (und Liker) von GolfRules. Das Gewinnspiel läuft bis Mittwoch, 12.09.2018, 20:00 Uhr. Entschieden wird unter allen richtigen Antworten durch Los. Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Ansprechpartner und Verantwortlicher ist alleine GolfRules. Durch die Teilnahme erklärt ihr euch damit einverstanden, dass euer Facebook-Name im Falle des Gewinnes in einem weiteren Post veröffentlicht wird.

Viel Glück!

#Werbung #GolfRules #Golf #Rules #Regeln #rules4golf #Gewinnspiel #Verlosung #Rules2019Zusammenfassung der 20 wichtigsten Regeländerungen für 2019. Ab 2019 gelten weltweit neue Golfregeln. Dabei handelt es sich um die größte Regelrevision seit ...
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Video image

 

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#19 ist eine spektakuläre Änderung. Sie wird sicherlich ein bis zwei Jahre auf den Golfplätzen diskutiert bis alle diese Regel kennen und umsetzen.

Die Antworten in der Reihenfolge der Fragen Bis 1984 Regel 10 Wasserhindernisse heißen zukünftig Penalty Areas und es ist zukünftig Boden- und Wasserberührung mit dem Schläger erlaubt Danke für das Video. Hätte natürlich gerne den Überblick zum Mitnehmen

1: Bis 1984 Rückwerts über die Schulter 2: Regel 10 3: Ein Wasserhindernss musste Wasser enthalten oder die Möglichkeit das dort sich Wasser ansammeln kann musste gegeben sein (Bsp: alter Bachlauf). Nun dürfen Penalty Areas überall auf den Platz gesteckt werden auch ohne das dort Wasser vorhanden ist.

Hier mein neues Wissen: bis 1984, Regel 10, Penalty Areal löst seitliches und frontales Wasser ab und Bodenberührung ist erlaubt ⛳👍

1984 / Regel 10 Der Unterschied zwischen Wasserhindernis und Penalty area ist: Penalty area ist eine Art *Oberbegriff* und umfasst neben Wasserhindernissen weitere Bereiche von Plätzen wie Schluchten, waste areas etc.. die der Platz zur p. a. erklärt hat. Künftig sind Wasserhindernisse teil dieses Oberbegriffes und nicht mehr separat geregelt, dh für alle arten von penalty areas werden dieselben Regeln angewendet.

1. 1984 2. R10 3. Eine Penalty Area muss nicht zwingend Wasser enthalten können.⛳

1. 1984 (witzige Sache), 2. Regel 10, 3. Die Penalty Area löst Wasserhindernisse ab und müssen nicht zwangsläufig Wasser enthalten

1984, Regel 10, Wasserhindernis heißt jetzt Penalty Area und muss nicht mehr zwingend Wasser haben

1: Bis 1984 Rückwärts über die Schulter 2: Regel 10 3: Ein Wasserhindernss musste Wasser enthalten oder die Möglichkeit das dort sich Wasser ansammeln kann musste gegeben sein. Penalty Areas dürfen überall auf den Platz gesteckt werden auch ohne das dort Wasser vorhanden ist.

1. 1984 , 2. R 10, 3. Ein Wasserhindernis muss Wasser enthalten, Analog Ansammlung ermöglichen,; Penalty auch ohne Wasser markiert (überall auf dem Platz).

1: Bis 1984 Rückwerts über die Schulter 2: Regel 10 3: Ein Wasserhindernss musste Wasser enthalten oder die Möglichkeit das dort sich Wasser ansammeln kann musste gegeben sein. Nun dürfen Penalty Areas überall auf den Platz gesteckt werden auch ohne das dort Wasser vorhanden ist.

Laut alte Regeln bis 1984. Regel 10. Wasserhindernis muss Wasser enthalten. Penalty Areas dürfen überall auf dem Platz gesteckt sein.

A: bis 1984 über die Schulter; B: Regel 10; C: Penalty Area muß kein Wasser enthalten 🏌⛳️😎

1: Bis 1984 Rückwärts über die Schulter 2: Regel 10 3: Ein Wasserhindernss musste Wasser enthalten oder die Möglichkeit das dort sich Wasser ansammeln kann musste gegeben sein. Penalty Areas dürfen überall auf den Platz gesteckt werden auch ohne das dort Wasser vorhanden ist. 😀⛳️

1984, Regel 10, nach den neuen Regeln 2019 gibt es dann keinen Unterschied mehr. Bisher muss bei einem Wasser Hindernis theoretisch wasseransammlung möglich sein. Penalty areas dürfen überall auf dem Platz sein.

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2 Wochen her

Golf Rules

Die meisten Runden auf hiesigen Golfplätzen werden im Zählspielmodus - zu dem auch das Spiel nach Stableford gehört - gespielt.

Trotzdem hört man - gerade auf Privatrunden - bei kurzen Putts oft ein "geschenkt!" des Mitspielers. Das bringt uns zur Decision des Tages:

Decision D3-2/1
"Ball des Mitbewerbers von Bewerber vom Lochrand weggeschlagen; wird nicht zurückgelegt"

Frage:
Im Zählspiel schenkt ein Bewerber seinem Mitbewerber einen kurzen Putt und schlägt den Ball weg. Der Mitbewerber nimmt den Ball auf, legt ihn nicht zurück, wie es Regel 18-4 vorschreibt und spielt vom nächsten Abschlag ab. Wie ist die Regelentscheidung?

Antwort:
Der Mitbewerber ist disqualifiziert (Regel 3-2).

Also: Im Zählspiel das Loch zu Ende spielen (oder im Stableford streichen) um keine Disqualifikation zu riskieren.
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Die meisten Runden auf hiesigen Golfplätzen werden im Zählspielmodus - zu dem auch das Spiel nach Stableford gehört - gespielt.

Trotzdem hört man - gerade auf Privatrunden - bei kurzen Putts oft ein geschenkt! des Mitspielers. Das bringt uns zur Decision des Tages:

Decision D3-2/1
Ball des Mitbewerbers von Bewerber vom Lochrand weggeschlagen; wird nicht zurückgelegt

Frage:
Im Zählspiel schenkt ein Bewerber seinem Mitbewerber einen kurzen Putt und schlägt den Ball weg. Der Mitbewerber nimmt den Ball auf, legt ihn nicht zurück, wie es Regel 18-4 vorschreibt und spielt vom nächsten Abschlag ab. Wie ist die Regelentscheidung?

Antwort:
Der Mitbewerber ist disqualifiziert (Regel 3-2). 

Also: Im Zählspiel das Loch zu Ende spielen (oder im Stableford streichen) um keine Disqualifikation zu riskieren.

 

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Schenken an sich auf Privatrunden ist ja okay, auch i. S. v. ready golf, aber man sollte nicht einen FREMDEN Ball einfach wegschlagen, wenn der Spieler das Schenken noch nicht angenommen hat...

2 Wochen her

Golf Rules

Wir schauen ja auch ganz gerne einmal in die Erklärungen zu den Golfregeln - Ihr hoffentlich auch. Heute geht es mal um die "große Hilfe" für den Golfer - den Caddie...

Häufig hört man die Frage, ob ein Caddie "angemeldet" sein muss oder die Aussage von Mitspielern, dass diese einen Caddie nicht "erlauben". Völlig egal, die Regeln sehen die Unterstützung in Form eines Caddies vor (siehe R6-4) und darauf kann man sich auch berufen.

In den Erklärungen heißt es hierzu:
„Caddie“ ist jemand, der den Spieler in Übereinstimmung mit den Regeln unterstützt. Dies kann das Tragen oder den Umgang mit den Schlägern des Spielers während des Spiels einschließen.
Ist ein Caddie von mehr als einem Spieler eingesetzt, so gilt er stets als Caddie desjenigen sich den Caddie teilenden Spielers, dessen Ball (oder dessen Partners Ball) betroffen ist, und von ihm getragene Ausrüstung gilt als Ausrüstung des betreffenden Spielers, ausgenommen der Caddie handelt auf besondere Weisung eines anderen Spielers (oder dem Partner eines anderen Spielers) mit dem der Caddie geteilt wird; im letztgenannten Fall gilt er als Caddie jenes anderen Spielers.

Einschränkungen gibt es bei besonderen Wettspielen, denn die Spielleitung darf in den Wettspielbedingungen (Regel 33-1) den Einsatz von Caddies untersagen oder einen Spieler in der Wahl seines Caddies beschränken. Dieses wird häufig bei Jugendwettspielen umgesetzt oder ein Golf-Pro wird als zulässiger Caddie ausgenommen.

Und was darf der Caddie? Hier ein Auszug aus Decision D6-4/10 "Handlungen, die der Caddie verrichten darf":

Da in den Regeln nicht ausdrücklich beschrieben ist, welche Handlungen der Caddie für den Spieler ohne dessen Ermächtigung verrichten darf, hier einige Beispiele:

1. Suche nach dem Ball des Spielers, wie in Regel 12-1 vorgesehen.
2. Die Schläger des Spielers in einem Hindernis hinlegen – siehe Ausnahme 1 zu Regel 13-4.
3. Ausbessern von Lochpfropfen und Einschlaglöchern von Bällen – Regeln 16-1a(VI) und -1c.
4. Fortbewegen loser hinderlicher Naturstoffe von der Puttlinie oder sonst wo – Regeln 16-1a und 23-1.
5. Die Lage eines Balls kennzeichnen, ohne ihn aufzunehmen – Regel 20-1.
6. Den Ball des Spielers reinigen – Regel 21.
7. Fortbewegen beweglicher Hemmnisse – Regel 24-1 (tk)
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Wir schauen ja auch ganz gerne einmal in die Erklärungen zu den Golfregeln - Ihr hoffentlich auch. Heute geht es mal um die große Hilfe für den Golfer - den Caddie...

Häufig hört man die Frage, ob ein Caddie angemeldet sein muss oder die Aussage von Mitspielern, dass diese einen Caddie nicht erlauben. Völlig egal, die Regeln sehen die Unterstützung in Form eines Caddies vor (siehe R6-4) und darauf kann man sich auch berufen.

In den Erklärungen heißt es hierzu:
„Caddie“ ist jemand, der den Spieler in Übereinstimmung mit den Regeln unterstützt. Dies kann das Tragen oder den Umgang mit den Schlägern des Spielers während des Spiels einschließen. 
Ist ein Caddie von mehr als einem Spieler eingesetzt, so gilt er stets als Caddie desjenigen sich den Caddie teilenden Spielers, dessen Ball (oder dessen Partners Ball) betroffen ist, und von ihm getragene Ausrüstung gilt als Ausrüstung des betreffenden Spielers, ausgenommen der Caddie handelt auf besondere Weisung eines anderen Spielers (oder dem Partner eines anderen Spielers) mit dem der Caddie geteilt wird; im letztgenannten Fall gilt er als Caddie jenes anderen Spielers.

Einschränkungen gibt es bei besonderen Wettspielen, denn die Spielleitung darf in den Wettspielbedingungen (Regel 33-1) den Einsatz von Caddies untersagen oder einen Spieler in der Wahl seines Caddies beschränken. Dieses wird häufig bei Jugendwettspielen umgesetzt oder ein Golf-Pro wird als zulässiger Caddie ausgenommen.

Und was darf der Caddie? Hier ein Auszug aus Decision D6-4/10 Handlungen, die der Caddie verrichten darf: 

Da in den Regeln nicht ausdrücklich beschrieben ist, welche Handlungen der Caddie für den Spieler ohne dessen Ermächtigung verrichten darf, hier einige Beispiele: 

1. Suche nach dem Ball des Spielers, wie in Regel 12-1 vorgesehen. 
2. Die Schläger des Spielers in einem Hindernis hinlegen – siehe Ausnahme 1 zu Regel 13-4. 
3. Ausbessern von Lochpfropfen und Einschlaglöchern von Bällen – Regeln 16-1a(VI) und -1c. 
4. Fortbewegen loser hinderlicher Naturstoffe von der Puttlinie oder sonst wo – Regeln 16-1a und 23-1. 
5. Die Lage eines Balls kennzeichnen, ohne ihn aufzunehmen – Regel 20-1. 
6. Den Ball des Spielers reinigen – Regel 21. 
7. Fortbewegen beweglicher Hemmnisse – Regel 24-1 (tk)

 

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Klare Ansage.

"so gilt er stets als Caddie desjenigen sich den Caddie teilenden Spielers, dessen Ball (oder dessen Partners Ball) betroffen ist." Wow. Das hätte selbst der deutsche Gesetzgeber nur unwesentlich komplizierter ausdrücken können.😉 ...muss leider eh immer selber tragen 😫

Sehr spannend! Darf der Caddy eigentlich auch beim Ausrichten behilflich sein und mir bspw sagen, wann ich korrekt auf ein Ziel ausgerichtet bin?

Meine Frage: Darf der Golflehrer den Caddy machen, mit Tips zum Schwung usw.?

Danke Jens Vorfahr😉

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2 Wochen her

Golf Rules

Fremde Plätze bieten oft die Herausforderung, dass man sich nicht wirklich auf ihnen auskennt. Wenn man dann noch - ganz im Genuss der Runde versunken - die Schilder nicht richtig deutet kann es passieren, dass man vom falschen Abschlag spielt. Auf dem C-Kurs des GC Verden ist so eine Stelle beim Übergang von Loch 8 zu Loch 9, wo man der weißen Markierung folgen sollte. Gerne spielen die Spieler hier auch noch einmal die 2, hier rot markiert. Aber was bedeutet das regeltechnisch?

Zuerst einmal hat der Spieler dann vom falschen Abschlag gespeilt, R 11-5, mit den sich aus R11-4 ergebenden Folgen. Und wenn jetzt die Beschilderung nicht gut war? Dann sagt uns unsere

Decision des Tages

dass wir selbst verantwortlich sind für unser Spiel:

Decision D11-5/2
"Spielen von falschem Abschlag ist Folge des Versäumnisses der Spielleitung, am Abschlag die Nummer des jeweiligen Lochs anzubringen"

Frage:
Bei einem Zählspiel hat es die Spielleitung versäumt, an den Abschlägen die Nummer des jeweiligen Lochs anzubringen. Aus diesem Grund hat eine Spielergruppe, nachdem sie das 4. Loch beendet hatte, vom 12. anstatt vom 5. Abschlag abgespielt. Haben sich die Mitglieder der Spielergruppe unter diesen Umständen Strafe nach Regel 11-4b zugezogen?

Antwort:
Ja. Die Spielleitung handelte zwar nachlässig, als sie die einzelnen Abschläge nicht mit Schildern kennzeichnete; jedoch ist jeder Spieler dafür verantwortlich, die jeweils festgesetzte Runde als eine der Bedingungen des Wettspiels zu kennen.

Also: Augen auf beim Spiel und im Zweifel ein paar Tage vor einem Turnier eine Einspielrunde drehen.
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Fremde Plätze bieten oft die Herausforderung, dass man sich nicht wirklich auf ihnen auskennt. Wenn man dann noch - ganz im Genuss der Runde versunken - die Schilder nicht richtig deutet kann es passieren, dass man vom falschen Abschlag spielt. Auf dem C-Kurs des GC Verden ist so eine Stelle beim Übergang von Loch 8 zu Loch 9, wo man der weißen Markierung folgen sollte. Gerne spielen die Spieler hier auch noch einmal die 2, hier rot markiert. Aber was bedeutet das regeltechnisch?

Zuerst einmal hat der Spieler dann vom falschen Abschlag gespeilt, R 11-5, mit den sich aus R11-4 ergebenden Folgen. Und wenn jetzt die Beschilderung nicht gut war? Dann sagt uns unsere 

Decision des Tages 

dass wir selbst verantwortlich sind für unser Spiel:

Decision D11-5/2
Spielen von falschem Abschlag ist Folge des Versäumnisses der Spielleitung, am Abschlag die Nummer des jeweiligen Lochs anzubringen

Frage:
Bei einem Zählspiel hat es die Spielleitung versäumt, an den Abschlägen die Nummer des jeweiligen Lochs anzubringen. Aus diesem Grund hat eine Spielergruppe, nachdem sie das 4. Loch beendet hatte, vom 12. anstatt vom 5. Abschlag abgespielt. Haben sich die Mitglieder der Spielergruppe unter diesen Umständen Strafe nach Regel 11-4b zugezogen?

Antwort:
Ja. Die Spielleitung handelte zwar nachlässig, als sie die einzelnen Abschläge nicht mit Schildern kennzeichnete; jedoch ist jeder Spieler dafür verantwortlich, die jeweils festgesetzte Runde als eine der Bedingungen des Wettspiels zu kennen.

Also: Augen auf beim Spiel und im Zweifel ein paar Tage vor einem Turnier eine Einspielrunde drehen.

 

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Und hat er dann auch noch vom falschen Abschlag mit einem Schlag eingelocht, gilt das als HiO

Golfer sind doch einigermaßen gebildet und können Zahlen lesen!?!?!

3 Wochen her

Golf Rules

Erleichterungsverfahren sind der Reihe nach abzuarbeiten, wie zB hier auf unserem Bild. Der Entfernungspfosten behinderte den Spieler in seinem Schwung, weswegen er einen Referee zur Klärung der Situation heranwinkte. Dort Ort habe ich ihm dann bestätigt, dass es sich bei diesem Pfosten um ein bewegliches Hemmnis handele und er nach Regel R24-1 verfahren könne und den Pfosten zunächst entfernt, dann seinen Ball spielt und dann den Pfosten wieder zurücksteckt. Die Schwungebene war damit frei.

Hier war aber die Besonderheit, dass der Entfernungspfosten in einen Betonsockel eingelassen war, der für sich gesehen ein unbewegliches Hemmnis darstellt und der die Balllage selbst noch betraf, sprich, der Spieler musste befürchten den Betonsockel im Durchschwang zu treffen. So musste nach der Erleichterung nach R24-1 die Erleichterung nach R24-2 folgen indem der Ball am nächsten Punkt der Erleichterung innerhalb einer Schlägerlänge nicht näher zum Loch fallen gelassen wurde.
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Erleichterungsverfahren sind der Reihe nach abzuarbeiten, wie zB hier auf unserem Bild. Der Entfernungspfosten behinderte den Spieler in seinem Schwung, weswegen er einen Referee zur Klärung der Situation heranwinkte. Dort Ort habe ich ihm dann bestätigt, dass es sich bei diesem Pfosten um ein bewegliches Hemmnis handele und er nach Regel R24-1 verfahren könne und  den Pfosten zunächst entfernt, dann seinen Ball spielt und dann den Pfosten wieder zurücksteckt. Die Schwungebene war damit frei.

Hier war aber die Besonderheit, dass der Entfernungspfosten in einen Betonsockel eingelassen war, der für sich gesehen ein unbewegliches Hemmnis darstellt und der die Balllage selbst noch betraf, sprich, der Spieler musste befürchten den Betonsockel im Durchschwang zu treffen. So musste nach der Erleichterung nach R24-1 die Erleichterung nach R24-2 folgen indem der Ball am nächsten Punkt der Erleichterung innerhalb einer Schlägerlänge nicht näher zum Loch fallen gelassen wurde.

 

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Vielleicht könnte man noch darauf hinweisen, dass auf vielen Plätzen Platzregel existieren. Begrenzungs-oder Entfernungspfosten hilft vor der Runde ein Blick in die jeweiligen Platzregeln, um dann im Einzelfall entscheiden zu können, ob ein bewegliches oder unbewegliches Hemmnis vorliegt.

3 Wochen her

Golf Rules

Der Golfclub Gut Wissmannshof in der Mitte Deutschlands ist eine wunderbare Wiese, die wirklich viel Spaß beim Spiel bietet. Und einige Regelfragen zum Thema ungewöhnlich beschaffener Boden, da es dort jede Menge Wildblumenwiesen gibt, die nicht betreten werden dürfen und mit blauen Pflöcken als ungewöhnlich beschaffener Boden gekennzeichnet sind, aus dem nach Platzregel nicht gespielt werden darf und der nach Hausordnung nicht betreten werden darf. Spielt man seine Ball dort hinein, muss Erleichterung nach R25 in Anspruch genommen werden.

Wenn man die Lage des Balls kennt, weil man ihn sieht, ist das einfach: R25-1b I sagt, dass der Ball aufgenommen und straflos innerhalb einer Schlägerlänge von dem nächstgelegenen Punkt der Erleichterung, nicht näher zum Loch als dieser Punkt, fallen gelassen werden. Ist der Ball sichtbar aber nicht wieder zu erlangen, darf ein neuer Ball genutzt werden.

Was aber, wenn man den Ball nicht sieht? Ist es bekannt oder so gut wie sicher, dass der Ball in der Blumenwiese liegt, ist nach R25-1c zu verfahren, mit dem Unterschied, dass statt des nächsten Punkts der Erleichterung der Punkt zum Referenzpunkt für das Erleichterungsverfahren wird, an dem der Ball zuletzt die Grenze des ungewöhnlich beschaffenen Boden gequert hat.

Und wenn man sich nicht sicher ist? Dann haben wir einen verlorenen Ball, der nach R27 zu behandeln ist, wie unsere

Decision des Tages

uns zeigt:

Decision D25-1c/1
"Ball, der nicht gefunden wird, ist entweder in zeitweiligem Wasser oder im Rough"

Frage:
Eine Ansammlung zeitweiligen Wassers ist in einer Senke hinter hohem Rough und kann vom Abschlag aus nicht eingesehen werden kann. Ein vom Abschlag in diesen Bereich gespielter Ball wird nicht gefunden. Der Ball kann sowohl in dem zeitweiligen Wasser als auch in dem hohen Rough sein. Darf der Spieler davon ausgehen, dass der Ball im zeitweiligen Wasser ist?

Antwort:
Nein. Unter den geschilderten Umständen ist es weder bekannt noch so gut wie sicher, dass der Ball im zeitweiligen Wasser ist. Der Spieler darf nicht nach Regel 25-1c verfahren.
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Der Golfclub Gut Wissmannshof in der Mitte Deutschlands ist eine wunderbare Wiese, die wirklich viel Spaß beim Spiel bietet. Und einige Regelfragen zum Thema ungewöhnlich beschaffener Boden, da es dort jede Menge Wildblumenwiesen gibt, die nicht betreten werden dürfen und mit blauen Pflöcken als ungewöhnlich beschaffener Boden gekennzeichnet sind, aus dem nach Platzregel nicht gespielt werden darf und der nach Hausordnung nicht betreten werden darf. Spielt man seine Ball dort hinein, muss Erleichterung nach R25 in Anspruch genommen werden.

Wenn man die Lage des Balls kennt, weil man ihn sieht, ist das einfach: R25-1b I sagt, dass der Ball aufgenommen und straflos innerhalb einer Schlägerlänge von dem nächstgelegenen Punkt der Erleichterung, nicht näher zum Loch als dieser Punkt, fallen gelassen werden. Ist der Ball sichtbar aber nicht wieder zu erlangen, darf ein neuer Ball genutzt werden.

Was aber, wenn man den Ball nicht sieht? Ist es bekannt oder so gut wie sicher, dass der Ball in der Blumenwiese liegt, ist nach R25-1c zu verfahren, mit dem Unterschied, dass statt des nächsten Punkts der Erleichterung der Punkt zum Referenzpunkt für das Erleichterungsverfahren wird, an dem der Ball zuletzt die Grenze des ungewöhnlich beschaffenen Boden gequert hat.

Und wenn man sich nicht sicher ist? Dann haben wir einen verlorenen Ball, der nach R27 zu behandeln ist, wie unsere 

Decision des Tages

uns zeigt:

Decision D25-1c/1
Ball, der nicht gefunden wird, ist entweder in zeitweiligem Wasser oder im Rough

Frage:
Eine Ansammlung zeitweiligen Wassers ist in einer Senke hinter hohem Rough und kann vom Abschlag aus nicht eingesehen werden kann. Ein vom Abschlag in diesen Bereich gespielter Ball wird nicht gefunden. Der Ball kann sowohl in dem zeitweiligen Wasser als auch in dem hohen Rough sein. Darf der Spieler davon ausgehen, dass der Ball im zeitweiligen Wasser ist?

Antwort:
Nein. Unter den geschilderten Umständen ist es weder bekannt noch so gut wie sicher, dass der Ball im zeitweiligen Wasser ist. Der Spieler darf nicht nach Regel 25-1c verfahren.Image attachment

 

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Vorgemerkt (y)

Ist ein schöner Platz mit viel Wasser, Bunker und Blumenwiesen.

3 Wochen her

Golf Rules

Gestern hatten wir schon die Abarbeitung mehrerer Erleichterungsverfahren, heute etwas anders aber ähnlich:

Der Ball des rechtshändigen Spielers kam auf dem rechten Wasserkastendeckel zur Ruhe und er rief einen Referee um um Hilfe beim Erleichterungsverfahren zu bitten.

Der Wasserkasten ist ein unbewegliches Hemmnisdass die Balllage beeinträchtigte. Es ist also am nächsten Punkt der Erleichterung innerhalb einer Schlägerlänge nicht näher zum Loch der Ball fallen zu lassen, R24-2b I.

Der nächste Punkt der Erleichterung ist dabei nicht immer der beste Punkt, das wisst ihr ja. Der Spieler suchte diesen rechts vom Wasserkasten, tatsächlich ist er aber links. "Aber dann stehe ich ja auf dem anderen Kasten" war ein berechtigter Einwand. Aber: Anderer Kasten, neues Erleichterungsverfahren. So konnte der Spieler schließlich seinen Ball im deutlich kürzer gemähten Bereich neben dem linken Wasserkasten fallen lassen und Richtung Grün spielen.
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Gestern hatten wir schon die Abarbeitung mehrerer Erleichterungsverfahren, heute etwas anders aber ähnlich:

Der Ball des rechtshändigen Spielers kam auf dem rechten Wasserkastendeckel zur Ruhe und er rief einen Referee um um Hilfe beim Erleichterungsverfahren zu bitten.

Der Wasserkasten ist ein unbewegliches Hemmnisdass die Balllage beeinträchtigte. Es ist also am nächsten Punkt der Erleichterung innerhalb einer Schlägerlänge nicht näher zum Loch der Ball fallen zu lassen, R24-2b I.

Der nächste Punkt der Erleichterung ist dabei nicht immer der beste Punkt, das wisst ihr ja. Der Spieler suchte diesen rechts vom Wasserkasten, tatsächlich ist er aber links. Aber dann stehe ich ja auf dem anderen Kasten war ein berechtigter Einwand. Aber: Anderer Kasten, neues Erleichterungsverfahren. So konnte der Spieler schließlich seinen Ball im deutlich kürzer gemähten Bereich neben dem linken Wasserkasten fallen lassen und Richtung Grün spielen.

 

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Verstehe ich noch nicht. Was heißt "tatsächlich ist er aber links"? Wer betimmt das? Auf dem Bild sieht es doch so aus, als sei das kurze grüne Gras sehr nah am Wasserkasten, warum nicht dort droppen?

3 Wochen her

Golf Rules

Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Im heutigem letzten Beitrag von "Golf Rules am Sonntag" kommen wir dann noch einmal zur Frage, wann ein Ball zurückzulegen ist, der durch Naturkräfte auf dem Grün bewegt wurde.

Wenn ein Ball in Ruhe durch natürliche Kräfte wie den Wind bewegt wird, wird er normalerweise so gespielt, wie er liegt. Die Bewegung gilt als „Fortsetzung“ des vorherigen Schlages, da die neue Position des Balls durch niemanden beeinflusst wurde. Aber wenn der bewegte Ball bereits aufgenommen und zurückgelegt wurde, ist die Verbindung zum vorherigen Schlag nicht mehr offensichtlich.

Mit Regel R13.1d gibt es eine Änderung des Verfahren, wenn ein Ball auf dem Grün durch Wind, Wasser oder andere
Naturkräfte bewegt wurde und er manchmal zurückgelegt und manchmal von der neuen Stelle aus gespielt werden muss:

Wenn der Ball aufgenommen und zurückgelegt wurde, bevor er sich bewegt hat, muss der Ball immer an seinem ursprünglichen Platz zurückgelegt werden, unabhängig davon, was ihn bewegt hat.

Wenn der Ball sich bewegt und zuvor nicht aufgenommen und zurückgelegt wurde, muss der Ball immer von der neuen Stelle gespielt werden.

Diese Regeländerung ist insbesondere bei starkem Wind hilfreich und fair, wenn der Ball nach dem Zurücklegen in eine neue Position geweht wird.

#RulesOfGolf2019
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Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Im heutigem letzten Beitrag von Golf Rules am Sonntag kommen wir dann noch einmal zur Frage, wann ein Ball zurückzulegen ist, der durch Naturkräfte auf dem Grün bewegt wurde.

Wenn ein Ball in Ruhe durch natürliche Kräfte wie den Wind bewegt wird, wird er normalerweise so gespielt, wie er liegt. Die Bewegung gilt als „Fortsetzung“ des vorherigen Schlages, da die neue Position des Balls durch niemanden beeinflusst wurde. Aber wenn der bewegte Ball bereits aufgenommen und zurückgelegt wurde, ist die Verbindung zum vorherigen Schlag nicht mehr offensichtlich.

Mit Regel R13.1d gibt es eine Änderung des Verfahren, wenn ein Ball auf dem Grün durch Wind, Wasser oder andere
Naturkräfte bewegt wurde und er manchmal zurückgelegt und manchmal von der neuen Stelle aus gespielt werden muss:

Wenn der Ball aufgenommen und zurückgelegt wurde, bevor er sich bewegt hat, muss der Ball immer an seinem ursprünglichen Platz zurückgelegt werden, unabhängig davon, was ihn bewegt hat.

Wenn der Ball sich bewegt und zuvor nicht aufgenommen und zurückgelegt wurde, muss der Ball immer von der neuen Stelle gespielt werden.

Diese Regeländerung ist insbesondere bei starkem Wind hilfreich und fair, wenn der Ball nach dem Zurücklegen in eine neue Position geweht wird.

#RulesOfGolf2019

 

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Warum "letzten" Beitrag?

3 Wochen her

Golf Rules

Wir haben mal wieder ein Regel-Video von den Profis - bei den PGA Championship at Bellerive tritt Jon Rahm bei der Suche versehentlich auf seinen Ball. Was tun - ein Referee wird gerufen und hilft...

Rahm bewegt den Ball in Ruhe und verstößt in diesem Fall gegen R18-2 "Ball in Ruhe bewegt / Durch Spieler, Partner, Caddie oder Ausrüstung" und muss sich einen Strafschlag zu dem Score hinzurechnen. Der Ball muss anschließend zurückgelegt werden.

Weiter geht es dann mit Regel R20-3c " Hinlegen und Zurücklegen / Stelle nicht feststellbar", da es Rahm nicht möglich ist die ursprüngliche Stelle festzustellen. In diesem Fall ist Ball so nahe wie möglich dem Ort, an dem er gelegen hatte, fallen gelassen werden.

Kleine Anmerkung zum Video: der Ball hätte in diesem Fall durch Rahm gereinigt werden dürfen. Das ist wohl, der stressigen Situation geschuldet, untergegangen... (tk)PGA.com is the official website and YouTube page of the PGA of America and has exclusive, original video around golf instruction and golf equipment, as well ...
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Video image

 

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Minute 1:35: Rahm fragt den Official: „May I clean it?“ - Antwort: „Ew, no.“ untergegangen ist es nicht - der Regelmann hat Rahm offenbar eine falsche Antwort gegeben? Oder ich habe die Konversation an der Stelle nicht richtig verstanden 🤷🏻‍♂️

3 Wochen her

Golf Rules

Spielen von außerhalb des Abschlags (R11-4) zieht im Zählspiel eine Strafe von zwei Strafschlägen nach sich, der Schlag nach dem Ball zählt aber nicht und der Schlag muss von innerhalb des Abschlags wiederholt werden. Doch was, wenn der Ball von außerhalb des Abschlags im Aus zur Ruhe kommt? Kommen zu den Strafschlägen aus R11-4 der aus R27?

Nein, stellt unsere

Decision des Tages

klar:

Decision D11-4b/6
"Von außerhalb des Abschlags abgespielter Ball kommt im Aus zur Ruhe"

Frage:
Im Zählspiel spielt A von außerhalb des Abschlags ab und sein Ball kommt im Aus zur Ruhe. Er spielt einen anderen Ball von innerhalb des Abschlags. Zieht sich A zu der Strafe von Schlag und Distanzverlust nach Regel 27-1 auch noch zwei Strafschläge für Verstoß gegen Regel 11-4b zu?

Antwort:
Nein. A hat sich nur die zwei Strafschläge nach Regel 11-4b zugezogen. Der Ball, der außerhalb des Abschlags gespielt wurde, war nicht im Spiel. Deshalb ist der Umstand, dass er im Aus zur Ruhe kam, bedeutungslos und der Schlag selbst zählt nicht.

Hier sei noch darauf hingewiesen, dass beim Stecken der Abschläge darauf geachtet werden sollte, dass eine Situation wie auf den Bildern nicht vorkommt, da sie - gerade auf den Schlusslöchern - in Folge von Müdigkeit fehlinterpretiert werden kann.
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Spielen von außerhalb des Abschlags (R11-4) zieht im Zählspiel eine Strafe von zwei Strafschlägen nach sich, der Schlag nach dem Ball zählt aber nicht und der Schlag muss von innerhalb des Abschlags wiederholt werden. Doch was, wenn der Ball von außerhalb des Abschlags im Aus zur Ruhe kommt? Kommen zu den Strafschlägen aus R11-4 der aus R27?

Nein, stellt unsere 

Decision des Tages

klar:

Decision D11-4b/6
Von außerhalb des Abschlags abgespielter Ball kommt im Aus zur Ruhe

Frage:
Im Zählspiel spielt A von außerhalb des Abschlags ab und sein Ball kommt im Aus zur Ruhe. Er spielt einen anderen Ball von innerhalb des Abschlags. Zieht sich A zu der Strafe von Schlag und Distanzverlust nach Regel 27-1 auch noch zwei Strafschläge für Verstoß gegen Regel 11-4b zu?

Antwort:
Nein. A hat sich nur die zwei Strafschläge nach Regel 11-4b zugezogen. Der Ball, der außerhalb des Abschlags gespielt wurde, war nicht im Spiel. Deshalb ist der Umstand, dass er im Aus zur Ruhe kam, bedeutungslos und der Schlag selbst zählt nicht.

Hier sei noch darauf hingewiesen, dass beim Stecken der Abschläge darauf geachtet werden sollte, dass eine Situation wie auf den Bildern nicht vorkommt, da sie - gerade auf den Schlusslöchern - in Folge von Müdigkeit fehlinterpretiert werden kann.Image attachment

3 Wochen her

Golf Rules

Heute mal einen Bericht zu einer Frage, die auch schon öfter an uns herangetragen wurde: zwei Bälle liegen nebeneinander oder in der Spiellinie - darf ich meinen Mitspieler bitten diesen aufzunehmen, weil mich der Ball in meinem Spiel behindert?

Klare und einfache Antwort: "Ja". Geregelt wird dieses in der Regel R22-2 "Ball behindert Spiel". Dort heißt es, dass ein Spieler einen anderen Ball aufnehmen lassen kann, wenn er glaubt, dass dieser Ball sein Spiel behindern könnte. Ein nach dieser Regel aufgenommener Ball muss zurückgelegt werden (siehe Regel 20-3). Der Ball darf nicht gereinigt werden, außer er hat auf dem Grün gelegen (siehe Regel 21). Im Zählspiel darf ein Spieler, der zum Aufnehmen seines Balls aufgefordert wird, stattdessen zuerst spielen.

Insofern vielleicht ganz interessant zu wissen: die Bitte zum Kennzeichnen der Lage eröffnet dem Spieler im Zählspiel die Möglichkeit, stattdessen zuerst zu spielen. (tk)
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Heute mal einen Bericht zu einer Frage, die auch schon öfter an uns herangetragen wurde: zwei Bälle liegen nebeneinander oder in der Spiellinie - darf ich meinen Mitspieler bitten diesen aufzunehmen, weil mich der Ball in meinem Spiel behindert?

Klare und einfache Antwort: Ja. Geregelt wird dieses in der Regel R22-2 Ball behindert Spiel. Dort heißt es, dass ein Spieler einen anderen Ball aufnehmen lassen kann, wenn er glaubt, dass dieser Ball sein Spiel behindern könnte. Ein nach dieser Regel aufgenommener Ball muss zurückgelegt werden (siehe Regel 20-3). Der Ball darf nicht gereinigt werden, außer er hat auf dem Grün gelegen (siehe Regel 21). Im Zählspiel darf ein Spieler, der zum Aufnehmen seines Balls  aufgefordert wird, stattdessen zuerst spielen.

Insofern vielleicht ganz interessant zu wissen: die Bitte zum Kennzeichnen der Lage eröffnet dem Spieler im Zählspiel die Möglichkeit, stattdessen zuerst zu spielen. (tk)

 

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viell. noch eine anmerkung dazu, da ich das zu 90% falsch gemacht sehe: Der Ball darf nicht in der flachen Hand beim Aufnehmen gehalten werden sondern nur zwischen 2 fingern da offenbar das Halten in der flachen hand als reinigung gilt, auch wenn man das gar nicht vor hatte.

Ermöglicht nicht auch GolfReady, dass die Reihenfolge des Spielens geändert werden kann?

3 Wochen her

Golf Rules

Regel R13-4 sagt uns, regelt, welche Handlungen im Hindernis (Bunker oder Wasserhindernis) nicht zulässig sind.

Das bringt uns zu folgender Spielsituation: Lochspiel, Vierer. Partner A schlägt seinen Ball im Bunker und schafft nicht, diesen aus dem Bunker herauszuspielen. Verärgert darüber schlägt er den Schläger in den Sand. Grundsätzlich könnte man auf die Idee kommen, dass das nicht weiter schlimm sei, schließlich ist ja jetzt erst einmal sein Partner B dran. Aber weit gefehlt. Die Partner werden hier als ein Team gesehen - auch vor dem Hintergrund, dass sie sich ja Belehrung erteilen dürfen:

Decision D29/5
"Schläger in den Bunkersand geschlagen, nachdem es nicht gelungen war, den Ball aus dem Bunker hinauszuspielen; Vierer-Lochspiel"

Frage:
Bei einem Vierer-Lochspiel sind A und B Partner. A spielt einen Bunkerschlag, aber es gelingt ihm nicht, den Ball aus dem Bunker hinauszuspielen und er schwingt mit seinem Schläger in den Bunkersand. Die Lage des Balls im Bunker wurde dabei nicht verbessert. Wie ist die Regelentscheidung?

Antwort:
Bei einem Vierer schließt, soweit es der Zusammenhang gestattet, der Begriff „Spieler" den Partner ein – siehe Erklärung „Partner". Somit hat die Partei A-B gegen Regel 13-4 verstoßen und das Loch verloren – siehe Entscheidung 13-4/35.

Also - auch, wenn es heiß hergeht, lasst Euch nicht zu Zornausbrüchen hinreißen, sie könnten spielentscheidend sein...
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Regel R13-4 sagt uns, regelt, welche Handlungen im Hindernis (Bunker oder Wasserhindernis) nicht zulässig sind.

Das bringt uns zu folgender Spielsituation: Lochspiel, Vierer. Partner A schlägt seinen Ball im Bunker und schafft nicht, diesen aus dem Bunker herauszuspielen. Verärgert darüber schlägt er den Schläger in den Sand. Grundsätzlich könnte man auf die Idee kommen, dass das nicht weiter schlimm sei, schließlich ist ja jetzt erst einmal sein Partner B dran. Aber weit gefehlt. Die Partner werden hier als ein Team gesehen - auch vor dem Hintergrund, dass sie sich ja Belehrung erteilen dürfen:

Decision D29/5 
Schläger in den Bunkersand geschlagen, nachdem es nicht gelungen war, den Ball aus dem Bunker hinauszuspielen; Vierer-Lochspiel

Frage:
Bei einem Vierer-Lochspiel sind A und B Partner. A spielt einen Bunkerschlag, aber es gelingt ihm nicht, den Ball aus dem Bunker hinauszuspielen und er schwingt mit seinem Schläger in den Bunkersand. Die Lage des Balls im Bunker wurde dabei nicht verbessert. Wie ist die Regelentscheidung?

Antwort:
Bei einem Vierer schließt, soweit es der Zusammenhang gestattet, der Begriff „Spieler den Partner ein – siehe Erklärung „Partner. Somit hat die Partei A-B gegen Regel 13-4 verstoßen und das Loch verloren – siehe Entscheidung 13-4/35.

Also - auch, wenn es heiß hergeht, lasst Euch nicht zu Zornausbrüchen hinreißen, sie könnten spielentscheidend sein...

 

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Zwar frage ich mich manchmal, wie man das alles im Überblick behalten kann, aber ich lese diese Beiträge über Decisions echt gern, weil sie allzu gern auf selbst erlebte Situationen passen! 🙂

frage: darf ich im vierer als spieler in dieser situation vor dem 2.schlag den bunker rechen um die vorherigen bedingungen herzustellen? wahrscheinlich nicht, oder?

EBENFALLS Caddie Verstoesse

4 Wochen her

Golf Rules

Am Samstag hatte ich (Thomas) mal wieder einen schönen Regelfall an einem Wasserhindernis.

Ein Spieler schlägt seinen Ball auf der rechten Seite in das seitliche Wasserhindernis (markiert mit roten Pfosten und einer roten Linie). Er entscheidet sich dann nach R26-1 "Erleichterung für Ball im Wasserhindernis" die unter Punkt c / II) beschriebene zusätzliche Wahlmöglichkeit zu nutzen:

[...] außerhalb des Wasserhindernisses einen Ball fallen lassen innerhalb zweier Schlägerlängen von dem Punkt und nicht näher zum Loch als [...] (II) ein Punkt an der gegenüberliegenden Grenze des Wasserhindernisses, gleich weit vom Loch entfernt.

Zu Irritationen führte in diesem Fall aber, dass das Hindernis direkt auf der relevanten gegenüberliegenden Seite mit gelben Pfosten und einer gelben Linie markiert war.

Was nun?

Genau dieser Sachverhalt ist in Decision D26-1/13 "Gegenüberliegende Seite eines seitlichen Wasserhindernisses ist als Wasserhindernis bezeichnet" beschrieben und konnte deswegen schnell gelöst werden:

Frage: Ein Spieler spielt seinen Ball in ein seitliches Wasserhindernis. Er will unter Anwendung von Regel 26-1c von einem auf der gegenüberliegenden Grenze des seitlichen Wasserhindernisses gleich weit vom Loch entfernten Punkt einen Ball innerhalb zweier Schlägerlängen fallen lassen. Die gegenüberliegende Grenze ist jedoch als Wasserhindernis bezeichnet. Darf der Spieler einen Ball innerhalb zweier Schlägerlängen von dem infrage kommenden Punkt auf der gegenüberliegenden Grenze fallen lassen?

Antwort: Ja. In so einem Fall kommt es darauf an, welchen Status das Hindernis an dem Punkt hat, an dem der Ball zuletzt die Hindernisgrenze gekreuzt hat.

Der Spieler war demzufolge berechtigt den Ball auf der gegenüberliegenden Seite innerhalb von zwei Schlägerlängen nicht näher zum Loch fallen zu lassen - selbstverständlich unter hinzuzählen des Strafschlages nach R26-1. (tk)
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Am Samstag hatte ich (Thomas) mal wieder einen schönen Regelfall an einem Wasserhindernis. 

Ein Spieler schlägt seinen Ball auf der rechten Seite in das seitliche Wasserhindernis (markiert mit roten Pfosten und einer roten Linie). Er entscheidet sich dann nach R26-1 Erleichterung für Ball im Wasserhindernis die unter Punkt c / II) beschriebene zusätzliche Wahlmöglichkeit zu nutzen:

[...] außerhalb des Wasserhindernisses einen Ball fallen lassen innerhalb zweier Schlägerlängen von dem Punkt und nicht näher zum Loch als [...] (II) ein Punkt an der gegenüberliegenden Grenze des Wasserhindernisses, gleich weit vom Loch entfernt. 

Zu Irritationen führte in diesem Fall aber, dass das Hindernis direkt auf der relevanten gegenüberliegenden Seite mit gelben Pfosten und einer gelben Linie markiert war. 

Was nun?

Genau dieser Sachverhalt ist in Decision D26-1/13 Gegenüberliegende Seite eines seitlichen Wasserhindernisses ist als Wasserhindernis bezeichnet beschrieben und konnte deswegen schnell gelöst werden:

Frage: Ein Spieler spielt seinen Ball in ein seitliches Wasserhindernis. Er will unter Anwendung von Regel 26-1c von einem auf der gegenüberliegenden Grenze des seitlichen Wasserhindernisses gleich weit vom Loch entfernten Punkt einen Ball innerhalb zweier Schlägerlängen fallen lassen. Die gegenüberliegende Grenze ist jedoch als Wasserhindernis bezeichnet. Darf der Spieler einen Ball innerhalb zweier Schlägerlängen von dem infrage kommenden Punkt auf der gegenüberliegenden Grenze fallen lassen?

Antwort: Ja. In so einem Fall kommt es darauf an, welchen Status das Hindernis an dem Punkt hat, an dem der Ball zuletzt die Hindernisgrenze gekreuzt hat. 

Der Spieler war demzufolge berechtigt den Ball auf der gegenüberliegenden Seite innerhalb von zwei Schlägerlängen nicht näher zum Loch fallen zu lassen - selbstverständlich unter hinzuzählen des Strafschlages nach R26-1. (tk)

 

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den fall gibts dann 2019 eh nicht mehr

Frage dazu: wenn alle Hindernisse künftig nur noch "penalty area" heißen, wird es die Unterscheidung zw. seitlich und frontal (rot/gelb) dann trotzdem weiterhin noch geben?

4 Wochen her

Golf Rules

Spielzeiten für eine Dreiergruppe im Zählspiel über 5 Stunden, manchmal sogar 6 Stunden - immer wieder höht man davon in Clubwettspielen. Neben einer guten Platzvorbereitung spielen natürlich auch die äußeren Wettereinflüsse eine entscheidende Bedeutung für die Dauer der Runde.

Für die vorherige Planung der Durchgangszeiten wird als Grundlage in DGV- oder Verbandwettspielen eine Spielzeit von 13 / 15 / 17 min. an einem Par 3 / 4 / 5 zu Grunde gelegt. Das bedeutet, dass eine 18-Loch-Runde bei einem Standard von Par 72 im Normalfall in 4 Stunden und 30 Minuten beendet wäre. Individuelle Aufschläge pro Spielbahn wegen langer Laufwege oder kurze (Toiletten-)Pausenzeiten können durch die Spielleitung natürlich vorher individuell hinzugerechnet werden.

Um aber auch einmal eine Lanze für die auch hier im Forum geführten Diskussionen zu brechen, dass gute Spieler immer viel zu lange brauchen oder dass die Nutzung von Entfernungsmessern das Spiel zusätzlich verzögern, hier ein Auszug der Durchgangszeiten vom Wochenende: alle Spielgruppen haben deutlich vor der Zeit ihre Runde beendet. Besonders Erwähnenswert - die erste Spielgruppe war nach 3h20 fertig!

Es gibt sicherlich viele Faktoren, die zur Beschleunigung der Wettspielrunde beitragen können - hier ein paar Optionen: gutes Wetter, passende Platzvorbereitung (insb. eindeutige Kennzeichnung von Hindernissen und Ausgrenzen), entsprechendes Setup (Abschläge / Fahnenpositionen), stimmiges Startintervall, regelmäßige Kontrolle der Durchgangszeiten, frühzeitiger Eingriff bei Verzögerungen, Unterstützung der Spieler bei Regelfragen, Spielen eines Regelballs bei Unstimmigkeiten, usw.

Über allem steht aber der Spieler - zügig Spielen muss letztendlich der Spieler selbst. Und da können sich häufig einige Teilnehmer an die "eigene Nase fassen"... (tk)
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Spielzeiten für eine Dreiergruppe im Zählspiel über 5 Stunden, manchmal sogar 6 Stunden - immer wieder höht man davon in Clubwettspielen. Neben einer guten Platzvorbereitung spielen natürlich auch die äußeren Wettereinflüsse eine entscheidende Bedeutung für die Dauer der Runde.

Für die vorherige Planung der Durchgangszeiten wird als Grundlage in DGV- oder Verbandwettspielen eine Spielzeit von 13 / 15 / 17 min. an einem Par 3 / 4 / 5 zu Grunde gelegt. Das bedeutet, dass eine 18-Loch-Runde bei einem Standard von Par 72 im Normalfall in 4 Stunden und 30 Minuten beendet wäre. Individuelle Aufschläge pro Spielbahn wegen langer Laufwege oder kurze (Toiletten-)Pausenzeiten können durch die Spielleitung natürlich vorher individuell hinzugerechnet werden.

Um aber auch einmal eine Lanze für die auch hier im Forum geführten Diskussionen zu brechen, dass gute Spieler immer viel zu lange brauchen oder dass die Nutzung von Entfernungsmessern das Spiel zusätzlich verzögern, hier ein Auszug der Durchgangszeiten vom Wochenende: alle Spielgruppen haben deutlich vor der Zeit ihre Runde beendet. Besonders Erwähnenswert - die erste Spielgruppe war nach 3h20 fertig!

Es gibt sicherlich viele Faktoren, die zur Beschleunigung der Wettspielrunde beitragen können - hier ein paar Optionen: gutes Wetter, passende Platzvorbereitung (insb. eindeutige Kennzeichnung von Hindernissen und Ausgrenzen), entsprechendes Setup (Abschläge / Fahnenpositionen), stimmiges Startintervall, regelmäßige Kontrolle der Durchgangszeiten, frühzeitiger Eingriff bei Verzögerungen, Unterstützung der Spieler bei Regelfragen, Spielen eines Regelballs bei Unstimmigkeiten, usw.

Über allem steht aber der Spieler - zügig Spielen muss letztendlich der Spieler selbst. Und da können sich häufig einige Teilnehmer an die eigene Nase fassen... (tk)

 

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wenn das Rough neben den fairways oder hinter den grüns 15cm hoch gelassen wird weil man entweder zu faul zum mähen ist oder ein irrer platzbetreiber für durchschnittliche bis schlechte amateure PGA Tour verhältnisse schaffen möchte, dann wird die runde durchschnittlich mindestens 1 stunde länger dauern. ein zweiter faktor sind 9 oder 8 minuten startintervalle für 4er flights oder zu viele doppelt besetzte tees bei kanonenstarts. dann dauert eine runde auch mal 7 stunden, vor allem wenn mehrere solcher problemfaktoren zusammen kommen. lange turnierrunden liegen nicht nur an spielern und platzaufsicht sondern oft auch und sogar meistens am platzbetreiber.

Passte bei uns am Wochenende bei den Clubmeisterschaften. 3er-Spielgruppen im 8-Minuten-Takt gestartet und wir haben für die erste Runde 4.45 Std gebraucht (inkl. Hagelpause). Nach dem Mittagessen freier Start nach eigener Bereitschaft und wir sind nach 4.20 Std auf dem 18. Grün. War alles gut und Wartezeiten gab es kaum - trotz mehrfacher Ballsuche...

Die letzte Bemerkung - nämlich das der Spieler selber der e gänzlich limitierende Faktor ist - ist der wesentliche Punkt. Wo lasse ich mein Bag stehen wenn ich zum Ball gehe, habe ich den passenden Schläger mitgenommen, muss ich unbedingt 5 Min. Einen Ball suchen, der im Aus liegt, müssen während des Turniers mit einer Ballangel Bälle aus einem Teich gefischt werden, bloß weil sie gut erreichbar sind, man selber aber gar keinen Ball in den Teich geschlagen hat, muss über den Score schon auf dem gerade fertig gespielten Grün diskutiert werden, oder geht dies nicht auch auf dem Weg zum nächsten Abschlag ..... ich glaube die Liste läßt sich ellenlang fortsetzen .... Mich stören weniger die Platzbedingungen, sondern es ist häufig eine Frage des eigenen „wie organisiere ich mich auf dem Platz / im Turnier“, was das Spiel verlangsamt bzw. beschleunigen könnte.

Am Wochende erste Runde CM gespielt in 4:15 Std. Das war m.E. in Ordnung. Wir hatten mittendrin immer wieder Standzeiten. Es ist sicherlich so, dass "gute" Spieler etwas länger für die Vorbereitung benötigten, etwas genauer hinsehen auf dem Grün, etwas genauer die Entfernung zur Fahne messen, aber das machen sie pro Loch vlt. 1 bis 2 mal! Zwischen den Schlägen kann dann aber auch etwas schneller gegangen werden und meistens beginnt die Vorbereitung bereits zeitgleich mit dem Mitbewerber, sodass es kaum zeitliche Verzögerungen gibt. Bei einen "Anfänger" fängt die Verzögerung bereits mit dem Eintreffen am Ball an. Wo ist welcher Schläger? Probeschwung, Probeschwung, und noch ein Probeschwung. Dann den Ball getoppt und mit Sack und Pack 20m weiter. Das gleiche Spiel von vorne. Und so haben wir alle angefangen. Also, etwas Ruhe und Geduld. Dann werden auch die Spielzeiten etwas kürzer.

Ein Entfernungsmesser ist garantiert nicht Schuld, sondern die Trödelei die manche Leute an den Tag legen. Manche Flights haben mehr mit Krötenwanderung und begleitendem Kaffeeklatsch als mit Golf zu tun. Wenn dann beim Halfway-House während der nächste Flight reinkommt(!), der Teller das zweite Mal vollgeladen wird und die irritierten Blicke mit "ich lass mich nicht hetzen" quittiert werden, ist Frust und schlechte Stimmung vorprogrammiert.

Ich muss immer wieder schmunzeln. Es gibt in jeder HCP Klasse und in jeder Altersklasse Leute die sehr schnell sowie Leute die sehr langsam spielen. Die einen laufen langsam und die anderen spielen langsam. Aber es liegt dann an der Spielleitung für Tempo zu sorgen. Es müssen dann eben mal Leute auf die Uhr genommen werden. Wenn die ersten Strafschläge bekommen dann spielen die anderen schon schneller.

Eine dreier Runde über 5 Stunden? Wenn Alle drei Handicap 72 Und höher haben, dann Sicher... Leute machen wir uns nix vor.. dreier Runde bei Handicap 10 - 25 darf ned länger als 3 1/2 Stunden reine Spielzeit dauern..

Siehste Jason Hillier... du immer mit deiner Ballangel!😡 scheiß einmal auf die ganzen Molitor Steine.... 😂

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4 Wochen her

Golf Rules

Eine Frage zum Ausleihen von Schlägern im Vierer erreichte uns von Hanspeter:

"Situation: Klassischer Vierer, mein Partner schlägt den Ball in eine Hecke. Ich Erkläre den Ball für unspielbar und lege den Ball innerhalb von zwei Schlägerlängen besser. Mein längster Schläger ist ein Eisen zwei, so dass mein Partner mir zum Besserlegen seinen Driver anbietet.

Da ich nicht weiß was ich machen soll, bediene ich mich der internationalen Golf Regel, die besagt dass, wenn ich nicht weiß, was ich machen soll, das zu machen, was fair ist.

Ich lehne ab, weil ich der Meinung bin, mit seinen Schlägern nicht mein Spiel machen zu dürfen. Auch nicht, um den Ball besser zu legen.

Richtig???"

Zwar darf man sich nach Decision D20/2 einen Schläger zum Messen ausleihen, allerdings beinhaltet das ein gewisses Risiko, wenn, wie hier, der eigene längste Schläger kürzer ist.

D20/2
"Ausleihen eines Schlägers zum Messen"

Die Regeln verlangen, dass ein Ball, der fallen zu lassen ist, vom Spieler selbst fallengelassen werden muss. Zum Messen von Schlägerlängen darf ein Spieler, der einen Ball fallenlassen muss, jeden Schläger verwenden, den er für die Runde ausgewählt hat (Regel 4-4). Er darf sich zum Messen auch einen Schläger von jemand anderen ausleihen, einschließlich seines Partners. Wenn er sich einen Schläger ausleiht, einen Ball fallen lässt und ihn spielt, so zieht er sich keine Strafe zu, sofern die Stelle, an der der Ball fallen gelassen wurde, auch mit einem der eigenen Schläger des Spielers, die er für die Runde ausgewählt hat, hätte ermittelt werden können. Hätte er jedoch beim Messen mit einem seiner eigenen Schläger jene Stelle nicht ermitteln können, so zieht er sich die Strafe nach der anwendbaren Regel für Spielen vom falschen Ort zu (siehe Regel 20-7). (Revidiert – 2010)

Hanspeter ist also auf Nummer sicher gegangen und hat das Risiko des Spielens vom falschen Ort damit ausgeschlossen. Unterstellt dabei ist, dass "Besserlegen in seiner Frage" das korrekte Vorgehen nach R28 meint.
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Eine Frage zum Ausleihen von Schlägern im Vierer erreichte uns von Hanspeter:

Situation: Klassischer Vierer, mein Partner schlägt den Ball in eine Hecke. Ich Erkläre den Ball für unspielbar und lege den Ball innerhalb von zwei Schlägerlängen besser. Mein längster Schläger ist ein Eisen zwei, so dass mein Partner mir zum Besserlegen seinen Driver anbietet.

Da ich nicht weiß was ich machen soll, bediene ich mich der internationalen Golf Regel, die besagt dass, wenn ich nicht weiß, was ich machen soll, das zu machen, was fair ist.

Ich lehne ab, weil ich der Meinung bin, mit seinen Schlägern nicht mein Spiel machen zu dürfen. Auch nicht, um den Ball besser zu legen.

Richtig???

Zwar darf man sich nach Decision D20/2 einen Schläger zum Messen ausleihen, allerdings beinhaltet das ein gewisses Risiko, wenn, wie hier, der eigene längste Schläger kürzer ist.

D20/2
Ausleihen eines Schlägers zum Messen

Die Regeln verlangen, dass ein Ball, der fallen zu lassen ist, vom Spieler selbst fallengelassen werden muss. Zum Messen von Schlägerlängen darf ein Spieler, der einen Ball fallenlassen muss, jeden Schläger verwenden, den er für die Runde ausgewählt hat (Regel 4-4). Er darf sich zum Messen auch einen Schläger von jemand anderen ausleihen, einschließlich seines Partners. Wenn er sich einen Schläger ausleiht, einen Ball fallen lässt und ihn spielt, so zieht er sich keine Strafe zu, sofern die Stelle, an der der Ball fallen gelassen wurde, auch mit einem der eigenen Schläger des Spielers, die er für die Runde ausgewählt hat, hätte ermittelt werden können. Hätte er jedoch beim Messen mit einem seiner eigenen Schläger jene Stelle nicht ermitteln können, so zieht er sich die Strafe nach der anwendbaren Regel für Spielen vom falschen Ort zu (siehe Regel 20-7). (Revidiert – 2010)

Hanspeter ist also auf Nummer sicher gegangen und hat das Risiko des Spielens vom falschen Ort damit ausgeschlossen. Unterstellt dabei ist, dass Besserlegen in seiner Frage das korrekte Vorgehen nach R28 meint.

 

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ich gab mir mal 2 strafschläge im vierer da ich gedankenlos und dummerweise den vom partner abgebotenen putter für ein tap in verwendete um nicht dafür extra zum bag rennen zu müssen. leider hatte ich 14 schläger im bag. hätte ich nur 13 gehabt dann wäre das offensichtlich straffrei gewesen da man aus einem bag spielen darf?

👍

Hanspeter hat eine kluge Entscheidung getroffen.

Bleiben diese Decisions eigentlich auch nach der Reform des Regelwerks bestehen??

4 Wochen her

Golf Rules

Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Entfernungsmesser - heute das Thema von "Golf Rules am Sonntag". Und hier ist es ganz einfach - die aktuell gültige Regelung wird umgekehrt…

Zukünftig erlaubt Regel 4.3 Spielern, Entfernungsmessgeräte zu verwenden, um Entfernung zu messen. Die Spielleitung kann jedoch eine Platzregel erlassen, welche die Verwendung von Entfernungsmessgeräten verbietet.

Denn - der Einsatz von Entfernungsmessern ist seit der Einführung weit verbreitet und in den meisten Clubs der Welt bzw. Amateurwettbewerben erlaubt (einschl. bei USGA- und R&A-Amateurmeisterschaften); deswegen die Umsetzung in einer Golfregel anstelle einer Platzregel.

Zudem führt der Einsatz von Entfernungsmessgeräten zu einer Beschleunigung der Spielgeschwindigkeit.

#RulesOfGolf2019
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Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Entfernungsmesser - heute das Thema von Golf Rules am Sonntag. Und hier ist es ganz einfach - die aktuell gültige Regelung wird umgekehrt…

Zukünftig erlaubt Regel 4.3 Spielern, Entfernungsmessgeräte zu verwenden, um Entfernung zu messen. Die Spielleitung kann jedoch eine Platzregel erlassen, welche die Verwendung von Entfernungsmessgeräten verbietet.

Denn - der Einsatz von Entfernungsmessern ist seit der Einführung weit verbreitet und in den meisten Clubs der Welt bzw. Amateurwettbewerben erlaubt (einschl. bei USGA- und R&A-Amateurmeisterschaften); deswegen die Umsetzung in einer Golfregel anstelle einer Platzregel.

Zudem führt der Einsatz von Entfernungsmessgeräten zu einer Beschleunigung der Spielgeschwindigkeit.

#RulesOfGolf2019

 

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Das mit der Spielgeschwindigkeit ist aber leider nicht zwangsläufig so. Ich erlebe es leider häufig, dass insbesondere hohe Handicapper (wie ich auch einer bin) beinahe alle Schläge lasern, und dann noch zwei drei Probeschwünge machen, um dann zu sehen, wie der Ball ganz woanders hingeht. Das führt oft zu einem eher langsameren spielfluss. Im vorletzten Turnier hat das leider dazu geführt, dass mein flight für 18 Loch 6,5 Stunden gebraucht hat, weil zT sogar die Länge eines Putts gelasert wurde. Im Spiel mit niedrigen Habdicappern erlebe ich oft das Gegenteil: Gute Spieler lasern einmal, wählen den benötigten Schläger, führen einen Probeschwung aus und legen den Ball dann zu 70-90% auch in etwa da hin, wo sie ihn haben wollen. Das fördert dann tatsächlich die Spielgeschwindigkeit!

Diese Diskussion haben wir ja schon unzählige Mal geführt. Das Entferungsmesser die Spielgeschwindigkeit erhöhen ist in den letzten Jahren inzwischen sicherlich erwiesen. Das es immer wieder mal "Anwendungsschwierigkeiten" wird aber weiterhin so bleiben. Ein Vorteil der Regeländerung aber liegt auf der Hand - die Platzregeln werden kürzer... 😉

4 Wochen her

Golf Rules

Wie heißt es so schön: "An apple a day..." - aber bitte nicht im Bunker...

In dieser Situation darf der lose hinderliche Naturstoff "Apfel" nämlich nicht entfernt werden. In Regel 13-4 "Ball im Hindernis, Unzulässige Handlungen" heißt es unter Punkt c), dass der Spieler einen losen hinderlichen Naturstoff nicht berühren oder bewegen darf, der im Hindernis liegt oder es berührt.

Man soll ja nicht Äpfel mit Birnen vergleichen, aber in Decision D23/3 "Angebissene Birne" ist ein ähnlicher Regelfall beschrieben:

Frage: Eine angebissene Birne liegt unmittelbar vor einem Ball im Bunker. In der Nähe des Bunkers gibt es keinen Birnbaum. Ist die Birne unter diesen Umständen ein loser hinderlicher Naturstoff? Oder ist sie ein Hemmnis, das der Spieler straflos entfernen darf?

Antwort: Eine Birne ist ein natürlicher Gegenstand. Wenn sie nicht mehr am Baum hängt, so ist sie loser hinderlicher Naturstoff. Die Tatsache, dass die Birne angebissen ist und sich auch kein Birnbaum in der Nähe befindet, ändert den Status der Birne nicht. (tk)
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Wie heißt es so schön: An apple a day... - aber bitte nicht im Bunker...

In dieser Situation darf der lose hinderliche Naturstoff Apfel nämlich nicht entfernt werden. In Regel 13-4 Ball im Hindernis, Unzulässige Handlungen heißt es unter Punkt c), dass der Spieler einen losen hinderlichen Naturstoff nicht berühren oder bewegen darf, der im Hindernis liegt oder es berührt.

Man soll ja nicht Äpfel mit Birnen vergleichen, aber in Decision D23/3 Angebissene Birne ist ein ähnlicher Regelfall beschrieben:

Frage: Eine angebissene Birne liegt unmittelbar vor einem Ball im Bunker. In der Nähe des Bunkers gibt es keinen Birnbaum. Ist die Birne unter diesen Umständen ein loser hinderlicher Naturstoff? Oder ist sie ein Hemmnis, das der Spieler straflos entfernen darf?

Antwort: Eine Birne ist ein natürlicher Gegenstand. Wenn sie nicht mehr am Baum hängt, so ist sie loser hinderlicher Naturstoff. Die Tatsache, dass die Birne angebissen ist und sich auch kein Birnbaum in der Nähe befindet, ändert den Status der Birne nicht. (tk)

 

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ab 2019 ändert sich dies meines Wissens und man darf lose hinderliche Naturstoffe aus dem Bunker entfernen

Zum Glück steht bei uns im Aushang im Clubhaus gross angeschrieben dass man gemäss Regel ... Äpfel und Birnen aus dem Bunker nehmen darf. Es hat viele ...

Der Apfel im Bild scheint ja nicht angebissen, ist ggf also über den natürlich Weg in den Bunker geraten. Bei angebissenem Obst stellt sich mir aber schon die Frage, wer so asozial ist, a) seinen Müll (biologisch abbaubar oder nicht) im Bunker (statt im Gebüsch, bei Biomüll) auf dem Platz zu entsorgen und b) so scheisse ist, den nachfolgenden Spielern einen Platz zu hinterlassen, der nicht mehr im „normalen“ Zustand ist. Ich Ärger mich ja bereits über Leute, die die Harken an das Bunkerende legen bei flachen Bunkerkanten anstatt die an die Kante vor den Bunker zu legen... 🙈🤷🏻‍♂️

wen jemand seinen müll zb während einer clubmeisterschaft im bunker entsorgt damit nachfolgende konkurrenten schwierigere bedingungen vorfinden, dann ist dies ebenso als verstoss gegen den spirit of the game zu ahnden. die beweislage wird halt schwierig für eine korrekte entscheidung der spielleitung.

die selbe regel kann auch beim absichtlichen erzeugen von schleifspuren am grün nahe dem loch durch unfaire golfer angewandt werden, wenn diese punkfrisuren des grüns mit absicht oder grob fahrlässig erzeugt wurden um mitbewerber zu benachteiligen. zum glück geben aber dafür die regeln 2019 eine erleichterung.

Darf ich als Spieler, dessen Ball nicht im Bunker liegt, einen dort bemerkten Apfel entfernen und damit den normalen frisch geharkten Zustand des Bunker fair und sportlich für die folgeflights wieder herstellen?

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4 Wochen her

Golf Rules

Wirkte stellenweise etwas "bedrohlich" heute beim Einsatz... 😉 ... MehrWeniger

Wirkte stellenweise etwas bedrohlich heute beim Einsatz... ;-)

 

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Aber so gefährlich warst du heute gar nicht...😉

Ganz ganz starkes Foto!

4 Wochen her

Golf Rules

Heute mal wieder eine Frage einer Leserin - Maria-Gabriele Müller Eikermann fragte:

"Hallo Torben und Thomas, ich habe heute eine Frage zum Spielen eines Balls vom Abschlag - aber anders, als ihr jetzt prompt denkt 🙂
Gestern schoss der Ball unseres Mitspielers weit über das Grün hinaus und landete auf dem Abschlag des nachfolgenden Loches. Unser Mitspieler fragte sich, ob er den Ball hier spielen darf, möglicherweise unter der Einschränkung, hier nicht den Boden zu beschädigen. Da es sich bei diesem Loch um ein Paar 3 handelt, gab es aber ohnehin genügend Divots auf dem Abschlag - was uns schließlich zu der Entscheidung brachte, dass man den Ball vermutlich hier spielen darf wie er liegt (und nicht wie im Fall, dass er auf einem falschen Grün zur Ruhe gekommen ist, mit einem Free-Drop vom Grün entfernt werden muss).
Was sagt ihr dazu?"

Kurze Antwort - der Ball ist so spielen, wie dieser zur Ruhe gekommen ist.

Der "Abschlag" ist lt. der Definition in den Golfregeln nur für das Spielen des Balles an dem zu spielenden Loch entscheidend - dieser ist der Ort, an dem das zu spielende Loch beginnt. Der Abschlag ist dann die rechteckige Fläche, zwei Schlägerlängen tief, deren Vorder- und Seitenbegrenzungen durch die Außenseiten von zwei Abschlagmarkierungen bezeichnet werden.

Nach dem Schlag vom Abschlag ist dieser Bereich wie ein ganz normaler anderer Bereich auf dem Golfplatz zu behandeln. (tk)
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Heute mal wieder eine Frage einer Leserin - Maria-Gabriele Müller Eikermann fragte: 

Hallo Torben und Thomas, ich habe heute eine Frage zum Spielen eines Balls vom Abschlag - aber anders, als ihr jetzt prompt denkt 🙂 
Gestern schoss der Ball unseres Mitspielers weit über das Grün hinaus und landete auf dem Abschlag des nachfolgenden Loches. Unser Mitspieler fragte sich, ob er den Ball hier spielen darf, möglicherweise unter der Einschränkung, hier nicht den Boden zu beschädigen. Da es sich bei diesem Loch um ein Paar 3 handelt, gab es aber ohnehin genügend Divots auf dem Abschlag - was uns schließlich zu der Entscheidung brachte, dass man den Ball vermutlich hier spielen darf wie er liegt (und nicht wie im Fall, dass er auf einem falschen Grün zur Ruhe gekommen ist, mit einem Free-Drop vom Grün entfernt werden muss).
Was sagt ihr dazu?

Kurze Antwort - der Ball ist so spielen, wie dieser zur Ruhe gekommen ist. 

Der Abschlag ist lt. der Definition in den Golfregeln nur für das Spielen des Balles an dem zu spielenden Loch entscheidend - dieser ist der Ort, an dem das zu spielende Loch beginnt. Der Abschlag ist dann die rechteckige Fläche, zwei Schlägerlängen tief, deren Vorder- und Seitenbegrenzungen durch die Außenseiten von zwei Abschlagmarkierungen bezeichnet werden. 

Nach dem Schlag vom Abschlag ist dieser Bereich wie ein ganz normaler anderer Bereich auf dem Golfplatz zu behandeln. (tk)

 

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Also kurz gesagt: spielen wie er liegt

Wo er leigt order mann muss "Strokes' zu nehm als ein "Drop"

4 Wochen her

Golf Rules

Letzten Samstag war ich (Thomas) Zeuge des hochdramatischen Stechens im DGL Final 4-Halbfinale der Männer - am Tee von Bahn 9 knisterte es förmlich, als die drei Lochspielpartien ihren Ball ins Spiel brachten. Das Grün war gesäumt von zahlreichen Zuschauern und in nur 100 Meter Entfernung dröhnte die musikalische Begleitung der German Longdrive-Meisterschaft aus den Boxen. Meine Hochachtung, dass man unter diesen Umständen den Ball ganz cool auf das Grün legten kann.

Aber was ist eigentlich, wenn ein Spieler beim Spiel durch einen äußeren Einfluss abgelenkt wird? Darf der Schlag dann wiederholt werden?

In Decision D1-4/1 "Spieler trifft seinen Ball nicht richtig, da er durch einen Ball gestört wurde, den ein anderer Spieler hat fallen lassen" wird dieses Thema mit einem etwas anderen Beispiel aufgegriffen:

Frage: Als A gerade seinen Rückschwung ausführt, lässt B versehentlich einen Ball fallen, der bis 15 cm an den Ball von A heranrollt. Vor Schreck über das plötzliche Auftauchen des fallen gelassenen Balls toppt A seinen Ball. Sollte A den Schlag nach Billigkeit wiederholen dürfen?

Antwort: Nein. Ablenkungen kommen allgemein vor und müssen vom Spieler hingenommen werden. (tk)
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Letzten Samstag war ich (Thomas) Zeuge des hochdramatischen Stechens im DGL Final 4-Halbfinale der Männer - am Tee von Bahn 9 knisterte es förmlich, als die drei Lochspielpartien ihren Ball ins Spiel brachten. Das Grün war gesäumt von zahlreichen Zuschauern und in nur 100 Meter Entfernung dröhnte die musikalische Begleitung der German Longdrive-Meisterschaft aus den Boxen. Meine Hochachtung, dass man unter diesen Umständen den Ball ganz cool auf das Grün legten kann. 

Aber was ist eigentlich, wenn ein Spieler beim Spiel durch einen äußeren Einfluss abgelenkt wird? Darf der Schlag dann wiederholt werden?

In Decision D1-4/1 Spieler trifft seinen Ball nicht richtig, da er durch einen Ball gestört wurde, den ein anderer Spieler hat fallen lassen wird dieses Thema mit einem etwas anderen Beispiel aufgegriffen:

Frage: Als A gerade seinen Rückschwung ausführt, lässt B versehentlich einen Ball fallen, der bis 15 cm an den Ball von A heranrollt. Vor Schreck über das plötzliche Auftauchen des fallen gelassenen Balls toppt A seinen Ball. Sollte A den Schlag nach Billigkeit wiederholen dürfen?

Antwort: Nein. Ablenkungen kommen allgemein vor und müssen vom Spieler hingenommen werden. (tk)

 

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Kenne ich. Aber tatsächlich, sowas kommt immer mal vor. Wenn ich jedesmal, wenn ich abgelenkt bin, einen Schlag wiederholen wollte, ... oje... 😁

Wie sieht das aus, wenn ein Flightpartner ständig im Rückschwung anfängt erläutern zu wollen, wo man bitte Hinspielen sollte? Ist mir im vergangenen Turnier passiert: ein Dame war local, der Rest kannte den Platz nicht. Der Dame wurde mehrfach gesagt sie solle bitte nicht reden bei den schlagvorbereitungen, schon gar nicht bei demjenigen, der gerade ins Setup geht. Aufgehört hat sie aber erst, als ich ihr 2 Strafschläge wegen Belehrung angedroht hatte. Frage: Flightpartner stört beim Abschlag mehrfach und unterlässt dies auch auf mehrfache Rückmeldung im weiteren nicht, macht es also vorsätzlich. Gibt es dann andere Entscheidungen dazu?

Ich war auch Live beim Stechen dabei. Die Spieler können das ganz gut ausblenden.

Allen John 😀

Haha - habe in dem Video zum Final 4 einen Hinweis auf das "Making of..." gefunden 😉

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1 Monat her

Golf Rules

Da waren Sie wieder meine Probleme - "Unfähigkeit" beim Golfspiel gepaart mit einer Gewitterschutzhütte führte mich (Thomas) zu folgender Balllage...

Beim Spielen des Balls in Spielrichtung behinderte mich das Pflaster unter der Hütte. Die Hütte selber steht "im Weg" in meiner Spielrichtung - behinderte aber weder meinen Stand noch Schwung. Insofern habe ich (nur) die Möglichkeit nach R24-2 "Unbewegliches Hemmnis" Erleichterung von dem Hemmnis "Pflastersteine" zu nehmen.

Hierbei gilt es als erstes den „nächstgelegenen Punkt der Erleichterung“ zu ermitteln (s. Definitionen in den Golfregeln):

Der „nächstgelegene Punkt der Erleichterung“ ist der Bezugspunkt bei Inanspruchnahme von strafloser Erleichterung von Behinderung durch ein unbewegliches Hemmnis (Regel 24-2), einen ungewöhnlich beschaffenen Boden (Regel 25-1) oder ein falsches Grün (Regel 25-3).

Er ist der dem Ball nächstgelegene Punkt auf dem Platz,
a) der nicht näher zum Loch ist und
b) an dem, läge der Ball dort, keine Behinderung
durch den Umstand, von dem Erleichterung in Anspruch genommen wird, bestehen würde. Letzteres gilt für den Schlag, wie ihn der Spieler an der ursprünglichen Stelle des Balls gemacht hätte, wenn es den behindernden Umstand dort nicht gegeben hätte.

Von diesem Punkt ist der Ball straflos innerhalb einer Schlägerlänge - nicht näher zum Loch als dieser Punkt - fallen zu lassen, wobei für das Ausmessen ein beliebiger Schläger benutzt werden kann. Dabei muss der Ball zuerst an einer Stelle auf einem Teil des Platzes auftreffen, der die umschriebene Behinderung durch das unbewegliche Hemmnis ausschließt und sich nicht in einem Hindernis oder auf einem Grün befindet.

Ist die Hütte dann nicht mehr in Spielrichtung oder schafft man es anschließend über die Hütte hinweg zu schlagen, dann ist dieses "Glück" und wieder einmal ein schönes Beispiel, dass Regelkenntnis das persönliche Spiel auch positiv unterstützen kann.

Soweit so gut - das hatten wir ja auch schon in verschiedenen Beiträgen auf unserer Regelseite. Aber mal angenommen ich wäre Linkshand-Schläger, dann hätte ich in dem ersten Schritt sogar auswählen können, ob ich Erleichterung von dem unbeweglichen Hemmnis "Bitzschutzhütte" oder alternativ von dem "Pflaster" nehme. In beiden Fällen wäre wahrscheinlich ein anderer „nächstgelegene Punkt der Erleichterung“ ermittelt worden, welches wiederum eine neue Ausgangslage für den nächsten Schlag bedeutet hätte.

Und zu guter Letzt ist auch noch anzumerken, dass eine Kombination / Zusammenfassung von Erleichterungsverfahren nicht zulässig ist - jeder Fall muss sequentiell nacheinander abgewickelt werden, da die neue Spielsituation erst nach der Ausübung des Erleichterungsverfahren besteht (also in diesem Beispiel zunächst "Schutzhütte" und dann (wenn notwendig) "Pfalstersteine").(tk)
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Da waren Sie wieder meine Probleme - Unfähigkeit beim Golfspiel gepaart mit einer Gewitterschutzhütte führte mich (Thomas) zu folgender Balllage...

Beim Spielen des Balls in Spielrichtung behinderte mich das Pflaster unter der Hütte. Die Hütte selber steht im Weg in meiner Spielrichtung - behinderte aber weder meinen Stand noch Schwung. Insofern habe ich (nur) die Möglichkeit nach R24-2 Unbewegliches Hemmnis Erleichterung von dem Hemmnis Pflastersteine zu nehmen. 

Hierbei gilt es als erstes den „nächstgelegenen Punkt der Erleichterung“ zu ermitteln (s. Definitionen in den Golfregeln):

Der „nächstgelegene Punkt der Erleichterung“ ist der Bezugspunkt bei Inanspruchnahme von strafloser Erleichterung von Behinderung durch ein unbewegliches Hemmnis (Regel 24-2), einen ungewöhnlich beschaffenen Boden (Regel 25-1) oder ein falsches Grün (Regel 25-3). 

Er ist der dem Ball nächstgelegene Punkt auf dem Platz, 
a) der nicht näher zum Loch ist und 
b) an dem, läge der Ball dort, keine Behinderung 
durch den Umstand, von dem Erleichterung in Anspruch genommen wird, bestehen würde. Letzteres gilt für den Schlag, wie ihn der Spieler an der ursprünglichen Stelle des Balls gemacht hätte, wenn es den behindernden Umstand dort nicht gegeben hätte.

Von diesem Punkt ist der Ball straflos innerhalb einer Schlägerlänge - nicht näher zum Loch als dieser Punkt - fallen zu lassen, wobei für das Ausmessen ein beliebiger Schläger benutzt werden kann. Dabei muss der Ball zuerst an einer Stelle auf einem Teil des Platzes auftreffen, der die umschriebene Behinderung durch das unbewegliche Hemmnis ausschließt und sich nicht in einem Hindernis oder auf einem Grün befindet.

Ist die Hütte dann nicht mehr in Spielrichtung oder schafft man es anschließend über die Hütte hinweg zu schlagen, dann ist dieses Glück und wieder einmal ein schönes Beispiel, dass Regelkenntnis das persönliche Spiel auch positiv unterstützen kann. 

Soweit so gut - das hatten wir ja auch schon in verschiedenen Beiträgen auf unserer Regelseite. Aber mal angenommen ich wäre Linkshand-Schläger, dann hätte ich in dem ersten Schritt sogar auswählen können, ob ich Erleichterung von dem unbeweglichen Hemmnis Bitzschutzhütte oder alternativ von dem Pflaster nehme. In beiden Fällen wäre wahrscheinlich ein anderer „nächstgelegene Punkt der Erleichterung“ ermittelt worden, welches wiederum eine neue Ausgangslage für den nächsten Schlag bedeutet hätte. 

Und zu guter Letzt ist auch noch anzumerken, dass eine Kombination / Zusammenfassung von Erleichterungsverfahren nicht zulässig ist - jeder Fall muss sequentiell nacheinander abgewickelt werden, da die neue Spielsituation erst nach der Ausübung des Erleichterungsverfahren besteht (also in diesem Beispiel zunächst Schutzhütte und dann (wenn notwendig) Pfalstersteine).(tk)

 

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Das schlimme ist diese Regel gibts wirklich.

Mini-Golf for GIANTS - LOL

Darf ich annehmen, dass ein Spieler der für spezielle Fälle lefty Schläger im bag hat und in dieser spielsituation für sich in Anspruch nimmt, den Ball als Linkshänder zu spielen, dann auch beide varianten wie zuvor beschrieben durch deklinieren darf. Und dann, nach erfolgtem Drop die Situation neu bewerten und ggf. doch als rechts händer spielen darf?

1 Monat her

Golf Rules

Schöne Regel-Demonstration am Wochenende beim DGL Final 4 in Köln vom Deutschen Damenmeister zur Anwendung der Regel R20-2 "Fallenlassen und erneutes Fallenlassen" (in Auszügen)...

a) Durch wen und wie
Ein Ball, der nach den Regeln fallen zu lassen ist, muss vom Spieler selbst fallen gelassen werden. Der Spieler muss aufrecht stehen, mit ausgestrecktem Arm den Ball in Schulterhöhe halten und ihn fallen lassen.

b) Wo fallen lassen
Ein Ball muss beim Fallenlassen zuerst dort auf einem Teil des Platzes auftreffen, wo er nach der anwendbaren Regel fallen zu lassen ist.

c) Wann erneut fallen lassen
Ein fallen gelassener Ball muss straflos erneut fallen gelassen werden, wenn er

(I) in ein Hindernis hineinrollt und im Hindernis zur Ruhe kommt;
(II) aus einem Hindernis hinausrollt und außerhalb des Hindernisses zur Ruhe kommt;
(III) auf ein Grün rollt und auf dem Grün zur Ruhe kommt;
(IV) ins Aus rollt und im Aus zur Ruhe kommt;
(V) in eine Lage rollt und dort zur Ruhe kommt, wo Behinderung durch den Umstand gegeben ist, von dem nach Regel 24-2b (unbewegliches Hemmnis), Regel 25-1 (ungewöhnlich beschaffener Boden), Regel 25-3 (falsches Grün) oder nach einer Platzregel (Regel 33-8a) Erleichterung in Anspruch genommen wurde, oder in das Balleinschlagloch zurückrollt, aus dem er nach Regel 25-2 (eingebetteter Ball) aufgenommen wurde;
(VI) weiter als zwei Schlägerlängen von der Stelle wegrollt und zur Ruhe kommt, an der er zuerst auf einem Teil des Platzes auftraf oder
(VII) näher zum Loch rollt und zur Ruhe kommt als
(a) seine ursprüngliche oder geschätzte Lage (siehe Regel 20-2b), sofern dies nicht anderweitig nach den Regeln gestattet ist, oder
(b) der nächstgelegene Punkt der Erleichterung oder der größten erzielbaren Erleichterung (Regel 24-2, 25-1 oder 25-3), oder
(c) der Punkt, an dem der ursprüngliche Ball zuletzt die Grenze des Wasserhindernisses oder seitlichen Wasserhindernisses gekreuzt hat (Regel 26-1).

Rollt der erneut fallen gelassene Ball in eine Lage wie oben aufgezählt, muss er so nahe wie möglich der Stelle hingelegt werden, an der er zuerst auf einem Teil des Platzes auftraf, als er erneut fallen gelassen wurde.

Also: Fallenlassen, ggf. erneut Fallenlassen und dann ggf. Legen...

Und - Golf-Rules sagt "Herzlichen Glückwunsch" an das Team des HGC zur Deutschen Meisterschaft 2018! (tk)
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Ich dachte beim 3 mal fallenlassen die Stelle merken wo er aufkommt und dort hinlegen 🙄

Gottseidank wird das alles nächstes Jahr anders, es geht ja sowas von auf den Senkel....

Klasse wieder etwas gelernt! Tolle Mädels, toller Meistertrainer!

1 Monat her

Golf Rules

Für die Nutzer unserer App, die die aktuellsten Posts vermissen: das Problem ist bekannt und aktuell in der Analyse. Sorry... ... MehrWeniger

Für die Nutzer unserer App, die die aktuellsten Posts vermissen: das Problem ist bekannt und aktuell in der Analyse. Sorry...

 

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Wir haben ja auch noch die Website: www.rules4.golf

Sollte jetzt wieder funktionieren...

1 Monat her

Golf Rules

Und wo wir gestern etwas "Abseits der Regeln" über die Platzvorbereitung gesprochen haben - auch die Fahnenpositionen können eine entscheidende Auswirkung auf die Durchführung / Dauer des Wettspiels haben.

Lt. dem Spiel- und Wettspielhandbuch gibt es folgende Empfehlungen, die zumindest Berücksichtigung finden sollten:
- das Design des Lochs sollte beachtet werden - es sollte entsprechend dem Schlag in das Grün ausreichend Platz zwischen der Vorderkante des Grüns oder der Grünkante bestehen (z.B. bei einem Eisen- / Holzschlag an einem langen Par 4 oder einem Pitch an einem Par 5)
- mindestens 4 Schritte von jeder Kante des Grüns (bei angrenzenden Wasserhindernissen oder Bunkern gerne auch etwas mehr)
- bei einem verhältnismäßig gutem Schlag sollte der Spieler die Chance auf einen fairen "Recovery Shot" haben
- in einem Umkreis von ca. einer Schlägerlänge um das Loch herum sollte die Oberfläche des Grüns weitestgehend eben sein
- sollte ein Loch in die Nähe einer Stufe gesetzt werden, ist darauf zu achten, dass das Loch mindestens aus einer Richtung sicher angespielt werden kann
- der Zustand der Oberfläche in der Umgebung der vorgesehenen Lochposition ist zu beachten. Die Nähe ehemaliger Lochpfropfen oder sonstiger schadhafter Rasenstellen sollten vermieden werden
- die Lochpositionen sollten ausgewogen verteilt sein (links / rechts, Mitte / vorne / hinten), um nicht einzelne Spieler aufgrund bestimmter Schläge (Draw / Fade) zu benachteiligen oder zu bevorzugen
- bei einem mehrtägigen Turnier sollte der Schwierigkeitsgrad des Platzes von einem Tag zum anderen nicht nennenswert verändert werden - Ausgeglichenheit ist das Ziel (jeweils sechs schwere / mittlere und leichte Positionen)

Desweiteren sollte auch die Berücksichtigung der Spielgeschwindigkeit beachtet werden. Bei schwierigen Fahnenpositionen dauert die Vorbereitung auf den geplante Putt unweigerlich länger. Und wenn dann deswegen ggf. ein weiterer, zusätzlicher Putt benötigt wird, dann kann die Spieldauer bei einem größeren Teilnehmerfeld sehr schnell über die üblichen 4h30 für eine Dreier-Zählspielrunde steigen. (tk)
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Und wo wir gestern etwas Abseits der Regeln über die Platzvorbereitung gesprochen haben - auch die Fahnenpositionen können eine entscheidende Auswirkung auf die Durchführung / Dauer des Wettspiels haben.

Lt. dem Spiel- und Wettspielhandbuch gibt es folgende Empfehlungen, die zumindest Berücksichtigung finden sollten:
- das Design des Lochs sollte beachtet werden - es sollte entsprechend dem Schlag in das Grün ausreichend Platz zwischen der Vorderkante des Grüns oder der Grünkante bestehen (z.B. bei einem Eisen- / Holzschlag an einem langen Par 4 oder einem Pitch an einem Par 5)
- mindestens 4 Schritte von jeder Kante des Grüns (bei angrenzenden Wasserhindernissen oder Bunkern gerne auch etwas mehr)
- bei einem verhältnismäßig gutem Schlag sollte der Spieler die Chance auf einen fairen Recovery Shot haben
- in einem Umkreis von ca. einer Schlägerlänge um das Loch herum sollte die Oberfläche des Grüns weitestgehend eben sein
- sollte ein Loch in die Nähe einer Stufe gesetzt werden, ist darauf zu achten, dass das Loch mindestens aus einer Richtung sicher angespielt werden kann
- der Zustand der Oberfläche in der Umgebung der vorgesehenen Lochposition ist zu beachten. Die Nähe ehemaliger Lochpfropfen oder sonstiger schadhafter Rasenstellen sollten vermieden werden
- die Lochpositionen sollten ausgewogen verteilt sein (links / rechts, Mitte / vorne / hinten), um nicht einzelne Spieler aufgrund bestimmter Schläge (Draw / Fade) zu benachteiligen oder zu bevorzugen
- bei einem mehrtägigen Turnier sollte der Schwierigkeitsgrad des Platzes von einem Tag zum anderen nicht nennenswert verändert werden - Ausgeglichenheit ist das Ziel (jeweils sechs schwere / mittlere und leichte Positionen)

Desweiteren sollte auch die Berücksichtigung der Spielgeschwindigkeit beachtet werden. Bei schwierigen Fahnenpositionen dauert die Vorbereitung auf den geplante Putt unweigerlich länger. Und wenn dann deswegen ggf. ein weiterer, zusätzlicher Putt benötigt wird, dann kann die Spieldauer bei einem größeren Teilnehmerfeld sehr schnell über die üblichen 4h30 für eine Dreier-Zählspielrunde steigen. (tk)

 

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der 4. Spiegelstrich ist interessant, wird oft nicht beachtet und Löcher in eine Schieflage gestanzt

Tja, alles nur Empfehlungen. Wer nicht häufig Löcher festlegt wird hier viel Unheil stiften können. Das ist nicht einfach.

Oftmals erlebe ich, dass Löcher an Stellen platziert werden, die entweder vom Fairway schlecht anzuspielen sind und danach von mindestens 3 Stellen auf dem Grün fast unputtbar sind. Diese sehr merkwürdige und nicht nachvollziehbare Lochsteckung kostet uns Amateuren zu viel Zeit beim Chip, Pitch oder bei der Beobachtung der Putzlinie. Deshalb fördert Fairness bei der Lochsetzung den Spielfluss und spart mind. 30 min. pro Runde. Ist jedenfalls meine Meinung.

Eduard Langlitz sehr interessant

1 Monat her

Golf Rules

Auch immer wieder ein Diskussionspunkt - die Brücken auf dem Golfplatz. Hierzu hatten wir ja schon ein paar Beiträge - anbei ein Beispiel, wie durch eine entsprechende Platzvorbereitung die z.T. völlig unnötigen "Interpretationen", ob eine Brücke in einem Wasserhindernis ist, vermieden werden können.

In diesem Beispiel ist für den Spieler eindeutig zu erkennen, dass sich die Brücke innerhalb des Wasserhindernis befindet, und es in dem Fall, dass der Ball auf dieser Brücke zur Ruhe kommt, keine Erleichterung nach R24-2 "Unbewegliches Hemmnis" gibt. Liegt ein Ball im Wasserhindernis auf einer Brücke, so kann der Spieler nach Regel 26-1 "Erleichterung für Ball im Wasserhindernis" verfahren oder den Ball spielen wie er liegt. Der Schläger darf straflos auf der Brücke aufgesetzt werden, jedoch muss der Spieler beachten, keine losen hinderlichen Naturstoffe auf der Brücke zu berühren, da er sich in einem Hindernis befindet. (tk)
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Auch immer wieder ein Diskussionspunkt - die Brücken auf dem Golfplatz. Hierzu hatten wir ja schon ein paar Beiträge - anbei ein Beispiel, wie durch eine entsprechende Platzvorbereitung die z.T. völlig unnötigen Interpretationen, ob eine Brücke in einem Wasserhindernis ist, vermieden werden können.

In diesem Beispiel ist für den Spieler eindeutig zu erkennen, dass sich die Brücke innerhalb des Wasserhindernis befindet, und es in dem Fall, dass der Ball auf dieser Brücke zur Ruhe kommt, keine Erleichterung nach R24-2 Unbewegliches Hemmnis gibt. Liegt ein Ball im Wasserhindernis auf einer Brücke, so kann der Spieler nach Regel 26-1 Erleichterung für Ball im Wasserhindernis verfahren oder den Ball spielen wie er liegt. Der Schläger darf straflos auf der Brücke aufgesetzt werden, jedoch muss der Spieler beachten, keine losen hinderlichen Naturstoffe auf der Brücke zu berühren, da er sich in einem Hindernis befindet. (tk)

1 Monat her

Golf Rules

Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Und auch bei der Nutzung der Schläger wird sich etwas in den Golfregeln ab 2019 ändern. "Golf Rules am Sonntag" nimmt deswegen noch einmal Bezug auf die aktuelle Regel R4:

Ein beschädigter Schläger darf nur benutzt werden, wenn
er im "normalen Spielverlauf" beschädigt wurde. Er kann
dann ebenfalls Instand gesetzt oder ersetzt werden.
Ein außerhalb des „normalen Spielverlaufs“ beschädigter
Schläger darf für den Rest der Runde nicht verwendet und
nicht ersetzt werden, selbst wenn er nicht zum Spiel
geeignet ist. Der Spieler wird dann disqualifiziert.

Die jetzige Beurteilung, ob ein Schläger „spielunbrauchbar“ ist, ist sowohl für Spieler wie auch Referees schwierig. Insofern vereinfacht die Regeländerung die komplexen Regeln für beschädigte Schläger erheblich.

Mit Regel 4.1 darf ein Spieler während der Runde jeden beschädigten Schläger benutzen und/oder reparieren. Der Spieler kann somit - ungeachtet vom Beschädigungsgrundes - den Schläger weiterhin benutzen bzw. diesen reparieren.

Dadurch hat ein Spieler hat somit die Möglichkeit einen Putter, den er z.B. aus Wut in den Boden gerammt hat und der deswegen verbogen ist, auf der Rest der Runde zu nutzen. Mit dem Nachteil der selbst herbeigefügten Beschädigung muss der Spieler dann selber klar kommen.

#RulesOfGolf2019
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Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Und auch bei der Nutzung der Schläger wird sich etwas in den Golfregeln ab 2019 ändern. Golf Rules am Sonntag nimmt deswegen noch einmal Bezug auf die aktuelle Regel R4:

Ein beschädigter Schläger darf nur benutzt werden, wenn
er im normalen Spielverlauf beschädigt wurde. Er kann
dann ebenfalls Instand gesetzt oder ersetzt werden.
Ein außerhalb des „normalen Spielverlaufs“ beschädigter
Schläger darf für den Rest der Runde nicht verwendet und
nicht ersetzt werden, selbst wenn er nicht zum Spiel
geeignet ist. Der Spieler wird dann disqualifiziert.

Die jetzige Beurteilung, ob ein Schläger „spielunbrauchbar“ ist, ist sowohl für Spieler wie auch Referees schwierig. Insofern vereinfacht die Regeländerung die komplexen Regeln für beschädigte Schläger erheblich.

Mit Regel 4.1 darf ein Spieler während der Runde jeden beschädigten Schläger benutzen und/oder reparieren. Der Spieler kann somit - ungeachtet vom Beschädigungsgrundes -  den Schläger weiterhin benutzen bzw. diesen reparieren. 

Dadurch hat ein Spieler hat somit die Möglichkeit einen Putter, den er z.B. aus Wut in den Boden gerammt hat und der deswegen verbogen ist, auf der Rest der Runde zu nutzen. Mit dem Nachteil der selbst herbeigefügten Beschädigung muss der Spieler dann selber klar kommen.

#RulesOfGolf2019

1 Monat her

Golf Rules

Und noch eine schöne Balllage - inmitten einem "Blumen-Unkraut-Irgendwas". Soweit eigentlich kein Problem, wenn man nicht schon vor dem Schlag wüsste, dass die Blütenstengel den Schlag beeinflussen werden.

Gemäß R13-2"Lage, Raum des beabsichtigten Stands oder Schwungs, oder Spiellinie verbessern" ist hier vorsucht geboten, denn ein Spieler darf nicht den Ort der Lage oder die Lage seines Balls bzw. den Raum seines beabsichtigten Stands oder Schwungs verbessern. Hierzu zählen u.a. das Bewegen, Biegen oder Brechen von irgendetwas, das wächst. (tk)
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Und noch eine schöne Balllage - inmitten einem Blumen-Unkraut-Irgendwas. Soweit eigentlich kein Problem, wenn man nicht schon vor dem Schlag wüsste, dass die Blütenstengel den Schlag beeinflussen werden.

Gemäß R13-2Lage, Raum des beabsichtigten Stands oder Schwungs, oder Spiellinie verbessern ist hier vorsucht geboten, denn ein Spieler darf nicht den Ort der Lage oder die Lage seines Balls bzw. den Raum seines beabsichtigten Stands oder Schwungs verbessern. Hierzu zählen u.a. das Bewegen, Biegen oder Brechen von irgendetwas, das wächst. (tk)

 

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gibt es auch eine Decision zur Verbesserung vor einem Drop? Z.B. ich erkläre den Ball für unspielbar und gehe an der Stelle meines beabsichtigten Drops ein paar mal auf und ab? "Zufällig natürlich"

Da habe ich auch schon tolle Sachen gesehen. Da wird großflächig um den Ball herum das hüfthohe Gras niedergetreten, weil man ihn „noch sucht“ (oft kombiniert mit dem Satz „Hier muss er doch liegen.“) oder sich so lange rückwärts in den alten porösen Ast gestemmt, bis er „rein zufällig“ bricht...

Ach schon erlebt das der Mitspieler das Gras niedertritt.

Nur für die Schlauberger, die ich auch schon erlebt habe: Wenn man das hintere Blümchen während des Rückschwungs oder gar während des Durchschwungs knickt, dann ist das keine Verbesserung der Spiellinie

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1 Monat her

Golf Rules

Nach der folgenden Situation wurde ich von einem Zuschauer ganz irritiert angesprochen, warum ich den Spielern denn Erleichterung für die Balllage von einem unbeweglichen Hemmnis nach R24-2 verweigert hätte. Aber - hatte ich ja gar nicht - die Spieler hatten sich vielmehr dazu entschieden den Ball aus der ursprünglichen Lage zu spielen, weil dadurch der Winkel für den Schlag ins Grün besser war.

Hintergrund ist, dass bei der Anwendung des Erleichterungsverfahren der "nächstgelegene Punkt der Erleichterung" der Bezugspunkt für die Inanspruchnahme von strafloser Erleichterung von Behinderung durch ein unbewegliches Hemmnis ist. Dieser muss aber nicht unbedingt der "beste" Punkt sein, so dass es dem Spieler überlassen bleibt, auf die Erleichterung zu verzichten. Denn den Ball spielen, wie dieser liegt geht (fast) immer.

Insofern noch einmal der Tipp: bitte den Ball erst einmal liegen lassen, den Bezugspunkt für das Erleichterungsverfahren ermitteln und dann entscheiden, ob Erleichterung genommen werden soll.

Ist der Ball bereits aufgenommen und erst dann kommt die Erkenntnis, dass man auf die Erleichterung verzichten möchte, so kann der Ball zwar wieder zurückgelegt werden, nach R18-2 "Durch Spieler, Partner, Caddie oder Ausrüstung" allerdings unter hinzuzählen eines Strafschlages. (tk)
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Nach der folgenden Situation wurde ich von einem Zuschauer ganz irritiert angesprochen, warum ich den Spielern denn Erleichterung für die Balllage von einem unbeweglichen Hemmnis nach R24-2 verweigert hätte. Aber - hatte ich ja gar nicht - die Spieler hatten sich vielmehr dazu entschieden den Ball aus der ursprünglichen Lage zu spielen, weil dadurch der Winkel für den Schlag ins Grün besser war.

Hintergrund ist, dass bei der Anwendung des Erleichterungsverfahren der nächstgelegene Punkt der Erleichterung der Bezugspunkt für die Inanspruchnahme von strafloser Erleichterung von Behinderung durch ein unbewegliches Hemmnis ist. Dieser muss aber nicht unbedingt der beste Punkt sein, so dass es dem Spieler überlassen bleibt, auf die Erleichterung zu verzichten. Denn den Ball spielen, wie dieser liegt geht (fast) immer.

Insofern noch einmal der Tipp: bitte den Ball erst einmal liegen lassen, den Bezugspunkt für das Erleichterungsverfahren ermitteln und dann entscheiden, ob Erleichterung genommen werden soll. 

Ist der Ball bereits aufgenommen und erst dann kommt die Erkenntnis, dass man auf die Erleichterung verzichten möchte, so kann der Ball zwar wieder zurückgelegt werden, nach R18-2 Durch Spieler, Partner, Caddie oder Ausrüstung allerdings unter hinzuzählen eines Strafschlages. (tk)

1 Monat her

Golf Rules

Wow - Torben und ich sind begeistert - Golf Rules hat jetzt 2.500 "Likes"...

Wir freuen uns über die insbesondere in der letzten Zeit stark gestiegene Leserzahl und die vielen lieben Rückmeldung von Euch.

Ihr habt sicherlich anhand der zunehmenden Anzahl der Kommentierungen der täglichen Posts festgestellt, dass mit der Vergrößerung unsere Community auch die Diskussionen interessanter werden. Und dafür möchten auch wir einmal "Danke" sagen, denn durch Euer Feedback lernen auch wir tagtäglich etwas über die Regeln und insbesondere deren Auslegung / Anwendung in der Praxis.

Insofern hier noch einmal der Appell an Euch - habt Ihr etwas, was Euch unter den "Nägeln" brennt oder was auch für unsere Gruppe interessant sein könnte, dann immer her damit. Gerne machen wir daraus einen Beitrag (wenn ihr möchtet auch anonym). Und wenn möglich schickt ein Bild - Ihr seht ja immer wieder selber, dass ein illustrierter Sachverhalt das Verständnis vereinfacht.

Und über eine Weiterempfehlung würde wir uns natürlich auch weiterhin freuen - bei über 600.000 Mitgliedern im DGV und den vielen deutschsprachigen Freunden im Ausland ist da noch reichlich Luft nach oben... 😉
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Wow - Torben und ich sind begeistert - Golf Rules hat jetzt 2.500 Likes...

Wir freuen uns über die insbesondere in der letzten Zeit stark gestiegene Leserzahl und die vielen lieben Rückmeldung von Euch. 

Ihr habt sicherlich anhand der zunehmenden Anzahl der Kommentierungen der täglichen Posts festgestellt, dass mit der Vergrößerung unsere Community auch die Diskussionen interessanter werden. Und dafür möchten auch wir einmal Danke sagen, denn durch Euer Feedback lernen auch wir tagtäglich etwas über die Regeln und insbesondere deren Auslegung / Anwendung in der Praxis. 

Insofern hier noch einmal der Appell an Euch - habt Ihr etwas, was Euch unter den Nägeln brennt oder was auch für unsere Gruppe interessant sein könnte, dann immer her damit. Gerne machen wir daraus einen Beitrag (wenn ihr möchtet auch anonym). Und wenn möglich schickt ein Bild - Ihr seht ja immer wieder selber, dass ein illustrierter Sachverhalt das Verständnis vereinfacht.

Und über eine Weiterempfehlung würde wir uns natürlich auch weiterhin freuen - bei über 600.000 Mitgliedern im DGV und den vielen deutschsprachigen Freunden im Ausland ist da noch reichlich Luft nach oben... ;-)

 

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Torben denk bei Gelegenheit noch mal an meine Frage bezüglich der Videos auf der Runde 😉👍🏻 Und an euch beide: weiter so. Klasse Seite!

1 Monat her

Golf Rules

Unsere Leserin Isa stellte folgende Frage "Krähen suchen Engerlinge - tw. sind die Löcher auch wesentlich größer - und man möchte die Löcher sicher nicht auf der Putlinie haben. Nach meinen Recherchen ist dies NICHT ungew. beschaffener Boden durch Erdgänge grabendes Tier sondern persönliches Pech. Also wäre Regelung per Sonderplatzregel sinnvoll. Was ist EURE Meinung dazu?" und bebilderte dieses mit dem Foto.

Hier hilft der Blick in die Erklärungen zu den Golfregeln. Dort heißt es:

„Ungewöhnlich beschaffener Boden“ bezeichnet folgende Umstände auf dem Platz: Zeitweiliges Wasser, Boden in Ausbesserung oder Loch, Aufgeworfenes oder Laufweg eines Erdgänge grabenden Tiers, eines Reptils oder eines Vogels."

Sprich - Löcher von Krähenschnäbeln sind damit automatisch "Löcher von Vögeln" und damit "ungewöhnlich beschaffener Boden". Insofern kann bei einer Behinderung nach R25-1 "Ungewöhnlich beschaffener Boden" Erleichterung in Anspruch genommen werden.

Dabei ist die Besonderheit zu beachten, dass bei der Balllage des Spielers auf dem Grün, Behinderung auch dann gegeben, wenn sich ein ungewöhnlich beschaffener Boden auf dem Grün auf seiner Puttlinie befindet. (tk)
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Unsere Leserin Isa stellte folgende Frage Krähen suchen Engerlinge - tw. sind die Löcher auch wesentlich größer - und man möchte die Löcher sicher nicht auf der Putlinie haben. Nach meinen Recherchen ist dies NICHT ungew. beschaffener Boden durch Erdgänge grabendes Tier sondern persönliches Pech. Also wäre Regelung per Sonderplatzregel sinnvoll. Was ist EURE Meinung dazu? und bebilderte dieses mit dem Foto.

Hier hilft der Blick in die Erklärungen zu den Golfregeln. Dort heißt es:

„Ungewöhnlich beschaffener Boden“ bezeichnet folgende Umstände auf dem Platz: Zeitweiliges Wasser,  Boden in Ausbesserung oder Loch, Aufgeworfenes oder Laufweg eines Erdgänge grabenden Tiers, eines Reptils oder eines Vogels.

Sprich - Löcher von Krähenschnäbeln sind damit automatisch Löcher von Vögeln und damit ungewöhnlich beschaffener Boden. Insofern kann bei einer Behinderung nach R25-1 Ungewöhnlich beschaffener Boden Erleichterung in Anspruch genommen werden.

Dabei ist die Besonderheit zu beachten, dass bei der Balllage des Spielers auf dem Grün, Behinderung auch dann gegeben, wenn sich ein ungewöhnlich beschaffener Boden auf dem Grün auf seiner Puttlinie befindet. (tk)

 

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Hinweis, die Puttlinie ist die gerade Verbindung zwischen Ball und Loch. Nich der geplante Ballverlauf.

Wie sieht auf dem Grün die Erleichterung dann aus? Versetzten zur Seite?

Isa Zafer Doğan

Und ab nächstem Jahr darf man die Löcher einfach ausbessern, auch wenn sie auf der Puttlinie liegen.

Verflixt noch mal, mit dem Verständnis dieser Regel/Definition habe ich immer schon Probleme gehabt. Worauf beziehen sich denn die Worte „Aufgeworfenes oder Laufweg“? Nur auf das Erdgänge grabende Tier, oder geht die Aufzählung mit Vögeln und Reptilien einfach weiter? Wenn ich das nach meinem sprachlichen Verständnis lese, dann gilt: Wenn eine Ente durch den Bunker gewatschelt ist, hieße das: Erleichterung, weil Laufspur eines Vogels. Ist ein Hase durchgehoppelt, gibt es keine Erleichterung, weil weder Vogel noch Reptil. Und Erdgänge gräbt der auch nicht. Bei einem Kaninchen aber schon, weil es ja ein grabendes Tier ist. Da muss man ja ausgebildeter Spurenleser oder Botaniker sein. Oder habe ich das völlig falsch verstanden?

Isa Jantzen Können sich Golfspieler nicht mal über die Begrifflichkeiten einigen?

Boden in Ausbesserung!!! De Greenkeeper muss es sofort in Ordnung bringen bevor es Katastrophe gibt und spritzen !!! 😉😢⛳️🏌️‍♂️

Joachim Göbel!!!!

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1 Monat her

Golf Rules

Wir haben einen Gewinner!

Gestern in unserem Geburtstagsgewinnspiel haben wir gefragt, wie der Spieler mit der Situation umgehen kann. Unter den richtigen Einsendungen, die Golf-Rules geliked haben, hat die Glücksfee Korbinian König gezogen, der mit einem Dutzend Titleist TourSoft Bällen belohnt wird, weil er folgende Antwort hatte:

"Nachdem die Grenze des seitlichen WHs durch die rote Linie gekennzeichnet wird, liegt der Ball nicht in dem Hindernis. Der Spieler kann somit nach R 24-2 Erleichterung von dem unbeweglichen Hemmnis erhalten. Er darf den Ball innerhalb einer Schlägerlänge, nicht näher zur Fahne, vom Nearest Point of Relief fallen lasse. Der Punkt darf dabei nicht in dem seitlichen WH sein"

Herzlichen Glückwunsch!
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Wir haben einen Gewinner!

Gestern in unserem Geburtstagsgewinnspiel haben wir gefragt, wie der Spieler mit der Situation umgehen kann. Unter den richtigen Einsendungen, die Golf-Rules geliked haben, hat die Glücksfee Korbinian König gezogen, der mit einem Dutzend Titleist TourSoft Bällen belohnt wird, weil er folgende Antwort hatte:

Nachdem die Grenze des seitlichen WHs durch die rote Linie gekennzeichnet wird, liegt der Ball nicht in dem Hindernis. Der Spieler kann somit nach R 24-2 Erleichterung von dem unbeweglichen Hemmnis erhalten. Er darf den Ball innerhalb einer Schlägerlänge, nicht näher zur Fahne, vom Nearest Point of Relief fallen lasse. Der Punkt darf dabei nicht in dem seitlichen WH sein

Herzlichen Glückwunsch!

 

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Hm, ist der Zaun oben nicht auch rot angestrichen und markiert damit die Wassergrenze? Wenn nein, ok. Wenn ja, wie wäre dann die Entscheidung?

1 Monat her

Golf Rules

Beatriz Recari demonstriert hier eher unfreiwillig Golfregel R14-1 "Ehrlich nach dem Ball schlagen".

In der Erklärungen heißt es „Schlag“ ist die Vorwärtsbewegung des Schlägers, ausgeführt in der Absicht, nach dem Ball zu schlagen und ihn zu bewegen. Bricht jedoch ein Spieler willentlich seinen Abschwung ab, bevor der Schlägerkopf den Ball erreicht, so hat er keinen Schlag gemacht.

Da in dieser Situation so entschieden wurde, dass die Spielerin den Schlag nicht willentlich abgebrochen hat, zählen beide Schläge vom Tee. (tk)

Beatriz Recari slips, whiffs on tee shot
This was part of a forgettable day for Recari, who went on to make a double-bogey and miss the cut in Wisconsin by four strokes.
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Beatriz Recari slips, whiffs on tee shot

 

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Immer wieder ein Trost für diejenigen GolferInnen unter uns, die mit einem HC in den Zwanzigern ihrem Hobby Golfen nachgehen, dass solch ein „Shit“ auch Profis „happens“ 🤣🤣 Erinnere dabei auch so manchen verschobenen Putt am vergangenen WE bei derPGA Championship!

Glück im Unglück. Hätte sie den Ball irgendwie getroffen, wäre es auf dieser schmalen Bahn wahrscheinlich noch teurer für sie geworden.

1 Monat her

Golf Rules

2 Jahre GolfRules!

Mit über 1.000 Bildern, fast 2.500 Likes und noch jeder Menge Fällen wollen wir heute anlässlich unseres Geburtstages einmal zurückblicken zum ersten Post dieser Seite:

Am 15. August 2016 fragten wir die Leser:

"Zum Start der Seite etwas leichtes und gleichzeitig die Erläuterung des Titelbildes. WINSTONgolf senior open 2016, zweiter Tag, WINSTONlinks Bahn 3. James Kingston (RSA) spielt seinen Teeshot in diese Lage. Wie ist zu verfahren?"

Und, wer kennt die möglichen Optionen?

Unter den richtigen Antworten unter diesem Post, die bis zum 15.08.2018, 24:00 Uhr diesen Post und die Seite geliked haben verlosen wir ein Dutzend GolfRules Titleist TourSoft Bälle.

Entschieden wird durch Los. Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Ansprechpartner und Verantwortlicher ist alleine GolfRules. Durch die Teilnahme erklärt ihr euch damit einverstanden, dass euer Facebook-Name im Falle des Gewinnes in einem weiteren Post veröffentlicht wird.

Viel Glück!

#Werbung #GolfRules #Golf #Rules #Regeln #rules4golf #Gewinnspiel #Verlosung #HappyBirthday!
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2 Jahre GolfRules! 

Mit über 1.000 Bildern, fast 2.500 Likes und noch jeder Menge Fällen wollen wir heute anlässlich unseres Geburtstages einmal zurückblicken zum ersten Post dieser Seite:

Am 15. August 2016 fragten wir die Leser:

Zum Start der Seite etwas leichtes und gleichzeitig die Erläuterung des Titelbildes. WINSTONgolf senior open 2016, zweiter Tag, WINSTONlinks Bahn 3. James Kingston (RSA) spielt seinen Teeshot in diese Lage. Wie ist zu verfahren?

Und, wer kennt die möglichen Optionen?

Unter den richtigen Antworten unter diesem Post, die bis zum 15.08.2018, 24:00 Uhr diesen Post und die Seite geliked haben verlosen wir ein Dutzend GolfRules Titleist TourSoft Bälle.

Entschieden wird durch Los. Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Ansprechpartner und Verantwortlicher ist alleine GolfRules. Durch die Teilnahme erklärt ihr euch damit einverstanden, dass euer Facebook-Name im Falle des Gewinnes in einem weiteren Post veröffentlicht wird.

Viel Glück!

#Werbung #GolfRules #Golf #Rules #Regeln #rules4golf #Gewinnspiel #Verlosung #HappyBirthday!

 

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1. spielen, wie er liegt 2. Abschlag mit einem Strafschlag wiederholen 3a) Wenn die oben rot angestrichenen Holzlatten nicht die Grenze des Wasserhindernisses darstellen: Freedrop am nächsten Punkt der Erleichterung (unbewegliches Hemmnis) 3b) Wenn die Holzlatten die Grenze des Wasserhindernisses bilden: Erleichterung nach Regel 62-1.

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag ⛳️ schön, dass es Euch gibt!

Free drop the ball is not in the hazard

Falls es keine Platzregel dazu gibt: Der Ball ist nicht im Wasserhindernis da die gezogene Linie zählt. Die Holzlatte ist künstlich und daher ein unbewegliches Hemmnis. Nearest point of relief nicht näher zur Fahne und natürlich ausserhalb des Wasserhindernisses suchen und dort innerhalb einer Schlägerlänge straflos droppen. Wie gesagt, alles nur unter der Voraussetzung dass es keine anderslautende Platzregel bzgl des Holzzaunes gibt. Gratulation zu eurer erfolgreichen FB Seite!

Nachdem die Grenze des seitlichen WHs durch die rote Linie gekennzeichnet wird, liegt der Ball nicht in dem Hindernis. Der Spieler kann somit nach R 24-2 Erleichterung von dem unbeweglichen Hemmnis erhalten. Er darf den Ball innerhalb einer Schlägerlänge, nicht näher zur Fahne, vom Nearest Point of Relief fallen lasse. Der Punkt darf dabei nicht in dem seitlichen WH sein

Freedrop! Außerhalb des Hindernisses.

24/2 Freedrop innerhalb einer Schlägerlänge vom nächsten Punkt der Erleichterung. Gratuliere zum Geburtstag und zur guten Idee auf einfache plastische Art und Weise Golfregeln beispielhaft zu erklären.👍

Auf dem Winston Links Course bezeichnet Zaun an der Bahn 3 die Grenze des Wasserhindernis'. Deswegen liegt der Ball in obiger Situation innerhalb des Hindernisses und eine Erleichterung nach 24-2 kommt ausdrücklich nicht in Frage. Deswegen bleibt dem Spieler nur das Verfahren nach Regel 26-1.

Ich kenne diesen Zaun, denn mein Ball hat dort auch schon so ähnlich gelegen. Er ist zumindest nicht ohne Gewalt entfernbar. Da hier deutlich die Wassergrenze gesprüht ist, ist der Ball nicht im Hindernis und somit darf ich Erleichterung vom unbeweglichen Hemmnis nehmen.

Die Greenkeeper waren aber motiviert🤣 Warum so kompliziert?

Gratulation zum Geburtstag! Eine der wenigen nützlichen Golfseiten auf fb. Cool das es Euch gibt!

Der Ball ist nicht im Wasserhindernis, da die gezogene Linie zählt. Außer es gibt eine besondere Platzregel, dann gilt diese. Die Holzlatte ist künstlich und daher ein unbewegliches Hemmnis. Nächster Punkt der Erleichterung ab da, wo der Spieler im Stand und Schlag nicht behindert ist durch den Holzzaun, nicht näher zur Fahne und natürlich ausserhalb des Wasserhindernisses suchen und dort innerhalb einer Schlägerlänge straflos droppen.

Free Drop gem. 24-2b

Happy Birthday. Meine Meinung: Eure Seite ist jedenfalls eine der besten und nützlichsten, die es für uns Golfer gibt. Eure Reaktionsfreudigkeit und Hilfsbereitschaft in Regelfragen ist unübertroffen. Nicht zu unrecht so schnell gewachsen. Weiter so!

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag 🎂🥂 ich lese jeden Beitrag von euch und habe, hoffentlich, schon viel gelernt 😇 Macht weiter so 👍 Ich würde sagen: ,Freedrop nach 24/2 🤔

Da der Spieler im Bild seinem Driver aus dem Bag zieht, schaut es nach freedrop innerhalb einer Schlägerlänge aus (unbewegliches künstliches Hemmnis)🤣 Happy Birthday, ihr seid Spitze, weiter so!

Freedrop unbewegliches Hemmnis.

Alle Optionen? Spielen wie er liegt, Free Drop (unbewegliches Hemmnis). Unspielbar erklären... mit allem, was dazu gehört (macht natürlich keinen Sinn bei Free Dropmöglichkeit, ist aber eine der Optionen).

Ich vermute, der Zaun gilt als unbewegliches Hemmnis und er kann den Ball ab dem nächstgelegenen Punkt der Erleichterung innerhalb einer Schläge, nicht näher zur Fahne, straffrei fallen lassen.

Happy Birthday, Golf Rules 😃 Danke für die viele Mühe, die Ihr in diese Seite steckt. Ich lese sie immer wieder gern 😊

Freedrop 24-2

Priorität zu behandeln wären die Leute, welche den Platz vorbereitet haben!

Freedrop nach 24/2

Happy Birthday und weiter so. In der Annahme, dass es sich bei dem Zaun um ein unbewegliches Hemmnis handelt, wäre ein Freedrop das Mittel der Wahl.

unbewegliches Hemmnis. Freedrop am nächstgelegenen Punkt der Erleichterung innerhalb einer Schläge, nicht näher zur Fahne.

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1 Monat her

Golf Rules

Albert hat folgende Frage:

"Noch eine Regelfrage:
Unser Golfplatz ist von einem Elektrozaun umgeben.
In der Platzregel steht:

Der den Platz umlaufende Elektrozaun (weiß) gilt als AUS

Es handelt sich um weiße Pflöcke an deren Hinterkante Haken angebracht sind, an denen die Elektrodrähte befestigt sind. Die Auslinie läuft jeweils auf der Platzseite in der Flucht der Innenseite der weißen Pflöcke.
Wenn nun ein Ball nahe am Zaun liegt, aber noch nicht aus ist, darf der Spieler die Drähte abhängen, zu Boden legen drauftreten um beim spielen des Balles nicht durch die Elektrodrähte behindert zu werden?
Begründung: Da die Elektrodrähte auf der Rückseite der weißen Auspfosten angebracht sind, befinden sie sich außerhalb der Spielbahn und somit nicht zur Spielbahn gehörig."

Das Abhängen der Drähte ist nicht zulässig, da der Zaun samt Drähten kein Hemmnis ist und als befestigt gilt (vgl. Definition „Aus“, R13-2). Man beachte auch die Ausnahmen zu „Hemmnis“ - denn dieses ist alles Künstliche, eingeschlossen die künstlich angelegten Oberflächen und Begrenzungen von Straßen und Wegen sowie künstlich hergestelltes Eis, jedoch ausgenommen
a) Gegenstände zum Bezeichnen des Aus wie Mauern, Zäune, Pfähle und Geländer;
b) jeder im Aus befindliche Teil eines unbeweglichen künstlichen Gegenstands; und
c) jede von der Spielleitung zum Bestandteil des Platzes erklärte Anlage.

Das Abhängen der Drähte wäre also ein Verstoß gegen R13-2, was zwei Strafschläge nach sich zieht.
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Albert hat folgende Frage:

Noch eine Regelfrage:
Unser Golfplatz ist von einem Elektrozaun umgeben.
In der Platzregel steht:

Der den Platz umlaufende Elektrozaun (weiß) gilt als AUS

Es handelt sich um weiße Pflöcke an deren Hinterkante Haken angebracht sind, an denen die Elektrodrähte befestigt sind. Die Auslinie läuft jeweils auf der Platzseite in der Flucht der Innenseite der weißen Pflöcke.
Wenn nun ein Ball nahe am Zaun liegt, aber noch nicht aus ist, darf der Spieler die Drähte abhängen, zu Boden legen drauftreten um beim spielen des Balles nicht durch die Elektrodrähte behindert zu werden?
Begründung: Da die Elektrodrähte auf der Rückseite der weißen Auspfosten angebracht sind, befinden sie sich außerhalb der Spielbahn und somit nicht zur Spielbahn gehörig.

Das Abhängen der Drähte ist nicht zulässig, da der Zaun samt Drähten kein Hemmnis ist und als befestigt gilt (vgl. Definition „Aus“, R13-2). Man beachte auch die Ausnahmen zu „Hemmnis“ - denn dieses ist alles Künstliche, eingeschlossen die künstlich angelegten Oberflächen und Begrenzungen von Straßen und Wegen sowie künstlich hergestelltes Eis, jedoch ausgenommen 
a) Gegenstände zum Bezeichnen des Aus wie Mauern, Zäune, Pfähle und Geländer; 
b) jeder im Aus befindliche Teil eines unbeweglichen künstlichen Gegenstands; und 
c) jede von der Spielleitung zum Bestandteil des Platzes erklärte Anlage.

Das Abhängen der Drähte wäre also ein Verstoß gegen R13-2, was zwei Strafschläge nach sich zieht.

 

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Und wie viele Stromschläge?

Heisst das, hier handelt es sich um eine unerlaubte Platzregel und es gelten daher die Regeln? Der Spielleitung wäre zu empfehlen, weisse Pflöcke im Abstand von 1-2 Schlägerlangen platzseitig zu setzen.

1 Monat her

Golf Rules

Und dann erhielten wir auch noch folgende Frage von Barbara Oberkötter: "Guten Morgen, mal wieder eine Frage. Wir suchen meinen Ball im begehbaren Teil eines Wasserhindernisses. Allerdings nur auf eine Vermutung hin, denn wir haben ihn nicht aufkommen sehen. Wir finden ihn nicht und ich droppe einen Ball, der aber wegen der Schräge ins Wasserhindernis rollt. Dann fragt plötzlich eine meiner beiden Mitspielerinnen, wem eigentlich der Ball da vorne auf dem Fairway gehöre. Ich war der Meinung, dass es ihrer sei. Tatsächlich ist es aber mein Ball. Wir müssen wir regelkonform vorgehen? Danke schon jetzt für die Antwort. LG Barbara"

Auf Nachfrage konnte uns Barbara zudem mitteilen ("Wenn an der Stelle kein Ball zu finden ist, ist er zu 100 % im Wasser!"), dass der neue Ball nach Wasserhindernisregel R26-1 ins Spiel gebracht wurde, weil Kenntnis bzw. an Sicherheit grenzender Gewissheit bestand, dass der Ball im Wasserhindernis sein musste.

Der Sachverhalt ist in der Decision D26-1/3.5 "Ball nach der Wasserhindernis-Regel fallen gelassen, mit Kenntnis oder an Sicherheit grenzender Gewissheit; ursprünglichen Ball dann gefunden" geregelt:

Frage: Ein Spieler schlägt seinen Ball in Richtung eines Wasserhindernisses. Da es bekannt oder so gut wie sicher ist, dass der Ball in dem Wasserhindernis ist, lässt der Spieler einen Ball nach Regel 26-1b fallen. Bevor er diesen fallen gelassenen Ball spielt, wird sein ursprünglicher innerhalb der fünfminütigen Suchzeit gefunden. Wie ist die Regelentscheidung?

Antwort: Da es bekannt oder so gut wie sicher war, dass der Ball des Spielers in dem Wasserhindernis ist, als der Spieler den neu eingesetzten Ball ins Spiel brachte, war dieser Ball richtig eingesetzt worden. Deshalb darf der Spieler den ursprünglichen Ball nicht mehr spielen.

Wird der ursprüngliche Ball in dem Wasserhindernis gefunden und stellt es sich heraus, dass der Bezugspunkt für das Verfahren nach Regel 26-1b falsch ermittelt und der neu eingesetzte Ball somit am falschen Ort fallen gelassen wurde, muss der Spieler den Fehler nach Regel 20-6 beheben und unter Beachtung des richtigen Bezugspunkts einen Ball nach einer der Wahlmöglichkeiten von Regel 26-1 fallen lassen (siehe Entscheidungen 20-6/2 und 26-1/16). Anderenfalls ist Regel 20-6 nicht anwendbar und der Spieler muss das Spiel mit dem fallen gelassenen Ball fortsetzen. In beiden Fällen zieht sich der Spieler einen Strafschlag nach Regel 26-1 zu.

In dem unwahrscheinlichen Fall, dass der ursprüngliche Ball außerhalb des Wasserhindernisses gefunden wurde, musste der Spieler das Spiel mit einem Strafschlag (Regel 26-1) mit dem fallen gelassenen Ball fortsetzen.

Dabei ist es unerheblich, dass der Ball beim Fallenlassen ins Wasserhindernis rollte und nach R20-2 "Fallenlassen und erneutes Fallenlassen" noch einmal fallenzulassen ist - das Erleichterungsverfahren nach R26-1 wurde ja bereits angewandt.
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Und dann erhielten wir auch noch folgende Frage von Barbara Oberkötter: Guten Morgen, mal wieder eine Frage. Wir suchen meinen Ball im begehbaren Teil eines Wasserhindernisses. Allerdings nur auf eine Vermutung hin, denn wir haben ihn nicht aufkommen sehen. Wir finden ihn nicht und ich droppe einen Ball, der aber wegen der Schräge ins Wasserhindernis rollt. Dann fragt plötzlich eine meiner beiden Mitspielerinnen, wem eigentlich der Ball da vorne auf dem Fairway gehöre. Ich war der Meinung, dass es ihrer sei. Tatsächlich ist es aber mein Ball. Wir müssen wir regelkonform vorgehen? Danke schon jetzt für die Antwort. LG Barbara

Auf Nachfrage konnte uns Barbara zudem mitteilen (Wenn an der Stelle kein Ball zu finden ist, ist er zu 100 % im Wasser!), dass der neue Ball nach Wasserhindernisregel R26-1 ins Spiel gebracht wurde, weil Kenntnis bzw. an Sicherheit grenzender Gewissheit bestand, dass der Ball im Wasserhindernis sein musste.

Der Sachverhalt ist in der Decision D26-1/3.5 Ball nach der Wasserhindernis-Regel fallen gelassen, mit Kenntnis oder an Sicherheit grenzender Gewissheit; ursprünglichen Ball dann gefunden geregelt:

Frage: Ein Spieler schlägt seinen Ball in Richtung eines Wasserhindernisses. Da es bekannt oder so gut wie sicher ist, dass der Ball in dem Wasserhindernis ist, lässt der Spieler einen Ball nach Regel 26-1b fallen. Bevor er diesen fallen gelassenen Ball spielt, wird sein ursprünglicher innerhalb der fünfminütigen Suchzeit gefunden. Wie ist die Regelentscheidung?

Antwort: Da es bekannt oder so gut wie sicher war, dass der Ball des Spielers in dem Wasserhindernis ist, als der Spieler den neu eingesetzten Ball ins Spiel brachte, war dieser Ball richtig eingesetzt worden. Deshalb darf der Spieler den ursprünglichen Ball nicht mehr spielen. 

Wird der ursprüngliche Ball in dem Wasserhindernis gefunden und stellt es sich heraus, dass der Bezugspunkt für das Verfahren nach Regel 26-1b falsch ermittelt und der neu eingesetzte Ball somit am falschen Ort fallen gelassen wurde, muss der Spieler den Fehler nach Regel 20-6 beheben und unter Beachtung des richtigen Bezugspunkts einen Ball nach einer der Wahlmöglichkeiten von Regel 26-1 fallen lassen (siehe Entscheidungen 20-6/2 und 26-1/16). Anderenfalls ist Regel 20-6 nicht anwendbar und der Spieler muss das Spiel mit dem fallen gelassenen Ball fortsetzen. In beiden Fällen zieht sich der Spieler einen Strafschlag nach Regel 26-1 zu. 

In dem unwahrscheinlichen Fall, dass der ursprüngliche Ball außerhalb des Wasserhindernisses gefunden wurde, musste der Spieler das Spiel mit einem Strafschlag (Regel 26-1) mit dem fallen gelassenen Ball fortsetzen. 

Dabei ist es unerheblich, dass der Ball beim Fallenlassen ins Wasserhindernis rollte und nach R20-2 Fallenlassen und erneutes Fallenlassen noch einmal fallenzulassen ist - das Erleichterungsverfahren nach R26-1 wurde ja bereits angewandt.

 

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Oliver Kamp, das hattest du uns doch etwas anders erklärt?!

1 Monat her

Golf Rules

Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Und heute in "Golf Rules am Sonntag" kommt für manche Spieler die Änderung schlechthin - mit der Regel R19.3b erhlt der Spieler eine zusätzliche Option, den Ball auf der Ball-Fahne-Linie außerhalb des Bunkers fallen zu lassen – allerdings unter Strafe von zwei Strafschlägen.

Das Spielen aus einem Bunker kann für einige Spieler sehr schwierig sein, besonders wenn der Bunker steile Wände hat. Sobald der Spieler einen Schlag nach den Ball im Bunker macht, gibt es aktuell keine Möglichkeit mehr diesen außerhalb des Bunkers fallen zu lassen. Insbesondere im Zählspiel können die Versuche sehr zeitaufwendig sein.

Beim Erleichterungsverfahren für einen „unspielbaren“
Ball im Bunker darf der Spieler (mit einem Strafschlag)
- diesen im Bunker fallen lassen (auf der Linie „Loch/Ball“
(R28b) oder innerhalb von zwei Schlägerlängen (R28c)
- diesen an der Stelle des vorherigen Schlags fallen lassen
(R28a), sofern noch kein Schlag innerhalb des Bunkers
gemacht wurde

Die zwei Strafschläge basieren aus der „Unspielbarkeit“ plus der Erleichterung, den Ball außerhalb des Bunkers fallen lassen zu dürfen.

#RulesOfGolf2019
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Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Und heute in Golf Rules am Sonntag kommt für manche Spieler die Änderung schlechthin - mit der Regel R19.3b erhlt der Spieler eine zusätzliche Option, den Ball auf der Ball-Fahne-Linie außerhalb des Bunkers fallen zu lassen – allerdings unter Strafe von zwei Strafschlägen.

Das Spielen aus einem Bunker kann für einige Spieler sehr schwierig sein, besonders wenn der Bunker steile Wände hat. Sobald der Spieler einen Schlag nach den Ball im Bunker macht, gibt es aktuell keine Möglichkeit mehr diesen außerhalb des Bunkers fallen zu lassen. Insbesondere im Zählspiel können die Versuche sehr zeitaufwendig sein.

Beim Erleichterungsverfahren für einen „unspielbaren“
Ball im Bunker darf der Spieler (mit einem Strafschlag)
- diesen im Bunker fallen lassen (auf der Linie „Loch/Ball“
(R28b) oder innerhalb von zwei Schlägerlängen (R28c)
- diesen an der Stelle des vorherigen Schlags fallen lassen
(R28a), sofern noch kein Schlag innerhalb des Bunkers
gemacht wurde

Die zwei Strafschläge basieren aus der „Unspielbarkeit“ plus der Erleichterung, den Ball außerhalb des Bunkers fallen lassen zu dürfen.

#RulesOfGolf2019

 

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Sorry, aber diese Regel gefällt mir gar nicht, ich hoffe, dass dies maximal von blutigen Anfänger genutzt wird, hoffe das golf golf bleibt.....

1 Monat her

Golf Rules

Heute geht es noch einmal um das "Erleichterungsverfahren", wenn ein Ball wegen eines unbeweglichen Hemmnisses nicht gespielt werden kann. in diesem Beispiel ist eine der Bunkerkanten mit Eichenbohlen befestigt.

In Bild 1 kann man erkennen, dass der Schlag nach dem Ball durch eine Eichenbohle behindert würde. Insofern ist der Spieler berechtigt nach R24-2 "Unbewegliches Hemmnis" Erleichterung in Anspruch zu nehmen. Der Spieler darf den Ball aufnehmen und ihn straflos innerhalb einer Schlägerlänge von dem nächstgelegenen Punkt der Erleichterung – nicht näher zum Loch als dieser Punkt – fallen lassen.

Bei der Ermittlung des nächstgelegenen Punkt kommt es in dieser Situation allerdings häufig zu einer fehlerhaften Anwendung. Der nächstgelegene Punkt bezieht sich auf die aktuelle Balllage und der behindernden (einzelnen) Eichenbohle. Insofern ist der nächstgelegene Punkt direkt links neben der Bohle (Bild 2) und nicht automatisch ganz links oben neben der Bunkerwand und den anderen Bohlen (Bild 3).

Sollte es nach dem Fallenlassen des Balles innerhalb einer Schlägerlänge erneut zu einer Behinderung durch eine der weiteren Eichenbohlen kommen, dann könnte das Erleichterungsverfahren erneut angewandt werden. Alleine die Wahrscheinlichkeit, dass es dazu kommt ist aber nicht ausreichend - das Verfahren muss jedes mal durchgeführt werden. Es könnte ja auch sein, dass wie in Bild 4 ersichtlich, der Ball ohne Beeinflussung der Bohlen gespielt werden kann.

Um diese ggf. notwendigen sequentiellen Erleicherterungsverfahren zu vermeiden und die Spielgeschwindigkeit zu erhöhen, wäre folgende Platzregel hilfreich: "Die Holzbohlen an einem Bunker sind in der Gesamtheit ein unbewegliches Hemmnis nach Regel R24-2." Hierdurch könnte das Erleichterungsverfahren direkt an der äußersten Eichenbohle durchgeführt werden... (tk)
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Lieber Thomas, danke für Deinen Hinweis. Ich würde Dich nur bitte, im Vorfeld solcher Nachrichten mit dem jeweiligen Club in Kontakt zu treten und nicht zur Beunruhigung vieler einen Facebook-Eintrag zu erstellen. Du weißt besser als ich, dass auch die Standposition der nächstgelegenen Stelle relevant ist. Und darüber hinaus haben schon Offizielle vom DGV und GVNRW unser allgemeines Verfahren ohne Platzregel abgesegnet. Aber für die kommende Saison ist Dein Vorschlag zur Klärung der Letzten Zweifel sicherlich einen Gedanken wert. ✌🏼

1 Monat her

Golf Rules

Eine Frage erreichte uns:

"Mein Mitspieler geht auf einen Ball zu, der sich in einer misslichen Lage befindet. Er entscheidet sich den Ball für unspielbar zu erklären. Nimmt den Ball auf und dropt ihn ordnungsgemäß. Nachdem der Ball am Boden liegt überprüft der Mitspieler den Ball und stellt fest, es ist nicht sein Ball, sondern ein fremder Ball der im Gelände lag. Danach findet der Mitspieler seinen ursprünglichen Ball. Frage: War das droppen des falschen Balles straflos?"

Das Droppen des falschen Balls ist so in Decision D15-13 geregelt:

D15/13
"Verirrten Ball nach der Regel "Ball Unspielbar" fallen gelassen, aber nicht gespielt"

Frage:
Ein Spieler findet einen Ball, von dem er annimmt, es sei sein ursprünglicher, hält ihn für unspielbar und lässt ihn nach Regel 28b oder 28c fallen. Dann bemerkt er, dass es sich nicht um seinen, sondern zweifellos um einen verirrten Ball handelt. Wie ist die Regelentscheidung?

Antwort:
Als der Spieler den verirrten Ball fallen ließ, wurde dieser zu einem neu eingesetzten Ball. Weil er seinen ursprünglichen Ball aber nicht gefunden hatte, war der Spieler nicht berechtigt, nach Regel 28b oder c zu verfahren. Da er aber mit dem neu eingesetzten Ball noch keinen Schlag gemacht hat, darf der Spieler nach Regel 20.6 diesen neu eingesetzten Ball aufnehmen und die Suche nach seinem ursprünglichen Ball fortsetzen. Ist der ursprüngliche Ball letztendlich doch verloren, muss der Spieler nach Regel 27.1 verfahren.

Nach R20-6 fällt also keine Strafe an.
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Eine Frage erreichte uns:

Mein Mitspieler geht auf einen Ball zu, der sich in einer misslichen Lage befindet. Er entscheidet sich den Ball für unspielbar zu erklären. Nimmt den Ball auf und dropt ihn ordnungsgemäß. Nachdem der Ball am Boden liegt überprüft der Mitspieler den Ball und stellt fest, es ist nicht sein Ball, sondern ein fremder Ball der im Gelände lag. Danach findet der Mitspieler seinen ursprünglichen Ball. Frage: War das droppen des falschen Balles straflos?

Das Droppen des falschen Balls ist so in Decision D15-13 geregelt:

D15/13
Verirrten Ball nach der Regel Ball Unspielbar fallen gelassen, aber nicht gespielt

Frage:
Ein Spieler findet einen Ball, von dem er annimmt, es sei sein ursprünglicher, hält ihn für unspielbar und lässt ihn nach Regel 28b oder 28c fallen. Dann bemerkt er, dass es sich nicht um seinen, sondern zweifellos um einen verirrten Ball handelt. Wie ist die Regelentscheidung?

Antwort:
Als der Spieler den verirrten Ball fallen ließ, wurde dieser zu einem neu eingesetzten Ball. Weil er seinen ursprünglichen Ball aber nicht gefunden hatte, war der Spieler nicht berechtigt, nach Regel 28b oder c zu verfahren. Da er aber mit dem neu eingesetzten Ball noch keinen Schlag gemacht hat, darf der Spieler nach Regel 20.6 diesen neu eingesetzten Ball aufnehmen und die Suche nach seinem ursprünglichen Ball fortsetzen. Ist der ursprüngliche Ball letztendlich doch verloren, muss der Spieler nach Regel 27.1 verfahren.

Nach R20-6 fällt also keine Strafe an.

 

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und was dazu gelernt

🤔...und? Ist das jetzt straflos? Das geht aus der Erklärung (Antwort) nicht ganz eindeutig hervor...manchmal nicht so einfach - mit den Regeln 🙈

Ist das nicht ein falscher Ball?

Einen fremden Ball als den eigenen zu identifizieren und daraufhin droppen, also weiterspielen soll straflos sein mmmh, da hab ich meine Zweifel.

1 Monat her

Golf Rules

Nach gestern und vorgestern machen wir heute die Regelball-Trilogie perfekt mit der heutigen

Decision des Tages, die beantwortet, wann der Spieler sich für einen Regelball entscheiden soll, nämlich dann, wenn die Zweifel über eine Regelauslegung auftauchen und bevor der Ball dann gespielt wird:

Decision D3-3/6
"Bewerber spielt ursprünglichen Ball, nachdem zweifelhafte Situation entstanden war und wendet erst dann Regel 3-3 an"

Frage:
Im Zählspiel liegt der Ball eines Bewerbers in einem Wasserhindernis. Ein beweglicher Pfahl, der die Grenze des Wasserhindernisses bezeichnet, behindert den Raum seines beabsichtigten Schwungs. Er macht seinen nächsten Schlag, wobei er dem Pfahl ausweicht. Dann fällt ihm ein, dass er den Pfahl hätte entfernen dürfen. Der Bewerber informiert seinen Zähler, dass er sich auf Regel 3-3 beruft und die Schlagzahl mit dem zweiten Ball gelten soll. Er entfernt den Pfahl und lässt einen zweiten Ball an der Stelle fallen, von der er seinen ursprünglichen Ball gespielt hatte. Er locht mit beiden Bällen ein. Wie ist die Regelentscheidung?

Antwort:
Die Situation, die den Zweifel hervorrief, entstand, als der Ball des Bewerbers im Wasserhindernis lag und der Pfahl seinen Schwung behinderte. Da der Bewerber eine weitere Handlung unternahm, d.h. seinen ursprünglichen Ball spielte, nachdem die Situation, die den Zweifel hervorrief, entstanden war, muss die Schlagzahl mit dem ursprünglichen Ball zählen – siehe letzter Absatz der Regel 3-3a.

Für das Spielen des zweiten Balls hat sich der Bewerber jedoch keine Strafe zugezogen. (Revidiert – 2016)
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Nach gestern und vorgestern machen wir heute die Regelball-Trilogie perfekt mit der heutigen 

Decision des Tages, die beantwortet, wann der Spieler sich für einen Regelball entscheiden soll, nämlich dann, wenn die Zweifel über eine Regelauslegung auftauchen und bevor der Ball dann gespielt wird:

Decision D3-3/6
Bewerber spielt ursprünglichen Ball, nachdem zweifelhafte Situation entstanden war und wendet erst dann Regel 3-3 an

Frage:
Im Zählspiel liegt der Ball eines Bewerbers in einem Wasserhindernis. Ein beweglicher Pfahl, der die Grenze des Wasserhindernisses bezeichnet, behindert den Raum seines beabsichtigten Schwungs. Er macht seinen nächsten Schlag, wobei er dem Pfahl ausweicht. Dann fällt ihm ein, dass er den Pfahl hätte entfernen dürfen. Der Bewerber informiert seinen Zähler, dass er sich auf Regel 3-3 beruft und die Schlagzahl mit dem zweiten Ball gelten soll. Er entfernt den Pfahl und lässt einen zweiten Ball an der Stelle fallen, von der er seinen ursprünglichen Ball gespielt hatte. Er locht mit beiden Bällen ein. Wie ist die Regelentscheidung?

Antwort:
Die Situation, die den Zweifel hervorrief, entstand, als der Ball des Bewerbers im Wasserhindernis lag und der Pfahl seinen Schwung behinderte. Da der Bewerber eine weitere Handlung unternahm, d.h. seinen ursprünglichen Ball spielte, nachdem die Situation, die den Zweifel hervorrief, entstanden war, muss die Schlagzahl mit dem ursprünglichen Ball zählen – siehe letzter Absatz der Regel 3-3a. 

Für das Spielen des zweiten Balls hat sich der Bewerber jedoch keine Strafe zugezogen. (Revidiert – 2016)

 

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Sehr hilfreich, diese Regelkunde. Frage mich nur, warum das Ganze so schlecht (meine die Regeln, nicht die Beschreibung) geschrieben sein muss. Gibt doch genug Texter, die das richten könnten 🙂

Naja, das orginal Regelwerk ist halt auf englisch. Bei Wasserhindernissen steht da zB. The player shall not ground the Club. Die deutsche übersetzungsauslegung sagt dagegen ich darf den Schläger nicht aufsetzen.

1 Monat her

Golf Rules

Wer unsere Seite intensiv verfolgt, der hat vielleicht auch selber Lust sich ehrenamtlich mit den Regeln und der Leitung von Wettspielen zu beschäftigen.

Sofern Du in Niedersachsen oder Bremen wohnst bzw. dort in einem Golfclub aktiv bist - der Golfverband Niedersachsen / Bremen startet nach der Saison wieder eine neue Ausbildung von Referees. Die kostenfreie Ausbildung dauert 14 Monate und beinhaltet intensive Vertiefungen in den Bereichen Golfregeln, Golfregularien, sowie praktische Einsätze bei den Verbandswettspielen.

Am 27. Oktober 2018 bieten der GVNB hierfür eine Informationsveranstaltung im Golfclub Gleidingen ab 10 Uhr an.

Vielleicht sehen wir uns dort ja...

Info-Fyler --> www.gvnb.de/fileadmin/user_upload/Informationsveranstaltung.pdf
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Wer unsere Seite intensiv verfolgt, der hat vielleicht auch selber Lust sich ehrenamtlich mit den Regeln und der Leitung von Wettspielen zu beschäftigen. 

Sofern Du in Niedersachsen oder Bremen wohnst bzw. dort in einem Golfclub aktiv bist - der Golfverband Niedersachsen / Bremen startet nach der Saison wieder eine neue Ausbildung von Referees. Die kostenfreie Ausbildung dauert 14 Monate und beinhaltet intensive Vertiefungen in den Bereichen Golfregeln, Golfregularien, sowie praktische Einsätze bei den Verbandswettspielen.

Am 27. Oktober 2018 bieten der GVNB hierfür eine Informationsveranstaltung im Golfclub Gleidingen ab 10 Uhr an. 

Vielleicht sehen wir uns dort ja...

Info-Fyler --> https://www.gvnb.de/fileadmin/user_upload/Informationsveranstaltung.pdf

1 Monat her

Golf Rules

Wo wir gestern schon einmal beim Regelball waren. R3-3 ist eine Regel, die nur für das Zählspiel (auch Stableford ist eine Variante des Zählspiels) gilt. Im Lochspiel kann kein zweiter Ball ins Spiel gebracht werden; der Regelverstoß ist in dieser Form des Wettspiel zu "beanstanden".

Falls aber doch aus Regelunkenntnis ein Regelball gespielt wurde, so kann dieses das Loch kosten, wie unsere heutige

Decision des Tages

zeigt:

Decision D3-3/9
"Zweiten Ball im Lochspiel gespielt"

Frage:
Bei einem Lochspiel zwischen A und B ist sich A an einem Loch im Zweifel, welches seine Rechte sind. Weder A noch B wissen, dass Regel 3-3 nur im Zählspiel angewendet werden darf. A spielt deshalb einen zweiten Ball und locht mit beiden Bällen ein. Am Ende der Runde wird die Angelegenheit der Spielleitung vorgetragen. Wie ist die Regelentscheidung?

Antwort:
Ein im Lochspiel gespielter zweiter Ball ist ein falscher Ball – siehe Anmerkung 2 zu Regel 2-5 und Erklärung „Falscher Ball?. Somit würde A das Loch verloren haben, wenn B gemäß Regel 2-5 Beanstandung erhoben hätte, bevor einer der Spieler vom nächsten Abschlag abgespielt hat. B hat keine Beanstandung erhoben, somit gilt die Schlagzahl mit A’s ursprünglichem Ball. (Revidiert – 2012)
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Wo wir gestern schon einmal beim Regelball waren. R3-3 ist eine Regel, die nur für das Zählspiel (auch Stableford ist eine Variante des Zählspiels) gilt. Im Lochspiel kann kein zweiter Ball ins Spiel gebracht werden; der Regelverstoß ist in dieser Form des Wettspiel zu beanstanden. 

Falls aber doch aus Regelunkenntnis ein Regelball gespielt wurde, so kann dieses das Loch kosten, wie unsere heutige

Decision des Tages

zeigt:

Decision D3-3/9
Zweiten Ball im Lochspiel gespielt

Frage:
Bei einem Lochspiel zwischen A und B ist sich A an einem Loch im Zweifel, welches seine Rechte sind. Weder A noch B wissen, dass Regel 3-3 nur im Zählspiel angewendet werden darf. A spielt deshalb einen zweiten Ball und locht mit beiden Bällen ein. Am Ende der Runde wird die Angelegenheit der Spielleitung vorgetragen. Wie ist die Regelentscheidung?

Antwort:
Ein im Lochspiel gespielter zweiter Ball ist ein falscher Ball – siehe Anmerkung 2 zu Regel 2-5 und Erklärung „Falscher Ball?. Somit würde A das Loch verloren haben, wenn B gemäß Regel 2-5 Beanstandung erhoben hätte, bevor einer der Spieler vom nächsten Abschlag abgespielt hat. B hat keine Beanstandung erhoben, somit gilt die Schlagzahl mit A’s ursprünglichem Ball. (Revidiert – 2012)

 

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Die Bahn kommt mir relativ bekannt vor 😉

2 Monate her

Golf Rules

Wir empfehlen ja gerne den Regelball, wenn man sich nicht sicher ist, ob eine Regel anwendbar ist oder nicht.

Die heutige

Decision des Tages

zeigt, dass das Verfahren dann aber auch bis zum Ende durchgezogen werden muss, da sonst Ungemach droht:

Decision D3-3/8
"Bewerber nimmt zweiten Ball auf"

Frage:
Im Zählspiel wendet ein Bewerber Regel 3-3 an, weil er sich nicht sicher ist, ob die Straße, auf der sein Ball liegt, ein Hemmnis ist oder nicht. Er spielt seinen ursprünglichen Ball auf der Straße, wie er liegt, einen zweiten Ball nach Regel 24-2b(I) und sagt seinem Zähler, dass die Schlagzahl mit dem zweiten Ball gelten soll, sofern nach den Regeln zulässig. Nachdem er seinen ursprünglichen Ball auf das Grün und den zweiten Ball in einen Bunker gespielt hat, nimmt er seinen zweiten Ball auf, beendet das Loch mit seinem ursprünglichen Ball und spielt vom nächsten Abschlag ab. Zu diesem Zeitpunkt wird die Sache der Spielleitung vorgebracht, die bestätigt, dass die Straße, auf welcher der Ball des Bewerbers lag, ein Hemmnis ist. Wie ist die Regelentscheidung?

Antwort:
Da die Straße, auf welcher sein Ball lag, ein Hemmnis ist, war das vom Bewerber gewählte Verfahren nach Regel 24-2b(I) zulässig und die Schlagzahl mit dem zweiten (oder ausgewählten) Ball hätte gegolten, wenn er eingelocht worden wäre. Weil der Bewerber den Ball jedoch nicht einlochte, ist er disqualifiziert (Regel 3-2).

Wäre die Straße kein Hemmnis gewesen, hätte es keine Strafe gegeben, weil dann die Regeln das gewählte Verfahren nicht erlaubt hätten. Die Schlagzahl mit dem zweiten Ball hätte nicht gegolten und die Schlagzahl des ursprünglichen Balls wäre die Schlagzahl des Bewerbers für das Loch gewesen. Für das Aufnehmen eines nach Regel 3-3 gespielten Balls gibt es keine Strafe, wenn der Ball letztlich nicht gewertet wird.

Anders wäre es im Zählspiel nach Stableford, wo der Ball jederzeit aufgenommen werden darf - das dann aber den „Strich“ zur Folge hat.
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Wir empfehlen ja gerne den Regelball, wenn man sich nicht sicher ist, ob eine Regel anwendbar ist oder nicht. 

Die heutige 

Decision des Tages

zeigt, dass das Verfahren dann aber auch bis zum Ende durchgezogen werden muss, da sonst Ungemach droht:

Decision D3-3/8
Bewerber nimmt zweiten Ball auf

Frage:
Im Zählspiel wendet ein Bewerber Regel 3-3 an, weil er sich nicht sicher ist, ob die Straße, auf der sein Ball liegt, ein Hemmnis ist oder nicht. Er spielt seinen ursprünglichen Ball auf der Straße, wie er liegt, einen zweiten Ball nach Regel 24-2b(I) und sagt seinem Zähler, dass die Schlagzahl mit dem zweiten Ball gelten soll, sofern nach den Regeln zulässig. Nachdem er seinen ursprünglichen Ball auf das Grün und den zweiten Ball in einen Bunker gespielt hat, nimmt er seinen zweiten Ball auf, beendet das Loch mit seinem ursprünglichen Ball und spielt vom nächsten Abschlag ab. Zu diesem Zeitpunkt wird die Sache der Spielleitung vorgebracht, die bestätigt, dass die Straße, auf welcher der Ball des Bewerbers lag, ein Hemmnis ist. Wie ist die Regelentscheidung?

Antwort:
Da die Straße, auf welcher sein Ball lag, ein Hemmnis ist, war das vom Bewerber gewählte Verfahren nach Regel 24-2b(I) zulässig und die Schlagzahl mit dem zweiten (oder ausgewählten) Ball hätte gegolten, wenn er eingelocht worden wäre. Weil der Bewerber den Ball jedoch nicht einlochte, ist er disqualifiziert (Regel 3-2). 

Wäre die Straße kein Hemmnis gewesen, hätte es keine Strafe gegeben, weil dann die Regeln das gewählte Verfahren nicht erlaubt hätten. Die Schlagzahl mit dem zweiten Ball hätte nicht gegolten und die Schlagzahl des ursprünglichen Balls wäre die Schlagzahl des Bewerbers für das Loch gewesen. Für das Aufnehmen eines nach Regel 3-3 gespielten Balls gibt es keine Strafe, wenn der Ball letztlich nicht gewertet wird.

Anders wäre es im Zählspiel nach Stableford, wo der Ball jederzeit aufgenommen werden darf - das dann aber den „Strich“ zur Folge hat.

 

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Kleiner Hinweis: Beim Stableford darf der Ball nach Ermessen des Spielers zu jedem Zeitpunkt aufgenommen werden, nicht erst bei Erreichen des "Strichs".

2 Monate her

Golf Rules

Bei der Platzvorbereitung am Samstag für den finalen DGL-Spieltag fiel mir ein Wespennest auf, welches ich zunächst einmal wie folgt markierte. Mit entsprechendem Abstand ist das Miteinander von Golfern und den Wespen normalerweise ja kein Problem. Was aber, wenn der Ball in oder in unmittelbarer Nähe von dem Erdloch zur Ruhe kommt?

Der Ablauf ist in Decision Decision D1-4/10 "Gefährliche Situation; Klapperschlange oder Bienen behindern das Spiel" beschrieben:

Frage: Der Ball eines Spielers kommt in einer Lage zur Ruhe, die für den Spieler gefährlich ist, etwa neben einer lebenden Klapperschlange oder einem Bienennest. Hat der Spieler nach Billigkeit (Regel 1-4) noch andere Möglichkeiten, außer den Ball zu spielen, wie er liegt, oder – falls anwendbar – nach Regel 26 oder 28 zu verfahren?

Antwort: Ja. Es ist unzumutbar, von einem Spieler zu erwarten, aus einer solchen gefährlichen Lage zu spielen, und es ist unfair, vom Spieler zu verlangen, einen Strafschlag nach Regel 26 (Wasserhindernisse) oder Regel 28 (Ball Unspielbar) in Kauf zu nehmen, obwohl diese Regeln eine Alternative bleiben, falls anwendbar.

Liegt der Ball im Gelände, darf der Spieler straflos einen Ball innerhalb einer Schlägerlänge und nicht näher zum Loch vom nächstgelegenen Punkt fallen lassen, der nicht näher zum Loch, nicht gefährlich und nicht auf einem Grün oder in einem Hindernis ist.

Liegt der Ball in einem Hindernis, darf der Spieler straflos einen Ball innerhalb einer Schlägerlänge und nicht näher zum Loch vom nächstgelegenen Punkt fallen lassen, der nicht näher zum Loch ist und der nicht gefährlich ist. Falls möglich, muss der Ball in demselben Hindernis oder, wenn dies nicht möglich ist, in einem nahe gelegenen, gleichartigen Hindernis fallen gelassen werden, jedoch in beiden Fällen nicht näher zum Loch. Ist es dem Spieler nicht möglich, den Ball in einem Hindernis fallen zu lassen, darf er ihn mit einem Strafschlag außerhalb des Hindernisses fallen lassen. Dabei muss der Punkt, an dem der ursprüngliche Ball lag, auf gerader Linie zwischen dem Loch und der Stelle liegen, an der der Ball fallen gelassen wird.

Liegt der Ball auf dem Grün, darf der Spieler einen Ball straflos an die nächstgelegene Stelle legen, nicht näher zum Loch und nicht in einem Hindernis, bei der keine Gefahr besteht.

Sofern Behinderung durch irgendetwas anderes als die gefährliche Situation den Schlag eindeutig undurchführbar macht oder die Umstände ausschließlich infolge eines eindeutig unvernünftigen Schlags oder einer unnötig abnormalen Standposition, Schwungs oder Spielrichtung gefährlich wären, darf der Spieler nicht wie oben beschrieben Erleichterung in Anspruch nehmen; er darf jedoch nach Regel 26 oder Regel 28, falls anwendbar, verfahren. (tk)
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Bei der Platzvorbereitung am Samstag für den finalen DGL-Spieltag fiel mir ein Wespennest auf, welches ich zunächst einmal wie folgt markierte. Mit entsprechendem Abstand ist das Miteinander von Golfern und den Wespen normalerweise ja kein Problem. Was aber, wenn der Ball in oder in unmittelbarer Nähe von dem Erdloch zur Ruhe kommt?

Der Ablauf ist in Decision Decision D1-4/10 Gefährliche Situation; Klapperschlange oder Bienen behindern das Spiel beschrieben:

Frage: Der Ball eines Spielers kommt in einer Lage zur Ruhe, die für den Spieler gefährlich ist, etwa neben einer lebenden Klapperschlange oder einem Bienennest. Hat der Spieler nach Billigkeit (Regel 1-4) noch andere Möglichkeiten, außer den Ball zu spielen, wie er liegt, oder – falls anwendbar – nach Regel 26 oder 28 zu verfahren?

Antwort: Ja. Es ist unzumutbar, von einem Spieler zu erwarten, aus einer solchen gefährlichen Lage zu spielen, und es ist unfair, vom Spieler zu verlangen, einen Strafschlag nach Regel 26 (Wasserhindernisse) oder Regel 28 (Ball Unspielbar) in Kauf zu nehmen, obwohl diese Regeln eine Alternative bleiben, falls anwendbar. 

Liegt der Ball im Gelände, darf der Spieler straflos einen Ball innerhalb einer Schlägerlänge und nicht näher zum Loch vom nächstgelegenen Punkt fallen lassen, der nicht näher zum Loch, nicht gefährlich und nicht auf einem Grün oder in einem Hindernis ist. 

Liegt der Ball in einem Hindernis, darf der Spieler straflos einen Ball innerhalb einer Schlägerlänge und nicht näher zum Loch vom nächstgelegenen Punkt fallen lassen, der nicht näher zum Loch ist und der nicht gefährlich ist. Falls möglich, muss der Ball in demselben Hindernis oder, wenn dies nicht möglich ist, in einem nahe gelegenen, gleichartigen Hindernis fallen gelassen werden, jedoch in beiden Fällen nicht näher zum Loch. Ist es dem Spieler nicht möglich, den Ball in einem Hindernis fallen zu lassen, darf er ihn mit einem Strafschlag außerhalb des Hindernisses fallen lassen. Dabei muss der Punkt, an dem der ursprüngliche Ball lag, auf gerader Linie zwischen dem Loch und der Stelle liegen, an der der Ball fallen gelassen wird. 

Liegt der Ball auf dem Grün, darf der Spieler einen Ball straflos an die nächstgelegene Stelle legen, nicht näher zum Loch und nicht in einem Hindernis, bei der keine Gefahr besteht. 

Sofern Behinderung durch irgendetwas anderes als die gefährliche Situation den Schlag eindeutig undurchführbar macht oder die Umstände ausschließlich infolge eines eindeutig unvernünftigen Schlags oder einer unnötig abnormalen Standposition, Schwungs oder Spielrichtung gefährlich wären, darf der Spieler nicht wie oben beschrieben Erleichterung in Anspruch nehmen; er darf jedoch nach Regel 26 oder Regel 28, falls anwendbar, verfahren. (tk)

 

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Letztens in Holzhäusern wurde ein Baum mit einem Hornissen Nest grosszügig als Boden in Ausbesserung markiert. Somit is es auch den weniger Regelfesten klar was zu run ist.

Letztes Jahr bei uns an der 17 gab es ein Erdwespen-Nest (aggressive Biester) genau in dem Bereich, wo jeder zweite Slice landet. Würde großzügig mit Flatterband abgesperrt und als BiA deklariert (inkl. Hinweisschild "Lebensgefahr", damit niemand auf blödsinnige Ideen kommt).

2 Monate her

Golf Rules

Udo hat uns eine Frage geschickt:

"Da habe ich auch eine verzwickte Regelfrage.
Spielerin spielt einen uneinsehbaren Abschlag. Dahinter ist Aus. Wir anderen beiden Herrn schlagen ebenfalls ab. Wir kommen zu den Bällen. Der Spieler A sagt, da liegt mein Ball. Spieler B findet auch seinen Ball. Der Spieler A spielt "seinen" Ball zum Grün. Die Spielerin sucht vergebens ihren Ball. Einvernehmlich geht sie nun zum Abschlag zurück und spielt ihren 2. Ball (keinen Provisorischen). Am Grün angekommen erkennt die Spielerin dort ihren 1. Ball, den Spieler A als falschen Ball gespielt hat. Da wir uns in der Regelfrage nicht sicher waren, spielt die Spielerin einen Regelball von der Stelle, wo Spieler A den falschen Ball spielte. Die Spielerin spielt mit dem 2. Ball eine 8 und mit dem Regelball eine 4.
Die Spielerin hatte überhaupt keine Chance, ihren Ball zu identifizieren, da Spieler A ja ihren Ball zum Grün spielte und sie musste deshalb davon ausgehen, dass ihr Ball im Aus war. Welcher Ball gilt nun? Das Spieler A 2 Strafschläge bekam ist klar."

So wie es hier geschildert wurde zählt der zweiten Ball der Spielerin, da dieser wahrscheinlich erst nach 5 Minuten identifiziert werden konnte:

Decision: 27/6
"Spieler kann seinen Ball nicht finden, weil ihn ein anderer Spieler gespielt hat"

Frage:
A und B spielten ihre vom Abschlag gespielten Bälle in denselben Platzbereich. A fand einen Ball und spielte ihn. B ging weiter nach vorne, um seinen Ball zu suchen, konnte ihn aber nicht finden. Als B dann nach einigen Minuten in Richtung Abschlag zurückging um einen anderen Ball ins Spiel bringen, fand er A’s Ball und schloss daraus, dass A irrtümlich seinen (B’s) Ball gespielt hatte. Wie ist die Regelentscheidung?

Antwort:
Im Lochspiel hat A das Loch verloren (Regel 15-3a).

Im Zählspiel hat sich A zwei Strafschläge für Spielen eines falschen Balls zugezogen und muss seinen eigenen Ball spielen (Regel 15-3b). A’s Ball ist nicht verloren, auch wenn A und B länger als fünf Minuten gesucht haben, weil A nicht „die Suche danach (seinem Ball) begonnen hat?; die Suche galt B’s Ball – siehe Erklärung „Verlorener Ball?.

Dahingegen hat B mit der Suche nach seinem Ball dann begonnen, als er nach vorne ging, um nach ihm zu suchen. Waren weniger als fünf Minuten vergangen, bevor B A’s Ball gefunden hatte, so muss B einen Ball dort hinlegen, wo A fälschlicherweise seinen (B’s) Ball gespielt hat und damit das Spiel straflos fortsetzen – siehe letzter Absatz von Regel 15-3b. Waren jedoch bereits fünf Minuten vergangen, so ist B’s ursprünglicher Ball verloren und er muss unter Strafe von Schlag und Distanzverlust einen anderen Ball ins Spiel bringen (Regel 27-1).
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Udo hat uns eine Frage geschickt:

Da habe ich auch eine verzwickte Regelfrage.  
Spielerin spielt einen uneinsehbaren Abschlag. Dahinter ist Aus. Wir anderen beiden Herrn schlagen ebenfalls ab. Wir kommen zu den Bällen.  Der Spieler A sagt, da liegt mein Ball. Spieler B findet auch seinen Ball. Der Spieler A spielt seinen Ball zum Grün. Die Spielerin sucht vergebens ihren Ball. Einvernehmlich geht sie nun zum Abschlag zurück und spielt ihren 2. Ball (keinen Provisorischen). Am Grün angekommen erkennt die Spielerin dort ihren 1. Ball, den Spieler A als falschen Ball gespielt hat. Da wir uns in der Regelfrage nicht sicher waren, spielt die Spielerin einen Regelball von der Stelle, wo Spieler A den falschen Ball spielte. Die Spielerin spielt mit dem 2. Ball eine 8 und mit dem Regelball eine 4.
Die Spielerin hatte überhaupt keine Chance, ihren Ball zu identifizieren, da Spieler A ja ihren Ball zum Grün spielte und sie musste deshalb davon ausgehen, dass ihr Ball im Aus war.  Welcher Ball gilt nun?  Das Spieler A 2 Strafschläge bekam ist klar.

So wie es hier geschildert wurde zählt der zweiten Ball der Spielerin, da dieser wahrscheinlich erst nach 5 Minuten identifiziert werden konnte:

Decision: 27/6
Spieler kann seinen Ball nicht finden, weil ihn ein anderer Spieler gespielt hat

Frage:
A und B spielten ihre vom Abschlag gespielten Bälle in denselben Platzbereich. A fand einen Ball und spielte ihn. B ging weiter nach vorne, um seinen Ball zu suchen, konnte ihn aber nicht finden. Als B dann nach einigen Minuten in Richtung Abschlag zurückging um einen anderen Ball ins Spiel bringen, fand er A’s Ball und schloss daraus, dass A irrtümlich seinen (B’s) Ball gespielt hatte. Wie ist die Regelentscheidung?

Antwort:
Im Lochspiel hat A das Loch verloren (Regel 15-3a). 

Im Zählspiel hat sich A zwei Strafschläge für Spielen eines falschen Balls zugezogen und muss seinen eigenen Ball spielen (Regel 15-3b). A’s Ball ist nicht verloren, auch wenn A und B länger als fünf Minuten gesucht haben, weil A nicht „die Suche danach (seinem Ball) begonnen hat?; die Suche galt B’s Ball – siehe Erklärung „Verlorener Ball?. 

Dahingegen hat B mit der Suche nach seinem Ball dann begonnen, als er nach vorne ging, um nach ihm zu suchen. Waren weniger als fünf Minuten vergangen, bevor B A’s Ball gefunden hatte, so muss B einen Ball dort hinlegen, wo A fälschlicherweise seinen (B’s) Ball gespielt hat und damit das Spiel straflos fortsetzen – siehe letzter Absatz von Regel 15-3b. Waren jedoch bereits fünf Minuten vergangen, so ist B’s ursprünglicher Ball verloren und er muss unter Strafe von Schlag und Distanzverlust einen anderen Ball ins Spiel bringen (Regel 27-1).

2 Monate her

Golf Rules

Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

"Golf Rules am Sonntag" - wieder taucht der Begriff der "Penalty Area" auf, welche ab 2019 das "Wasserhindernis" ersetzt. Wie aber verhält es sich mit dem Berühren / Entfernen von losen hinderlichen Naturstoffen in diesem Bereich?

Aktuelle darf der Spieler nach R13-4 in einem Hindernis nicht…
- die Beschaffenheit des Hindernisses oder eines gleichartigen Hindernisses prüfen
- den Boden im Hindernis oder Wasser im Wasserhindernis mit seiner Hand oder einem Schläger berühren
- losen hinderlichen Naturstoff berühren oder bewegen, der im Hindernis liegt oder es berührt.

Das strikte Verbot, in einem Wasserhindernis lose hinderliche Naturstoffe zu berühren oder zu bewegen bzw. den Boden in einem Wasserhindernis zu berühren, war niemals praktikabel. Des weiteren haben die Begriffe „testen“, „als Folge von“ und „um zu verhindern“ zu weiterer Verwirrung geführt. Aus diesem Grund wurden eine Reihe von Ausnahmen erlassen.

Zukünftig darf ein Spieler lose hinderliche Naturstoffe berühren und bewegen und den Boden mit der Hand oder dem Schläger berühren. Dies geschieht allerdings unter dem Vorbehalt, die Bedingungen für den Schlag durch unzulässige Handlungen nicht zu verbessert (s. Regel 8.1a).

#RulesOfGolf2019
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Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Golf Rules am Sonntag - wieder taucht der Begriff der Penalty Area auf, welche ab 2019 das Wasserhindernis ersetzt. Wie aber verhält es sich mit dem Berühren / Entfernen von losen hinderlichen Naturstoffen in diesem Bereich?

Aktuelle darf der Spieler nach R13-4 in einem Hindernis nicht…
- die Beschaffenheit des Hindernisses oder eines gleichartigen Hindernisses prüfen
- den Boden im Hindernis oder Wasser im Wasserhindernis mit seiner Hand oder einem Schläger berühren
- losen hinderlichen Naturstoff berühren oder bewegen, der im Hindernis liegt oder es berührt.

Das strikte Verbot, in einem Wasserhindernis lose hinderliche Naturstoffe zu berühren oder zu bewegen bzw. den Boden in einem Wasserhindernis zu berühren, war niemals praktikabel. Des weiteren haben die Begriffe „testen“, „als Folge von“ und „um zu verhindern“ zu weiterer Verwirrung geführt. Aus diesem Grund wurden eine Reihe von Ausnahmen erlassen.

Zukünftig darf ein Spieler lose hinderliche Naturstoffe berühren und bewegen und den Boden mit der Hand oder dem Schläger berühren. Dies geschieht allerdings unter dem Vorbehalt, die Bedingungen für den Schlag durch unzulässige Handlungen nicht zu verbessert (s. Regel 8.1a).

#RulesOfGolf2019

2 Monate her

Golf Rules

Eine Frage zum Thema Ausrüstung / Handschuh erreichte uns per Mail:

"Ich hatte mir ein Tee in den Handschuh geklebt um mir meiner korrekten Griffposition sicher zu sein. Frage verstößt das gegen:
Regel 14/3 Anhang IV
Ein einfacher Handschuh darf nicht enthalten:
Ergänzungen, anders als optische Hilfen, die dazu gedacht
sind, den Spieler beim dauerhaft gleichen Anlegen seiner
Hände und/oder beim Anlegen seiner Hände auf eine bestimmte
Art und Weise an den Griff zu unterstützen
Was bedeutet .. anders als optische Hilfen ..."

Dazu bekamen wir das anhängende Bild.

Das festkleben eines Tees am Handschuh um einen korrekten Griff zu haben verstößt tatsächlich gegen Anhang IV. "Optische Hilfen" meint hier Beschriftung oder farbliche Absetzung. Das so angebrachte Tee hilft zwar AUCH optisch aber nicht NUR. Ähnlich wäre ein Trainingsgriff wie zB der von Leadbetter, der den richtgen Griff durch Mulden vorgibt und nach Anhang II 3. ebenfalls nicht zugelassen ist. Als Trainingshilfe auf der Range kann ich mir aber gut vorstellen damit den richtigen Griff zu üben; Fürs Golfspiel selbst ist er dann aber nicht zugelassen.

Ihr habt Fragen zu den Golfregeln? Immer her damit!
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Eine Frage zum Thema Ausrüstung / Handschuh erreichte uns per Mail:

Ich hatte mir ein Tee in den Handschuh geklebt um mir meiner korrekten Griffposition sicher zu sein. Frage verstößt das gegen:
  Regel 14/3 Anhang IV
  Ein einfacher Handschuh darf nicht enthalten:
  Ergänzungen, anders als optische Hilfen, die dazu gedacht
  sind, den Spieler beim dauerhaft gleichen Anlegen seiner
  Hände und/oder beim Anlegen seiner Hände auf eine bestimmte
  Art und Weise an den Griff zu unterstützen
  Was bedeutet .. anders als optische Hilfen ...

Dazu bekamen wir das anhängende Bild.

Das festkleben eines Tees am Handschuh um einen korrekten Griff zu haben verstößt tatsächlich gegen Anhang IV. Optische Hilfen meint hier Beschriftung oder farbliche Absetzung. Das so angebrachte Tee hilft zwar AUCH optisch aber nicht NUR. Ähnlich wäre ein Trainingsgriff wie zB der von Leadbetter, der den richtgen Griff durch Mulden vorgibt und nach Anhang II 3. ebenfalls nicht zugelassen ist. Als Trainingshilfe auf der Range kann ich mir aber gut vorstellen damit den richtigen Griff zu üben; Fürs Golfspiel selbst ist er dann aber nicht zugelassen.

Ihr habt Fragen zu den Golfregeln? Immer her damit!

 

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Also wenn man DAS ohne Hilfmittel nicht schafft 🤣🤣

Tee auf der Nasenspitze hilft vielleicht auch beim peilen 😂

ich verstehe gar nicht wie das überhaupt helfen soll....? 🤔

Für mich ist das eher ein Hemmnis.

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2 Monate her

Golf Rules

Und ergänzend zum gestrigen Beitrag heute noch etwas Spezielles zum Thema "Bunker": Wäre mein auf dem Vorgrün liegender Ball durch den Bunkerschlag meines Partners mit herausgeschlagenen Sand bedeckt worden, dann hätte ich diesen Sand vor meinem Schlag entfernen dürfen.

In Decision D13-2/8.5 "Lage des Balls eines Spielers durch Sand beeinträchtigt, der durch einen Bunkerschlag seines Partners, Gegners oder Mitbewerbers herausgeschlagen worden war" heißt es:

Frage: A’s Ball liegt auf dem Vorgrün zwischen dem Grün und einem Bunker. A’s Partner, Gegner oder Mitbewerber (B) spielt aus dem Bunker und verstreut Sand auf und um A’s Ball. Darf A Erleichterung in Anspruch nehmen?

Antwort: Ja. A hat Anspruch auf die Lage und die Spiellinie, die er hatte, als sein Ball zur Ruhe kam. Daher darf er nach Billigkeit (Regel 1-4) straflos den durch B’s Schlag verstreuten Sand entfernen, seinen Ball aufnehmen und ihn reinigen. (tk)
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Und ergänzend zum gestrigen Beitrag heute noch etwas Spezielles zum Thema Bunker: Wäre mein auf dem Vorgrün liegender Ball durch den Bunkerschlag meines Partners mit herausgeschlagenen Sand bedeckt worden, dann hätte ich diesen Sand vor meinem Schlag entfernen dürfen.

In Decision D13-2/8.5 Lage des Balls eines Spielers durch Sand beeinträchtigt, der durch einen Bunkerschlag seines Partners, Gegners oder Mitbewerbers herausgeschlagen worden war heißt es:

Frage: A’s Ball liegt auf dem Vorgrün zwischen dem Grün und einem Bunker. A’s Partner, Gegner oder Mitbewerber (B) spielt aus dem Bunker und verstreut Sand auf und um A’s Ball. Darf A Erleichterung in Anspruch nehmen?

Antwort: Ja. A hat Anspruch auf die Lage und die Spiellinie, die er hatte, als sein Ball zur Ruhe kam. Daher darf er nach Billigkeit (Regel 1-4) straflos den durch B’s Schlag verstreuten Sand entfernen, seinen Ball aufnehmen und ihn reinigen. (tk)

2 Monate her

Golf Rules

Am Wochenende haben wir einen Vierer gespielt - mein Partner schlägt seinen Ball im Bunker, dieser "schafft" es aber nicht und rollt wieder zurück. Dummerweise kommt er genau im Fußabdruck zu liegen. Was nun?

In Regel 13-4 "Ball im Hindernis, Unzulässige Handlungen" heißt es:

[...]
2. Der Spieler darf jederzeit Sand oder Erdreich in einem Hindernis einebnen, sofern dies ausschließlich der Pflege des Platzes dient und nichts geschieht, was in Bezug auf seinen nächsten Schlag einen Verstoß gegen Regel 13-2 darstellen würde. Ist der Ball nach einem im Hindernis gespielten Schlag außerhalb des Hindernisses, so darf der Spieler Sand oder Erdreich ohne Einschränkung in dem Hindernis einebnen.
[...]

In diesem Fall ist das also "Pech" und der Ball ist zu spielen, wie er liegt.

Die Pflege des Bunkers dürfte nur in dem Bereich erfolgen, wenn die Lage des Balls, den Raum des beabsichtigten Schwungs oder seine Standposition dabei nicht verbessert wird (s. Regel 13-2). (tk)
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Am Wochenende haben wir einen Vierer gespielt - mein Partner schlägt seinen Ball im Bunker, dieser schafft es aber nicht und rollt wieder zurück. Dummerweise kommt er genau im Fußabdruck zu liegen. Was nun?

In Regel 13-4 Ball im Hindernis, Unzulässige Handlungen heißt es:

[...]
2. Der Spieler darf jederzeit Sand oder Erdreich in einem Hindernis einebnen, sofern dies ausschließlich der Pflege des Platzes dient und nichts geschieht, was in Bezug auf seinen nächsten Schlag einen Verstoß gegen Regel 13-2 darstellen würde. Ist der Ball nach einem im Hindernis gespielten Schlag außerhalb des Hindernisses, so darf der Spieler Sand oder Erdreich ohne Einschränkung in dem Hindernis einebnen.
[...]

In diesem Fall ist das also Pech und der Ball ist zu spielen, wie er liegt. 

Die Pflege des Bunkers dürfte nur in dem Bereich erfolgen, wenn die Lage des Balls, den Raum des beabsichtigten Schwungs oder seine Standposition dabei nicht verbessert wird (s. Regel 13-2). (tk)

 

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im vierer eine klare sache. aber da muss es noch eine regel geben. wenn im bunker der ball eines mitspielers neben meinem liegt und der schlägt zuerst, dann darf ich doch vor meinem schlag den ursprünglichen zustand wieder herstellen, auch mit dem rechen, oder?

Ja

Ansonsten Pech spielen wie er liegt

Oder für unspielbar erklären und da hin wo du geschlagen hast oder innerhalb des Bunkers nicht näher zu Fahne troppen .

2 Monate her

Golf Rules

Isa hatte eine Frage an uns:

"Frage (leider habe ich nur ein ganz winziges Bild):
Hinter einem Grün liegen 4 große Steine (über Knie-hoch). Sie sind "scheinbar zufällig" gruppiert um eine Grasfläche von ca. 40x40cm in der sich der Deckel eines Regnerkastens befindet. Ball schanzt vom Grün über einen der Steine und kommt zwischen den Steinen, neben (nicht auf) dem Deckel zu liegen.

Der Spieler könnte sich nun ja denken: aha, das ist die Verkleidung einer Bewässerungsanlage, letztere konnte wohl kaum gebaut werden während die Steine dort lagen...also wurden die Steine dort künstlich platziert nach dem Bau der Beregnungsanlage, also ist alles komplett, der Regnerdeckel plus die Steine, eine künstlich geschaffene Anlage, also unbewegliches Hemmnis (wenn auch aus Naturstein), und für free drop plädieren. static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/fb0/1.5/16/1f609.png

Der Club sagt: nee, "die Steine sind Bestandteil des Platzes und bedürfen keiner Platzregel". Man muss unspielbar erklären, egal ob der Ball AUF oder NEBEN dem Deckel liegt, da man nicht wegen des Deckels behindert wird sondern wegen der Steine. Auf der Scorekarte wird lediglich ein Hochsitz zum B.d.P. erklärt.

Eure Meinung interessiert mich..."

Unabhängig davon, dass wir das mit den Steinen anders gemacht hätten und diese als unbewegliche Hemmnis in Gänze (inkl. Bewässerungsdeckel) definiert hätten, sieht R24-2 hier durch die ausnahme klar vor, dass Erleichterung nach dieser Regel dann nicht in Anspruch genommen werden darf, wenn
der Schlag wegen Behinderung durch irgendetwas anderes als ein unbewegliches Hemmnis eindeutig undurchführbar ist.

Wenn denn - wie hier - die Steine integraler Bestandteil des Platzes sind, dann hat der Spieler in diesem Fall tatsächlich leider "Pech" und er müsste nach R28 verfahren, wenn er den Ball nicht spielen kann oder will, wie er liegt.

Hier sollte dann mit dem Spielausschuss oder Platzwart das Gespräch gesucht werden, ob diese Situation für den Spieler tatsächlich so gewollt ist.
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Isa hatte eine Frage an uns:

Frage (leider habe ich nur ein ganz winziges Bild):
Hinter einem Grün liegen 4 große Steine (über Knie-hoch). Sie sind scheinbar zufällig gruppiert um eine Grasfläche von ca. 40x40cm in der sich der Deckel eines Regnerkastens befindet. Ball schanzt vom Grün über einen der Steine und kommt zwischen den Steinen, neben (nicht auf) dem Deckel zu liegen.

Der Spieler könnte sich nun ja denken: aha, das ist die Verkleidung einer Bewässerungsanlage, letztere konnte wohl kaum gebaut werden während die Steine dort lagen...also wurden die Steine dort künstlich platziert nach dem Bau der Beregnungsanlage, also ist alles komplett, der Regnerdeckel plus die Steine, eine künstlich geschaffene Anlage, also unbewegliches Hemmnis (wenn auch aus Naturstein), und für free drop plädieren. https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/fb0/1.5/16/1f609.png

Der Club sagt: nee, die Steine sind Bestandteil des Platzes und bedürfen keiner Platzregel. Man muss unspielbar erklären, egal ob der Ball AUF oder NEBEN dem Deckel liegt, da man nicht wegen des Deckels behindert wird sondern wegen der Steine. Auf der Scorekarte wird lediglich ein Hochsitz zum B.d.P. erklärt.

Eure Meinung interessiert mich...

Unabhängig davon, dass wir das mit den Steinen anders gemacht hätten und diese als unbewegliche Hemmnis in Gänze (inkl. Bewässerungsdeckel) definiert hätten, sieht R24-2 hier durch die ausnahme klar vor, dass Erleichterung nach dieser Regel dann nicht in Anspruch genommen werden darf, wenn 
der Schlag wegen Behinderung durch irgendetwas anderes als ein unbewegliches Hemmnis eindeutig undurchführbar ist.

Wenn denn - wie hier - die Steine integraler Bestandteil des Platzes sind, dann hat der Spieler in diesem Fall tatsächlich leider Pech und er müsste nach R28 verfahren, wenn er den Ball nicht spielen kann oder will, wie er liegt. 

Hier sollte dann mit dem Spielausschuss oder Platzwart das Gespräch gesucht werden, ob diese Situation für den Spieler tatsächlich so gewollt ist.

 

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wenn die Steine Bestandteil des Platzes sind dann kann ich diese doch mit Hilfe anderer Spieler einfach wegrollen um spielen zu können? Dann muss sie später der Greenkeeper halt wieder zurücklegen. Eine Platzregel wäre hier vorteilhaft, oder?

Liebe Golfrules, hier dazu eine brennende Frage zur neuen Regel. Wir haben rund um den Teich mehrere Ziersteine im Wasserhindernis die keinesfalls bewegt serden dürfen, sonst gibt es Probleme mit Tiichpumpe, Elektrik usw. Bisher kein Problem da im Wasserhindernis nichts bewegt werden durfte. Die neuen Regeln erlauben dies aber. Was würdet ihr in diesem Fall empfehlen?

2 Monate her

Golf Rules

Per Mail erreichte uns kürzlich eine Frage über Gernot Pausch, welcher bis vor kurzem noch Regelfragen im Golfsportmagazin beantwortete:

"Während einem Zählspiel , schoss der Spieler seinen Ball ins aus , daraufhin Droppe er einen Ball , „ sagte provisorisch , stellte fest das der getroppte Ball ihm nicht gefiehl ( Kratzer usw.) nahm ihn auf und droppte einen neuen Ball !! Ist dies nicht , spielen eines falschen Balls?"

Auch wenn der Sachverhalt relativ kurz beschreiben ist und eine Vielzahl von Spekulationen zulässt, gibt es hierzu ein par Anmerkungen:

Zunächst einmal zu „schoss der Spieler seinen Ball ins aus, daraufhin Droppe er einen Ball , „ sagte provisorisch“: die Grundlage für das Spielen eines provisorischen Balles ist in Regel 27-2 klar geregelt. Dort heißt es: „Kann ein Ball außerhalb eines Wasserhindernisses verloren oder im Aus sein, darf der Spieler zur Zeitersparnis in Übereinstimmung mit Regel 27-1 provisorisch einen anderen Ball spielen.“ Lt. der o.g. Aussage war der Ball aber im Aus, so dass für das Spielen eines provisorischen Balls kein vernünftiger Grund dafür sprach. Nach Decision 27-2a/3 spielt ein Spieler unter solchen Umständen keinen provisorischer Ball, sondern der Ball ist "Ball im Spiel".

Die anschließende Kommentierung „stellte fest das der getroppte Ball ihm nicht gefiehl ( Kratzer usw.)“ zielt dann auf die Anwendung von Regel R5-3 „Ball spielunbrauchbar“ ab. Ein Ball ist spielunbrauchbar, wenn er sichtbar eingekerbt, zerschlagen oder verformt ist. Ein Ball ist nicht lediglich deswegen spielunbrauchbar, weil er verschrammt oder zerkratzt oder weil die Farbe beschädigt oder fleckig ist. Zudem muss der Spieler vor dem Aufnehmen des Balls die Absicht dazu seinem Gegner im Lochspiel bzw. seinem Zähler oder einem Mitbewerber im Zählspiel ankündigen und die Lage des Balls kennzeichnen. Versäumt der Spieler, dieses Verfahren ganz oder teilweise einzuhalten, oder nimmt er den Ball in der unbegründeten Annahme auf, dass er während des Spiels an dem gespielten Loch spielunbrauchbar geworden sei, zieht er sich einen Strafschlag zu.

Da der Spieler dann „nahm ihn auf und droppte einen neuen Ball“ unzulässig einen Ball neu einsetzte und einen Schlag nach dem nicht regelgerecht neu eingesetzten Ball machte, zog er sich die Grundstrafe für einen Verstoß gegen Regel 5-3 zu, was dann im Zählspiel zwei Strafschläge nach sich zieht.

In Regel R5-3 ist zur abschließenden Frage „Ist dies nicht , spielen eines falschen Balls“ extra vermerkt, dass sich der Spieler keine weitere Strafe nach dieser Regel oder Regel 15-2 „Neu eingesetzter Ball“ zuzieht.

Anmerkung:
Ein neu eingesetzter Ball (Regel 15-2) ist ein Ball, den der Spieler selbst aktiv ins Spiel bringt, meist, indem er ihn an die Stelle legt, an der eigentlich der ursprüngliche Ball hingelegt werden sollte.
Ein falscher Ball (Regel 15-3) ist ein Ball, der ohne Bezug zum Spiel des Spielers auf dem Platz liegt und nur versehentlich für den eigenen Ball gehalten wird. (tk)
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Per Mail erreichte uns kürzlich eine Frage über Gernot Pausch, welcher bis vor kurzem noch Regelfragen im Golfsportmagazin beantwortete: 

Während einem Zählspiel , schoss der Spieler seinen Ball ins aus , daraufhin Droppe er einen Ball , „ sagte provisorisch , stellte fest das der getroppte Ball ihm nicht gefiehl ( Kratzer usw.) nahm ihn auf und droppte einen neuen Ball !! Ist dies nicht , spielen eines falschen Balls?

Auch wenn der Sachverhalt relativ kurz beschreiben ist und eine Vielzahl von Spekulationen zulässt, gibt es hierzu ein par Anmerkungen:

Zunächst einmal zu „schoss der Spieler seinen Ball ins aus, daraufhin Droppe er einen Ball , „ sagte provisorisch“: die Grundlage für das Spielen eines provisorischen Balles ist in Regel 27-2 klar geregelt. Dort heißt es: „Kann ein Ball außerhalb eines Wasserhindernisses verloren oder im Aus sein, darf der Spieler zur Zeitersparnis in Übereinstimmung mit Regel 27-1 provisorisch einen anderen Ball spielen.“ Lt. der o.g. Aussage war der Ball aber im Aus, so dass für das Spielen eines provisorischen Balls kein vernünftiger Grund dafür sprach. Nach Decision 27-2a/3 spielt ein Spieler unter solchen Umständen keinen provisorischer Ball, sondern der Ball ist Ball im Spiel.

Die anschließende Kommentierung „stellte fest das der getroppte Ball ihm nicht gefiehl ( Kratzer usw.)“ zielt dann auf die Anwendung von Regel R5-3 „Ball spielunbrauchbar“ ab. Ein Ball ist spielunbrauchbar, wenn er sichtbar eingekerbt, zerschlagen oder verformt ist. Ein Ball ist nicht lediglich deswegen spielunbrauchbar, weil er verschrammt oder zerkratzt oder weil die Farbe beschädigt oder fleckig ist. Zudem muss der Spieler vor dem Aufnehmen des Balls die Absicht dazu seinem Gegner im Lochspiel bzw. seinem Zähler oder einem Mitbewerber im Zählspiel ankündigen und die Lage des Balls kennzeichnen. Versäumt der Spieler, dieses Verfahren ganz oder teilweise einzuhalten, oder nimmt er den Ball in der unbegründeten Annahme auf, dass er während des Spiels an dem gespielten Loch spielunbrauchbar geworden sei, zieht er sich einen Strafschlag zu.

Da der Spieler dann „nahm ihn auf und droppte einen neuen Ball“ unzulässig einen Ball neu einsetzte und einen Schlag nach dem nicht regelgerecht neu eingesetzten Ball machte, zog er sich die Grundstrafe für einen Verstoß gegen Regel 5-3 zu, was dann im Zählspiel zwei Strafschläge nach sich zieht. 

In Regel R5-3 ist zur abschließenden Frage „Ist dies nicht , spielen eines falschen Balls“ extra vermerkt, dass sich der Spieler keine weitere Strafe nach dieser Regel oder Regel 15-2 „Neu eingesetzter Ball“ zuzieht. 

Anmerkung:
Ein neu eingesetzter Ball (Regel 15-2) ist ein Ball, den der Spieler selbst aktiv ins Spiel bringt, meist, indem er ihn an die Stelle legt, an der eigentlich der ursprüngliche Ball hingelegt werden sollte. 
Ein falscher Ball (Regel 15-3) ist ein Ball, der ohne Bezug zum Spiel des Spielers auf dem Platz liegt und nur versehentlich für den eigenen Ball gehalten wird. (tk)

 

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Also für mein Verständnis hat sich die gesamte Frage bereits nach „schoss den Ball ins Aus“ vollständig erledigt. Solche Sachen gibt es natürlich immer wieder, auch während Wettspielen, aber jemandem, der Regelfragen für ein Magazin beantwortet, hätte ich so eine Frage nicht zugetraut.

"Leider habe ich meinen Ball mit den roten Punkten gedroppt. Ich droppe noch mal den mit den blauen Punkten. Uii, dieses Mal nicht im Divit gelandet..." 🙂

das ganze wird erst dann kompliziert wenn der erste ball gefunden wurde und nicht im out war und der prov. ball nur leicht zerkratzt war. fallen dann strafen an? zb für üben auf dem platz? denn ich könnte ja dann 3, 7, 20 mal oder noch öfter abschlagen ohne mir eine strafe zuzuziehen wenn der ball nicht im out war.

Da habe ich auch eine verzwickte Regelfrage. Spielerin spielt einen uneinsehbaren Abschlag. Dahinter ist Aus. Wir anderen beiden Herrn schlagen ebenfalls ab. Wir kommen zu den Bällen. Der Spieler A sagt, da liegt mein Ball. Spieler B findet auch seinen Ball. Der Spieler A spielt "seinen" Ball zum Grün. Die Spielerin sucht vergebens ihren Ball. Einvernehmlich geht sie nun zum Abschlag zurück und spielt ihren 2. Ball (keinen Provisorischen). Am Grün angekommen erkennt die Spielerin dort ihren 1. Ball, den Spieler A als falschen Ball gespielt hat. Da wir uns in der Regelfrage nicht sicher waren, spielt die Spielerin einen Regelball von der Stelle, wo Spieler A den falschen Ball spielte. Die Spielerin spielt mit dem 2. Ball eine 8 und mit dem Regelball eine 4. Die Spielerin hatte überhaupt keine Chance, ihren Ball zu identifizieren, da Spieler A ja ihren Ball zum Grün spielte und sie musste deshalb davon ausgehen, dass ihr Ball im Aus war. Welcher Ball gilt nun? Das Spieler A 2 Strafschläge bekam ist klar.

Ich finde Eure Seite wirklich super und lese jeden neuen Beitrag mit großem Interesse. Ich wäre Euch allerdings sehr dankbar, wenn Ihr auch ein wenig auf die Rechtschreibung achten würdet. Den obigen Beitrag kann man kaum lesen, ohne Augenkrebs zu bekommen! 😜

Ganz heikel im Turnier an der Bahn 12 der Ball eigentlich für alle im aus ich spiele einen 2. Ball ohne prov. anzukünden wir laufen 180 Meter nach vorne und siehe da liegt mein erster Ball wahrscheinlich an irgend etwas abgeprallt. Seit daher spiele ich jeden 2. Ball provisorisch.

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2 Monate her

Golf Rules

Die wesentliche Aufgabe bei unseren Referee-Einsätzen ist die Platzvorbereitung - also den Platz in einen für den Spieler möglichst "eindeutigen" Zustand herzurichten. Zusammen mit dem Greenkeeping-Team erfolgt dieses idR schon Wochen vorher - aber auch jeden Morgen gibt es ein paar Dinge zu erledigen: neben dem Setzen der Abschläge z.B. auch noch einmal die Kontrolle der Lochpositionen und der Löcher selber.

In der Erklärung heißt es hierzu:
Das „Loch“ muss einen Durchmesser von 108 mm haben und mindestens 101,6 mm tief sein. Wird ein Einsatz benutzt, so muss er mindestens 25,4 mm unter die Grünoberfläche eingelassen werden, sofern es nicht wegen der Bodenbeschaffenheit undurchführbar ist; der äußere Durchmesser darf 108 mm nicht überschreiten.

Manchmal kann es nämlich sein, dass durch einen kleinen Flüchtigkeitsfehler beim Setzen des Loch der Locheinsatz nicht tief genug eingelassen wurde. Das Verfahren, wenn dieses einem Spieler auf der Runde auffällig werden sollte, ist in Decision D16/4 "Locheinsatz nicht tief genug eingelassen" beschrieben:

Frage: Ein Spieler bemerkt, dass ein Locheinsatz weniger als 2,54 cm unter die Oberfläche eingelassen ist, wie dies gemäß Erklärung „Loch" vorgeschrieben ist. Was sollte er tun?

Antwort: Der Spieler sollte ein Spielleitungsmitglied bitten, den Locheinsatz in Ordnung zu bringen. Ist kein Spielleitungsmitglied umgehend verfügbar, darf der Spieler straflos den Locheinsatz nach unten drücken oder anderweitig bewegen und jeglichen Schaden (z.B. hochstehendes Gras um das Loch) beheben, der durch den falsch eingelassenen Locheinsatz oder durch den bewegten Locheinsatz verursacht wurde. Im Hinblick auf die Möglichkeit einer Beschädigung sollte ein Spieler die Korrektur eines Locheinsatzes nur als letzten Ausweg ansehen und dabei äußerst sorgfältig vorgehen. (tk)
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Die wesentliche Aufgabe bei unseren Referee-Einsätzen ist die Platzvorbereitung - also den Platz in einen für den Spieler möglichst eindeutigen Zustand herzurichten. Zusammen mit dem Greenkeeping-Team erfolgt dieses idR schon Wochen vorher - aber auch jeden Morgen gibt es ein paar Dinge zu erledigen: neben dem Setzen der Abschläge z.B. auch noch einmal die Kontrolle der Lochpositionen und der Löcher selber.

In der Erklärung heißt es hierzu:
Das „Loch“ muss einen Durchmesser von 108 mm haben und mindestens 101,6 mm tief sein. Wird ein Einsatz benutzt, so muss er mindestens 25,4 mm unter die Grünoberfläche eingelassen werden, sofern es nicht wegen der Bodenbeschaffenheit undurchführbar ist; der äußere Durchmesser darf 108 mm nicht überschreiten.

Manchmal kann es nämlich sein, dass durch einen kleinen Flüchtigkeitsfehler beim Setzen des Loch der Locheinsatz nicht tief genug eingelassen wurde. Das Verfahren, wenn dieses einem Spieler auf der Runde auffällig werden sollte, ist in Decision D16/4 Locheinsatz nicht tief genug eingelassen beschrieben:

Frage: Ein Spieler bemerkt, dass ein Locheinsatz weniger als 2,54 cm unter die Oberfläche eingelassen ist, wie dies gemäß Erklärung „Loch vorgeschrieben ist. Was sollte er tun?

Antwort: Der Spieler sollte ein Spielleitungsmitglied bitten, den Locheinsatz in Ordnung zu bringen. Ist kein Spielleitungsmitglied umgehend verfügbar, darf der Spieler straflos den Locheinsatz nach unten drücken oder anderweitig bewegen und jeglichen Schaden (z.B. hochstehendes Gras um das Loch) beheben, der durch den falsch eingelassenen Locheinsatz oder durch den bewegten Locheinsatz verursacht wurde. Im Hinblick auf die Möglichkeit einer Beschädigung sollte ein Spieler die Korrektur eines Locheinsatzes nur als letzten Ausweg ansehen und dabei äußerst sorgfältig vorgehen. (tk)Image attachment

 

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Ja wenn das mal überall so wäre mit den 25,4mm

Danke, diese Decision kannte ich nicht. Wenn der Locheinsatz zu hoch sitzt, ca. 1,25 cm, kann der Ball von der Kante des Locheinsatzes zurückspringen und liegt dann 5-10 cm vor dem Loch. Dass ein Spielleiter den Locheinsatzsatz korrigiert, habe ich schon einmal erlebt. Da hat sich ein Spieler einer früheren Gruppe beschwert. Grund war offensichtlich, dass sich die Fahne durch den Wind verklemmt hatte, und jemand den locker sitzenden Locheinsatz mit der Fahne raufgezogen hatte. Bedeutet diese Decision, dass ich den Locheinsatz komplett rausziehen dürfte, wenn er sich nicht ausreichend runterdrücken lässt?

2 Monate her

Golf Rules

Als zweiten Teil aus der WLG-Diskussion über wichtige Gremien in einem Golfclub möchten wir dann auch noch über den Vorgabenausschuss informieren.

Zunächst einmal ist ein Vorgabenausschuss in einem Golfclub verpflichtend. Dieser ist für die Aktualisierung und die Überprüfung der EGA-Vorgaben auf Grundlage der Spielergebnissen verantwortlich. Normalerweise ist dieses ein Thema, was automatisch durch die Handicap-Fortschreibung der Clubsoftware gemacht wird. Dem Vorgabenausschuss werden aber auch weitere Möglichkeiten zur Verfügung gestellt, um in diesen Automatismus einzugreifen.

Das bekannteste Beispiel ist die jährliche Überprüfung der Handicap-Entwicklung der Mitglieder. Dabei werden die Leistungen von mind. acht vorgabewirksamen Wettspielen jedes Spielers des vergangenen Jahres mit der aktuellen Vorgabe des Spielers abgeglichen. Der Vorgabenausschuss entscheidet im eigenen Ermessen (Ausnahme sind Spieler mit einem besseren Handicap als +1,0, die direkt vom DGV überprüft und festgesetzt werden), ob er die Vorgabe bestätigt oder anpasst. Eine Anpassung von max. +/-3 der EGA-Vorgabe ist je nach Vorgabenklasse dabei zulässig. Spieler der Vorgabenklasse 5 können auch unterjährig eine Überprüfung bei ihrem Vorgabenausschuss veranlassen. Zwischen zwei vom Spieler angeregten Überprüfungen müssen mindestens sechs Monate und vier vorgabewirksame Ergebnisse liegen.

Der Vorgabenausschuss darf aber auch nach eigenem Ermessen die EGA-Vorgaben von Spielern auch außerhalb des allgemeinen Überprüfungsvorgangs verändern. Gelangt nämlich der Vorgabenausschuss des Heimatclubs eines Spielers zu der begründeten Überzeugung, dass die EGA-Vorgabe des Spielers ein falsches Bild von dessen tatsächlichem
Spielpotenzial vermittelt, so hat der Vorgabenausschuss die EGA-Vorgabe des Spielers angemessen und um mindestens einen vollen Schlag herauf- bzw. herabzusetzen. Bzgl. EDS-Runden heißt es weiter, dass der Vorgabenausschuss beim Erkennen von unverhältnismäßigen Differenzen zwischen den Wettspielergebnissen und den Ergebnissen aus EDS-Runden und Privatrunden den Spieler entsprechend seiner tatsächlichen Spielstärke einstufen kann.

Darüber hinaus ist der Vorgabenausschuss ebenfalls für die Sperrung bzw. Aberkennung sowie die Wiederzuerkennung von EGA-Vorgaben und die Herauf- bzw.Herabsetzung von EGA-Vorgaben zuständig.

Desweiteren hat der Vorgabenausschuss das Recht, bevor ein vorgabenwirksames Wettspiel begonnen hat, dieses bei besonders schlechten Wetter- oder Platzverhältnissen als „nicht vorgabenwirksam“ zu deklarieren.

Grundlegend ist festzuhalten, dass der Vorgabenausschuss ein wesentliches Gremium ist, damit die Spieler Vorgaben haben, die ihren tatsächlichen Leistungen entsprechen. Darauf basiert das EGA-Vorgabensystem und letztendlich die Vergleichbarkeit von Spielergebnissen in den Nettowertungen. (tk)

Weitere Infos unter --> www.golf.de/dgv/rules4you/binarydata/EGA-Vorgabensystem_2016-2019.pdf
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Als zweiten Teil aus der WLG-Diskussion über wichtige Gremien in einem Golfclub möchten wir dann auch noch über den Vorgabenausschuss informieren.

Zunächst einmal ist ein Vorgabenausschuss in einem Golfclub verpflichtend. Dieser ist für die Aktualisierung und die Überprüfung der EGA-Vorgaben auf Grundlage der Spielergebnissen verantwortlich. Normalerweise ist dieses ein Thema, was automatisch durch die Handicap-Fortschreibung der Clubsoftware gemacht wird. Dem Vorgabenausschuss werden aber auch weitere Möglichkeiten zur Verfügung gestellt, um in diesen Automatismus einzugreifen.

Das bekannteste Beispiel ist die jährliche Überprüfung der Handicap-Entwicklung der Mitglieder. Dabei werden die Leistungen von mind. acht vorgabewirksamen Wettspielen jedes Spielers des vergangenen Jahres mit der aktuellen Vorgabe des Spielers abgeglichen. Der Vorgabenausschuss entscheidet im eigenen Ermessen (Ausnahme sind Spieler mit einem besseren Handicap als +1,0, die direkt vom DGV überprüft und festgesetzt werden), ob er die Vorgabe bestätigt oder anpasst. Eine Anpassung von max. +/-3 der EGA-Vorgabe ist je nach Vorgabenklasse dabei zulässig. Spieler der Vorgabenklasse 5 können auch unterjährig eine Überprüfung bei ihrem Vorgabenausschuss veranlassen. Zwischen zwei vom Spieler angeregten Überprüfungen müssen mindestens sechs Monate und vier vorgabewirksame Ergebnisse liegen.

Der Vorgabenausschuss darf aber auch nach eigenem Ermessen die EGA-Vorgaben von Spielern auch außerhalb des allgemeinen Überprüfungsvorgangs verändern. Gelangt nämlich der Vorgabenausschuss des Heimatclubs eines Spielers zu der begründeten Überzeugung, dass die EGA-Vorgabe des Spielers ein falsches Bild von dessen tatsächlichem
Spielpotenzial vermittelt, so hat der Vorgabenausschuss die EGA-Vorgabe des Spielers angemessen und um mindestens einen vollen Schlag herauf- bzw. herabzusetzen. Bzgl. EDS-Runden heißt es weiter, dass der Vorgabenausschuss beim Erkennen von unverhältnismäßigen Differenzen zwischen den Wettspielergebnissen und den Ergebnissen aus EDS-Runden und Privatrunden den Spieler entsprechend seiner tatsächlichen Spielstärke einstufen kann.

Darüber hinaus ist der Vorgabenausschuss ebenfalls für die Sperrung bzw. Aberkennung sowie die Wiederzuerkennung von EGA-Vorgaben und die Herauf- bzw.Herabsetzung von EGA-Vorgaben zuständig. 

Desweiteren hat der Vorgabenausschuss das Recht, bevor ein vorgabenwirksames Wettspiel begonnen hat, dieses bei besonders schlechten Wetter- oder Platzverhältnissen als „nicht vorgabenwirksam“ zu deklarieren.

Grundlegend ist festzuhalten, dass der Vorgabenausschuss ein wesentliches Gremium ist, damit die Spieler Vorgaben haben, die ihren tatsächlichen Leistungen entsprechen. Darauf basiert das EGA-Vorgabensystem und letztendlich die Vergleichbarkeit von Spielergebnissen in den Nettowertungen. (tk)

Weitere Infos unter --> http://www.golf.de/dgv/rules4you/binarydata/EGA-Vorgabensystem_2016-2019.pdf

2 Monate her

Golf Rules

Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Das heutige Thema von "Golf Rules am Sonntag" ist das Berühren der „Spiellinie“ auf dem Grün. Aktuell darf der Spieler die Puttlinie nicht berührt – allerdings gibt es diverse Ausnahmen (z.B. beim Fortbewegen von losen hinderlichen Naturstoffen, beim Aufnehmen / Zurücklegen des Balls, beim Ausbessern von alten Lochpfropfen oder Einschlaglöchern, …).

Generell wird der Begriff „Puttlinie“ zukünftig im Regelwerk nicht mehr verwendet und das Verbot, die Spiellinie auf dem Grün zu berühren, entfällt. Hierdurch wird es es dann auch möglich, dass Schäden auf dem Grün repariert werden können.

Der Spieler unterliegt jedoch weiterhin dem Verbot, seine
Spiellinie auf dem Grün zu verbessern (siehe un-/zulässige
Handlungen R8.1a / R8.1b).

#RulesOfGolf2019
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Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Das heutige Thema von Golf Rules am Sonntag ist das Berühren der „Spiellinie“ auf dem Grün. Aktuell darf der Spieler die Puttlinie nicht berührt – allerdings gibt es diverse Ausnahmen (z.B. beim Fortbewegen von losen hinderlichen Naturstoffen, beim Aufnehmen / Zurücklegen des Balls, beim Ausbessern von alten Lochpfropfen oder Einschlaglöchern, …).

Generell wird der Begriff „Puttlinie“ zukünftig im Regelwerk nicht mehr verwendet und das Verbot, die Spiellinie auf dem Grün zu berühren, entfällt. Hierdurch wird es es dann auch möglich, dass Schäden auf dem Grün repariert werden können.

Der Spieler unterliegt jedoch weiterhin dem Verbot, seine
Spiellinie auf dem Grün zu verbessern (siehe un-/zulässige
Handlungen R8.1a / R8.1b).

#RulesOfGolf2019

 

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Mir ist letztens im Turnier ein Mitspieler erst in meine Puttlinie gelatscht, hat geputtet, knapp verfehlt, sagt dann „ich mach den eben“, und stellte sich voll auf meine Linie, um dann zu versenken. Auf meiner Linie waren die Spikeabdrücke und die Umrisse der Schuhe noch erkennbar. Und nun? Hat sich der andere eine Strafe zugezogen? Wir waren uns da nicht sicher. Auf Ausbesserungen der Eindrücke der Schuhe auf meiner Linie habe ich abgesehen, da ich mir unsicher war, ob ich das darf und habe daher dann so geputtet. Wie ist die regellage?

🤔

Was tun wir nur ohne die vielen Regeln

2 Monate her

Golf Rules

Neulich wurde in der WLG-Gruppe darüber diskutiert, welche Aufgaben denn die Spielleitung bzw. der Vorgabenausschuss hat. Daraus entstand die Idee zwei kleine Berichte zu machen - heute fangen wir einmal mit der Spielleitung an...

Die Spielleitung ist der für den allgemeinen Spielbetrieb verantwortlichen Ausschuss, welcher im Rahmen des allgemeinen Spielbetriebs die notwendigen Entscheidungen trifft. Für jedes Wettspiel muss eine Spielleitung vorhanden sein.

In Abschnitt „Erklärungen“ der Golfregeln heißt es dazu auszugsweise: „Spielleitung ist bei Wettspielen der verantwortliche Ausschuss, ...“. Um der Erklärung „Spielleitung“ gerecht zu werden, müssen also mindestens zwei Personen (gleich „Ausschuss“) die Spielleitung bilden. Da aber manchmal Mehrheitsentscheidungen notwendig sind, hat sich aber die Mindestzahl von drei Personen etabliert.

Die Aufgaben der Spielleitung gehen aus den Offiziellen Golfregeln hervor:
- Erstellen der Ausschreibung (Regel 33-1)
- Bezeichnung und Kennzeichnung des Platzes (Regel 33-2)
- Festlegung der Abspielzeiten und Zusammenstellung der Spielergruppen (Regel 33-3)
- Vorgabenverteilung (Regel 33-4)
- Ausgabe von Zählkarten im Zählspiel (Regel 33-5)
- Festlegung des Modus für ggf. notwendiges Stechen (Regel 33-6)
- Aufhebung und Verhängung von Disqualifikationen in besonderen Einzelfällen (Regel 33-7)
- Erlassen von Platzregeln (Regel 33-8)
- Entscheidung in strittigen Fällen (Regeln 34-1 und 34-3)

Aufgrund dieser weitreichenden Entscheidungsbefugnis sollten nur Personen als Spielleitungsmitglied eingesetzt werden, die umfassende Kenntnisse der Golfregeln haben und ihre Entscheidungen den Spielern auch begründet erläutern können. Ein Spielleitungsmitglied sollte nicht nur Regelverstöße ahnden, sondern auch Spieler durch rechtzeitiges beratendes Einschreiten von fahrlässigen Regelverstößen abhalten.

Ein Spielleitungsmitglied ist auch für die Überprüfung des Platzes, der Platzkennzeichnung und der Platzregeln verantwortlich. Ein Versäumnis hierbei hat größere Auswirkungen als eine falsche Regelentscheidung, die nur einen Spieler trifft, denn Versäumnisse bei der Platzkennzeichnung oder unklare Platzregeln treffen alle Wettspielteilnehmer. (tk)

Weitere Details --> www.golf.de/dgv/rules4you/binarydata/Spiel-und-Wettspielhandbuch_2016-2019.pdf
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Neulich wurde in der WLG-Gruppe darüber diskutiert, welche Aufgaben denn die Spielleitung bzw. der Vorgabenausschuss hat. Daraus entstand die Idee zwei kleine Berichte zu machen - heute fangen wir einmal mit der Spielleitung an...

Die Spielleitung ist der für den allgemeinen Spielbetrieb verantwortlichen Ausschuss, welcher im Rahmen des allgemeinen Spielbetriebs die notwendigen Entscheidungen trifft. Für jedes Wettspiel muss eine Spielleitung vorhanden sein.

In Abschnitt „Erklärungen“ der Golfregeln heißt es dazu auszugsweise: „Spielleitung ist bei Wettspielen der verantwortliche Ausschuss, ...“. Um der Erklärung „Spielleitung“ gerecht zu werden, müssen also mindestens zwei Personen (gleich „Ausschuss“) die Spielleitung bilden. Da aber manchmal Mehrheitsentscheidungen notwendig sind, hat sich aber die Mindestzahl von drei Personen etabliert. 

Die Aufgaben der Spielleitung gehen aus den Offiziellen Golfregeln hervor:
- Erstellen der Ausschreibung (Regel 33-1)
- Bezeichnung und Kennzeichnung des Platzes (Regel 33-2)
- Festlegung der Abspielzeiten und Zusammenstellung der Spielergruppen (Regel 33-3)
- Vorgabenverteilung (Regel 33-4)
- Ausgabe von Zählkarten im Zählspiel (Regel 33-5)
- Festlegung des Modus für ggf. notwendiges Stechen (Regel 33-6)
- Aufhebung und Verhängung von Disqualifikationen in besonderen Einzelfällen (Regel 33-7)
- Erlassen von Platzregeln (Regel 33-8)
- Entscheidung in strittigen Fällen (Regeln 34-1 und 34-3)

Aufgrund dieser weitreichenden Entscheidungsbefugnis sollten nur Personen als Spielleitungsmitglied eingesetzt werden, die umfassende Kenntnisse der Golfregeln haben und ihre Entscheidungen den Spielern auch begründet erläutern können. Ein Spielleitungsmitglied sollte nicht nur Regelverstöße ahnden, sondern auch Spieler durch rechtzeitiges beratendes Einschreiten von fahrlässigen Regelverstößen abhalten. 

Ein Spielleitungsmitglied ist auch für die Überprüfung des Platzes, der Platzkennzeichnung und der Platzregeln verantwortlich. Ein Versäumnis hierbei hat größere Auswirkungen als eine falsche Regelentscheidung, die nur einen Spieler trifft, denn Versäumnisse bei der Platzkennzeichnung oder unklare Platzregeln treffen alle Wettspielteilnehmer. (tk)

Weitere Details --> http://www.golf.de/dgv/rules4you/binarydata/Spiel-und-Wettspielhandbuch_2016-2019.pdf

 

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Ilse Grabowski, schau mal 😉

2 Monate her

Golf Rules

Meistens kennt man solche künstlichen Folien nur unter dem Begriff "Bunkerliner" aus dem Sandhindernis. Mein Ball lag aber neulich an so einer Folie direkt neben einem Baum und behinderte mich im Schlag. Was tun?

Nach R24-2 "Unbewegliches Hemmnis" handelt es sich dabei um ein Hemmnis - vorausgesetzt, dass
a) der Schlag wegen Behinderung durch irgendetwas anderes als ein unbewegliches Hemmnis eindeutig durchführbar ist, oder
b) die Behinderung durch ein unbewegliches Hemmnis nicht infolge eines eindeutig unvernünftigen Schlags oder einer unnötig abnormen Art von Standposition, Schwung oder Spielrichtung eintreten würde.

Da ich den Ball gut hätte treffen können und weder Spiellinie noch Stand "konstruiert" gewesen wäre, durfte ich nach R24-2 Erleichterung in Anspruch nehmen.

Folglich durfte ich den Ball aufnehmen und ihn straflos innerhalb einer Schlägerlänge von dem nächstgelegenen Punkt der Erleichterung – nicht näher zum Loch als dieser Punkt – fallen lassen. Noch einmal Glück im Unglück gehabt... (tk)
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Meistens kennt man solche künstlichen Folien nur unter dem Begriff Bunkerliner aus dem Sandhindernis. Mein Ball lag aber neulich an so einer Folie direkt neben einem Baum und behinderte mich im Schlag. Was tun?

Nach R24-2 Unbewegliches Hemmnis handelt es sich dabei um ein Hemmnis - vorausgesetzt, dass 
a) der Schlag wegen Behinderung durch irgendetwas anderes als ein unbewegliches Hemmnis eindeutig durchführbar ist, oder 
b) die Behinderung durch ein unbewegliches Hemmnis nicht  infolge eines eindeutig unvernünftigen Schlags oder einer unnötig abnormen Art von Standposition, Schwung oder Spielrichtung eintreten würde. 

Da ich den Ball gut hätte treffen können und weder Spiellinie noch Stand konstruiert gewesen wäre, durfte ich nach R24-2 Erleichterung in Anspruch nehmen.  

Folglich durfte ich den Ball aufnehmen und ihn straflos innerhalb einer Schlägerlänge von dem nächstgelegenen Punkt der Erleichterung – nicht näher zum Loch als dieser Punkt – fallen lassen. Noch einmal Glück im Unglück gehabt... (tk)Image attachment

 

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Ist es richtig das hier nur der rechtshänder straflose erleichterung bekommt?

Im einleitenden Satz fehlt noch das Wort "nicht" vor dem ersten Unterpunkt 😉

2 Monate her

Golf Rules

Der Pitch vom Grün - scheint "in Mode" zu kommen... ... MehrWeniger

Der Pitch vom Grün - scheint in Mode zu kommen...Image attachment

 

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Ist ja erlaubt. Wer das ohne Beschädigung das Grüns nicht kann, soll sich das aber gut überlegen, wenn er keine Probleme mit den Betreibern riskieren will.

2 Monate her

Golf Rules

Trockene Fairways - der Drive fliegt / rollt in ungeahnte Sphären - und dann das...

Ein netter Mitspieler meinte es wohl gut mit mir und wollte mir anscheinend die Chance geben, den nächsten Ball vom Tee mitten auf dem Fairway noch einmal weiterzuspielen. Spaß beiseite - was ist zu tun (nach der Entschuldigung bei der vorderen Spielgruppe)?

Zunächst einmal war klar, dass der Ball durch etwas nicht zum Spiel gehöriges bewegt wurde (Regel 18-1)Denn, wird ein Ball in Ruhe durch etwas bewegt, was nicht zum Spiel gehört, gibt es keine Strafe, und der Ball muss zurückgelegt werden. Genauso wäre es, wenn dieser durch einen Mitbewerber, Caddie oder Ausrüstung im Zählspiel (Regel 18-4) bewegt würde.

Damit kommen wir zu Regel 20-3 "Hinlegen und Zurücklegen", in der es in der Anmerkung beim "Zurücklegen" heißt:
Wurde die ursprüngliche Lage eines Balls, der hin- oder zurückzulegen ist, verändert, und es ist nicht möglich, die Stelle festzustellen, an die der Ball hin- oder zurückzulegen ist, gilt
- Regel 20-3b, wenn die ursprüngliche Lage bekannt ist, und
- Regel 20-3c, wenn die ursprüngliche Lage nicht bekannt ist.

Da für mich die genaue Lage nicht bekannt war, musste ich den Ball also nach R20-3c "Fallenlassen":
Ist es nicht möglich, die Stelle festzustellen, an die der Ball hinzulegen oder zurückzulegen ist, muss im Gelände der Ball so nahe wie möglich dem Ort, an dem er gelegen hatte, fallen gelassen werden, aber nicht in einem Hindernis oder auf einem Grün.

Da das Tee ein bewegliches Hemmnis ist, durfte ich dieses vorher natürlich noch entfernen... (tk)
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Trockene Fairways - der Drive fliegt / rollt in ungeahnte Sphären - und dann das...

Ein netter Mitspieler meinte es wohl gut mit mir und wollte mir anscheinend die Chance geben, den nächsten Ball vom Tee mitten auf dem Fairway noch einmal weiterzuspielen. Spaß beiseite - was ist zu tun (nach der Entschuldigung bei der vorderen Spielgruppe)?

Zunächst einmal war klar, dass der Ball durch etwas nicht zum Spiel gehöriges bewegt wurde (Regel 18-1)Denn, wird ein Ball in Ruhe durch etwas bewegt, was nicht zum Spiel gehört, gibt es keine Strafe, und der Ball muss zurückgelegt werden. Genauso wäre es, wenn dieser durch einen Mitbewerber, Caddie oder Ausrüstung im Zählspiel (Regel 18-4) bewegt würde. 

Damit kommen wir zu Regel 20-3 Hinlegen und Zurücklegen, in der es in der Anmerkung beim Zurücklegen heißt: 
Wurde die ursprüngliche Lage eines Balls, der hin- oder zurückzulegen ist, verändert, und es ist nicht möglich, die Stelle festzustellen, an die der Ball hin- oder zurückzulegen ist, gilt 
- Regel 20-3b, wenn die ursprüngliche Lage bekannt ist, und 
- Regel 20-3c, wenn die ursprüngliche Lage nicht bekannt ist.

Da für mich die genaue Lage nicht bekannt war, musste ich den Ball also nach R20-3c Fallenlassen: 
Ist es nicht möglich, die Stelle festzustellen, an die der Ball hinzulegen oder zurückzulegen ist, muss im Gelände der Ball so nahe wie möglich dem Ort, an dem er gelegen hatte, fallen gelassen werden, aber nicht in einem Hindernis oder auf einem Grün.

Da das Tee ein bewegliches Hemmnis ist, durfte ich dieses vorher natürlich noch entfernen... (tk)

 

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Ungeschriebene Golfregel: Der vorderen Gruppe ein Kaltgetränk ausgeben, wenn sie gefährdet waren und man nicht Fore gerufen hat.

Anderer Leute Ball auftee-en mach ich auch mal wenn sie mehrfach zu sehr aufspielen ABER DOCH NICHT IM TURNIER!!!!

Ich finde gerade im Turnier sollte man Abstand halten!

Und was ist denn mit dem Spieler der den Ball auf das Tee gesetzt hat, das ist doch auch nicht straffrei? Oder ist das „bloß keinen anderen Ball im Turnier aufheben“ auch nur ein Märchen (davon abgesehen das die regeln im und nicht im Turnier die gleichen sind)?

Verstehe nicht so genau, warum der Post jetzt mit einem Turnier in Zusammenhang gebracht wird 😉

Wenn es kein Turnier ist, spiele ich den Ball vom Tee 😁 is doch wohl klar 😎

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2 Monate her

Golf Rules

Schnell passiert, der Ball kommt an einem alten Ast zur Ruhe. Der Ast darf zwar als loser hinderlicher Naturstoff straffrei fortbewegt werden, allerdings fällt nach Regel R18-2 ein Strafschlag an, wenn der Spieler beim Entfernen des losen hinderlichen Naturstoffs verursacht, dass sich der Ball bewegt.

Um das zu vermeiden könnte man auf die Idee kommen, seinen Mitspieler zu bitten, den Stock fortzunehmen, denn:

"R18-4:

Wird des Spielers Ball durch einen Mitbewerber, dessen Caddie oder dessen Ausrüstung bewegt, berührt oder verursachen diese, dass er sich bewegt, ist das straflos. Wird der Ball bewegt, muss er zurückgelegt werden."

Aber ist das in diesem Fall so? Kann eine Golfregel so einfach umgangen werden?

Nein, denn das wäre ein Verstoß gegen den Grundgedanken im Golf, den "wahren Geist des Spiels", spirit of the game. Sagt uns auch unsere

Decision des Tages

Decision D33-7/7

"Bewerber erbittet Hilfe von Mitbewerber, um Strafe zu umgehen"

Frage:
Der Ball eines Bewerbers liegt im Gelände. Er bittet einen Mitbewerber, einen nahe bei seinem Ball liegenden losen hinderlichen Naturstoff zu entfernen, weil er befürchtet, dass sein Ball sich durch das Entfernen des losen hinderlichen Naturstoffs bewegen könnte und weil er zudem weiß, dass sich ein Bewerber dann keine Strafe zuzieht, wenn sich sein Ball bewegt, nachdem loser hinderlicher Naturstoff durch etwas Nicht zum Spiel Gehöriges bewegt worden war. Der Mitbewerber entfernt den losen hinderlichen Naturstoff. Wie ist die Regelentscheidung?

Antwort:
Unabhängig davon, ob sich der Ball durch das Fortbewegen des losen hinderlichen Naturstoffs bewegt, ist die Handlung des Bewerbers so konträr zum „wahren Geist des Golfspiels“, dass die Spielleitung unter Anwendung von Regel 33-7 die Strafe der Disqualifikation verhängen sollte.
Der Mitbewerber zieht sich keine Strafe für das Fortbewegen des losen hinderlichen Naturstoffs zu, außer die Spielleitung ist davon überzeugt, dass ihm die Absicht des Bewerbers, eine Regel zu umgehen, bekannt war. In diesem Fall sollte auch gegen den Mitbewerber die Strafe der Disqualifikation nach Regel 33-7 verhängt werden.

Also: Die Golfregeln sollen dem Spieler zwar helfen, aber nicht beim Verstoß gegen die Golfregeln.
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Décision des Tages - D33-7/7

 

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Eine vollkommen unsinnige Regel, welche meiner Meinung nach auf den Prüfstand gehört. Was spricht dagegen, den Ball straffrei wieder zurück zu legen, falls dieser sich beim Entfernen des Astes oder eines anderen losen, hinderlichen Naturstoffes bewegen sollte?

Total blöde Regel

Wo ist denn da der Sinn, jemandem eine Erleichterung zu geben,und ihn dann zu bestrafen? Es kommt ja oft vor, dass sich der Ball bewegt, wenn ein Spieler einen losen hinderlichen Naturstoff wegräumt 🤔😴🤪😵

Die ursprüngliche Grund-Golfregel lautet "Spiele den Ball, wie Du diesen vorfindest". Regel 23-1 ermöglicht den Spieler straflose "Erleichterung", indem er losen hinderlichen Naturstoff entfernen darf. Insofern verstehe ich die Diskussion bzgl. der "Sinnhaftigkeit" nicht so ganz. Die Einschränkung, dass der Ball sich dabei nicht bewegen darf, erscheint mir legitim. Der Vorteil für den Spieler durch diese Regelung ist zwar eingeschränkt - generell aber vorhanden. Warum diese Regel dann auf den Prüfstand stellen und den Spieler generell das Entfernen von losen hinderlichen Naturstoffen zu verbieten?

völliger Schwachsinn 🙁

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2 Monate her

Golf Rules

Und wo wir gestern schon auf dem Grün waren - heute eine Frage, die auch immer wieder einmal zu hören ist: "Darf ich eine bereits ausgebesserte Pitchmarke ein weiteres Mal ausbessern?". Diese Frage kann mit einem klaren "Ja" beantwortet werden.

Decision D16-1c/1 "Balleinschlagloch ein zweites Mal ausbessern"

Frage: Ein Balleinschlagloch ist bereits von einem Spieler ausgebessert worden. Die ausgebesserte Stelle liegt nun auf der Puttlinie eines nachfolgenden Spielers. Darf der nachfolgende Spieler das Balleinschlagloch nochmals ausbessern?

Antwort: Ja, sofern es noch eindeutig als Balleinschlagloch zu erkennen ist. (tk)
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Und wo wir gestern schon auf dem Grün waren - heute eine Frage, die auch immer wieder einmal zu hören ist: Darf ich eine bereits ausgebesserte Pitchmarke ein weiteres Mal ausbessern?. Diese Frage kann mit einem klaren Ja beantwortet werden.

Decision D16-1c/1 Balleinschlagloch ein zweites Mal ausbessern

Frage: Ein Balleinschlagloch ist bereits von einem Spieler ausgebessert worden. Die ausgebesserte Stelle liegt nun auf der Puttlinie eines nachfolgenden Spielers. Darf der nachfolgende Spieler das Balleinschlagloch nochmals ausbessern?

Antwort: Ja, sofern es noch eindeutig als Balleinschlagloch zu erkennen ist. (tk)

2 Monate her

Golf Rules

Häufig kommt es vor, dass auf dem Grün gar nicht die alten Pitchmarken ein Problem in der Puttlinie sind, sondern die Fussspuren der Vorgänger. Darf man diese entfernen?

Nein, denn das Ausbessern von Spikeabdrücken stellt einen Verstoß gegen R16 da. Decision D16-1c/4 "Ausbessern von durch Spikeabdrücken entstandenen Schäden rund um das Loch" nimmt hierauf Bezug.

Frage: Der Ball eines Spielers liegt auf oder nahe dem Grün. Bevor er seinen nächsten Schlag spielt, drückt der Spieler Spikeabdrücke in der Nähe des Lochs platt. Ist dies erlaubt?

Antwort: Nein. Der Spieler würde gegen Regel 16-1c verstoßen, da Ausbessern von Spikeabdrücken in der Nähe des Lochs dem Spieler bei seinem Spielen des Lochs anschließend von Nutzen sein könnte. (tk)
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Häufig kommt es vor, dass auf dem Grün gar nicht die alten Pitchmarken ein Problem in der Puttlinie sind, sondern die Fussspuren der Vorgänger. Darf man diese entfernen?

Nein, denn das Ausbessern von Spikeabdrücken stellt einen Verstoß gegen R16 da. Decision D16-1c/4 Ausbessern von durch Spikeabdrücken entstandenen Schäden rund um das Loch nimmt hierauf Bezug.

Frage: Der Ball eines Spielers liegt auf oder nahe dem Grün. Bevor er seinen nächsten Schlag spielt, drückt der Spieler Spikeabdrücke in der Nähe des Lochs platt. Ist dies erlaubt?

Antwort: Nein. Der Spieler würde gegen Regel 16-1c verstoßen, da Ausbessern von Spikeabdrücken in der Nähe des Lochs dem Spieler bei seinem Spielen des Lochs anschließend von Nutzen sein könnte. (tk)

 

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In erster Linie sind die Spikeabdrücke von Nachteil und nicht der „Normalfall“,insofern sind die genauso hinderlich wie Pitchmarken... Einen Vorteil sehe ich dadurch nicht, auch wenn das Regelwerk was anderes sagt....Müsste es nicht eigentlich eine Strafe für die geben, die meinen sie müssten am Loch ihre Füße mehrfach für den perfekten Stand am Loch hin und her drehen, und damit das Grün beschädigen? Wenn Regeln nicht fair sind, könnten sie geändert werden... 🤪🤔

ab 2019 gehört diese dumme regel endlich der vergangenheit an. denn hier wird nicht der verursacher bestraft sondern das opfer.

2 Monate her

Golf Rules

Für uns als Referee ist es manchmal auch unbefriedigend, wenn die Regeln den Spieler zwingen, ggf. nicht ganz so beliebte Entscheidungen zu treffen. Aber so ist es nun mal - Regeln sind Regeln.

Insbesondere wenn man bei der Beobachtung des Wettspiels abseits des Weges steht und auf einmal ein Ball einschlägt. Gut, dass man den Ball überhaupt findet und den Spieler über die Lage informieren kann - schlecht, wenn die Balllage ganz "gruselig" ist und ggf. der provisorisch gespielte Ball perfekt Mitte Fairway oder an einem Par 3 sogar zum Tap-In auf dem Grün liegt. Was dann?

Auch ein solcher Fall findet sich in den Decisions wieder - D27-2/2 "Spielleitungsmitglied findet den ursprünglichen Ball des Spielers; der Spieler zieht es jedoch vor, mit dem provisorischen Ball weiterzuspielen" sagt, dass "Augen zu und durch" nicht möglich ist:

Frage: Muss ein Spielleitungsmitglied oder ein Vorcaddie einen Spieler darauf hinweisen, dass sein ursprünglicher Ball gefunden wurde, auch wenn offensichtlich ist, dass der Spieler gar nicht vorhat, nach ihm zu suchen und es vorzieht, mit dem gespielten provisorischen Ball weiterzuspielen?

Antwort: Ja. (tk)
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Für uns als Referee ist es manchmal auch unbefriedigend, wenn die Regeln den Spieler zwingen, ggf. nicht ganz so beliebte Entscheidungen zu treffen. Aber so ist es nun mal - Regeln sind Regeln.

Insbesondere wenn man bei der Beobachtung des Wettspiels abseits des Weges steht und auf einmal ein Ball einschlägt. Gut, dass man den Ball überhaupt findet und den Spieler über die Lage informieren kann - schlecht, wenn die Balllage ganz gruselig ist und ggf. der provisorisch gespielte Ball perfekt Mitte Fairway oder an einem Par 3 sogar zum Tap-In auf dem Grün liegt. Was dann?

Auch ein solcher Fall findet sich in den Decisions wieder - D27-2/2 Spielleitungsmitglied findet den ursprünglichen Ball des Spielers; der Spieler zieht es jedoch vor, mit dem provisorischen Ball weiterzuspielen sagt, dass Augen zu und durch nicht möglich ist:

Frage: Muss ein Spielleitungsmitglied oder ein Vorcaddie einen Spieler darauf hinweisen, dass sein ursprünglicher Ball gefunden wurde, auch wenn offensichtlich ist, dass der Spieler gar nicht vorhat, nach ihm zu suchen und es vorzieht, mit dem gespielten provisorischen Ball weiterzuspielen?

Antwort: Ja. (tk)

 

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Wie ist denn die Strafe wenn der Spieler einfach den provisorischen Ball zu Ende spielt und den Hinweis auf gefundenen Ball ignoriert?

Im Zählspiel kann es da nur eine Disqualifikation geben, oder? Stableford kommt man vielleicht mit einem Strich an diesem Loch davon, vorausgesetzt, man trägt diesen auch auf der Scorecard ein.

Moment mal! Hat nicht jeder Spieler das Recht und zur jeden Zeit seinen Ball für „unspielbar“ zu erklären? Denn wenn der provisorische Ball im Spiel ist, hat er ja bereits die normale Strafe eingerechnet (1 Strafschlag und Distanz Verlust), also kann es doch jederzeit (auch durch das Findern von dritte) auch den erst gespielten Ball für unspielbar erklären! ....oder irre ich da?

Auf jeden Fall DQ. Entweder wegen 1-3 Nichtanwendung der Regeln (kann man diese Vereinbarung regeltechnisch auch nur mit sich selbst treffen?) oder 3-4 Regelverweigerung.Genaueres wissen sicher die Exoerten

Aber wenn der Spieler den Ball findet und identifiziert, darf er ihn für unspielbar erklären und hat dann u.a. die Option von der ursprünglichen Stelle zu spielen, also von genau der Stelle von der er den provisorischen Ball gespielt hat. Sagt Ihr jetzt, dass er den provisorischen Ball in dem Fall nicht ins Spiel bringen darf, sondern zurücklaufen muss und noch einmal schlagen? Das würde ja der Zeitspar-Idee des provisorischen Balles völlig zuwider laufen... warum???

Gibt es eigentlich das so oft erwähnte „aufgeben“? Spieler schlägt ins hohe Gras und sagt nach kurzer Überlegung, ich gebe den Ball auf und spielt von der letzten stelle einen neuen Ball. Nun findet ein andere Spieler den Ball innerhalb 5 Minuten? Dann ist doch trotzdem der neue Ball Ball im Spiel oder?

zu unterscheiden: a) gefundenen Ball für unspielbar erklären. Heißt aber zurück zum Ort des Schlages oder innerh. 2 Schlägerlängen droppen, was tief im Unterholz oft keine Option ist. b) angekündigt provisor. Ball spielen solange Hoffnung besteht den vorigen zu finden. 1. Wenn der urspr. nicht gefunden wird bleibt der provisor. im Spiel mir 1 Strafschlag 2. wenn er gefunden egal von wem wird MUSS er gespielt werden, unter Inkaufnahme der Bedingungen unter a) 3. Wenn man vermutet beim Näherkommen dass er ABSOLUT MIES liegt kann man laut und deutlich sagen "ich gebe den 1. Ball verloren BITTE NICHT WEITER DANACH SUCHEN" Sobald man dann den nä Schlag mit dem provisor. Ball gemacht hat ist dieser im Spiel. Auch hier natürlich zählen alle Schläge plus 1 SS

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2 Monate her

Golf Rules

Mal so kurz zwischendurch von den Open aus dem Kuriositäten-Kabinett: Woods pitcht seinen Ball auf dem Doppelgrün an der 14. Bemerkenswert - sein Caddie muss dabei die Fahne bedienen... ... MehrWeniger

Mal so kurz zwischendurch von den Open aus dem Kuriositäten-Kabinett: Woods pitcht seinen Ball auf dem Doppelgrün an der 14. Bemerkenswert - sein Caddie muss dabei die Fahne bedienen...

 

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Hier verstehe ich das kuriose nicht... kannst Du es erläutern? Danke. 🙂

2 Monate her

Golf Rules

Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Ein Ball ist verloren, wenn er nicht innerhalb von fünf Minuten gefunden oder durch den Spieler als seiner identifiziert wurde, nachdem die Partei des Spielers oder einer ihrer Caddies die Suche danach begonnen haben.

"Golf Rules am Sonntag" - heute mit dem Hinweis, dass ich in dem Regelwerk an dieser Stelle nur eine Zahl ändert: die Zeit für die Ballsuche (bevor der Ball verloren ist) wird nämlich von 5 Minuten auf 3 Minuten reduziert.

Der Hintergrund dieser Regelanpassung ist einleuchtend: die Reduzierung der Suchzeit trägt zur Erhöhung der
Spielgeschwindigkeit bei, denn in den meisten Fällen wird der Ball innerhalb der ersten drei Minuten gefunden. Zudem soll durch die Reduzierung der Spieler ermutigt werden, einen provisorischen Ball zu spielen, wenn sie vermuten, dass ihr Ball nicht gefunden werden könnte.

#RulesOfGolf2019
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Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Ein Ball ist verloren, wenn er nicht innerhalb von fünf Minuten gefunden oder durch den Spieler als seiner identifiziert wurde, nachdem die Partei des Spielers oder einer ihrer Caddies die Suche danach begonnen haben.

Golf Rules am Sonntag - heute mit dem Hinweis, dass ich in dem Regelwerk an dieser Stelle nur eine Zahl ändert: die Zeit für die Ballsuche (bevor der Ball verloren ist) wird nämlich von 5 Minuten auf 3 Minuten reduziert.

Der Hintergrund dieser Regelanpassung ist einleuchtend: die Reduzierung der Suchzeit trägt zur Erhöhung der 
Spielgeschwindigkeit bei, denn in den meisten Fällen wird der Ball innerhalb der ersten drei Minuten gefunden. Zudem soll durch die Reduzierung der Spieler ermutigt werden, einen provisorischen Ball zu spielen, wenn sie vermuten, dass ihr Ball nicht gefunden werden könnte.

#RulesOfGolf2019

2 Monate her

Golf Rules

Nach langer Zeit mal wieder einen "Decision des Tages" - heute D24-2b/7 "Erleichterung von Hemmnis, das den Schwung behindert, gewährt überdies auch Erleichterung von Behinderung auf der Spiellinie"

Frage: Der Ball eines Spielers liegt hinter einem unbeweglichen Hemmnis. Das Hemmnis behindert den Schwung des Spielers und befindet sich auch auf seiner Spiellinie. Wenn der Spieler Erleichterung wegen Behinderung seines Schwungs in Anspruch nimmt, muss er dann den Ball an einer Stelle fallen lassen, an der das Hemmnis sich auf seiner Spiellinie befindet?

Antwort: Nein. Da das Hemmnis seinen Schwung behindert, darf der Spieler Erleichterung nach Regel 24-2b in Anspruch nehmen. Verfährt er nach dieser Regel und dabei ergibt sich, dass er den Ball an einer Stelle fallen lassen kann, an der das Hemmnis nicht auf seiner Spiellinie ist, so ist er dazu berechtigt. (tk)
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