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17 Stunden her

Golf Rules

In der Musterplatzregel für das "Besserlegen" im Anhang der Golfregeln / Teil A / Platregeln heißt es:
"„Ein auf einer kurz gemähten Fläche im Gelände [oder einschränken
auf eine Fläche, z. B. „auf dem 6. Loch“] liegender Ball darf
straflos aufgenommen und gereinigt werden. [...]
Anmerkung: „Kurz gemähte Fläche“ beschreibt jedes Gebiet auf dem Platz, einschließlich Wege durch das Rough, das auf Fairwayhöhe oder kürzer gemäht ist."

Und immer wieder stellen Spieler die Frage, ob das dann auch auf dem Grün gelten würde, da dieses ja auch "kurzgemäht" ist. Klare Antwort nein, denn in der Regel wird von der "kurz gemähten Fläche im Gelände" gesprochen.

Das Grün gehört jedoch nicht "Gelände", wie in den Erklärungen in den Golfregeln nachzulesen ist:

„Gelände“ der gesamte Bereich des Platzes, ausgenommen
a) Abschlag und Grün des zu spielenden Lochs; und
b) sämtliche Hindernisse auf dem Platz.

Und insofern gilt "Besserlegen" nicht auf dem Grün - es sein denn eine weitere Platzregel gestattet dieses... (tk)
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In der Musterplatzregel für das Besserlegen im Anhang der Golfregeln / Teil A / Platregeln heißt es:
„Ein auf einer kurz gemähten Fläche im Gelände [oder einschränken
auf eine Fläche, z. B. „auf dem 6. Loch“] liegender Ball darf
straflos aufgenommen und gereinigt werden. [...]
Anmerkung: „Kurz gemähte Fläche“ beschreibt jedes Gebiet auf dem Platz, einschließlich Wege durch das Rough, das auf Fairwayhöhe oder kürzer gemäht ist.

Und immer wieder stellen Spieler die Frage, ob das dann auch auf dem Grün gelten würde, da dieses ja auch kurzgemäht ist. Klare Antwort nein, denn in der Regel wird von der kurz gemähten Fläche im Gelände gesprochen.

Das Grün gehört jedoch nicht Gelände, wie in den Erklärungen in den Golfregeln nachzulesen ist:

„Gelände“ der gesamte Bereich des Platzes, ausgenommen 
a) Abschlag und Grün des zu spielenden Lochs; und 
b) sämtliche Hindernisse auf dem Platz. 

Und insofern gilt Besserlegen nicht auf dem Grün - es sein denn eine weitere Platzregel gestattet dieses... (tk)

 

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Und wie sieht es mit first und second cut aus? Ist ja auch gemäht?

Hey, den Platz kenne ich. Das ist in Essen, oder?

1 Tag her

Golf Rules

Nachschub! ... MehrWeniger

 

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Cool!! Und wie kommt man da ran?

OMG 😮Der Softe, den wollte ich schon immer mal spielen

Wie hoch ist so Dein Verbrauch pro Jahr?

Titleist Softs? Nobel nobel, Herr Wissuwa. 😲

Ich hab letztens mal wieder ein paar Bälle verloren, also wenn du welche zuviel hast 😉😄😄

Schicke Bälle, haben wollen 🤗

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2 Tage her

Golf Rules

Heute - nach langer Zeit - mal wieder eine "Decision des Tages"...

Decision D16-1a/3 "Tau oder Reif von der Puttlinie entfernen"

Frage: Darf ein Spieler Tau oder Reif von seiner Puttlinie fegen?

Antwort: Nein. Regel 16-1a verbietet das Berühren der Puttlinie, außer beim Fortbewegen loser hinderlicher Naturstoffe, beim Ausbessern von Balleinschlaglöchern usw. Und da Tau oder Reif keine losen hinderlichen Naturstoffe sind – siehe Erklärung „Lose hinderliche Naturstoffe" – würde der Spieler gegen Regel 16-1a verstoßen. (tk)
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Heute - nach langer Zeit - mal wieder eine Decision des Tages...

Decision D16-1a/3 Tau oder Reif von der Puttlinie entfernen

Frage: Darf ein Spieler Tau oder Reif von seiner Puttlinie fegen?

Antwort: Nein. Regel 16-1a verbietet das Berühren der Puttlinie, außer beim Fortbewegen loser hinderlicher Naturstoffe, beim Ausbessern von Balleinschlaglöchern usw. Und da Tau oder Reif keine losen hinderlichen Naturstoffe sind – siehe Erklärung „Lose hinderliche Naturstoffe – würde der Spieler gegen Regel 16-1a verstoßen. (tk)

3 Tage her

Golf Rules

Wo wir gestern bei den "losen hinderlichen Naturstoffen" waren - lt. Definition sind Sand und loses Erdreich auf dem Grün lose hinderliche Naturstoffe, jedoch nirgendwo sonst.

Das bedeutet nach D23-1/1 "Wie loser hinderlicher Naturstoff entfernt werden darf", dass lose hinderliche Naturstoffe auf jede mögliche Art und Weise entfernt werden dürfen, vorausgesetzt, dass beim Entfernen loser hinderlicher Naturstoffe auf der Puttlinie nichts niedergedrückt wird (Regel 16-1a).

Aber beachte - das wird leider häufig fehlerhaft gehandhabt: im Bereich des Vorgrüns ist das Entfernen von Sand und Erde nicht zulässig - nur auf dem Grün... (tk)
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Wo wir gestern bei den losen hinderlichen Naturstoffen waren - lt. Definition sind Sand und loses Erdreich auf dem Grün lose hinderliche Naturstoffe, jedoch nirgendwo sonst. 

Das bedeutet nach D23-1/1 Wie loser hinderlicher Naturstoff entfernt werden darf, dass lose hinderliche Naturstoffe auf jede mögliche Art und Weise entfernt werden dürfen, vorausgesetzt, dass beim Entfernen loser hinderlicher Naturstoffe auf der Puttlinie nichts niedergedrückt wird (Regel 16-1a).

Aber beachte - das wird leider häufig fehlerhaft gehandhabt: im Bereich des Vorgrüns ist das Entfernen von Sand und Erde nicht zulässig - nur auf dem Grün... (tk)

3 Tage her

Golf Rules

Heute in Verden haben wir einmal alte Pitchmarken mit Golfbällen markiert- erschreckend, dass der riesige Ballkorb nicht einmal fürs halbe Grün reichte...

Also: Pitchgabel in die Hosentasche und beim Betreten eines Grüns - raus damit und ein, zwei Marken ausbessern - auf das Alle mehr Spaß haben!Ärgert Ihr Euch auch über Pitchmarken?

Wir haben heute an A9 einmal auf jede alte, nicht richtig ausgebesserte, Pitchmarke einen Golfball gelegt. Dabei kam dieser kleine Film heraus. Der große Korb Bälle reichte dabei nicht einmal fürs halbe Grün... Erschreckend, oder?
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Video image

 

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Ist leider fast überall eine ziemliche Unart, die Marken nicht zu fixen.

„Warum muss ich die ausbessern? Mein Ball liegt doch noch da wo er aufgekommen ist“🤪 Zitat einer Spielerin die auf die nicht erfolgte Ausbesserung angesprochen worden ist.

Leider auf vielen Golfplätzen zusehen.

Überall das Gleiche. Es ist einfach eine Unsitte.

3 Tage her

Golf Rules

Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Aus der Serie "Golf Rules am Feiertag" geht es um das Bewegen / Berühren von losen hinderlichen Naturstoffen oder des Sands in einem Bunker.

Lt. der gültigen Regel R13-4 darf der Spieler nicht:
- die Beschaffenheit des Hindernisses prüfen,
- den Boden im Hindernis oder Wasser im Wasserhindernis mit seiner Hand oder einem Schläger berühren oder
- einen losen hinderlichen Naturstoff berühren oder bewegen, der im Hindernis liegt oder es berührt.

Die aktuelle Regelung hat für Verwirrung gesorgt, weil ein totales Verbot, den Sand mit der Hand oder dem Schläger zu berühren, durch viele Ausnahmen aufgeweicht wird.

Die neue Regelung vereinfacht den Umgang, indem diese nur solche Handlungen verbietet, die im Widerspruch zu den Golfregeln stehen:
- Bewusstes Testen des Sandzustandes (Herausforderung an das Bunkerspiel)
- Berühren des Sand mit dem Schläger vor / hinter dem Ball bzw. im Rückwärtsschwung (Vorteil verschaffen)
- Übungsschlag im Bunker (Spielgeschwindigkeit)

#RulesOfGolf2019
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Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Aus der Serie Golf Rules am Feiertag geht es um das Bewegen / Berühren von losen hinderlichen Naturstoffen oder des Sands in einem Bunker. 

Lt. der gültigen Regel R13-4 darf der Spieler nicht:  
- die Beschaffenheit des Hindernisses prüfen,
- den Boden im Hindernis oder Wasser im Wasserhindernis mit seiner Hand oder einem Schläger berühren oder
- einen losen hinderlichen Naturstoff berühren oder bewegen, der im Hindernis liegt oder es berührt.

Die aktuelle Regelung hat für Verwirrung gesorgt, weil ein totales Verbot, den Sand mit der Hand oder dem Schläger zu berühren, durch viele Ausnahmen aufgeweicht wird.

Die neue Regelung vereinfacht den Umgang, indem diese nur solche Handlungen verbietet, die im Widerspruch zu den Golfregeln stehen: 
- Bewusstes Testen des Sandzustandes (Herausforderung an das Bunkerspiel)
- Berühren des Sand mit dem Schläger vor / hinter dem Ball bzw. im Rückwärtsschwung (Vorteil verschaffen)
- Übungsschlag im Bunker (Spielgeschwindigkeit)

#RulesOfGolf2019

 

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Kurze Frage dazu: Probeschwünge sind (und bleiben) im Bunker erlaubt - selbstverständlich ohne Berührung des Sandes? (Man sieht solche Probeschwünge immer wieder bei Profi-Spielern.)

Folgendes passierte mir als Caddie bei der Ballsuche im durch Pfaehle gekennzeichneten Wasserhindernis Ich stützte mich beim Aufstehen mit der Hand auf dem Boden ab, die Lochspielgegner reklamierten Regelverstoss. Die Wettspiel Leitung wurde gerufen und entschied nach Anhörung zu unseren Gunsten und entsprach meiner Schilderung das ich mich altersgerecht (65)beim Aufstehen nicht den Boden geprüft habe. Als Ergänzung, nicht nur die Spieler auch die Caddies müssen die Regeln kennen. In meinem Fall, wir haben den Ball des Gegners gesucht. Was könnte man daraus schließen, wie die Bayern in der Kabine verschwinden, sprich unsportlich nicht mitschneiden?

mitsuchen

4 Tage her

Golf Rules

Gänsekot - ein nicht ganz so beliebtes Thema auf der Runde...

Generell ist anzumerken, dass die Hinterlassenschaften der Gänse loser hinderlicher Naturstoff sind und deswegen nach R23-1 "Loser hinderlicher Naturstoff / Erleichterung" beseitigt werden dürfen (ausgenommen sowohl der lose hinderliche Naturstoff als auch der Ball liegen im selben Hindernis oder berühren es).

Spannender ist es, wenn der Kot am Ball anhaftend ist - dann darf dieser nach der Definition nicht entfernt werden. Es empfiehlt sich in solchen Fällen eine Platzregel mit folgendem Wortlaut zu erlassen:

"Ein Ball darf (ausgenommen in einem Hindernis) wenn Vogelkot anhaftend, straflos aufgenommen und gereinigt werden. Der Ball muss zurückgelegt werden.

Anmerkung: Die Lage des Balls muss vor dem Aufnehmen nach dieser Platzregel gekennzeichnet werden – siehe Regel 20-1." (tk)
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Gänsekot - ein nicht ganz so beliebtes Thema auf der Runde...

Generell ist anzumerken, dass die Hinterlassenschaften der Gänse loser hinderlicher Naturstoff sind und deswegen nach R23-1 Loser hinderlicher Naturstoff / Erleichterung beseitigt werden dürfen (ausgenommen sowohl der lose hinderliche Naturstoff als auch der Ball liegen im selben Hindernis oder berühren es).

Spannender ist es, wenn der Kot am Ball anhaftend ist - dann darf dieser nach der Definition nicht entfernt werden. Es empfiehlt sich in solchen Fällen eine Platzregel mit folgendem Wortlaut zu erlassen:

Ein Ball darf (ausgenommen in einem Hindernis) wenn Vogelkot anhaftend, straflos aufgenommen und gereinigt werden. Der Ball muss zurückgelegt werden.

Anmerkung: Die Lage des Balls muss vor dem Aufnehmen nach dieser Platzregel gekennzeichnet werden – siehe Regel 20-1. (tk)

 

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Die Platzregel sollte auf Plätzen auf denen Hunde erlaubt sind, nicht nur auf Vogelkot, sondern generell auf Tierkot erweitert werden. Zudem hinterlassen Hasen und Rehe auch gerne ihre Spuren auf dem Platz.

4 Tage her

Golf Rules

Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Stableford kennt jeder und wird gerne gespielt - und hat dem klassischen Zählspiel inzwischen dem Rang abgelaufen. Für viele Traditionalisten bleibt aber das Zählspiel die einzig "ehrliche" Art des Golfspiels. Aber auch hier wird es mit den neuen Regeln Veränderungen geben...

Denn lt. aktuellen Regeln führt die Notwendigkeit, den Ball an jeder Bahn einzulochen, zu mindestens zwei Nachteilen: dieses führt oft zu einer langsamen Spielgeschwindigkeit und kann Golfer abschrecken, wenn im Zählspiel bis zum bitteren Ende die Schläge zu zählen sind und so ggf. ein sehr hoher Score erzielt wird.

Durch den „Maximum Score“ kann das Zählspiel verändert werden. Die Schlagzahl eines Spielers für jedes Loch kann auf ein von der Spielleitung festgelegtes Maximum begrenzt werden: z.B durch einen festen Wert (z.B. 6, 8, …) oder in Bezug auf Par (z.B. Doppel-Par oder Triple-Bogey). Die Begrenzung kann auch in Bezug zum Handicap des Spielers (wie Netto Double-Bogey) festgelegt werden.

Ein Spieler, der die Bahn nicht beendet (oft informell als "Aufnehmen" bezeichnet), wird nicht disqualifiziert, sondern erhält einfach die maximale Punktzahl für das Loch.

#RulesOfGolf2019
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Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Stableford kennt jeder und wird gerne gespielt - und hat dem klassischen Zählspiel inzwischen dem Rang abgelaufen. Für viele Traditionalisten bleibt aber das Zählspiel die einzig ehrliche Art des Golfspiels. Aber auch hier wird es mit den neuen Regeln Veränderungen geben...

Denn lt. aktuellen Regeln führt die Notwendigkeit, den Ball an jeder Bahn einzulochen, zu mindestens zwei Nachteilen: dieses führt oft zu einer langsamen Spielgeschwindigkeit und kann Golfer abschrecken, wenn im Zählspiel bis zum bitteren Ende die Schläge zu zählen sind und so ggf. ein sehr hoher Score erzielt wird.

Durch den „Maximum Score“ kann das Zählspiel verändert werden. Die Schlagzahl eines Spielers für jedes Loch kann auf ein von der Spielleitung festgelegtes Maximum begrenzt werden: z.B durch einen festen Wert (z.B. 6, 8, …) oder  in Bezug auf Par (z.B. Doppel-Par oder Triple-Bogey). Die Begrenzung kann auch in Bezug zum Handicap des Spielers (wie Netto Double-Bogey) festgelegt werden.

Ein Spieler, der die Bahn nicht beendet (oft informell als Aufnehmen bezeichnet), wird nicht disqualifiziert, sondern erhält einfach die maximale Punktzahl für das Loch.

#RulesOfGolf2019

 

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🙃🤗😍😏🤣🤪🤔wie beim Bürogolf...😂😂😂😘

sehr gute neuerung die hoffentlich auch in clubturnieren wieder zu mehr zählwettspielen führen wird. ohne diese änderung würde das zählwettspiel im amateurbereich aussterben. nun könnte es eine wiedergeburt erleben und die bruttowertungen ablösen.

Na, ob das mehr Leute zum Golfen bringt. Zählspiel ist zählspiel. Denke es wäre besser auch Mannschaftsspiele nach Nettoschlägen zu werten.

Das habe ich mit meinen Golfkindern schon vor 25 Kindern so praktiziert

Der Unterschied zwischen Maximum Score und Stableford ist dann aber überschaubar oder?

Deuschel Nils, Ralf Sp, Simon Chichi, das ist doch genau das richtige für uns 😂😂

Dann setzen wir das Maximum pro Bahn auf die Par-Werte.😉 Dann haben wir als Ergebnis nur Par-Runden. 😂😂😂

Ist auf jeden Fall besser wir sind auch keine Provi Golfer 🏌️‍♀️ 🏌️‍♂️⛳️

👍👍👍

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5 Tage her

Golf Rules

"Drin oder nicht? Aus oder was - und, was soll das hier, das gibt doch gar keinen Sinn mit der Ausgrenze hier. Und dann auch noch ohne, dass man den Verlauf nachvollziehen kann..." Das war mein erster Gedanke als ich meinen Ball so fand - und dann feststellen musste, dass die Pflöcke gar keine Ausgrenze waren, sondern "nur" Cartfahrer an der Durchfahrt hindern sollten.

Liebe Platzverantwortlichen: Weiße Pflöcke sind durch die Platzregeln (auch hier) ausdrücklich belegt mit der Markierung von Platzgrenzen. Eine andere Farbe würde sich hier mehr anbieten, dann versteht man schneller, was gemeint ist, muss nicht rätseln und die Spielgeschwindigkeit steigt sofort spürbar an...
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Drin oder nicht? Aus oder was - und, was soll das hier, das gibt doch gar keinen Sinn mit der Ausgrenze hier. Und dann auch noch ohne, dass man den Verlauf nachvollziehen kann... Das war mein erster Gedanke als ich meinen Ball so fand - und dann feststellen musste, dass die Pflöcke gar keine Ausgrenze waren, sondern nur Cartfahrer an der Durchfahrt hindern sollten. 

Liebe Platzverantwortlichen: Weiße Pflöcke sind durch die Platzregeln (auch hier) ausdrücklich belegt mit der Markierung von Platzgrenzen. Eine andere Farbe würde sich hier mehr anbieten, dann versteht man schneller, was gemeint ist, muss nicht rätseln und die Spielgeschwindigkeit steigt sofort spürbar an...

 

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Das ist wirklich mehr als irritierend

Sollte man nicht auch an die Clubs mit kleinem Budget denken die sich keine andersfarbigen Pflöcke leisten können 🤣

Das spiel wird noch schneller wenn man auf dem Fairway bleibt 😂😂😂

Hat dort mal einer geschaut ob es vielleicht dazu ein Hinweis in den Platzregeln bzw. vorübergehende Platzregeln gibt?

Bei uns wurde zu Beginn der Saison auch ein GUR (Blau, ein Pfosten mitten in einer mega Fläche) ohne blaue Farbe um die Fläche ...wurde dann nachgebessert, markiert. Später folgten dann noch zwei weisse Pfosten, die ziemlich nutzlos in der Fläche standen. Was damit gemeint war, erschloss sich mir nicht. Es stand auch nichts in den Platzregeln.

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6 Tage her

Golf Rules

Volker wollte von uns wissen, wie das mit den Stablefordpunkten genau geht:

Stableford wird unterschieden nach Brutto- und Nettopunkten. Bruttopunkte geben absolut gutes Golf wieder, Nettopunkte relativ gutes Golf.

Für ein Par gibt es Brutto zwei, für ein Bogey einen, für ein Birdie 3, für ein Eagle 4, und für einen Albatros 5 Stablefordpunkte, Netto jeweils die Vorgabenschläge dazu.

Beispiel: Ein Spieler hat drei Schläge vor und spielt an einem Par 3 ein Hole in One.

Brutto sind das zwei Schläge unter Par, das macht zwei Punkte für das Par und zwei für die zwei Schläge drunter, also vier Bruttopunkte.

Netto mit drei Schlägen vor kommen die noch obenauf. Also 7 Nettopunkte.

Einfach oder?
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Volker wollte von uns wissen, wie das mit den Stablefordpunkten genau geht:

Stableford wird unterschieden nach Brutto- und Nettopunkten. Bruttopunkte geben absolut gutes Golf wieder, Nettopunkte relativ gutes Golf.

Für ein Par gibt es Brutto zwei, für ein Bogey einen, für ein Birdie 3, für ein Eagle 4, und für einen Albatros 5 Stablefordpunkte, Netto jeweils die Vorgabenschläge dazu.

Beispiel: Ein Spieler hat drei Schläge vor und spielt an einem Par 3 ein Hole in One. 

Brutto sind das zwei Schläge unter Par, das macht zwei Punkte für das Par und zwei für die zwei Schläge drunter, also vier Bruttopunkte.

Netto mit drei Schlägen vor kommen die noch obenauf. Also 7 Nettopunkte.

Einfach oder?

 

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Finde die Zählweise in SA super! Bei einem Strich wird die Anzahl Schläge aufgeschrieben bei der man keine Punkte mehr bekommt. Ein Kringel um due Zahl signalisiert den Strich. Schläge zählen Spielvorgabe abziehen und schon hat man den Score gegen das persönliche PAR!

Ich verstehe gar nicht, was so schwer da dran sein soll stableford zu zählen...

Deswegen bin und bleibe ich "Traditionalist" - jeden Schlag zählen, die Summe aller Schläge bilden - und fertig ist das Wettspielergebnis... 😉

Hier ist ein (wahrer) Fall für euch bei Zählspiel nach Stableford. An einem Par 3 verliert einen Spieler seinen Abschlag und muss, weil er keinen provisorischen Ball gespielt hat, zurück zum Abschlag mit seinem Holz 5. Sein 3. Schlag toppt er und braucht jetzt einen Eisen 9. Da seine Schläger hinter dem Grün sind, leiht er sich für den Schlag einen Eisen 9 von einem Mitbewerber aus. Er spielt aufs Grün und locht mit dem 3. Putt ein. An dem Loch bekommt er allerdings nur einen Schlag, d.h. Strich. Hinterher (bevor er seine Scorekarte unterschreibt) geht er zur Spielleitung und meldet den Sachverhalt. Wie entscheidet die Spieleitung?

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7 Tage her

Golf Rules

Folgende Frage von Dirk erreichte uns am langen Wochenende:

"Moin Zusammen,
Situation: Par 5, 2. Ball im Rough. Finde den Ball und spiele ihn weiter. Auf dem Grün beim Markieren merke ich, dass ich den falschen Ball gespielt habe. Drehe mich gefrustet um und entdecke im Roughhang meinen richtigen Ball. Lasse den falschen Ball markiert. Sage meinen Zähler an, dass ich einen falschen Ball gespielt habe und meinen richtigen jetzt spielen werde. Um Unstimmigkeiten aus dem Weg zu gehen sage ich ein Regelball an. Den richtigen Ball eingelocht. Die Fragen meines Zählers HCP 45 im Anschluss waren Folgende:
1. Sollte man nicht den falsch gespielten Ball aufheben, wenn man den richtigen entdeckt hat und spielt?
2. Was ist ein Regelball?
3. Gibt es Strafschläge dafür?
Möchte dies Mal in die Runde geben. Bitte nicht als Kritik an die Regelfestigkeit von höheren HCP's verstehen, sondern als Hilfestellung. Ich wusste mit HCP 45 auch nicht alle Regeln. Möchte Mal in die Runde geben."

Der Sachverhalt ist pures Golferleben… zu den Fragen des Zählers:

-Man sollte den falschen Ball aufheben, wenn man keinen Regelball (R3-3) gespielt hat, dann muss das Loch mit beiden Bällen zum Ergebnis gebracht werden.

-Mit einem Regelball (R3-3) darf das Loch mit mehr als einem Ball beendet werden, wenn es Zweifel über die anzuwendende Regel / Spielweise gibt. Das Loch ist dann mit dem originalen und dem Regelball zu beenden, beide Scores zu notieren und im Anschluss der Spielleitung vorzutragen, welcher Sachverhalt zu Grunde liegt und was man mit dem jeweiligen Ball so angestellt hat. Die Spielleitung entscheidet dann, was richtig war, dieses Ergebnis zählt.

-Strafschläge fallen hier für das Spielen des falschen Balls an (2 SS nach R15-3). Die Schläge nach dem falschen Ball zählen nicht, das Loch muss mit dem richtigen Ball beendet werden oder nach den Regeln verfahren werden, was zB im Zählspiel nach Stableford einen Strich erlaubt. Darüber hinaus muss der Regelball der Spielleitung noch gemeldet werden, da sonst – wie auch, wenn das Loch nicht mit dem richtigen Ball beendet oder nach den Regeln verfahren wird, die Disqualifikation erfolgt.

Habt Ihr Fragen zu den Golfregeln oder wollt einen Regelabend für Euren Club mit uns?

Schreibt uns an unter fragen@golf-rules.com
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Folgende Frage von Dirk erreichte uns am langen Wochenende:

Moin Zusammen,
Situation: Par 5, 2. Ball im Rough. Finde den Ball und spiele ihn weiter. Auf dem Grün beim Markieren merke ich, dass ich den falschen Ball gespielt habe. Drehe mich gefrustet um und entdecke im Roughhang meinen richtigen Ball. Lasse den falschen Ball markiert. Sage meinen Zähler an, dass ich einen falschen Ball gespielt habe und meinen richtigen jetzt spielen werde. Um Unstimmigkeiten aus  dem Weg zu gehen sage ich ein Regelball an. Den richtigen Ball eingelocht. Die Fragen meines Zählers HCP 45 im Anschluss waren Folgende:
1. Sollte man nicht den falsch gespielten Ball aufheben, wenn man den richtigen entdeckt hat und spielt?
2. Was ist ein Regelball?
3. Gibt es Strafschläge dafür?
Möchte dies Mal in die Runde geben. Bitte nicht als Kritik  an die Regelfestigkeit von höheren HCPs verstehen, sondern als Hilfestellung. Ich wusste mit HCP 45 auch nicht alle Regeln.  Möchte Mal in die Runde geben.

Der Sachverhalt ist pures Golferleben… zu den Fragen des Zählers:
 
-Man sollte den falschen Ball aufheben, wenn man keinen Regelball (R3-3) gespielt hat, dann muss das Loch mit beiden Bällen zum Ergebnis gebracht werden.

-Mit einem Regelball (R3-3) darf das Loch mit mehr als einem Ball beendet werden, wenn es Zweifel über die anzuwendende Regel / Spielweise gibt. Das Loch ist dann mit dem originalen und dem Regelball zu beenden, beide Scores zu notieren und im Anschluss der Spielleitung vorzutragen, welcher Sachverhalt zu Grunde liegt und was man mit dem jeweiligen Ball so angestellt hat. Die Spielleitung entscheidet dann, was richtig war, dieses Ergebnis zählt.

-Strafschläge fallen hier für das Spielen des falschen Balls an (2 SS nach R15-3). Die Schläge nach dem falschen Ball zählen nicht, das Loch muss mit dem richtigen Ball beendet werden oder nach den Regeln verfahren werden, was zB im Zählspiel nach Stableford einen Strich erlaubt. Darüber hinaus muss der Regelball der Spielleitung noch gemeldet werden, da sonst – wie auch, wenn das Loch nicht mit dem richtigen Ball beendet oder nach den Regeln verfahren wird, die Disqualifikation erfolgt.

Habt Ihr Fragen zu den Golfregeln oder wollt einen Regelabend für Euren Club mit uns? 

Schreibt uns an unter fragen@golf-rules.com

 

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Puh recht komplex 😳 das Ganze. Habe ich das in Kurzform richtig verstanden. 1. Falschen Ball gespielt 2. Fehler bemerkt vor dem Schreiben des Loches 3. Original Ball entdeckt und Lochbzu Ende gespielt. 4. Beide Scores notiert incl. Strafschläge beim falschen Ball. 5. Spielleitung informiert. 6. Der Score für den richtigen Ball zählt.

hätte er den richtigen ball nicht gefunden, dann wärens wohl 3 strafschläge plus distanzverlust des vorletzten schlags gewesen.

Warum Regelball? Der falsche Ball ist ein falscher Ball, also muss der aufgegeben werden und der richtige gespielt. Den hat der Spieler ja zum Glück im Hang gesehen und kann ihn mit Strafe weiterspielen, die Schläge nach dem falschen Ball zählen ja nicht. Hätte er seinen richtigen Ball nicht gesehen, nachdem er den falschen Ball auf dem Grün bemerkte, hätte der Spieler zurück gemusst an die Stelle, von der aus er zuerst ins Rough geschlagen hatte und dort mit Strafe für verlorenen Ball plus Strafe für das Spielen des falschen Balls weiterspielen müssen. Im Stableford-Turnier also wohl vernünftigerweise einen Strich machen und das Loch sofort beenden, im Zählspiel wäre am Marsch zurück aber kein Weg vorbeigeführt, um die DQ zu vermeiden. Aber wo da der Regelball?

ich vermute er hat sich fälschlicherweise gedacht, dass er einfach den falschen ball fertig spielt und sich dann nur 2 strafschläge gibt, falls er den ersten ball doch nicht mehr findet. was mich zur weiteren frage bringt: was, wenn er tatsächlich erst nach dem einlochen draufkommt dass es ein falscher ball war? loch beendet +2 ?

Ich liebe diese unsinnigen Golfregeln...c😂😂😂

Der Sinn des Regelballs und das markieren des falschen Balls erschließt sich mir ehrlich gesagt nicht. Ein falscher kann kein Ball im Spiel werden, daher brauche ich ihn auf dem Grün nicht mehr markieren, er zählt sowieso nicht und spiele ich das Loch zu Ende und schlage am nächsten Abschlag ab, erfolgt im Zählspiel die Disqualifikation... Der Regelball macht ebenfalls keinen Sinn, da wieder der Ball nicht im Spiel ist. Nachdem der richtige Ball gefunden wurde, zurück richtigen Ball spielen, Strafschläge hinzu addieren und gut ist...

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1 Woche her

Golf Rules

Neulich bei "Wir lieben Golf" stellte eine Leserin die Frage ob man über Ausgrenzen hinweg abkürzen dürfe. Daraus entstand eine lebhafte Diskussion über die Zulässigkeit von Platzregeln, hier um eine Platzregel, die das Spielen über die Ausgrenze hinweg verbot. Einmal abgesehen von der Frage, wie der Spieler sanktioniert werden soll, wenn die versehentlich, zB durch ein Socket, passiert, ist die Frage, ob eine solche Platzregel zulässig wäre.

Zunächst: Die Erlaubnis zur Aufstellung von Platzregeln durch die Spielleitung ergibt sich aus R33-8a:

"Die Spielleitung darf Platzregeln für örtlich außergewöhnliche Umstände erlassen, sofern sie mit den Grundsatzbestimmungen, wie sie aus dem Anhang I dieser Golfregeln hervorgehen, vereinbar sind."

Näheres zu Musterplatzregeln, die generell erlaubt sind, findet sich in Anhang I A der Golfregeln.

Soweit darüber hinaus örtlich außergewöhnliche Umstände reguläres Golfspielen in einem Ausmaß beeinträchtigen, kann auch grundsätzlich eine Golfregel abgeändert werden, wenn dies über den Bundesverband (DGV) bei der R&A beantragt und genehmigt wurde:

"b) Außerkraftsetzen oder Abändern einer Regel
Eine Golfregel darf nicht durch eine Platzregel außer Kraft gesetzt werden. Beeinträchtigen jedoch örtlich außergewöhnliche Umstände reguläres Golfspielen in einem Ausmaß, dass von der Spielleitung die Abänderung von Regeln durch eine Platzregel als erforderlich erachtet wird, so muss für diese Platzregel die Zustimmung des R&A (über den Deutschen Golf Verband) eingeholt werden."

Diese Frage muss schon einmal gestellt worden sein, denn R&A hat eine Decision dazu erlassen, D33-8/38:

Decision D33-8/38
"Platzregel wertet Ball als im Aus, der die Aus-Linie gekreuzt hat und dann auf dem Platz zur Ruhe gekommen ist"

Frage:
Darf eine Platzregel erlassen werden, nach der ein Ball im Aus ist, wenn er die Aus-Linie gekreuzt hat, auch wenn er die Aus-Linie nochmals kreuzt und wieder auf demselben Teil des Platzes zur Ruhe kommt? Der Sinn dieser Platzregel liegt darin, Spieler daran zu hindern, ein „Dogleg" abzukürzen.

Antwort:
Nein. Ein Ball ist nur dann im Aus, wenn er vollständig im Aus liegt – siehe Erklärung „Aus". Die in Entscheidung 27/20 vorgeschlagene Platzregel bezieht sich auf eine andere Situation; dort kreuzt ein Ball eine im Aus liegende Fläche und kommt auf einem anderen Teil des Platzes zur Ruhe.

Also: Doglegs darf man abkürzen, Platzregeln, die das verbieten sind nicht zulässig, da sie gegen Golfregeln verstoßen und diese Frage wurde von R&A schon entschieden, sodass kein Raum für eine Anfrage nach R33-8b verbleibt.

Als Lösung für diese gefährliche Situation bleibt hier nur die Variante, die Abkürzung möglichst unattraktiv und gefährlich für den Spieler zu gestalten, sodass er nicht mehr abkürzen will - zB durch entsprechende interne Ausgrenzen in den angepeilten Landezonen der Abkürzung, Bäume, Büsche oder ähnliches.
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Neulich bei Wir lieben Golf stellte eine Leserin die Frage ob man über Ausgrenzen hinweg abkürzen dürfe. Daraus entstand eine lebhafte Diskussion über die Zulässigkeit von Platzregeln, hier um eine Platzregel, die das Spielen über die Ausgrenze hinweg verbot. Einmal abgesehen von der Frage, wie der Spieler sanktioniert werden soll, wenn die versehentlich, zB durch ein Socket, passiert, ist die Frage, ob eine solche Platzregel zulässig wäre.

Zunächst: Die Erlaubnis zur Aufstellung von Platzregeln durch die Spielleitung ergibt sich aus R33-8a: 

Die Spielleitung darf Platzregeln für örtlich außergewöhnliche Umstände erlassen, sofern sie mit den Grundsatzbestimmungen, wie sie aus dem Anhang I dieser Golfregeln hervorgehen, vereinbar sind. 

Näheres zu Musterplatzregeln, die generell erlaubt sind, findet sich in Anhang I A der Golfregeln.

Soweit darüber hinaus örtlich außergewöhnliche Umstände reguläres Golfspielen in einem Ausmaß beeinträchtigen, kann auch grundsätzlich eine Golfregel abgeändert werden, wenn dies über den Bundesverband (DGV) bei der R&A beantragt und genehmigt wurde:

b) Außerkraftsetzen oder Abändern einer Regel 
Eine Golfregel darf nicht durch eine Platzregel außer Kraft gesetzt werden. Beeinträchtigen jedoch örtlich außergewöhnliche Umstände reguläres Golfspielen in einem Ausmaß, dass von der Spielleitung die Abänderung von Regeln durch eine Platzregel als erforderlich erachtet wird, so muss für diese Platzregel die Zustimmung des R&A (über den Deutschen Golf Verband) eingeholt werden. 

Diese Frage muss schon einmal gestellt worden sein, denn R&A hat eine Decision dazu erlassen, D33-8/38:

Decision D33-8/38
Platzregel wertet Ball als im Aus, der die Aus-Linie gekreuzt hat und dann auf dem Platz zur Ruhe gekommen ist

Frage:
Darf eine Platzregel erlassen werden, nach der ein Ball im Aus ist, wenn er die Aus-Linie gekreuzt hat, auch wenn er die Aus-Linie nochmals kreuzt und wieder auf demselben Teil des Platzes zur Ruhe kommt? Der Sinn dieser Platzregel liegt darin, Spieler daran zu hindern, ein „Dogleg abzukürzen.

Antwort:
Nein. Ein Ball ist nur dann im Aus, wenn er vollständig im Aus liegt – siehe Erklärung „Aus. Die in Entscheidung 27/20 vorgeschlagene Platzregel bezieht sich auf eine andere Situation; dort kreuzt ein Ball eine im Aus liegende Fläche und kommt auf einem anderen Teil des Platzes zur Ruhe.

Also: Doglegs darf man abkürzen, Platzregeln, die das verbieten sind nicht zulässig, da sie gegen Golfregeln verstoßen und diese Frage wurde von R&A schon entschieden, sodass kein Raum für eine Anfrage nach R33-8b verbleibt. 

Als Lösung für diese gefährliche Situation bleibt hier nur die Variante, die Abkürzung möglichst unattraktiv und gefährlich für den Spieler zu gestalten, sodass er nicht mehr abkürzen will - zB durch entsprechende interne Ausgrenzen in den angepeilten Landezonen der Abkürzung, Bäume, Büsche oder ähnliches.

 

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Ich habe gestern einen Platz gespielt, auf dem die Abkürzung der Doglegs mit sehr dicht und hoch bewachsenen und geschützten Biotopen versehen war. Da hat man schon gar keine Lust mehr, abzukürzen, wenn man sich nicht 100% sicher ist. So finde ich das okay. Aber die Aus-Regel manipulieren, ist ja wirklich dreist.

Howie, Tuenn, Thomas, Jan-Boyke ... wir dürfen in Weidenhof also abkürzen 😃

Ergänzende Frage: Gelten bei einem "Biotop" die gleichen Regeln?

GC Golfoase Pfullinger Hof ist es auf eurer 1 immer noch verboten das Dogleg abzukürzen?

1 Woche her

Golf Rules

Heute mal etwas grundlegendes -

Definition Wasserhindernis:

„Wasserhindernis“ ist jedes Meer, jeder See, Teich, Fluss, Graben, Abzugsgraben oder sonstige offene Wasserlauf (Wasser enthaltend oder nicht) und alles Ähnliche auf dem Platz. Jeglicher Boden und alles Wasser innerhalb der Grenzen eines Wasserhindernisses ist Teil des Wasserhindernisses.

Wird die Grenze eines Wasserhindernisses durch Pfähle gekennzeichnet, so befinden sich diese Pfähle in dem Wasserhindernis und die Grenze des Hindernisses wird durch die Verbindung der nächstgelegenen äußeren Punkte der Pfähle auf Bodenebene gekennzeichnet.

Werden sowohl Pfähle als auch Linien benutzt, um ein Wasserhindernis anzuzeigen, so bezeichnen die Pfähle das Wasserhindernis und die Linien kennzeichnen dessen Grenze.

Wird die Grenze eines Wasserhindernisses durch eine Linie auf dem Boden gekennzeichnet, so ist die Linie selbst im Wasserhindernis.

Die Grenze eines Wasserhindernisses erstreckt sich senkrecht nach oben und unten.

Ein Ball ist im Wasserhindernis, wenn er darin liegt oder es mit irgendeinem Teil berührt.

Pfähle, die ein Wasserhindernis bezeichnen oder dessen Grenze kennzeichnen, sind Hemmnisse.""

Hier wäre der Teil rechts der roten Linie im zweiten Bild daher nicht Wasserhindernis - dabei könnte es so einfach sein, die Pfosten einfach wie im dritten Bild zu stecken...
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Heute mal etwas grundlegendes - 

Definition Wasserhindernis:
  
„Wasserhindernis“ ist jedes Meer, jeder See, Teich, Fluss, Graben, Abzugsgraben oder sonstige offene Wasserlauf (Wasser enthaltend oder nicht) und alles Ähnliche auf dem Platz. Jeglicher Boden und alles Wasser innerhalb der Grenzen eines Wasserhindernisses ist Teil des Wasserhindernisses. 

Wird die Grenze eines Wasserhindernisses durch Pfähle gekennzeichnet, so befinden sich diese Pfähle in dem Wasserhindernis und die Grenze des Hindernisses wird durch die Verbindung der nächstgelegenen äußeren Punkte der Pfähle auf Bodenebene gekennzeichnet. 

Werden sowohl Pfähle als auch Linien benutzt, um ein Wasserhindernis anzuzeigen, so bezeichnen die Pfähle das Wasserhindernis und die Linien kennzeichnen dessen Grenze. 

Wird die Grenze eines Wasserhindernisses durch eine Linie auf dem Boden gekennzeichnet, so ist die Linie selbst im Wasserhindernis. 

Die Grenze eines Wasserhindernisses erstreckt sich senkrecht nach oben und unten. 

Ein Ball ist im Wasserhindernis, wenn er darin liegt oder es mit irgendeinem Teil berührt. 

Pfähle, die ein Wasserhindernis bezeichnen oder dessen Grenze kennzeichnen, sind Hemmnisse. 

Hier wäre der Teil rechts der roten Linie im zweiten Bild daher nicht Wasserhindernis - dabei könnte es so einfach sein, die Pfosten einfach wie im dritten Bild zu stecken...Image attachmentImage attachment

 

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Ein Pfahl wäre schon zu wenig in deiner Zeichnung und der erste Ärger vorprogrammiert. Ich habe gelernt, das die imaginären Linien, wenn man über die Pfähle fluchtet, auch nicht im Hindernis verlaufen dürfen. ✌

Enrico Ritter

Was ist den das für ein Pfosten? Grafikfehler??

Sowohl für Greenkeeper als auch für Golfer gäbe es eine tolle Lösung, die ich bisher in nur einem einzigen Club angetroffen habe: In die Erde eingelassene gelbe/rote Markierungen, die in ausreichender Zahl entlang der Grenze des Wasserhindernisses gesetzt sind, keinen Zweifel daran lassen, wo das Hindernis beginnt und außerdem Greenkeepern bei ihren Platzpflegearbeiten das Leben erleichtern, weil es nix zu ziehen gibt. Natürlich sind die aus der Ferne nicht zu erkennen und ein Blick auf die Tafel am Abschlag ist unerlässlich, um zu wissen, wo die Gefahr lauert. Sicher gäbe es noch andere Nachteile. Lasst gerne hören...

Unabhängig von allen Markierungen (oder auch nicht) zählt zur "Not" die natürliche Grenze des Wasserhindernisses - was aber bei diesem Beispiel für den Spieler äußerst schwierig zu erkennen ist...

Dann wäre der Ball rechts der Verbindungslinie ja laut Regel nicht im Wasser. Darf ich denn straffrei wegdroppen wenn ich auf zeitweiliges Wasser plädiere?(Was auf jeden Fall an den Haaren herbeigezogen und unsportlich wäre🤓)

Jetzt muss ich mich hier mal einmischen: eure Diskussion ist genau die, weshalb Golf keine Zuwächse mehr hat und weshalb sich jüngere Leute so wenig für diesen tollen Sport interessieren: das was ihr hier besprecht sollte für Mannschaft Spieler und Profis wichtig sein aber nicht für denjenigen der da draußen Spaß haben will. Ready Golf ist da schon mal ein Anfang und ich hoffe das geht auch weiter denn sonst sehe ich schwarz für unseren tollen Sport LG und gutes Spiel und hadert nicht wenn euer Ball mal 3 cm zu weit rechts oder links liegt

Am besten find ich den Teil "Der Ball ist im Wasserhindernis,wenn er darin liegt, oder es mit IRGENDEINEM TEIL berührt". 😂

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1 Woche her

Golf Rules

Barbara hat uns neulich eine Frage gestellt, die es in sich hatte:

"Hallo, bin mir nicht ganz sicher, wie in folgendem Fall vorzugehen ist: Spieler legt seinen Ball bei einem frontalen Wasserhinderniss vor, der Ball rollt (spielbar) in das Wasserhindernis. Der Spieler räumt im Wasserhindernis lose hinderliche Naturstoffe weg, entscheidet sich dann aber wegen der anfallenden 2 Strafschläge den Ball mit Strafschlag vor dem Hindernis zu droppen. Bekommt er jetzt trotzdem die 2 Strafschläge wegen des wegräumens der losen hinderlichen Naturstoffe? Danke für eine Antwort.
Grüße
Barbara Oberkötter"

Die Idee ist an sich ja ganz gut. Der Spieler begeht einen Fehler, merkt es selber oder aufgrund äußeren Einflusses und entscheidet sich um, um so die Strafschläge zu vermeiden.

Tatsächlich ist das so schon einmal vorgekommen, was uns zur heutigen

Decision des Tages bringt:

Decision D13-4/17.
"Losen hinderlichen Naturstoff im Wasserhindernis entfernt; Spieler entschließt sich dann, nicht aus dem Hindernis zu spielen"

Frage:
Ein Spieler, dessen Ball in einem Wasserhindernis liegt, entfernt einen losen hinderlichen Naturstoff aus dem Hindernis. Dann entschließt er sich, nicht aus dem Hindernis zu spielen und verfährt nach Regel 26-1. Sollte der Spieler von der Strafe entbunden werden, die er sich nach Regel 13-4 für das Bewegen des losen hinderlichen Naturstoffs zugezogen hat, da er letztendlich Regel 26-1 anwendet und seinen Ball nicht aus dem Hindernis spielt?

Antwort:
Nein.

Hier heißt es also Obacht! Wenn eine Handlung vorgenommen wird, die die Golfregeln unter Strafe stellen, wie das entfernen loser hinderlicher Naturstoffe im Hindernis, kann die Handlung nicht durch Umgehung geheilt werden. Es fallen dann also 3 Strafschläge an: 2 für Verstoß gegen R13-4 und 1 für die Erleichterung nach R26-1. Daher als Praxistipp: Erst die Lage ansehen, die Alternativen durchdenken und dann handeln.
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Barbara hat uns neulich eine Frage gestellt, die es in sich hatte:

Hallo, bin mir nicht ganz sicher, wie in folgendem Fall vorzugehen ist: Spieler legt seinen Ball bei einem frontalen Wasserhinderniss vor, der Ball rollt (spielbar) in das Wasserhindernis. Der Spieler räumt im Wasserhindernis lose hinderliche Naturstoffe weg, entscheidet sich dann aber wegen der anfallenden 2 Strafschläge den Ball mit Strafschlag vor dem Hindernis zu droppen. Bekommt er jetzt trotzdem die 2 Strafschläge wegen des wegräumens der losen hinderlichen Naturstoffe? Danke für eine Antwort.
Grüße 
Barbara Oberkötter

Die Idee ist an sich ja ganz gut. Der Spieler begeht einen Fehler, merkt es selber oder aufgrund äußeren Einflusses und entscheidet sich um, um so die Strafschläge zu vermeiden. 

Tatsächlich ist das so schon einmal vorgekommen, was uns zur heutigen 

Decision des Tages bringt: 

Decision D13-4/17.
Losen hinderlichen Naturstoff im Wasserhindernis entfernt; Spieler entschließt sich dann, nicht aus dem Hindernis zu spielen

Frage:
Ein Spieler, dessen Ball in einem Wasserhindernis liegt, entfernt einen losen hinderlichen Naturstoff aus dem Hindernis. Dann entschließt er sich, nicht aus dem Hindernis zu spielen und verfährt nach Regel 26-1. Sollte der Spieler von der Strafe entbunden werden, die er sich nach Regel 13-4 für das Bewegen des losen hinderlichen Naturstoffs zugezogen hat, da er letztendlich Regel 26-1 anwendet und seinen Ball nicht aus dem Hindernis spielt?

Antwort:
Nein.

Hier heißt es also Obacht! Wenn eine Handlung vorgenommen wird, die die Golfregeln unter Strafe stellen, wie das entfernen loser hinderlicher Naturstoffe im Hindernis, kann die Handlung nicht durch Umgehung geheilt werden. Es fallen dann also 3 Strafschläge an: 2 für Verstoß gegen R13-4 und 1 für die Erleichterung nach R26-1. Daher als Praxistipp: Erst die Lage ansehen, die Alternativen durchdenken und dann handeln.

 

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Golf Regel Vorort gut erklärt, als wäre es mir gerade passiert oder könnte irgendwann passieren, es hilft mir Strsfschlaege zu vermeiden

Interessanter Fall. Hatten wir so jetzt auch noch nie! Aber macht Sinn die 3 Strafschläge. Erst schauen, dann entscheiden 😉

Wer die Regeln kennt, legt sie zu seinen Gunsten aus 😉

Vielen Dank für die Erklärung. Jede Diskussion macht mich sicherer. 👍🏌️🍀😎

2 Wochen her

Golf Rules

Hin und wieder findet man immer noch ein paar Hinterlassenschaften von "Friederike" - so auch auf unserem Platz beim Ligaspiel der AK50. Um Missverständnis zu vermeiden ist in diesem Fall dem Spieler der Sachverhalt aus Decision D25/7 "Umgestürzter Baum während der Dauer seiner Beseitigung" noch einmal durch eine entsprechende Kennzeichnung näher gebracht worden.

Denn hier heißt es - Frage: Ein Greenkeeper ist dabei, einen umgestürzten Baum zu zersägen und das Holz aufzustapeln. Was hat der Baum für einen Status?

Antwort: Der Baum ist in seiner Gesamtheit Boden in Ausbesserung, da er „zur Beseitigung angehäuftes Material? darstellt – siehe Erklärung „Boden in Ausbesserung"

Auszug aus den Erklärungen:
„Boden in Ausbesserung“ ist jeder Teil des Platzes, der auf Anordnung der Spielleitung als solcher markiert oder durch deren befugte Vertreter dazu erklärt wurde. Jeglicher Boden und jederlei Gras, Busch und Baum oder Sonstiges, das wächst, in dem Boden in Ausbesserung, gehören zu dem Boden in Ausbesserung. Boden in Ausbesserung schließt auch zur Beseitigung angehäuftes Material und von Platzpflegern gemachte Löcher mit ein, auch wenn dies nicht entsprechend markiert ist. Schnittgut und anderes auf dem Platz liegen gelassene Material, das sich selbst überlassen und nicht zum Abtransport bestimmt wurde, ist kein Boden in Ausbesserung, es sei denn, es wäre so markiert. (tk)
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Hin und wieder findet man immer noch ein paar Hinterlassenschaften von Friederike - so auch auf unserem Platz beim Ligaspiel der AK50. Um Missverständnis zu vermeiden ist in diesem Fall dem Spieler der Sachverhalt aus Decision D25/7 Umgestürzter Baum während der Dauer seiner Beseitigung noch einmal durch eine entsprechende Kennzeichnung näher gebracht worden.

Denn hier heißt es - Frage: Ein Greenkeeper ist dabei, einen umgestürzten Baum zu zersägen und das Holz aufzustapeln. Was hat der Baum für einen Status?

Antwort: Der Baum ist in seiner Gesamtheit Boden in Ausbesserung, da er „zur Beseitigung angehäuftes Material? darstellt – siehe Erklärung „Boden in Ausbesserung

Auszug aus den Erklärungen:
„Boden in Ausbesserung“ ist jeder Teil des Platzes, der auf Anordnung der Spielleitung als solcher markiert oder durch deren befugte Vertreter dazu erklärt wurde. Jeglicher Boden und jederlei Gras, Busch und Baum oder Sonstiges, das wächst, in dem Boden in Ausbesserung, gehören zu dem Boden in Ausbesserung. Boden in Ausbesserung schließt auch zur Beseitigung angehäuftes Material und von Platzpflegern gemachte Löcher mit ein, auch wenn dies nicht entsprechend markiert ist. Schnittgut und anderes auf dem Platz liegen gelassene Material, das sich selbst überlassen und nicht zum Abtransport bestimmt wurde, ist kein Boden in Ausbesserung, es sei denn, es wäre so markiert. (tk)

 

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Eindeutig in Zeiten des Klimawandel kannst jeden Golfplatz treffen

2 Wochen her

Golf Rules

Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

In dieser Ausgabe von "Golf-Rules am Sonntag" geht es um die Normierung des Begriffes "Schlägerlänge" - aktuell gibt es nämlich keine feste Definition einer Schlägerlänge. Ein Spieler bei der Messung irgendeinen Schläger aus der Tasche wählen, um eine Schlägerlänge zu messen. Somit können Spieler mit langen Puttern den Ball in Bereiche fallen, die andere Spieler nicht erreichen können.

Mit dem neuen regelwerk ab 2019 wird die Definition „Schlägerlänge“ aufgenommen. Eine "Schlägerlänge" wird definiert als die Länge des längsten Schlägers in der Tasche des Spielers, außer dem Putter.

Muss der nach einer Regel innerhalb der festen Größe von einer oder zwei Schlägerlängen fallen gelassen werden, so gilt die Länge dieses Schlägers als Referenz. Ein Spieler kann somit keine strategische Entscheidung über den Abstand des Bereichs treffen, wo der Ball fallenzulassen ist.

#RulesOfGolf2019
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Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

In dieser Ausgabe von Golf-Rules am Sonntag geht es um die Normierung des Begriffes Schlägerlänge - aktuell gibt es nämlich keine feste Definition einer Schlägerlänge. Ein Spieler bei der Messung irgendeinen Schläger aus der Tasche wählen, um eine Schlägerlänge zu messen. Somit können Spieler mit langen Puttern den Ball in Bereiche fallen, die andere Spieler nicht erreichen können.

Mit dem neuen regelwerk ab 2019 wird die Definition „Schlägerlänge“ aufgenommen. Eine Schlägerlänge wird definiert als die Länge des längsten Schlägers in der Tasche des Spielers, außer dem Putter.

Muss der nach einer Regel innerhalb der festen Größe von einer oder zwei Schlägerlängen fallen gelassen werden, so gilt die Länge dieses Schlägers als Referenz. Ein Spieler kann somit keine strategische Entscheidung über den Abstand des Bereichs treffen, wo der Ball fallenzulassen ist.

#RulesOfGolf2019

 

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Ich habe keine Wahl, da ich keinen Länger Schlaeger im Bag habe, die Regelung entspricht dem Spirit des Spiels D

2 Wochen her

Golf Rules

Gerade auf Privatrunden macht man ja manchmal Dinge, die im Turnier fatale Folgen haben können. Der kurze Putt am Loch vorbeigeschoben und während der Ball noch rollt, schnell nachgehackt, damit der Ball doch ins Loch geht. Nur, was ist das eigentlich aus Regelsicht?

Zunächst könnte man an Regel R14-4 "Ball öfter als einmal treffen" denken. Damit sind aber andere Fälle gemeint, denn die Regel sagt "trifft der Schläger eines Spielers im Verlauf EINES Schlags den Ball öfter als einmal...". Hier ist aber nicht ein Schlag, sondern es sind zwei.

Regel R14-5 "Spielen eines Balls in Bewegung" passt hier auch nur auf den ersten Blick, denn damit sind Fälle abgedeckt, bei denen sich der Ball aufgrund nicht näher nachvollziehbarer äußerer Einflüsse in Bewegung setzt, wie zB Wind, Schwerkraft, Erdbeben oder ähnliches.

"Ball in Bewegung abgelenkt oder aufgehalten - durch Spieler, Caddie oder Ausrüstung", R19-2 passt hier auch nicht, da die Ablenkung nicht versehentlich sondern mit voller Absicht erfolgte.

R14-5 hat aber die Lösung für uns parat: Im letzten Absatz steht: "Ball absichtlich von Spieler, Partner oder Caddie abgelenkt oder aufgehalten – siehe Regel 1-2."

Regel R1-2 "Beeinflussung der Bewegung des Balls oder Abänderung physischer Bedingungen" sagt uns:

"Kein Spieler darf

(I) eine Handlung mit der Absicht durchführen, die Bewegung eines Balls im Spiel zu beeinflussen, (...)"

Das wäre mit Lochverlust im Lochspiel und zwei Strafschlägen im Zählspiel sanktioniert. Außer, es handelt sich um einen schwerwiegenden Verstoß, der führt zur Disqualifikation.

Also: Obacht bei kleinen Macken, die man sich so angewöhnt...
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Ballbewegung beeinflusst

2 Wochen her

Golf Rules

Der Ball liegt auf dem Grün - dieses ist aber das "falsche". Was nun?

Nach Regel R25-3 "Falsches Grün" ist Behinderung durch ein falsches Grün gegeben, wenn ein Ball auf dem falschen Grün ist. Behinderung nach dieser Regel ist nicht gegeben, wenn nur die Standposition oder der Raum des beabsichtigten Schwungs eines Spielers betroffen ist.

Der Spieler darf den Ball nicht spielen, wie er liegt. Er muss straflos folgendermaßen Erleichterung in Anspruch nehmen:

Der Spieler muss den Ball aufnehmen und ihn innerhalb einer Schlägerlänge vom nächstgelegenen Punkt der Erleichterung und nicht näher zum Loch als dieser Punkt fallen lassen. Der nächstgelegene Punkt der Erleichterung darf sich nicht in einem Hindernis oder auf einem Grün befinden. Beim Fallenlassen innerhalb einer Schlägerlänge vom nächstgelegenen Punkt der Erleichterung muss der Ball zuerst auf einem Teil des Platzes an einer Stelle auftreffen, die die Behinderung durch das falsche Grün ausschließt und sich nicht in einem Hindernis und nicht auf einem Grün befindet. Der nach dieser Regel aufgenommene Ball darf gereinigt werden.

Und merke: nur die Ballposition auf dem falschen Grün ist entscheidend - nicht die Standposition. (tk)
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Der Ball liegt auf dem Grün - dieses ist aber das falsche. Was nun?

Nach Regel R25-3 Falsches Grün ist Behinderung durch ein falsches Grün gegeben, wenn ein Ball auf dem falschen Grün ist. Behinderung nach dieser Regel ist nicht gegeben, wenn nur die Standposition oder der Raum des beabsichtigten Schwungs eines Spielers betroffen ist.

Der Spieler darf den Ball nicht spielen, wie er liegt. Er muss straflos folgendermaßen Erleichterung in Anspruch nehmen: 

Der Spieler muss den Ball aufnehmen und ihn innerhalb einer Schlägerlänge vom nächstgelegenen Punkt der Erleichterung und nicht näher zum Loch als dieser Punkt fallen lassen. Der nächstgelegene Punkt der Erleichterung darf sich nicht in einem Hindernis oder auf einem Grün befinden. Beim Fallenlassen innerhalb einer Schlägerlänge vom nächstgelegenen Punkt der Erleichterung muss der Ball zuerst auf einem Teil des Platzes an einer Stelle auftreffen, die die Behinderung durch das falsche Grün ausschließt und sich nicht in einem Hindernis und nicht auf einem Grün befindet. Der nach dieser Regel aufgenommene Ball darf gereinigt werden. 

Und merke: nur die Ballposition auf dem falschen Grün ist entscheidend - nicht die Standposition. (tk)

 

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Ist mir noch nie passiert, aber einem meiner Jugendlichen in Braunschweig, ist aber schon 25 Jahre her

Ich bin immer wieder froh, hier die Golfregeln für seltene Fälle auffrischen zu können

2 Wochen her

Golf Rules

„Boden in Ausbesserung“ ist jeder Teil des Platzes, der auf Anordnung der Spielleitung als solcher markiert oder durch deren befugte Vertreter dazu erklärt wurde. Wird die Grenze von Boden in Ausbesserung durch Pfähle gekennzeichnet, so befinden sich diese Pfähle in Boden in Ausbesserung und die Grenze wird durch die Verbindung der nächstgelegenen äußeren Punkte der Pfähle auf Bodenebene gekennzeichnet. Werden sowohl Pfähle als auch Linien benutzt, um Boden in Ausbesserung anzuzeigen, so bezeichnen die Pfähle den Boden in Ausbesserung und die Linien kennzeichnen die Grenze. --> so steht es in den Erklärungen der Golfregeln.

Die Realität spiegelt sich aber manchmal wie auf den Bildern festgehaltene Situationen wieder. Der Spieler kann in diesem Fall in den Randbereichen stellenweise nur "erraten", ob der Ball denn nun im "Boden in Ausbesserung" zur Ruhe gekommen ist oder nicht. Da hilft dann auch eine Platzregel in der Form "Angelegte Heideflächen an den Fairway- und Grünbunkern sind ungewöhnlich beschaffener Boden gem. Regel 25-1. Es kann nach Regel 25-1 Erleichterung in Anspruch genommen werden." nur begrenzt, denn die Grundlage für die Anwendung der Platzregel ist die (eindeutige) Balllage.

Aber wie wie würde man es besser machen? Da der "Boden in Ausbesserung" eine Fläche ist, sollte diese durch farbliche Markierungen / Linien oder - wegen der Nachhaltigkeit bzw. besseren Sichtbarkeit im Sand an der Bunkerkante - durch mehrere blaue Pfosten gekennzeichnet werden. Dann hat der Spieler Gewissheit und kann nach der gültigen Platzregel handeln... (tk)
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„Boden in Ausbesserung“ ist jeder Teil des Platzes, der auf Anordnung der Spielleitung als solcher markiert oder durch deren befugte Vertreter dazu erklärt wurde. Wird die Grenze von Boden in Ausbesserung durch Pfähle gekennzeichnet, so befinden sich diese Pfähle in Boden in Ausbesserung und die Grenze wird durch die Verbindung der nächstgelegenen äußeren Punkte der Pfähle auf Bodenebene gekennzeichnet. Werden sowohl Pfähle als auch Linien benutzt, um Boden in Ausbesserung anzuzeigen, so bezeichnen die Pfähle den Boden in Ausbesserung und die Linien kennzeichnen die Grenze. --> so steht es in den Erklärungen der Golfregeln.

Die Realität spiegelt sich aber manchmal wie auf den Bildern festgehaltene Situationen wieder. Der Spieler kann in diesem Fall in den Randbereichen stellenweise nur erraten, ob der Ball denn nun im Boden in Ausbesserung zur Ruhe gekommen ist oder nicht. Da hilft dann auch eine Platzregel in der Form Angelegte Heideflächen an den Fairway- und Grünbunkern sind ungewöhnlich beschaffener Boden gem. Regel 25-1. Es kann nach Regel 25-1 Erleichterung in Anspruch genommen werden. nur begrenzt, denn die Grundlage für die Anwendung der Platzregel ist die (eindeutige) Balllage.

Aber wie wie würde man es besser machen? Da der Boden in Ausbesserung eine Fläche ist, sollte diese durch farbliche Markierungen / Linien oder - wegen der Nachhaltigkeit bzw. besseren Sichtbarkeit im Sand an der Bunkerkante - durch mehrere blaue Pfosten gekennzeichnet werden. Dann hat der Spieler Gewissheit und kann nach der gültigen Platzregel handeln... (tk)Image attachment

 

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Auf privaten Runden am besten irgendwo raus legen. Im Turnier hingegen, da könnte es zu Diskussionen kommen. Schwierig wenn die Spielleitung das so okay findet... Entweder an jedes Eck blaue Pfosten oder eben eine blaue Linie um den zu schonenden Boden ziehen. In diesem Sinne, Schönes Spiel 🙂

Kommt mir bekannt vor, das Bild... 😉

Wo ist die Heide geblieben?

2 Wochen her

Golf Rules

Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

"Golf-Rules am Feiertag" - heute geht es um die Erwartungshaltung ggü. den Spielern bzw. den Maßnahmen, wenn diese nicht eingehalten werden. Aktuell erlaubt es die Regel R33-7 bei einem schwerwiegenden Verstoß gegen die "Etiquette" den Spieler zu disqualifizieren. „Etikette“ selber ist aber kein Teil der Regeln.

Mit dem neuen Regelwerk ab 2019 bleibt es bei der Befugnis der Spielleitung einen Spieler für ein schwerwiegendes Fehlverhalten zu disqualifizieren, welches dem Geist des Spiels widerspricht. Allerdings wird nicht mehr von "Verletzung der Etikette" gesprochen, sondern in den Regeln wird direkt das "Fehlverhalten" bzw. das "schwere Fehlverhalten" angesprochen.

Insofern können damit zukünftig geringere Strafen, als die der Disqualifikation, für ein Fehlverhaltes der Spieler verhängt werden, wenn diese durch den Verhaltenscodex in Regel 1.2b, abgedeckt sind.

#RulesOfGolf2019
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Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Golf-Rules am Feiertag - heute geht es um die Erwartungshaltung ggü. den Spielern bzw. den Maßnahmen, wenn diese nicht eingehalten werden. Aktuell erlaubt es die Regel R33-7 bei einem schwerwiegenden Verstoß gegen die Etiquette den Spieler zu disqualifizieren. „Etikette“ selber ist aber kein Teil der Regeln.

Mit dem neuen Regelwerk ab 2019 bleibt es bei der Befugnis der Spielleitung einen Spieler für ein schwerwiegendes Fehlverhalten zu disqualifizieren, welches dem Geist des Spiels widerspricht. Allerdings wird nicht mehr von Verletzung der Etikette gesprochen, sondern in den Regeln wird direkt das Fehlverhalten bzw. das schwere Fehlverhalten angesprochen.

Insofern können damit zukünftig geringere Strafen, als die der Disqualifikation, für ein Fehlverhaltes der Spieler verhängt werden, wenn diese durch den Verhaltenscodex in Regel 1.2b, abgedeckt sind.

#RulesOfGolf2019

2 Wochen her

Golf Rules

Die Information der Spieler über die Fahnenpositonen auf dem Grün haben eine immer geringer werdende Bedeutung. Durch das Inkraftsetzen der Platzregel einen Entfernungsmesser nutzen zu können, haben die Spieler die Möglichkeit die Entfernung zwischen aktueller Balllage und der Fahne exakt auszumessen.

Trotzdem ist die Position für Spieler weiterhin von Bedeutung, so dass in Ligaspielen diese auf der Scorekarten angegeben wird. So kann der Spieler besser einschätzen, ob die Fahne im vorderen oder hinteren Bereich im Grün positioniert ist bzw. wie weit diese vom Grünrand entfernt ist.

Sollte bei der morgentlichen Platzkontrolle vor dem Wettspiel durch die Spielleitung festgestellt werden, dass die festgelegte und auf der Scorekarten notierte Position durch den Greenkeeper doch nicht gesteckt wurde / werden konnte, dann kann / sollte diese die Spieler über diese Änderung kurz informieren.

Statt alle Scorekarten zu ändern oder durch den Starter die Information auszugeben, hilft ein kurzer Hinweis auf dem Tee, um alle Spieler gleichermaßen zu informieren. (tk)
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Die Information der Spieler über die Fahnenpositonen auf dem Grün haben eine immer geringer werdende Bedeutung. Durch das Inkraftsetzen der Platzregel einen Entfernungsmesser nutzen zu können, haben die Spieler die Möglichkeit die Entfernung zwischen aktueller Balllage und der Fahne exakt auszumessen.

Trotzdem ist die Position für Spieler weiterhin von Bedeutung, so dass in Ligaspielen diese auf der Scorekarten angegeben wird. So kann der Spieler besser einschätzen, ob die Fahne im vorderen oder hinteren Bereich im Grün positioniert ist bzw. wie weit diese vom Grünrand entfernt ist. 

Sollte bei der morgentlichen Platzkontrolle vor dem Wettspiel durch die Spielleitung festgestellt werden, dass die festgelegte und auf der Scorekarten notierte Position durch den Greenkeeper doch nicht gesteckt wurde / werden konnte, dann kann / sollte diese die Spieler über diese Änderung kurz informieren. 

Statt alle Scorekarten zu ändern oder durch den Starter die Information auszugeben, hilft ein kurzer Hinweis auf dem Tee, um alle Spieler gleichermaßen zu informieren. (tk)

 

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Perfekt, das hilft

Jetzt noch genau 18/und 9 L anspielen können...😂

44 Grad Ost... 56 Grad West... die Segel sind gesetzt 2 Strich Steuerbord... (wie blöd ist das denn)

2 Wochen her

Golf Rules

Heute mal ein für den Spieler ziemlich ärgerliches Thema und zudem ein Diskussionspunkt, welcher in älteren Beiträgen in Golf Rules schon ausgiebig diskutiert wurde.

Es ist nämlich ziemlich "gemein", wenn der Ball nach einem perfekten Abschlag Mitte Fairway in einer "Hinterlassenschaft" eines vorherigen Spielers zur Ruhe kommt. Aber das Spielzufall und einfach großes Pech - es gibt keine Regel, die dem Spieler in diesem Fall Erleichterung aus der vorgefundenen Lage ermöglicht.

Auch die Spielleitung hat in diesem Fall keine Ermächtigung eine Platzregel zu erlassen. In Decision D33-8/34 "Erleichterung von Divotlöchern (Löcher herausgeschlagener Grasnarbe)" ist dieses nämlich explizit ausgeschlossen:

Frage: Darf eine Spielleitung eine Platzregel erlassen, die straflose Erleichterung von Divotlöchern oder von ausgebesserten Divotlöchern (z. B. mit Sand und/oder Saatmischung aufgefüllten Divotlöchern) vorsieht?

Antwort: Nein. Eine solche Platzregel würde Regel 13-1 abändern und ist nicht zulässig. (tk)
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Heute mal ein für den Spieler ziemlich ärgerliches Thema und zudem ein Diskussionspunkt, welcher in älteren Beiträgen in Golf Rules schon ausgiebig diskutiert wurde.

Es ist nämlich ziemlich gemein, wenn der Ball nach einem perfekten Abschlag Mitte Fairway in einer Hinterlassenschaft eines vorherigen Spielers zur Ruhe kommt. Aber das Spielzufall und einfach großes Pech - es gibt keine Regel, die dem Spieler in diesem Fall Erleichterung aus der vorgefundenen Lage ermöglicht.

Auch die Spielleitung hat in diesem Fall keine Ermächtigung eine Platzregel zu erlassen. In Decision D33-8/34 Erleichterung von Divotlöchern (Löcher herausgeschlagener Grasnarbe) ist dieses nämlich explizit ausgeschlossen:

Frage: Darf eine Spielleitung eine Platzregel erlassen, die straflose Erleichterung von Divotlöchern oder von ausgebesserten Divotlöchern (z. B. mit Sand und/oder Saatmischung aufgefüllten Divotlöchern) vorsieht?

Antwort: Nein. Eine solche Platzregel würde Regel 13-1 abändern und ist nicht zulässig. (tk)

 

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Immer mal erlebt bei Einspielrunden AK 12, 14,16 (weniger) 18 (selten), sind immer einsichtig, je oefter sie im Wettspiel im 80 - 100 m Bereich in ein Divot vom Vortag geraten. Aus Fehlern lernen.

Golf Rules Wäre es der Spielleitung erlaubt Divots generell als Boden in Ausbesserung zu deklarieren?

2 Wochen her

Golf Rules

Gleicher Abschlag: kleine Änderung - große Wirkung...

Neben den Golfregeln haben wir ja auch immer ein Auge auf eine möglichst eindeutige Platzvorbereitung. Neben der eindeutigen Kennzeichnung von bestimmten Platzbereichen ist auch der (meistens etwas vernachlässigte) Abschlag immer wieder ein Thema.

Ein wesentlicher Punkt ist dabei die Ausrichtung der Abschlagmarkierungen auf dem Bauwerk. Wenn, wie In diesem Fall, das Abschlagbauwerk nicht in Spielrichtung gemäht wurde, dann sollten zumindest die Abschlagmarkierungen in diese ausgerichtet werden. Letztendlich zählt die Frage, wo die Spielerin von diesem Abschlag spielen möchte - wo ist die Landezone?

Und diese kleine Korrektur hilft auch dabei die Spielerinnen zu unterstützen und mögliche Suchzeiten zwischen den Bäumen rechts der Landezone zu vermeiden... (tk)
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Gleicher Abschlag: kleine Änderung - große Wirkung...

Neben den Golfregeln haben wir ja auch immer ein Auge auf eine möglichst eindeutige Platzvorbereitung. Neben der eindeutigen Kennzeichnung von bestimmten Platzbereichen ist auch der (meistens etwas vernachlässigte) Abschlag immer wieder ein Thema. 

Ein wesentlicher Punkt ist dabei die Ausrichtung der Abschlagmarkierungen auf dem Bauwerk. Wenn, wie In diesem Fall, das Abschlagbauwerk nicht in Spielrichtung gemäht wurde, dann sollten zumindest die Abschlagmarkierungen in diese ausgerichtet werden. Letztendlich zählt die Frage, wo die Spielerin von diesem Abschlag spielen möchte - wo ist die Landezone?

Und diese kleine Korrektur hilft auch dabei die Spielerinnen zu unterstützen und mögliche Suchzeiten zwischen den Bäumen rechts der Landezone zu vermeiden... (tk)Image attachment

 

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Morris Kother

Golfclub Ravensburg

Oh je, das kenne ich! Ich verstehe diese Art der Abschlag-Anlage ja, wenn man den Spieler bewusst verleiten will, in Richtung eines Hindernisses (Bunker) zu spielen und die entsprechende Ausrichtung entgegen der gesteckten Markierung die erste „Testaufgabe“ ist. Aber oft genug ist da gar kein Hindernis, sondern einfach nur das Semi-Raff... Zumindest mir fällt es zudem schwer, mich gegen die eigentliche Mährichtung und Absteckung auszurichten - nicht von der äußeren Körperhaltung her, vielmehr im Kopf und Unterbewusstsein: Oftmals weist mein Abschlag dann eine ungewollte Flugkurve analog zu der zuvor erfolgten Drehung auf. Besonders „erfreuen“ mich diese seltsam ausgerichteten Abschläge aber, wenn ich sehe, dass die Herrenabschläge exakt auf die Landezone des Drives im Fairway ausgerichtet sind, die Damenabschläge aber nicht. Zufall oder nicht: Euer Foto zeigt einen Damen-Abschlag 🤣🤣

Bei wem wurde das System getestet? Wir Menschen lernen spätestens im 4. Lj uns nach geraden Linien auszurichten. Solange kein 100%iges Vertrauen des Spielers in den Schwung besteht - und das haben auch viele Einstellige noch nicht - wird keine Ausrichtung der Abschlagmarkierungen einen Beitrag leisten können. Die Ausrichtung der Teebox, des Abschlags schon eher. Das jedoch ist weniger im Sinne des Architekten wie Limburger & co 🤔

Ich habe die unmöglichsten Ausrichtungen gesehen, viele Kommentare zur Ausrichtung gehört, und trotzdem schlagen die meisten einen slice oder draw ins Rough (so wird das geschrieben). Ich setze Markierungen tagtäglich, und merke das es wenig Beachtung findet, solange man guten rasen zum aufteen gibt. Außerdem darf man sich innerhalb der Box zwei schlägerlängen nach hinten bewegen, dann muss der Ball einfach nur durch. Und alt genug zum korrekten ausrichten sollten die meisten sein

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3 Wochen her

Golf Rules

Eine Regel, die gerade bei Kanonenstart oder Start von zwei Tees gerne ins Spiel kommt, die aber kaum ein Spieler kennt ist Regel R6-3b. Und sie kann weitreichende Folgen entwickeln:

Im Zählspielturnier wird von Tee 1 und Tee 10 gestartet, vorweg gehen jeweils zwei 2er Spielgruppen, gefolgt von 3ern. Bei den 2ern läuft es, sie kommen gut voran und laufen schließlich auf den letzten 3er vom anderen Starttee auf. Weil warten zu viert viel mehr Spaß macht und man dann auch insgesamt langsamer wird, beschließen sie, sich zu einem 4er zusammenzuschließen und die Runde gemeinsam zu beenden. Schon mal erlebt? Dann kennt Ihr die Folgen. Für alle anderen:

"R6-3b) Spielergruppen
Im Zählspiel muss der Bewerber während der gesamten Runde in der Gruppe bleiben, die von der Spielleitung eingeteilt wurde, sofern nicht die Spielleitung einen Wechsel zulässt oder nachträglich genehmigt.

STRAFE FÜR VERSTOSS GEGEN REGEL 6-3:
Disqualifikation."

Als wir die Spielgruppe so vorfanden, war schnell klar, dass wir als Spielleitung vom DQ absehen und den Zusammenschluss genehmigen, was eine Ermessensentscheidung ist. Es kann aber auch anders kommen, deshalb: In solch einem Fall informiert unbedingt die Spielleitung und schildert den Fall - in den meisten Fällen gibt es dann das ok und gut ist. Vier führende Spieler eines Wettspiels mit DQ müssen echt nicht sein...
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Eine Regel, die gerade bei Kanonenstart oder Start von zwei Tees gerne ins Spiel kommt, die aber kaum ein Spieler kennt ist Regel R6-3b. Und sie kann weitreichende Folgen entwickeln:

Im Zählspielturnier wird von Tee 1 und Tee 10 gestartet, vorweg gehen jeweils zwei 2er Spielgruppen, gefolgt von 3ern. Bei den 2ern läuft es, sie kommen gut voran und laufen schließlich auf den letzten 3er vom anderen Starttee auf. Weil warten zu viert viel mehr Spaß macht und man dann auch insgesamt langsamer wird, beschließen sie, sich zu einem 4er zusammenzuschließen und die Runde gemeinsam zu beenden. Schon mal erlebt? Dann kennt Ihr die Folgen. Für alle anderen:

R6-3b) Spielergruppen 
Im Zählspiel muss der Bewerber während der gesamten Runde in der Gruppe bleiben, die von der Spielleitung eingeteilt wurde, sofern nicht die Spielleitung einen Wechsel zulässt oder nachträglich genehmigt. 

STRAFE FÜR VERSTOSS GEGEN REGEL 6-3: 
Disqualifikation.

Als wir die Spielgruppe so vorfanden, war schnell klar, dass wir als Spielleitung vom DQ absehen und den Zusammenschluss genehmigen, was eine Ermessensentscheidung ist. Es kann aber auch anders kommen, deshalb: In solch einem Fall informiert unbedingt die Spielleitung und schildert den Fall - in den meisten Fällen gibt es dann das ok und gut ist. Vier führende Spieler eines Wettspiels mit DQ müssen echt nicht sein...

 

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Es gab mal einen Fall dass bei einem Dreierflight bei strömenden Regen zwei Spieler nach Loch 5 aufhörten. Alleine darf man nicht spielen. In diesem Fall ist es angemessen, sich automatisch dem nächsten Flight anzuschliessen. Noch was zum "Zerfall" des Flights. Wenn ein Spieler während der Runde aufhört dann muss er als Zähler die Scorekarte unterschreiben bevor er geht, sonst wird der Spieler disqualifiziert. Auf dieser Scorekarte müssen sich am Ende unbedingt 3 Unterschriften befinden! Sonst DQ!

3 Wochen her

Golf Rules

Golf Rules sagt "Servus"...

Danke Ulf für die gemeinsame Zeit - Du warst immer ein sehr geschätzter Gesprächspartner bei Regelfragen, ein vorbildlicher Referee-Kollege und insbesondere ein guter Freund.

Wir werden Dich vermissen...
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Golf Rules sagt Servus...

Danke Ulf für die gemeinsame Zeit - Du warst immer ein sehr geschätzter Gesprächspartner bei Regelfragen, ein vorbildlicher Referee-Kollege und insbesondere ein guter Freund. 

Wir werden Dich vermissen...

3 Wochen her

Golf Rules

Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Spieltempo und "Ready Golf" - diese Themen hatten wir schon des öfteren in der Diskussion in unserem Forum und heute steht dieses bei "Golf-Rules am Sonntag" auch im Fokus.

Die Regeländerungen bzgl. „Ready Golf“ sollen den Spielern eine positive Orientierungshilfe, Unterstützung und Ermutigung geben, um das Spieltempo zu erhöhen. Mit der Regeländerung ab 2019 wird dieses Verfahren in den Golfregeln festgeschrieben. In Regel R6.4 wird ausdrücklich erlaubt auch außerhalb der Spielfolge zu spielen (in sicherer und verantwortungsvoller Weise)

Desweiteren gibt es in der Regel R5.6 eine Empfehlung für die Erhöhung der Spielgeschwindigkeit. Spieler sollten erkennen, dass ihr Spielrhythmus andere beeinflusst. Deswegen soll für einen Schlag in nicht mehr als 40 Sekunden (und in der Regel in kürzerer Zeit) benötigt werden.

Die Änderungen ermöglichen es der Spielleitung, auf die in den Regeln festgelegte Erwartungen hinzuweisen und ihre Autorität zu nutzen, um zügiges Spielen durchzusetzen. Jede Spielleitung sollte eine „Pace of Play“-Policy einführen, so dass alle Spieler auf dem Platz - egal welcher Art oder Spielstärke - wissen, was von ihnen erwartet wird.

#RulesOfGolf2019
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Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Spieltempo und Ready Golf - diese Themen hatten wir schon des öfteren in der Diskussion in unserem Forum und heute steht dieses bei Golf-Rules am Sonntag auch im Fokus.

Die Regeländerungen bzgl. „Ready Golf“ sollen den Spielern eine positive Orientierungshilfe, Unterstützung und Ermutigung geben, um das Spieltempo zu erhöhen. Mit der Regeländerung ab 2019 wird dieses Verfahren in den Golfregeln festgeschrieben. In Regel R6.4 wird ausdrücklich erlaubt auch außerhalb der Spielfolge zu spielen (in sicherer und verantwortungsvoller Weise)

Desweiteren gibt es in der Regel R5.6 eine Empfehlung für die Erhöhung der Spielgeschwindigkeit. Spieler sollten erkennen, dass ihr Spielrhythmus andere beeinflusst. Deswegen soll für einen Schlag in nicht mehr als 40 Sekunden (und in der Regel in kürzerer Zeit) benötigt werden.

Die Änderungen ermöglichen es der Spielleitung, auf die in den Regeln festgelegte Erwartungen hinzuweisen und ihre Autorität zu nutzen, um zügiges Spielen durchzusetzen. Jede Spielleitung sollte eine „Pace of Play“-Policy einführen, so dass alle Spieler auf dem Platz - egal welcher Art oder Spielstärke - wissen, was von ihnen erwartet wird.

#RulesOfGolf2019

 

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Eine Frage aus der Praxis. Heute im Turnier ist uns der Anschluss zum vorderen Flight abgerissen. Die waren einfach stärker. Wir haben aber auch nicht unnötig Zeit vergeudet sondern so zügig wie möglich gespielt. Inklusive gelegentlicher Ballsuche. ABER: der Flight hinter uns hat auf uns auch abreißen lassen müssen. Trotzdem hat uns der Marschall zum zügigen Spiel ermahnt, was ich als unnötig erachtet habe. Wie gesagt, wir haben so schnell gespielt, wie es uns als Gruppe möglich war und niemand wurde durch uns aufgehalten. Die Ermahnung und das hinter uns im Cart herfahren war einfach nur dämlich in der Situation. Wie ist das denn offiziell zu sehen?

Der Text in Bild ist trotz Vergrößerung nicht lesbar -zu klein.

3 Wochen her

Golf Rules

Die Ballsuche. 5 Minuten Zeit, den Ball in den Büschen oder im Rough wiederzufinden. Sehr wenig Ball, sehr viel Rough. Doch was, wenn ein Ball nach 4:58 von Mitspielern gefunden wird, der Spieler aber noch 10 Sekunden zur Identifizierung benötigt (hinlaufen, etc.)?

R27-1c sagt uns, dass ein Ball verloren ist, wenn er nicht innerhalb von 5 Minuten gefunden wurde. Wann gilt ein Ball als gefunden? Wenn irgendwer EINEN Ball findet oder wenn der Spieler diesen Ball als SEINEN Ball identifiziert? Kann ein Spieler bei 4:58 die Identifizierung verweigern, zB weil ihm die Lage nicht passt?

Nein, sagt unsere

Decision des Tages:

Decision D27/5.5

"Ursprünglichen Ball zwar innerhalb der fünfminütigen Suchzeit gefunden, aber erst nach Ablauf derselben identifiziert"

Frage:
Ein Spieler spielt seinen zweiten Schlag, sucht etwas über vier Minuten nach seinem Ball und geht dann auf dem Fairway zurück, um einen anderen Ball nach Regel 27-1 ins Spiel zu bringen. Noch innerhalb der fünfminütigen Suchzeit wird dann ein Ball gefunden. Weil der Spieler jetzt aber bereits eine beträchtliche Entfernung weit weg ist, ist es ihm nicht mehr möglich, den Ball noch vor Ablauf der fünfminütigen Suchzeit als den seinen zu identifizieren. Wie ist die Regelentscheidung?

Antwort:
Wird ein Ball binnen fünf Minuten, nachdem die Suche nach ihm begonnen hatte, gefunden, so steht dem Spieler genügend Zeit zu, die Fundstelle zu erreichen und den Ball zu identifizieren. Identifiziert der Spieler den Ball dann als den seinen, so ist es kein „Verlorener Ball", obwohl die Identifizierung erst stattfindet, nachdem die fünfminütige Suchzeit bereits verstrichen ist.

Also, alles was vor dem Spiel aus der schlechten Lage schützt ist, den provisorischen Ball zum Ball im Spiel zu machen - im Lochspiel sieht man dazu gerne auch mal jemanden auf dem Golfplatz rennen...
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Die Ballsuche. 5 Minuten Zeit, den Ball in den Büschen oder im Rough wiederzufinden. Sehr wenig Ball, sehr viel Rough. Doch was, wenn ein Ball nach 4:58 von Mitspielern gefunden wird, der Spieler aber noch 10 Sekunden zur Identifizierung benötigt (hinlaufen, etc.)?

R27-1c sagt uns, dass ein Ball verloren ist, wenn er nicht innerhalb von 5 Minuten gefunden wurde. Wann gilt ein Ball als gefunden? Wenn irgendwer EINEN Ball findet oder wenn der Spieler diesen Ball als SEINEN Ball identifiziert? Kann ein Spieler bei 4:58 die Identifizierung verweigern, zB weil ihm die Lage nicht passt?

Nein, sagt unsere

Decision des Tages:

Decision D27/5.5

Ursprünglichen Ball zwar innerhalb der fünfminütigen Suchzeit gefunden, aber erst nach Ablauf derselben identifiziert

Frage:
Ein Spieler spielt seinen zweiten Schlag, sucht etwas über vier Minuten nach seinem Ball und geht dann auf dem Fairway zurück, um einen anderen Ball nach Regel 27-1 ins Spiel zu bringen. Noch innerhalb der fünfminütigen Suchzeit wird dann ein Ball gefunden. Weil der Spieler jetzt aber bereits eine beträchtliche Entfernung weit weg ist, ist es ihm nicht mehr möglich, den Ball noch vor Ablauf der fünfminütigen Suchzeit als den seinen zu identifizieren. Wie ist die Regelentscheidung?

Antwort:
Wird ein Ball binnen fünf Minuten, nachdem die Suche nach ihm begonnen hatte, gefunden, so steht dem Spieler genügend Zeit zu, die Fundstelle zu erreichen und den Ball zu identifizieren. Identifiziert der Spieler den Ball dann als den seinen, so ist es kein „Verlorener Ball, obwohl die Identifizierung erst stattfindet, nachdem die fünfminütige Suchzeit bereits verstrichen ist.

Also, alles was vor dem Spiel aus der schlechten Lage schützt ist, den provisorischen Ball zum Ball im Spiel zu machen - im Lochspiel sieht man dazu gerne auch mal jemanden auf dem Golfplatz rennen...

 

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Deshalb rate ich meinen Leistungsspielern, wenn der provisorische Ball gut weiterspielbar liegt, nur kurz im bespielbaren Bereich suchen, Ball bei Nichtfund aufgeben. Auf keinen Fall in unbespielbaren Bereichen wie Hecken, dickes Rough u.a. suchen. Zur Handyüberhörung habe ich immer noch keine Antwort.

Tobias Kalscheuer

3 Wochen her

Golf Rules

Weil's so gut ist mal was "ohne Regeln" - may the course be with you...

The Open
May the course be with you ⛳️
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The Open

 

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Tiger als Wookie 😂🤣😂

3 Wochen her

Golf Rules

Wir hatten ja schon häufiger eines der vieldiskutierten Themen "Gewitter" im Fokus unserer Berichte. Inzwischen sollte sich hoffentlich überall herumgesprochen haben, dass eine sofortige Spielunterbrechung durch einen langen Signalton angekündigt wird. Und "sofortig" bedeutet wirklich SOFORT - jeder Schlag nach dem Signal führt zu einer bedingungslosen Disqualifikation!

Da es das Ziel der sofortigen Spielunterbrechung (idR bei Gewitter) ist, die Spieler unmittelbar in "Sicherheit" zu bringen, also dass diese Schutz im Clubhaus oder zertifizierte Blitzschutzhütten suchen. Insofern ist dieses quasi eine "Verschärfung" der Regel 6-8 "Spielunterbrechung; Wiederaufnahme des Spiels", welche inzwischen in nahezu allen Wettspielbestimmungen / Platzregeln verankert ist.

Häufig unbeachtet - und deswegen ein Fokus dieses Beitrages - ist der Aspekt, dass die Spielunterbrechung auch für die Nutzung der Übungseinrichtungen gilt. In den Wettspielbestimmungen des DGV- / der Landesverbände ist folgender Passus enthalten, der hoffentlich auch in Eure Clubs übernommen wurde:

"Hat die Spielleitung das Spiel wegen Gefahr ausgesetzt, sind im Interesse der Sicherheit der Spieler alle Übungsflächen gesperrt, bis sie von der Spielleitung wieder zum Üben freigegeben sind. Spieler, die gegen diese
Regelung verstoßen, können vom weiteren Spielbetrieb ausgeschlossen werden."

Die Wettspielunterbrechung gilt so lange, bis die Spielleitung das Fortsetzen des Wettspiels wieder anordnet. Dieses kann durch eine zeitliche Festlegung erfolgen oder durch Information der Spieler mit dem Signal "Spielfortsetzung" (zwei kurze Signaltöne).

Unabhängig von der Unterbrechung durch die Wettspielleitung gilt selbstverständlich weiterhin, dass die Verantwortung zur Unterbrechung des eigenen Spiels auch immer im Interesse der eigenen Sicherheit beim Spieler liegt - unabhängig von der Entscheidung der Spielleitung (s. Regel 6-8a (II)). (tk)
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Wir hatten ja schon häufiger eines der vieldiskutierten Themen Gewitter im Fokus unserer Berichte. Inzwischen sollte sich hoffentlich überall herumgesprochen haben, dass eine sofortige Spielunterbrechung durch einen langen Signalton angekündigt wird. Und sofortig bedeutet wirklich SOFORT - jeder Schlag nach dem Signal führt zu einer bedingungslosen Disqualifikation!

Da es das Ziel der sofortigen Spielunterbrechung (idR bei Gewitter) ist, die Spieler unmittelbar in Sicherheit zu bringen, also dass diese Schutz im Clubhaus oder zertifizierte Blitzschutzhütten suchen. Insofern ist dieses quasi eine Verschärfung der Regel 6-8 Spielunterbrechung; Wiederaufnahme des Spiels, welche inzwischen in nahezu allen Wettspielbestimmungen / Platzregeln verankert ist.

Häufig unbeachtet - und deswegen ein Fokus dieses Beitrages - ist der Aspekt, dass die Spielunterbrechung auch für die Nutzung der Übungseinrichtungen gilt. In den Wettspielbestimmungen des DGV- / der Landesverbände ist folgender Passus enthalten, der hoffentlich auch in Eure Clubs übernommen wurde:

Hat die Spielleitung das Spiel wegen Gefahr ausgesetzt, sind im Interesse der Sicherheit der Spieler alle Übungsflächen gesperrt, bis sie von der Spielleitung wieder zum Üben freigegeben sind. Spieler, die gegen diese
Regelung verstoßen, können vom weiteren Spielbetrieb ausgeschlossen werden.

Die Wettspielunterbrechung gilt so lange, bis die Spielleitung das Fortsetzen des Wettspiels wieder anordnet. Dieses kann durch eine zeitliche Festlegung erfolgen oder durch Information der Spieler mit dem Signal Spielfortsetzung (zwei kurze Signaltöne).

Unabhängig von der Unterbrechung durch die Wettspielleitung gilt selbstverständlich weiterhin, dass die Verantwortung zur Unterbrechung des eigenen Spiels auch immer im Interesse der eigenen Sicherheit beim Spieler liegt - unabhängig von der Entscheidung der Spielleitung (s. Regel 6-8a (II)). (tk)

 

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Schläger nicht mit in die Schutzhütten mitnehmen, falls noch Eisenstollen Schuhe schon auf dem Platz ausziehen, Blitze kommen nicht nur von oben, sondern auch durchs Erdreich, weiterhin Schirme mit Eisenspitze nicht benutzen.

3 Wochen her

Golf Rules

Neulich hatten wir in den Kommentaren folgende Frage:

"Ball ist markiert, danach fällt der Ball versehentlich aus der Hand und rollt ins Wasserhindernis. Leider kann der Ball nicht im Wasser gefunden werden.
Wie ist die Regelentscheidung?
HG
George"

Golf zeichnet sich dadurch aus, dass EIN Ball vom Abschlag bis ins Loch gespielt wird, das heißt, der Ball kann nicht so einfach ausgetauscht werden, es sei denn, eine Regel (zB R5-3) erlaubt das.

Hier hilft uns unsere

Decision des Tages

weiter,

Decision D15-2/1

"Spieler setzt auf dem Grün einen anderen Ball ein, weil der ursprüngliche Ball in einen See fiel, als er ihn seinem Caddie zuwarf, damit dieser ihn reinige"

Frage:
Ein Spieler kennzeichnete die Lage seines Balls auf dem Grün, nahm ihn auf und warf ihn seinem Caddie zu, der ihn reinigen sollte. Der Caddie erwischte den Ball aber nicht, der Ball fiel in einen See und konnte nicht zurückgeholt werden. Der Spieler lochte mit einem anderen Ball ein. Sollte er nach Regel 15.2 bestraft werden?

Antwort:
Ja. Der Ball war nach Regel 16.1b aufgenommen worden; und nach dieser Regel ist der Einsatz eines anderen Balls nicht erlaubt. Somit zieht sich der Spieler die Strafe des Lochverlustes im Lochspiel oder zwei Strafschläge im Zählspiel zu.

Also, passt gut auf Eure Bälle auf! Bei der Gelegenheit: In welch blöder Situation habt Ihr Euch schon einmal Strafschläge zugezogen?
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Neulich hatten wir in den Kommentaren folgende Frage:

Ball ist markiert, danach fällt der Ball versehentlich aus der Hand und rollt ins Wasserhindernis. Leider kann der Ball nicht im Wasser gefunden werden. 
Wie ist die Regelentscheidung?
HG
George

Golf zeichnet sich dadurch aus, dass EIN Ball vom Abschlag bis ins Loch gespielt wird, das heißt, der Ball kann nicht so einfach ausgetauscht werden, es sei denn, eine Regel (zB R5-3) erlaubt das.

Hier hilft uns unsere

Decision des Tages

weiter,

Decision D15-2/1

Spieler setzt auf dem Grün einen anderen Ball ein, weil der ursprüngliche Ball in einen See fiel, als er ihn seinem Caddie zuwarf, damit dieser ihn reinige

Frage:
Ein Spieler kennzeichnete die Lage seines Balls auf dem Grün, nahm ihn auf und warf ihn seinem Caddie zu, der ihn reinigen sollte. Der Caddie erwischte den Ball aber nicht, der Ball fiel in einen See und konnte nicht zurückgeholt werden. Der Spieler lochte mit einem anderen Ball ein. Sollte er nach Regel 15.2 bestraft werden?

Antwort:
Ja. Der Ball war nach Regel 16.1b aufgenommen worden; und nach dieser Regel ist der Einsatz eines anderen Balls nicht erlaubt. Somit zieht sich der Spieler die Strafe des Lochverlustes im Lochspiel oder zwei Strafschläge im Zählspiel zu.

Also, passt gut auf Eure Bälle auf! Bei der Gelegenheit: In welch blöder Situation habt Ihr Euch schon einmal Strafschläge zugezogen?

 

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Mit einem Shank die eigene Tasche getroffen 🤦‍♂️

Im Bunker über die Harke gestolpert und den Ball in Ruhe bewegt plus Eisen in den Sand geworfen und so weiter 🙈

Falsche Spielfolge im Vierer im DGL-Ligaspiel 🙁 Erst gemerkt vor dem nächsten Abschlag - dann regelkonform korrigiert und wieder zurück zum letzten Abschlag. Haben dabei drei Spielgruppen durchspielen lassen müssen, die uns verwundert angesehen haben. Am Abschlag dann die Frage des Starters, was wir denn jetzt vorhätten. Mit dem Verweis auf Korrektur gemäß R29-3 konnte er aber nichts anfangen... 🙂

Bei meinem ersten Turnier am ersten Loch: Ich chippe aufs Grün und wie ich das Grün betrete, stehen die drei Mitspieler schon bei ihren Bällen. Ich putte. Der nächste in der Reihenfolge sagt: "Das ist nicht mein Ball." Es war ein Nachtturnier, wo alle die gleichen Leuchtbälle gespielt haben. Seitdem schaue ich sehr genau, ob es mein Ball ist. Voriges Jahr: Mein Abschlag landet rechts im Rough. Ich finde meinen Ball und spiele ihn. Von der gegenläufigen Nachbar-Bahn kommt ein Spieler und sagt, ich hätte seinen Ball gespielt. Tatsächlich, er spielte die selbe Marke und Type, ebenso mit einem roten Ausrichtestrich markiert. Den Ball mit dem Hosel des Holz 3 ans eigene Hosenbein gespielt. Kein Strafschlag, aber kurios: Ich finde meinen Ball im Wald auf Laub. Wie ich ihn schlage, fliegt ein Ball aufs Fairway aber meiner liegt immer noch an der gleichen Stelle. Da war zufällig ein anderer Ball unter dem Laub.

Ich spiele gelbe Bälle eines renomierten Herstellers. Wenn ich nach einem üblen Slice dann im dichten Gemüse einen gelben Ball an der vermuteten Stelle finde, dann freue ich mich so sehr, dass ich vergesse, den Ball zu identifizieren. Resultat: In drei Jahren zweimal den falschen Ball gespielt. Einmal Clubmeisterschaft 2016, und zuletzt vor einer Woche beim Hermi Vierer. 🙁

Im Turnier (eines meiner ersten) ein "geschenkt" angenommen 😡

Im ersten Turnier einen „Mulligan“ bekommen und angenommen. Konnte die Bahn aber trotzdem streichen.

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3 Wochen her

Golf Rules

Und wo wir gestern schon bei der Kennzeichnung von Wasserhindernissen waren - anbei ein schönes Beispiel, wenn der Wuchs der Vegetation nicht im Einklang mit den durchgefühten Tätigkeiten der Greenkeeper steht...

Wie gestern schon erwähnt, wird die Grenze des Hindernisses durch die Verbindung der nächstgelegenen äußeren Punkte der Pfähle auf Bodenebene gekennzeichnet. Was aber, wenn der Ball inmitten der beiden Pfähle in dem hohen Gras zur Ruhe gekommen ist?

Eine gebräuchliche Methode ist das "Peilen" zwischen zwei Pählen, wenn ein Mitspieler dabei z.B. einen Schläger im Lot über den Ball hält. So kann zumindest eine feinere Abschätzung erfolgen - noch besser wäre das Spannen eines Seils / Faden, den man idR aber nicht immer zur Hand hat.

Das allerbeste wäre aber eine eindeutige Kennzeichnung im Vorfeld des Wettspiels vorzunehmen - entweder indem die Pfosten in den kurzgemähten Bereich hinausgenommen werden oder das eine zusätzliche Linie gezogen wird. (tk)
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Und wo wir gestern schon bei der Kennzeichnung von Wasserhindernissen waren - anbei ein schönes Beispiel, wenn der Wuchs der Vegetation nicht im Einklang mit den durchgefühten Tätigkeiten der Greenkeeper steht...

Wie gestern schon erwähnt, wird die Grenze des Hindernisses durch die Verbindung der nächstgelegenen äußeren Punkte der Pfähle auf Bodenebene gekennzeichnet. Was aber, wenn der Ball inmitten der beiden Pfähle in dem hohen Gras zur Ruhe gekommen ist?

Eine gebräuchliche Methode ist das Peilen zwischen zwei Pählen, wenn ein Mitspieler dabei z.B. einen Schläger im Lot über den Ball hält. So kann zumindest eine feinere Abschätzung erfolgen - noch besser wäre das Spannen eines Seils / Faden, den man idR aber nicht immer zur Hand hat. 

Das allerbeste wäre aber eine eindeutige Kennzeichnung im Vorfeld des Wettspiels vorzunehmen - entweder indem die Pfosten in den kurzgemähten Bereich hinausgenommen werden oder das eine zusätzliche Linie gezogen wird. (tk)

 

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Oder Platzregel? Grenze = Mähkante?

Noch besser wäre es im Grenzfall, man einen toleranten Mitspieler

3 Wochen her

Golf Rules

Manchmal sehr interessant zu sehen, wenn die Mitglieder der Spielleitung bei der Wettspielvorbereitung "kreativ" werden...

Dieses und auch andere Wasserhindernisse wurde nämlich neben ein paar farbigen Pflöcken auch im Uferbereich mit roten "Punkten" markiert. Aber warum - und wie soll man darauf kommen?

Ohne Kennzeichnung gilt die natürlich Grenze des Wasserhindernis - wird die Grenze eines Wasserhindernisses durch Pfähle gekennzeichnet, so befinden sich diese Pfähle in dem Wasserhindernis und die Grenze des Hindernisses wird durch die Verbindung der nächstgelegenen äußeren Punkte der Pfähle auf Bodenebene gekennzeichnet. Werden sowohl Pfähle als auch Linien benutzt, um ein Wasserhindernis anzuzeigen, so bezeichnen die Pfähle das Wasserhindernis und die Linien kennzeichnen dessen Grenze. Wird die Grenze eines Wasserhindernisses durch eine Linie auf dem Boden gekennzeichnet, so ist die Linie selbst im Wasserhindernis.

Soweit so gut - nach den Regeln haben "rote Punkte" aber keinen besonderen Status und sind deshalb nicht relevant. Um aber die "roten Punkte" als zusätzliche Kennzeichnung des Wasserhindernisses zu definieren, hätte die Spielleitung diese einfach in die Platzregeln aufnehmen können - z.B. "Die Grenze eines Wasserhindernisses wird neben Pfählen zusätzlich durch Sprühpunkte gekennzeichnet."

Das hätte alle Irritationen beseitigt... (tk)
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Manchmal sehr interessant zu sehen, wenn die Mitglieder der Spielleitung bei der Wettspielvorbereitung kreativ werden...

Dieses und auch andere Wasserhindernisse wurde nämlich neben ein paar farbigen Pflöcken auch im Uferbereich mit roten Punkten markiert. Aber warum - und wie soll man darauf kommen?

Ohne Kennzeichnung gilt die natürlich Grenze des Wasserhindernis - wird die Grenze eines Wasserhindernisses durch Pfähle gekennzeichnet, so befinden sich diese Pfähle in dem Wasserhindernis und die Grenze des Hindernisses wird durch die Verbindung der nächstgelegenen äußeren Punkte der Pfähle auf Bodenebene gekennzeichnet. Werden sowohl Pfähle als auch Linien benutzt, um ein Wasserhindernis anzuzeigen, so bezeichnen die Pfähle das Wasserhindernis und die Linien kennzeichnen dessen Grenze. Wird die Grenze eines Wasserhindernisses durch eine Linie auf dem Boden gekennzeichnet, so ist die Linie selbst im Wasserhindernis.

Soweit so gut - nach den Regeln haben rote Punkte aber keinen besonderen Status und sind deshalb nicht relevant. Um aber die roten Punkte als zusätzliche Kennzeichnung des Wasserhindernisses zu definieren, hätte die Spielleitung diese einfach in die Platzregeln aufnehmen können - z.B. Die Grenze eines Wasserhindernisses wird neben Pfählen zusätzlich durch Sprühpunkte gekennzeichnet.

Das hätte alle Irritationen beseitigt... (tk)

 

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Denen sind die roten Pfosten ausgegangen oder es waren die Markierungen, an den rote Pfosten vom Greenkeeper hätten aufgestellt werden sollen. 😊

Sicherlich hast du Recht Michael. Wir können uns auch nicht vorstellen, dass das als Markierung für ein Wasserhindernis dienen soll. Da mangelte es wohl an roten Pfosten 🙂

3 Wochen her

Golf Rules

Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Heute mal wieder "Golf-Rules am Feiertag" - es geht dieses Mal um den Entfall der Ankündigung des Spieler, einen Ball aufnehmen zu wollen.

Aktuelle ist im Regelbuch das Verfahren, wenn ein Spieler beabsichtigt den Ball zu markieren und aufzunehmen, wie folgt beschrieben: 1) Absicht ankündigen und zudem 2) Lage des Balls kennzeichnen.

Mit der Anpassung der Golfregeln ab 2019 wird die Integrität des Spielers untermauert - sprich er darf /soll nach den Regeln verfahren, ohne dass eine andere Person in irgendeinen Teil des Prozesses involviert werden muss. Diese Änderung soll das Spiel beschleunigen, da ein Spieler einen anderen Spieler nicht mehr über die Absicht informieren und abzuwarten muss, bis dieser das Identifizieren des Balls zu beobachten.

Insofern darf der Spieler den Ball zukünftig markieren und aufnehmen und gemäß der Regel das Spiel fortsetzen, ohne dass er diese Absicht einer anderen Person ankündigen oder dieser Person Gelegenheit geben muss, die Handlung zu beobachten.

#RulesOfGolf2019
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Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Heute mal wieder Golf-Rules am Feiertag - es geht dieses Mal um den Entfall der Ankündigung des Spieler, einen Ball aufnehmen zu wollen.

Aktuelle ist im Regelbuch das Verfahren, wenn ein Spieler beabsichtigt den Ball zu markieren und aufzunehmen, wie folgt beschrieben: 1) Absicht ankündigen und zudem 2) Lage des Balls kennzeichnen.

Mit der Anpassung der Golfregeln ab 2019 wird die Integrität des Spielers untermauert - sprich er darf /soll nach den Regeln verfahren, ohne dass eine andere Person in irgendeinen Teil des Prozesses involviert werden muss. Diese Änderung soll das Spiel beschleunigen, da ein Spieler einen anderen Spieler nicht mehr über die Absicht informieren und abzuwarten muss, bis dieser das Identifizieren des Balls zu beobachten.

Insofern darf der Spieler den Ball zukünftig markieren und aufnehmen und gemäß der Regel das Spiel fortsetzen, ohne dass er diese Absicht einer anderen Person ankündigen oder dieser Person Gelegenheit geben muss, die Handlung zu beobachten.

#RulesOfGolf2019

 

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Aus welchen Gründen aufnehmen und ais welchen Gründen nicht?

3 Wochen her

Golf Rules

Neben den vielen Berichten / Fragen von Euch kann ich (Thomas) heute mal mein eigenes "Leid" klagen. So geschehen beim ersten Ligaeinsatz mit meinem AK50-Team. Nach eine perfekten Abschlag "dengelte" ich die Annäherung an einem kurzen Par 4 so blöd in den hinteren Bunkerbereich, dass an Spielen nicht zu denken war.

Was tun?

Ich habe den Ball dann nach R28 für "unspielbar" erklärt; war mir aber anschließend zunächst unsicher, nach welchen der möglichen Optionen ich das Spiel fortsetze.

Folgende Möglichkeiten standen mit einem zusätzlichen Strafschlag zur Disposition:

a) nach Regel 27-1 unter Schlag und Distanzverlust verfahren, indem er einen Ball so nahe wie möglich der Stelle spielt, von der der ursprüngliche Ball zuletzt gespielt wurde (siehe Regel 20-5); oder
b) einen Ball in beliebiger Entfernung hinter dem Punkt, an dem der Ball lag, fallen lassen, wobei dieser Punkt auf gerader Linie zwischen dem Loch und der Stelle liegen muss, an der der Ball fallen gelassen wird; oder
c) einen Ball nicht näher zum Loch innerhalb zweier Schlägerlängen von der Stelle, an der er lag, fallen lassen.

Wichtig dabei ist zu wissen, dass auch bei einem unspielbare Ball im Bunker, nach diesen Optionen verfahren werden kann - allerdings bei b) oder c) ein Ball im Bunker fallen gelassen werden muss.

Nachdem ich (im Nachhinein leider) Variante a) verworfen hatte entschied mich für Variante b) (was ein ärgerliches "Spiegelei" zur folge hatte), spielte den Ball viel zu kurz aus dem Bunker und "rettete" zum Glück noch das Double-Bogey.

Tja, dumm gelaufen - aber wenigstens regelkonform... (tk)
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Neben den vielen Berichten / Fragen von Euch kann ich (Thomas) heute mal mein eigenes Leid klagen. So geschehen beim ersten Ligaeinsatz mit meinem AK50-Team. Nach eine perfekten Abschlag dengelte ich die Annäherung an einem kurzen Par 4 so blöd in den hinteren Bunkerbereich, dass an Spielen nicht zu denken war. 

Was tun?

Ich habe den Ball dann nach R28 für unspielbar erklärt; war mir aber anschließend zunächst unsicher, nach welchen der möglichen Optionen ich das Spiel fortsetze. 

Folgende Möglichkeiten standen mit einem zusätzlichen Strafschlag zur Disposition:

a) nach Regel 27-1 unter Schlag und Distanzverlust verfahren, indem er einen Ball so nahe wie möglich der Stelle spielt, von der der ursprüngliche Ball zuletzt gespielt wurde (siehe Regel 20-5); oder 
b) einen Ball in beliebiger Entfernung hinter dem Punkt, an dem der Ball lag, fallen lassen, wobei dieser Punkt auf gerader Linie zwischen dem Loch und der Stelle liegen muss, an der der Ball fallen gelassen wird; oder 
c) einen Ball nicht näher zum Loch innerhalb zweier Schlägerlängen von der Stelle, an der er lag, fallen lassen. 

Wichtig dabei ist zu wissen, dass auch bei einem unspielbare Ball im Bunker, nach diesen Optionen verfahren werden kann - allerdings bei b) oder c) ein Ball im Bunker fallen gelassen werden muss.

Nachdem ich (im Nachhinein leider) Variante a) verworfen hatte entschied mich für Variante b) (was ein ärgerliches Spiegelei zur folge hatte), spielte den Ball viel zu kurz aus dem Bunker und rettete zum Glück noch das Double-Bogey. 

Tja, dumm gelaufen - aber wenigstens regelkonform... (tk)

 

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Auf solche Situation solltet ihr eure Golfschüler im.Rahmen eines Kursangebotes: Troubleshots mit Regelkunde auf dem Platz , besser noch Kurzplatz in Echt ausüben vorbereiten Sorgt auch noch für ein schnelleres und Regelkonfomes Spiel

Ich hätte wahrscheinlich als erstes geschaut, ob ich den Ball innerhalb der zwei Schlägerlängen so droppen kann, dass er in der Schräge aufkommt und ein Stück rollt, um das Spiegelei zu verhindern. Wäre dann zwar eine hohe Bunkerkante gewesen, aber ein gut einschätzbarer Kontakt.

Das Spiegelei kann in Zukunft vermieden werden, weil ja der Ball aus wenigen Zentimetern über dem Grund fallen gelassen werden kann.

Ich dachte, es muss innerhalb des Bunkers gedropt werden. Ist es nicht so?

4 Wochen her

Golf Rules

Ein Ball kommt nach dem Abschlag auf dem Weg neben dem Grün zur Ruhe - welche Optionen hat der Spieler?

Klar, der Ball kann gespielt werden wie er liegt, das geht immer, solange der Ball innerhalb der Platzgrenzen liegt. Aber spielen von Wegen ist nicht jedermanns Sache und so ein Weg mit künstlich angelegter Oberfläche ist ein unbewegliches Hemmnis, daher kommt hier zunächst Regel R24-2b in Betracht. Der Ball darf, wenn Erleichterung nach R24-2 in Anspruch genommen wird, straflos innerhalb einer Schlägerlänge vom nächsten Punkt der Erleichterung nicht näher zum Loch fallen gelassen werden. Also auf den Bildern rechts vom Weg, zwischen Weg und Ausgrenze. Zwar darf der Spieler im Aus stehen, wenn er nach dem Ball schlägt - besonders viel mehr Platz und vor allem eine bessere Lage ergibt sich daraus nicht.

Der Spieler hätte noch die Option, den Ball für unspielbar zu erklären und nach R28 zu verfahren, was ihn mit einem Strafschlag zurück auf den Abschlag (R28a), auf gerader Linie zwischen dem Loch und der Stelle wo er liegt (R28b) oder nicht näher zum Loch innerhalb zweier Schlägerlängen von der Stelle, an der er lag (R28c) bringt. Schon aufgrund des Strafschlags sind diese Optionen nicht wirklich zu empfehlen.

Durch Platzregel kann - und wurde hier auch - eine Dropzone eingerichtet werden, wenn normales, regelkonformes Vorgehen nicht zum Ziel führt. Die Platzregel hier lautet:

"Kommt ein Ball beim Spielen der Bahn A4 auf dem befestigten Weg links des Grüns zur Ruhe, darf der Spieler nach Regel 24-2 verfahren oder als zusätzliche Option den Ball straffrei in einer der beiden Dropzones fallen lassen. Sofern der Ball im vorderen Bereich des Weges zur Ruhe kommt, wird die vordere Dropzone benutzt, kommt er im hinteren Wegbereich zur Ruhe, wird die hintere Dropzone benutzt.“
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R24-2: innerhalb einer Schlägerlänge vom nächsten Punkt der Erleichterung!!!

Wobei auf den Bildern schwer zu erkennen ist auf welcher Seite der nächste Punkt der Erleichterung ist. Da ja der Punkt genommen werden muss wo man ohne Behinderung stehen und schwingen kann. Da der Ball sehr Mittag auf dem Weg liegt ist das meist die linke Seite bei einem Rechtshänder. Aber das kann natürlich auch täuschen.

4 Wochen her

Golf Rules

Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Eine Option, die lt. der Regeloffiziellen der R&A / USGA kaum einer kennt, könnte man dann eigentlich auch gleich ganz streichen: das Droppen des Balls auf der gegenüberliegenden Seite bei einem seitlichen Wasserhindernis. In "Golf-Rules am Sonntag" nehmen wir dieses Thema noch einmal in den Fokus...

Aktuelle bietet die Regel R26-1c(II) dem Spieler die zusätzliche Option beim seitlichen Wasserhindernis einen Ball innerhalb von zwei Schlägerlängen (nicht näher zum Loch) an einem Punkt am gegenüberliegenden Rand des Hindernisses fallen zu lassen, der sich in gleicher Entfernung vom Loch befindet.

Mit den neuen Regeln entfällt diese Option - aber der Spielausschuss kann eine lokale Platzregel erlassen, die das Erleichterungsverfahren auf der gegenüberliegenden Seite weiterhin erlaubt.

Begründet wird dieses in erster Linie damit, dass diese Option der Erleichterung „kompliziert“ ist und ggf. viel Zeit in Anspruch nimmt. Aber insbesondere im Zusammenspiel mit der Festlegung von „Penalty Area“ macht die Anpassung dann doch wieder Sinn, da ja sonst die „Penalty Area“ ggf. nicht mehr überspielen werden müssen.

#RulesOfGolf2019
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Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Eine Option, die lt. der Regeloffiziellen der R&A / USGA kaum einer kennt, könnte man dann eigentlich auch gleich ganz streichen: das Droppen des Balls auf der gegenüberliegenden Seite bei einem seitlichen Wasserhindernis. In Golf-Rules am Sonntag nehmen wir dieses Thema noch einmal in den Fokus...

Aktuelle bietet die Regel R26-1c(II) dem Spieler die zusätzliche Option beim seitlichen Wasserhindernis einen Ball innerhalb von zwei Schlägerlängen (nicht näher zum Loch) an einem Punkt am gegenüberliegenden Rand des Hindernisses fallen zu lassen, der sich in gleicher Entfernung vom Loch befindet.

Mit den neuen Regeln entfällt diese Option - aber der Spielausschuss kann eine lokale Platzregel erlassen, die das Erleichterungsverfahren auf der gegenüberliegenden Seite weiterhin erlaubt.

Begründet wird dieses in erster Linie damit, dass diese Option der Erleichterung „kompliziert“ ist und  ggf. viel Zeit in Anspruch nimmt. Aber insbesondere im Zusammenspiel mit der Festlegung von „Penalty Area“ macht die Anpassung dann doch wieder Sinn, da ja sonst die „Penalty Area“ ggf. nicht mehr überspielen werden müssen.

#RulesOfGolf2019

 

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Ich habe mal eine ganz andere Frage : warum wurde bei den Regeländerungen eigentlich nicht aufgenommen , dass ein Ball , der auf dem Fairway im Divot zum Liegen kommt , straffrei aus diesen herausgenommen und neu positioniert ( wie auch immer ) werden darf ! So wird man dafür bestraft, dass ein vorheriger Spieler seiner Pflicht ( ausbessern des Divot ) nicht nachgekommen ist .

4 Wochen her

Golf Rules

Daniel hat eine etwas speziellere Frage:

"Hallo ihr 2.
irgendwie hänge ich bei den Formulierungen von
DC 23-1/6.5 und 23-1/8

Irgendwie wiedersprechn sie sich aber wiederum auch nicht.
Hab ihr mal einen Beispielfall einfach erklärt?

Der Verweis in dc 23-1/8 auf Regel 20-3c weil der Ball ja lag daher ist die Stelle ja bekannt??????

Oder interpretiere ich das komplett falsch????"

Also: Der Unterschied ist hier, dass der Spieler im Fall von D23-1/8 den Ball auf zB Kiefernnadeln gebettet vorfindet, wissend, dass sich der Ball beim Entfernen bewegen wird. Dann nimmt er den Ball nach einer anderen Regel auf - zB zum identifizieren - und möchte vor dem ZURÜCKLEGEN die Kiefernnadeln entfernen. Das wird als Umgehung von R18-2 gewertet und ist daher nicht zulässig.

Im Falle der D23-1/6.5 (und auch D23-1/6) hat der Spieler den Ball aufgrund eines Erleichterungsverfahrens aufgenommen, der Ball ist nach der Erleichterung FALLEN zu lassen. Nur weil er nicht liegen bleibt ist er zu legen.

Der Unterschied beider Decisions ist der zwischen HINLEGEN und ZURÜCKLEGEN. Daniel hat also mit seiner letzten Annahme recht.
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Daniel hat eine etwas speziellere Frage:

Hallo ihr 2. 
irgendwie hänge ich bei den Formulierungen von 
DC 23-1/6.5 und 23-1/8

Irgendwie wiedersprechn sie sich aber wiederum auch nicht. 
Hab ihr mal einen Beispielfall einfach erklärt?

Der Verweis in dc 23-1/8  auf Regel 20-3c weil der Ball ja lag daher ist die Stelle ja bekannt??????

Oder interpretiere ich das komplett falsch????

Also: Der Unterschied ist hier, dass der Spieler im Fall von D23-1/8 den Ball auf zB Kiefernnadeln gebettet vorfindet, wissend, dass sich der Ball beim Entfernen bewegen wird. Dann nimmt er den Ball nach einer anderen Regel auf - zB zum identifizieren - und möchte vor dem ZURÜCKLEGEN die Kiefernnadeln entfernen. Das wird als Umgehung von R18-2 gewertet und ist daher nicht zulässig. 

Im Falle der D23-1/6.5 (und auch D23-1/6) hat der Spieler den Ball aufgrund eines Erleichterungsverfahrens aufgenommen, der Ball ist nach der Erleichterung FALLEN zu lassen. Nur weil er nicht liegen bleibt ist er zu legen. 

Der Unterschied beider Decisions ist der zwischen HINLEGEN und ZURÜCKLEGEN. Daniel hat also mit seiner letzten Annahme recht.

 

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Es handelt sich hier doch um einen Graben?! Somit ist es regelbedingt ein Wasserhindernis -egal ob gekennzeichnet oder nicht ob wasserführend oder nicht Somit spielen wie er liegt 😉 oder mit Strafschlag zurück Was anderes wäre m.E.nicht regelkonforme .Oder täusche ich mich ?🤷‍♂️🏌🏻‍♂️

4 Wochen her

Golf Rules

Wir berichten an dieser Stelle ja nicht nur über Golfregeln - auch möchten wir zum Teil langjährige Mythen aus der Welt schaffen. Einer dieser "Selbstläufer" ist beispielsweise das Thema "Besserlegen" in der Zeit November bis April. Hier herrscht manchmal weitläufig die Meinung, dass dieses in dem Zeitraum "automatisch" gilt - doch weit gefehlt...

Im Handbuch "EGA-Vorgabensystem 2016-2019" gibt es hierzu einen ganzen Absatz, der sich mit diesem Thema beschäftigt. Kurz zusammengefasst heißt es dort, dass in dem o.g. Zeitraum eine Spielleitung auch vorgabewirksam spielen kann, wenn mit "Besserlegen" gespielt wird - ohne dass eine Einverständniserklärung des Landesverbandes eingeholt werden muss. Im Umkehrschluss bedeutet dieses, dass außerhalb dieses Zeitraumes der Landesverband der Vorgabewirksamkeit des Wettspiels explizit zustimmen muss. Das ist alles - mehr hat der genannte Zeitraum nicht zu sagen.

In beiden Fällen bedeutet dieses aber trotzdem immer, dass die Spielleitung die Sonderplatzregel den Spielern VOR dem Wettspiel bekannt machen muss und zwar in folgendem Wortlaut (Auszug aus den Musterplatzregeln):

"Ein auf einer kurz gemähten Fläche im Gelände liegender Ball darf straflos aufgenommen und gereinigt werden. Vor dem Aufnehmen muss der Spieler die Lage des Balls kennzeichnen. Er muss den aufgenommenen Ball an eine Stelle innerhalb einer Schlägerlänge von seiner ursprünglichen Lage und nicht näher zum Loch hinlegen, die nicht in einem Hindernis oder auf einem Grün ist.

Ein Spieler darf seinen Ball nur einmal hinlegen und er ist im Spiel nachdem er hingelegt wurde (Regel 20-4). Kommt der hingelegte Ball nicht auf der Stelle zur Ruhe, auf die er hingelegt wurde, findet Regel 20-3d Anwendung. Wenn der Ball auf der Stelle zur Ruhe kommt, auf die er hingelegt wurde und sich anschließend bewegt, so ist dies straflos, und der Ball muss gespielt werden, wie er liegt, es sei denn, die Vorschriften einer anderen Regel finden Anwendung.

Versäumt es der Spieler, die Lage des Balls vor dem Aufnehmen zu kennzeichnen, bewegt die Markierung bevor er den Ball zurück ins Spiel bringt oder bewegt er den Ball auf andere Art und Weise, rollt ihn z. B. mit dem Schläger, zieht er sich einen Strafschlag zu.

Anmerkung: „Kurz gemähte Fläche“ beschreibt jedes Gebiet auf dem Platz, einschließlich Wege durch das Rough, das auf Fairwayhöhe oder kürzer gemäht ist."

Also - lediglich die lapidare Aussage "heute spielen wir mit Besserlegen" ist KEINE gültige Platzregel. Stattdessen muss allen Spielern das Verfahren und die Gültigkeit der Regel zuvor bekannt gemacht werden. Das Datum ist dabei nicht bzw. nur nebenranging entscheidend... (tk)
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Wir berichten an dieser Stelle ja nicht nur über Golfregeln - auch möchten wir zum Teil langjährige Mythen aus der Welt schaffen. Einer dieser Selbstläufer ist beispielsweise das Thema Besserlegen in der Zeit November bis April. Hier herrscht manchmal weitläufig die Meinung, dass dieses in dem Zeitraum automatisch gilt - doch weit gefehlt...

Im Handbuch EGA-Vorgabensystem 2016-2019 gibt es hierzu einen ganzen Absatz, der sich mit diesem Thema beschäftigt. Kurz zusammengefasst heißt es dort, dass in dem o.g. Zeitraum eine Spielleitung auch vorgabewirksam spielen kann, wenn mit Besserlegen gespielt wird - ohne dass eine Einverständniserklärung des Landesverbandes eingeholt werden muss. Im Umkehrschluss bedeutet dieses, dass außerhalb dieses Zeitraumes der Landesverband der Vorgabewirksamkeit des Wettspiels explizit zustimmen muss. Das ist alles - mehr hat der genannte Zeitraum nicht zu sagen.

In beiden Fällen bedeutet dieses aber trotzdem immer, dass die Spielleitung die Sonderplatzregel den Spielern VOR dem Wettspiel bekannt machen muss und zwar in folgendem Wortlaut (Auszug aus den Musterplatzregeln):

Ein auf einer kurz gemähten Fläche im Gelände liegender Ball darf straflos aufgenommen und gereinigt werden. Vor dem Aufnehmen muss der Spieler die Lage des Balls kennzeichnen. Er muss den aufgenommenen Ball an eine Stelle innerhalb einer Schlägerlänge von seiner ursprünglichen Lage und nicht näher zum Loch hinlegen, die nicht in einem Hindernis oder auf einem Grün ist.

Ein Spieler darf seinen Ball nur einmal hinlegen und er ist im Spiel nachdem er hingelegt wurde (Regel 20-4). Kommt der hingelegte Ball nicht auf der Stelle zur Ruhe, auf die er hingelegt wurde, findet Regel 20-3d Anwendung. Wenn der Ball auf der Stelle zur Ruhe kommt, auf die er hingelegt wurde und sich anschließend bewegt, so ist dies straflos, und der Ball muss gespielt werden, wie er liegt, es sei denn, die Vorschriften einer anderen Regel finden Anwendung.

Versäumt es der Spieler, die Lage des Balls vor dem Aufnehmen zu kennzeichnen, bewegt die Markierung bevor er den Ball zurück ins Spiel bringt oder bewegt er den Ball auf andere Art und Weise, rollt ihn z. B. mit dem Schläger, zieht er sich einen Strafschlag zu.

Anmerkung: „Kurz gemähte Fläche“ beschreibt jedes Gebiet auf dem Platz, einschließlich Wege durch das Rough, das auf Fairwayhöhe oder kürzer gemäht ist.

Also - lediglich die lapidare Aussage heute spielen wir mit Besserlegen ist KEINE gültige Platzregel. Stattdessen muss allen Spielern das Verfahren und die Gültigkeit der Regel zuvor bekannt gemacht werden. Das Datum ist dabei nicht bzw. nur nebenranging entscheidend... (tk)

 

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Franz RimmeleRimmele Evi Jürgen Lotter. Bitte mal lesen 👍👍

Das Markieren des Balles wird bei uns leider als überflüssiger Luxus angesehen. Und eine so detaillierte Ausschreibung habe ich auch leider noch nie gesehen. :‘(

Das war gestern bei uns auch die Frage: Gehört das Vorgrün zur kurz gemähten Fläche bzw. zum Gelände??? Danke schon mal im Voraus!

4 Wochen her

Golf Rules

Guenter wollte von uns wissen:

"Innerhalb eines wasserhindernisses wird vom greenkeeper für bauarbeiten ein sandhaufen aufgeschüttet, was nach den regeln GUR ist. Wie verfahre ich wenn der ball auf dem Sandhaufen liegt? Straflos oder lt Wasserregel? Was ist stärker? Finde dazu keine decision.

die selbe frage B: es wurde etwas blau gesteckt wobei sich ein teil der blau gesteckten fläche mit den outpfählen kreuzt, also eigentlich im out liegt? was ist stärker wenn der ball zwar in blau aber eigentlich im out liegt? out oder blau?"

Bei der Beantwortung der ersten Frage hilft uns R25-1b:

"Ausgenommen der Ball ist in einem Wasserhindernis oder seitlichem Wasserhindernis, darf ein Spieler von Behinderung durch einen ungewöhnlich beschaffenen Boden folgendermaßen Erleichterung in Anspruch nehmen: (...)"

Boden in Ausbesserung (GuR) ist ungewöhnlich beschaffener Boden (vgl. Definition). Im Wasserhindernis erhält ein Spieler keine straflose Erleichterung von ungewöhnlich beschaffenem Boden. Liegt ein Ball also im Wasserhindernis auf ungewöhnlich beschaffenen Boden, kann der Spieler nach Regel 26-1 (Wasserhindernisse) verfahren oder den Ball spielen wie er liegt.

Hier geht die Wasserhindernisregel vor.

Ähnlich ist es mit Aus. Der Ball wird innerhalb der Grenzen des Platzes gespielt. Ist er außerhalb, ist es egal, ob dort (versehentlich) noch etwas anderes markiert ist, der Ball ist im Aus. Und dann gilt Regel R27.
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Guenter wollte von uns wissen:

Innerhalb eines wasserhindernisses wird vom greenkeeper für bauarbeiten ein sandhaufen aufgeschüttet, was nach den regeln GUR ist. Wie verfahre ich wenn der ball auf dem Sandhaufen liegt? Straflos oder lt Wasserregel? Was ist stärker? Finde dazu keine decision.

die selbe frage B: es wurde etwas blau gesteckt wobei sich ein teil der blau gesteckten fläche mit den outpfählen kreuzt, also eigentlich im out liegt? was ist stärker wenn der ball zwar in blau aber eigentlich im out liegt? out oder blau?

Bei der Beantwortung der ersten Frage hilft uns R25-1b: 

Ausgenommen der Ball ist in einem Wasserhindernis oder seitlichem Wasserhindernis, darf ein Spieler von Behinderung durch einen ungewöhnlich beschaffenen Boden folgendermaßen Erleichterung in Anspruch nehmen: (...)

Boden in Ausbesserung (GuR) ist ungewöhnlich beschaffener Boden (vgl. Definition). Im Wasserhindernis erhält ein Spieler keine straflose Erleichterung von ungewöhnlich beschaffenem Boden. Liegt ein Ball also im Wasserhindernis auf ungewöhnlich beschaffenen Boden, kann der Spieler nach Regel 26-1 (Wasserhindernisse) verfahren oder den Ball spielen wie er liegt. 

Hier geht die Wasserhindernisregel vor.

Ähnlich ist es mit Aus. Der Ball wird innerhalb der Grenzen des Platzes gespielt. Ist er außerhalb, ist es egal, ob dort (versehentlich) noch etwas anderes markiert ist, der Ball ist im Aus. Und dann gilt Regel R27.

 

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Was genau heißt „GuR“?

4 Wochen her

Golf Rules

Eine Frage erreichte uns aus Mönchengladbach:

"Heute passierte folgendes auf dem Grün. Spieler nimmt seinen Ball auf und hat diesen markiert. Nach dem er wieder aufrecht steht, fällt ihm der Ball versehentlich aus der Hand. Der Ball fällt auf den Marker welcher sich dadurch leicht bewegt. Wie ist die Regelentscheidung?"

Das hat einen Strafschlag zur Folge und der Ballmarker muss zurückgelegt werden, denn die

Decision des Tages

sagt uns:

Decision D20-1/5.5
"Ballmarker durch Spieler versehentlich bewegt"

Frage:
Ein Spieler kennzeichnet die Lage seines Balls auf dem Grün und nimmt ihn auf. Als er an der Reihe ist zu spielen, kann er seinen Ballmarker nicht mehr finden. Er bemerkt, dass der Ballmarker an seiner Schuhsohle haftet und schließt daraus, dass er versehentlich auf den Ballmarker getreten war, als er seinem Partner beim Ausrichten zu dessen Putt behilflich war. Wie ist die Regelentscheidung?

Antwort:
Der Spieler hat sich einen Strafschlag für Verstoß gegen Regel 20-1 zugezogen. Nach dieser Regel muss die Lage eines Balls gekennzeichnet werden, bevor er aufgenommen wird. Und dies ist so zu verstehen, dass der Ballmarker solange an der richtigen Stelle bleiben muss, bis der Ball zurückgelegt wird. Der Spieler muss den Ball so nahe wie möglich dem Ort, an dem er ursprünglich gelegen hatte, jedoch nicht näher zum Loch, hinlegen – Regel 20-3c.

Gemäß dem letzten Absatz von Regel 20-1 ist ein Spieler nur dann von Strafe befreit, wenn der Ballmarker beim Aufnehmen des Balls oder beim Kennzeichnen seiner Lage versehentlich bewegt wird. In diesem Fall ist der Ballmarker jedoch nicht während einer solchen Handlung bewegt worden.

Anders wäre es, wenn der Ballmarker nur "gewackelt" hätte ohne sich zu bewegen. Das wäre straflos gewesen. Bewegen ist hier nach der Definition "Bewegen, bewegt" auszulegen, sprich, die Lage verlassen und anderswo - und wenn nur 1mm entfernt - zur Ruhe kommen.

Nachtrag: Durch Platzregel oder bei Spielen unter den Regeln zB der DGV- / Landesverband-Hardcard können die Regeln R18-2, 18-3 und 20-1 abgeändert werden. Das versehentliche Bewegen des Balls oder Ballmarkers ist dann straflos, Ball oder Marker sind zurückzulegen.

In der Hardcard lautet die entsprechende Platzregel wie folgt:
"Liegt der Ball eines Spielers auf dem Grün, ist es straflos, wenn der Ball oder der Ballmarker unbeabsichtigt durch den Spieler, seinen Partner, seinen Gegner oder einen ihrer Caddies oder ihre Ausrüstung bewegt wird.
Der bewegte Ball oder Ballmarker muss, wie in den Regeln 18-2, 18-3 und 20-1 vorgeschrieben, zurückgelegt werden. Diese Platzregel gilt ausschließlich, wenn der Ball des Spielers oder sein Ballmarker auf dem Grün liegt und jede Bewegung unabsichtlich ist.
Anmerkung: Wird festgestellt, dass der Ball des Spielers auf dem Grün durch Wind, Wasser oder irgend eine andere natürlichen Ursache, wie zum Beispiel die Schwerkraft, bewegt wurde, muss der Ball vom neuen Ort gespielt werden. Ein Ballmarker wird zurückgelegt, wenn er unter diesen Umständen bewegt wurde."
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Eine Frage erreichte uns aus Mönchengladbach:

Heute passierte folgendes auf dem Grün. Spieler nimmt seinen Ball auf und hat diesen markiert. Nach dem er wieder aufrecht steht, fällt ihm der Ball versehentlich aus der Hand. Der Ball fällt auf den Marker welcher sich dadurch leicht bewegt. Wie ist die Regelentscheidung?

Das hat einen Strafschlag zur Folge und der Ballmarker muss zurückgelegt werden, denn die

Decision des Tages 

sagt uns:

Decision D20-1/5.5
Ballmarker durch Spieler versehentlich bewegt

Frage:
Ein Spieler kennzeichnet die Lage seines Balls auf dem Grün und nimmt ihn auf. Als er an der Reihe ist zu spielen, kann er seinen Ballmarker nicht mehr finden. Er bemerkt, dass der Ballmarker an seiner Schuhsohle haftet und schließt daraus, dass er versehentlich auf den Ballmarker getreten war, als er seinem Partner beim Ausrichten zu dessen Putt behilflich war. Wie ist die Regelentscheidung?

Antwort:
Der Spieler hat sich einen Strafschlag für Verstoß gegen Regel 20-1 zugezogen. Nach dieser Regel muss die Lage eines Balls gekennzeichnet werden, bevor er aufgenommen wird. Und dies ist so zu verstehen, dass der Ballmarker solange an der richtigen Stelle bleiben muss, bis der Ball zurückgelegt wird. Der Spieler muss den Ball so nahe wie möglich dem Ort, an dem er ursprünglich gelegen hatte, jedoch nicht näher zum Loch, hinlegen – Regel 20-3c. 

Gemäß dem letzten Absatz von Regel 20-1 ist ein Spieler nur dann von Strafe befreit, wenn der Ballmarker beim Aufnehmen des Balls oder beim Kennzeichnen seiner Lage versehentlich bewegt wird. In diesem Fall ist der Ballmarker jedoch nicht während einer solchen Handlung bewegt worden.

Anders wäre es, wenn der Ballmarker nur gewackelt hätte ohne sich zu bewegen. Das wäre straflos gewesen. Bewegen ist hier nach der Definition Bewegen, bewegt auszulegen, sprich, die Lage verlassen und anderswo - und wenn nur 1mm entfernt - zur Ruhe kommen.

Nachtrag: Durch Platzregel oder bei Spielen unter den Regeln zB der DGV- / Landesverband-Hardcard können die Regeln R18-2, 18-3 und 20-1 abgeändert werden. Das versehentliche Bewegen des Balls oder Ballmarkers ist dann straflos, Ball oder Marker sind zurückzulegen.

In der Hardcard lautet die entsprechende Platzregel wie folgt: 
Liegt der Ball eines Spielers auf dem Grün, ist es straflos, wenn der Ball oder der Ballmarker unbeabsichtigt durch den Spieler, seinen Partner, seinen Gegner oder einen ihrer Caddies oder ihre Ausrüstung bewegt wird.
Der bewegte Ball oder Ballmarker muss, wie in den Regeln 18-2, 18-3 und 20-1 vorgeschrieben, zurückgelegt werden. Diese Platzregel gilt ausschließlich, wenn der Ball des Spielers oder sein Ballmarker auf dem Grün liegt und jede Bewegung unabsichtlich ist.
Anmerkung: Wird festgestellt, dass der Ball des Spielers auf dem Grün durch Wind, Wasser oder irgend eine andere natürlichen Ursache, wie zum Beispiel die Schwerkraft, bewegt wurde, muss der Ball vom neuen Ort gespielt werden. Ein Ballmarker wird zurückgelegt, wenn er unter diesen Umständen bewegt wurde.

 

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Wie ist die Regel, wenn ein Mitspieler meinen Ballmarker unter dem Schuh oder verschoben hat?

Mein Gott, was muss man alles geraucht haben, um sich solche Regeln auszudenken. 😱

Verstehe ich die Antwort richtig, so muss ich zum Ausrichten des Ballmarkers zuerst den Ball wieder ablegen auf dem Grün, bevor ich mit dem Ausrichten des Ballmarkers beginne? (vgl Frage/Beitrag v. 12.4.)

4 Wochen her

Golf Rules

Der Ball lag spielbar im Bunker aber der Spieler hat zu gut gefrühstückt - zack ist es passiert: Leicht getoppt verschwindet der Ball aus dem Bunker ins hinter dem Grün liegende Aus.

Doch was nun? Gespielt werden muss vom letzten Ort, also aus dem Bunker. Dort ist der Ball fallen zu lassen. Doch darf ich vorher harken? Bei der Beantwortung der Frage hilft unsere

Decision des Tages:

Decision D3-4/37
"Aus einem Bunker gespielter Ball ist im Aus oder verloren; Spieler prüft die Beschaffenheit des Bunkers oder ebnet Fußabdrücke im Bunker ein, bevor er einen anderen Ball in dem Bunker fallen lässt"

Frage:
Ein Spieler spielt aus einem Bunker und sein Ball kommt im Aus zur Ruhe oder ist verloren. Er ebnet seine Fußabdrücke im Bunker an der Stelle ein, an der er einen Ball nach Regel 27-1 fallen lassen muss oder aber er macht einige Übungsschwünge, bevor er einen Ball nach Regel 27-1 fallen lässt und berührt dabei Sand im Bunker. Hat der Spieler gegen Regel 13-4 verstoßen?

Antwort:
Nein. Die Verbote in Regel 13-4 kommen nur dann zur Anwendung, wenn der Ball des Spielers im Hindernis ist oder wenn er aus dem Hindernis aufgenommen wurde und im Hindernis fallen gelassen oder hingelegt werden darf. In diesem Fall wurde der Ball des Spielers nicht aus dem Hindernis aufgenommen, sondern er ist aus dem Hindernis gespielt worden.

Zudem ist ein Spieler gemäß Ausnahme 2 zu Regel 13-4 ohne Einschränkung dazu berechtigt, Sand oder Erdreich in einem Hindernis einzuebnen, nachdem er seinen Ball aus dem Hindernis gespielt hat. Dieses Recht hat Vorrang vor jeder davon abweichenden Regelung in anderen Regeln, einschließlich Regel 13-2.
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Der Ball lag spielbar im Bunker aber der Spieler hat zu gut gefrühstückt - zack ist es passiert: Leicht getoppt verschwindet der Ball aus dem Bunker ins hinter dem Grün liegende Aus. 

Doch was nun? Gespielt werden muss vom letzten Ort, also aus dem Bunker. Dort ist der Ball fallen zu lassen. Doch darf ich vorher harken? Bei der Beantwortung der Frage hilft unsere 

Decision des Tages:

Decision D3-4/37
Aus einem Bunker gespielter Ball ist im Aus oder verloren; Spieler prüft die Beschaffenheit des Bunkers oder ebnet Fußabdrücke im Bunker ein, bevor er einen anderen Ball in dem Bunker fallen lässt

Frage:
Ein Spieler spielt aus einem Bunker und sein Ball kommt im Aus zur Ruhe oder ist verloren. Er ebnet seine Fußabdrücke im Bunker an der Stelle ein, an der er einen Ball nach Regel 27-1 fallen lassen muss oder aber er macht einige Übungsschwünge, bevor er einen Ball nach Regel 27-1 fallen lässt und berührt dabei Sand im Bunker. Hat der Spieler gegen Regel 13-4 verstoßen?

Antwort:
Nein. Die Verbote in Regel 13-4 kommen nur dann zur Anwendung, wenn der Ball des Spielers im Hindernis ist oder wenn er aus dem Hindernis aufgenommen wurde und im Hindernis fallen gelassen oder hingelegt werden darf. In diesem Fall wurde der Ball des Spielers nicht aus dem Hindernis aufgenommen, sondern er ist aus dem Hindernis gespielt worden. 

Zudem ist ein Spieler gemäß Ausnahme 2 zu Regel 13-4 ohne Einschränkung dazu berechtigt, Sand oder Erdreich in einem Hindernis einzuebnen, nachdem er seinen Ball aus dem Hindernis gespielt hat. Dieses Recht hat Vorrang vor jeder davon abweichenden Regelung in anderen Regeln, einschließlich Regel 13-2.

1 Monat her

Golf Rules

Wir diskutieren in unserem Forum ja nicht nur über Golfregeln, sondern sprechen hin und wieder auch einmal über Themen der Platzvorbereitung bzw. dessen Auswirkungen auf das Spiel.

Heute haben wir ein schönes Beispiel, wie man es beim Setzen der Tees auf den Abschlägen den Spielern (in diesem Fall Spielerinnen) schwerer als nötig machen kann. Wenn man bedenkt, dass die Spielbahn im ersten Teil in einem Linksbogen verläuft, dann wird die Mehrzahl der Spielerinnen den Ball auf der rechten Seite des Abschlages aufteen und versuchen mit einem leichten Draw dem Bahnenverlauf zu folgen.

Auch hierzu sei noch einmal auf die Hinweise aus dem Spiel- und Wettspielhandbuch des DGV verwiesen (Kap. 12.4 "Platzierung der Abschlagmarkierungen):
- Abschlagmarkierungen sollten so ausgeglichen gesetzt werden, dass die effektive Spiellänge des Platzes von Tag zu Tag in etwa gleich bleibt
- Witterungsbedingt sollten die Abschlagmarkierungen vor oder hinter den Messpunkt gesetzt werden, sodass bei Nässe das fehlende oder verminderte Ausrollen des Balls durch nach vorne gesetzte Abschlagmarkierungen ausgeglichen wird (dabei ist unbedingt die Vorgabewirksamkeit zu beachten - also maximal 10 Meter vor oder hinter dem Messpunkt und maximal +/- 100 Meter Abweichung auf der gesamten Runde)
- Beim Setzen der Abschlagmarkierungen sollte beachtet werden, dass die durch sie gebildete Abschlagslinie stets rechtwinklig zur gedachten Spiellinie liegt; zur besseren orientierung sollten diese nicht mehr als 6 Schritte auseinander liegen

Soweit, so gut - aber in dem Beispiel wird durch den Messpunkt und der Platzierung der Abschlagmarkierungen im selben Bereich ein Großteil der zur Verfügung stehenden rechten Abschlagfläche nahezu unnutzbar.

Im Winterbetrieb ist dieses sicherlich vertretbar - ansonsten sollte eine solche Positionierung des Abschlags aber dringlichst vermieden werden. (tk)
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Wir diskutieren in unserem Forum ja nicht nur über Golfregeln, sondern sprechen hin und wieder auch einmal über Themen der Platzvorbereitung bzw. dessen Auswirkungen auf das Spiel. 

Heute haben wir ein schönes Beispiel, wie man es beim Setzen der Tees auf den Abschlägen den Spielern (in diesem Fall Spielerinnen) schwerer als nötig machen kann. Wenn man bedenkt, dass die Spielbahn im ersten Teil in einem Linksbogen verläuft, dann wird die Mehrzahl der Spielerinnen den Ball auf der rechten Seite des Abschlages aufteen und versuchen mit einem leichten Draw dem Bahnenverlauf zu folgen.

Auch hierzu sei noch einmal auf die Hinweise aus dem Spiel- und Wettspielhandbuch des DGV verwiesen (Kap. 12.4 Platzierung der Abschlagmarkierungen):
- Abschlagmarkierungen sollten so ausgeglichen gesetzt werden, dass die effektive Spiellänge des Platzes von Tag zu Tag in etwa gleich bleibt
- Witterungsbedingt sollten die Abschlagmarkierungen vor oder hinter den Messpunkt gesetzt werden, sodass bei Nässe das fehlende oder verminderte Ausrollen des Balls durch nach vorne gesetzte Abschlagmarkierungen ausgeglichen wird (dabei ist unbedingt die Vorgabewirksamkeit zu beachten - also maximal 10 Meter vor oder hinter dem Messpunkt und maximal +/- 100 Meter Abweichung auf der gesamten Runde)
- Beim Setzen der Abschlagmarkierungen sollte beachtet werden, dass die durch sie gebildete Abschlagslinie stets rechtwinklig zur gedachten Spiellinie liegt; zur besseren orientierung sollten diese nicht mehr als 6 Schritte auseinander liegen

Soweit, so gut - aber in dem Beispiel wird durch den Messpunkt und der Platzierung der Abschlagmarkierungen im selben Bereich ein Großteil der zur Verfügung stehenden rechten Abschlagfläche nahezu unnutzbar.

Im Winterbetrieb ist dieses sicherlich vertretbar - ansonsten sollte eine solche Positionierung des Abschlags aber dringlichst vermieden werden. (tk)

1 Monat her

Golf Rules

Ein weit verbreiteter Mythos hat mit dem Bedienen der Fahne zu tun. Sicherlich hat jeder im Laufe seiner "Ausbildung" gelernt, dass der Flaggenstock bei einem Schlag auf dem Grün nicht durch den Ball berührt werden darf. Ist das Loch zu weit entfernt, dann kann man sich den Flaggenstock bedienen lassen.

Wie aber ist das mit einem Schlag, der von außerhalb des Grün zu spielen ist? Weitläufig hält sich hier die Meinung "rein oder raus" - dem ist aber nicht so...

Der erste Satz in Regel 17-1 "Flaggenstock bedient, entfernt oder hochgehalten" ist entscheidend: "Vor dem Schlag von irgendeiner Stelle auf dem Platz darf der Spieler den Flaggenstock bedienen, entfernen oder zum Anzeigen der Lage des Lochs hochhalten lassen.". Sprich - auch in dem Beispiel auf dem Bild darf man den Flaggenstock bedienen lassen.

Aber Achtung - wurde der Flaggenstock nicht bedient, entfernt oder hochgehalten, bevor der Spieler einen Schlag macht, darf er nicht während des Schlags oder wenn der Ball des Spielers in Bewegung ist, bedient, entfernt oder hochgehalten werden, falls dies die Bewegung des Balls beeinflussen könnte. (tk)
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Ein weit verbreiteter Mythos hat mit dem Bedienen der Fahne zu tun. Sicherlich hat jeder im Laufe seiner Ausbildung gelernt, dass der Flaggenstock bei einem Schlag auf dem Grün nicht durch den Ball berührt werden darf. Ist das Loch zu weit entfernt, dann kann man sich den Flaggenstock bedienen lassen.

Wie aber ist das mit einem Schlag, der von außerhalb des Grün zu spielen ist? Weitläufig hält sich hier die Meinung rein oder raus - dem ist aber nicht so...

Der erste Satz in Regel 17-1 Flaggenstock bedient, entfernt oder hochgehalten ist entscheidend: Vor dem Schlag von irgendeiner Stelle auf dem Platz darf der Spieler den Flaggenstock bedienen, entfernen oder zum Anzeigen der Lage des Lochs hochhalten lassen.. Sprich - auch in dem Beispiel auf dem Bild darf man den Flaggenstock bedienen lassen. 

Aber Achtung - wurde der Flaggenstock nicht bedient, entfernt oder hochgehalten, bevor der Spieler einen Schlag macht, darf er nicht während des Schlags oder wenn der Ball des Spielers in Bewegung ist, bedient, entfernt oder hochgehalten werden, falls dies die Bewegung des Balls beeinflussen könnte. (tk)

 

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Danke für die Erläuterung! Ich finde, dass mit dem nicht bedienten Flaggenstock bei Ball in Bewegung (letzter Absatz oben) sollte man 2019 gleich mit ändern! Typisches Szenario: Anfänger-Turnier. Die Flagge wurde abseits vom Loch abgelegt. Trotzdem schafft es ein noch ungeübter Anfänger, den Putt so zu "verballern", dass er sich auf den abgelegten Flagggenstock zu bewegt. Diesen darf man jetzt nicht einfach wegnehmen - obwohl das 2 Strafschläge bedeutet. Regel 17-3 und Decision 17-3/3 Das widerspricht meinem Empfinden als "Gentlemen Sport", da ich versuche, meinem Mitspieler Strafschläge zu ersparen. So wie ich ihn/sie beispielsweise darauf aufmerksam mache, wenn er/sie zu weit vorne aufgeteet hat oder nach dem Versetzen des Ballmarkers offensichtlich vergisst, diesen wieder zurück zu versetzen.

Nach bisher nicht näher zu verifizierenden Informationen soll das zwingende „Bedienen des Flaggenstocks“ auch den Regeländerungen „zum Opfer fallen“, d.h., dass er sogar beim Putten auf dem Grün nicht mehr zwingend aus dem Loch genommen werden muss...🏌🏻‍♂️ Schönes Spiel! ⛳️

Ich dachte die Fahne darf nie rausgezogen werden, da diese sonst nicht mehr als Vogelscheuche zu erkennen ist 🤔

1 Monat her

Golf Rules

Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Heute in "Golf-Rules am Sonntag": das Wasserhindernis ist tot - es lebe die "Penalty Area"...

Penalty Areas werden durch die schon jetzt bekannten Farben „gelb“ und „rot“ definiert und ersetzen die bisher bekannten Wasserhindernisse (umgangssprachlich "frontal") oder das seitliche Wasserhindernis.

Auf vielen Plätzen werden schon heute aus verschiedenen Gründen Bereiche als seitliches Wasserhindernissen markiert, auch wenn dieses in den Regeln nicht erlaubt ist. Per Definition muss heute ein als „Wasserhindernis“ festgelegter Bereich Wasser führen oder er muss explizit zu diesem Zweck vorgesehen sein.

Der Spielausschuss kann zukünftig entscheiden: er wird / kann die bestehenden Bereiche (Wasserhindernisse) weiterhin unverändert belassen und zusätzlich beliebige weitere Bereiche auf dem Platz als Penalty Area festlegen, auch wenn diese kein Wasser führen (z.B. auch Gebiete wie Wald, Schonflächen, Wüsten, Dschungel, Lavafelsen, o.ä ). Dabei kann er die Farbe der „Penalty Area“ (gelb oder rot) wählen.

Das bekannte Erleichterungsverfahren vom Wasserhindernis bzw. seitlichem Wasserhindernis wird dabei im Wesentlichen übernommen.

#RulesOfGolf2019
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Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Heute in Golf-Rules am Sonntag: das Wasserhindernis ist tot - es lebe die Penalty Area...

Penalty Areas werden durch die schon jetzt bekannten Farben „gelb“ und „rot“ definiert und ersetzen die bisher bekannten Wasserhindernisse (umgangssprachlich frontal) oder das seitliche Wasserhindernis. 

Auf vielen Plätzen werden schon heute aus verschiedenen Gründen Bereiche als seitliches Wasserhindernissen markiert, auch wenn dieses in den Regeln nicht erlaubt ist. Per Definition muss heute ein als „Wasserhindernis“ festgelegter Bereich Wasser führen oder er muss explizit zu diesem Zweck vorgesehen sein. 

Der Spielausschuss kann zukünftig entscheiden: er wird / kann die bestehenden Bereiche (Wasserhindernisse) weiterhin unverändert  belassen und zusätzlich beliebige weitere Bereiche auf dem Platz als Penalty Area festlegen, auch wenn diese kein Wasser führen (z.B. auch Gebiete wie Wald, Schonflächen, Wüsten, Dschungel, Lavafelsen, o.ä ). Dabei kann er die Farbe der „Penalty Area“ (gelb oder rot) wählen. 

Das bekannte Erleichterungsverfahren vom Wasserhindernis bzw. seitlichem Wasserhindernis wird dabei im Wesentlichen übernommen.

#RulesOfGolf2019

1 Monat her

Golf Rules

Noch haben wir 2018 und daher gelten auch noch die aktuellen Golfregeln, wonach ein Ball aus Schulterhöhe fallen zu lassen ist:

Regel R20-2a sagt: "Der Spieler muss aufrecht stehen, mit ausgestrecktem Arm den Ball in Schulterhöhe halten und ihn fallen lassen."

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch unsere

Decision des Tages:

Decision D20-2a/2
Titel: Ball beim Fallenlassen eine Drehbewegung mitgeben

Frage:
Ein Spieler gibt seinem Ball beim Fallenlassen absichtlich eine Drehbewegung mit. Wie ist die Regelentscheidung?

Antwort:
Weil er den Ball nicht auf die vorgeschriebene Weise hat fallen lassen, hat sich der Spieler einen Strafschlag nach Regel 20-2a zugezogen, außer er behebt seinen Fehler nach Regel 20-6.
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Noch haben wir 2018 und daher gelten auch noch die aktuellen Golfregeln, wonach ein Ball aus Schulterhöhe fallen zu lassen ist:

Regel R20-2a sagt: Der Spieler muss aufrecht stehen, mit ausgestrecktem Arm den Ball in Schulterhöhe halten und ihn fallen lassen.

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch unsere 

Decision des Tages: 

Decision D20-2a/2
Titel: Ball beim Fallenlassen eine Drehbewegung mitgeben

Frage:
Ein Spieler gibt seinem Ball beim Fallenlassen absichtlich eine Drehbewegung mit. Wie ist die Regelentscheidung?

Antwort:
Weil er den Ball nicht auf die vorgeschriebene Weise hat fallen lassen, hat sich der Spieler einen Strafschlag nach Regel 20-2a zugezogen, außer er behebt seinen Fehler nach Regel 20-6.Image attachment

 

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Marc Görlich

Daaaanke 👌

1 Monat her

Golf Rules

Unser Leser Dirk fragte:

"Guten Morgen zusammen,

habe im Golfurlaub folgende Situation erlebt:

Eine Mitspielerin wollte eine Chip aufs Grün spielen, leider toppte sie den Ball und dieser schoss über das Grün, gleichzeitig rief eine weitere Mitspielerin die gegenüber stand „soll ich ihn aufhalten“, dass tat sie und so wurde der Ball vor einem Wasserhindernis „gerettet“.

Wie müsste hier im Wettspiel verfahren werden?

Danke und Viele Grüsse Dirk"

Hier haben wir im Grunde einen Fall von Ball in Bewegung abgelenkt oder aufgehalten durch nicht zum Spiel gehöriges, wenn unterstellt wird, dass es in einem Zählspielturnier gewesen wäre, R19-1. Spielzufall und der Ball ist zu spielen wie er liegt. Das gilt, wenn das ganze quasi überraschend gleichzeitig passiert ist. Aber: Soweit Du das erlaubt oder gar erwünscht hättest wäre es ein Fall von R1-2 und, da der Ball nicht im WH landete, auch ein bedeutender Vorteil, was zur Disqualifikation führt und jedenfalls mit zwei Strafschlägen sanktioniert ist.
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Unser Leser Dirk fragte:

Guten Morgen zusammen,

habe im Golfurlaub folgende Situation erlebt:

Eine Mitspielerin wollte eine Chip aufs Grün spielen, leider toppte sie den Ball und dieser schoss über das Grün, gleichzeitig rief eine weitere Mitspielerin die gegenüber stand „soll ich ihn aufhalten“, dass tat sie und so wurde der Ball vor einem Wasserhindernis „gerettet“.

Wie müsste hier im Wettspiel verfahren werden?

Danke und Viele Grüsse Dirk

Hier haben wir im Grunde einen Fall von Ball in Bewegung abgelenkt oder aufgehalten durch nicht zum Spiel gehöriges, wenn unterstellt wird, dass es in einem Zählspielturnier gewesen wäre, R19-1. Spielzufall und der Ball ist zu spielen wie er liegt. Das gilt, wenn das ganze quasi überraschend gleichzeitig passiert ist. Aber: Soweit Du das erlaubt oder gar erwünscht hättest wäre es ein Fall von R1-2 und, da der Ball nicht im WH landete, auch ein bedeutender Vorteil, was zur Disqualifikation führt und jedenfalls mit zwei Strafschlägen sanktioniert ist.

 

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Das ist eine ganz knifflige Sache. Wenn mir das passieren würde, wäre ich erst einmal demoralisiert. Wie kann sich jemand erdreisten, den Ball eines Mitspielers aufzufangen. Ich glaube, hier wäre ich ziemlich sauer. Und dann ist das Spiel sowieso versaut. Aber dazu kommt dann auch noch der Ärger über mich selbst. Daß ich nicht regelsicher bin, daß ich glaube, aber nichts weiß..

1 Monat her

Golf Rules

Gabriele hatte neulich eine besondere Begegnung:

"Hallo, dieser Tage hat sich bei einer Runde Golf in Mallorca aus einem früheren Erlebnis unseres Flightpartners eine Frage ergeben: Nach dem Schlagen des Balls konnte er diesen zunächst nicht entdecken; erst nach genauerem Suchen und Hinschauen erkannte er seinen Ball, auf dem inzwischen eine Weinberg-Schnecke sich platziert hatte. Was ist in diesem Fall nun zu tun?? Entfernt man das Tier, bewegt sich der Ball. Spielt man den Ball, wird das Tier voraussichtlich getötet. Warten, bis die Schnecke wieder runtergeht vom Ball, kann den Spielfluss erheblich aufhalten.
Was meint ihr?
Lieben Gruß von Gabriele"

Mal abgesehen davon, dass, wenn die Schnecke Zeit findet den Ball zu erklimmen auch ein Fall von R27-1 oder R6-7 vorliegen könnte haben wir folgende Antwort:

Schnecken sind den Golfregeln nach „nicht zum Spiel gehörig“, das heißt, sie genießen keinen Sonderstatus wie lose hinderliche Naturstoffe. Tatsächlich gibt es keine Regel, die die Schnecke davor schützt, mit dem Ball gespielt zu werden. Ball reinigen kommt hier auch nicht in Betracht, es sei denn, eine andere Regel erlaubt das. Mir würde da zum Beispiel die Winterplatzregel „Ball reinigen“ oder „Besser legen“ einfallen. Wie auch immer: Ist ein Fall nicht von den Regeln erfasst, kann man über R1-4, Billigkeit nachdenken. Ich persönlich würde hier nach Billigkeit das Entfernen der Schnecke (markieren, entfernen, nicht reinigen, ggf. zurücklegen) gestatten. Im Turnier würde das, da die Option Regelball mangels Willen zum Spielen ausfällt, nur mit einem Refereecall gehen. Daneben kann natürlich der Ball nach R28, Unspielbar, gespielt werden. Das dann aber mit Strafschlag.

Ihr habt eine Regelfrage? Immer her damit!

PS: Die Bilder wurden gestellt, keine Schnecke dafür gequält...
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Gabriele hatte neulich eine besondere Begegnung:

Hallo, dieser Tage hat sich bei einer Runde Golf in Mallorca aus einem früheren Erlebnis unseres Flightpartners eine Frage ergeben: Nach dem Schlagen des Balls konnte er diesen zunächst nicht entdecken; erst nach genauerem Suchen und Hinschauen erkannte er seinen Ball, auf dem inzwischen eine Weinberg-Schnecke sich platziert hatte. Was ist in diesem Fall nun zu tun?? Entfernt man das Tier, bewegt sich der Ball. Spielt man den Ball, wird das Tier voraussichtlich getötet. Warten, bis die Schnecke wieder runtergeht vom Ball, kann den  Spielfluss erheblich aufhalten.
Was meint ihr?
Lieben Gruß von Gabriele

Mal abgesehen davon, dass, wenn die Schnecke Zeit findet den Ball zu erklimmen auch ein Fall von R27-1 oder R6-7 vorliegen könnte haben wir folgende Antwort:

Schnecken sind den Golfregeln nach „nicht zum Spiel gehörig“, das heißt, sie genießen keinen Sonderstatus wie lose hinderliche Naturstoffe. Tatsächlich gibt es keine Regel, die die Schnecke davor schützt, mit dem Ball gespielt zu werden. Ball reinigen kommt hier auch nicht in Betracht, es sei denn, eine andere Regel erlaubt das. Mir würde da zum Beispiel die Winterplatzregel „Ball reinigen“ oder „Besser legen“ einfallen. Wie auch immer: Ist ein Fall nicht von den Regeln erfasst, kann man über R1-4, Billigkeit nachdenken. Ich persönlich würde hier nach Billigkeit das Entfernen der Schnecke (markieren, entfernen, nicht reinigen, ggf. zurücklegen) gestatten. Im Turnier würde das, da die Option Regelball mangels Willen zum Spielen ausfällt, nur mit einem Refereecall gehen. Daneben kann natürlich der Ball nach R28, Unspielbar, gespielt werden. Das dann aber mit Strafschlag.

Ihr habt eine Regelfrage? Immer her damit! 

PS: Die Bilder wurden gestellt, keine Schnecke dafür gequält...Image attachment

 

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Wielange habt Ihr denn gesucht ????denn Schnecken sind ja nicht die schnellsten😜😜😜😂😂😂😂😂😂

Da zeigt sich wieder, wie teilweise ,die Golfregel ein Unding ist.....Zum kaputtlachen 😂😂😂

1 Monat her

Golf Rules

Unsere Leserin Nicole möchte von uns folgendes wissen:

"Guten Morgen, ich hab mal wieder eine Regelfrage (Haben Sonntag das erste vorgabenwirksame Anfängerturnier und sollten wohl noch mal Regeln üben):
Folgendes passierte gestern an Loch 6 unsres neuen Platzes: Ich schlage ab und der Ball fliegt in einer schönen Kurve auf den hinteren Rand des Grüns. Der Boden hart und trocken und fällt dahinter Richtung Wasserhindernis ab, in das mein Ball dann scheinbar auch gerollt ist (was ich vom Abschlag aus wirklich nicht gedacht hätte). Mal abgesehen davon, dass ich einen provisorischen Ball hätte spielen sollen (worauf wir im Spiel nicht gekommen sind), wo müsste ich sonst droppen? Bei dem unteren Kreuz, also hinter dem Wasserhindernis, weil ich ja nicht näher zur Fahne droppen darf, oder bei kleineren Kreuz, weil das Hindernis ja "irgendwie" rum geht. Oder ginge nur der Provisorische Schlag. Und wie viel Strafschläge sind fällig?
Wann kommt ihr denn mal zu uns um den neuen Platz kennenzulernen?
Viele Grüße"

Ich habe zunächst in den Platzregeln des 9-Loch Golfplatzes in Achim nachgesehen; provisorische Bälle am Wasserhindernis sind dort nicht zugelassen, diese Option besteht also nicht.

Hier kommt es darauf an, wie das Wasserhindernis gekennzeichnet ist. Ohne Kennzeichnung ist es ein sogenanntes "frontales" Wasserhindernis, also genauso wie mit gelben Pflöcken.

Ich würde hier pflocken wie auf dem zweiten Bild, da sich so für Bälle, die zu lang waren aber den frontalen Teil des Wassers schon überspielt hatten die zusätzliche Möglichkeit des Droppens auf der Grünseite ergibt.

Aber zurück zur Frage:

Wird ein Ball in einem Wasserhindernis gefunden oder ist es bekannt oder so gut wie sicher, dass ein Ball, der nicht in dem Wasserhindernis gefunden wurde, in dem Wasserhindernis ist (wovon ich hier ausgehe), darf der Spieler mit einem Strafschlag

- nach Regel 27-1 unter Schlag und Distanzverlust verfahren, indem er einen Ball so nahe wie möglich der Stelle spielt, von der der ursprüngliche Ball zuletzt gespielt wurde (siehe Regel 20-5); oder (spielen vom letzten Ort, hier also dem Abschlag),

- einen Ball in beliebiger Entfernung hinter dem Wasserhindernis fallen lassen, wobei der Punkt, an dem der ursprüngliche Ball zuletzt die Grenze des Wasserhindernisses gekreuzt hat, auf gerader Linie zwischen dem Loch und der Stelle, an der der Ball fallen gelassen wird, liegen muss (hier also auf der blauen Linie in Bild 3); oder

- als zusätzliche Wahlmöglichkeiten nur dann, wenn der Ball zuletzt die Grenze eines seitlichen Wasserhindernisses (rot gekennzeichnet) gekreuzt hat, außerhalb des Wasserhindernisses einen Ball fallen lassen innerhalb zweier Schlägerlängen von dem Punkt und nicht näher zum Loch als der Punkt, an dem der ursprüngliche Ball zuletzt die Grenze des Wasserhindernisses gekreuzt hat (blaue, grünseitige Markierung), oder ein Punkt an der gegenüberliegenden Grenze des Wasserhindernisses, gleich weit vom Loch entfernt (macht hier keinen Sinn, da man ja wieder übers Wasser muss).
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Unsere Leserin Nicole möchte von uns folgendes wissen:

Guten Morgen, ich hab mal wieder eine Regelfrage (Haben Sonntag das erste vorgabenwirksame Anfängerturnier und sollten wohl noch mal Regeln üben):
Folgendes passierte gestern an Loch 6 unsres neuen Platzes: Ich schlage ab und der Ball fliegt in einer schönen Kurve auf den hinteren Rand des Grüns. Der Boden hart und trocken und fällt dahinter Richtung Wasserhindernis ab, in das mein Ball dann scheinbar auch gerollt ist (was ich vom Abschlag aus wirklich nicht gedacht hätte). Mal abgesehen davon, dass ich einen provisorischen Ball hätte spielen sollen (worauf wir im Spiel nicht gekommen sind), wo müsste ich sonst droppen? Bei dem unteren Kreuz, also hinter dem Wasserhindernis, weil ich ja nicht näher zur Fahne droppen darf, oder bei kleineren Kreuz, weil das Hindernis ja irgendwie rum geht. Oder ginge nur der Provisorische Schlag. Und wie viel Strafschläge sind fällig?
Wann kommt ihr denn mal zu uns um den neuen Platz kennenzulernen?
Viele Grüße

Ich habe zunächst in den Platzregeln des 9-Loch Golfplatzes in Achim nachgesehen; provisorische Bälle am Wasserhindernis sind dort nicht zugelassen, diese Option besteht also nicht.  

Hier kommt es darauf an, wie das Wasserhindernis gekennzeichnet ist. Ohne Kennzeichnung ist es ein sogenanntes frontales Wasserhindernis, also genauso wie mit gelben Pflöcken. 

Ich würde hier pflocken wie auf dem zweiten Bild, da sich so für Bälle, die zu lang waren aber den frontalen Teil des Wassers schon überspielt hatten die zusätzliche Möglichkeit des Droppens auf der Grünseite ergibt.

Aber zurück zur Frage:

Wird ein Ball in einem Wasserhindernis gefunden oder ist es bekannt oder so gut wie sicher, dass ein Ball, der nicht in dem Wasserhindernis gefunden wurde, in dem Wasserhindernis ist (wovon ich hier ausgehe), darf der Spieler mit einem Strafschlag 

- nach Regel 27-1 unter Schlag und Distanzverlust verfahren, indem er einen Ball so nahe wie möglich der Stelle spielt, von der der ursprüngliche Ball zuletzt gespielt wurde (siehe Regel 20-5); oder (spielen vom letzten Ort, hier also dem Abschlag),

- einen Ball in beliebiger Entfernung hinter dem Wasserhindernis fallen lassen, wobei der Punkt, an dem der ursprüngliche Ball zuletzt die Grenze des Wasserhindernisses gekreuzt hat, auf gerader Linie zwischen dem Loch und der Stelle, an der der Ball fallen gelassen wird, liegen muss (hier also auf der blauen Linie in Bild 3); oder 

- als zusätzliche Wahlmöglichkeiten nur dann, wenn der Ball zuletzt die Grenze eines seitlichen Wasserhindernisses (rot gekennzeichnet) gekreuzt hat, außerhalb des Wasserhindernisses einen Ball fallen lassen innerhalb zweier Schlägerlängen von dem Punkt und nicht näher zum Loch als der Punkt, an dem der ursprüngliche Ball zuletzt die Grenze des Wasserhindernisses gekreuzt hat (blaue, grünseitige Markierung), oder ein Punkt an der gegenüberliegenden Grenze des Wasserhindernisses, gleich weit vom Loch entfernt (macht hier keinen Sinn, da man ja wieder übers Wasser muss).Image attachmentImage attachment

 

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Wenn der Ball auf dem grün aufgekommen ist und nicht direkt ins Wasser ging kannst du an der Stelle stoppen wo der Ball ins Wasser ging. Nur nicht näher zur Fahne und ein Strafschlsg

1 Monat her

Golf Rules

Und noch eine Frage eines unserer Leser - in Daniel Werthmanns Frage geht es um ein sehr häufig diskutiertes Verfahren, dem Messen der Entfernung Ball / Loch für die Sonderwertung „Nearest to the Pin“:

"Hallo ihr 2. Hatte heute ein kleines Turnier bei dem es eine nearst To the Pin Wertung gab. Auf dem Grün lag bei den Schreibtafeln ein Zollstock. Ich habe meine Ball markiert und wollt nun den Abstand zwischen meinem Marker und dem Loch messen. Mein Mitspieler (Liga hcp 2) meinte das es verboten ist die Länge so zu messen. Mir ist von einer solchen Regel nichts bekannt. Sonst gäbe es ja nicht R18-6. oder ?????"

Generell kann die diese Frage sehr schnell beantwortet werden, wenn in dem Wettspiel Entfernungsmesser zugelassen sind. Falls nämlich ja, dann darf nach der Platzregel "Ein Spieler darf Enfernungsinformatinen durch die Verwen­dung eines Enfernungsmessgerätes erlangen. [...]" ein Maßband für die Messung genutzt werden, da mit diesem ja keine anderen Umstände,die das Spiel beeinflussen könnten (z.B. Höhenunterschiede, Windgeschwindigkeiten, usw.) ermittelt werden können.

Als Einwand wird in der Diskussion dann häufig genannt, dass beim Messen mit dem Massband die Puttlinie berührt wird. Aber durch die Ausnahme in R16/1a(III) "Das Grün / Allgemein / Puttlinie berühren / Beim Nachmessen" ist der Messvorgang ausdrücklich von dieser Einschränkung ausgeschlossen.

Und falls es keine entsprechende Platzregel geben sollte, dann empfiehlt sich das Messen nach dem Puttversuch. In diesem Fall empfiehlt es sich den nachfolgenden Mustertext für „Nearest to the Pin“ aus dem Spiel-und-Wettspielhandbuch des DGV (S. 111) in die Wettspielbestimmungen aufzunehmen:

Mustertext für „Nearest to the Pin“:
„Nearest to the Pin auf Bahn <XY> für <Damen / Herren / Damen und Herren>. Es zählt der erste Schlag des Spielers auf diesem Loch. Der Ball muss auf dem Grün liegen. Die Entfernung zur Lochmitte darf gemessen werden, wenn alle Spieler der Gruppe das Loch beendet haben.“
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Und noch eine Frage eines unserer Leser - in Daniel Werthmanns Frage geht es um ein sehr häufig diskutiertes Verfahren, dem Messen der Entfernung Ball / Loch für die Sonderwertung „Nearest to the Pin“:

Hallo ihr 2. Hatte heute ein kleines Turnier bei dem es eine nearst To the Pin Wertung gab. Auf dem Grün lag bei den Schreibtafeln ein Zollstock. Ich habe meine Ball markiert und wollt nun den Abstand zwischen meinem Marker und dem Loch messen. Mein Mitspieler (Liga hcp 2) meinte das es verboten ist die Länge so zu messen. Mir ist von einer solchen Regel nichts bekannt. Sonst gäbe es ja nicht R18-6. oder ?????

Generell kann die diese Frage sehr schnell beantwortet werden, wenn in dem Wettspiel Entfernungsmesser zugelassen sind. Falls nämlich ja, dann darf nach der Platzregel Ein Spieler darf Enfernungsinformatinen durch die Verwen­dung eines Enfernungsmessgerätes erlangen. [...] ein Maßband für die Messung genutzt werden, da mit diesem ja keine anderen Umstände,die das Spiel beeinflussen könnten (z.B. Höhenunterschiede, Windgeschwindigkeiten, usw.) ermittelt werden können. 

Als Einwand wird in der Diskussion dann häufig genannt, dass beim Messen mit dem Massband die Puttlinie berührt wird. Aber durch die Ausnahme in R16/1a(III) Das Grün / Allgemein / Puttlinie berühren / Beim Nachmessen ist der Messvorgang ausdrücklich von dieser Einschränkung ausgeschlossen.

Und falls es keine entsprechende Platzregel geben sollte, dann empfiehlt sich das Messen nach dem Puttversuch. In diesem Fall empfiehlt es sich den nachfolgenden Mustertext für „Nearest to the Pin“ aus dem Spiel-und-Wettspielhandbuch des DGV (S. 111) in die Wettspielbestimmungen aufzunehmen:

Mustertext für „Nearest to the Pin“:
„Nearest to the Pin auf Bahn  für . Es zählt der erste Schlag des Spielers auf diesem Loch. Der Ball muss auf dem Grün liegen. Die Entfernung zur Lochmitte darf gemessen werden, wenn alle Spieler der Gruppe das Loch beendet haben.“

 

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Meist gibt es doch so Schilder, die man an die Stelle steckt wo der Ball lag oder ?!

Ächz. Manchmal ist Golf schon SEHR mühsam 🙄

Wird vom Lochrand oder von der Lochmitte gemessen?

1 Monat her

Golf Rules

Neulich auf einer anderen Golfseite bei Facebook kursierte dieses Bild eines - sich selbst als „Mad Scientist“ bezeichnenden Bastlers, der aufgrund zu viel Handgelenkseinsatz beim Chippen auf die Idee kam, die Lösung für Putter auch an sein Wedge zu basteln, damit getoppte Bälle der Vergangenheit angehören.

Funktionieren kann das, allein, erlaubt ist es nicht:

Anhang II der Golfregeln, genauer Anhang II-3 i sagt uns, dass Griffe von Golfschlägern - mit Ausnahme des Putters - einen runden Querschnitt haben müssen:

„Ausgenommen bei Puttern muss der Querschnitt von Schlägergriffen kreisförmig sein. Erlaubt ist nur eine durchgehende, gerade geringfügig hervortretende Verstärkung, die sich über die gesamte Länge des Griffs erstreckt und eine geringfügig gewölbte Spirale eines gewickelten Griffs oder der Nachbildung eines solchen.“

Das ist beim Superstrokegriff als Puttergriff aber nicht der Fall. Mag das ganze zum Training noch in Ordnung sein, wird es auf dem Platz dann heikel, denn nach R4-1a müssen Schläger in Form und Machart den Bestimmungen des Anhangs II enstprechen. Allein das Mitführen eines solchen Schlägers auf der Runde führt nach R4-2 zu zwei Strafschlägen pro Loch an dem der Spieler den Schläger mitführt, höchstens für zwei Löcher pro Runde im Zählspiel, oder Lochverlust im Lochspiel an den ersten zwei Löchern. Wird der Schläger benutzt ist der Spieler disqualifiziert. Passt dann ja mit dem „Mad Scientist“...
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Neulich auf einer anderen Golfseite bei Facebook kursierte dieses Bild eines - sich selbst als „Mad Scientist“ bezeichnenden Bastlers, der aufgrund zu viel Handgelenkseinsatz beim Chippen auf die Idee kam, die Lösung für Putter auch an sein Wedge zu basteln, damit getoppte Bälle der Vergangenheit angehören. 

Funktionieren kann das, allein, erlaubt ist es nicht:

Anhang II der Golfregeln, genauer Anhang II-3 i sagt uns, dass Griffe von Golfschlägern - mit Ausnahme des Putters - einen runden Querschnitt haben müssen:

„Ausgenommen bei Puttern muss der Querschnitt von Schlägergriffen kreisförmig sein. Erlaubt ist nur eine durchgehende, gerade geringfügig hervortretende Verstärkung, die sich über die gesamte Länge des Griffs erstreckt und eine geringfügig gewölbte Spirale eines gewickelten Griffs oder der Nachbildung eines solchen.“

Das ist beim Superstrokegriff als Puttergriff aber nicht der Fall. Mag das ganze zum Training noch in Ordnung sein, wird es auf dem Platz dann heikel, denn nach R4-1a müssen Schläger in Form und Machart den Bestimmungen des Anhangs II enstprechen. Allein das Mitführen eines solchen Schlägers auf der Runde führt nach R4-2 zu zwei Strafschlägen pro Loch an dem der Spieler den Schläger mitführt, höchstens für zwei Löcher pro Runde im Zählspiel, oder Lochverlust im Lochspiel an den ersten zwei Löchern. Wird der Schläger benutzt ist der Spieler disqualifiziert. Passt dann ja mit dem „Mad Scientist“...

 

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Beim "Mitführen" kleine Ergänzung. Soweit ich glaube zu wissen darf man den 15. Schläger oder illegale Schläger mitführen wenn man vor dem Start bekanntgibt dass man sie aus dem Spiel genommen hat und dann natürlich auch nie verwendet. Stimmt das?

Mal abgesehen davon, dass ein Puttergriff nicht die Benutzung der Handgelenke verhindert. Mir jedenfalls wäre das neu.

1 Monat her

Golf Rules

Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

"Golf-Rules am Sonntag" - das leidige Thema Etikette und die Verstösse durch die Mitspieler steht heute im Vordergrund.

Bisher hat die Spielleitung nur in besonders schwerwiegenden Verstössen gegen die Etikette nach R33-7 die Möglichkeit, den Spieler des Wettspiels zu disqualifizieren. Diese sehr harte und mitunter "dramatische" Strafe führt wahrscheinlich dazu, dass selten eine Spielleitung von dieser Gebrauch macht.

In dem neuen Regelwerk ab 2019 kann die Spielleitung nun Standards definieren, um die speziellen Bedürfnisse und lokalen Normen für korrektes Verhalten durchzusetzen. Durch die Definition eines "Verhaltenskodex" können Vorgaben gemacht werden und zudem Strafen definiert werden, die bei einem Verstoß angewandt werden (also z.B. zusätzlich zur DQ auch ein oder zwei Strafschläge bzw. Lochverlust).

#RulesOfGolf2019
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Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Golf-Rules am Sonntag - das leidige Thema Etikette und die Verstösse durch die Mitspieler steht heute im Vordergrund.

Bisher hat die Spielleitung nur in besonders schwerwiegenden Verstössen gegen die Etikette nach R33-7 die Möglichkeit, den Spieler des Wettspiels zu disqualifizieren. Diese sehr harte und mitunter dramatische Strafe führt wahrscheinlich dazu, dass selten eine Spielleitung von dieser Gebrauch macht.

In dem neuen Regelwerk ab 2019 kann die Spielleitung nun Standards definieren, um die speziellen Bedürfnisse und lokalen Normen für korrektes Verhalten durchzusetzen. Durch die Definition eines Verhaltenskodex können Vorgaben gemacht werden und zudem Strafen definiert werden, die bei einem Verstoß angewandt werden (also z.B. zusätzlich zur DQ auch ein oder zwei Strafschläge bzw. Lochverlust).

#RulesOfGolf2019

 

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Finde ich recht sinnvoll. Wenn ich dran denke, wie oft ich Divots zurück lege, die ich nicht selbst geschlagen habe... andererseits wird über den Platzzustand gejammert. Vielleicht würde sich damit zumindest ein bisschen was ändern. 🙂

Wäre super wenn viele Clubs das telefonieren auf der Runde bestrafen würden.

Es wird vielleicht darauf hinauslaufen, dass sich dann ein "Katalog" herausbilden wird, welcher diese Besonderheiten definiert und bewertet. Auch der DGV und die Landesverbände werden "Vorschläge" machen und es würde sich anbieten, dass die einzelnen Golfclub sich zumindest an diesem Rahmen orientieren (und wenn nötig um clubinterne Besonderheiten erweitern). Zu einer großen Verwirrung bei den Spielern könnte es kommen, wenn die "Strafen" in den Verbänden / Clubs unterschiedlich wären...

1 Monat her

Golf Rules

Und wo wir gestern doch schon beim Thema "Platzvorbereitung" waren - hier eine "sehr interessante" Fahnenposition. Doch wie sollten die Löcher / Fahnenpositionen denn eigentlich gesteckt werden?

Eine sehr gute Hilfe ist hier wieder einmal das "Spiel-und-Wettspielhandbuch" des DGV (www.golf.de/publish/binarydata/Spiel-und-Wettspielhandbuch_2016-2019.pdf). In dem Kapitel "12.5 Fahnenpositonen" ab Seite 267 sind die beachtenswerten Punkte beschrieben, z.B.

- das Design des Grüns - also der Platzierung des Lochs im Einklang mit den Möglichkeiten, die das Grün / Spielbahn bietet
- die Lochposition selber (also die Empfehlung von mind. 4 Schritte vom Grünrand / Gefälle entfernt
- Spielrichtung / Neigung der Lochumgebung (Lochposition nicht in Neigungen)
- der Zustand des Grüns bzgl. einer guten Beschaffenheit für die kurzen Putts rund um das Loch herum
- Ausgewogenheit (Verteilung links / rechts, Mitte / vorne / hinten)
- Änderung bei mehrtägigen Turnieren (unterschiedliche Positionen aber über alle Turniertage gleich schwer)
- Lochspiel / Zählspiel
- Regelkonforme Löcher (äußeren Durchmesser nicht mehr als 10,8 cm, Einsatz nach Möglichkeit mindestens 2,5 cm unter die Grünoberfläche)

Darüber hinaus sollte auch beachtet werden, dass das Loch / die Fahne senkrecht in das Grün gestochen wird, damit es nicht zu solchen "traurigen" Fahnenpositionen kommt... (tk)
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Und wo wir gestern doch schon beim Thema Platzvorbereitung waren - hier eine sehr interessante Fahnenposition. Doch wie sollten die Löcher / Fahnenpositionen denn eigentlich gesteckt werden?

Eine sehr gute Hilfe ist hier wieder einmal das Spiel-und-Wettspielhandbuch des DGV (http://www.golf.de/publish/binarydata/Spiel-und-Wettspielhandbuch_2016-2019.pdf). In dem Kapitel 12.5 Fahnenpositonen ab Seite 267 sind die beachtenswerten Punkte beschrieben, z.B.

- das Design des Grüns - also der Platzierung des Lochs im Einklang mit den Möglichkeiten, die das Grün / Spielbahn bietet
- die Lochposition selber (also die Empfehlung von mind. 4 Schritte vom Grünrand / Gefälle entfernt
- Spielrichtung / Neigung der Lochumgebung (Lochposition nicht in Neigungen)
- der Zustand des Grüns bzgl. einer guten Beschaffenheit für die kurzen Putts rund um das Loch herum
- Ausgewogenheit (Verteilung links / rechts, Mitte / vorne / hinten)
- Änderung bei mehrtägigen Turnieren (unterschiedliche Positionen aber über alle Turniertage gleich schwer)
- Lochspiel / Zählspiel
- Regelkonforme Löcher (äußeren Durchmesser nicht mehr als 10,8 cm, Einsatz nach Möglichkeit mindestens 2,5 cm unter die Grünoberfläche)

Darüber hinaus sollte auch beachtet werden, dass das Loch / die Fahne senkrecht in das Grün gestochen wird, damit es nicht zu solchen traurigen Fahnenpositionen kommt... (tk)

1 Monat her

Golf Rules

"Augen auf" auf dem Golfplatz - oder "was möchte mir die Spielleitung / der Greenkeeper mit diesen Pfosten mitten auf dem Fairway sagen?"...

Zunächst einmal ist wichtig, dass die kennzeichneten Stellen auf dem Platz eine Fläche markieren müssen - insofern sind zumindest für eine (dreieckige) Fläche mindestens drei Pflöcke notwendig. Der durchaus auch schon einmal anzutreffende "einsame" Pfahl in einem Bereich macht nur dann Sinn und ist eindeutig, wenn eine Fläche mit einer weißen Line gemäß Platzregel als "Boden in Ausbesserung" markiert wurde und der "einsame" Pfosten innerhalb dieser Fläche die Besonderheit kennzeichnen soll.

Ansonsten haben zwei Farben bei den Pflöcken lt. dem Regelwerk eine eindeutige Bedeutung:
- gelb = Wasserhindernis (umgangssprachlich als "frontal" bezeichnet)
- rot = seitliches Wasserhindernis

Und idR werden weitere zwei Farben durch lokale Platzregeln definiert:
- weiß = Aus
- blau = Boden in Ausbesserung

Bei diesem Beispiel handelt es sich deshalb wahrscheinlich eher um eine kleinen "Scherz" des Greenkeeping-Personals, dem man besser keine weitere Beachtung schenken sollte. In einem vorgabewirksamen Wettspiel hingegen würde so eine Platzkennzeichnung ggf. zu einer Diskussion innerhalb der Spielergruppe führen und könnte letztendlich zu einem Diskussionspunkt mit der Wettspielleitung führen. Insofern sollte die Wettspielleitung solche Platzkennzeichnungen VOR dem Wettspiel sichten und diese entsprechend dem Regelwerk anpassen. (tk)
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Augen auf auf dem Golfplatz - oder was möchte mir die Spielleitung / der Greenkeeper mit diesen Pfosten mitten auf dem Fairway sagen?...

Zunächst einmal ist wichtig, dass die kennzeichneten Stellen auf dem Platz eine Fläche markieren müssen - insofern sind zumindest für eine (dreieckige) Fläche mindestens drei Pflöcke notwendig. Der durchaus auch schon einmal anzutreffende einsame Pfahl in einem Bereich macht nur dann Sinn und ist eindeutig, wenn eine Fläche mit einer weißen Line gemäß Platzregel als Boden in Ausbesserung markiert wurde und der einsame Pfosten innerhalb dieser Fläche die Besonderheit kennzeichnen soll.

Ansonsten haben zwei Farben bei den Pflöcken lt. dem Regelwerk eine eindeutige Bedeutung:
- gelb = Wasserhindernis (umgangssprachlich als frontal bezeichnet)
- rot = seitliches Wasserhindernis

Und idR werden weitere zwei Farben durch lokale Platzregeln definiert:
- weiß = Aus
- blau = Boden in Ausbesserung

Bei diesem Beispiel handelt es sich deshalb wahrscheinlich eher um eine kleinen Scherz des Greenkeeping-Personals, dem man besser keine weitere Beachtung schenken sollte. In einem vorgabewirksamen Wettspiel hingegen würde so eine Platzkennzeichnung ggf. zu einer Diskussion innerhalb der Spielergruppe führen und könnte letztendlich zu einem Diskussionspunkt mit der Wettspielleitung führen. Insofern sollte die Wettspielleitung solche Platzkennzeichnungen VOR dem Wettspiel sichten und diese entsprechend dem Regelwerk anpassen. (tk)

 

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Leider haben in einigen Golfclubs die Greenkeeper nicht die geringste Ahnung vom Golf und den Regeln. Auch das saubere Stechen der Löcher lässt oft zu wünschen übrig.

Leider haben in vielen Golfclubs auch die Mitglieder auch nicht die geringste Ahnung vom Golf und die Regeln - warum sollten die Greenkeeper die dann auch kennen?

ich hab da eine frage: innerhalb eines wasserhindernisses wird vom greenkeeper für bauarbeiten ein sandhaufen aufgeschüttet, was nach den regeln GUR ist. Wie verfahre ich wenn der ball auf dem Sandhaufen liegt? Straflos oder lt Wasserregel? Was ist stärker? Finde dazu keine decision. die selbe frage B: es wurde etwas blau gesteckt wobei sich ein teil der blau gesteckten fläche mit den outpfählen kreuzt, also eigentlich im out liegt? was ist stärker wenn der ball zwar in blau aber eigentlich im out liegt? out oder blau?

1 Monat her

Golf Rules

Lage ist alles. In schlechten Lagen oder bei besonders guter Laune wird der Golfer kreativ. Es wird mit dem Wedge geputtet und einhändig geschlagen. Sogar Billard wurde vereinzelt gesehen. Doch was ist eigentlich erlaubt?Einhändiges Schlagen, Putten mit dem Wedge oder im Billard-Style - was erlauben die Golfregeln? ... MehrWeniger

Video image

 

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1 Monat her

Golf Rules

Gabriele hat zu unseren Hilfsmittelbeiträgen eine Frage:

"Moin lieber Torben, ihr besprecht gerade erlaubte und nicht erlaubte Hilfsmittel. Dazu folgende Frage:
Auf der Messe Rheingolf haben wir von einem englischen Anbieter ein Hilfsmittel zum Ausrichten des Balls auf dem Grün resp. der Putt-Linie gekauft, von dem ich nicht sicher bin, ob es nach den bestehenden Regeln erlaubt ist. Zwar findet man an vielen Puttern eine ähnliche Orientierungshilfe - doch dieses Teil ist separat und kein Teil der Ausrüstung.
Lieben Dank für Eure Hinweise! Gabriele
PS. Das „Grün“ ist mein hauseigener Rasen 😂"

Grundsätzlich sind Ausrüstungsgegenstände (vgl. Definition "Ausrüstung") über Anhang IV der Golfregeln reglementiert. Zum Ballmarker findet sich hier allerdings nichts, weswegen wir auf Regel R20-1 zurückgreifen, wo neben obiger Definition der Ballmarker erwähnt ist als "ein Ballmarker, eine kleine Münze oder ein ähnlicher Gegenstand". In der Machart ist er nicht eingeschränkt. Gleichwohl gilt auch hier Regel R8-2 weswegen ein Ballmarker, der so beschaffen ist wie auf dem Bild, vor dem Schlag zu entfernen ist. Erlaubt ist er aber. Und dass man ihn vor dem Schlag entfernt ist eigentlich selbstverständlich...
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Gabriele hat zu unseren Hilfsmittelbeiträgen eine Frage:

Moin lieber Torben, ihr besprecht gerade erlaubte und nicht erlaubte Hilfsmittel. Dazu folgende Frage:
Auf der Messe Rheingolf haben wir von einem englischen Anbieter ein Hilfsmittel zum Ausrichten des Balls auf dem Grün resp. der Putt-Linie gekauft, von dem ich nicht sicher bin, ob es nach den bestehenden Regeln erlaubt ist. Zwar findet man an vielen Puttern eine ähnliche Orientierungshilfe - doch dieses Teil ist separat und kein Teil der Ausrüstung.
Lieben Dank für Eure Hinweise! Gabriele
PS. Das „Grün“ ist mein hauseigener Rasen 😂

Grundsätzlich sind Ausrüstungsgegenstände (vgl. Definition Ausrüstung) über Anhang IV der Golfregeln reglementiert. Zum Ballmarker findet sich hier allerdings nichts, weswegen wir auf Regel R20-1 zurückgreifen, wo neben obiger Definition der Ballmarker erwähnt ist als ein Ballmarker, eine kleine Münze oder ein ähnlicher Gegenstand. In der Machart ist er nicht eingeschränkt. Gleichwohl gilt auch hier  Regel R8-2 weswegen ein Ballmarker, der so beschaffen ist wie auf dem Bild, vor dem Schlag zu entfernen ist. Erlaubt ist er aber. Und dass man ihn vor dem Schlag entfernt ist eigentlich selbstverständlich...

 

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Lukas

wo gibt es denn diesen Ballmarker, ich kenne da jemanden der sowas dringend braucht 🙂

Auf der Rheingolfmesse gab es diesen Ballmarker bei mir am Stand als Giveaway. Ist meine „Erfindung“. Ich hatte mich vorher extra beim Baden-Württembergischen Golfverband erkundigt dass dieser erlaubt ist. Denn ich wollte ja nichts produzieren was nicht eingesetzt werden darf. Ihr könnt euch vorstellen dass die Frage oft gestellt wurde als ich den Ballmarker überreicht habe. Bitte Gabriele und GolfRules um eine PN. Euch sende ich natürlich gerne auch meinen Ballmarker als Giveaway. Den Ballmarker setze ich persönlich auch ein. Kann ich doch meine anfangs gedachte Puttlinie von allen Seiten betrachtet werden, während die anderen putten. Bei meinen Produkten lege ich diese Ballmarker immer mit dazu. Gibt es aber auch gesondert. Nachdem mittlerweile ca. 3000 Stück im Einsatz sind kann natürlich auch jeder mir seine Erfahrungen gerne mitteilen.

groovefix.com

Braucht man wirklich so was, ich benutze dine Tee

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1 Monat her

Golf Rules

Basierend auf dem gestrigen Beitrag stellte sich auch folgende Frage von Günter Rottensteiner, auf die wir noch einmal im Detail eingehen möchten:

"Es gibt einige golfer die 2 tees mit der schnur zusammenbinden. aus welchem grund auch immer. dann gibt es oft diskussionen ob erlaubt weil man ja (konjunktiv!) damit die spiellinie anzeigen könnte. diese golfer behaupten dann, dass sie es nicht verwenden um die linie anzuzeigen und es deshalb legal wäre."

Regeltechnisch ist die Nutzung grenzwertig, denn ein Verstoß gegen R8-2a "Spiellinie angeben / Außerhalb des Grüns" liegt nahe. Das zweiten Tee, die Schnur, ein Anker o.ä. Anbauteil könnten dazu genutzt werden (geeignet sein), eine Richtung anzuzeigen.

In vielen Ländern, recht häufig in Großbritannien und Deutschland, werden aber zwei oder mehr Tees mit einer Schnur zusammengebunden – vor allem im Winter, wenn der Boden durch Frost hart ist oder bei der Nutzung von Wintermatten. Daher hat die R&A bereits 2012 in ihrem Geltungsbereich (also überall, außer den USA und Mexiko) die Verwendung von zwei oder mehreren – mit einer Schnur verbundenen – Tees für zulässig erklärt, sofern das Band oder die anderen Tees nicht verwendet werden, um den Spieler in seiner Ausrichtung zu unterstützen.

Diese Information und ein paar weitere interessante Neuigkeiten über die Zulässigkeit von anderen Tees findet man hier:
www.randa.org/News/2012/06/Teeing-the-Ball (tk)
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Basierend auf dem gestrigen Beitrag stellte sich auch folgende Frage von Günter Rottensteiner, auf die wir noch einmal im Detail eingehen möchten:

Es gibt einige golfer die 2 tees mit der schnur zusammenbinden. aus welchem grund auch immer. dann gibt es oft diskussionen ob erlaubt weil man ja (konjunktiv!) damit die spiellinie anzeigen könnte. diese golfer behaupten dann, dass sie es nicht verwenden um die linie anzuzeigen und es deshalb legal wäre.

Regeltechnisch ist die Nutzung grenzwertig, denn ein Verstoß gegen R8-2a Spiellinie angeben / Außerhalb des Grüns liegt nahe. Das zweiten Tee, die Schnur, ein Anker o.ä. Anbauteil könnten dazu genutzt werden (geeignet sein), eine Richtung anzuzeigen. 

In vielen Ländern, recht häufig in Großbritannien und Deutschland, werden aber zwei oder mehr Tees mit einer Schnur zusammengebunden – vor allem im Winter, wenn der Boden durch Frost hart ist oder bei der Nutzung von Wintermatten. Daher hat die R&A bereits 2012 in ihrem Geltungsbereich (also überall, außer den USA und Mexiko) die Verwendung von zwei oder mehreren – mit einer Schnur verbundenen – Tees für zulässig erklärt, sofern das Band oder die anderen Tees nicht verwendet werden, um den Spieler in seiner Ausrichtung zu unterstützen.

Diese Information und ein paar weitere interessante Neuigkeiten über die Zulässigkeit von anderen Tees findet man hier:
https://www.randa.org/News/2012/06/Teeing-the-Ball (tk)

 

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Auf vielen Bällen sind die Ballnamen, wie „Long Distance“ oä, als eine Art Linie auf den Ball gedruckt. Verstehe ich es richtig, dass ich einen Regelverstoß begehe, wenn ich den Ball so auf dem Tee platziere, dass mir diese von vorne herein auf dem Ball gedruckte Linie hilft, meine Schlagrichtung/Ausrichtung zu finden?

Nach über 25 Jahren bin ich an einem Punkt, dass ich einfach nur noch Spaß haben will beim Golfspielen und komme immer häufiger zu dem Schluß, dass viele Regeln völliger Blödsinn sind; wer sich also einen Punkt auf dem Abschlag sucht, um seine “Spiellinie“ zu finden, begeht keinen Regelverstoß, wer so ein Tee-Band verwendet aber schon... aus Meiner Sicht völlig unnötig, da das Band auch keine Garantie für einen besseren Abschlag ist...

Zum ersten macht golfen innerhalb der Regeln auch Spass. Wenn man sich auf dem Abschlag einen Punkt sucht, ist das nicht verboten, weil: nur eine Markierung, die während des Schlages sichtbar ist ist unzulässig. Eine imaginäre Linie ist zu keiner Zeit sichtbar. Sicherlich sind einige Regeln nicht einfach. Aber die Golfwelt ist auch nicht in Westfalen zu Ende. Es gibt durchaus Orte und Situationen, wo eine Regel sinnvoll ist, die einem auf der Heimatwiese völlig Banane erscheint. Es gibt auch keine Garantie für einen besseren nächsten Schlag wenn mein Ball z.B. nicht in einer Kahlstelle liegt. Deshalb darf ich ihn trotzdem nicht einfach besserlegen.

1 Monat her

Golf Rules

Unser Leser Thomas stellt folgende Frage:

"Hi. Sind diese Tees erlaubt? Laut Beschreibung sind die Regelkonform."

Anliegend schickte er das Bild der MyTee Mattentees.

Ja, diese Tees sind zugelassen. Tees sind wie Handschuhe Ausrüstung und müssen den Spezifikationen aus Anhang IV 1. der Golfregeln genügen:

1. Tees (Regel 11)
Ein „Tee“ ist ein Hilfsmittel, das dazu bestimmt ist, den Ball über den Boden zu erheben. Ein Tee darf nicht
- länger als 101,6 mm sein;
- so gestaltet oder hergestellt sein, dass es die Spiellinie
anzeigen könnte;
- die Bewegung des Balls unangemessen beeinflussen; oder - auf andere Art und Weise den Spieler bei einem Schlag oder
in seinem Spiel unterstützen.

Da Mytees diesen Spezifikationen genügen sind sie zugelassen. Anders sieht es mit dem ähnlich geformten Deckel einer Wasser- oder Softdrinkflasche aus. Der ist nicht zugelassen, da er nicht dazu bestimmt ist, den Ball über den Boden zu erheben. Sondern die Flasche zu schließen. Klingt komisch, ist aber so.

Habt Ihr Fragen zu den Golfregeln? Immer raus damit!
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Unser Leser Thomas stellt folgende Frage:

Hi. Sind diese Tees erlaubt? Laut Beschreibung sind die Regelkonform.

Anliegend schickte er das Bild der MyTee Mattentees.

Ja, diese Tees sind zugelassen. Tees sind wie Handschuhe Ausrüstung und müssen den Spezifikationen aus Anhang IV 1. der Golfregeln genügen:

1. Tees (Regel 11)
Ein „Tee“ ist ein Hilfsmittel, das dazu bestimmt ist, den Ball über den Boden zu erheben. Ein Tee darf nicht
- länger als 101,6 mm sein;
- so gestaltet oder hergestellt sein, dass es die Spiellinie
anzeigen könnte;
- die Bewegung des Balls unangemessen beeinflussen; oder - auf andere Art und Weise den Spieler bei einem Schlag oder
in seinem Spiel unterstützen.

Da Mytees diesen Spezifikationen genügen sind sie zugelassen. Anders sieht es mit dem ähnlich geformten Deckel einer Wasser- oder Softdrinkflasche aus. Der ist nicht zugelassen, da er nicht dazu bestimmt ist, den Ball über den Boden zu erheben. Sondern die Flasche zu schließen. Klingt komisch, ist aber so.

Habt Ihr Fragen zu den Golfregeln? Immer raus damit!Image attachment

 

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Und sie sind echt zu empfehlen 👍🏻 insbesondere wenn man auf dem Platz Mattenabschläge hat 😉

dazu eine frage: Es gibt einige golfer die 2 tees mit der schnur zusammenbinden. aus welchem grund auch immer. dann gibt es oft diskussionen ob erlaubt weil man ja (konjunktiv!) damit die spiellinie anzeigen könnte. diese golfer behaupten dann, dass sie es nicht verwenden um die linie anzuzeigen und es deshalb legal wäre.

Manche Damen machen auch ein buntes Schleifchen an Ihr Tee, weil man so das Tee leichter wieder findet und es hübsch aussieht 😍.

2 Monate her

Golf Rules

Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Das heutige Thema von "Golf-Rules am Sonntag" wird viele von uns und unseren Caddies treffen:

Aktuelle besagt Regel R14-2b "Unterstützung / Position von Caddie oder Partner hinter dem Ball", dass beim Einnehmen der Spielposition der Caddie hinter dem Spieler stehen, um diesen bei der Ausrichtung behilflich zu sein. Bevor der Spieler den Schlag ausführt, muss dieser die Spiellinie / Puttlinie verlassen.

Auch dieses hat in der Vergangenheit zu kontroversen Diskussionen geführt: zum Einem wurde es häufig als störend betrachtet und es verzögert das Spiel, z.B. wenn der Spieler darauf wartet, dass der Caddie die korrekte Ausrichtung bei der Setup-Vorbereitung bestätigt.

Mit Regel R10.2b(4) wird ab dem 01.01.2019 das gegenwärtige Verbot erweitert: zwischen der Schlagvorbereitung und der Schlagausführung darf der Caddie des Spielers nicht absichtlich auf oder in der Nähe der Verlängerung der Spiellinie / Puttlinie hinter dem Ball stehen.

Keine Strafe bei zufälligem Aufenthalt auf oder in der Nähe einer Verlängerung der Spiellinie.

#RulesOfGolf2019
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Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Das heutige Thema von Golf-Rules am Sonntag wird viele von uns und unseren Caddies treffen:

Aktuelle besagt Regel R14-2b Unterstützung / Position von Caddie oder Partner hinter dem Ball, dass beim Einnehmen der Spielposition der Caddie hinter dem Spieler stehen, um diesen bei der Ausrichtung behilflich zu sein. Bevor der Spieler den Schlag ausführt, muss dieser die Spiellinie / Puttlinie verlassen.

Auch dieses hat in der Vergangenheit zu kontroversen Diskussionen geführt: zum Einem wurde es häufig als störend betrachtet und es verzögert das Spiel, z.B. wenn der Spieler darauf wartet, dass der Caddie die korrekte Ausrichtung bei der Setup-Vorbereitung bestätigt.

Mit Regel R10.2b(4) wird ab dem 01.01.2019 das gegenwärtige Verbot erweitert: zwischen der Schlagvorbereitung und der Schlagausführung darf der Caddie des Spielers nicht absichtlich auf oder in der Nähe der Verlängerung der Spiellinie / Puttlinie hinter dem Ball stehen.

Keine Strafe bei zufälligem Aufenthalt auf oder in der Nähe einer Verlängerung der Spiellinie.

#RulesOfGolf2019

 

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wird wohl auch beim vierer für den partner gelten. das ist wirklich hilfreich weil bei den vierermeisterschaften gibts immer einige teams die zusammen eine religion aus dem putt machen und man wartet ewig.

2 Monate her

Golf Rules

Gestern haben wir ja den Beitrag zu Garcia, den Masters und dem Wasserhindernis gebracht. Dabei entwickelte sich eine lebhafte Diskussion, ob denn nicht auf der Grünseite des Wasserhindernisses ein Ball ins Spiel gebracht werden könne.

Kurz: Kann er nicht. Erleichterung für Bälle, die im Wasserhindernis zur Ruhe kommen wird nach Regel R26-1 gewährt. Dabei gilt sowohl für gelbe gekennzeichnete (oft "frontal" genannte) Wasserhindernisse ebenso wie für rot gekennzeichnete seitliche Wasserhindernisse, dass, wenn der Ball nicht gespielt werden soll, wie er liegt, folgendes:

"Wird ein Ball in einem Wasserhindernis gefunden oder ist es bekannt oder so gut wie sicher, dass ein Ball, der nicht in dem Wasserhindernis gefunden wurde, in dem Wasserhindernis ist (egal, ob der Ball im Wasser liegt oder nicht), darf der Spieler mit einem Strafschlag

a) nach Regel 27-1 unter Schlag und Distanzverlust verfahren, indem er einen Ball so nahe wie möglich der Stelle spielt, von der der ursprüngliche Ball zuletzt gespielt wurde (siehe Regel 20-5); oder

b) einen Ball in beliebiger Entfernung hinter dem Wasserhindernis fallen lassen, wobei der Punkt, an dem der ursprüngliche Ball zuletzt die Grenze des Wasserhindernisses gekreuzt hat, auf gerader Linie zwischen dem Loch und der Stelle, an der der Ball fallen gelassen wird, liegen muss;"

Als zusätzliche Wahlmöglichkeit, aber nur bei einem seitlichen Wasserhindernis kommt Option "C" ins Spiel:

"c) als zusätzliche Wahlmöglichkeiten nur dann, wenn der Ball zuletzt die Grenze eines seitlichen Wasserhindernisses gekreuzt hat, außerhalb des Wasserhindernisses einen Ball fallen lassen innerhalb zweier Schlägerlängen von dem Punkt und nicht näher zum Loch als (I) der Punkt, an dem der ursprüngliche Ball zuletzt die Grenze des Wasserhindernisses gekreuzt hat, oder (II) ein Punkt an der gegenüberliegenden Grenze des Wasserhindernisses, gleich weit vom
Loch entfernt. "

Bei ("frontalen") Wasserhindernissen gibt es auch schon aus mathematischen Gründen keine Möglichkeit, den Ball grünseitig fallen zu lassen, da selbst ein auf der Tangente zur Wasserhindernisgrenze gedroppter Ball näher zum Loch läge.

Garcia hatte hier also nicht die Wahl, einen Ball auf der Grünseite fallen zu lassen; eine Dropzone, die als zusätzliche Option durch Platzregel eingerichtet werden kann gab es hier auch nicht.

So kam es dann zu der geschichtsträchtigen Situation. Bezeichnend dabei ist, dass die Schläge ins Grün ja nicht per se schlecht waren, ganz im Gegenteil. Es zeigt aber auch schön, wie sehr auch Profis im Tunnel in ihrem Spiel verhaftet sind, selbst wenn es nicht so funktioniert wie gedacht. Schließen wir diesen Beitrag mit einem Zitat, das Einstein zugeschrieben wird und letztlich jeden von uns beschreiben könnte:

"Die Definition von Wahnsinn ist, immer das gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten."
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Gestern haben wir ja den Beitrag zu Garcia, den Masters und dem Wasserhindernis gebracht. Dabei entwickelte sich eine lebhafte Diskussion, ob denn nicht auf der Grünseite des Wasserhindernisses ein Ball ins Spiel gebracht werden könne.

Kurz: Kann er nicht. Erleichterung für Bälle, die im Wasserhindernis zur Ruhe kommen wird nach Regel R26-1 gewährt. Dabei gilt sowohl für gelbe gekennzeichnete (oft frontal genannte) Wasserhindernisse ebenso wie für rot gekennzeichnete seitliche Wasserhindernisse, dass, wenn der Ball nicht gespielt werden soll, wie er liegt, folgendes:

Wird ein Ball in einem Wasserhindernis gefunden oder ist es bekannt oder so gut wie sicher, dass ein Ball, der nicht in dem Wasserhindernis gefunden wurde, in dem Wasserhindernis ist (egal, ob der Ball im Wasser liegt oder nicht), darf der Spieler mit einem Strafschlag 

a) nach Regel 27-1 unter Schlag und Distanzverlust verfahren, indem er einen Ball so nahe wie möglich der Stelle spielt, von der der ursprüngliche Ball zuletzt gespielt wurde (siehe Regel 20-5); oder

b) einen Ball in beliebiger Entfernung hinter dem Wasserhindernis fallen lassen, wobei der Punkt, an dem der ursprüngliche Ball zuletzt die Grenze des Wasserhindernisses gekreuzt hat, auf gerader Linie zwischen dem Loch und der Stelle, an der der Ball fallen gelassen wird, liegen muss;

Als zusätzliche Wahlmöglichkeit, aber nur bei einem seitlichen Wasserhindernis kommt Option C ins Spiel:

c) als zusätzliche Wahlmöglichkeiten nur dann, wenn der Ball zuletzt die Grenze eines seitlichen Wasserhindernisses gekreuzt hat, außerhalb des Wasserhindernisses einen Ball fallen lassen innerhalb zweier Schlägerlängen von dem Punkt und nicht näher zum Loch als (I) der Punkt, an dem der ursprüngliche Ball zuletzt die Grenze des Wasserhindernisses gekreuzt hat, oder (II) ein Punkt an der gegenüberliegenden Grenze des Wasserhindernisses, gleich weit vom 
Loch entfernt. 

Bei (frontalen) Wasserhindernissen gibt es auch schon aus mathematischen Gründen keine Möglichkeit, den Ball grünseitig fallen zu lassen, da selbst ein auf der Tangente zur Wasserhindernisgrenze gedroppter Ball näher zum Loch läge.

Garcia hatte hier also nicht die Wahl, einen Ball auf der Grünseite fallen zu lassen; eine Dropzone, die als zusätzliche Option durch Platzregel eingerichtet werden kann gab es hier auch nicht.

So kam es dann zu der geschichtsträchtigen Situation. Bezeichnend dabei ist, dass die Schläge ins Grün ja nicht per se schlecht waren, ganz im Gegenteil. Es zeigt aber auch schön, wie sehr auch Profis im Tunnel in ihrem Spiel verhaftet sind, selbst wenn es nicht so funktioniert wie gedacht. Schließen wir diesen Beitrag mit einem Zitat, das Einstein zugeschrieben wird und letztlich jeden von uns beschreiben könnte:

Die Definition von Wahnsinn ist, immer das gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.

 

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Sehr guter Kommentar! Zum Spiel von Garcia: war der Übergang vom Grün zum Vorgruen vorhanden? (Kante) Ich habe als "Zaehler" bei einem Profiturnier erlebt, wie sich ein Spieler fürchterlich aufregte, weil sein sehr langsamer Ball an der Kante zum Vorgruen nicht stoppte.

2 Monate her

Golf Rules

Tja, das Thema "Wasserhindernis" und der Ball kommt auf dem Grün auf und rollt von der Grünseite anschließend zurück in das Wasser, hatten wir ja kürzlich als Golf-Rules-Beitrag. Wir können nicht ausschließen, dass Sergio Garcia ein Leser unserer Seiten ist, aber die "eindrucksvolle" Demonstration in der ersten Runde an Bahn 15 bei dem Masters bzgl. des regelkonformen Fortsetzen des Spiels nach einem solchen Fehler hätte nicht sein müssen...

Was war passiert? Garcia schlägt seinen zweiten Schlag zum Grün ins Wasser. Nach R26-1 "Erleichterung für Ball im Wasserhindernis" entscheidet er sich mit einem Strafschlag für Option b) "einen Ball in beliebiger Entfernung hinter dem Wasserhindernis fallen lassen, wobei der Punkt, an dem der ursprüngliche Ball zuletzt die Grenze des Wasserhindernisses gekreuzt hat, auf gerader Linie zwischen dem Loch und der Stelle, an der der Ball fallen gelassen wird, liegen muss", um das Spiel fortzusetzen - sprich er muss das Wasserhindernis dann noch einmal überspielen.

Er lässt einen Ball in Wedge-Distanz fallen (Strafschlag - Schlag #3) und versucht er erneut (Schlag #4). Der Ball kommt auf dem Grün auf und rollt mit Backspin zurück in das Wasser. Und dann - getreu dem Motto "täglich grüßt das Murmeltier" - wiederholt Garcia diesen Vorgang sage und schreiben 4x (Strafschlag #5, Schlag #6, Strafschlag #7, Schlag #8, Strafschlag #9, Schlag #10, Strafschlag #11, Schlag #12). Mit einem schwierigen Ein-Putt beendet er dann die Spielbahn mit einer 13 (!) und trägt sich in die Geschichtsbücher des Masters ein, indem er mit dem All-Time-Highscore mit Tom Weiskopf (1980 an der 12) und Tommy Nakajima (1978 an der 13) gleich zieht. (tk)

Hier geht's zum Video auf der Masters-Seite:
www.masters.com/en_US/watch/2018/r1_21209_15.html
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Tja, das Thema Wasserhindernis und der Ball kommt auf dem Grün auf und rollt von der Grünseite anschließend zurück in das Wasser, hatten wir ja kürzlich als Golf-Rules-Beitrag. Wir können nicht ausschließen, dass Sergio Garcia ein Leser unserer Seiten ist, aber die eindrucksvolle Demonstration in der ersten Runde an Bahn 15 bei dem Masters bzgl. des regelkonformen Fortsetzen des Spiels nach einem solchen Fehler hätte nicht sein müssen...

Was war passiert? Garcia schlägt seinen zweiten Schlag zum Grün ins Wasser. Nach R26-1 Erleichterung für Ball im Wasserhindernis entscheidet er sich mit einem Strafschlag für Option b) einen Ball in beliebiger Entfernung hinter dem Wasserhindernis fallen lassen, wobei der Punkt, an dem der ursprüngliche Ball zuletzt die Grenze des Wasserhindernisses gekreuzt hat, auf gerader Linie zwischen dem Loch und der Stelle, an der der Ball fallen gelassen wird, liegen muss, um das Spiel fortzusetzen - sprich er muss das Wasserhindernis dann noch einmal überspielen.

Er lässt einen Ball in Wedge-Distanz fallen (Strafschlag - Schlag #3) und versucht er erneut (Schlag #4). Der Ball kommt auf dem Grün auf und rollt mit Backspin zurück in das Wasser. Und dann - getreu dem Motto täglich grüßt das Murmeltier - wiederholt Garcia diesen Vorgang sage und schreiben 4x (Strafschlag #5, Schlag #6, Strafschlag #7, Schlag #8, Strafschlag #9, Schlag #10, Strafschlag #11, Schlag #12). Mit einem schwierigen Ein-Putt beendet er dann die Spielbahn mit einer 13 (!) und trägt sich in die Geschichtsbücher des Masters ein, indem er mit dem All-Time-Highscore mit Tom Weiskopf (1980 an der 12) und Tommy Nakajima (1978 an der 13) gleich zieht. (tk)

Hier gehts zum Video auf der Masters-Seite:
http://www.masters.com/en_US/watch/2018/r1_21209_15.html

 

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Mir ist nicht ganz verständlich, warum Garcia immer wieder den gleichen Schlag mit dem gleichen Schläger (soweit ich weiß) in die selbe Richtung versucht hat. 🤔

Tin Cup

Ihr schreibt ja oben: „[...] hätte nicht sein müssen!“ Gab es denn noch andere Möglichkeiten?

Er hätte doch auf der anderen Seite des Wassers droppen können?!

Wer kennt nicht diesen Film mit Costner. ...Da hat sich wohl jemand daran erinnert...oder Herr Gracia 🏌🏌🏌🏌

Er war sich einfach sicher das der nächste paßt! So ein Selbstvertrauen muss man als Titleist (Titelträger) auch haben! Habe mich gefragt wieviele Bälle noch in der Tacshe waren... 🙂

Er wollte es wahrscheinlich nicht glauben, und beweisen und beweisen und beweisen und beweisen, dass es auch mit den Kopf durch die Wand geht. Weils immer funktioniert. Hat, hatte, … weil doch nicht sein kann, was immer funktioniert hat …

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2 Monate her

Golf Rules

Chris schickte uns diese Bilder mit folgendem Text:

„hi zusammen. spannende situation heute auf dem golf club lipperswil. ich denke ich kenne die lösung dafür, aber vielleicht was für die community? gruss, chris“

Also: Grundsätzlich ist ein umgestürzter Baum erst einmal Bestandteil des Platzes, es sei denn, er ist nicht mehr mit dem Stumpf verbunden. Dann ist er loser hinderlicher Naturstoff. Das hilft dem Spieler hier aber nicht weiter, es sei denn, der Baum liegt - bewahre - auf dem Grün. Dort dürfte der Baum entfernt werden und wenn der Ball dabei versehentlich bewegt wird, dieser zurückgelegt werden. Da wir vermutlich alle nicht über Superkräfte verfügen auch keine Option.

Hier ist der Baum gefällt und liegt dort - mit anderen Ästen im Hintergrund - herum, vermutlich um abtransportiert zu werden. Und das bringt uns nicht nur zur Lösung sondern auch zur

Decision des Tages

Decision D25/7 „Umgestürzter Baum während der Dauer seiner Beseitigung“

Frage:
Ein Greenkeeper ist dabei, einen umgestürzten Baum zu zersägen und das Holz aufzustapeln. Was hat der Baum für einen Status?

Antwort:
Der Baum ist in seiner Gesamtheit Boden in Ausbesserung, da er „zur Beseitigung angehäuftes Material“ darstellt – siehe Erklärung „Boden in Ausbesserung“.

Erleichterung gibt es daher nach R25-1b I:

„Im Gelände: Liegt der Ball im Gelände, muss der Spieler den Ball aufnehmen und ihn straflos innerhalb einer Schlägerlänge von dem nächstgelegenen Punkt der Erleichterung, nicht näher zum Loch als dieser Punkt, fallen lassen. Der nächstgelegene Punkt der Erleichterung darf sich nicht in einem Hindernis oder auf einem Grün befinden. Wird der Ball innerhalb einer Schlägerlänge vom nächstgelegenen Punkt der Erleichterung fallen gelassen, muss er zuerst an einer Stelle auf einem Teil des Platzes auftreffen, der die umschriebene Behinderung durch den Umstand ausschließt und sich nicht in einem Hindernis oder auf einem Grün befindet.“

Ein gutes Beispiel dafür, dass Regelkenntnis einem Spieler eine Menge Ärger ersparen kann...
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Chris schickte uns diese Bilder mit folgendem Text:

„hi zusammen. spannende situation heute auf dem golf club lipperswil. ich denke ich kenne die lösung dafür, aber vielleicht was für die community? gruss, chris“

Also: Grundsätzlich ist ein umgestürzter Baum erst einmal Bestandteil des Platzes, es sei denn, er ist nicht mehr mit dem Stumpf verbunden. Dann ist er loser hinderlicher Naturstoff. Das hilft dem Spieler hier aber nicht weiter, es sei denn, der Baum liegt - bewahre - auf dem Grün. Dort dürfte der Baum entfernt werden und wenn der Ball dabei versehentlich bewegt wird, dieser zurückgelegt werden. Da wir vermutlich alle nicht über Superkräfte verfügen auch keine Option.

Hier ist der Baum gefällt und liegt dort - mit anderen Ästen im Hintergrund - herum, vermutlich um abtransportiert zu werden. Und das bringt uns nicht nur zur Lösung sondern auch zur 

Decision des Tages 

Decision D25/7 „Umgestürzter Baum während der Dauer seiner Beseitigung“

Frage:
Ein Greenkeeper ist dabei, einen umgestürzten Baum zu zersägen und das Holz aufzustapeln. Was hat der Baum für einen Status?

Antwort:
Der Baum ist in seiner Gesamtheit Boden in Ausbesserung, da er „zur Beseitigung angehäuftes Material“ darstellt – siehe Erklärung „Boden in Ausbesserung“.

Erleichterung gibt es daher nach R25-1b I:

„Im Gelände: Liegt der Ball im Gelände, muss der Spieler den Ball aufnehmen und ihn straflos innerhalb einer Schlägerlänge von dem nächstgelegenen Punkt der Erleichterung, nicht näher zum Loch als dieser Punkt, fallen lassen. Der nächstgelegene Punkt der Erleichterung darf sich nicht in einem Hindernis oder auf einem Grün befinden. Wird der Ball innerhalb einer Schlägerlänge vom nächstgelegenen Punkt der Erleichterung fallen gelassen, muss er zuerst an einer Stelle auf einem Teil des Platzes auftreffen, der die umschriebene Behinderung durch den Umstand ausschließt und sich nicht in einem Hindernis oder auf einem Grün befindet.“

Ein gutes Beispiel dafür, dass Regelkenntnis einem Spieler eine Menge Ärger ersparen kann...Image attachment

 

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Frage dazu: Wie muss ich "nächst gelegenen Punkt der Erleichterung" verstehen? A) Wir die Länge abgemessen von da wo der Ball in den Ästen liegt? B) Wir die Länge gemessen, sagen wir vom ende der Schnittstelle, angenommen sie liegt weiter von der Fahne. C) Ich schaue, wo ich gut stehen und gut schwingen kann und messe von da eine Schlägerlänge ab? Danke. Ihr seit super!

2 Monate her

Golf Rules

Neulich erreichte uns die Frage von Olaf:

"Habe eben gesehen, dass Matt Kuchar den Ball von Kevin Kissner markiert und aufgehoben hat. Danach ist Kutchar zu seinem Ball und hat den aufs Grün gepitched.

Ich dachte, dass nur ich meinen Ball aufnehmen darf.

Wer ist denn für die richtige Markierung verantwortlich? Kissner war ja noch weit weg und könnte ja nicht sehen, was Kutchar gemacht hat."

Das Markieren und aufnehmen des Balls regelt R20-1:

"Ein Ball, der nach den Regeln aufzunehmen ist, darf vom Spieler, seinem Partner oder einer vom Spieler ermächtigten anderen Person aufgenommen werden. Für irgendeinen Regelverstoß ist dabei in jedem dieser Fälle der Spieler verantwortlich. "

In diesem Fall wird Matt Kuchar sich von Kissner die Erlaubnis geholt haben, den Ball zu markieren und aufzuheben, um damit zB das Spiel zu beschleunigen. Zu empfehlen ist so ein Vorgehen aber nur bedingt, da nach wie vor der Spieler für etwaige Regelverstöße verantwortlich bleibt...
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Neulich erreichte uns die Frage von Olaf:

Habe eben gesehen, dass Matt Kuchar den Ball von Kevin Kissner markiert und aufgehoben hat. Danach ist Kutchar zu seinem Ball und hat den aufs Grün gepitched.

Ich dachte, dass nur ich meinen Ball aufnehmen darf. 

Wer ist denn für die richtige Markierung verantwortlich? Kissner war ja noch weit weg und könnte ja nicht sehen, was Kutchar gemacht hat.

Das Markieren und aufnehmen des Balls regelt R20-1:

Ein Ball, der nach den Regeln aufzunehmen ist, darf vom Spieler, seinem Partner oder einer vom Spieler ermächtigten anderen Person aufgenommen werden. Für irgendeinen Regelverstoß ist dabei in jedem dieser Fälle der Spieler verantwortlich. 

In diesem Fall wird Matt Kuchar sich von Kissner die Erlaubnis geholt haben, den Ball zu markieren und aufzuheben, um damit zB das Spiel zu beschleunigen. Zu empfehlen ist so ein Vorgehen aber nur bedingt, da nach wie vor der Spieler für etwaige Regelverstöße verantwortlich bleibt...

 

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Zurück legen sollte der selbe Spieler jedoch den Ball immer, der ihn markiert haben..

Wem, wenn nicht einem anderen langjährigem Pro, kann ich vertrauen... 😁

2 Monate her

Golf Rules

Eliane hatte vor ein paar Tagen eine Frage an uns:

"Darf ich, um mich besser ausrichten zu können, mit dem Schläger eine leichte Kerbe in den Boden hinter den Ball machen?

Hallo
ich wünsche euch natürlich gleichzeitig einen schönen Sonntag und hoffe Ihr hattet genauso schönes Wetter wie wir."

Hierzu hilft uns Regel R8-2 "Spiellinie angeben":

"a) Außerhalb des Grüns

Außer auf dem Grün darf sich ein Spieler die Spiellinie von jedermann angeben lassen, doch darf niemand vom Spieler zu diesem Zweck auf, nahe bei oder in der Verlängerung der Linie über das Loch hinaus positioniert werden, während der Schlag gemacht wird. Jede Markierung, die vom Spieler oder mit seinem Wissen zum Angeben der Linie gesetzt wird, muss entfernt werden, bevor der Schlag gemacht wird."

Da sich die Kerbe nicht wieder vollständig ohne Rückstand wird entfernen lassen ist dies nicht zulässig. Im Zählspiel fallen dafür zwei Strafschläge, im Lochspiel Lochverlust an.

Erlaubt ist aber, einen Schläger oder Alignmentstick hinzulegen, sich daran auszurichten und ihn vor dem Schlag aufzuheben. Es dürfen nur keine Spuren bleiben (zB im Tau), sonst gilt das Selbe wie oben.

Habt Ihr Fragen zu Golfregeln oder wollt Ihr eine Spielsituation erklärt haben? Fragt uns!
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Eliane hatte vor ein paar Tagen eine Frage an uns:

Darf ich, um mich besser ausrichten zu können, mit dem Schläger eine leichte Kerbe in den Boden hinter den Ball machen?

Hallo 
ich wünsche euch natürlich gleichzeitig einen schönen Sonntag und hoffe Ihr hattet genauso schönes Wetter wie wir.

Hierzu hilft uns Regel R8-2 Spiellinie angeben:

a) Außerhalb des Grüns

Außer auf dem Grün darf sich ein Spieler die Spiellinie von jedermann angeben lassen, doch darf niemand vom Spieler zu diesem Zweck auf, nahe bei oder in der Verlängerung der Linie über das Loch hinaus positioniert werden, während der Schlag gemacht wird. Jede Markierung, die vom Spieler oder mit seinem Wissen zum Angeben der Linie gesetzt wird, muss entfernt werden, bevor der Schlag gemacht wird.

Da sich die Kerbe nicht wieder vollständig ohne Rückstand wird entfernen lassen ist dies nicht zulässig. Im Zählspiel fallen dafür zwei Strafschläge, im Lochspiel Lochverlust an.

Erlaubt ist aber, einen Schläger oder Alignmentstick hinzulegen, sich daran auszurichten und ihn vor dem Schlag aufzuheben. Es dürfen nur keine Spuren bleiben (zB im Tau), sonst gilt das Selbe wie oben.

Habt Ihr Fragen zu Golfregeln oder wollt Ihr eine Spielsituation erklärt haben? Fragt uns!Image attachment

 

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Platzschonung first!

2 Monate her

Golf Rules

Wieder erreichte uns eine Leserfrage, diesmal von Daniel, der folgendes wissen wollte:

"Ist kein Weg. Ist kein GUR. Ist es dann Pech? wenn der Ball darauf zur Ruhe kommt? Oder kann man das als künstliche Oberfläche werten????"

Da sich der Bereich neben den Abschlägen befindet, ist hier eine Kennzeichnung als Boden in Ausbesserung nicht angezeigt, schließlich würde damit ein schlechter Schlag belohnt. Eine ähnliche Stelle auf dem Fairways in der Landezone des Balls hingegen sollte als Boden in Ausbesserung gekennzeichnet werden, damit der Spieler nicht für einen guten Schlag bestraft wird.

Soweit solch ein Boden als Teil eines Weges eine künstliche Oberfläche hat, ist er ein unbewegliches Hemmnis; Erleichterung gäbe es dann auch R24-2.

Im Zweifel solltet Ihr im Turnier sonst einen Regelball (R3-3) spielen und ein Bild der Balllage machen aufgrund dessen die Spielleitung dann eine Entscheidung treffen kann.
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Wieder erreichte uns eine Leserfrage, diesmal von Daniel, der folgendes wissen wollte:

Ist kein Weg. Ist kein GUR. Ist es dann Pech? wenn der Ball darauf zur Ruhe kommt? Oder kann man das als künstliche Oberfläche werten????

Da sich der Bereich neben den Abschlägen befindet, ist hier eine Kennzeichnung als Boden in Ausbesserung nicht angezeigt, schließlich würde damit ein schlechter Schlag belohnt. Eine ähnliche Stelle auf dem Fairways in der Landezone des Balls hingegen sollte als Boden in Ausbesserung gekennzeichnet werden, damit der Spieler nicht für einen guten Schlag bestraft wird.

Soweit solch ein Boden als Teil eines Weges eine künstliche Oberfläche hat, ist er ein unbewegliches Hemmnis; Erleichterung gäbe es dann auch R24-2.

Im Zweifel solltet Ihr im Turnier sonst einen Regelball (R3-3) spielen und ein Bild der Balllage machen aufgrund dessen die Spielleitung dann eine Entscheidung treffen kann.

2 Monate her

Golf Rules

Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Und auch am Ostermontag gibt es eine Ausgabe der "Golf Rules am Feiertag" - heute zum Thema "Caddie nimmt Ball auf dem Grün auf".

Aktuell ist es so, dass nach R20-1 "Aufnehmen und Kennzeichnen" so, dass ein Ball, der nach den Regeln aufzunehmen ist, vom Spieler, seinem Partner oder einer vom Spieler ermächtigten anderen Person aufgenommen werden darf. Generell hat der Caddie eines Spielers keinen eigenen Status, weswegen die Ermächtigung jedes Mal durch den Spieler gegeben werden muss.

Mit der Regel R14.1b darf ab dem 01.01.2019 der Caddie des Spielers den Ball auf dem Putting Green jederzeit markieren und aufnehmen, ohne dass der Spieler diesen dazu ermächtigen muss. Wesentlicher Hintergrund ist auch hier die Erhöhung der Spielgeschwindigkeit, indem ein Caddie die Vorbereitungen auf dem Grün schon starten kann, während sein Spieler noch mit anderen Tätigkeiten beschäftigt ist.

#RulesOfGolf2019
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Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Und auch am Ostermontag gibt es eine Ausgabe der Golf Rules am Feiertag - heute zum Thema Caddie nimmt Ball auf dem Grün auf.

Aktuell ist es so, dass nach R20-1 Aufnehmen und Kennzeichnen so, dass ein Ball, der nach den Regeln aufzunehmen ist, vom Spieler, seinem Partner oder einer vom Spieler ermächtigten anderen Person aufgenommen werden darf. Generell hat der Caddie eines Spielers keinen eigenen Status, weswegen die Ermächtigung jedes Mal durch den Spieler gegeben werden muss.

Mit der Regel R14.1b darf ab dem 01.01.2019 der Caddie des Spielers den Ball auf dem Putting Green jederzeit markieren und aufnehmen, ohne dass der Spieler diesen dazu ermächtigen muss. Wesentlicher Hintergrund ist auch hier die Erhöhung der Spielgeschwindigkeit, indem ein Caddie die Vorbereitungen auf dem Grün schon starten kann, während sein Spieler noch mit anderen Tätigkeiten beschäftigt ist.

#RulesOfGolf2019

 

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Da hat sich ein Fehler eingeschlichen - korrekt ist die neue Regel R14.1b...

2 Monate her

Golf Rules

Was es nicht alles gibt - passend kurz vor den Masters bietet ein führender Wettanbieter eine Wette an, ob einer der Teilnehmer Strafschläge für "langsames Spiel" erhält. Dem regelinteressierten Leser stellt sich dann wahrscheinlich sofort die Frage, wann es denn überhaupt Strafschläge für zu langsames Spiel gibt.

Im Regelbuch ist hierzu unter R6-7 "Unangemessene Verzögerung; langsames Spiel" in der Anmerkung 2 vermerkt, dass die Spielleitung zur Verhinderung langsamen Spiels in der Ausschreibung eines Wettspiels Richtlinien für das Spieltempo erlassen kann. Hier dürfen zulässige Höchstzeiten zur Vollendung einer festgesetzten Runde, eines Lochs oder eines Schlags festgelegt werden.

Als Beispiel wird bei DGV- und Verbandswettspielen folgender Passus in der sogenannten "Hardcard" aufgenommen und durch die Spielleitung kontrolliert:

"Hat eine Spielergruppe nach Auffassung der Spielleitung den Anschluss an die vorangehende Spielergruppe verloren oder hat sie, falls Richtzeiten zum Spielen eines oder mehrerer Löcher vorgegeben sind, mehr Zeit als die Richtzeit benötigt, wird die Spielergruppe ermahnt.

Wird danach eine Verbesserung des Spieltempos nicht festgestellt, wird der Spielergruppe mitgeteilt, dass ab sofort für jeden einzelnen Spieler eine Zeitnahme durchgeführt wird. Die Zeitnahme beginnt, wenn der Spieler mit seinem Schlag an der Reihe ist. Überschreitet der erste Spieler die Zeit von 50 Sekunden und die folgenden Spieler die Zeit von 40 Sekunden für die Ausführung des Schlags, gilt dies als Verstoß gegen Regel 6-7.

Strafe für Verstoß:
Erster Verstoß — Ein Schlag
Zweiter Verstoß — Zwei Schläge
Bei anschließendem Verstoß — Disqualifikation

Strafschläge werden an dem Loch hinzugerechnet, an dem der Verstoß begangen wird. Wird das Spiel zwischen dem Spielen zweier Löcher verzögert, wirkt sich die Strafe am nächsten Loch aus. Zusätzlich zu dieser Regelung werden alle Spieler aufgefordert, auf sichere und verantwortungsvolle Art und Weise „Ready Golf“ zu spielen (www.golf.de/readygolf)."

Insofern hoffen wir bei den Masters (und selbstverständlich auch in allen anderen Wettspielen) auf ein angemessenes Spieltempo, so dass keine Strafschläge ausgesprochen werden müssen... (tk)
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Was es nicht alles gibt - passend kurz vor den Masters bietet ein führender Wettanbieter eine Wette an, ob einer der Teilnehmer Strafschläge für langsames Spiel erhält. Dem regelinteressierten Leser stellt sich dann wahrscheinlich sofort die Frage, wann es denn überhaupt Strafschläge für zu langsames Spiel gibt. 

Im Regelbuch ist hierzu unter R6-7 Unangemessene Verzögerung; langsames Spiel in der Anmerkung 2 vermerkt, dass die Spielleitung zur Verhinderung langsamen Spiels in der Ausschreibung eines Wettspiels Richtlinien für das Spieltempo erlassen kann. Hier dürfen zulässige Höchstzeiten zur Vollendung einer festgesetzten Runde, eines Lochs oder eines Schlags festgelegt werden. 

Als Beispiel wird bei DGV- und Verbandswettspielen folgender Passus in der sogenannten Hardcard aufgenommen und durch die Spielleitung kontrolliert:

Hat eine Spielergruppe nach Auffassung der Spielleitung den Anschluss an die vorangehende Spielergruppe verloren oder hat sie, falls Richtzeiten zum Spielen eines oder mehrerer Löcher vorgegeben sind, mehr Zeit als die Richtzeit benötigt, wird die Spielergruppe ermahnt. 

Wird danach eine Verbesserung des Spieltempos nicht festgestellt, wird der Spielergruppe mitgeteilt, dass ab sofort für jeden einzelnen Spieler eine Zeitnahme durchgeführt wird. Die Zeitnahme beginnt, wenn der Spieler mit seinem Schlag an der Reihe ist. Überschreitet der erste Spieler die Zeit von 50 Sekunden und die folgenden Spieler die Zeit von 40 Sekunden für die Ausführung des Schlags, gilt dies als Verstoß gegen Regel 6-7.

Strafe für Verstoß:
Erster Verstoß — Ein Schlag 
Zweiter Verstoß — Zwei Schläge 
Bei anschließendem Verstoß — Disqualifikation

Strafschläge werden an dem Loch hinzugerechnet, an dem der Verstoß begangen wird. Wird das Spiel zwischen dem Spielen zweier Löcher verzögert, wirkt sich die Strafe am nächsten Loch aus. Zusätzlich zu dieser Regelung werden alle Spieler aufgefordert, auf sichere und verantwortungsvolle Art und Weise „Ready Golf“ zu spielen (www.golf.de/readygolf).

Insofern hoffen wir bei den Masters (und selbstverständlich auch in allen anderen Wettspielen) auf ein angemessenes Spieltempo, so dass keine Strafschläge ausgesprochen werden müssen... (tk)

 

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Weiß zufällig jemand wann das beim Masters zuletzt passiert ist?

2 Monate her

Golf Rules

Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Golf-Rules am Sonntag - heute geht es um das Putten auf dem Grün und die Strafe nach der gültigen Regel, wenn der Ball den Flaggenstock im Loch trifft. Nach R17-3 "Ball trifft Flaggenstock oder bedienende Person" führt dieses zu zwei Strafschlägen bzw. Lochverlust.

Nach R13.2a / R13.2b(2) ist dieses zukünftig straflos - der Spieler hat die Wahl: Die Fahne bedienen oder diese im Loch belassen. Der Vor- oder Nachteil, wenn ein Ball die Fahne trifft und der Ball abprallt oder ins Loch fällt, ist ausgeglichen, so dass dieses außer Acht gelassen werden kann.

Der wesentliche Hintergrund dieser Regel ist aber die Erhöhung der Spielgeschwindigkeit, denn insbesondere bei großen Grüns und mehreren Spielern stellt das Bedienen der Fahne einen erhöhten Aufwand wieder, der Zeit kostet. Auch kann z.B. schon einmal ein Spieler, der weit von der Fahne entfernt liegt, seinen Schlag auf dem Grün machen, während sein Mitspieler beispielsweise noch einen Bunker harkt oder den Wagen um das Grün herum fährt.

#RulesOfGolf2019
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Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Golf-Rules am Sonntag - heute geht es um das Putten auf dem Grün und die Strafe nach der gültigen Regel, wenn der Ball den Flaggenstock im Loch trifft. Nach R17-3 Ball trifft Flaggenstock oder bedienende Person führt dieses zu zwei Strafschlägen bzw. Lochverlust.

Nach R13.2a / R13.2b(2) ist dieses zukünftig straflos - der Spieler hat die Wahl: Die Fahne bedienen oder diese im Loch belassen. Der Vor- oder Nachteil, wenn ein Ball die Fahne trifft und der Ball abprallt oder ins Loch fällt, ist ausgeglichen, so dass dieses außer Acht gelassen werden kann.

Der wesentliche Hintergrund dieser Regel ist aber die Erhöhung der Spielgeschwindigkeit, denn insbesondere bei großen Grüns und mehreren Spielern stellt das Bedienen der Fahne einen erhöhten Aufwand wieder, der Zeit kostet. Auch kann z.B. schon einmal ein Spieler, der weit von der Fahne entfernt liegt, seinen Schlag auf dem Grün machen, während sein Mitspieler beispielsweise noch einen Bunker harkt oder den Wagen um das Grün herum fährt.

#RulesOfGolf2019

 

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Sehr vernünftig

2 Monate her

Golf Rules

Damit Ihr mal einen Eindruck bekommt, wie sorgfältig Löcher gestochen werden können und wie die alten Lochpfropfen wieder hergerichtet werden. Ein Video als MUSS für jeden Greenkeeper aber insbesondere auch für uns Golfer, damit man mal versteht, wieviel Aufwand das Setzen der Lochpositionen sein kann und das sich schon alleine deswegen ein sorgfältiger Umgang mit den Grün und den Lochpositionen erbittet...

G.C.S.A.I.
Changing The 18th Pin Position This Morning At The Shell Houston Open
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G.C.S.A.I.

 

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ZEN-Greenkeeping.

beeindruckend

So hab ich das noch nie gesehen 😮

Tja, richtig machen braucht Zeit: 12'/Loch --> über 3 1/2 Std !👏

Da wird ja sauberer gearbeitet als bei mancher Operation 😂

Sollte Pflicht werden. Schlimm sind diese Vulkane, wenn der Ball am Rand vom Loch wieder zurück rollt.😤

So sieht es (leider) in der Realität aus...

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2 Monate her

Golf Rules

Da ist mir doch glatt die Maus aus der Hand gerutscht, als ich dieses Produkt auf der Amazon-Seite gefunden habe - quasi der "Pritt-Stift" des Golfspiels und somit die ultimative Lösung für den Hook und Slice.

Aber was sagen die Regeln? Eigentlich sind diese einmal wieder eindeutig - in R4-2 "Schläger / Veränderte Spieleigenschaften und Fremdstoff" steht unter dem Punkt b "Fremdstoff": Fremdstoff darf nicht zu dem Zweck an der Schlagfläche angebracht werden, die Bewegung des Balls zu beeinflussen.

Die beiden folgenden Decisions geben da weitere Zusatzinformationen:

D4-2/3 "Anbringen von Kreide auf der Schlagfläche"
Frage: Darf ein Spieler während der Runde Kreide auf der Schlagfläche eines Eisenschlägers anbringen, um mehr Backspin zu erlangen?
Antwort: Nein.

D4-2/4 "Speichel auf der Schlagfläche"
Frage: Ein Spieler spuckt auf die Schlagfläche seines Schlägers und wischt den Speichel nicht weg, bevor er seinen nächsten Schlag spielt. Ist dies erlaubt?
Antwort: Falls der Zweck dieser Handlung darauf abzielt, die Bewegung des Balls zu beeinflussen, so hat der Spieler gegen Regel 4-2b verstoßen, da Speichel Fremdstoff ist.

Also bitte in vorgabewirksamen Wettspielen auf den "Hook-/Slice-Kleber" verzichten, denn die Strafe für das Machen eines Schlags mit einem Schläger, der nicht mit R4-1 oder R4-2 in Einklang steht, ist die Disqualifikation... (tk)
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Da ist mir doch glatt die Maus aus der Hand gerutscht, als ich dieses Produkt auf der Amazon-Seite gefunden habe - quasi der Pritt-Stift des Golfspiels und somit die ultimative Lösung für den Hook und Slice. 

Aber was sagen die Regeln? Eigentlich sind diese einmal wieder eindeutig - in R4-2 Schläger / Veränderte Spieleigenschaften und Fremdstoff steht unter dem Punkt b Fremdstoff: Fremdstoff darf nicht zu dem Zweck an der Schlagfläche angebracht werden, die Bewegung des Balls zu beeinflussen.

Die beiden folgenden Decisions geben da weitere Zusatzinformationen: 

D4-2/3 Anbringen von Kreide auf der Schlagfläche
Frage: Darf ein Spieler während der Runde Kreide auf der Schlagfläche eines Eisenschlägers anbringen, um mehr Backspin zu erlangen?
Antwort: Nein.

D4-2/4 Speichel auf der Schlagfläche
Frage: Ein Spieler spuckt auf die Schlagfläche seines Schlägers und wischt den Speichel nicht weg, bevor er seinen nächsten Schlag spielt. Ist dies erlaubt?
Antwort: Falls der Zweck dieser Handlung darauf abzielt, die Bewegung des Balls zu beeinflussen, so hat der Spieler gegen Regel 4-2b verstoßen, da Speichel Fremdstoff ist.

Also bitte in vorgabewirksamen Wettspielen auf den Hook-/Slice-Kleber verzichten, denn die Strafe für das Machen eines Schlags mit einem Schläger, der nicht mit R4-1 oder R4-2 in Einklang steht, ist die Disqualifikation... (tk)

 

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Danke für diese wichtige Informationen.

Herrlich!!!

🤣🤣🤣

Endlich eine ultimative Lösung aller Richtungsprobleme....!! Das wird der Renner auf dem Golfmarkt👏⛳🏌️‍♂️

.. und ob es ein Hook oder Slice wird hängt davon ab ob man den Stift von rechts nach links zieht oder umgekehrt .. ja, das verändert die Eigenschaften kolossal ..

Am besten gar nicht erst kaufen, so einen Quatsch... 😂

Benutze ich schon seit Jahren in jedem Turnier. Ist noch nie aufgefallen 😎

Sonnencreme aus der Sprühflasche funktioniert hervorragend nichtRegelkonform 😉😁

Guter Tipp. Hät ich nicht gewusst

Klaus Effenberg

Dawid-Richard Wysocki

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2 Monate her

Golf Rules

Nach Regel R33-2a hat die Spielleitung den Platz und das Aus, die Grenzen von Wasserhindernissen und seitlichen Wasserhindernissen, Boden in Ausbesserung und Hemmnisse sowie zum Bestandteil des Platzes erklärte Anlagen genau festzulegen. Zum Platz gehören auch Bunker. Wie wichtig das ist, zeigen die heutigen Bilder. Ist der Ball im Bunker?

Vorweg - mit einer klar gestochenen Bunkerkante würde dieses Problem hier gar nicht auftreten, da dann die Grenze des Bunkers klar zu erkenne wäre.

Weiter hilft uns hier neben der Markierung der Bunkerkante im Bild unsere

Decision des Tages:

Decision D13/1
"Sand ist über den Bunkerrand hinaus verstreut"

Frage:
Wenn Sand über die Grenze eines Bunkers hinaus verstreut ist, ist dieser Sand dann Teil des Bunkers?

Antwort:
Nein.

Hier handelt es sich offensichtlich um Schäden der Grassode und jede Menge verstreuten Sand, wenn man davon ausgeht, dass die natürliche Bunkerkante entlang der roten Linie verläuft. Der Ball ist also nicht im Hindernis. Im Turnier würde ich bei solch einer Lage allerdings auf Nummer Sicher gehen und ein Bild machen und einen Regelball (R3-3) spielen und die Spielleitung nach der Runde um eine Entscheidung bitten.

Außerdem sollte die Spielleitung bei der Vorbereitung des Wettspiels auf solche Missstände achten. Eine rechtzeitiges Handeln (gerade bei Saisonbeginn) bzgl. der Pflege der Bunkerkanten dienen nämlich nicht nur der "Kosmetik", sondern haben - wie in diesem Fall - auch erheblichen Einfluss auf die Möglichkeit eindeutige Regelentscheidungen zu treffen.
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Nach Regel R33-2a hat die Spielleitung den Platz und das Aus, die Grenzen von Wasserhindernissen und seitlichen Wasserhindernissen, Boden in Ausbesserung und Hemmnisse sowie zum Bestandteil des Platzes erklärte Anlagen genau festzulegen. Zum Platz gehören auch Bunker. Wie wichtig das ist, zeigen die heutigen Bilder. Ist der Ball im Bunker? 

Vorweg - mit einer klar gestochenen Bunkerkante würde dieses Problem hier gar nicht auftreten, da dann die Grenze des Bunkers klar zu erkenne wäre. 

Weiter hilft uns hier neben der Markierung der Bunkerkante im Bild unsere 

Decision des Tages:

Decision D13/1
Sand ist über den Bunkerrand hinaus verstreut

Frage:
Wenn Sand über die Grenze eines Bunkers hinaus verstreut ist, ist dieser Sand dann Teil des Bunkers?

Antwort:
Nein.

Hier handelt es sich offensichtlich um Schäden der Grassode und jede Menge verstreuten Sand, wenn man davon ausgeht, dass die natürliche Bunkerkante entlang der roten Linie verläuft. Der Ball ist also nicht im Hindernis. Im Turnier würde ich bei solch einer Lage allerdings auf Nummer Sicher gehen und ein Bild machen und einen Regelball (R3-3) spielen und die Spielleitung nach der Runde um eine Entscheidung bitten.

Außerdem sollte die Spielleitung bei der Vorbereitung des Wettspiels auf solche Missstände achten. Eine rechtzeitiges Handeln (gerade bei Saisonbeginn) bzgl. der Pflege der Bunkerkanten dienen nämlich nicht nur der Kosmetik, sondern haben - wie in diesem Fall - auch erheblichen Einfluss auf die Möglichkeit eindeutige Regelentscheidungen zu treffen.Image attachmentImage attachment

 

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Eine entscheidene Rolle spielt die Frage Bunker oder Nicht-Bunker doch allenfalls dann, wenn der Ball im eigenen Einschlagloch eingebohrt wäre, oder sehe ich das falsch? Auf dem Fairway straflose Erleichterung, im Bunker nicht. Aber in der Lage auf dem Foto wäre der Unterschied doch bloß, dass ich im Bunker den Schläger nicht aufsetzen darf. Ehe ich also im Turnier mit einem Regelball und dem ganzen Brimborium anfangen würde, würde ich ihn spielen wie aus einer Bunkerlage. Kostet doch den Bruchteil an Zeit und vor allem Konzentration, als einen Regelball zu bemühen. Oder habe ich was übersehen?

Richtig. Hier geht es ja auch weniger um die Erleichterungsfrage sondern mehr um eine Platzvorbereitung, die diese Fragen gar nicht erst aufkommen lässt.

2 Monate her

Golf Rules

Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Im heutigen Beitrag "Golf-Rules am Feiertag" zu den neuen Golfregeln 2019 geht es um die Bewegung des Balls bei der Suche. Aktuell ist in R12-1 "Ball suchen; Ball sehen" beschrieben, dass dieses zu einer Strafe von einem Strafschlag nach R18-2 "Ball in Ruhe bewegt / Durch Spieler, Partner, Caddie oder Ausrüstung" führt.

Die einzigen zulässigen Ausnahmen der Ballbewegung sind:

- Suchen oder Identifizieren eines von Sand bedeckten Balls
- Suchen oder Identifizieren eines von losen hinderlichen Naturstoffen bedeckten Balls im Hindernis
- Suchen eines Balls im Wasser eines Wasserhindernis
- Suchen eines Balls im Hemmnis oder ungewöhnlich beschaffenem Boden

Zukünftig wird es nach R7.4 wesentlich einfacher, denn vorausgesetzt es wird "fair" gesucht, wird das versehentliche Bewegen des Balles bei der Ballsuche zukünftig straflos sein. Der Ball muss dann anschließend immer zurückgelegt werden.

Habt Ihr Fragen zu den Golfregeln? Wir helfen gern weiter!

#RulesOfGolf2019
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Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Im heutigen Beitrag Golf-Rules am Feiertag zu den neuen Golfregeln 2019 geht es um die Bewegung des Balls bei der Suche. Aktuell ist in R12-1 Ball suchen; Ball sehen beschrieben, dass dieses zu einer Strafe von einem Strafschlag nach R18-2 Ball in Ruhe bewegt / Durch Spieler, Partner, Caddie oder Ausrüstung führt. 

Die einzigen zulässigen Ausnahmen der Ballbewegung sind:

- Suchen oder Identifizieren eines von Sand bedeckten Balls 
- Suchen oder Identifizieren eines von losen hinderlichen Naturstoffen bedeckten Balls im Hindernis 
- Suchen eines Balls im Wasser eines Wasserhindernis 
- Suchen eines Balls im Hemmnis oder ungewöhnlich beschaffenem Boden 

Zukünftig wird es nach R7.4 wesentlich einfacher, denn vorausgesetzt es wird fair gesucht, wird das versehentliche Bewegen des Balles bei der Ballsuche zukünftig straflos sein. Der Ball muss dann anschließend immer zurückgelegt werden.

Habt Ihr Fragen zu den Golfregeln? Wir helfen gern weiter!

#RulesOfGolf2019

 

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Hab ich ein Jahr verpennt und die neuen Regeln sind schon geschrieben?

Das mit dem fair Suchen ist halt so eine Sache 😎

2 Monate her

Golf Rules

Gestern hatten wir einen Fall, der bei der Platzvorbereitung zu einem Wettspiel sicher zu beachten ist, heute gleich noch einer: Selbe Bahn ein Stück weiter das Fairways runter. Auf einer Art "Grabhügel" steckt einsam ein blauer Pfahl und mahnt die Golfer "irgendetwas" zu tun. Aber was denn?

Aus dem Auszug der Platzregeln auf der Scorekarte ergibt sich, dass es sich hierbei um Boden in Ausbesserung handeln soll, aus dem nicht gespielt werden darf. Dann kamen wir etwas näher ran und fanden den Ball in der Lage vor, die Ihr auf den Bildern seht. Und nun?

Neben der Tatsache, dass Boden in Ausbesserung schon aufgrund der Tatsache, dass er "in Ausbesserung" ist nicht dauerhaft eingerichtet werden sollte (Empfehlung SWSH, 5.2.3, S. 197) muss Boden in Ausbesserung immer als ungewöhnlich beschaffener Boden durch eine Fläche gekennzeichnet sein. Mit einem einzelnen Pflock kann eine Fläche aber nicht klar gekennzeichnet werden, dazu sind mindestens drei Pflöcke erforderlich (alternativ würde auch ein Pflock mit einer weißen Linie und entsprechender Platzregeln drumherum ausreichen).

In diesem Fall blieb aber nur der Pflock und angesichts der Balllage die Frage: Drin oder nicht? Ein Ball befindet sich in Boden in Ausbesserung, wenn er ihn mit einem Teil berührt. Ist das hier so? Ich habe mich entschieden, dass er im Boden in Ausbesserung liegt, auch wenn das Grasbüschel hier Interpretationsspielraum lässt. Aufgrund des Spielverbots war der Ball also vom nächsten Punkt der Erleichterung, nicht näher zum Loch innerhalb einer Schlägerlänge fallen zu lassen und dann von dort zu spielen (R25-1b).

Für alle Leser, die sich von Zeit zu Zeit mit der Platzvorbereitung beschäftigen hier der Tipp: Kennzeichnungen sollten eindeutig erfolgen, das erhöht im Wettspiel die Spielgeschwindigkeit und spart im Wettspiel den Ruf des Referees bzw. den Regelball und die anschließende Klärung des Sachverhalts mit der Spielleitung...
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Gestern hatten wir einen Fall, der bei der Platzvorbereitung zu einem Wettspiel sicher zu beachten ist, heute gleich noch einer: Selbe Bahn ein Stück weiter das Fairways runter. Auf einer Art Grabhügel steckt einsam ein blauer Pfahl und mahnt die Golfer irgendetwas zu tun. Aber was denn? 

Aus dem Auszug der Platzregeln auf der Scorekarte ergibt sich, dass es sich hierbei um Boden in Ausbesserung handeln soll, aus dem nicht gespielt werden darf. Dann kamen wir etwas näher ran und fanden den Ball in der Lage vor, die Ihr auf den Bildern seht. Und nun?

Neben der Tatsache, dass Boden in Ausbesserung schon aufgrund  der Tatsache, dass er in Ausbesserung ist nicht dauerhaft eingerichtet werden sollte (Empfehlung SWSH, 5.2.3, S. 197) muss Boden in Ausbesserung immer als ungewöhnlich beschaffener Boden durch eine Fläche gekennzeichnet sein. Mit einem einzelnen Pflock kann eine Fläche aber nicht klar gekennzeichnet werden, dazu sind mindestens drei Pflöcke erforderlich (alternativ würde auch ein Pflock mit einer weißen Linie und entsprechender Platzregeln drumherum ausreichen).

In diesem Fall blieb aber nur der Pflock und angesichts der Balllage die Frage: Drin oder nicht? Ein Ball befindet sich in Boden in Ausbesserung, wenn er ihn mit einem Teil berührt. Ist das hier so? Ich habe mich entschieden, dass er im Boden in Ausbesserung liegt, auch wenn das Grasbüschel hier Interpretationsspielraum lässt. Aufgrund des Spielverbots war der Ball also vom nächsten Punkt der Erleichterung, nicht näher zum Loch innerhalb einer Schlägerlänge fallen zu lassen und dann von dort zu spielen (R25-1b).

Für alle Leser, die sich von Zeit zu Zeit mit der Platzvorbereitung beschäftigen hier der Tipp: Kennzeichnungen sollten eindeutig erfolgen, das erhöht im Wettspiel die Spielgeschwindigkeit und spart im Wettspiel den Ruf des Referees bzw. den Regelball und die anschließende Klärung des Sachverhalts mit der Spielleitung...Image attachmentImage attachment

2 Monate her

Golf Rules

Heute einmal etwas zum Thema Platz-Setup: Ja, es ist Winter und vorgabewirksame Turniere finden nicht statt. Trotzdem spricht eigentlich nichts dagegen auf dem Golfplatz Spaß zu haben. Zum Glück mag ich Herausforderungen, sonst hätte dieser Anblick vom Abschlag mich wohl in der guten Laune beeinträchtigt. Bäume genau in der Spiellinie, an einer Stelle auf der - ich lehne mich da mal aus dem Fenster - weit über die Hälfte der Golfer nicht mehr die notwendige Höhe im Ballflug hat um sie zu überwinden. Heißt, diese Golfer müssen auf einem Par 4 den Annäherungsschlag zuerst und dann den Drive spielen. Also, wenn ihr mal Abschläge steckt - denkt daran, dass nicht nur ihr Spaß haben sollt und wollt.

Im Sommer ist der Abschlag als Bauwerk übrigens so eingerichtet, dass die Spiellinie Geradeaus zwischen den beiden Baumgruppen durchgeht...
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Heute einmal etwas zum Thema Platz-Setup: Ja, es ist Winter und vorgabewirksame Turniere finden nicht statt. Trotzdem spricht eigentlich nichts dagegen auf dem Golfplatz Spaß zu haben. Zum Glück mag ich Herausforderungen, sonst hätte dieser Anblick vom Abschlag mich wohl in der guten Laune beeinträchtigt. Bäume genau in der Spiellinie, an einer Stelle auf der - ich lehne mich da mal aus dem Fenster - weit über die Hälfte der Golfer nicht mehr die notwendige Höhe im Ballflug hat um sie zu überwinden. Heißt, diese Golfer müssen auf einem Par 4 den Annäherungsschlag zuerst und dann den Drive spielen. Also, wenn ihr mal Abschläge steckt - denkt daran, dass nicht nur ihr Spaß haben sollt und wollt.

Im Sommer ist der Abschlag als Bauwerk übrigens so eingerichtet, dass die Spiellinie Geradeaus zwischen den beiden Baumgruppen durchgeht...

 

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Golf Rules zu Besuch in Burgwedel...dann hattest Du ganz sicher Spaß!

Also ich würde das als Herausforderung sehen...Ich will keine gerade, Hinternisslosen Golfautobahnen haben?? Und ja manche Löcher schaffen eben nur sehr gute Spieler ohne Probleme..... Ich hab ja auch keine Drives mit 300+.....Spaß muß es machen....das Ergebnis ist zweitrangig... Verdiene ja mein Geld nicht damit.... 🙂

Bei dem gezeigten Loch handelt es sich übrigens um ein Par 4 😉

Wer sagt denn, dass man durch die Mitte spielen muss? 😬 Geht doch auch links vorbei. 😁

2 Monate her

Golf Rules

Gestern hatten wir die Frage unseres Lesers Daniel, der seinen Ball in einen Baum spielte, der über Boden in Ausbesserung aber nicht darin wuchs. Unsere Antwort führte zu einer Nachfrage hinsichtlich der Decisions D25/10.7 und D25-1a/1, die einen ähnlichen Sachverhalt regeln und sich scheinbar widersprechen. Aber nur scheinbar. Wenn man genauer hinsieht, regeln sie zwei Spielsituationen:

Decision D25/10.7
"Status von Wurzeln außerhalb eines Bodens in Ausbesserung, die von einem Baum stammen, der auf dem Boden in Ausbesserung wächst"

Frage:
Der Ball eines Spielers kommt an einer Baumwurzel zur Ruhe. Der Baum wächst zwar innerhalb eines Bodens in Ausbesserung, aber der Ball liegt an einem Wurzelteil außerhalb des Bodens in Ausbesserung. Hat der Spieler Anspruch auf straflose Erleichterung nach Regel 25-1?

Antwort:
Nein. Da sich die Grenze von Boden in Ausbesserung senkrecht nach unten erstreckt, ist ein Teil von etwas innerhalb eines Bodens in Ausbesserung Wachsendes, was sich bis außerhalb dieses Bereichs erstreckt – ob nun auf oder unter dem Boden – nicht Boden in Ausbesserung.

Decision D25-1a/1
"Ball liegt außerhalb eines Bereichs von Boden in Ausbesserung; ein Baum innerhalb des Bereichs behindert jedoch den Schwung"

Frage:
Die Grenze von Boden in Ausbesserung erstreckt sich nicht senkrecht nach oben. Wenn nun der Ball außerhalb von Boden in Ausbesserung liegt und ein innerhalb desselben wurzelnder Baum zwar den Schwung des Spielers, nicht jedoch dessen Standposition behindert, hat der Spieler dann Anspruch auf Erleichterung?

Antwort:
Ja. Die Erklärung „Boden in Ausbesserung? besagt: „Der gesamte Boden und jederlei Gras, Busch, Baum oder Sonstiges, das wächst, innerhalb des Bodens in Ausbesserung ist Teil desselben?. Der Spieler darf Erleichterung nach Regel 25-1 in Anspruch nehmen, weil der Baum innerhalb des Bodens in Ausbesserung ist und den Raum seines beabsichtigten Schwungs behindert.

Im Ersten Fall ist die Frage ob die Baumwurzeln eines Baumes, der in Boden in Ausbesserung wächst, auch zu Erleichterung von BiA führen, wenn die Wurzeln außerhalb der Markierung sind. Das ist nicht der Fall, denn auch wenn sie biologisch natürlich zum Baum gehören, erstreckt sich Boden in Ausbesserung von der Grenze senkrecht nach unten. Sprich, an der Grenze ist hierbei Schluss.

Im zweiten Fall behindert ein Baum im BiA den Raum des beabsichtigten Schwungs. Zum BiA gehört nach Definition "jeglicher Boden und jederlei Gras, Busch und Baum oder Sonstiges, das wächst, in dem Boden in Ausbesserung". Also auch der Baum. Und der behindert den Schwung, was nach R25-1 zur Erleichterung berechtigt. Die außerhalb des BiA liegenden Wurzeln würden das aber nicht tun, da an der Grenzmarkierung Schluss ist.
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Gestern hatten wir die Frage unseres Lesers Daniel, der seinen Ball in einen Baum spielte, der über Boden in Ausbesserung aber nicht darin wuchs. Unsere Antwort führte zu einer Nachfrage hinsichtlich der Decisions D25/10.7 und D25-1a/1, die einen ähnlichen Sachverhalt regeln und sich scheinbar widersprechen. Aber nur scheinbar. Wenn man genauer hinsieht, regeln sie zwei Spielsituationen:

Decision D25/10.7
Status von Wurzeln außerhalb eines Bodens in Ausbesserung, die von einem Baum stammen, der auf dem Boden in Ausbesserung wächst

Frage:
Der Ball eines Spielers kommt an einer Baumwurzel zur Ruhe. Der Baum wächst zwar innerhalb eines Bodens in Ausbesserung, aber der Ball liegt an einem Wurzelteil außerhalb des Bodens in Ausbesserung. Hat der Spieler Anspruch auf straflose Erleichterung nach Regel 25-1?

Antwort:
Nein. Da sich die Grenze von Boden in Ausbesserung senkrecht nach unten erstreckt, ist ein Teil von etwas innerhalb eines Bodens in Ausbesserung Wachsendes, was sich bis außerhalb dieses Bereichs erstreckt – ob nun auf oder unter dem Boden – nicht Boden in Ausbesserung.

Decision D25-1a/1
Ball liegt außerhalb eines Bereichs von Boden in Ausbesserung; ein Baum innerhalb des Bereichs behindert jedoch den Schwung

Frage:
Die Grenze von Boden in Ausbesserung erstreckt sich nicht senkrecht nach oben. Wenn nun der Ball außerhalb von Boden in Ausbesserung liegt und ein innerhalb desselben wurzelnder Baum zwar den Schwung des Spielers, nicht jedoch dessen Standposition behindert, hat der Spieler dann Anspruch auf Erleichterung?

Antwort:
Ja. Die Erklärung „Boden in Ausbesserung? besagt: „Der gesamte Boden und jederlei Gras, Busch, Baum oder Sonstiges, das wächst, innerhalb des Bodens in Ausbesserung ist Teil desselben?. Der Spieler darf Erleichterung nach Regel 25-1 in Anspruch nehmen, weil der Baum innerhalb des Bodens in Ausbesserung ist und den Raum seines beabsichtigten Schwungs behindert.

Im Ersten Fall ist die Frage ob die Baumwurzeln eines Baumes, der in Boden in Ausbesserung wächst, auch zu Erleichterung von BiA führen, wenn die Wurzeln außerhalb der Markierung sind. Das ist nicht der Fall, denn auch wenn sie biologisch natürlich zum Baum gehören, erstreckt sich Boden in Ausbesserung von der Grenze senkrecht nach unten. Sprich, an der Grenze ist hierbei Schluss.

Im zweiten Fall behindert ein Baum im BiA den Raum des beabsichtigten Schwungs. Zum BiA gehört nach Definition jeglicher Boden und jederlei Gras, Busch und Baum oder Sonstiges, das wächst, in dem Boden in Ausbesserung. Also auch der Baum. Und der behindert den Schwung, was nach R25-1 zur Erleichterung berechtigt. Die außerhalb des BiA liegenden Wurzeln würden das aber nicht tun, da an der Grenzmarkierung Schluss ist.

2 Monate her

Golf Rules

Heute wieder eine Frage, diesmal von unserem Leser Daniel:

"Halo ihr 2. hier eine Frage die selbst unser Pro heute nicht beantworten konnte.

Der Ball kommt im Baum zur Ruhe und kann identifiziert werden. Der Spieler erklärt den Ball für unspielbar und möchte nach R 28-c verfahren.

Dazu gibt es ja die DC 28/11.

Was ist jedoch wenn der gesamte Bereich vom Punkt unter dem Ball Boden in Ausbesserung ist? Der Baum wächst aber außerhalb von diesem.
Der Spieler bekommt einen Strafschlag gem R 28.
darf der Spieler in dieser Situation nach 25-1 verfahren nachdem er den Ball im GUR gedroppt hat.???? Ich hoffe die Frage ist verständlich ausgedrückt."

Der Ball liegt also auf einem Baum, der neben Boden in Ausbesserung wächst. Seine Äste wachsen darüber, dort befindet sich der Ball. Nach Decision D28/11 ist der Ball im Boden in Ausbesserung zu droppen (innerhalb zweier Schlägerlängen unter der Stelle an der er im Baum liegt). Dann kann der Ball gespielt werden wie er liegt, oder es geht ein neues Erleichterungsverfahren, dann nach R25 los.

Unsere

Decision des Tages

hat hier einen ähnlichen Fall zu lösen:

Decision D25-1/14.5
„Für unspielbar gehaltenen Ball auf Boden in Ausbesserung fallen gelassen, von dem nicht gespielt werden darf; Ball dann nach der Regel für Boden in Ausbesserung fallen gelassen“

Frage:
Ein Spieler hält seinen Ball für unspielbar, verfährt daraufhin nach Regel 28b oder c und lässt seinen Ball auf Boden in Ausbesserung fallen, von dem lt. Platzregel nicht gespielt werden darf. Dann nimmt er die obligatorische Erleichterung nach Regel 25-1b in Anspruch. Ist dies erlaubt?

Antwort:
Ja.

Das zeigt sehr schön, dass Erleichterungsverfahren immer der Reihe nach abgearbeitet werden. Eins nach dem Anderen. Erst Erleichterung nach R28 von der Lage im Baum, dann, neue Lage, Boden in Ausbesserung nach R25. Kommt man dann mit dem nächstgelegenen Punkt der Erleichterung zB auf einem Weg zu liegen geht es munter weiter mit R24.
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Heute wieder eine Frage, diesmal von unserem Leser Daniel: 

Halo ihr 2. hier eine Frage die selbst unser Pro heute nicht beantworten konnte. 

Der Ball kommt im Baum zur Ruhe und kann identifiziert werden. Der Spieler erklärt den Ball für unspielbar und möchte nach R 28-c verfahren. 

Dazu gibt es ja die DC 28/11. 

Was ist jedoch wenn der gesamte Bereich vom Punkt unter dem Ball Boden in Ausbesserung ist? Der Baum wächst aber außerhalb von diesem. 
Der Spieler bekommt einen Strafschlag gem R 28. 
darf der Spieler in dieser Situation nach 25-1 verfahren nachdem er den Ball im GUR gedroppt hat.???? Ich hoffe die Frage ist verständlich ausgedrückt.

Der Ball liegt also auf einem Baum, der neben Boden in Ausbesserung wächst. Seine Äste wachsen darüber, dort befindet sich der Ball. Nach Decision D28/11 ist der Ball im Boden in Ausbesserung zu droppen (innerhalb zweier Schlägerlängen unter der Stelle an der er im Baum liegt). Dann kann der Ball gespielt werden wie er liegt, oder es geht ein neues Erleichterungsverfahren, dann nach R25 los. 

Unsere 

Decision des Tages

hat hier einen ähnlichen Fall zu lösen:

Decision  D25-1/14.5 
„Für unspielbar gehaltenen Ball auf Boden in Ausbesserung fallen gelassen, von dem nicht gespielt werden darf; Ball dann nach der Regel für Boden in Ausbesserung fallen gelassen“

Frage:
Ein Spieler hält seinen Ball für unspielbar, verfährt daraufhin nach Regel 28b oder c und lässt seinen Ball auf Boden in Ausbesserung fallen, von dem lt. Platzregel nicht gespielt werden darf. Dann nimmt er die obligatorische Erleichterung nach Regel 25-1b in Anspruch. Ist dies erlaubt?

Antwort:
Ja.

Das zeigt sehr schön, dass Erleichterungsverfahren immer der Reihe nach abgearbeitet werden. Eins nach dem Anderen. Erst Erleichterung nach R28 von der Lage im Baum, dann, neue Lage, Boden in Ausbesserung nach R25. Kommt man dann mit dem nächstgelegenen Punkt der Erleichterung zB auf einem Weg zu liegen geht es munter weiter mit R24.

 

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Und das ist übrigens der Unterschied zwischen Boden in Ausbesserung und Wasserhindernis: Während sich die Grenzen des Wasserhindernisses auch nach oben erstrecken, verlaufen die Grenzen von Boden in Ausbesserung nur nach unten. Liegt der Ball also wie hier in einem Baum, der NEBEN Boden in Ausbesserung steht und nur die Äste in den Luftraum über GUR hineinragen, kann man den Ball nur mit Strafschlag droppen. Steht der Baum aber IN Boden in Ausbesserung, gehört er er zum markierten Bereich, in dem straflos Erleichterung in Anspruch genommen werden darf. Sehe ich das richtig?

Okay. Sehr spannend! Danke dafür. Aber: was ist, wenn der Ball in GUR nicht gedroppt werden kann weil GUR als Betreten Verboten deklariert ist. Dann fällt die Abarbeitung etwas schwieriger aus.

2 Monate her

Golf Rules

Heute machen wir es mal ganz kurz mit einer Definition:

„Lose hinderliche Naturstoffe“

sind natürliche Gegenstände einschließlich Steine, Blätter, Zweige, Äste und dergleichen, Kot, Würmer, Insekten und Ähnliches sowie Aufgeworfenes und Haufen von ihnen, sofern diese betreffenden Gegenstände weder befestigt noch wachsend, noch fest eingebettet sind, und auch nicht am Ball haften.

Nach R23-1 dürfen diese straflos fortbewegt werden, ausgenommen sowohl der lose hinderliche Naturstoff als auch der Ball liegen im selben Hindernis oder berühren es. (tk)
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Heute machen wir es mal ganz kurz mit einer Definition: 

„Lose hinderliche Naturstoffe“ 

sind natürliche Gegenstände einschließlich Steine, Blätter, Zweige, Äste und dergleichen, Kot, Würmer, Insekten und Ähnliches sowie Aufgeworfenes und Haufen von ihnen, sofern diese betreffenden Gegenstände weder befestigt noch wachsend, noch fest eingebettet sind, und auch nicht am Ball haften. 

Nach R23-1 dürfen diese straflos fortbewegt werden, ausgenommen sowohl der lose hinderliche Naturstoff als auch der Ball liegen im selben Hindernis oder berühren es. (tk)

 

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Besten Dank. Das Thema hatten wir Freitag noch.

Abwarten ,mit 2019 wird vieles anders jetzt zu viel über dies alles nachdenken bringt nur zu Konfusionen. Die es sicherlich in 2018 geben wird, da viele glauben dass neue Regeln schon greifen.

2 Monate her

Golf Rules

Hier jetzt die Auflösung zu unserem kleinen Regelspiel. Bernard spielt - nun ja - so etwas ähnliches wie Golf. Golf kann es nicht sein, denn das spielt man nach den Golfregeln.

Kurz gesagt: Bernard ist - wie die meisten schon gesehen haben disqualifiziert, aber wie kommen wir dahin?

Gehen wir die Szenen einmal durch:

1:12 - Ball in Ruhe bewegt durch Ausrüstung aber Ball noch nicht im Spiel, da noch kein Schlag erfolgte (0)
1:16 - Luftschlag (1)
1:21 - Luftschlag (2)
1:23 - Schlag (3)
1:24 - Abpraller vom Schild und sich selbst - Ball in Bewegung abgelenkt, R19-2, 1 Strafschlag (4)
1:25 - Ball in Ruhe bewegt, R18-2 I, 1 Strafschlag (5)
1:37 - Ball in Ruhe bewegt, R18-2 I, 1 Strafschlag (6)
1:51 - Puttlinie berühren, R16-1a, 2 Strafschläge (8)
1:52 - Ball in Ruhe bewegt, R18-2 I, 1 Strafschlag (9)
1:58 - Ball in Ruhe bewegt, R18-2 I, 1 Strafschlag (10)
2:16 - Ball in Ruhe bewegt, R18-2 I, 1 Strafschlag (11)
2:18 - Ball in Ruhe bewegt, R18-2 I, 1 Strafschlag (12)
2:28 - Ball vom falschen Ort gespielt, R20-7c, 2 Strafschläge und Schlag zählt (14)
2:36 - Ball in Ruhe bewegt, R18-2 I, 1 Strafschlag (15)
2:50 - Ball vom falschen Ort gespielt, R20-7c, 2 Strafschläge und der Schlag zählt (18)
2:59 - Ball in Ruhe bewegt, R18-2 I, 1 Strafschlag (19)
3:03 - Unterstellt, dass er den Fehler für das "Nicht-Einlochen" nicht behebt nachdem er bewusstlos auf dem Grün liegt - Verstoß gegen R3-2, DQ

Dazu kommen aber noch weitere DQs:
2:28 - Ball vom falschen Ort gespielt, R20-7c, schwerwiegender Verstoß, der nicht korrigiert wurde
2:50 - Ball vom falschen Ort gespielt, R20-7c, schwerwiegender Verstoß, der nicht korrigiert wurde

Und zu guter Letzt kommt dann noch die finale Generalstrafe nach R33-7 "Strafe der Disqualifikation; Ermessen der Spielleitung": Disqualifikation wegen mehrerer schwerwiegender Etiketteverstösse.

Insgesamt haben wir also 19 (teils Straf-) Schläge, und als richtiges Ergebnis die Disqualifikation.

Fanpage Karma als Glücksfee hat unter den richtigen Antworten gelost und wir gratulieren Thomas Wirtz zum Gewinn - einem Buch "Entscheidungen zu den Golfregeln 2016-2017". Wenn ich das richtig mitbekommen habe will er bald ins erste Turnier, da könnte es helfen...Bernard geht zum Golf-Feld um sein Spiel zu verbessern. Er ist am schwächste bei diesem Sport, da er die Anziehungskraft nie in Betrachtung zieht. © BRB INTE...
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Video image

 

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Bei 1:23 .... ca, wirft er den Ball mit der Hand ...da war kein Schlag nach den beiden Luftschlägen...danach ist alles völlig egal, da es eh nicht zählt...

Richtig. Passt gut zum baldigen ersten Turnier. Freue mich sehr über den Gewinn

Hab ich es auf die Schnelle überlesen? Was ist mit dem Nicht gesicherten Cart, das sich selbstständig macht, und der Entsorgung des kaputten Schlägers 🤣🤣 Und ist da überhaupt ein Abschlag markiert, wo er abschlägt?? Insgesamt einfach köstlich! Toll, dass ihr das Video gefunden habt; danke dafür!

Bernard hat abgeschlagen, obwohl keine Abschlagsmarkieren vorhanden sind. Er hätte das Spiel unterbrechen müssen, bis die Spielleitung das Problem beseitigt hat - DQ nach 11-4b😜

2 Monate her

Golf Rules

Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Danke für Euer Feedback - nach dem Motto "Golf-Rules am Sonntag" hier dann der zweite Beitrag zu den neuen Golfregeln ab dem 01.01.2019...

In Regel 19 (inkl. der Unterregeln) sind aktuell verschiedene Szenarien aufgeführt, wie das Spiel fortzusetzen ist, wenn der Ball in Bewegung abgelenkt wird. Dabei wird im Wesentlichen unterschieden, ob dieses durch den Spieler selber oder dessen Partner, Caddie oder Ausrüstung passiert bzw. ob die der Gegner, Caddie oder deren Ausrüstung im Lochspiel oder Zählspiel für die Ablenkung verantwortlich sind.

All diese Umstände werden zukünftig vereinheitlicht - mit wenigen Ausnahmen ist dieser Vorgang zukünftig straflos. Grundlage für die Ablenkung des Balls (sofern die Ablenkung nicht absichtlich erfolgte) ist idR ein verunglückter Schlag, so dass der Spieler auch das anschließende, zufällige Ergebnis akzeptieren muss.

#RulesOfGolf2019
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Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Danke für Euer Feedback - nach dem Motto Golf-Rules am Sonntag hier dann der zweite Beitrag zu den neuen Golfregeln ab dem 01.01.2019...

In Regel 19 (inkl. der Unterregeln) sind aktuell verschiedene Szenarien aufgeführt, wie das Spiel fortzusetzen ist, wenn der Ball in Bewegung abgelenkt wird. Dabei wird im Wesentlichen unterschieden, ob dieses durch den Spieler selber oder dessen Partner, Caddie oder Ausrüstung passiert bzw. ob die der Gegner, Caddie oder deren Ausrüstung im Lochspiel oder Zählspiel für die Ablenkung verantwortlich sind.

All diese Umstände werden zukünftig vereinheitlicht - mit wenigen Ausnahmen ist dieser Vorgang zukünftig straflos. Grundlage für die Ablenkung des Balls (sofern die Ablenkung nicht absichtlich erfolgte) ist idR ein verunglückter Schlag, so dass der Spieler auch das anschließende, zufällige Ergebnis akzeptieren muss.

#RulesOfGolf2019

2 Monate her

Golf Rules

Erst drängelt sich der Mitspieler am Abschlag frech vor um seinen Schlag zu machen, dann ist der auch noch schlecht und landet in einer miesen Lage. Während sich der Übergangene noch über das Vordrängeln ärgert fällt dem Vordrängeln auf auf, dass er gar nicht an der Reihe war und sagt, er sei nicht dran gewesen, sein Schlag "annulliert" und er würde nach dem Mitspieler dann seinen ersten Schlag an diesem Loch machen.

Ist das so? Quasi-Mulligan aufgrund durchbrechen der Spielreihenfolge? Nein, sagt unsere

Decision des Tages:

Decision D10-2c/1
"Spieler spielt anderen Ball in richtiger Reihenfolge, nachdem er außer Reihenfolge vom Abschlag gespielt und den Ball aufgegeben hatte"

Frage:
Ein Bewerber spielt im Zählspiel außer Reihenfolge vom Abschlag. Obwohl er das Spiel mit dem außer Reihenfolge gespielten Ball straflos hätte fortsetzen sollen, gibt er den Ball auf und spielt einen anderen Ball in richtiger Reihenfolge. Wie ist die Regelentscheidung?

Antwort:
Als der Bewerber einen anderen Ball vom Abschlag gespielt hatte, galt der ursprüngliche Ball als verloren und der andere Ball wurde unter Strafe von Schlag und Distanzverlust zum Ball im Spiel – siehe Regel 27-1.
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Erst drängelt sich der Mitspieler am Abschlag frech vor um seinen Schlag zu machen, dann ist der auch noch schlecht und landet in einer miesen Lage. Während sich der Übergangene noch über das Vordrängeln ärgert fällt dem Vordrängeln auf auf, dass er gar nicht an der Reihe war und sagt, er sei nicht dran gewesen, sein Schlag annulliert und er würde nach dem Mitspieler dann seinen ersten Schlag an diesem Loch machen. 

Ist das so? Quasi-Mulligan aufgrund durchbrechen der Spielreihenfolge? Nein, sagt unsere 

Decision des Tages:

Decision D10-2c/1
Spieler spielt anderen Ball in richtiger Reihenfolge, nachdem er außer Reihenfolge vom Abschlag gespielt und den Ball aufgegeben hatte

Frage:
Ein Bewerber spielt im Zählspiel außer Reihenfolge vom Abschlag. Obwohl er das Spiel mit dem außer Reihenfolge gespielten Ball straflos hätte fortsetzen sollen, gibt er den Ball auf und spielt einen anderen Ball in richtiger Reihenfolge. Wie ist die Regelentscheidung?

Antwort:
Als der Bewerber einen anderen Ball vom Abschlag gespielt hatte, galt der ursprüngliche Ball als verloren und der andere Ball wurde unter Strafe von Schlag und Distanzverlust zum Ball im Spiel – siehe Regel 27-1.

 

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Schon erlebt und zunächst durchgehen lassen, weil ich Regeldiskussionen immer ganz gern ausweiche. Zwar in einem privaten Spaßspiel, aber wenn derjenige am Ende grinsend seine besseren Stableford-Punkte errechnet und mitteilt, nervt das durchaus ein bisschen.

Ab 2019 durch Ready Golf kein Thema mehr

Bei uns hat der Vordrängler immer eine Runde 🍺 an der Backe. Entfällt natürlich durch Ready Golf, sehr zum Leidwesen der Flightpartner und der Gastronomie 😫

2 Monate her

Golf Rules

Im Lochspiel kann man über Fehler des Gegners hinwegsehen, R2-5. Damit ist vieles disponibel, was auf dem Platz geschieht, aber nicht alles, wie unsere

Decision des Tages

zeigt:

Decision D1-3/4
"Spieler lassen eine ihnen bekannte Strafe außer Acht"

Frage:
In einem Lochspiel bemerkt ein Spieler am 2. Loch, dass er entgegen der Vorschrift von Regel 4-4a 15 Schläger in seiner Golftasche mitführt, aber sein Gegner lehnt die Anwendung der Regelstrafe ab. Der überzählige Schläger wird neutralisiert und das Spiel geht weiter. Die Spielleitung disqualifiziert beide Spieler. Ist dies richtig?

Antwort:
Ja. Da die Spieler übereingekommen sind, eine Strafe außer Acht zu lassen, sind beide nach Regel 1-3 zu disqualifizieren.
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Im Lochspiel kann man über Fehler des Gegners hinwegsehen, R2-5. Damit ist vieles disponibel, was auf dem Platz geschieht, aber nicht alles, wie unsere 

Decision des Tages 

zeigt:

Decision D1-3/4
Spieler lassen eine ihnen bekannte Strafe außer Acht

Frage:
In einem Lochspiel bemerkt ein Spieler am 2. Loch, dass er entgegen der Vorschrift von Regel 4-4a 15 Schläger in seiner Golftasche mitführt, aber sein Gegner lehnt die Anwendung der Regelstrafe ab. Der überzählige Schläger wird neutralisiert und das Spiel geht weiter. Die Spielleitung disqualifiziert beide Spieler. Ist dies richtig?

Antwort:
Ja. Da die Spieler übereingekommen sind, eine Strafe außer Acht zu lassen, sind beide nach Regel 1-3 zu disqualifizieren.