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6 Stunden her

Golf Rules

Ein wesentlicher Bestandteil der Platzvorbereitung am Morgen vor dem Wettspiel ist die Präparation der Grüns. Neben dem gestern vorgestellten Lochpositionen (mit dem Hinweis auf den T- und Referenz-Punkt) ist auch die passende Grüngeschwindigkeit und die Beschaffenheit der Oberfläche im Fokus der "fleißigen Helfer".

Manchmal werden hierzu die Grüns "gebügelt" - mit einem Spezialgerät geht es hierzu immer hin und her auf dem Grün. Hierdurch werden kleine Unebenheiten noch einmal gewalzt und eingeebnet, die vielleicht durch das frische Mähen der Grüns entstanden sind. (tk)
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Bügeln - mal anders...

1 Tag her

Golf Rules

Kommen wir heute einmal wieder zum Thema Platzvorbereitung:

Vielleicht sind Euch diese Markierungen ja schon einmal aufgefallen? Was sollen sie dem Spieler sagen?

Das weiße T, der sogenannte "T-Punkt", der nichts mit dem magentafarbenen Kommunikationsunternehmen zu tun hat, markiert die vordere Kante des Grüns aus Spielrichtung gesehen. Ihm gegenüber, auf der Rückseite des Grüns aus Spielrichtung gesehen findet sich oft - aber nicht immer - der sogenannte "Referenzpunkt".

Mit diesen beiden Punkten lässt sich das Grün in ein Koordinatensystem einteilen um dem Spieler und dem Greenkeeping Informationen zur Lochpostion zu geben, die dann meist mit kleinen farbigen Punkten markiert wird, hier der gelbe Punkt.

Gemessen wird das in Schritten vom Grünanfang Richtung Referenzpunkt und in Schritten von der Seite rechtwinklig zur Mittellinie.

Auf der Scorekarte oder einem Extrazettel findet der Spieler dann Hinweise wie 15 / 9L, was heißt, das Loch ist 15 Schritte tief im Grün und zur linken Seite sind 9 Schritte Platz, Informationen, die gerade versierten Spielern helfen tatsächlich das Loch angreifen zu können.

Und, was haltet Ihr von solchen Angaben? "Nützlich" oder "egal, ich habe ja einen Laser"?
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Kommen wir heute einmal wieder zum Thema Platzvorbereitung:

Vielleicht sind Euch diese Markierungen ja schon einmal aufgefallen? Was sollen sie dem Spieler sagen?

Das weiße T, der sogenannte T-Punkt, der nichts mit dem magentafarbenen Kommunikationsunternehmen zu tun hat, markiert die vordere Kante des Grüns aus Spielrichtung gesehen. Ihm gegenüber, auf der Rückseite des Grüns aus Spielrichtung gesehen findet sich oft - aber nicht immer - der sogenannte Referenzpunkt.

Mit diesen beiden Punkten lässt sich das Grün in ein Koordinatensystem einteilen um dem Spieler und dem Greenkeeping Informationen zur Lochpostion zu geben, die dann meist mit kleinen farbigen Punkten markiert wird, hier der gelbe Punkt.

Gemessen wird das in Schritten vom Grünanfang Richtung Referenzpunkt und in Schritten von der Seite rechtwinklig zur Mittellinie.

Auf der Scorekarte oder einem Extrazettel findet der Spieler dann Hinweise wie 15 / 9L, was heißt, das Loch ist 15 Schritte tief im Grün und zur linken Seite sind 9 Schritte Platz, Informationen, die gerade versierten Spielern helfen tatsächlich das Loch angreifen zu können.

Und, was haltet Ihr von solchen Angaben? Nützlich oder egal, ich habe ja einen Laser?

 

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Definitiv nützlich 👍

Das Thema betrifft sehr Gute Spieler.Genaue Fahnen Position Angaben werden im ganz tiefen Hcp Bereich gut sein,aber für 95% der Spieler eher nicht. Viel Arbeit für alle und es kann ja keiner was damit anfangen.Ich glaube dass die Angabe nach Segmenten A-B-D-E genügt.

nützlich !!!!⛳️🏌🏻‍♂️

Exakte Angaben der Fahnenposition sind sehr hilfreich - unabhängig davon ist die spielerische Umsetzungsfähigkeit am Spieltag 😉

Über meine Jahre in Greenkeeping habe ich gelernt (in den USA), dass die fahnenposition in schritten vom T-Punkt Richtung Referenzpunkt und dann rechtwinklig von der Kante Grün in Richtung Mitte beschrieben wird. Die offiziellen des GVSH hingegen sind der Meinung, dass man sich ein imaginäres Rechteck um das grün denkt, und von den imaginären Seitenlinien Richtung Mitte „abgeschritten“ wird, wobei man in diesem Fall auch Bunker und Wasser in dem Bereich liegen kann. Das mit der Mittellinie finde ich eine gute Idee und macht für mich am meisten Sinn.

Eben klassisches Golf ohne Technik. Nütze es gerne,wenn es vorhanden ist.

Meist eher „egal, treffe das Grün nicht“😜

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2 Tage her

Golf Rules

Elektrotrolleys sind ja ganz nützliche Dinger. Aber was, wenn einer über den eigenen Ball fährt?

Zunächst muss dann nach R9.2b geklärt werden, was die Bewegung des Balls verursachte. Der Trolley als Ausrüstung des Spielers und unter dessen Kontrolle führt dazu, dass der Ball nach R9.4b behandelt werden muss:

"Wenn der Spieler seinen ruhenden Ball aufnimmt oder verursacht, dass dieser sich bewegt, muss der Ball an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss), siehe Regel 14.2 (...)"

Und, nutzt Ihr Elektrotrolleys? Ist Euch das schon einmal passiert?
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Eigener Ball durch E-Trolley bewegt

 

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Ich hab letzte Woche das erste Nal einen E-Trolley benutzt. Tolle Sache, gerade in hügeligem Gelände. Dass er 1-2 durchgeht unterwegs, weil man mit der Steuerung erstmal warm werden muss, wurde mir gleich bei der Übergabe gesagt. Dass das Teil aber direkt vor den Fenstern des gut besuchten Golf Restaurants durchgehen muss... (ich hab so gelacht!)

wenn die Welt keine anderen Sorgen hat, dann ist sie wunderbar!

Beim fremden Trolley wenns keiner gesehen hat“eingebohrter Ball“

3 Tage her

Golf Rules

15.August - da war doch was...

Heute vor drei Jahren ging "Golf Rules" in Facebook an den Start - kaum zu glauben, wie schnell die Zeit vergeht. Unzählige Beiträge, Follower und "Gefällt mir"-Markierungen später (in Facebook, im Web und in der App) bedanken wir uns bei Euch für die rege Teilnahme an den Diskussionen zu unseren Beiträgen. Es ist immer wieder schön zu hören, wenn wir dazu beitragen können das Regelwerk und dessen praktische Anwendung etwas verständlicher zu machen und Euch damit zu helfen...

Torben & Thomas
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15.August - da war doch was...

Heute vor drei Jahren ging Golf Rules in Facebook an den Start - kaum zu glauben, wie schnell die Zeit vergeht. Unzählige Beiträge, Follower und Gefällt mir-Markierungen später (in Facebook, im Web und in der App) bedanken wir uns bei Euch für die rege Teilnahme an den Diskussionen zu unseren Beiträgen. Es ist immer wieder schön zu hören, wenn wir dazu beitragen können das Regelwerk und dessen praktische Anwendung etwas verständlicher zu machen und Euch damit zu helfen...

Torben & Thomas

 

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Glückwunsch und weiter so!

Dankeschön für diese informative Seite — endlich mal etwas Sinnvolles bei FB ⛳️

Wirklich für uns Golfer ein Geschenk👍👍vielen Dank euch und alles Gute für euch weiterhin❤🥂⛳🏌️‍♂️

Danke für diese Seite. Immer hilfreich. Danke für euer Engagement. Gratulation!🎉

Gratulation zu den 3 Jahren! Und hilft beim Golfspielen👍

Herzlichen Glückwunsch bitte weiter so‼️

Herzlichen Glückwunsch, Eure Arbeit ist echt eine große Bereicherung!!! Vielen Dank.

Glückwunsch Vielen Dank für eure Mühe und eure Unterstützung bei Regelfragen.

Glückwunsch und weiter so!!! Vielen Dank für Eure tolle Arbeit!!! ✌🏻😊

Herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Erfolg 🎂

Herzlichen Glückwunsch, vielen Dank für die vielen erhellenden Posts, und weiterhin alles Gute für Euch!

Herzlichen Glückwunsch! Ihr habt tolle Berichte und ich lese Eure Informationen sehr gerne ! Weiter so. Ich freue mich schon auf den 10. Geburtstag.

Glückwunsch das ist eine der seltenen Seiten die wirklich nützlich sind 👏 ich lese eure Berichte jeden Tag 👍

Vielen Dank für Eure Arbeit und Glückwunsch zum Jubiläum

Congratulations ⛳ mit ❤

Danke für Euer Engagement. 👍

Glückwunsch, weiter so. 😀👍🏻🏌️‍♂️

Vielen Dank an Euch. Eines der Highlights im sonst oft vermüllten Facebook

Herzlichen Glückwunsch 🍀🌻👏☺️

Glückwunsch 👍😎🏌️‍♀️🏌️‍♂️⛳️

Perfekt! Bin täglich gespannt auf den neuen Beitrag. Danke!!!

👍👍👍

Da kann mich ich nur anschließen! Jeden Tag ein kleines Häppchen Regelwerk und im Laufe der Zeit wird man immer "sattelfester"! Danke an Euch 👍⛳🏌️‍♂️😁

Ganz ehrlich? Ihr seid eine der besten "Erfindungen" in Sachen Golf in Social Media. Vielen Dank für euren ganz starken Einsatz.

👍super Sache, macht weiter so👏👍

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3 Tage her

Golf Rules

Heute mal zu einer Frage, die an uns herangetragen wurde...

Wir hatten bei uns im GC vor ein paar Tagen ein Turnier und es hatte Gewitter.

1) Eine Dame hat an Loch x von sich selbst aufgehört, da es Ihr zu gefährlich gewesen ist, und sie den Mut zum weiterspielen nicht mehr hatte. Alle anderen haben weiter gespielt und das Turnier wurde offizielle beendet und bewertet. Ist das = ein NR und für die Dame & somit wird das HCP (da es nicht verbessert wurde) um 0.1 heraufgesetzt?

2) Da diese Dame aufgehört hat, mussten zwei Damen zu zweit weiterspielen, wie verläuft da die Regel? Müssen diese zwei zurück zum Clubhaus für eine neue Scorekarte, oder dürfen diese zwei Damen die Scorekarten welche sie schon haben, untereinander tauschen und unterschreiben (Obwohl der Zähler ja dann eine anderen Person ist als auf der Karte steht)? Wie lautet das das richtige vorgehen und welche Regel wäre das:-)

Zu beiden Fragen gibt es sogar Interpretations die wir hier im Folgenden gerne näher bringen möchten:

Zu 1) Nach R5.7a ist es dem Spieler erlaubt das Spiel wegen Blitzgefahr (Sie schreiben Gewitter) zu unterbrechen, wenn er begründet Blitzgefahr als gegeben ansieht. Zudem muss er dieses so bald wie möglich der Spielleitung mitteilen.

Ist die Spielleitung jedoch zu dem Entschluss gekommen, dass keine Blitzgefahr gegeben ist, und ordnet diese das Spielen an, müssen alle Spieler das Spiel aufnehmen / fortsetzen. Weigert sich ein Spieler, da er Blitzgefahr noch als gegeben ansieht, kann die Spielleitung die Ansicht des Spielers als unbegründet verwerfen und ihn nach Regel 5.7c disqualifizieren (siehe Interpretation 5.7c/1).

In diesem Fall ist ein vorgabewirksames No-Return und das Handicap der Spielerin würde 0,1 hochgestuft.

Zu 2) Die beiden anderen Damen können das Spiel fortsetzen - auch hierzu gibt es eine Interpretation 3.3b(2) "Anwendung der Ausnahme für den Zähler bei Versäumnis, seiner Pflicht nachzukommen":

Verlässt der Zähler den Golfplatz mit der Scorekarte des Spielers, sollte die SpL versuchen, mit ihm Kontakt aufzunehmen. Ist dieses nicht möglich, sollte die SpL die Bestätigung durch jemanden, der die Runde des Spielers gesehen hat, akzeptieren. Ist niemand verfügbar, darf die Spielleitung das Ergebnis des Spielers bestätigen. (tk)
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Heute mal zu einer Frage, die an uns herangetragen wurde...

Wir hatten bei uns im GC vor ein paar Tagen ein Turnier und es hatte Gewitter. 

1) Eine Dame hat an Loch x von sich selbst aufgehört, da es Ihr zu gefährlich gewesen ist, und sie den Mut zum weiterspielen nicht mehr hatte. Alle anderen haben weiter gespielt und das Turnier wurde offizielle beendet und bewertet. Ist das = ein NR und für die Dame & somit wird das HCP (da es nicht verbessert wurde) um 0.1 heraufgesetzt? 

2) Da diese Dame aufgehört hat, mussten zwei Damen zu zweit weiterspielen, wie verläuft da die Regel? Müssen diese zwei zurück zum Clubhaus für eine neue Scorekarte, oder dürfen diese zwei Damen die Scorekarten welche sie schon haben, untereinander tauschen und unterschreiben (Obwohl der Zähler ja dann eine anderen Person ist als auf der Karte steht)? Wie lautet das das richtige vorgehen und welche Regel wäre das:-)

Zu beiden Fragen gibt es sogar Interpretations die wir hier im Folgenden gerne näher bringen möchten:

Zu 1) Nach R5.7a ist es dem Spieler erlaubt das Spiel wegen Blitzgefahr (Sie schreiben Gewitter) zu unterbrechen, wenn er begründet Blitzgefahr als gegeben ansieht. Zudem muss er dieses so bald wie möglich der Spielleitung mitteilen.

Ist die Spielleitung jedoch zu dem Entschluss gekommen, dass keine Blitzgefahr gegeben ist, und ordnet diese das Spielen an, müssen alle Spieler das Spiel aufnehmen / fortsetzen. Weigert sich ein Spieler, da er Blitzgefahr noch als gegeben ansieht, kann die Spielleitung die Ansicht des Spielers als unbegründet verwerfen und ihn nach Regel 5.7c disqualifizieren (siehe Interpretation 5.7c/1).

In diesem Fall ist ein vorgabewirksames No-Return und das Handicap der Spielerin würde 0,1 hochgestuft.

Zu 2) Die beiden anderen Damen können das Spiel fortsetzen - auch hierzu gibt es eine Interpretation 3.3b(2) Anwendung der Ausnahme für den Zähler bei Versäumnis, seiner Pflicht nachzukommen:

Verlässt der Zähler den Golfplatz mit der Scorekarte des Spielers, sollte die SpL versuchen, mit ihm Kontakt aufzunehmen. Ist dieses nicht möglich, sollte die SpL die Bestätigung durch jemanden, der die Runde des Spielers gesehen hat, akzeptieren. Ist niemand verfügbar, darf die Spielleitung das Ergebnis des Spielers bestätigen. (tk)

 

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Mir ist meine Gesundheit viel wichtiger und ich würde erst gar nicht antreten., egal was mit meinem HCP passiert

Wer einmal erlebt hat, wie ein kompletter Flight bei einem Turnier vom Blitz getroffen worden ist, und nicht überlebt hat, weil die Turnierleitung der Meinung war, das Gewitter wäre noch weit weg, dem ist es völlig egal, was die Turnierleitung bei Gewitterstimmung denkt, und man im Zweifel disqualifiziert wird und sein Handicap um 0.1 verschlechtert.

Wie informiert man denn die Spielleitung ? Ich schleppe kein Handy mit mir auf dem Platz rum.

Wie ist es dann wenn zb.ein Spieler einfach nach 9Loch aufhört wegen schlechtem Spiel oder Lustlosigkeit und damit NR angibt?Wäre doch auch zu Disq ,oder?Zudem Unfair.

4 Tage her

Golf Rules

Neuigkeiten vom Welt Handicap System - die Pufferzonenanpassung - jetzt PCC - kommt zurück:

The R&A
When playing conditions are significantly easier or harder than normal, the World Handicap System will make adjustments to ensure your handicap reflects your demonstrated ability 🏌️‍♂️🏌️‍♀️ Find out more at whs.com ⛳️
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The R&A

 

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Komplett überflüssig, da höre ich jetzt schon das Wehklagen und es ist alles soooo ungerecht 🤦‍♂️

Was genau ist die Pufferzonenanpassung?

Aber in Deutschland kommen sie ja nicht aus dem Quark.

Final Four in Gut Kaden am Wochenende, Leonie Harms beim Probeschwung in der Penalty Area. Und plötzlich ist da ein Ball, der vorher nicht zu sehen war.

Was heißt das für die Spielerin? Hat sie einen falschen Ball gespielt?

R6.3c sagt uns:

"Ein Spieler darf nicht nach einem falschen Ball schlagen."

Falscher Ball ist nach der Definition "Falscher Ball" jeder andere Ball, außer des Spielers:
• Ball im Spiel (sei es der ursprüngliche Ball oder ein neu eingesetzter Ball),
• provisorischer Ball (bevor er nach Regel 18.3c aufgegeben wird) oder
• zweiter Ball im Zählspiel, gespielt nach den Regeln 14.7b oder 20.1c.

Beispiele für einen falschen Ball sind:
• Eines anderen Spielers Ball im Spiel,
• ein verirrter Ball,
• der eigene Ball des Spielers, der Aus ist, verloren wurde oder aufgenommen wurde und noch nicht zurück ins Spiel gebracht wurde.

Hier handelte es sich wohl um einen verirrten Ball.

Bleibt die Frage ob sie nach dem falschen Ball geschlagen hat.

Hier hilft uns die Definition "Schlag" weiter:

"Die Vorwärtsbewegung des Schlägers um den Ball zu schlagen."

"Um den Ball zu treffen" ist hier wichtig, denn da sie nicht wusste, dass da ein Ball ist, konnte sie auch nicht die Absicht gehabt haben den Ball zu treffen. Auch schon, weil es ein Probeschwung war. Von daher war es keine Schlag nach einem falschen Ball, taugt aber ganz gut um zu zeigen, wie wichtig die Definitionen im Regelbuch sein können.

NDR Hamburg
Beim Final Four um die Deutsche Meisterschaft gab es eine unglaubliche Szene: Leonie Harm vom Golf Club St. Leon-Rot schlägt einen Ball, der gar nicht da war.
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NDR Hamburg

 

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Marlon Allerheiligen

Ich habe hierzu eine ergänzende Frage: Neulich hat ein Spieler aus meinem flight einen Transport Schlag auf das Nachbar fairway geschlagen. Als wir dort ankamen, war sein Ball weg aber ein anderer Ball lag dort. Offensichtlich hatte der flight, der zu dieser Bahn gehörte, den falschen Ball gespielt. Leider waren diese Spieler bereits außer Sichtweite, so dass der Irrtum nicht aufgeklärt werden konnte. Aber hat das für Auswirkungen auf unseren Spieler. Darf er straflos einen neuen Ball droppen? Oder bekommt er einen strafschlag?

Letzte Woche bei den Essener Stadtmeisterschaften ist in meinem Flight auch was interessantes passiert, mein Mitspieler Spielt auf einem par 3 seinen Ball auf das grün. Dort wurde der Ball von einer Loch Schere aufgehalten und blieb liegen. Die Frage ist, darf er den Schlag wiederholen oder muss er aus der Lage weiter spielen. FantasticFore - Golf & Lifestyle

Fabian Müller

Fabian Müller

Den Den

Wo?

Klas Brokmann Gerrit Schweigmann Björn Pippig hier ist die Antwort...

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5 Tage her

Golf Rules

Doch - siehe Definition "Ballmarker": 😉

Ein künstlicher Gegenstand, wenn er verwendet wird, um die Stelle eines aufzunehmenden Balls zu markieren, zum Beispiel ein Tee, eine Münze, ein als Ballmarker hergestellter Gegenstand oder ein anderer kleiner Ausrüstungsgegenstand.by Charles M. Schulz
© Peanuts UFS, Inc
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Doch - siehe Definition Ballmarker: ;-)

Ein künstlicher Gegenstand, wenn er verwendet wird, um die Stelle eines aufzunehmenden Balls zu markieren, zum Beispiel ein Tee, eine Münze, ein als Ballmarker hergestellter Gegenstand oder ein anderer kleiner Ausrüstungsgegenstand.

 

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Schokokekse gehören bei mir zur Ausrüstung. 😋

Die Definition schließt meiner Meinung nach einen Schokoladenkeks ein. 🍪

ist ein Keks kein künstlicher Gegenstand?

Also nur kleine Kekse 🍪 😋

Wer Schokokeks nicht akzeptiert ist eine Spaßbremse! 😩

Nach 14.1a darf es ja auch der aufgestellte Schläger sein (was ich auf dem Grün quasi immer mache). Gibt aber regelmäßig Debatten mit Mitspielern, die ganz genau wissen, dass es verboten sei. Notfalls lieber den Schokokeks ... dann brauche ich aber 18 Stück 😋

Aber eben keine Blüte 🌸...😂😂😂 Wie meine flightpartnerin in meinem ersten Turnier ..🤣🤣

Zum Beispiel ein 100 € Schein oder beliebiges anderes Kleingeld 👍🏻

„Anderer kleiner Ausrüstungsgegenstand“ 😇

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5 Tage her

Golf Rules

Ergänzend zu den gestrigen "unbeweglichen Hemmnissen" heute mal der Blick auf eine Musterplatzregel. Mit der MPR F-5 "Unbewegliche Hemmnisse nahe am Grün" kann hiermit eine zusätzliche Erleichterungsmöglichkeit nach Regel 16.1 erlauben, wenn der Ball eines Spielers im Gelände oder auf dem Grün liegt und ein unbewegliches Hemmnis nahe am Grün auf der Spiellinie des Spielers liegt. Die Spielleitung darf solche Erleichterung auf bestimmte Fälle beschränken, zum Beispiel auf einzelne Löcher oder Hemmnisse oder nur, wenn der Ball und das Hemmnis auf einem Teil des Geländes liegen, der auf Fairwayhöhe oder kürzer geschnitten ist.

Die Idee dabei ist, dass bei sehr kurzgeschnittenen Vorgrüns ein Putt von außerhalb des Grüns ein häufig gewählter Schlag sein kann, so dass die unbewegliche Hemmnisse nahe am Grün einen solchen Schlag behindern.

Die Musterplatzregel hätte dann folgenden Wortlaut:
„Erleichterung von Behinderung durch ein unbewegliches Hemmnis darf nach Regel 16.1 genommen in Anspruch werden.
Der Spieler hat auch diese zusätzlichen Erleichterungsmöglichkeiten, wenn ein solches unbewegliches Hemmnis nahe am Grün und auf seiner Spiellinie liegt:
Ball im Gelände. Der Spieler darf Erleichterung nach Regel 16.1b in Anspruch nehmen, wenn ein unbewegliches Hemmnis auf seiner Spiellinie liegt, und innerhalb von zwei Schlägerlängen vom Grün und innerhalb von zwei Schlägerlängen vom Ball entfernt liegt.
Ausnahme - Keine Erleichterung bei eindeutig unvernünftiger Spiellinie. Erleichterung nach dieser Platzregel ist nicht zulässig, wenn der Spieler eine eindeutig unvernünftige Spiellinie wählt.

Die MPR muss aber durch die Spielleitung im Vorfeld des Wettspiels erlassen werden - deswegen bitte immer vorher informieren... (tk)
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Ergänzend zu den gestrigen unbeweglichen Hemmnissen heute mal der Blick auf eine Musterplatzregel. Mit der MPR F-5 Unbewegliche Hemmnisse nahe am Grün kann hiermit eine zusätzliche Erleichterungsmöglichkeit nach Regel 16.1 erlauben, wenn der Ball eines Spielers im Gelände oder auf dem Grün liegt und ein unbewegliches Hemmnis nahe am Grün auf der Spiellinie des Spielers liegt. Die Spielleitung darf solche Erleichterung auf bestimmte Fälle beschränken, zum Beispiel auf einzelne Löcher oder Hemmnisse oder nur, wenn der Ball und das Hemmnis auf einem Teil des Geländes liegen, der auf Fairwayhöhe oder kürzer geschnitten ist.

Die Idee dabei ist, dass bei sehr kurzgeschnittenen Vorgrüns ein Putt von außerhalb des Grüns ein häufig gewählter Schlag sein kann, so dass die unbewegliche Hemmnisse nahe am Grün einen solchen Schlag behindern.

Die Musterplatzregel hätte dann folgenden Wortlaut:
„Erleichterung von Behinderung durch ein unbewegliches Hemmnis darf nach Regel 16.1 genommen in Anspruch werden.
Der Spieler hat auch diese zusätzlichen Erleichterungsmöglichkeiten, wenn ein solches unbewegliches Hemmnis nahe am Grün und auf seiner Spiellinie liegt:
Ball im Gelände. Der Spieler darf Erleichterung nach Regel 16.1b in Anspruch nehmen, wenn ein unbewegliches Hemmnis auf seiner Spiellinie liegt, und innerhalb von zwei Schlägerlängen vom Grün und innerhalb von zwei Schlägerlängen vom Ball entfernt liegt.
Ausnahme - Keine Erleichterung bei eindeutig unvernünftiger Spiellinie. Erleichterung nach dieser Platzregel ist nicht zulässig, wenn der Spieler eine eindeutig unvernünftige Spiellinie wählt.

Die MPR muss aber durch die Spielleitung im Vorfeld des Wettspiels erlassen werden - deswegen bitte immer vorher informieren... (tk)

 

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...genau... wir schaffen einfach für jeden erdenklichen Fall eine MPR so dass wir bald immer Erleichterung in Anspruch nehmen können, sobald unser Ball nicht optimal liegt.... bald tragen wir dann den Ball vom Abschlag zum Grün und werfen ihn einfach ins Loch....

Hmmm, naja, ich weiß nicht. Braucht man das? Man kann das Spiel auch ZU einfach gestalten.

6 Tage her

Golf Rules

Ein Hemmnis ist jeder künstliche Gegenstand - ausgenommen Bestandteile des Platzes und Ausmarkierungen.

Ein Hemmnis ist entweder ein bewegliches Hemmnis oder ein unbewegliches Hemmnis. Mittels Musterplatzregel kann die Spielleitung auch Platzregeln erlassen, die bestimmte Hemmnisse als zeitweilige unbewegliche Hemmnisse definieren (mit besondere Erleichterungsverfahren) oder künstliche Gegenstände generell zu Bestandteilen des Platzes erklären.

Erleichterung erhält der Spieler nach R16 (Ungewöhnliche Platzverhältnisse (einschl. unbeweglicher Hemmnisse) aber nur dann, wenn eine der folgenden Beeinträchtigungen vorliegt:
- Der Ball des Spielers berührt oder liegt in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen
- ungewöhnliche Platzverhältnisse beeinträchtigen den beabsichtigten Stand oder den Raum des beabsichtigten Schwungs des Spielers oder,
- wenn der Ball auf dem Grün liegt, ungewöhnliche Platzverhältnisse auf dem Grün oder außerhalb des Grüns beeinträchtigen die Spiellinie.

Befindet sich ein Hemmnis / ungewöhnlichen Platzverhältnisse jedoch nur auf der Spiellinie oder lenkt es den Spieler lediglich ab, ist keine Beeinträchtigung nach dieser Regel gegeben. (tk)
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Ein Hemmnis ist jeder künstliche Gegenstand - ausgenommen Bestandteile des Platzes und Ausmarkierungen. 

Ein Hemmnis ist entweder ein bewegliches Hemmnis oder ein unbewegliches Hemmnis. Mittels Musterplatzregel kann die Spielleitung auch Platzregeln erlassen, die bestimmte Hemmnisse als zeitweilige unbewegliche Hemmnisse definieren (mit besondere Erleichterungsverfahren) oder künstliche Gegenstände generell zu Bestandteilen des Platzes erklären.

Erleichterung erhält der Spieler nach R16 (Ungewöhnliche Platzverhältnisse (einschl. unbeweglicher Hemmnisse) aber nur dann, wenn eine der folgenden Beeinträchtigungen vorliegt:
- Der Ball des Spielers berührt oder liegt in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen
- ungewöhnliche Platzverhältnisse beeinträchtigen den beabsichtigten Stand oder den Raum des beabsichtigten Schwungs des Spielers oder,
- wenn der Ball auf dem Grün liegt, ungewöhnliche Platzverhältnisse auf dem Grün oder außerhalb des Grüns beeinträchtigen die Spiellinie.

Befindet sich ein Hemmnis / ungewöhnlichen Platzverhältnisse jedoch nur auf der Spiellinie oder lenkt es den Spieler lediglich ab, ist keine Beeinträchtigung nach dieser Regel gegeben. (tk)

 

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Mir erklärt sich jetzt gerade, was mich bei einem der letzten Turniere der PGA-Tour etwas verwunderte: Da wurden die Gärten der Häuser, die entlang der Fairways angesiedelt waren, durch Zäune geschützt, die sich rechts und/oder links der Spielbahnen befanden. Offenbar hatten diese magische Anziehungskraft - denn immer wieder landete eine Ball vor diesen Zäunen - und ganz offensichtlich erhielten die Spieler KEINE straffreie Erleichterung von diesem Hemmnis. Was diese zum Teil zu ziemlich interessanten Spiel-Lösungen zwang 🤣 Jetzt also die Erklärung durch euch: die Zäune sind als Außenbegrenzungen als Bestandteil des Platzes zu verstehen und blieben das auch für die Tour-Spieler.

heute trete ich hier keine Diskussion los...😂

1 Woche her

Golf Rules

Regel 4 beschäftigt sich mit der Ausrüstung des Spielers; Regel 4.1 insbesondere mit den Schlägern.

Der Spieler darf Schläger verwenden, die den Bestimmungen der Ausrüstungsregel entsprechen. Das gilt sowohl für neue Schläger, als auch für Schläger, die absichtlich oder versehentlich in irgendeiner Weise verändert worden sind (wie in diesem Beispiel aus dem Bag eines sehr bekannten deutschen Golfspielers).

Wird ein zugelassener Schläger auf der Runde oder während einer Spielunterbrechung nach Regel 5.7a beschädigt, darf der Spieler diesen normalerweise nicht durch einen anderen Schläger ersetzen. (Ausnahme für den Fall, dass der Spieler die Beschädigung nicht verursacht hat, siehe Regel 4.1b(3)).

Aber: Unabhängig von der Art oder Ursache seiner Beschädigung gilt der Schläger für die verbleibende Runde weiterhin als regelkonform.

Der Spieler darf für den Rest der Runde:
- weiterhin mit dem beschädigten Schläger spielen oder
- den Schläger instand setzen lassen, indem er ihn soweit wie möglich in den Zustand zurückversetzt, den der Schläger vor der Beschädigung auf der Runde oder während der Unterbrechung des Spiels hatte. Für die Instandsetzung müssen der ursprüngliche Griff, Schaft und Schlägerkopf verwendet werden. Aber: Der Spieler darf dabei nicht das Spiel unangemessen verzögern (siehe Regel 5.6a) oder eine Beschädigung beheben, die schon vor der Runde vorhanden war.

Instandsetzung schließt somit ein:
- Ersetzen von Bleiband, das sich während eines Schlags gelöst hatte. Bleibt das Bleiband nicht an derselben Stelle des Schlägers haften, darf ein neues Band verwendet werden.
- Befestigen von Schlägern mit verstellbarem Mechanismus, der sich während der Runde gelockert hat, die Einstellung des Schlägers darf dabei aber nicht verändert werden. (tk)
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Regel 4 beschäftigt sich mit der Ausrüstung des Spielers; Regel 4.1 insbesondere mit den Schlägern. 

Der Spieler darf Schläger verwenden, die den Bestimmungen der Ausrüstungsregel entsprechen. Das gilt sowohl für neue Schläger, als auch für Schläger, die absichtlich oder versehentlich in irgendeiner Weise verändert worden sind (wie in diesem Beispiel aus dem Bag eines sehr bekannten deutschen Golfspielers).

Wird ein zugelassener Schläger auf der Runde oder während einer Spielunterbrechung nach Regel 5.7a beschädigt, darf der Spieler diesen normalerweise nicht durch einen anderen Schläger ersetzen. (Ausnahme für den Fall, dass der Spieler die Beschädigung nicht verursacht hat, siehe Regel 4.1b(3)).

Aber: Unabhängig von der Art oder Ursache seiner Beschädigung gilt der Schläger für die verbleibende Runde weiterhin als regelkonform.

Der Spieler darf für den Rest der Runde:
- weiterhin mit dem beschädigten Schläger spielen oder
- den Schläger instand setzen lassen, indem er ihn soweit wie möglich in den Zustand zurückversetzt, den der Schläger vor der Beschädigung auf der Runde oder während der Unterbrechung des Spiels hatte. Für die Instandsetzung müssen der ursprüngliche Griff, Schaft und Schlägerkopf verwendet werden. Aber: Der Spieler darf dabei nicht das Spiel unangemessen verzögern (siehe Regel 5.6a) oder eine Beschädigung beheben, die schon vor der Runde vorhanden war.

Instandsetzung schließt somit ein:
- Ersetzen von Bleiband, das sich während eines Schlags gelöst hatte. Bleibt das Bleiband nicht an derselben Stelle des Schlägers haften, darf ein neues Band verwendet werden.
- Befestigen von Schlägern mit verstellbarem Mechanismus, der sich während der Runde gelockert hat, die Einstellung des Schlägers darf dabei aber nicht verändert werden. (tk)

 

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Bernhard Langer und sein Berenburg Bag...

Na unser Berni

BL 😉

Na, wer erkennt den Tascheninhalt und den Besitzer?

Die Menge an Blei und so ein Schlägergewirr haben nur die besten der Besten. Da sieht man, warum Bernhard nicht ständig die Knüppel wechselt^^

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1 Woche her

Golf Rules

Droppen - da war doch was mit den neuen Golfregeln...

So wie uns das Droppen dieser ältere, recht bekannte Herr zeigt, ist es nicht mehr richtig - der Drop erfolgt aus Kniehöhe. Nach anfänglicher Gewöhnungsphase sollte dieses inzwischen alltägliche Praxis sein. Was aber ist, wenn es dann doch mal falsch gemacht wird?

R14.3b sagt, dass der Spieler selber den Ball droppen muss und dass dieser aus Kniehöhe senkrecht nach unten zu droppen ist, ohne den Spieler oder seine Ausrüstung zu berühren, bevor er den Boden trifft. Desweiteren muss der Ball im Erleichterungsbereich gedroppt werden und dort zur Ruhe kommen.

Wird ein Ball auf falsche Weise unter Verstoß gegen eine oder mehrere dieser Anforderungen gedroppt
- muss der Spieler einen Ball erneut auf die richtige Weise droppen und es gibt keine Einschränkung, wie oft der Spieler dies tun muss.
- Ein auf die falsche Weise gedroppter Ball zählt nicht als einer der beiden Drop-Vorgänge, bevor ein Ball nach Regel 14.3c(2) hingelegt werden muss.

Droppt der Spieler nicht erneut und macht er stattdessen einen Schlag nach dem Ball von der Stelle aus, an der der auf falsche Weise gedroppte Ball zur Ruhe kam,
- zieht der Spieler sich einen Strafschlag zu, wenn der Ball aus dem Erleichterungsbereich gespielt wurde (er hat aber nach Regel 14.7a nicht vom falschen Ort gespielt).
- Aber: Wurde der Ball von außerhalb des Erleichterungsbereichs gespielt oder nachdem er hingelegt wurde, obwohl er zu droppen war (unabhängig davon, von wo er gespielt wurde), zieht sich der Spieler die Grundstrafe zu.

Eigentlich sollte sich das jetzt im Laufe der Saison gefestigt haben, oder gibt es da bei Euch oder Euren Mitspielern noch Probleme? (tk)
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Droppen - da war doch was mit den neuen Golfregeln...

So wie uns das Droppen dieser ältere, recht bekannte Herr zeigt, ist es nicht mehr richtig - der Drop erfolgt aus Kniehöhe.  Nach anfänglicher Gewöhnungsphase sollte dieses inzwischen alltägliche Praxis sein. Was aber ist, wenn es dann doch mal falsch gemacht wird?

R14.3b sagt, dass der Spieler selber den Ball droppen muss und dass dieser aus Kniehöhe senkrecht nach unten zu droppen ist, ohne den Spieler oder seine Ausrüstung zu berühren, bevor er den Boden trifft. Desweiteren muss der Ball im Erleichterungsbereich gedroppt werden und dort zur Ruhe kommen.

Wird ein Ball auf falsche Weise unter Verstoß gegen eine oder mehrere dieser Anforderungen gedroppt
- muss der Spieler einen Ball erneut auf die richtige Weise droppen und es gibt keine Einschränkung, wie oft der Spieler dies tun muss.
- Ein auf die falsche Weise gedroppter Ball zählt nicht als einer der beiden Drop-Vorgänge, bevor ein Ball nach Regel 14.3c(2) hingelegt werden muss.

Droppt der Spieler nicht erneut und macht er stattdessen einen Schlag nach dem Ball von der Stelle aus, an der der auf falsche Weise gedroppte Ball zur Ruhe kam,
- zieht der Spieler sich einen Strafschlag zu, wenn der Ball aus dem Erleichterungsbereich gespielt wurde (er hat aber nach Regel 14.7a nicht vom falschen Ort gespielt).
- Aber: Wurde der Ball von außerhalb des Erleichterungsbereichs gespielt oder nachdem er hingelegt wurde, obwohl er zu droppen war (unabhängig davon, von wo er gespielt wurde), zieht sich der Spieler die Grundstrafe zu.

Eigentlich sollte sich das jetzt im Laufe der Saison gefestigt haben, oder gibt es da bei Euch oder Euren Mitspielern noch Probleme? (tk)

 

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Ich droppe meist komplett in Trance aus Schulterhöhe. Inzwischen schaffe ich es aber immer häufiger den arm langsam zu senken um letztendlich zumindest mal semikorrekt zu Droppen. Ich bleibe bei Rickys meinung zum Thema:

Probleme gibt es immer noch mit der art und Weise des Droppens aus Kniehöhe, da gibt es die merkwürdigsten Versionen, am besten ist die dabei in die Knie zu gehen.

Diese Drop Regel ist und bleibt Nonsens

Läuft eigentlich bereits sehr gut, das einzige was die Spieler noch lernen müssen, die Bezugspunkte zu markieren, obwohl dies ja auch in der Vergangenheit so war. Jetzt noch wichtiger.!!!!!

Kein Kniedrop ohne Gemaule drüber 🙄 Plötzlich sind alle ungelenkig...

Der ein oder andere motzt noch leise vor sich hin über den „Schwachsinn“, aber im Grunde läufts... 👍

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1 Woche her

Golf Rules

Damit die Plätze bei der derzeitig vorherrschenden Witterung nicht alle vertrocknen ist viel Wasser notwendig, was bedeutet, dass auch mal Schläuche herumliegen können. Was bedeutet das regeltechnisch?

Ein Schlauch ist ein bewegliches Hemmnis, Erleichterung wird hier straflos nach R15.2a gewährt, indem das bewegliche Hemmnis fort geräumt wird. Liegt der Ball darauf oder darin darf straflose Erleichterung in Anspruch nehmen, indem der Spieler den Ball aufnimmt, das bewegliche Hemmnis entfernt und den ursprünglichen Ball oder einen anderen Ball in diesem Erleichterungsbereich droppt (siehe Regel 14.3):

· Bezugspunkt ist die geschätzte Stelle unmittelbar unterhalb der Stelle, an der der Ball in oder auf dem beweglichen Hemmnis lag.

· Größe des Erleichterungsbereichs, gemessen vom Bezugspunkt: eine Schlägerlänge, aber mit diesen Einschränkungen:

· Einschränkungen der Lage des Erleichterungsbereichs:

Ø Er muss im selben Bereich des Platzes liegen wie der Bezugspunkt und

Ø darf nicht näher zum Loch liegen als der Bezugspunkt.
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Damit die Plätze bei der derzeitig vorherrschenden Witterung nicht alle vertrocknen ist viel Wasser notwendig, was bedeutet, dass auch mal Schläuche herumliegen können. Was bedeutet das regeltechnisch?

Ein Schlauch ist ein bewegliches Hemmnis, Erleichterung wird hier straflos nach R15.2a gewährt, indem das bewegliche Hemmnis fort geräumt wird. Liegt der Ball darauf oder darin darf straflose Erleichterung in Anspruch nehmen, indem der Spieler den Ball aufnimmt, das bewegliche Hemmnis entfernt und den ursprünglichen Ball oder einen anderen Ball in diesem Erleichterungsbereich droppt (siehe Regel 14.3):

·         Bezugspunkt ist die geschätzte Stelle unmittelbar unterhalb der Stelle, an der der Ball in oder auf dem beweglichen Hemmnis lag.

·         Größe des Erleichterungsbereichs, gemessen vom Bezugspunkt: eine Schlägerlänge, aber mit diesen Einschränkungen:

·         Einschränkungen der Lage des Erleichterungsbereichs:

Ø       Er muss im selben Bereich des Platzes liegen wie der Bezugspunkt und

Ø       darf nicht näher zum Loch liegen als der Bezugspunkt.

 

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Golf Rules Ich hab auf den Spritzwagen geschossen. Der Ball lag oben auf den Wagen, der per Seil Richtung Fahne gezogen wurde. 😂😂😂😂😂😂😂😂.

2 Wochen her

Golf Rules

Unabhängig von der Frage, ob die Harke in oder außerhalb des Bunkers gehört, sollte sich jeder Spieler überlegen, an welcher Stelle er diese wieder zurücklegt. In diesem Fall ist die Spielrichtung nach rechts, der Ball rollt mit geringer Geschwindigkeit in den Bunker und bleibt in dieser misslichen Lage liegen.

Unabhängig davon darf die Harke natürlich vor dem Schlag aus dem Bunker entfernt werden - diese ist ein bewegliches Hemmnis (siehe R15.2a "Erleichterung von beweglichen Hemmnissen"). Bewegt sich der Ball eines Spielers, während er ein bewegliches Hemmnis entfernt, so ist dies straflos und der Ball muss an die ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss), siehe Regel 14.2. (tk)
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Unabhängig von der Frage, ob die Harke in oder außerhalb des Bunkers gehört, sollte sich jeder Spieler überlegen, an welcher Stelle er diese wieder zurücklegt. In diesem Fall ist die Spielrichtung nach rechts, der Ball rollt mit geringer Geschwindigkeit in den Bunker und bleibt in dieser misslichen Lage liegen.

Unabhängig davon darf die Harke natürlich vor dem Schlag aus dem Bunker entfernt werden - diese ist ein bewegliches Hemmnis (siehe R15.2a Erleichterung von beweglichen Hemmnissen). Bewegt sich der Ball eines Spielers, während er ein bewegliches Hemmnis entfernt, so ist dies straflos und der Ball muss an die ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss), siehe Regel 14.2. (tk)

 

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Leider liegt der Rechen in der Regel genau da, wo er zuletzt benutzt wurde am Rand im Bunker. Gedanken macht sich da keiner groß. Schön wäre es wenn generell zur Platzreife auch eine Schulung zum Entfernen der Pitchmarken, dem Einsetzen von Divots und dem Harken des Bunkers erfolge würde. Ich habe auf der LET gesehen, dass Spielerinnen ihren Caddies den Rechen weggenommen haben um den Bunker selbst zu glätten, da es Geldstrafen gibt sollte das nicht sauber gemacht sein. Wie wäre es mit Strafschlägen für uns Amateure in diesen Fällen?

Sieht man leider sehr oft das unbedacht die Harke einfach reingelegt bzw geschmissen wird 😔

Ball markieren, dann Harke entfernen.

2 Wochen her

Golf Rules

Regel R13.1d beschäftigt sich mit dem Umstand "Wenn Ball oder Ballmarker sich auf dem Grün bewegen". Bei starkem Wind kann hier insbesondere der Unterpunkt R13.1d(2) "Wann ein durch Naturkräfte bewegter Ball zurückzulegen ist" von starkem Interesse sein. Was ist dann zu tun - von der neuen Stelle spielen oder zurücklegen?

Entscheiden ist, was zuvor mit dem Ball auf dem Grün passiert ist.

Bewirken Naturkräfte, dass sich der Ball eines Spielers auf dem Grün bewegt, ist die Stelle, von der aus der Spieler weiterspielen muss, davon abhängig, ob der Ball bereits aufgenommen und an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt worden war:

- Ball bereits aufgenommen und zurückgelegt
Der Ball muss an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss), siehe Regel 14.2, obwohl er durch Naturkräfte und nicht durch den Spieler, Gegner oder Einfluss von außen bewegt wurde (siehe Ausnahme zu Regel 9.3).

- Ball noch nicht aufgenommen und zurückgelegt
Der Ball muss von seiner neuen Stelle gespielt werden (siehe Regel 9.3). (tk)
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Regel R13.1d beschäftigt sich mit dem Umstand Wenn Ball oder Ballmarker sich auf dem Grün bewegen. Bei starkem Wind kann hier insbesondere der Unterpunkt R13.1d(2) Wann ein durch Naturkräfte bewegter Ball zurückzulegen ist von starkem Interesse sein. Was ist dann zu tun - von der neuen Stelle spielen oder zurücklegen?

Entscheiden ist, was zuvor mit dem Ball auf dem Grün passiert ist. 

Bewirken Naturkräfte, dass sich der Ball eines Spielers auf dem Grün bewegt, ist die Stelle, von der aus der Spieler weiterspielen muss, davon abhängig, ob der Ball bereits aufgenommen und an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt worden war:

- Ball bereits aufgenommen und zurückgelegt
Der Ball muss an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss), siehe Regel 14.2, obwohl er durch Naturkräfte und nicht durch den Spieler, Gegner oder Einfluss von außen bewegt wurde (siehe Ausnahme zu Regel 9.3).

- Ball noch nicht aufgenommen und zurückgelegt
Der Ball muss von seiner neuen Stelle gespielt werden (siehe Regel 9.3). (tk)

2 Wochen her

Golf Rules

Ergänzend zu dem gestrigen Beitrag dann noch einmal etwas mehr "Tiefe" zu den Durchgangszeiten. Diese werden in der Regel auf den Scorekarten aufgedruckt und sollen dem Spieler helfen seine Spielgeschwindigkeit auf dem Platz zu kontrollieren.

Als Grundlage wird idR bei drei Spielern in der Spielgruppe im Zählspiel von einer Rundenzeit bei Par 72 von 4:30h ausgegangen. Diese Zeit setzt sich zusammen, wenn man 13/15/17 Minuten bei einem Par 3/4/5 ansetzt. Darüber können selbstverständlich individuelle "Aufschläge" für lange Wege zwischen den Spielbahnen oder zB. einer Toilettenpause eingeplant werden.

Die auf der Scorekarte aufgedruckte Zeit bestimmt dabei den Zeitpunkt, wenn das Spiel des Lochs beendet ist - also wenn die Fahne anschließend wieder in das Loch gesteckt wird.

Durch dieses Verfahren ist die Spielgruppe an jedem Loch auf dem Platz in der Lage die eigene Spielgeschwindigkeit zu kontrollieren. Eine Kontrolle - wie häufig gefordert - durch einen Marshall wäre dann überhaupt nicht notwendig. Ziel einer jeden Spielgruppe sollte es sein diese Durchgangszeiten einzuhalten und nach ggf. notwendigen Suchzeiten wieder in den ursprünglich geplanten Zeit-Korridor zu kommen.

Das setzt natürlich voraus, dass die Durchgangszeiten entsprechend vorher plausibilisiert wird. Jede Clubverwaltungssoftware ermöglicht die Voreinstellung und die individuelle Anpassung der Durchgangszeiten - sei es aufgrund des Spielformates (Zählspiel / Stableford), der Spielgruppeneinteilung (Anzahl der Spieler je Spielgruppe), der Spielstärke der Golfer oder ggf. besonderen Platzbedingungen.

Insofern gilt auch hier - je besser die Wettspielvorbereitung, desto einfacher und unkomplizierter in der Regel die Wettspieldurchführung... (tk)
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Ergänzend zu dem gestrigen Beitrag dann noch einmal etwas mehr Tiefe zu den Durchgangszeiten. Diese werden in der Regel auf den Scorekarten aufgedruckt und sollen dem Spieler helfen seine Spielgeschwindigkeit auf dem Platz zu kontrollieren.

Als Grundlage wird idR bei drei Spielern in der Spielgruppe im Zählspiel von einer Rundenzeit bei Par 72 von 4:30h ausgegangen. Diese Zeit setzt sich zusammen, wenn man 13/15/17 Minuten bei einem Par 3/4/5 ansetzt. Darüber können selbstverständlich individuelle Aufschläge für lange Wege zwischen den Spielbahnen oder zB. einer Toilettenpause eingeplant werden.

Die auf der Scorekarte aufgedruckte Zeit bestimmt dabei den Zeitpunkt, wenn das Spiel des Lochs beendet ist - also wenn die Fahne anschließend wieder in das Loch gesteckt wird.

Durch dieses Verfahren ist die Spielgruppe an jedem Loch auf dem Platz in der Lage die eigene Spielgeschwindigkeit zu kontrollieren. Eine Kontrolle - wie häufig gefordert - durch einen Marshall wäre dann überhaupt nicht notwendig. Ziel einer jeden Spielgruppe sollte es sein diese Durchgangszeiten einzuhalten und nach ggf. notwendigen Suchzeiten wieder in den ursprünglich geplanten Zeit-Korridor zu kommen.

Das setzt natürlich voraus, dass die Durchgangszeiten entsprechend vorher plausibilisiert wird. Jede Clubverwaltungssoftware ermöglicht die Voreinstellung und die individuelle Anpassung der Durchgangszeiten - sei es aufgrund des Spielformates (Zählspiel / Stableford), der Spielgruppeneinteilung (Anzahl der Spieler je Spielgruppe), der Spielstärke der Golfer oder ggf. besonderen Platzbedingungen.

Insofern gilt auch hier - je besser die Wettspielvorbereitung, desto einfacher und unkomplizierter in der Regel die Wettspieldurchführung... (tk)

 

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Aber mal im Ernst, wenn man hier in NRW auf den Golfplätzen unterwegs ist, hab ich weder an den WE noch an warmen Sommerabenden unter der Woche den Eindruck das es dort so eine extreme Auslastung gibt, so das ein langsamer Flight da den Betrieb aufhält. Außerdem hab ich selten einen Flight hinter mir gehabt der da pusht, bis jetzt fast nur nette Leute getroffen die einfach golfen wollen.Und wenn es denn dann mal einer so eilig hat, dann würde ich den immer vor lassen, bin froh dann mal paar Minuten Zeit zu haben in denen ich mich dann mit meinen Flightpartnern unterhalten kann. Ich denke wir alle spielen Golf weil es für uns so eine Art "Auszeit" ist. Wenn mir in Zukunft einer ne Scorekarte in die Hand drückt auf der Zeiten vorgegeben sind, würde ich den Platz erst garnicht spielen. Hier in NRW sind viele Golfclubs extrem daran interessiert neue Mitglieder zu finden, da halte ich die Idee mit einer Zeitmessung eher für kontraproduktiv.......

Ich finde diese Zeiten sind total überflüssig. Was bringt es, wenn man Zeiten auf der Karte hat? Es gibt schnelle und langsame Turniere. Solange keiner wirklich warten muss ist es doch egal. Zum Teil sind auch äußere Faktoren schuld an Verzögerungen, wie z.B. Regen. Wenn hinter mir alles frei ist werde ich mich bestimmt nicht beeilen um an dem Voderflight dran zu bleiben, wenn ich dann Pech habe laufe ich auf und muss warten. Die andere Frage ist: Muss ich langsamer spielen, wenn ich vor der Zeit bin?

😂 Es lebe die deutsche Gründlichkeit! Habt ihr auch Stechuhren auf dem Platz? Sekundengenaue Zeiten pro Loch sind meiner Meinung nach absolut sinnlos. Wer will denn mit Stoppuhr Golf spielen? Sinnvoll wären maximal Angaben zur Gesamtspielzeit bis zum jeweiligen Loch. Dann ließe sich die Spielgeschwindigkeit durch einen einfachen Blick auf die Uhr prüfen.

Was für Startzeitenabstände würdet ihr für 3er u 4er fliegst als gut ansehen? Viele machen immer 10 Minuten egal ob 3 oder 4.

Auch das entspricht nicht meinen Erfahrungen. Wenn niemand die Spielgruppen kontrolliert läuft das Turnier oder Wettspiel ganz schnell aus dem Ruder, egal ob die Durchgangszeiten auf der Scorwkarte stehen oder nicht. Der große Vorteil des mit aufführens der Durchgangszeiten ist aber das ich ein Argument an der Hand habe wenn ich die Spielgruppe auf ihr langsames Spiel anspreche. Aber wie gesagt das Abdrucken der Durchgangszeiten alleine hat keine Wirkung.

Diese Zeiten habe ich noch nie auf einem Platz auf einer Scorecard gesehen.

Nur werden diese Zeiten ignoriert! Weiß ich aus Erfahrung als Marshal!!!

Bullshit.

das setzt auch voraus , alle koennen golf spielen. lolz

Man könnte es doch überwachen. Jeder Spieler bekommt vor der Runde einen GPS Chip. Damit könnte man ja auch die Schrittgeschwindigkeit messen. Ist der Flight zu langsam, muss er den Platz sofort verlassen und die Spieler werden auf Lebenszeit gesperrt.Alternativ könnte man vor der Runde auch die Fitness der Spieler testen. Als Beispiel, jeder Spieler läuft ohne den Ball zu spielen, auf der Driving Range mal kurz bis zur 150 m Marke. Hier gibt es dann eine Vorgabe Zeit, und wenn er die schaftt geht er danach auf die Golfrunde. Ich denke auch finanzielle Motivation könnte die Spielgeschwindigkeit eines Flights beschleunigen. Jede Minute über der Vorgabezeit würde als Beispiel dann mit 5 Euro belastet. Jede Minute unter der Vorgabezeit würde dann mit dem gleichen Betrag gut geschrieben. Eine weitere Idee das Spiel zu beschleunigen wäre das Platzlayout. Würde man auf Bäume und hohe Gräser verzichten, würde dies zu einer Beschleunigung des Spiels beitragen. Ein weiterer Zeitfresser ist ja das Putten. Hier könnte man über die Regeln einiges verbessern, Beispiel, jeder Spieler hat nur einen Put, ansonsten wird da Loch mit 8 Schlägen gewertet.Alternativ, man lässt das Putten weg, dann würde die Anzahl Schläge vom Tee bis zum Grün gewertet. Ein weiteres Problem ist ja die schlechte Kommunikation zwischen den Flights, oft weiß der aktive Flight ja garnicht, das der Flight hinter ihnen spielbereit ist und unnötig warten muss.Hier könnte ein "Ferntrainer" aus dem Hundesport weiter helfen. Mit einem leichten dosierten elektronischen Puls am Hals , wird dem Flight im voraus signalisiert das er zu langsam spielt. Und wenn es einem wirklich reicht, weil einem nachher die Zeit auf der Terasse des Golfclubs fehlt, na dann drückt halt einmal auf "MAX".

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2 Wochen her

Golf Rules

Drei Spielgruppen vor einem auf der Spielbahn - da scheint doch etwas grundlegend schief gelaufen zu sein...

Das Thema "Spielgeschwindigkeit" spaltet die Gemüter. Auch wir hatten in hier in Golf Rules ja schon unzählige Beiträge und Rückmeldungen von Euch - meistens mit dem Fazit, dass jeder einzelne Spieler an sich arbeiten muss, um diesen Missstand größtmöglich zu minimieren und für alle ein zügiges Spiel zu gewährleisten.

Aber auch bei der Platzvorbereitung und insbesondere bei der Wettspielorganisation gibt es verschiedene Punkte, die im Vorfeld beachtet werden müssen, um die abgebildete Situation gar nicht erst entstehen zu lassen.

Zum Thema "Ready Golf" hat der DGV mit der Saison 2018 ein Handbuch herausgegeben, in dem die folgenden Punkte als zentrale Themen mit direktem Einfluss auf das Spieltempo aufgeführt werden:

Abschlagsintervalle – Grundlage für einen zügigen Spielfluss sind ausreichend große Abschlagsintervalle. Zu eng gelegte Startintervalle führen zu einer zu großen Anzahl von Spielern auf dem Platz. In dieser Situation gibt es keine Maßnahme, die dazu geeignet wäre, die Rundenzeiten zu beschleunigen.

Startpausen – Leere Startzeiten steuern der stetigen Verlängerung von Verzögerungen auf der Runde entgegen.

Größe der Spielergruppen – Wird die Mischung der Zweier-, Dreier- und Vierer-Spielergruppen nicht von vornherein organisiert, so können erhebliche Verzögerungen und Konflikte auf der Runde die Folge sein, da schnellere Spielergruppen es immer erwarten, durchgelassen zu werden.

Realistische Richtlinien für die Spielgeschwindigkeit und Abdruck der Soll-Zeiten auf den Scorekarten dienen der gezielten Kommunikation mit den Spielern.

Wie ist das bei Euch im Club - gibt es vielleicht besondere Vorkehrungen, die sich als sehr hilfreich erwiesen haben und die andere übernehmen könnten? (tk)
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Drei Spielgruppen vor einem auf der Spielbahn - da scheint doch etwas grundlegend schief gelaufen zu sein...

Das Thema Spielgeschwindigkeit spaltet die Gemüter. Auch wir hatten in hier in Golf Rules ja schon unzählige Beiträge und Rückmeldungen von Euch - meistens mit dem Fazit, dass jeder einzelne Spieler an sich arbeiten muss, um diesen Missstand größtmöglich zu minimieren und für alle ein zügiges Spiel zu gewährleisten.

Aber auch bei der Platzvorbereitung und insbesondere bei der Wettspielorganisation gibt es verschiedene Punkte, die im Vorfeld beachtet werden müssen, um die abgebildete Situation gar nicht erst entstehen zu lassen. 

Zum Thema Ready Golf hat der DGV mit der Saison 2018 ein Handbuch herausgegeben, in dem die folgenden Punkte als zentrale Themen mit direktem Einfluss auf das Spieltempo aufgeführt werden:

Abschlagsintervalle – Grundlage für einen zügigen Spielfluss sind ausreichend große Abschlagsintervalle. Zu eng gelegte Startintervalle führen zu einer zu großen Anzahl von Spielern auf dem Platz. In dieser Situation gibt es keine Maßnahme, die dazu geeignet wäre, die Rundenzeiten zu beschleunigen.

Startpausen – Leere Startzeiten steuern der stetigen Verlängerung von Verzögerungen auf der Runde entgegen.

Größe der Spielergruppen – Wird die Mischung der Zweier-, Dreier- und Vierer-Spielergruppen nicht von vornherein organisiert, so können erhebliche Verzögerungen und Konflikte auf der Runde die Folge sein, da schnellere Spielergruppen es immer erwarten, durchgelassen zu werden.

Realistische Richtlinien für die Spielgeschwindigkeit und Abdruck der Soll-Zeiten auf den Scorekarten dienen der gezielten Kommunikation mit den Spielern.

Wie ist das bei Euch im Club - gibt es vielleicht besondere Vorkehrungen, die sich als sehr hilfreich erwiesen haben und die andere übernehmen könnten? (tk)

 

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Bei uns wird bei Turnieren entweder im 8min Rhythmus gestartet oder per Kanone. Bei sehr großer Beteiligung werden im letzteren Fall einzelne Löcher auch doppelt belegt. Starten die Flights sukzessive vom 1. und ggf parallel 10. Tee, sind Pausen/Puffer in die Startabfolge eingearbeitet. Grundsätzlich klappt das bei uns im OGC sehr gut - es gibt selten das Problem, dass man warten muss. Ausserhalb von Turnieren gibt es keine Startzeiten, sondern eine Ballspirale. Ich habe damit weit bessere Erfahrung machen können als mit vorgebuchten Startzeiten.

Einer der spannendsten Punkte ist die Flight Zusammenstellung der Veranstalter. Macht euch Mal den Spaß und addiert die HCP der einzelnen Flights. Oft gibt es Flights mit HCP 10 und auch mit HCP 40 in einem Turnier. Das der 40er länger pro Bahn benötigt ist klar. So ein Flight zu Anfang und beim 100 Teilnehmer dauert es dann 6 Stunden. Warum gibt es keine homogenen Flights?

Ich bin dankbar das bei uns im Club vorher immer Startzeiten gebucht werden müssen (beim Turnier Standard 10 Minuten Abstand) und auch bei freien Runden werden Startzeiten immer im 10 Minuten Rhythmus vergeben, bzw können so über die Albatros App reserviert werden. Dadurch klappt das alles recht gut. Bei Plätzen wo gestartet wird wenn die vordere Gruppe nicht mehr in Schlag Distanz ist, ist es immer stressig und voll....

Bei uns, Golf51, stehen für jede Gruppe die Startzeiten an jedem Tee, auf der Scorekarte. Dadurch gibt es eine gute Kontrolle. Ausserdem max. 3 Spieler. Unser Marshall Jens Stenzel achtet dann auf Einhaltung und Spielfluss. Es klappt wunderbar. Übrigens auch an Wochenenden.

Eines der größten Probleme liegt beim Verband selber. Die Verbandswettspiele dauern viel, viel zu lange. Selbst die angesetzte Richtzeit von 4:30 Std (was mehr als großzügig ist) wird ganz selten eingehalten. Leider haben die meisten Referees nicht den Mut für die Einhaltung der Richtzeiten zu sorgen. Zudem werden im Vorfeld gravierende Fehler gemacht, die das Spiel weiter verzögert. Beispiel dieses Jahr bei uns in Gleidingen wurde die Droppingzone des Inselgrüns für das Wettspiel entfernt, was dazu beitrug das die durchschnittliche spielzeit 4: 54 Std betrug. Dies ist nicht zu akzeptieren. Solche Spielzeiten kosten dem Golfsport Jahr für Jahr viele Mitglieder die aufgrund der hohen standzeiten unserer Sportart den Rücken kehren.

In vielen Clubs, wo ich Turniere gespielt habe, gibt es gar keinen Marshall, der von Beginn an auf Spielfluss achtet. Da fährt erst gegen Turnierende mal jemand raus und schaut, wo die letzten bleiben, damit die Siegerehrung geplant werden kann. Ebenso das Thema Suchzeit. Viele halten sich nicht dran. Bei Beginn der Ballsuche gleich durchspielen lassen, wenn die nächste Gruppe schon spielbereit ist.

Die beste Lösung, wenn man als Marshal eine langsame Gruppe identifiziert hat (was gar nicht so einfach ist, wie man denkt) ist, sie ein paar Löcher zu begleiten. Wirkt Wunder. Sie beiseite nehmen und durchspielen lassen bringt nichts, dann hat die Gruppe dahinter wiederum das Vergnügen, und das ganze geht von vorne los.

Super guter Beitrag.Dass die Spielleitung viel in der Hand muss schon klar sein.Bei Kanonenstarts Half Ways zu machen ist zudem bei einem großen Starterfeld Unfug.Generell laufen Kanonenstarts problemloser.Die Spieler selber müssen einfach Zeitmäßig disziplinierter sein.Ballsuche und Ready Golf.

Danke für diesen Beitrag. Manche Organisatoren vergessen, dass bei kürzeren Startzeitintervallen die Golfer deshalb nicht schneller spielen werden. Wenn man Glück hat und auf Loch 1 niemand den Ball suchen muss, bringt man tatsächlich Gruppen in 9-Minuten oder gar 8-Minuten Abständen hinaus. Da aber insgesamt jeder Golfer so lange spielt wie er spielt, egal welche Zeitabstände, sind dann die Golfer genau so lange am Platz wie zB bei 10 Minuten Abständen. Der 10.Flight hat bei 8-Minuten Abständen dann schon 20 Minuten mehr am Platz verbracht als bei 10-Minuten Abständen. Also bereits 20 Minuten mehr Stehzeit im 10.Flight. Durchschnittlich verbringt ein Flight bei 8-Minuten Startintervallen 34 Minuten mehr am Platz als bei 10-Minuten Abständen. Und zwar ohne dass jemand am Platz abreisst oder verzögert. Es ist also der kürzere Tee-Time Abstand keine Hilfe um ein Turnier schneller zu beenden. Das Resultat sind aber Beschwerden über die zähe Runde. Zu Recht! Dies ist mathematisch sogar beweisbar. Der zweite, hier nicht genannte Fehler, sind bei Turnieren zu rasche Freigabe der Startzeiten für Nicht-Turnierspieler nach dem letzten Turnierflight, vor allem wenn es eine Halfway gibt. Die Konflikte entstehen dann spätestens auf Tee 10 wenn die letzten Flights gemütlich bei der Halfway sitzen, die unmittelbar dahinter spielenden Flights aber von 9 auf 10 gehen und natürlich keine Halfway bekommen weil sie kein Turnier spielen und dann plötzlich 5 Flights gleichzeitig auf Tee 10 abschlagen wollen. Dann fliegen die Fetzen und selbst der Marschall ist da ziemlich hilflos, weil sich das ganze Problem ja dann von Flight zu Flight hinter dem Turnier weiter zieht.

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2 Wochen her

Golf Rules

Ist es bekannt oder so gut wie sicher, dass der Ball in der Penalty Area (rot oder gelb gekennzeichnet) liegt oder darin verloren ist, dann werden dem Spieler bestimmte Erleichterungsverfahren mit einem Strafschlag eingeräumt, um einen Ball von außerhalb der Penalty Area zu spielen.

- R17.1b Der Spieler darf den Ball in der Penalty Area spielen, wie er liegt oder Erleichterung mit Strafschlag in Anspruch
nehmen
- 17.1d Erleichterungsverfahren für Ball in Penalty Area
(1) Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust: Der Spieler darf den ursprünglichen oder einen anderen Ball von dort spielen, wo der vorherige Schlag gemacht wurde (siehe Regel 14.6)
(2) Erleichterung auf der Linie zurück: Der Spieler darf den ursprünglichen oder einen anderen Ball (siehe Regel 14.3) innerhalb eines Erleichterungsbereichs auf der Grundlage einer Bezugslinie vom Loch gerade zurück durch den geschätzten Punkt, an dem der Ball zuletzt die Grenze der Penalty Area gekreuzt hatte, droppen
(3) Seitliche Erleichterung (nur bei roten Penalty Areas): Wenn der Ball zuletzt die Grenze einer roten Penalty Area gekreuzt hat, darf der Spieler den ursprünglichen oder einen anderen Ball in einem seitlichen Erleichterungsbereich von zwei Schlägerlängen droppen (siehe Regel 14.3)

Bzgl. R17.1d(2) gibt es die Empfehlung, dass der Bezugspunkt zuvor gekennzeichnet werden sollte, um beim Erleichterungsverfahren und der Bestimmung, ob der Ball im Erleichterungsbereich gedroppt wurde und auch im Erleichterungsbereich zur Ruhe gekommen ist (Regel 14.3), Klarheit zu schaffen. (tk)
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Ist es bekannt oder so gut wie sicher, dass der Ball in der Penalty Area (rot oder gelb gekennzeichnet) liegt oder darin verloren ist, dann werden dem Spieler bestimmte Erleichterungsverfahren mit einem Strafschlag eingeräumt, um einen Ball von außerhalb der Penalty Area zu spielen. 

- R17.1b Der Spieler darf den Ball in der Penalty Area spielen, wie er liegt oder Erleichterung mit Strafschlag in Anspruch
nehmen
- 17.1d Erleichterungsverfahren für Ball in Penalty Area
(1) Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust: Der Spieler darf den ursprünglichen oder einen anderen Ball von dort spielen, wo der vorherige Schlag gemacht wurde (siehe Regel 14.6)
(2) Erleichterung auf der Linie zurück: Der Spieler darf den ursprünglichen oder einen anderen Ball (siehe Regel 14.3) innerhalb eines Erleichterungsbereichs auf der Grundlage einer Bezugslinie vom Loch gerade zurück durch den geschätzten Punkt, an dem der Ball zuletzt die Grenze der Penalty Area gekreuzt hatte, droppen
(3) Seitliche Erleichterung (nur bei roten Penalty Areas): Wenn der Ball zuletzt die Grenze einer roten Penalty Area gekreuzt hat, darf der Spieler den ursprünglichen oder einen anderen Ball in einem seitlichen Erleichterungsbereich von zwei Schlägerlängen droppen (siehe Regel 14.3)

Bzgl. R17.1d(2) gibt es die Empfehlung, dass der Bezugspunkt zuvor gekennzeichnet werden sollte, um beim Erleichterungsverfahren und der Bestimmung, ob der Ball im Erleichterungsbereich gedroppt wurde und auch im Erleichterungsbereich zur Ruhe gekommen ist (Regel 14.3), Klarheit zu schaffen. (tk)

 

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Sehr gut.Die Spieler sollten sich generell angewöhnen alle Bezugspunkte zu markieren.Dadurch entstehen auch weniger Diskussionen.

3 Wochen her

Golf Rules

Grün ist nicht gleich Grün - es gibt nämlich "das Grün" und "falsche Grüns"...

Eigentlich gibt es nur "ein" Grün für den Spieler - das ist das Grün des zu spielenden Lochs. Jedes andere Grün auf dem Platz ist ein falsches Grün. Falsches Grün schließt ein:
- Die Grüns aller anderen Löcher (die der Spieler zu dieser Zeit nicht spielt),
- das übliche Grün eines Lochs, an dem auf ein zeitweiliges Grün gespielt wird und
- alle Übungsgrüns zum Putten, Chippen oder Pitchen, wenn nicht von der Spielleitung durch Platzregel ausgeschlossen.

Falsche Grüns sind Teil des Geländes.

Wird der Spieler durch ein falsches Grün beeinträchtigt, also wenn der Ball des Spielers mindestens mit einem Teil ein falsches Grün berührt oder auf oder in etwas liegt (wie einem losen hinderlichen Naturstoff oder einem Hemmnis) und sich innerhalb der Grenzen des falschen Grüns befindet oder ein falsches Grün den Raum des beabsichtigten Stands oder beabsichtigten Schwungs des Spielers beeinträchtigt, so muss der Spieler Erleichterung in Anspruch nehmen.

Statt den Ball zu spielen, wie dieser liegt, muss der Spieler stattdessen den ursprünglichen Ball oder einen anderen Ball droppen und aus dem Erleichterungsbereich spielen (s. R14.3). Als Bezugspunkt für den Erleichterungsbereich ist dabei der nächstgelegene Punkt der vollständigen Erleichterung im selben Bereich des Platzes zu wählen.

Einzuschränken ist, dass es keine Erleichterung nach Regel R13.1f gibt, wenn die Beeinträchtigung nur besteht, weil der Spieler einen Schläger, eine Art von Stand, Schwung oder Spielrichtung wählt, die unter den Umständen offensichtlich unvernünftig ist. (tk)
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Grün ist nicht gleich Grün - es gibt nämlich das Grün und falsche Grüns...

Eigentlich gibt es nur ein Grün für den Spieler - das ist das Grün des zu spielenden Lochs. Jedes andere Grün auf dem Platz ist ein falsches Grün. Falsches Grün schließt ein:
- Die Grüns aller anderen Löcher (die der Spieler zu dieser Zeit nicht spielt),
- das übliche Grün eines Lochs, an dem auf ein zeitweiliges Grün gespielt wird und
- alle Übungsgrüns zum Putten, Chippen oder Pitchen, wenn nicht von der Spielleitung durch Platzregel ausgeschlossen.

Falsche Grüns sind Teil des Geländes.

Wird der Spieler durch ein falsches Grün beeinträchtigt, also wenn der Ball des Spielers mindestens mit einem Teil ein falsches Grün berührt oder auf oder in etwas liegt (wie einem losen hinderlichen Naturstoff oder einem Hemmnis) und sich innerhalb der Grenzen des falschen Grüns befindet oder ein falsches Grün den Raum des beabsichtigten Stands oder beabsichtigten Schwungs des Spielers beeinträchtigt, so muss der Spieler Erleichterung in Anspruch nehmen.

Statt den Ball zu spielen, wie dieser liegt, muss der Spieler stattdessen den ursprünglichen Ball oder einen anderen Ball droppen und aus dem Erleichterungsbereich spielen (s. R14.3). Als Bezugspunkt für den Erleichterungsbereich ist dabei der nächstgelegene Punkt der vollständigen Erleichterung im selben Bereich des Platzes zu wählen.

Einzuschränken ist, dass es keine Erleichterung nach Regel R13.1f gibt, wenn die Beeinträchtigung nur besteht, weil der Spieler einen Schläger, eine Art von Stand, Schwung oder Spielrichtung wählt, die unter den Umständen offensichtlich unvernünftig ist. (tk)

 

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Dank Daniel Werthmann auch schon darauf hingewiesen, als ich auf einem nicht beseitigten Wintergrün schlagen wollte...gibt glaub ich dann 2 Strafschläge, oder?

Ich möchte Klugscheissen; das Bild zeigt das Loch 14 auf Nefyn Golf & Destrict ... 🤓 und da kann man schnell mal auf dem falschen Grün liegen

3 Wochen her

Golf Rules

14 Schläger darf der Spieler mit auf die Runde nehmen. Aber was, wenn einer davon kaputt geht?

So passiert im Lochspiel der AK65-Liga. Der Spieler war mit 14 Schlägern auf die Runde gestartet, im Spielverlauf brach sein Driverschaft. Ein schon fertiger Mannschaftskamerad brachte flugs Ersatz, nämlich seinen Driver, den er an diesem Tag nicht mehr benötigte, da seine Runde ja schon beendet war.

Auf der Runde beanstandeten das die Gegner im 4er Lochspiel, nach der Runde sollte das die Spielleitung klären.

Doch was ist richtig? Hier ist zunächst einmal zu sagen, dass die Argumentation, dass Partner Ihre Schläger gemeinsam nutzen dürfen (R23.7) nicht passt, da zum einen ein beliebiges Mannschaftsmitglied kein Partner ist und zum Anderen 14 Schläger ja schon mit auf der Runde waren.

Hier hilft vielmehr ein Blick in R4.1. Nach R4.1a (2) darf der Spieler zwar mit dem beschädigten Schläger weiterspielen und diesen mit den alten Teilen instand setzen (lassen) wenn dabei nicht die Runde verzögert wird, aber zum Beispiel nicht einfach den Schaft tauschen, wie das bei moderneren Driver problemlos möglich ist.

Auch zählt ein in Stücke gebrochener Schläger nicht zur Höchstzahl von 14 Schlägern (Int I4.1b (1)/2), er scheidet aber nicht einfach aus, da das Ersetzen eines beschädigten Schlägers nur im Rahmenden R4.1b (3) erlaubt ist, sprich, wenn er mit 14 Schlägern gestartet ist, ist ein Hinzufügen nicht möglich, auch nicht um einen beschädigten Schläger zu ersetzen.

Wären es nur 13 gewesen, wäre das problemlos möglich gewesen, zB also auch das Ausleihen eines Schlägers aus dem Proshop oder eben von einem Spieler der schon fertig ist, nicht jedoch von einem, der noch spielt auf dem Platz. Hier dann tatsächlich mit der Ausnahme der R23.7, da Partner Schläger gemeinsam nutzen dürfen, wenn die Gesamtzahl Ihrer Schläger 14 nicht übersteigt.

Kommen wir zur wichtigsten Frage: Da die Gegner Beanstandung erhoben haben: Wie ist die Strafe? R4.1b (4) ist hier recht klar:

"Am Ende des Lochs, das gerade gespielt wird oder beendet wurde, wird der Spielstand des Lochspiels durch den Abzug eines Lochs für jedes Loch, an dem ein Regelverstoß vorlag, geändert, höchstens durch den Abzug von zwei Löchern für die Runde.

· Beispiel: Ein Spieler beginnt die Runde mit 15 Schlägern und spielt das dritte Loch, als ihm der Verstoß bewusst wird. Er gewinnt das Loch und liegt im Lochspiel „3 auf“. Der Spielstand wird höchstmöglich berichtigt, indem zwei Löcher abgezogen werden und der Spieler nur noch „1 auf“ liegt."

Also: Im Zweifel lieber das Spiel ohne Ersatz eines defekten Schlägers beenden...
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14 Schläger darf der Spieler mit auf die Runde nehmen. Aber was, wenn einer davon kaputt geht?

So passiert im Lochspiel der AK65-Liga. Der Spieler war mit 14 Schlägern auf die Runde gestartet, im Spielverlauf brach sein Driverschaft. Ein schon fertiger Mannschaftskamerad brachte flugs Ersatz, nämlich seinen Driver, den er an diesem Tag nicht mehr benötigte, da seine Runde ja schon beendet war.

Auf der Runde beanstandeten das die Gegner im 4er Lochspiel, nach der Runde sollte das die Spielleitung klären.

Doch was ist richtig? Hier ist zunächst einmal zu sagen, dass die Argumentation, dass Partner Ihre Schläger gemeinsam nutzen dürfen (R23.7) nicht passt, da zum einen ein beliebiges Mannschaftsmitglied kein Partner ist und zum Anderen 14 Schläger ja schon mit auf der Runde waren.

Hier hilft vielmehr ein Blick in R4.1. Nach R4.1a (2) darf der Spieler zwar mit dem beschädigten Schläger weiterspielen und diesen mit den alten Teilen instand setzen (lassen) wenn dabei nicht die Runde verzögert wird, aber zum Beispiel nicht einfach den Schaft tauschen, wie das bei moderneren Driver problemlos möglich ist.

Auch zählt ein in Stücke gebrochener Schläger nicht zur Höchstzahl von 14 Schlägern (Int I4.1b (1)/2), er scheidet aber nicht einfach aus, da das Ersetzen eines beschädigten Schlägers nur im Rahmenden R4.1b (3) erlaubt ist, sprich, wenn er mit 14 Schlägern gestartet ist, ist ein Hinzufügen nicht möglich, auch nicht um einen beschädigten Schläger zu ersetzen.

Wären es nur 13 gewesen, wäre das problemlos möglich gewesen, zB also auch das Ausleihen eines Schlägers aus dem Proshop oder eben von einem Spieler der schon fertig ist, nicht jedoch von einem, der noch spielt auf dem Platz. Hier dann tatsächlich mit der Ausnahme der R23.7, da Partner Schläger gemeinsam nutzen dürfen, wenn die Gesamtzahl Ihrer Schläger 14 nicht übersteigt.

Kommen wir zur wichtigsten Frage: Da die Gegner Beanstandung erhoben haben: Wie ist die Strafe? R4.1b (4) ist hier recht klar: 

Am Ende des Lochs, das gerade gespielt wird oder beendet wurde, wird der Spielstand des Lochspiels durch den Abzug eines Lochs für jedes Loch, an dem ein Regelverstoß vorlag, geändert, höchstens durch den Abzug von zwei Löchern für die Runde.

·   Beispiel: Ein Spieler beginnt die Runde mit 15 Schlägern und spielt das dritte Loch, als ihm der Verstoß bewusst wird. Er gewinnt das Loch und liegt im Lochspiel „3 auf“. Der Spielstand wird höchstmöglich berichtigt, indem zwei Löcher abgezogen werden und der Spieler nur noch „1 auf“ liegt.

Also: Im Zweifel lieber das Spiel ohne Ersatz eines defekten Schlägers beenden...

3 Wochen her

Golf Rules

Ja wo is' er denn...

Mit der Einführung der neuen Regeln in 2019 ist zum Glück das "Erdgänge grabende Tier" aus den Regeln verschwunden - jetzt sind alle Löcher, die von einem Tier gegraben wurden, "ungewöhnliche Platzverhältnisse".

Eine kleine Einschränkung gibt es allerdings: wurde das Loch von Tieren gegraben, die auch als lose hinderliche Naturstoffe gelten (zum Beispiel Würmer oder Insekten), so ist dieses kein "Tierloch".

Der Begriff Tierloch schließt mit ein:
- Das von dem Tier aus dem Loch gegrabene lose Material,
- jegliche niedergetretene Spur oder Laufweg, die in das Loch führen und
- jeglichen Bereich des Bodens, der durch das unterirdisch grabende Tier hochgedrückt oder verändert wurde.

Nach Regel R16.1b erhält die Spielerin in diesem Fall straflose Erleichterung im Gelände am nächstgelegenen Punkt der vollständigen Erleichterung... (tk)
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Ja wo is er denn...

Mit der Einführung der neuen Regeln in 2019 ist zum Glück das Erdgänge grabende Tier aus den Regeln verschwunden - jetzt sind alle Löcher, die von einem Tier gegraben wurden, ungewöhnliche Platzverhältnisse. 

Eine kleine Einschränkung gibt es allerdings: wurde das Loch von Tieren gegraben, die auch als lose hinderliche Naturstoffe gelten (zum Beispiel Würmer oder Insekten), so ist dieses kein Tierloch.

Der Begriff Tierloch schließt mit ein:
- Das von dem Tier aus dem Loch gegrabene lose Material,
- jegliche niedergetretene Spur oder Laufweg, die in das Loch führen und
- jeglichen Bereich des Bodens, der durch das unterirdisch grabende Tier hochgedrückt oder verändert wurde. 

Nach Regel R16.1b erhält die Spielerin in diesem Fall straflose Erleichterung im Gelände am nächstgelegenen Punkt der vollständigen Erleichterung... (tk)

 

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Postet bitte auch nochmal den genauen Ablauf bei “straflose Erleichterung in Anspruch nehmen”.... Der Vorgang wird fast immer falsch vorgenommen. Könnt ihr da mal ein cooles, sehr kurzes Video machen, damit das mal besser wird!?😉

Erdvespen sind auch Insekten und die Löcher sins nicht grade klein!!!Und da soll das nicht gelten???😉

Petra Werth Rolf Schläger hatten wir gestern auch

Deshalb sollten ameisenhaufen immer in den platzregeln erfasst werden.

Das Thema hatten wir gestern im Ligaspiel auch! 😁

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3 Wochen her

Golf Rules

Was ist denn eigentlich ein Schaf auf dem Golfplatz - ein bewegliches Hemmnis, ein loser hinderlicher Naturstoff oder ein äußerer Einfluß?

Was sagen denn die Regeln...

- Steht das Schaf beim Schlag im Weg, so darf es durch den Spieler "bewegt" werden. Allerdings ist es kein Hemmnis, da nach der Definition dieses nur künstliche Gegenstände sein können.
- Beim losen hinderlichen Naturstoff scheiden sich dann die Geister: hierzu zählen nämlich tote Tiere und Würmer und Insekten und ähnliche Tiere, die leicht bewegt werden können.
- Als "gefährliches Tier" gilt ein Schaf ebenfalls nicht - Erleichterung nach R16.2 "Gefährdung durch Tiere" kann also ebenfalls also nicht angewandt werden.

Wird ein ruhender Ball vor dem Schlag von einem Schaf (äußerer Einfluss) aufgenommen oder bewegt, ist dieses straflos und der Ball muss an die ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (siehe R9.6). Aber: Ist es nicht bekannt oder so gut wie sicher, dass der Ball von einem äußeren Einfluss aufgenommen oder bewegt wurde und der Ball ist verloren, muss der Spieler Erleichterung mit Strafe von Schlag und Distanzverlust nach Regel 18.2 in Anspruch nehmen.

Regel 11 bestimmt, was zu tun ist, wenn der sich bewegende Ball des Spielers versehentlich ein Schaf auf dem Platz trifft. Geschieht dies versehentlich, ist es straflos und der Spieler muss die sich hieraus ergebenden Folgen hinnehmen, gleich, ob zu seinem Vorteil oder nicht, und den Ball von dort spielen, wo er zur Ruhe kommt.

Es gibt aber eine Ausnahme, wenn der von außerhalb des Grüns gespielte Ball auf dem Schaf zur Ruhe kommt. Dann ist dem Spieler nicht gestattet, den Ball zu spielen, wie er liegt. Stattdessen muss der Spieler Erleichterung in Anspruch nehmen. Wurde der Ball aber auf dem Grün gespielt und trifft dann versehentlich das Schaf auf dem Grün, so zählt der Schlag nicht; der ursprüngliche Ball oder ein anderer Ball muss an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss).

Und um es auf die Spitze zu treiben: das absichtliche Positionieren des Schafes, um den Schlag zu beeinflussen, z.B. weil dieses mit Bande angespielt werden soll, ist verboten (siehe Regel 11.2).

Wir haben uns dann auf "Abendessen" geeinigt - das geht immer... (tk)
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Das Schaf auf dem Golfplatz...

 

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Wir haben Pfauen. Ist das da ähnlich? 😂😂😂

Heiner Stähli-Koshika

Rasenmäherroboter im Einsatz.

Markus Klinck das sollten wir uns schon mal merken 👍😂😂

Der absichtlichen Versuch, das Tier zu treffen, ggf mit Erfolg? DQ?

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3 Wochen her

Golf Rules

Und noch ein schönes Beispiel von den Open für die korrekte Regelanwendung - in diesem Fall betraf es den in der Führung spielenden Lee Westwood.

Sein Ball wurde nach einem verzogenen Abschlag in einem dichten Busch gefunden - eingebettet in dem Rasen unter dem Busch. Für einen eingebetteten Ball gibt es nach den Golfregeln 2019 durch R16.3 Erleichterung im gesamten Gelände. Wenn der Schlag jedoch eindeutig wegen einer Behinderung durch etwas anderes als die Lage im eigenen Einschlagloch (zum Beispiel, wenn ein Spieler nicht in der Lage ist, aufgrund der Balllage in einem Busch, einen Schlag durchzuführen) unvernünftig ist, so wird diese Erleichterung nicht gewährt.

Folglich fragte der anwesende Referee Westwood "would you play it from there if the ball was not embedded" - Westwood verneinte und erklärte den Ball unspielbar. Er droppte den Ball nach R19.2b "auf der Linie zurück" und spielte das Boggie.

Großer Sport von "Gentleman Westwood" beim korrekten Umgang mit den Golfregeln... (tk)

www.golf.com/news/2019/07/20/lee-westwood-accepts-ruling-doesnt-argue-relief-open/
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Und noch ein schönes Beispiel von den Open für die korrekte Regelanwendung - in diesem Fall betraf es den in der Führung spielenden Lee Westwood.

Sein Ball wurde nach einem verzogenen Abschlag in einem dichten Busch gefunden - eingebettet in dem Rasen unter dem Busch. Für einen eingebetteten Ball gibt es nach den Golfregeln 2019 durch R16.3 Erleichterung im gesamten Gelände. Wenn der Schlag jedoch eindeutig wegen einer Behinderung durch etwas anderes als die Lage im eigenen Einschlagloch (zum Beispiel, wenn ein Spieler nicht in der Lage ist, aufgrund der Balllage in einem Busch, einen Schlag durchzuführen) unvernünftig ist, so wird diese Erleichterung nicht gewährt.

Folglich fragte der anwesende Referee Westwood would you play it from there if the ball was not embedded - Westwood verneinte und erklärte den Ball unspielbar. Er droppte den Ball nach R19.2b auf der Linie zurück und spielte das Boggie.

Großer Sport von Gentleman Westwood beim korrekten Umgang mit den Golfregeln... (tk)

https://www.golf.com/news/2019/07/20/lee-westwood-accepts-ruling-doesnt-argue-relief-open/

 

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Das beste war dann noch, das Westwood den Referee bat seinen Ball mitzubringen, da er ja sowieso schon im Busch sei.😎

Leider ist nicht jeder so fair wie Westwood🙄 Ich sehe immer mehr Leute ohne Regelwissen😡

4 Wochen her

Golf Rules

Übungseinrichtungen - auch immer ein heiß diskutiertes Thema. Übungseinrichtungen dürfen als Aus gekennzeichnet oder durch eine Platzregel dazu bestimmt werden, auch wenn sie sich auf dem Grundstück der Golfanlage befinden.

Hat die Spielleitung das Spiel wegen Gefahr ausgesetzt, sollten im Interesse der Sicherheit der Spieler alle Übungsflächen gesperrt werden, bis sie von der Spielleitung wieder zum Üben freigegeben sind. Ein Verstoß könnte als schwerwiegendes Fehlverhalten gem. Regel 1.2 zur Disqualifikation angesehen werden. (tk)
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Übungseinrichtungen - auch immer ein heiß diskutiertes Thema. Übungseinrichtungen dürfen als Aus gekennzeichnet oder durch eine Platzregel dazu bestimmt werden, auch wenn sie sich auf dem Grundstück der Golfanlage befinden. 

Hat die Spielleitung das Spiel wegen Gefahr ausgesetzt, sollten im Interesse der Sicherheit der Spieler alle Übungsflächen gesperrt werden, bis sie von der Spielleitung wieder zum Üben freigegeben sind. Ein Verstoß könnte als schwerwiegendes Fehlverhalten gem. Regel 1.2 zur Disqualifikation angesehen werden. (tk)

4 Wochen her

Golf Rules

Kommen wir heute noch einmal zu einer Regeländerung und einer "Interpretation des Tages"

I6.2b(6)/1 "Auf dem Abschlag zur Ruhe kommender Ball muss nicht gespielt werden, wie er liegt"
Jederzeit wenn der Ball eines Spielers innerhalb des Abschlags liegt, darf der Spieler den Ball zu einer anderen Stelle innerhalb des Abschlags bewegen und ihn straflos von einem Tee spielen.

Beispiel: Ein Spieler macht seinen ersten Schlag vom Abschlag, trifft den Ball aber nicht richtig und der Ball kommt entweder innerhalb des Abschlags auf dem Boden zur Ruhe oder bleibt auf dem Tee liegen.

Da der Ball sich innerhalb des Abschlags befindet, darf der Spieler den Ball spielen, wie er liegt, oder, obwohl der Ball im Spiel ist, den Ball zu einer anderen Stelle innerhalb des Abschlags bewegen und von dort straflos spielen. Der Spieler darf den Ball auch auf ein Tee legen oder die Höhe des Tees verändern, auf dem der Ball liegt.

Und - ist das Euch schon einmal in den ersten Monaten mit den neuen Golfregeln passiert oder habt ihr das gesehen? (tk)
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Kommen wir heute noch einmal zu einer Regeländerung und einer Interpretation des Tages

I6.2b(6)/1 Auf dem Abschlag zur Ruhe kommender Ball muss nicht gespielt werden, wie er liegt
Jederzeit wenn der Ball eines Spielers innerhalb des Abschlags liegt, darf der Spieler den Ball zu einer anderen Stelle innerhalb des Abschlags bewegen und ihn straflos von einem Tee spielen.

Beispiel: Ein Spieler macht seinen ersten Schlag vom Abschlag, trifft den Ball aber nicht richtig und der Ball kommt entweder innerhalb des Abschlags auf dem Boden zur Ruhe oder bleibt auf dem Tee liegen.

Da der Ball sich innerhalb des Abschlags befindet, darf der Spieler den Ball spielen, wie er liegt, oder, obwohl der Ball im Spiel ist, den Ball zu einer anderen Stelle innerhalb des Abschlags bewegen und von dort straflos spielen. Der Spieler darf den Ball auch auf ein Tee legen oder die Höhe des Tees verändern, auf dem der Ball liegt.

Und - ist das Euch schon einmal in den ersten Monaten mit den neuen Golfregeln passiert oder habt ihr das gesehen? (tk)

 

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Super, das war mir so nicht bekannt/bewusst ....

Danke!! Dazu eine Frage. Wenn mein Ball nach meinen Abschlag von gelb zB. 20 Meter weiter vorne auf dem Abschlag von rot landet, Innerhalb der Markierungen und innerhalb 2 Schlägerlängen. Darf ich dann den Ball auch auftun wenn ich weiterspiele? Oder gilt für I6.2b(6)/1 nur der eigene Abschlag?

Nicht gewusst. Danke! Abschlag = Abschlagmarkierungen und max. 2 Schlägerlängen als „Spielraum“ dahinter, richtig?

Das heisst aber dass der folgende Schlag der zweite Schlag ist, oder?

Was ist wenn ich beim probeschwung versehentlich den Ball vom tee stosse?

Torsten Baggendorf Tee 1 😉

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4 Wochen her

Golf Rules

Wo wir vorgestern über ungewöhnliche Platzverhältnisse berichtet haben - ein Ball in einem alten Divot ist kein Grund Erleichterung nach R16.1 zu erhalten. Auch darf die Spielleitung eine solche Balllage nicht durch eine Platzregel "verbessern" und dem Spieler Erleichterung gewähren.

In den "Committee Procedures" heißt es in dem Kapitel "Unzulässige Platzregeln" hierzu:

Zusätzlich darf die Spielleitung keine Platzregel verfassen, die über die zulässigen Platzregeln auf eine Weise hinausgeht, die die Grundprinzipien der Golfregeln beeinträchtigt. Wird zumBeispiel Spielern erlaubt, im gesamten Gelände besser zu legen oder wird Erleichterung von Divotlöchern auf dem Fairway gewährt, beeinträchtigt dies das Grundprinzip nach Regel 1.1, den Ball zu spielen, wie er liegt.

Grundsätzlich gilt, dass ein Spieler eine vorgabenwirksame Runde nach den Golfregeln spielen muss. Ermächtigt die Spielleitung die Spieler, nach Platzregeln zu spielen, die erheblich von den Golfregeln abweichen, ist dieses Ergebnis nicht vorgabenwirksam. Zulässige Ausnahmen finden sich in den Regeln oder Empfehlungen des jeweils gültigen Handicap-Systems. (tk)
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Wo wir vorgestern über ungewöhnliche Platzverhältnisse berichtet haben - ein Ball in einem alten Divot ist kein Grund Erleichterung nach R16.1 zu erhalten. Auch darf die Spielleitung eine solche Balllage nicht durch eine Platzregel verbessern und dem Spieler Erleichterung gewähren.

In den Committee Procedures heißt es in dem Kapitel Unzulässige Platzregeln hierzu: 

Zusätzlich darf die Spielleitung keine Platzregel verfassen, die über die zulässigen Platzregeln auf eine Weise hinausgeht, die die Grundprinzipien der Golfregeln beeinträchtigt. Wird zumBeispiel Spielern erlaubt, im gesamten Gelände besser zu legen oder wird Erleichterung von Divotlöchern auf dem Fairway gewährt, beeinträchtigt dies das Grundprinzip nach Regel 1.1, den Ball zu spielen, wie er liegt.

Grundsätzlich gilt, dass ein Spieler eine vorgabenwirksame Runde nach den Golfregeln spielen muss. Ermächtigt die Spielleitung die Spieler, nach Platzregeln zu spielen, die erheblich von den Golfregeln abweichen, ist dieses Ergebnis nicht vorgabenwirksam. Zulässige Ausnahmen finden sich in den Regeln oder Empfehlungen des jeweils gültigen Handicap-Systems. (tk)

 

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Es kann noch schlimmer kommen: Ball liegt in einem tiefen Divot, ärger als am Foto, und an der vom Loch weiter entfernten Seite des Balles liegt ein mehr als 2 cm dicker, abgebrochener Ast, der bei Entfernung ziemlich sicher eine Bewegung des Balles auslösen würde. Ich hab dann auf den Ast geschlagen und ca. 70 m Länge gewonnen.

4 Wochen her

Golf Rules

Auslinien sind "weiß" - das ist in Deutschland eigentlich durchgängig üblich. Deswegen ist in fast allen Platzregeln (inklusive der Hardcard des DGV / der Landesverbände) der folgende Passus enthalten: "Aus (Regel 18.2) wird durch weiße Pfähle, Zäune oder Mauern gekennzeichnet. Sofern weiße Linien die Platzgrenze kennzeichnen, haben diese Vorrang."

Andere Länder andere Sitten - das war eine der besonderen Erkenntnisse, wenn man im Ausland nicht nur die tollen Golfbahnen betrachtet, sondern auch die z.T. speziellen Platzkennzeichnungen näher unter die Lupe nimmt.

Auf diesem Platz z.B. wurde die Ausgrenze "gebrannt" - auf einem anderen Platz wurde diese durch einen kleinen, schmalen, gefrästen Graben definiert. Der große Vorteil dieser Lösung ist, dass diese ggü. einer gesprühten Linie langlebiger ist.

Insofern: vieles ist möglich - und ein entsprechender Hinweis in den Platzregeln der Clubs hat auf diese "Besonderheit" hingewiesen.

Für uns als Golfer bleibt es dabei - immer vor (!) der Runde die Platzregeln lesen... (tk)
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Auslinien sind weiß - das ist in Deutschland eigentlich durchgängig üblich. Deswegen ist in fast allen Platzregeln (inklusive der Hardcard des DGV / der Landesverbände) der folgende Passus enthalten: Aus (Regel 18.2) wird durch weiße Pfähle, Zäune oder Mauern gekennzeichnet. Sofern weiße Linien die Platzgrenze kennzeichnen, haben diese Vorrang.

Andere Länder andere Sitten - das war eine der besonderen Erkenntnisse, wenn man im Ausland nicht nur die tollen Golfbahnen betrachtet, sondern auch die z.T. speziellen Platzkennzeichnungen näher unter die Lupe nimmt. 

Auf diesem Platz z.B. wurde die Ausgrenze gebrannt - auf einem anderen Platz wurde diese durch einen kleinen, schmalen, gefrästen Graben definiert. Der große Vorteil dieser Lösung ist, dass diese ggü. einer gesprühten Linie langlebiger ist.

Insofern: vieles ist möglich - und ein entsprechender Hinweis in den Platzregeln der Clubs hat auf diese Besonderheit hingewiesen. 

Für uns als Golfer bleibt es dabei - immer vor (!) der Runde die Platzregeln lesen... (tk)

4 Wochen her

Golf Rules

The Open - Shane Lowry an Bahn 17 bekommt in misslicher Lage einen straflosen Drop.

Nach dem Beitrag vom letzten Wochenende möchten wir das einmal sofort aufgreifen, um auch die etwas irritierende Berichterstattung im Fernsehen zu unterstützen: Lowry bekommt diesen Drop nicht wegen den Gattern, die ihn im Schwung behindert hätten, denn dann hätte er von der nächstgelegenen Stelle der Erleichterung nach R16.1b ja "nur" in dem Erleichterungsbereich von einer Schlägerlänge droppen müssen.

Vielmehr liegt die Vermutung nahe, dass er (wie am Wochenende Wiesberger im Playoff) durch einen temporären Aufbau (das Tee einer Spielbahn befindet sich direkt daneben) in der Spiellinie beeinträchtigt wurde. Und nach den wahrscheinlich lokal gültigen Platzregeln durfte Lawry deswegen einen deutlich grösseren Abstand zur ursprünglichen Stelle nach links gehen und dort den Ball ohne diese Beeinträchtigung fallen lassen...
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The Open - Shane Lowry an Bahn 17 bekommt in misslicher Lage einen straflosen Drop. 

Nach dem Beitrag vom letzten Wochenende möchten wir das einmal sofort aufgreifen, um auch die etwas irritierende Berichterstattung im Fernsehen zu unterstützen: Lowry bekommt diesen Drop nicht wegen den Gattern, die ihn im Schwung behindert hätten, denn dann hätte er von der nächstgelegenen Stelle der Erleichterung nach R16.1b ja nur in dem Erleichterungsbereich von einer Schlägerlänge droppen müssen.

Vielmehr liegt die Vermutung nahe, dass er (wie am Wochenende Wiesberger im Playoff) durch einen temporären Aufbau (das Tee einer Spielbahn befindet sich direkt daneben) in der Spiellinie beeinträchtigt wurde. Und nach den wahrscheinlich lokal gültigen Platzregeln durfte Lawry deswegen einen deutlich grösseren Abstand zur ursprünglichen Stelle nach links gehen und dort den Ball ohne diese Beeinträchtigung fallen lassen...

 

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Bei der Scottish Open durften zuerst Herbert und dann Wiesberger innerhalb eines Erleichterungsbereichs, der mit 2 Schlägerlängen bestimmt wurde, straffrei droppen. Frag mich heute noch, nach welcher Regel. Muss eine Sonderplatzregel gewesen sein.

...muss die spiellinie immer direkt zum loch sein ? Man kann ja auch wieder aufs fairway spielen halt nur nicht direkt aufs loch...

1 Monat her

Golf Rules

Eine Frage erreichte uns von Guido:

"Hallo Torben.
Folgende Situation am Wochenende:

Seitliches Wasser, vom Abschlag nicht einsehbar da durch hohes Gebüsch und teileweise durch Bäume verdeckt. Der erste Abschlag des Spielers flog ungefähr in Richtung des seitlichen Wassers. Jedoch sah man nicht genau, dass der Ball in diese Penalty Area flog. Der Spieler beschloss einen provisorischen Ball zu spielen und kündigte dies an. Der provisorische Ball flog sichtbar ins Aus. Nun beschloss der Spieler nach vorne zu gehen und den ersten Ball zu suchen. Natürlich ohne Ergebnis. Nun leget der Spieler einfach fest, dass der erste Ball in der Penalty Area liegt (obwohl das nur eine Vermutung war) und droppte den Ball (Schnittlinie der Grenze, 2 Schlägerlängen, nicht näher zum Ziel). Gewertet hat der Spieler einen Strafschlag. Könnt ihr bitte zu dieser Spielsituation einen Kommentar schreiben?"

Also: Eigentlich ganz einfach. Der Spieler darf immer dann einen provisorischen Ball ins Spiel bringen, wenn sein ursprünglicher Ball im Aus oder außerhalb einer Penalty Area verloren gegangen sein könnte. Augenscheinlich war sich der Spieler nicht sicher, ob der Ball in der PA, "nur" verloren oder gar im Aus ist, da er sich für einen provisorischen Ball entschied, der provisorische Ball war daher zulässig. Beim Suchen vorne kommt es dann darauf an, wie die Spielsituation tatsächlich ist. Besteht nur die Möglichkeit, dass der Ball in der PA ist, da man die Situation vorne viel besser einschätzen kann, darf nach R17 verfahren werden, allein: Aus der Schilderung entnehme ich, dass das alles andere als klar war. Daher durfte nicht nach R17 verfahren werden, sondern der Spieler hätte vom Abschlag einen weiteren Ball spielen müssen, was er mit dem provisorischen Ball ja schon versuchte.

Danach hat er also vom falschen Ort (mit wesentlich kürzerer Bahn) gespielt, was einen schwerwiegenden Verstoß bedeutet, der korrigiert werden muss um das DQ zu vermeiden.
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Eine Frage erreichte uns von Guido:

Hallo Torben.
Folgende Situation am Wochenende:

Seitliches Wasser, vom Abschlag nicht einsehbar da durch hohes Gebüsch und teileweise durch Bäume verdeckt. Der erste Abschlag des Spielers flog ungefähr in Richtung des seitlichen Wassers. Jedoch sah man nicht genau, dass der Ball in diese Penalty Area flog. Der Spieler beschloss einen provisorischen Ball zu spielen und kündigte dies an. Der provisorische Ball flog sichtbar ins Aus. Nun beschloss der Spieler nach vorne zu gehen und den ersten Ball zu suchen. Natürlich ohne Ergebnis. Nun leget der Spieler einfach fest, dass der erste Ball in der Penalty Area liegt (obwohl das nur eine Vermutung war) und droppte den Ball (Schnittlinie der Grenze, 2 Schlägerlängen, nicht näher zum Ziel). Gewertet hat der Spieler einen Strafschlag. Könnt ihr bitte zu dieser Spielsituation einen Kommentar schreiben?

Also: Eigentlich ganz einfach. Der Spieler darf immer dann einen provisorischen Ball ins Spiel bringen, wenn sein ursprünglicher Ball im Aus oder außerhalb einer Penalty Area verloren gegangen sein könnte. Augenscheinlich war sich der Spieler nicht sicher, ob der Ball in der PA, nur verloren oder gar im Aus ist, da er sich für einen provisorischen Ball entschied, der provisorische Ball war daher zulässig. Beim Suchen vorne kommt es dann darauf an, wie die Spielsituation tatsächlich ist. Besteht nur die Möglichkeit, dass der Ball in der PA ist, da man die Situation vorne viel besser einschätzen kann, darf nach R17 verfahren werden, allein: Aus der Schilderung entnehme ich, dass das alles andere als klar war. Daher durfte nicht nach R17 verfahren werden, sondern der Spieler hätte vom Abschlag einen weiteren Ball spielen müssen, was er mit dem provisorischen Ball ja schon versuchte.

Danach hat er also vom falschen Ort (mit wesentlich kürzerer Bahn) gespielt, was einen schwerwiegenden Verstoß bedeutet, der korrigiert werden muss um das DQ zu vermeiden.

 

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Ist mir leider letzte Woche genau so passiert.Solche „blinden“ Löcher wo man nicht weiss,wie es dahinter aussieht sind nicht schön.

Ist es nicht so, dass wenn er jetzt entscheidet das sein erster Abschlag in der PA gelandet ist, er keinen provisorischen Ball hätte spielen können/dürfen, sondern das dieser 2te Abschlag dann Ball im Spiel war. Da dieser im Aus landete, kann er regelkonform nur mit Schlag 5 vom Abschlag weiter spielen.

1 Monat her

Golf Rules

Gestern hatten wir schon einen ähnlichen Fall, heute eine Frage:

Eyck hatte eine Frage zu Tribünen auf großen Turnieren:

"Moin zusammen,

Ich frage mich, wie ist das geregelt wenn ein Ball das Grün verfehlt und hinten an der Tribüne landet. Im schlimmsten Fall natürlich direkt daran, sodass er gar nicht gespielt werden darf.

Wie läuft das dann?
-für unspielbar erklären?
-nicht näher zum Loch ist klar...
-mit oder ohne strafschlag?!

Vielen Dank für eine Antwort

Mit sportlichen Grüßen
Eyck Müller"

Bei den Tribünen handelt es sich grundsätzlich um unbewegliche Hemmnisse, für die auf der eine eigene Platzregel zu sogenannten "TIO", temporary immovable obstructions, also zeitweiligen, unbeweglichen Hemmnissen gilt, für die das Erleichterungsverfahren nach R16.2 , MPR F- 23 anzuwenden ist.

Es gilt also, den nächsten Punkt der vollständigen Erleichterung als Bezugspunkt zu finden, der nicht näher zum Loch liegt und von da aus im Erleichterungsbereich von einer Schlägerlänge zu droppen - straflos.
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Gestern hatten wir schon einen ähnlichen Fall, heute eine Frage:

Eyck hatte eine Frage zu Tribünen auf großen Turnieren:

Moin zusammen,

Ich frage mich, wie ist das geregelt wenn ein Ball das Grün verfehlt und hinten an der Tribüne landet. Im schlimmsten Fall natürlich direkt daran, sodass er gar nicht gespielt werden darf.

Wie läuft das dann?
-für unspielbar erklären?
-nicht näher zum Loch ist klar...
-mit oder ohne strafschlag?!

Vielen Dank für eine Antwort

Mit sportlichen Grüßen
Eyck Müller

Bei den Tribünen handelt es sich grundsätzlich um unbewegliche Hemmnisse, für die auf der eine eigene Platzregel zu sogenannten TIO, temporary immovable obstructions, also zeitweiligen, unbeweglichen Hemmnissen gilt, für die das Erleichterungsverfahren nach R16.2 , MPR F- 23 anzuwenden ist.

Es gilt also, den nächsten Punkt der vollständigen Erleichterung als Bezugspunkt zu finden, der nicht näher zum Loch liegt und von da aus im Erleichterungsbereich von einer Schlägerlänge zu droppen - straflos.

 

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15.2?🤔

Es sind immer feste Dropzonen unmittelbar vor den Tribünen farblich markiert.

1 Monat her

Golf Rules

Jörg hatte eine Frage an uns:

"Hier kam eben eine vielleicht interessante Frage. Mal angenommen der Ball von Spieler A wird auf der Runde von anderen Spielern (BB) aufgeteet, weil sie sauer waren. Aufgeteeter Ball gilt ja als höfliche Variante von „Du Ar...“. Wie darf dieser Ball von Spieler A weitergespielt werden? Der Ball wurde von A ja nicht selbst aufgeteet. Bekommen BB Strafe?"

Also: Für Spieler A ist nach R9.6 zu verfahren, sprich der Ball muss zurückgelegt werden und das ganze ist straflos. (Dabei immer vorausgesetzt, dass das Bewegen des Balls überhaupt erkannt wird - auf einem Tee ist das einfach, manch einer fand seinen Ball aber auch schon im Rough wieder, wo er hingeworfen wurde, nachdem er an einem blinden Loch zu dicht aufspielte.)

Für BB ist das ganze zunächst straflos, sie haben mit dem Spiel des A ja nichts zu tun und sind auch nicht Gegner im Lochspiel aber: Sollten BB den Ball zum Beispiel aufheben und mitnehmen oder wegwerfen um "es A mal so richtig zu zeigen" sieht das Ganze schon anders aus, dieses Verhalten wäre ohne weiteres als schwerwiegender Verstoß gegen den Spirit of the Game, den wahren Geist des Spiels zu ahnden - mit der Disqualifikation. Denn auch, wenn A sicher einen Fehler machte als er den Ball zu dicht aufspielte: Aus zwei mal Unrecht wird noch lange kein Recht. Sollte A dies absichtlich getan haben, trifft die Sanktion nach R1.2a ihn nämlich auch...
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Jörg hatte eine Frage an uns:

Hier kam eben eine vielleicht interessante Frage. Mal angenommen der Ball von Spieler A wird auf der Runde von anderen Spielern (BB) aufgeteet, weil sie sauer waren. Aufgeteeter Ball gilt ja als höfliche Variante von „Du Ar...“. Wie darf dieser Ball von Spieler A weitergespielt werden? Der Ball wurde von A ja nicht selbst aufgeteet. Bekommen BB Strafe?

Also: Für Spieler A ist nach R9.6 zu verfahren, sprich der Ball muss zurückgelegt werden und das ganze ist straflos. (Dabei immer vorausgesetzt, dass das Bewegen des Balls überhaupt erkannt wird - auf einem Tee ist das einfach, manch einer fand seinen Ball aber auch schon im Rough wieder, wo er hingeworfen wurde, nachdem er an einem blinden Loch zu dicht aufspielte.)

Für BB ist das ganze zunächst straflos, sie haben mit dem Spiel des A ja nichts zu tun und sind auch nicht Gegner im Lochspiel aber: Sollten BB den Ball zum Beispiel aufheben und mitnehmen oder wegwerfen um es A mal so richtig zu zeigen sieht das Ganze schon anders aus, dieses Verhalten wäre ohne weiteres als schwerwiegender Verstoß gegen den Spirit of the Game, den wahren Geist des Spiels zu ahnden - mit der Disqualifikation. Denn auch, wenn A sicher einen Fehler machte als er den Ball zu dicht aufspielte: Aus zwei mal Unrecht wird noch lange kein Recht. Sollte A dies absichtlich getan haben, trifft die Sanktion nach R1.2a ihn nämlich auch...

 

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Stimmt Michael.... einmal passiert... Bin neulich beim zweiten Fast-Treffer mit dem Ball zurück gegangen und habe ich wortlos seinen Ball in die Hand gedrückt... das Gesicht war unbezahlbar.

Wenn neben mir ein Ball einschlägt, stehe ich dem Eigentümer einmal ein Versehen zu. Beim zweiten Mal kann er den Ball bei der Spielleitung abholen. Dann bin ich mal gespannt, wer von uns beiden nah R1. 2a bestraft wird!

1 Monat her

Golf Rules

Jeder Spieler darf die maximal zulässige Höchstzahl von 14 Schlägern mit sich führen und dieser auf der Runde nutzen (s. R4.1b(1)). Zwar dürfen mehrere Spieler Schläger in einem Golfbag mitführen; das gemeinsame Nutzen von Schlägern ist jedoch verboten (s. R4.1b(2)).

Und wie ist das im Vierer? Dürfen Spieler (jeder mit 13 Schlägern im Bag) sich einen Putter "teilen"?

Nein, hier gibt es eine Einschränkung: im Vierer (s. R22.5) und im Vierball (s. R23.7) dürfen Partner Schläger nur dann gemeinsam benutzen, wenn die Gesamtzahl ihrer Schläger 14 nicht übersteigt. (tk)
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Jeder Spieler darf die maximal zulässige Höchstzahl von 14 Schlägern mit sich führen und dieser auf der Runde nutzen (s. R4.1b(1)). Zwar dürfen mehrere Spieler Schläger in einem Golfbag mitführen; das gemeinsame Nutzen von Schlägern ist jedoch verboten (s. R4.1b(2)).

Und wie ist das im Vierer? Dürfen Spieler (jeder mit 13 Schlägern im Bag) sich einen Putter teilen?

Nein, hier gibt es eine Einschränkung: im Vierer (s. R22.5) und im Vierball (s. R23.7) dürfen Partner Schläger nur dann gemeinsam benutzen, wenn die Gesamtzahl ihrer Schläger 14 nicht übersteigt. (tk)

1 Monat her

Golf Rules

Hier (auf der Insel) in jedem Golfclub zum Mitnehmen verfügbar... ... MehrWeniger

Hier (auf der Insel) in jedem Golfclub zum Mitnehmen verfügbar...

 

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👍

Die span. Version wurde in Andalusien auch kostenlos verteilt ⛳️

Auch die App ist kostenlos erhältlich - für mich persönlich noch besser/einfacher zu händeln als das Buch, da beim Suchen hier die Suchfunktion schnell zum Ziel führt.

1 Monat her

Golf Rules

Anbei noch eine Regelfrage vom Jugendländerpokal, die in der Interpretation I5.3a/5 "Lochspiel beginnt auf dem zweiten Loch, wenn beide Spieler sich verspäten" beantwortet wird:

Treffen beide Spieler eines Lochspiels nicht mehr als 5 Minuten nach ihrer Startzeit spielbereit am Abschlagsort ein und für keinen von ihnen gelten außergewöhnliche Umstände
(Ausnahme 3), ziehen sich beide die Strafe des Lochverlusts zu und das erste Loch ist geteilt.

Beispiel: Ist die Startzeit 9:00 Uhr und der Spieler trifft um 9:02 Uhr spielbereit am Abschlagsort ein und sein Gegner trifft um 9:04 Uhr spielbereit ein, ziehen sie sich beide die Strafe des Lochverlusts zu, obwohl der Spieler vor dem Gegner eintraf (Ausnahme 1). Deshalb ist das erste Loch geteilt und das Lochspiel beginnt auf dem zweiten Loch “all square“. Es ist straflos, wenn sie das erste Loch spielen, um zum Abschlag des zweiten Lochs zu gelangen.

Zum Glück kam es dazu nicht, aber vorsorglich informierten sich die Kapitäne beider betroffenen Mannschaften für die Nachmittagsrunde schon einmal vorab... (tk)
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Anbei noch eine Regelfrage vom Jugendländerpokal, die in der Interpretation I5.3a/5 Lochspiel beginnt auf dem zweiten Loch, wenn beide Spieler sich verspäten beantwortet wird:

Treffen beide Spieler eines Lochspiels nicht mehr als 5 Minuten nach ihrer Startzeit spielbereit am Abschlagsort ein und für keinen von ihnen gelten außergewöhnliche Umstände
(Ausnahme 3), ziehen sich beide die Strafe des Lochverlusts zu und das erste Loch ist geteilt.

Beispiel: Ist die Startzeit 9:00 Uhr und der Spieler trifft um 9:02 Uhr spielbereit am Abschlagsort ein und sein Gegner trifft um 9:04 Uhr spielbereit ein, ziehen sie sich beide die Strafe des Lochverlusts zu, obwohl der Spieler vor dem Gegner eintraf (Ausnahme 1). Deshalb ist das erste Loch geteilt und das Lochspiel beginnt auf dem zweiten Loch “all square“. Es ist straflos, wenn sie das erste Loch spielen, um zum Abschlag des zweiten Lochs zu gelangen.

Zum Glück kam es dazu nicht, aber vorsorglich informierten sich die Kapitäne beider betroffenen Mannschaften für die Nachmittagsrunde schon einmal vorab... (tk)

1 Monat her

Golf Rules

Weil wir in den letzten Tagen verstärkt Nachfragen zu dem Thema hatten, hier noch einmal ein Beitrag zu dem "verlorenen Ball". In Regel 18.2a(1) "Wann der Ball verloren oder Aus ist" heißt es völlig unmissverständlich:

Ein Ball ist verloren, wenn er nicht innerhalb von drei Minuten gefunden wurde, nachdem der Spieler oder sein Caddie begonnen hat, nach ihm zu suchen.

Wird ein Ball innerhalb dieser Zeit gefunden, es ist aber unsicher, ob es sich um den Ball des Spielers handelt,
- muss der Spieler unverzüglich versuchen, den Ball zu identifizieren (siehe Regel 7.2) und hat hierfür eine
angemessene Zeit zur Verfügung, auch wenn dies nach Ende der Suchzeit von drei Minuten geschieht.
- Dies schließt eine angemessene Zeit mit ein, um zum Ball zu gelangen, wenn der Spieler sich nicht dort befindet, wo der Ball gefunden wird.

Identifiziert der Spieler seinen Ball nicht innerhalb dieser angemessenen Zeit, ist der Ball verloren.

Zu beachten in dieser Situation ist auch das Zeitlimit von exakt 3 Minuten. Wird der Ball später gefunden, ist dieser lt. Definition ja schon verloren. Spielt der Spieler den Ball dann trotzdem, so spielt er einen falschen Ball und der Verstoß zieht die Grundstrafe nach sich (s. Regel 6.3c). Der Schlag zählt nicht und der Spieler muss den Fehler nach den Regeln berichtigen, indem er den richtigen Ball vom ursprünglichen Ort spielt oder indem er nach den Regeln Erleichterung in Anspruch nimmt. (tk)
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Weil wir in den letzten Tagen verstärkt Nachfragen zu dem Thema hatten, hier noch einmal ein Beitrag zu dem verlorenen Ball. In Regel 18.2a(1) Wann der Ball verloren oder Aus ist heißt es völlig unmissverständlich:

Ein Ball ist verloren, wenn er nicht innerhalb von drei Minuten gefunden wurde, nachdem der Spieler oder sein Caddie begonnen hat, nach ihm zu suchen.

Wird ein Ball innerhalb dieser Zeit gefunden, es ist aber unsicher, ob es sich um den Ball des Spielers handelt,
- muss der Spieler unverzüglich versuchen, den Ball zu identifizieren (siehe Regel 7.2) und hat hierfür eine 
angemessene Zeit zur Verfügung, auch wenn dies nach Ende der Suchzeit von drei Minuten geschieht.
- Dies schließt eine angemessene Zeit mit ein, um zum Ball zu gelangen, wenn der Spieler sich nicht dort befindet, wo der Ball gefunden wird. 

Identifiziert der Spieler seinen Ball nicht innerhalb dieser angemessenen Zeit, ist der Ball verloren. 

Zu beachten in dieser Situation ist auch das Zeitlimit von exakt 3 Minuten. Wird der Ball später gefunden, ist dieser lt. Definition ja schon verloren. Spielt der Spieler den Ball dann trotzdem, so spielt er einen falschen Ball und der Verstoß zieht die Grundstrafe nach sich (s. Regel 6.3c). Der Schlag zählt nicht und der Spieler muss den Fehler nach den Regeln berichtigen, indem er den richtigen Ball vom ursprünglichen Ort spielt oder indem er nach den Regeln Erleichterung in Anspruch nimmt. (tk)

 

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@Torben Paulsen Erleichterung, indem er an die Stelle zurückgeht, von wo er den Ball (im obigen Fotobeispiel) ins Rough geschlagen hat - dort innerhalb einer Schlägerlänge gedroppt mit einem Strafschlag. Sein Score läge dann bei 5, wenn wir davon ausgehen, dass sein erster Schlag der Schlag ins Rough war.

In so einem Fall würde ich ganz klar erstmal einen provisorischen Ball spielen. Auf dem Weg zum ersten Ball kann ich mir überlegen, ob es nicht sinnvoller wäre den provisorischen Ball mit einem Strafschlag als neuen Ball im Spiel zu erklären und ihn spielen bevor meine Flightpartner den Ball im hohen Rough finden. So kann man einem „Doppel Par“ eher aus dem Weg gehen.

Was wenn der spieler denn ball nach einer minute aufgibt und zu seinem provisorischen läuft, aber in dieser zeit der ball gefunden wird? Oder wenn der spieler den ball nicht suchen will dieser aber von jemand anderen gefunden wird?

Welche Erleichterungen hat der Spieler?

🕷🕷🕷🕷🕷vorsicht, dort lauern jede Menge Zecken...🕷🕷🕷😉😵🕷

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1 Monat her

Golf Rules

Wenn der Spieler das Spiel am Loch beginnt muss der Ball innerhalb des Abschlags gespielt werden (R6.1b). Was aber passiert, wenn eine Abschlagmarkierung fehlt und es keine Spielleitung gibt, die dieses vor der Runde feststellt und zusammen mit dem Greenkeeping-Team für Ersatz sorgen kann?

Hier kommen wir zur Interpretation I6.1/1 – "Was zu tun ist, wenn eine oder beide Abschlagmarkierungen fehlen"

Stellt ein Spieler fest, dass eine oder beide Abschlagmarkierungen fehlen, sollte er die Spielleitung um Rat fragen. Ist diese Hilfe jedoch nicht in angemessener Zeit verfügbar, sollte der Spieler mit einer vernünftigen Beurteilung (Regel 1.3b(2)) die Lage des Abschlags schätzen. Da eine solche Beurteilung umgehend zu treffen ist und nicht exakt sein kann, wird die angemessene Einschätzung des Spielers der Lage des Abschlags akzeptiert, auch wenn sie sich später als falsch herausstellt (Regel 1.3b(2)).

In der Praxis haben Spieler aus den ersten Spielgruppen auch schon einmal "alternative" Abschlagmarkierungen aus Ausrüstungsgegenständen "gebastelt", bis ein entsprechender Austausch stattfinden konnte. Bei einer entsprechenden Kontrolle durch die Spielleitung vor der Wettspielrunde sollte dieses aber eigentlich nicht notwendig sein... (tk)
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Wenn der Spieler das Spiel am Loch beginnt muss der Ball innerhalb des Abschlags gespielt werden (R6.1b). Was aber passiert, wenn eine Abschlagmarkierung fehlt und es keine Spielleitung gibt, die dieses vor der Runde feststellt und zusammen mit dem Greenkeeping-Team für Ersatz sorgen kann?

Hier kommen wir zur Interpretation I6.1/1 – Was zu tun ist, wenn eine oder beide Abschlagmarkierungen fehlen

Stellt ein Spieler fest, dass eine oder beide Abschlagmarkierungen fehlen, sollte er die Spielleitung um Rat fragen. Ist diese Hilfe jedoch nicht in angemessener Zeit verfügbar, sollte der Spieler mit einer vernünftigen Beurteilung (Regel 1.3b(2)) die Lage des Abschlags schätzen. Da eine solche Beurteilung umgehend zu treffen ist und nicht exakt sein kann, wird die angemessene Einschätzung des Spielers der Lage des Abschlags akzeptiert, auch wenn sie sich später als falsch herausstellt (Regel 1.3b(2)). 

In der Praxis haben Spieler aus den ersten Spielgruppen auch schon einmal alternative Abschlagmarkierungen aus Ausrüstungsgegenständen gebastelt, bis ein entsprechender Austausch stattfinden konnte. Bei einer entsprechenden Kontrolle durch die Spielleitung vor der Wettspielrunde sollte dieses aber eigentlich nicht notwendig sein... (tk)

 

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Ich vermute mal, das Gleiche gilt für den Fall, dass die Greenkeeper versehentlich nur eine Abschlagmarke umgesetzt haben und die andere steht wie am Vortag 😉

1 Monat her

Golf Rules

Einen sehr speziellen Fall gab es beim Jugendländerpokal - der Ball des Spielers lag im Bunker an der hinteren Bunkerkante und konnte nicht (quasi zurück) in Richtung Fahne gespielt werden. Kreativ (und mutig) versuchte der Spieler mit einem Eisen 7 den Ball in Richtung Penalty Area gegen die Kante zuschlagen, damit dieser von dort abprallt und zurück aufs Grün springt. Fast hätte es geklappt - seht selbst.

Was aber ist mit der Kante im Bunker? Diese besteht ja aus künstlichem Material - hätte der Spieler nicht Erleichterung bekommen, da diese ja lt. Definition ein unbewegliches Hemmnis ist?

Prinzipiell ja - wenn die Spielleitung diese künstlichen Bunkerkanten in allen Bunkern nicht zum integralen Bestandteil des Platzes erklärt hätte. In der Musterplatzregel F-1 "Ungewöhnliche Platzverhältnisse und Bestandteile des Platzes festlegen" sind einige Beispiele aufgeführt und in dem Kapitel 2H "Bestandteile des Platzes" in den "Leitlinien für die Spielleitung" ist dieser Punkt noch einmal etwas umfangreicher beschrieben.

Insofern galt für den Spieler - der Ball musste gespielt werden, wie dieser zur Ruhe gekommen war... (tk)
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Integrale Bestandteile des Platzes

 

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Also, ich habe mal an einem Topfbunker mitgebaut am Kobaldhof (tolle Lokation um das Kurzspiel und Topfbunker zu üben) und nichts Künstliches verwendet. Es wurden einfach verschiedene Schichten Rollrasen aufeinander gelegt. Genauso sieht es im Video eigentlich auch aus. Was genau war an der Wand künstlich?

1 Monat her

Golf Rules

Jeder künstliche Gegenstand ausgenommen Bestandteile des Platzes und Ausmarkierungen ist ein Hemmnis.

Beispiele für Hemmnisse:
- Straßen und Wege mit künstlicher Oberfläche, einschließlich ihrer künstlichen Begrenzungen,
- Gebäude und Schutzhütten,
- Beregnungsdeckel, Abflüsse sowie Beregnungs- oder Schaltkästen,
- Pfähle, Mauern, Geländer, Zäune (Aber nicht wenn sie Ausmarkierungen sind, die die Ausgrenze des Platzes definieren oder anzeigen),
- Golfcarts, Mäher, Autos und andere Fahrzeuge,
- Mülleimer, Wegweiser und Bänke,
- Ausrüstung der Spieler, Flaggenstöcke und Harken.

Der Unterschied von einem unbeweglichen zu einem beweglichen Hemmnis ist, das dieses
- nicht ohne übermäßigen Aufwand oder ohne das Hemmnis oder den Platz zu beschädigen, bewegt werden kann und
- anderweitig nicht die Definition eines beweglichen Hemmnisses erfüllt.

Die Spielleitung darf jegliches Hemmnis als unbewegliches Hemmnis definieren, auch wenn es der Definition eines beweglichen Hemmnisses entspricht. (tk)
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Jeder künstliche Gegenstand ausgenommen Bestandteile des Platzes und Ausmarkierungen ist ein Hemmnis.

Beispiele für Hemmnisse:
- Straßen und Wege mit künstlicher Oberfläche, einschließlich ihrer künstlichen Begrenzungen,
- Gebäude und Schutzhütten,
- Beregnungsdeckel, Abflüsse sowie Beregnungs- oder Schaltkästen,
- Pfähle, Mauern, Geländer, Zäune (Aber nicht wenn sie Ausmarkierungen sind, die die Ausgrenze des Platzes definieren oder anzeigen),
- Golfcarts, Mäher, Autos und andere Fahrzeuge,
- Mülleimer, Wegweiser und Bänke,
- Ausrüstung der Spieler, Flaggenstöcke und Harken.

Der Unterschied von einem unbeweglichen zu einem beweglichen Hemmnis ist, das dieses
- nicht ohne übermäßigen Aufwand oder ohne das Hemmnis oder den Platz zu beschädigen, bewegt werden kann und
- anderweitig nicht die Definition eines beweglichen Hemmnisses erfüllt.

Die Spielleitung darf jegliches Hemmnis als unbewegliches Hemmnis definieren, auch wenn es der Definition eines beweglichen Hemmnisses entspricht. (tk)

1 Monat her

Golf Rules

Zeitweiliges Wasser = ungewöhnlich beschaffene Platzverhältnisse - hier greift Regel 16.1 und der Spieler darf im Erleichterungsbereich am nächstgelegenen Punkt der vollständiger Erleichterung straflos einen Ball droppen. Was aber genau ist denn "zeitweiliges Wasser"?

Hier hilft ein Blick in die Definitionen: Jede vorübergehende Ansammlung von Wasser auf der Bodenoberfläche (zum Beispiel Pfützen, entstanden durch Regen oder Beregnung oder wenn ein Gewässer über seine Ufer tritt), die
- nicht in einer Penalty Area ist und
- zu sehen ist, bevor oder nachdem der Spieler seinen Stand einnimmt (ohne seine Füße übermäßig niederzudrücken).

Es reicht nicht aus, wenn der Boden nass, matschig oder weich ist oder dass das Wasser kurzzeitig sichtbar ist, wenn der Spieler auf den Boden tritt. Eine Ansammlung von Wasser muss bestehen bleiben, bevor oder nachdem der Stand eingenommen wurde. (tk)
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Zeitweiliges Wasser = ungewöhnlich beschaffene Platzverhältnisse - hier greift Regel 16.1 und der Spieler darf im Erleichterungsbereich am nächstgelegenen Punkt der vollständiger Erleichterung straflos einen Ball droppen. Was aber genau ist denn zeitweiliges Wasser?

Hier hilft ein Blick in die Definitionen: Jede vorübergehende Ansammlung von Wasser auf der Bodenoberfläche (zum Beispiel Pfützen, entstanden durch Regen oder Beregnung oder wenn ein Gewässer über seine Ufer tritt), die
- nicht in einer Penalty Area ist und
- zu sehen ist, bevor oder nachdem der Spieler seinen Stand einnimmt (ohne seine Füße übermäßig niederzudrücken).

Es reicht nicht aus, wenn der Boden nass, matschig oder weich ist oder dass das Wasser kurzzeitig sichtbar ist, wenn der Spieler auf den Boden tritt. Eine Ansammlung von Wasser muss bestehen bleiben, bevor oder nachdem der Stand eingenommen wurde. (tk)

 

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Hm, das wird in der Praxis nach meiner Erfahrung tatsächlich ganz anders gehandhabt, was ich persönlich auch gut nachvollziehen kann. Denn selbst wenn eine "Ansammlung von Wasser" nicht bestehen bleibt, wenn man seinen Stand wieder verlässt, bedeutet das in der Regel dennoch, dass man nach einem Schlag auf derartig Untergrund aussieht wie ein Ferkel. - Aber jetzt habe ich ein "Problem": Ihr habt mich aufgeklärt und in Zukunft muss ich noch genauer hinschauen. Und Karin, guter Punkt. Zählt der auch bei 90 kg? 😂😂

Ist eigentlich unfair - bei 100 kg Gewicht bleibt die Wasseransammlung bestehen und bei 60 kg nicht......

1 Monat her

Golf Rules

Fazit vom Samstag als Referee beim Jugendländerpokal der Jungen - 50km mit dem Cart in 12,5 Stunden. Wie aber ist das überhaupt als Spieler mit dem Cart auf dem Golfplatz im Wettspiel?

Generell gibt es hierzu keine Einschränkung in den Golfregeln. Allerdings kann die Spielleitung die Verwendung motorisierter Beförderungsmittel untersagen. Dies ist angemessen, wenn die Spielleitung das Laufen als Bestandteil des Spielens in dem Turnier ansieht oder wenn sie der Ansicht ist, dass die Verwendung motorisierter Beförderungsmittel gefährlich wäre oder den Platz beschädigen könnte (siehe auch Musterplatzregel G-6).

Im Sinne der Fairness sollte beim Zulassen von Golfcarts jedoch darauf geachtet werden, dass alle Spieler ein Cart zur Verfügung haben. Zudem ist in einigen Clubs oder Landesverbänden eine "Sondergenehmigung" für die Nutzung von Carts in Wettspielen vorgesehen, wenn eine entsprechende körperliche Einschränkung vorliegt und nachgewiesen werden kann. (tk)
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Fazit vom Samstag als Referee beim Jugendländerpokal der Jungen - 50km mit dem Cart in 12,5 Stunden. Wie aber ist das überhaupt als Spieler mit dem Cart auf dem Golfplatz im Wettspiel?

Generell gibt es hierzu keine Einschränkung in den Golfregeln. Allerdings kann die Spielleitung die Verwendung motorisierter Beförderungsmittel untersagen. Dies ist angemessen, wenn die Spielleitung das Laufen als Bestandteil des Spielens in dem Turnier ansieht oder wenn sie der Ansicht ist, dass die Verwendung motorisierter Beförderungsmittel gefährlich wäre oder den Platz beschädigen könnte (siehe auch Musterplatzregel G-6). 

Im Sinne der Fairness sollte beim Zulassen von Golfcarts jedoch darauf geachtet werden, dass alle Spieler ein Cart zur Verfügung haben. Zudem ist in einigen Clubs oder Landesverbänden eine Sondergenehmigung für die Nutzung von Carts in Wettspielen vorgesehen, wenn eine entsprechende körperliche Einschränkung vorliegt und nachgewiesen werden kann. (tk)

 

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Wie geil, 50km mit dem Cart gefahren und 7000 Kalorien „verbrannt“ - ich weiß was ich heute mache, und morgen, und den Tag danach :-)))

😂😂😂😂

1 Monat her

Golf Rules

Endlich habe ich den tatsächlich mal gesehen - den Pilz auf der Puttlinie und schon hier musste ich aufpassen, dass ich ihn nicht wieder mit "s" schreibe.

Mit der Neuerung der Regeln ist hier jetzt eine Musterplatzregel für Empfohlen, die folgenden Inhalt hat:

"F-15 Pilze auf dem Grün

Zweck: Wachsen Pilze auf dem Grün und behindern sie ein faires Spiel, darf die Spielleitung diese als Boden in Ausbesserung behandeln, damit ein Spieler straflose Erleichterung nach Regel 16.1d in Anspruch nehmen darf.

Musterplatzregel F-15
„Auf dem Grün stehende Pilze sind Boden in Ausbesserung, von dem straflose Erleichterung nach Regel 16.1d zulässig ist."

Wichtig hierbei: Das ist eine Platzregel, sprich, die Spielleitung muss sie erst in Kraft setzen, damit sie gilt. Gibt es sie nicht, bleibt nur den Ball zu spielen wie er liegt, oder einen Regelball zu spielen und den Umstand der Spielleitung vorzutragen. Den Pilz einfach zu entfernen wäre ein Verstoß gegen R8.1a und zieht die Grundstrafe nach sich.
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Endlich habe ich den tatsächlich mal gesehen - den Pilz auf der Puttlinie und schon hier musste ich aufpassen, dass ich ihn nicht wieder mit s schreibe.

Mit der Neuerung der Regeln ist hier jetzt eine Musterplatzregel für Empfohlen, die folgenden Inhalt hat:

F-15 Pilze auf dem Grün

Zweck: Wachsen Pilze auf dem Grün und behindern sie ein faires Spiel, darf die Spielleitung diese als Boden in Ausbesserung behandeln, damit ein Spieler straflose Erleichterung nach Regel 16.1d in Anspruch nehmen darf.

Musterplatzregel F-15
„Auf dem Grün stehende Pilze sind Boden in Ausbesserung, von dem straflose Erleichterung nach Regel 16.1d zulässig ist.

Wichtig hierbei: Das ist eine Platzregel, sprich, die Spielleitung muss sie erst in Kraft setzen, damit sie gilt. Gibt es sie nicht, bleibt nur den Ball zu spielen wie er liegt, oder einen Regelball zu spielen und den Umstand der Spielleitung vorzutragen. Den Pilz einfach zu entfernen wäre ein Verstoß gegen R8.1a und zieht die Grundstrafe nach sich.

 

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Bei einem 🍄 auf der Putlinie ist es sehr hilfreich kurz mit dem Sekretariat abzuklären, ob es eine aktive Platzregel gibt, oder ob der Annäherungsschlag mit dem Lobwedge nötig sei.... Die Aussicht auf ein 20cm Divot ist da recht beflügeln 😇

Gab es früher nicht eine Platzregel, nach der die Spielleitung den Pilz entfernen darf.? Bei unserem Herrentag spielt die Spielleitung immer im ersten Flight. Wenn er den Pilz entfernen dürfte, wäre allen geholfen.

wir haben immer noch schäden auf den grüns vom winter, eine pilz krankheit hat teile des Grases befallen und jetzt haben die greens viele kahle stellen und bringen den ball auf der puttlinie zum hüpfen. Dürfen solche ,Löcher, auch mit der pitchgabel ausgebessert werden..?

Die Regel 16.1d ist aber etwas abstrakt. Konkret geht daraus nicht direkt hervor, ob man straflose Erleichterung in Anspruch nehmen kann, wenn der Pilz in der Puttlinie wächst. Also ich kenn mich jetzt nicht aus.

Gut dass es Golf-Rules gibt...👍😎

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1 Monat her

Golf Rules

Gleich zwei Fragen erreichten uns in den letzte Tagen zum Thema "Treffen eines anderen Balls auf dem Grün":

"Guten Abend!
Gibt es noch Strafe, wenn ich beim putten einen fremden Ball auf dem Grün treffe? Wird der fremde Ball gespielt, wie er nach Berührung liegt, oder muß er zurückgelegt werden?
Ich kann in den neuen Regeln nichts dazu finden - oder suche ich an der falschen Stelle?
Herzlichen Dank für Eure Hilfe!
Liebe Grüße
Christiane"

und

"Auf dem Grün. Ich fordere meinen Mitspieler auf seinen Ball zu markieren. Er legt den Marker hinter den Ball und hebt diesen an. Ich putte. Der Mitspieler (ich weiß nicht was er denkt) zögert beim Ball wegnehmen oder will ihn wieder hinlegen bevor mein Ball ihn passiert hat. Ergebnis, ich treffe seinen Ball, der aber nicht auf dem Grün liegt, sondern sich in der Hand des Mitspielers in der Luft über der Stelle befindet wo er liegen soll.

Hmmm. Strafe oder nicht?

Ich würde denken der Ball ist nicht im Spiele da markiert und angehoben. Mitspieler mit Ball unbeabsichtigt getroffen ist straffrei.

Denke ich richtig?"

Also:

Nach wie vor fallen im Zählspiel 2 Strafschläge für das Treffen eines anderen Balls auf dem Grün an (R11.1a).

Dort heißt es aber auch:

"Trifft der sich bewegende Ball eines Spielers versehentlich eine Person oder einen äußeren Einfluss

· ist dies für jeden Spieler straflos.

· Dies gilt auch dann, wenn der Ball den Spieler, den Gegner oder einen anderen Spieler oder einen ihrer Caddies oder Ausrüstung trifft.

Ausnahme – Im Zählspiel Ball auf dem Grün gespielt: Trifft der sich bewegende Ball des Spielers einen anderen auf dem Grün liegenden Ball und lagen beide Bälle vor dem Schlag auf dem Grün, zieht sich der Spieler die Grundstrafe (zwei Strafschläge) zu."

Also: Liegt der Ball auf dem Grün - 2 Strafschläge, ist er aufgehoben, dann keine Strafe und es muss nach R11.1b (2) verfahren werden.
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Gleich zwei Fragen erreichten uns in den letzte Tagen zum Thema Treffen eines anderen Balls auf dem Grün:

Guten Abend!
Gibt es noch Strafe, wenn ich beim putten einen fremden Ball auf dem Grün treffe? Wird der fremde Ball gespielt, wie er nach Berührung liegt, oder muß er zurückgelegt werden?
Ich kann in den neuen Regeln nichts dazu finden - oder suche ich an der falschen Stelle?
Herzlichen Dank für Eure Hilfe!
Liebe Grüße
Christiane

und 

Auf dem Grün. Ich fordere meinen Mitspieler auf seinen Ball zu markieren. Er legt den Marker hinter den Ball und hebt diesen an. Ich putte. Der Mitspieler (ich weiß nicht was er denkt) zögert beim Ball wegnehmen oder will ihn wieder hinlegen bevor mein Ball ihn passiert hat. Ergebnis, ich treffe seinen Ball, der aber nicht auf dem Grün liegt, sondern sich in der Hand des Mitspielers in der Luft über der Stelle befindet wo er liegen soll.
 
Hmmm. Strafe oder nicht?
 
Ich würde denken der Ball ist nicht im Spiele da markiert und angehoben. Mitspieler mit Ball unbeabsichtigt getroffen ist straffrei.
 
Denke ich richtig?
 
Also:

Nach wie vor fallen im Zählspiel 2 Strafschläge für das Treffen eines anderen Balls auf dem Grün an (R11.1a).

Dort heißt es aber auch:

Trifft der sich bewegende Ball eines Spielers versehentlich eine Person oder einen äußeren Einfluss

·   ist dies für jeden Spieler straflos.

·   Dies gilt auch dann, wenn der Ball den Spieler, den Gegner oder einen anderen Spieler oder einen ihrer Caddies oder Ausrüstung trifft.

Ausnahme – Im Zählspiel Ball auf dem Grün gespielt: Trifft der sich bewegende Ball des Spielers einen anderen auf dem Grün liegenden Ball und lagen beide Bälle vor dem Schlag auf dem Grün, zieht sich der Spieler die Grundstrafe (zwei Strafschläge) zu.

Also: Liegt der Ball auf dem Grün - 2 Strafschläge, ist er aufgehoben, dann keine Strafe und es muss nach R11.1b (2) verfahren werden.

1 Monat her

Golf Rules

Wer von Euch schon mal im wunderbaren Sport & Golf Resort Gut Wissmannshof war, wird sie kennen: Die Blumenwiesen. Meist als ungewöhnliche Platzverhältnisse gekennzeichnet sind sie Spielverbotszonen, die nicht betreten werden dürfen. Als ungewöhnliche Platzverhältnisse ist bei einer Balllage in der Wiese dann die straflose Erleichterung nach 16 möglich, an der dortigen gelben 3 ist eine Blumenwiese aber so dicht am Wasser gelegen, dass eine Aufteilung Penalty Area / ungewöhnliche Platzverhältnisse gerne zu langen Diskussionen führte, wo der Ball denn jetzt sei und den Spielbetrieb arg verzögerte.

Also wurde das gesamte Wasser samt Blumenwiese zu einer rot gekennzeichneten Spielverbotszone erklärt, hier gilt R17 für Erleichterunsgverfahren mit einem Strafschlag.

Das hielt eine Spielerin am Wochenende aber nicht davon ab es mit einem Referee-Call zu versuchen - das Schild in der Penalty Area, auf dem das Betreten der Blumenwiesen verboten wird sei an einem blauen Pfosten befestigt: Hier könne man dann doch straflose Erleichterung in Anspruch nehmen...

Man sieht, den Ideen der Spieler sind keine Grenzen gesetzt, tut Euch als Spielleitung in der Platzvorbereitung also selbst den Gefallen alles möglichst eindeutig zu kennzeichnen. Vielleicht werden die Schildpfosten ja jetzt pink gestrichen?

Habt Ihr auch solche Fundstücke auf Euren Plätzen? Gerne her damit...
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Wer von Euch schon mal im wunderbaren Sport & Golf Resort Gut Wissmannshof war, wird sie kennen: Die Blumenwiesen. Meist als ungewöhnliche Platzverhältnisse gekennzeichnet sind sie Spielverbotszonen, die nicht betreten werden dürfen. Als ungewöhnliche Platzverhältnisse ist bei einer Balllage in der Wiese dann die straflose Erleichterung nach 16 möglich, an der dortigen gelben 3 ist eine Blumenwiese aber so dicht am Wasser gelegen, dass eine Aufteilung Penalty Area / ungewöhnliche Platzverhältnisse gerne zu langen Diskussionen führte, wo der Ball denn jetzt sei und den Spielbetrieb arg verzögerte. 

Also wurde das gesamte Wasser samt Blumenwiese zu einer rot gekennzeichneten Spielverbotszone erklärt, hier gilt R17 für Erleichterunsgverfahren mit einem Strafschlag.

Das hielt eine Spielerin am Wochenende aber nicht davon ab es mit einem Referee-Call zu versuchen - das Schild in der Penalty Area, auf dem das Betreten der Blumenwiesen verboten wird sei an einem blauen Pfosten befestigt: Hier könne man dann doch straflose Erleichterung in Anspruch nehmen...

Man sieht, den Ideen der Spieler sind keine Grenzen gesetzt, tut Euch als Spielleitung in der Platzvorbereitung also selbst den Gefallen alles möglichst eindeutig zu kennzeichnen. Vielleicht werden die Schildpfosten ja jetzt pink gestrichen?

Habt Ihr auch solche Fundstücke auf Euren Plätzen? Gerne her damit...

 

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🤔 Vielleicht war die Dame aus dem Osnabrücker Land? Oder sie hat zumindest erfahren, dass hier die letzte Landratswahl in Frage steht. Gewählt wurde eine Grüne Landrätin - was einem kleinen Erdbeben gleichkam. Nun hat ein Wähler Einspruch erhoben wg Wählerbeeinflussung: Der Wahlzettel war auf grünem Papier gedruckt 🤣

Verwirrende Fundstücke auf diversen Plätzen hätte ich genug. Theoretisch könnte man per Platzregel beliebige Farben für diverse Kennzeichnungen festlegen. Es sollte sich die Spielleitung jedoch an die Empfehlungen und Gepflogenheiten halten. Z. B. hatte man in Haugschlag mal auf den Inselgrüns grüne Pflöcke. Wegen der Beschwerden seitens Teilnehmern höherrangiger Turniere hat man dann auf das übliche Rot gewechselt. Dann sind der Fantasie bei Biotopen, Betretungs- und Spielverboten keine Grenzen gesetzt. Z. B. Grün mit gelben, roten oder blauen Kappen, was ich für ungünstig halte, weil man einen grünen Pfahl in den Büschen, im Schatten oder vor hohem, krautigen Bewuchs besonders schlecht aus der Entfernung sieht. Umgekehrt roter, gelber oder blauer Pfahl mit grüner Kappe sieht man besser und ist auch üblicher. Erlebt habe ich auch schon, dass zwar die üblichen Farben verwendet wurden, aber an einer Bahn weisse Pflöcke mit roten Kappen, wobei die roten Kappen aus Drive-Entfernung nicht erkennbar waren und diese Art der Pflöcke anstatt roten Pflöcken nicht in den Platzregeln erwähnt war. Ebenso ist es nicht unhäufig, dass die verschiedenen Versionen von Platzregeln (Scorekarte, Webseite, Birdie-Book) nicht mit den offiziellen Platzregeln übereinstimmen oder die offiziellen nicht mit der Realität. Einmal waren auf einem Platz z. B. 7 Drop-Zonen in den Platzregeln erwähnt, aber in der Realität nicht vorhanden. Mitspieler: "Die gibt es schon lange nicht." Ähnlich ist das Problem, wenn Birdie-Books und Übersichtstafeln in der Nähe des Abschlags keine rote PA ausweisen, aber dann nahe der Landezone rote Pfähle im Schatten der Büsche stehen. Die Zeit für einen provisorischen hätte man sich ersparen können. Pfähle für Hinweistafeln sollten naturfarben, also holzfarben sein. Dann verhindert man sicher Verwirrung.

2 Monate her

Golf Rules

Golf Rules on tour - wer weiss, wo ich bin? ... MehrWeniger

Golf Rules on tour - wer weiss, wo ich bin?

 

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Ist das wirklich sooo schwierig?

Viel Spaß auf der Insel!!!

Dat is Wentwoth bei London. Sitz der ET und ein schöner Platz (für einen Parkland-Course!)

na gut, Wentworth

In der Gastro einen Drink nehmen😁 Schöne Glastische👍

Kleiner Tip:

Das ist unfair ... Weisst Du, wieviele Golfclubs es mit M und wieviele es mit W gibt???????? Also hilf uns ein bisschen und dreh das Logo mal in eine eindeutige(re) Richtung 🤣😊😊 Und wo immer Du bist: ich hoffe, Du hast Spaß, die Sonne scheint und ein Flightpartner spielt eine Lady 😉

In der Nähe des Waldbrands?

Vor deinen Auto 😝

im Golfcar

Hinterm Handy

Wittelsbacher ?

Ich komm ja nicht aus Köln, aber Westgolf?

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2 Monate her

Golf Rules

Jedem ist das schon einmal passiert, der zur Ruhe gekommene Ball bewegt sich. Und dann?

Dann kommt es darauf an:

Hat er sich aufgrund eines Schlages bewegt (auch wenn er nicht getroffen wurde) muss er gespielt werden wie er liegt.

Waren Naturkräfte am Spiel (Wind, Wasser, Schwerkraft) - dann straflos spielen wie er liegt, es sei denn, er wurde auf dem Grün bereits markiert und zurückgelegt, dann muss er auch wieder zurück gelegt werden.

Wenn man selbst, also der Spieler, die Bewegung verursacht - fällt 1 Strafschlag an und der Ball muss zurückgelegt werden, es sei denn es liegt eine der Ausnahmen nach R9.4b vor.

Der Gegner im Lochspiel hat ihn bewegt - zurücklegen und ein Strafschlag für den Gegner wenn keine Ausnahme nach R9.5b vorliegt.

Äußerer Einfluss (Zuschauer, Mitspieler, Tiere, etc.) hat den Ball bewegt: Auch straflos zurücklegen.

Hättet Ihr das gewusst?
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Jedem ist das schon einmal passiert, der zur Ruhe gekommene Ball bewegt sich. Und dann?

Dann kommt es darauf an:

Hat er sich aufgrund eines Schlages bewegt (auch wenn er nicht getroffen wurde) muss er gespielt werden wie er liegt.

Waren Naturkräfte am Spiel (Wind, Wasser, Schwerkraft) - dann straflos spielen wie er liegt, es sei denn, er wurde auf dem Grün bereits markiert und zurückgelegt, dann muss er auch wieder zurück gelegt werden. 

Wenn man selbst, also der Spieler, die Bewegung verursacht - fällt 1 Strafschlag an und der Ball muss zurückgelegt werden, es sei denn es liegt eine der Ausnahmen nach R9.4b vor.

Der Gegner im Lochspiel hat ihn bewegt - zurücklegen und ein Strafschlag für den Gegner wenn keine Ausnahme nach R9.5b vorliegt.

Äußerer Einfluss (Zuschauer, Mitspieler, Tiere, etc.) hat den Ball bewegt: Auch straflos zurücklegen.

Hättet Ihr das gewusst?

 

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Ausnahme Regel 13: Spieler berührt Ball am Grün bei Probeschwung: Straflos zurücklegen! Am Tee war es immer schon straflos, den Ball beim Probeschwung irrtümlich zu treffen.

Gibt es einen Strafschlag wenn der sich der Ball beim Aufsetzen des Schlägers hinter den Ball, z.B. auf lockerem Boden/Gras bewegt? Beim Entfernen hinderlicher Naturstoffe ist dem ja so (15.1b) (Schönes Film-Beispiel dazu: "The Legend of Bagger Vance")

4-er Lochspiel: Gegner nimmt unseren Ball bewusst auf, Lochverlust oder 1 Strafschlag?

2 Monate her

Golf Rules

Kommen wir zu einer Besonderheit von R16.1 "Ungewöhnliche Platzverhältnisse (einschließlich unbeweglicher Hemmnisse)". In R16.1a(3) ist beschrieben, dass keine Erleichteurng gewährt wird, wenn es eindeutig unvernünftig ist, den Ball zu spielen.

Regel 16.1 gewährt keine Erleichterung
- wenn es wegen etwas anderem als den ungewöhnlichen Platzverhältnissen eindeutig unvernünftig ist, den Ball zu spielen, wie er liegt, (zum Beispiel, wenn der Spieler in zeitweiligem Wasser oder auf einem unbeweglichen Hemmnis steht, aber nicht in der Lage ist, aufgrund der Balllage in einem Busch, einen Schlag durchzuführen) oder

- Beeinträchtigung ausschließlich deshalb gegeben ist, weil ein Spieler einen unter den Umständen eindeutig unvernünftigen Schläger, Stand oder eine unter den Umständen eindeutig unvernünftige Spielrichtung wählt.

Es gibt folglich keinen "Automatismus", dass ungewöhnliche Platzverhältnisse automatisch zu einer Erleichterung führen. In jedem Fall ist individuell abzuwägen.

Es könnte beispielsweise sein, dass der Spieler zu einem ungewöhnlichen Schlag gezwungen ist und erst dadurch durch ein Hemmnis behindert wird (s. Interpretation 16.1a(3)/1) und in diesem Fall Erleichterung erhält. Andersherum darf ein Spieler einen eindeutig unvernünftigen Schlag nicht dazu nutzen, um Erleichterung von einem Umstand in Anspruch nehmen zu können (s. Interpretation 16.1a(3)/2). (tk)
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Kommen wir zu einer Besonderheit von R16.1 Ungewöhnliche Platzverhältnisse (einschließlich unbeweglicher Hemmnisse). In R16.1a(3) ist beschrieben, dass keine Erleichteurng gewährt wird, wenn es eindeutig unvernünftig ist, den Ball zu spielen.

Regel 16.1 gewährt keine Erleichterung
- wenn es wegen etwas anderem als den ungewöhnlichen Platzverhältnissen eindeutig unvernünftig ist, den Ball zu spielen, wie er liegt, (zum Beispiel, wenn der Spieler in zeitweiligem Wasser oder auf einem unbeweglichen Hemmnis steht, aber nicht in der Lage ist, aufgrund der Balllage in einem Busch, einen Schlag durchzuführen) oder

- Beeinträchtigung ausschließlich deshalb gegeben ist, weil ein Spieler einen unter den Umständen eindeutig unvernünftigen Schläger, Stand oder eine unter den Umständen eindeutig unvernünftige Spielrichtung wählt.

Es gibt folglich keinen Automatismus, dass ungewöhnliche Platzverhältnisse automatisch zu einer Erleichterung führen. In jedem Fall ist individuell abzuwägen. 

Es könnte beispielsweise sein, dass der Spieler zu einem ungewöhnlichen Schlag gezwungen ist und erst dadurch durch ein Hemmnis behindert wird (s. Interpretation 16.1a(3)/1) und in diesem Fall Erleichterung erhält. Andersherum darf ein Spieler einen eindeutig unvernünftigen Schlag nicht dazu nutzen, um Erleichterung von einem Umstand in Anspruch nehmen zu können (s. Interpretation 16.1a(3)/2). (tk)

 

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Pech gehabt, droppen und Strafschlag.

Und nu..? Strafschlag und droppen..?

2 Monate her

Golf Rules

Wir hatten in dem gestrigen Beitrag den Fall, dass ein Ball auf dem Grüns und ein unbewegliches Hemmnis auf der Spiellinie des Spielers lag - Erleichterung konnte nach R16.1d in Anspruch genommen werden.

Was aber, wenn sich ein unbewegliches Hemmnis direkt neben dem Grün befindet? Sind z.B. die Vorgrüns kurz genug geschnitten, dass ein Putt von außerhalb des Grüns ein häufig gewählter Schlag sein kann, können unbewegliche Hemmnisse nahe am Grün einen solchen Schlag behindern.

Die Spielleitung darf in diesem Fall eine zusätzliche Erleichterungsmöglichkeit nach Regel 16.1 erlauben, wenn der Ball eines Spielers im Gelände oder auf dem Grün liegt und ein unbewegliches Hemmnis nahe am Grün auf der Spiellinie des Spielers liegt.

In der Musterplatzregel F-5 "Unbewegliche Hemmnisse nahe am Grün" ist folgender Wortlaut gewählt:

„Erleichterung von Behinderung durch ein unbewegliches Hemmnis darf nach Regel 16.1 genommen in Anspruch werden.
Der Spieler hat auch diese zusätzlichen Erleichterungsmöglichkeiten, wenn ein solches unbewegliches Hemmnis nahe am Grün und auf seiner Spiellinie liegt:
Ball im Gelände. Der Spieler darf Erleichterung nach Regel 16.1b in Anspruch nehmen, wenn ein unbewegliches Hemmnis
- auf seiner Spiellinie liegt, und
- innerhalb von zwei Schlägerlängen vom Grün und
- innerhalb von zwei Schlägerlängen vom Ball entfernt liegt.

Ausnahme - Keine Erleichterung bei eindeutig unvernünftiger Spiellinie. Erleichterung nach dieser Platzregel ist nicht zulässig, wenn der Spieler eine eindeutig unvernünftige
Spiellinie wählt."

Aber bitte beachten: eine Platzregel so oder in ähnlicher Form muss vor dem Wettspiel durch die Spielleitung in Kraft gesetzt werden... (tk)
... MehrWeniger

Wir hatten in dem gestrigen Beitrag den Fall, dass ein Ball auf dem Grüns und ein unbewegliches Hemmnis auf der Spiellinie des Spielers lag - Erleichterung konnte nach R16.1d in Anspruch genommen werden. 

Was aber, wenn sich ein unbewegliches Hemmnis direkt neben dem Grün befindet? Sind z.B. die Vorgrüns kurz genug geschnitten, dass ein Putt von außerhalb des Grüns ein häufig gewählter Schlag sein kann, können unbewegliche Hemmnisse nahe am Grün einen solchen Schlag behindern.

Die Spielleitung darf in diesem Fall eine zusätzliche Erleichterungsmöglichkeit nach Regel 16.1 erlauben, wenn der Ball eines Spielers im Gelände oder auf dem Grün liegt und ein unbewegliches Hemmnis nahe am Grün auf der Spiellinie des Spielers liegt.

In der Musterplatzregel F-5 Unbewegliche Hemmnisse nahe am Grün ist folgender Wortlaut gewählt:

„Erleichterung von Behinderung durch ein unbewegliches Hemmnis darf nach Regel 16.1 genommen in Anspruch werden.
Der Spieler hat auch diese zusätzlichen Erleichterungsmöglichkeiten, wenn ein solches unbewegliches Hemmnis nahe am Grün und auf seiner Spiellinie liegt:
Ball im Gelände. Der Spieler darf Erleichterung nach Regel 16.1b in Anspruch nehmen, wenn ein unbewegliches Hemmnis
- auf seiner Spiellinie liegt, und
   - innerhalb von zwei Schlägerlängen vom Grün und
   - innerhalb von zwei Schlägerlängen vom Ball entfernt liegt.

Ausnahme - Keine Erleichterung bei eindeutig unvernünftiger Spiellinie. Erleichterung nach dieser Platzregel ist nicht zulässig, wenn der Spieler eine eindeutig unvernünftige
Spiellinie wählt. 

Aber bitte beachten: eine Platzregel so oder in ähnlicher Form muss vor dem Wettspiel durch die Spielleitung in Kraft gesetzt werden... (tk)

 

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Da schafft es der GC Hannover in die Golf Rules 😁

Achtung: „die Spielleitung darf....“ bedeutet also - eigentlich nicht, nur wenn explizit gemacht.

2 Monate her

Golf Rules

Ungewöhnliche Platzverhältnisse auf dem Grün kommen zwar nicht oft wie in diesem Beispiel (unbewegliches Hemmnis) vor, aber insbesondere Beeinträchtigungen durch Tierloch, Boden in Ausbesserung oder zeitweiligem Wasser können den beabsichtigen Schlag beeinflussen.

Eine Beeinträchtigung liegt nach R16.1a(1) vor, wenn einer der folgenden Punkte zutrifft:
- Der Ball des Spielers berührt oder liegt in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen,
- ungewöhnliche Platzverhältnisse beeinträchtigen den beabsichtigten Stand oder den Raum des beabsichtigten Schwungs des Spielers oder,
- wenn der Ball auf dem Grün liegt, ungewöhnliche Platzverhältnisse auf dem Grün oder außerhalb des Grüns beeinträchtigen die Spiellinie.

Aber - befinden sich die ungewöhnlichen Platzverhältnisse nahe genug, um den Spieler abzulenken, aber erfüllen sie keine dieser Anforderungen, ist keine Beeinträchtigung nach dieser Regel gegeben.

Ohne eine weitere Platzregel würde dieses in dem Beispiel bedeuten, dass der Spieler nach R16.1d "Erleichterung für einen Ball auf dem Grün" in Anspruch nehmen könnte, da der Ball auf dem Grün liegt und die beabsichtigte Spiellinie beeinträchtigt ist.

Würde der Ball außerhalb des Grüns liegen, dann müsste der Ball gespielt werden, wie dieser liegt - eine straflose Erleichterung nach R16.1 wäre in diesem Fall nicht zulässig... (tk)
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Ungewöhnliche Platzverhältnisse auf dem Grün kommen zwar nicht oft wie in diesem Beispiel (unbewegliches Hemmnis) vor, aber insbesondere Beeinträchtigungen durch Tierloch, Boden in Ausbesserung oder zeitweiligem Wasser können den beabsichtigen Schlag beeinflussen.

Eine Beeinträchtigung liegt nach R16.1a(1) vor, wenn einer der folgenden Punkte zutrifft:
- Der Ball des Spielers berührt oder liegt in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen,
- ungewöhnliche Platzverhältnisse beeinträchtigen den beabsichtigten Stand oder den Raum des beabsichtigten Schwungs des Spielers oder,
- wenn der Ball auf dem Grün liegt, ungewöhnliche Platzverhältnisse auf dem Grün oder außerhalb des Grüns beeinträchtigen die Spiellinie.

Aber - befinden sich die ungewöhnlichen Platzverhältnisse nahe genug, um den Spieler abzulenken, aber erfüllen sie keine dieser Anforderungen, ist keine Beeinträchtigung nach dieser Regel gegeben.

Ohne eine weitere Platzregel würde dieses in dem Beispiel bedeuten, dass der Spieler nach R16.1d Erleichterung für einen Ball auf dem Grün in Anspruch nehmen könnte, da der Ball auf dem Grün liegt und die beabsichtigte Spiellinie beeinträchtigt ist. 

Würde der Ball außerhalb des Grüns liegen, dann müsste der Ball gespielt werden, wie dieser liegt - eine straflose Erleichterung nach R16.1 wäre in diesem Fall nicht zulässig... (tk)

2 Monate her

Golf Rules

Ergänzend zu dem gestrigen Beitrag ist auch folgende Interpretation hilfreich. Mitspieler oder Gegner müssen der Bitte, denn Ball nicht zu suchen, nämlich nicht nachkommen und können auch unaufgefordert die Ballsuche durchführen.

I18.3c(2)/3 – Gegner oder ein anderer Spieler darf entgegen der Bitte des Spielers nach dem Ball des Spielers suchen

Selbst wenn der Spieler es vorzieht, mit einem provisorischen Ball das Spiel des Lochs fortzusetzen, ohne nach dem ursprünglichen Ball zu suchen, dürfen der Gegner oder ein anderer Spieler im Zählspiel nach dem ursprünglichen Ball des Spielers suchen, solange dies das Spiel nicht unangemessen verzögert. Wird der ursprüngliche Ball des Spielers gefunden, während er noch im Spiel ist, muss der Spieler den provisorischen Ball aufgeben (Regel 18.3c(3)).

Beispiel: Auf einem Par 3 – Loch landet der Abschlag des Spielers in dichtem Buschwerk. Der Spieler spielt einen provisorischen Ball, der in der Nähe des Lochs zur Ruhe kommt. In Anbetracht dieser Situation möchte der Spieler den ursprünglichen Ball nicht finden und geht direkt zu seinem provisorischen Ball, um damit weiter zu spielen. Der Gegner des Spielers oder ein anderer Spieler im Zählspiel glaubt, es wäre von Vorteil für ihn, wenn der ursprüngliche Ball gefunden würde, daher beginnt er danach zu suchen.

Wenn er den ursprünglichen Ball findet, bevor der Spieler einen weiteren Schlag mit dem provisorischen Ball macht, muss der Spieler den provisorischen Ball aufgeben und mit dem ursprünglichen Ball weiterspielen. Macht der Spieler jedoch einen weiteren Schlag mit dem provisorischen Ball, bevor der ursprüngliche Ball gefunden wird, wird der provisorische Ball zum Ball im Spiel, da er näher zum Loch war als die Stelle, an der der ursprüngliche Ball sich mutmaßlich befand (Regel 18.3c(2)).

Ist der provisorische Ball des Spielers im Lochspiel näher zum Loch als der Ball des Gegners, darf der Gegner den Schlag für ungültig erklären und den Spieler in der richtigen Reihenfolge spielen lassen (Regel 6.4a). Den Schlag für ungültig zu erklären würde den Status des ursprünglichen Balls, der nicht mehr im Spiel ist, jedoch nicht ändern.

Das mag vielleicht "unfair" erscheinen und wird in der Regel in den meisten Wettspielen unter den Spielern bilateral geklärt. Ballsuche, Identifikation und die Entscheidung, wie mit diesem Ball zu verfahren ist sind elementare Golfregeln, die durch verbale Äußerungen nicht einfach außer Kraft gesetzt werden können.

Deswegen ist es für Zuschauer oder begleitende Eltern manchmal auch ratsam, sich an der Suche erst zu beteiligen, wenn der Spieler seinen Ball auch wirklich suchen möchte... (tk)
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Ergänzend zu dem gestrigen Beitrag ist auch folgende Interpretation hilfreich. Mitspieler oder Gegner müssen der Bitte, denn Ball nicht zu suchen, nämlich nicht nachkommen und können auch unaufgefordert die Ballsuche durchführen.

I18.3c(2)/3 – Gegner oder ein anderer Spieler darf entgegen der Bitte des Spielers nach dem Ball des Spielers suchen

Selbst wenn der Spieler es vorzieht, mit einem provisorischen Ball das Spiel des Lochs fortzusetzen, ohne nach dem ursprünglichen Ball zu suchen, dürfen der Gegner oder ein anderer Spieler im Zählspiel nach dem ursprünglichen Ball des Spielers suchen, solange dies das Spiel nicht unangemessen verzögert. Wird der ursprüngliche Ball des Spielers gefunden, während er noch im Spiel ist, muss der Spieler den provisorischen Ball aufgeben (Regel 18.3c(3)).

Beispiel: Auf einem Par 3 – Loch landet der Abschlag des Spielers in dichtem Buschwerk. Der Spieler spielt einen provisorischen Ball, der in der Nähe des Lochs zur Ruhe kommt. In Anbetracht dieser Situation möchte der Spieler den ursprünglichen Ball nicht finden und geht direkt zu seinem provisorischen Ball, um damit weiter zu spielen. Der Gegner des Spielers oder ein anderer Spieler im Zählspiel glaubt, es wäre von Vorteil für ihn, wenn der ursprüngliche Ball gefunden würde, daher beginnt er danach zu suchen.

Wenn er den ursprünglichen Ball findet, bevor der Spieler einen weiteren Schlag mit dem provisorischen Ball macht, muss der Spieler den provisorischen Ball aufgeben und mit dem ursprünglichen Ball weiterspielen. Macht der Spieler jedoch einen weiteren Schlag mit dem provisorischen Ball, bevor der ursprüngliche Ball gefunden wird, wird der provisorische Ball zum Ball im Spiel, da er näher zum Loch war als die Stelle, an der der ursprüngliche Ball sich mutmaßlich befand (Regel 18.3c(2)).

Ist der provisorische Ball des Spielers im Lochspiel näher zum Loch als der Ball des Gegners, darf der Gegner den Schlag für ungültig erklären und den Spieler in der richtigen Reihenfolge spielen lassen (Regel 6.4a). Den Schlag für ungültig zu erklären würde den Status des ursprünglichen Balls, der nicht mehr im Spiel ist, jedoch nicht ändern.

Das mag vielleicht unfair erscheinen und wird in der Regel in den meisten Wettspielen unter den Spielern bilateral geklärt. Ballsuche, Identifikation und die Entscheidung, wie mit diesem Ball zu verfahren ist sind elementare Golfregeln, die durch verbale Äußerungen nicht einfach außer Kraft gesetzt werden können.

Deswegen ist es für Zuschauer oder begleitende Eltern manchmal auch ratsam, sich an der Suche erst zu beteiligen, wenn der Spieler seinen Ball auch wirklich suchen möchte... (tk)

 

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Frage zu folgender Variante im Zählspiel: der Spieler sliced in den Wald und spielt provisorisch aufs Fairway. Dann erklärt er den Ball im Wald ‘aufgegeben’ bevor er noch den Provisorischen weitergespielt hätte, welcher weiter vorn liegt, geht den Ball im Wald aufsammeln. Er findet ihn auch und spielt dann den Provisorischen weiter. Meiner Meinung nach hätte der Ball im Wald unspielbar erklärt werden können und entsprechend verfahren. So aber falscher Ball, Grundstrafe und später Fehler nicht behoben also DQ?

Ich halte es für fair, den Gegner zu fragen, ob er seinen Ball finden möchte. Wenn ja, sollte man mitsuchen. Mit dieser Einstellung bin ich bis heute immer "gut gefahren". Die Gegner, die das anders gehandhabt haben und meine "weggekloppten" Bälle unbedingt finden wollten (mit oder ohne Erfolg), haben am Ende verloren.

Kacke 😞

2 Monate her

Golf Rules

Die individuelle Kennzeichnung der Bälle hatten wir ja schon einige Male als Beitrag. Anbei ein schönes Beispiel von einem "Unikat" vom letzten DGL-Spieltag in Hannover.

Diskussionen entstanden dabei bzgl. der Aussage "ich gebe meinen Ball auf" - korrekt wäre stattdessen den Ball nicht innerhalb der 3 min. Suchzeit zu finden oder den provisorischen ball von einer Stelle weiterzuspielen, an der der ursprüngliche Ball vermutet wird.

Das führt uns zur heutigen "Interpretation des Tages": 18.3c(2)/2 – Spieler darf Andere bitten, nicht nach seinem ursprünglichen Ball zu suchen

Beabsichtigt ein Spieler nicht nach seinem ursprünglichen Ball zu suchen, weil er lieber mit dem provisorischen Ball das Spiel fortsetzen möchte, darf der Spieler Andere bitten, nicht zu suchen, aber diese sind nicht verpflichtet, der Bitte nachzukommen.

Wird ein Ball gefunden, muss der Spieler mit vertretbarem Aufwand den Ball identifizieren, vorausgesetzt, dass er nicht schon den provisorischen Ball von einer Stelle gespielt hat, die näher zum Loch ist als die geschätzte Stelle, an der sich der ursprüngliche Ball mutmaßlich befand. In diesem Fall wäre der provisorische Ball zum Ball im Spiel geworden. Wurde der provisorische Ball noch nicht zum Ball im Spiel, nachdem ein anderer Ball gefunden wurde, kann die Weigerung, mit vertretbarem Aufwand den Ball zu identifizieren, als schwerwiegender Verstoß gegen den „spirit of the game“ angesehen werden (Regel 1.2a).

Nachdem der andere Ball gefunden wurde, dann aber der provisorische Ball von einer Stelle gespielt wurde, die näher zum Loch war als die des anderen Balls, und es sich herausstellt, dass der andere Ball der ursprüngliche Ball des Spielers war, war der Schlag nach dem provisorischen Ball tatsächlich ein Schlag nach einem falschen Ball (Regel 6.3c).

Der Spieler zieht sich die Grundstrafe zu und muss im Zählspiel den Fehler berichtigen, indem er mit dem ursprünglichen Ball weiter spielt.

Wenn also der Ball des Spielers, trotz der zuvor geäußerten Bitte oder der Aussage "ich geben meinen Ball auf", innerhalb der Suchzeit gefunden wird, dann muss der Spieler diesen identifizieren. Ist es seiner, dann bleibt dieser der "Ball im Spiel". (tk)
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Die individuelle Kennzeichnung der Bälle hatten wir ja schon einige Male als Beitrag. Anbei ein schönes Beispiel von einem Unikat vom letzten DGL-Spieltag in Hannover.

Diskussionen entstanden dabei bzgl. der Aussage ich gebe meinen Ball auf - korrekt wäre stattdessen den Ball nicht innerhalb der 3 min. Suchzeit zu finden oder den provisorischen ball von einer Stelle weiterzuspielen, an der der ursprüngliche Ball vermutet wird. 

Das führt uns zur heutigen Interpretation des Tages: 18.3c(2)/2 – Spieler darf Andere bitten, nicht nach seinem ursprünglichen Ball zu suchen

Beabsichtigt ein Spieler nicht nach seinem ursprünglichen Ball zu suchen, weil er lieber mit dem provisorischen Ball das Spiel fortsetzen möchte, darf der Spieler Andere bitten, nicht zu suchen, aber diese sind nicht verpflichtet, der Bitte nachzukommen.

Wird ein Ball gefunden, muss der Spieler mit vertretbarem Aufwand den Ball identifizieren, vorausgesetzt, dass er nicht schon den provisorischen Ball von einer Stelle gespielt hat, die näher zum Loch ist als die geschätzte Stelle, an der sich der ursprüngliche Ball mutmaßlich befand. In diesem Fall wäre der provisorische Ball zum Ball im Spiel geworden. Wurde der provisorische Ball noch nicht zum Ball im Spiel, nachdem ein anderer Ball gefunden wurde, kann die Weigerung, mit vertretbarem Aufwand den Ball zu identifizieren, als schwerwiegender Verstoß gegen den „spirit of the game“ angesehen werden (Regel 1.2a).

Nachdem der andere Ball gefunden wurde, dann aber der provisorische Ball von einer Stelle gespielt wurde, die näher zum Loch war als die des anderen Balls, und es sich herausstellt, dass der andere Ball der ursprüngliche Ball des Spielers war, war der Schlag nach dem provisorischen Ball tatsächlich ein Schlag nach einem falschen Ball (Regel 6.3c).

Der Spieler zieht sich die Grundstrafe zu und muss im Zählspiel den Fehler berichtigen, indem er mit dem ursprünglichen Ball weiter spielt. 

Wenn also der Ball des Spielers, trotz der zuvor geäußerten Bitte oder der Aussage ich geben meinen Ball auf, innerhalb der Suchzeit gefunden wird, dann muss der Spieler diesen identifizieren. Ist es seiner, dann bleibt dieser der Ball im Spiel. (tk)

 

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Wie genau muss eigentlich die Messung der Suchzeit erfolgen? Ganz genau wäre, die Timer-Funktion des Smartphones oder eine Stoppuhr zu benutzen. In der Praxis wird bei Turnieren auf Club-Niveau nach Gefühl geschätzt.

Man muss sich nichts schönreden ... in der Praxis wird entweder schnell gefunden, oder gesucht bis zum St. Nimmerleinstag, als ginge es um's Masters ... - nervig

Die ganze Ausführung setzt aber voraus dass zuvor der provisorische Ball als „provisorisch“ angesagt wurde. Ansonsten ist der nächste gespielte Ball automatisch im Spiel und der Spieler muss den ersten nicht verbal aufgeben. Oder?

Maximilian Schimmack schau mal. Gerade drüber gesprochen!

2 Monate her

Golf Rules

Spielen wie er liegt geht ja fast immer, aber was, wenn man nicht so gern auf dem Boden liegt, wie der Spieler hier?

Dabei hilft uns ein Blick in R16.1c:

Liegt der Ball eines Spielers in einem Bunker und es liegt eine Beeinträchtigung durch ungewöhnliche Platzverhältnisse auf dem Platz vor, darf der Spieler entweder (1) straflos oder (2) mit Strafe Erleichterung in Anspruch nehmen:

(1) Straflose Erleichterung: Aus dem Bunker spielen. Der Spieler darf straflose Erleichterung nach Regel 16.1b in Anspruch nehmen, jedoch

· müssen der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung und der Erleichterungsbereich im Bunker liegen.

· Gibt es keinen nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung im Bunker, darf der Spieler Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er die Stelle der größtmöglichen Erleichterung im Bunker als Bezugspunkt verwendet.



(2) Erleichterung mit Strafe: Spielen außerhalb des Bunkers (Erleichterung „auf der Linie zurück“). Mit einem Strafschlag darf der Spieler den ursprünglichen oder einen anderen Ball (siehe Regel 14.3) in einem Erleichterungsbereich, auf der Grundlage der Bezugslinie vom Loch gerade zurück durch die Lage des ursprünglichen Balls droppen:

· Bezugspunkt ist ein vom Spieler gewählter Punkt auf dem Platz, der auf der Bezugslinie liegt und weiter vom Loch entfernt ist als die ursprüngliche Stelle des Balls (ohne Einschränkung, wie weit auf der Linie zurück).

Ø Bei der Auswahl des Bezugspunkts sollte der Spieler diesen mit einem Gegenstand, zum Beispiel einem Tee, kennzeichnen.

Ø Droppt der Spieler einen Ball, ohne diesen Punkt gewählt zu haben, wird der Punkt auf der Linie in derselben Entfernung vom Loch wie die Stelle, an der der gedroppte Ball zuerst den Boden berührte, als Bezugspunkt behandelt.

· Die Größe des Erleichterungsbereichs, gemessen vom Bezugspunkt, ist die gesamte Fläche innerhalb einer Schlägerlänge auf beiden Seiten der Bezugslinie, aber mit diesen Einschränkungen:

· Einschränkungen der Lage des Erleichterungsbereichs:

Ø Der Erleichterungsbereich darf nicht näher zum Loch liegen als der Bezugspunkt und

Ø er darf in jedem Bereich des Platzes liegen, aber

Ø wenn mehr als ein Bereich des Platzes innerhalb einer Schlägerlänge vom Bezugspunkt liegt, muss der Ball im Erleichterungsbereich innerhalb desselben Bereichs des Platzes zur Ruhe kommen, den der Ball beim Droppen im Erleichterungsbereich zuerst berührte.

Und, hättet Ihr den Ball gespielt?
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Spielen wie er liegt geht ja fast immer, aber was, wenn man nicht so gern auf dem Boden liegt, wie der Spieler hier?

Dabei hilft uns ein Blick in R16.1c:

Liegt der Ball eines Spielers in einem Bunker und es liegt eine Beeinträchtigung durch ungewöhnliche Platzverhältnisse auf dem Platz vor, darf der Spieler entweder (1) straflos oder (2) mit Strafe Erleichterung in Anspruch nehmen:

(1) Straflose Erleichterung: Aus dem Bunker spielen. Der Spieler darf straflose Erleichterung nach Regel 16.1b in Anspruch nehmen, jedoch

·         müssen der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung und der Erleichterungsbereich im Bunker liegen.

·         Gibt es keinen nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung im Bunker, darf der Spieler Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er die Stelle der größtmöglichen Erleichterung im Bunker als Bezugspunkt verwendet.

 

(2)       Erleichterung mit Strafe: Spielen außerhalb des Bunkers (Erleichterung „auf der Linie zurück“). Mit einem Strafschlag darf der Spieler den ursprünglichen oder einen anderen Ball (siehe Regel 14.3) in einem Erleichterungsbereich, auf der Grundlage der Bezugslinie vom Loch gerade zurück durch die Lage des ursprünglichen Balls droppen:

·         Bezugspunkt ist ein vom Spieler gewählter Punkt auf dem Platz, der auf der Bezugslinie liegt und weiter vom Loch entfernt ist als die ursprüngliche Stelle des Balls (ohne Einschränkung, wie weit auf der Linie zurück).

Ø    Bei der Auswahl des Bezugspunkts sollte der Spieler diesen mit einem Gegenstand, zum Beispiel einem Tee, kennzeichnen.

Ø    Droppt der Spieler einen Ball, ohne diesen Punkt gewählt zu haben, wird der Punkt auf der Linie in derselben Entfernung vom Loch wie die Stelle, an der der gedroppte Ball zuerst den Boden berührte, als Bezugspunkt behandelt.

·         Die Größe des Erleichterungsbereichs, gemessen vom Bezugspunkt, ist die gesamte Fläche innerhalb einer Schlägerlänge auf beiden Seiten der Bezugslinie, aber mit diesen Einschränkungen:

·         Einschränkungen der Lage des Erleichterungsbereichs:

Ø       Der Erleichterungsbereich darf nicht näher zum Loch liegen als der Bezugspunkt und

Ø       er darf in jedem Bereich des Platzes liegen, aber

Ø       wenn mehr als ein Bereich des Platzes innerhalb einer Schlägerlänge vom Bezugspunkt liegt, muss der Ball im Erleichterungsbereich innerhalb desselben Bereichs des Platzes zur Ruhe kommen, den der Ball beim Droppen im Erleichterungsbereich zuerst berührte.

Und, hättet Ihr den Ball gespielt?

 

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Wenn die Eisenbahnschwellen zum Bunker gehören, müsste ich mehr vom Bunker sehen um eure Frage mit ja oder nein zu beantworten. Aber ich würde (ohne Kenntnis von Sonderplatzregeln) straflose Erleichterung vom unbeweglichen Hemmnis nehmen - als Rechtshänder.

Kein Problem 🤚🏻😁

Sind die Holzplanken als Bunkerrandbefestitung ungewöhnliche Platzverhältnisse?

Ich würde erst den Bereich hinter dem Bunker (verlängerung zur Fahne) anschauen. Wenn ich ihn dort mit einem Strafschlag droppen kann macht es möglicherweise Sinn, ihn raus zu nehmen und von dort zu spielen. Rückwärts raus spielen ist auch ein Schlag, aber mit dem Risiko dass er nicht raus kommt. Jedoch dachte ich, dass erleichterung ausserhalb des bunkers mit zwei Strafschlägen geahndet wird. Ist das falsch?

Rückwärts raus (y)

In einer Privatrunde hätte ich den so gespielt.

nein, ich denke keine Chance den Ball raus zu spielen 😍

Wenn man, wie oben steht, im bunker droppen und straflos rausspielen darf, kann man den doch locker rausspielen 👍🏻

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2 Monate her

Golf Rules

Aus gegebenem Anlass: Happy Birthday Thomas Köhler!“I Wish It Would Rain Down” is a song from Phil Collins’ 1989 album “...But Seriously”, featuring Eric Clapton. PHIL US TICKETS ON SALE NOW! You can now get ... ... MehrWeniger

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Haha Torben Wissuwa :-), dass ist für Nicht-Insider aber ziemlich schwer zu verstehen. Trotzdem lieben Dank für die Zusammenarbeit mit Dir hier auf unserer Seite. Ich wünsche allen Lesern weiterhin viel Spaß auf dem Golfplatz (auch bei den aktuellen Temperaturen) und immer die richtige Regelentscheidung...

2 Monate her

Golf Rules

Ein bewegliches Hemmnis ist nach der Definition ein Hemmnis, das ohne übermäßigen Aufwand und ohne das Hemmnis oder den Platz zu beschädigen, bewegt werden kann.

In diesem Beispiel landete ein Ball direkt zwischen den Carts der Spielleitung. Da ein Schlüssel und Fahrer vorhanden war, konnten die Hemmnisse (also die Carts) einfach entfernt werden. Der Ball konnte dann aus der Lage gespielt werden, wie er zur Ruhe kam.

Anders hätte es sich verhalten, wenn kein Schlüssel für das Cart (z.B. für ein geparktes Cart) vorhanden gewesen wäre. In diesem Fall wäre das Cart ein unbewegliches Hemmnis und Regel R16.1b "Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen (einschließlich unbeweglicher Hemmnisse) / Erleichterung für einen Ball im Gelände" könnte durch den Spieler angewandt werden. Als Bezugspunkt kann dabei der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung im Gelände bestimmt werden und der Ball muss innerhalb des Erleichterungsbereiches von einer Schlägerlänge gedroppt werden. Vielleicht hätte es in diesem Beispiel sogar dazu gereicht im Semirough zu droppen... (tk)
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Ein bewegliches Hemmnis ist nach der Definition ein Hemmnis, das ohne übermäßigen Aufwand und ohne das Hemmnis oder den Platz zu beschädigen, bewegt werden kann.

In diesem Beispiel landete ein Ball direkt zwischen den Carts der Spielleitung. Da ein Schlüssel und Fahrer vorhanden war, konnten die Hemmnisse (also die Carts) einfach entfernt werden. Der Ball konnte dann aus der Lage gespielt werden, wie er zur Ruhe kam.

Anders hätte es sich verhalten, wenn kein Schlüssel für das Cart (z.B. für ein geparktes Cart) vorhanden gewesen wäre. In diesem Fall wäre das Cart ein unbewegliches Hemmnis und Regel R16.1b Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen (einschließlich unbeweglicher Hemmnisse) / Erleichterung für einen Ball im Gelände könnte durch den Spieler angewandt werden. Als Bezugspunkt kann dabei der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung im Gelände bestimmt werden und der Ball muss innerhalb des Erleichterungsbereiches von einer Schlägerlänge gedroppt werden. Vielleicht hätte es in diesem Beispiel sogar dazu gereicht im Semirough zu droppen... (tk)

 

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Zählt bei Markierungssteinen bzw. Wegweiser aus Stein auch R16.1b?

2 Monate her

Golf Rules

"Drin oder draußen" - das ist bei Brücken immer wieder eine Frage, die wir in diversen Beiträgen ja auch schon besprochen haben.

Durch die Anpassung der Regeln und den somit einhergehenden neuen Möglichkeiten innerhalb der Penalty Area, ist der Unterschied bei einem Schlag außerhalb oder innerhalb der Penalty Area aber nicht mehr so entscheidend.

Spannend wird es, wenn ein Hemmnis ins Spiel kommt (als z.B. eine Brücke). Liegt der Ball außerhalb der Penalty Area, dann bekommt der Spieler straflose Erleichterung - liegt dieser innerhalb, dann aber nicht (s. R16.1a(2)). Im letzten Fall kann der Spieler nur Erleichterung nach Regel 17 in Anspruch nehmen.

Umso wichtiger ist es die Übergänge und Grenzen klar zu definieren - wann ist der Ball in der Penalty Area und wann nicht... (tk)
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Drin oder draußen - das ist bei Brücken immer wieder eine Frage, die wir in diversen Beiträgen ja auch schon besprochen haben. 

Durch die Anpassung der Regeln und den somit einhergehenden neuen Möglichkeiten innerhalb der Penalty Area, ist der Unterschied bei einem Schlag außerhalb oder innerhalb der Penalty Area aber nicht mehr so entscheidend. 

Spannend wird es, wenn ein Hemmnis ins Spiel kommt (als z.B. eine Brücke). Liegt der Ball außerhalb der Penalty Area, dann bekommt der Spieler straflose Erleichterung - liegt dieser innerhalb, dann aber nicht (s. R16.1a(2)). Im letzten Fall kann der Spieler nur Erleichterung nach Regel 17 in Anspruch nehmen.

Umso wichtiger ist es die Übergänge und Grenzen klar zu definieren - wann ist der Ball in der Penalty Area und wann nicht... (tk)

 

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Frage: Wie müssen die Pfähle gesteckt werden, damit ich erkennen kann, ob die Brücke in der P.A. ist oder herausgenommen wurde? Was bedeutet der gelbe Pfeil im Foto?

2 Monate her

Golf Rules

Manchmal muss auch mal ein Baum auf dem Platz weichen - in der Regel geschieht dieses an den Seiten der Spielbahnen, so dass anschließend keine Beeinträchtigung mehr besteht. Wie aber ist es, wenn der "Rest" eines abgesägten Baumes den Spieler behindert?

Auch in diesem Fall ist die Verhältnismäßigkeit zu wahren - schlechte Schläge sollten durch ein zulässiges Erleichterungsverfahren nicht honoriert werden, aber Baumreste in der Spiellinie können schon einmal eine Ausnahme bewirken.

So wie in diesem Fall: der Baum wurde knapp oberhalb der Grasnarbe gekappt. Es handelt sich nicht um ein Hemmnis, da es sich nicht um einen künstlichen Gegenstand handelt. Bei der Balllage in diesem Bereich gibt es für den Spieler somit nur eins - der Ball ist zu spielen, wie er liegt oder er muss unspielbar erklärt werden.

Wie immer obliegt es der Spielleitung einen solchen Bereich ggf. auch als "Ungewöhnliche Platzverhältnisse" zu definieren - entweder temporär mit einer Markierung (Pfähle / Farbe) oder nachhaltig mit einer Platzregel. Am Besten wäre es aber, wenn der Rest des Baumes ebenfalls entfernt würde.

Anmerkung: nachdem in dem Wettspiel festgestellt wurde, dass diese Stelle bei den Spielern auf der Spiellinie liegt und deswegen anscheinend "sehr beliebt" ist, wurde diese durch die Spielleitung als "Ungewöhnliche Platzverhältnisse" gekennzeichnet... (tk)
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Manchmal muss auch mal ein Baum auf dem Platz weichen - in der Regel geschieht dieses an den Seiten der Spielbahnen, so dass anschließend keine Beeinträchtigung mehr besteht. Wie aber ist es, wenn der Rest eines abgesägten Baumes den Spieler behindert?

Auch in diesem Fall ist die Verhältnismäßigkeit zu wahren - schlechte Schläge sollten durch ein zulässiges Erleichterungsverfahren nicht honoriert werden, aber Baumreste in der Spiellinie können schon einmal eine Ausnahme bewirken.

So wie in diesem Fall: der Baum wurde knapp oberhalb der Grasnarbe gekappt. Es handelt sich nicht um ein Hemmnis, da es sich nicht um einen künstlichen Gegenstand handelt. Bei der Balllage in diesem Bereich gibt es für den Spieler somit nur eins - der Ball ist zu spielen, wie er liegt oder er muss unspielbar erklärt werden.

Wie immer obliegt es der Spielleitung einen solchen Bereich ggf. auch als Ungewöhnliche Platzverhältnisse zu definieren - entweder temporär mit einer Markierung (Pfähle / Farbe) oder nachhaltig mit einer Platzregel. Am Besten wäre es aber, wenn der Rest des Baumes ebenfalls entfernt würde.

Anmerkung: nachdem in dem Wettspiel festgestellt wurde, dass diese Stelle bei den Spielern auf der Spiellinie liegt und deswegen anscheinend sehr beliebt ist, wurde diese durch die Spielleitung als Ungewöhnliche Platzverhältnisse gekennzeichnet... (tk)

2 Monate her

Golf Rules

Langsames Spiel nervt so ziemlich jeden Golfer, und wirklich jeder behauptet zügig zu spielen.

Damit Ihr wisst, was geht und was nicht kommen wir heute auf unsere

Interpretation des Tages

Int I5.6a/1 – "Beispiele von Verzögerungen, die als angemessen oder unangemessen angesehen werden"

Unangemessene Verzögerungen in Zusammenhang mit Regel 5.6a sind Verzögerungen, die durch Handlungen des Spielers verursacht wurden, die in der Entscheidung des Spielers lagen und andere Spieler beeinträchtigen oder das Turnier verzögern. Kurze Verzögerungen als Ergebnis üblicher Vorkommnisse während der Runde oder die nicht in der Entscheidung des Spielers liegen, werden im Allgemeinen als „angemessen“ angesehen.

Die Entscheidung, welche Handlungen angemessen oder unangemessen sind, hängt von allen Umständen ab, einschließlich, ob der Spieler auf andere Spieler in der Gruppe oder auf die Vordergruppe wartet.

Beispiele von Handlungen, die wahrscheinlich als angemessen angesehen werden, sind unter anderem:

• Kurz im Clubhaus oder im Halfway-Haus anhalten, um Essen oder Getränke zu besorgen.

• Mit anderen Spielern in der Gruppe beraten, ob das Loch bei einer normalen Spielunterbrechung durch die Spielleitung zu Ende gespielt werden soll (Regel 5.7b(2)).

Beispiele von Handlungen die wahrscheinlich als unangemessene Verzögerung angesehen werden können, wenn sie mehr als nur eine kurze Verzögerung des Spiels verursachen, sind unter anderem:

• Vom Grün zum Abschlag zurückgehen, um einen verlorenen Schläger zu holen.

• Die Suche nach einem verlorenen Ball für mehrere Minuten fortsetzen, nachdem die erlaubte Suchzeit von drei Minuten abgelaufen ist.

• Sich im Clubhaus oder Halfway-Haus länger als nur einige Minuten aufhalten, um Essen oder Getränke zu besorgen, falls dies von der Spielleitung nicht vorgesehen ist.
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Langsames Spiel nervt so ziemlich jeden Golfer, und wirklich jeder behauptet zügig zu spielen.

Damit Ihr wisst, was geht und was nicht kommen wir heute auf unsere

Interpretation des Tages

Int I5.6a/1 – Beispiele von Verzögerungen, die als angemessen oder unangemessen angesehen werden 

Unangemessene Verzögerungen in Zusammenhang mit Regel 5.6a sind Verzögerungen, die durch Handlungen des Spielers verursacht wurden, die in der Entscheidung des Spielers lagen und andere Spieler beeinträchtigen oder das Turnier verzögern. Kurze Verzögerungen als Ergebnis üblicher Vorkommnisse während der Runde oder die nicht in der Entscheidung des Spielers liegen, werden im Allgemeinen als „angemessen“ angesehen. 

Die Entscheidung, welche Handlungen angemessen oder unangemessen sind, hängt von allen Umständen ab, einschließlich, ob der Spieler auf andere Spieler in der Gruppe oder auf die Vordergruppe wartet. 

Beispiele von Handlungen, die wahrscheinlich als angemessen angesehen werden, sind unter anderem: 

• Kurz im Clubhaus oder im Halfway-Haus anhalten, um Essen oder Getränke zu besorgen. 

• Mit anderen Spielern in der Gruppe beraten, ob das Loch bei einer normalen Spielunterbrechung durch die Spielleitung zu Ende gespielt werden soll (Regel 5.7b(2)). 

Beispiele von Handlungen die wahrscheinlich als unangemessene Verzögerung angesehen werden können, wenn sie mehr als nur eine kurze Verzögerung des Spiels verursachen, sind unter anderem: 

• Vom Grün zum Abschlag zurückgehen, um einen verlorenen Schläger zu holen. 

• Die Suche nach einem verlorenen Ball für mehrere Minuten fortsetzen, nachdem die erlaubte Suchzeit von drei Minuten abgelaufen ist. 

• Sich im Clubhaus oder Halfway-Haus länger als nur einige Minuten aufhalten, um Essen oder Getränke zu besorgen, falls dies von der Spielleitung nicht vorgesehen ist.

 

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Mein (Thomas) reden - wenn jeder an sich selbst auf der Runde "arbeitet", dann geht es idR viel schneller.

Moin Jungs und Mädels, gute Seite die ihr betreibt. Wir hatten gestern mit einigen Leuten bei den BMW Open das Thema schnelleres Spiel. Wir sind der einheitlichen Meinung das keine der neuen Regeln zu spürbaren und messbaren schnelleren Runden führt. Es sind nicht die Regeln die im deutschen Amateurgolf das Spiel verlangsamen, sondern die Amateure mit ihren eigenen teilweise skurrilen Handlungen. Es wird sich viel zu langsam zum Ball bewegt. Dann gibt es ne Klappe am trolley für den Handschuh, ne Dose für die Tees, der Ballmarker der an irgend einem Magneten klebt und nicht ab will. Dann wird nach dem Schlag noch 34 Sekunden auf der Stelle gestanden und entweder geärgert oder man guckt ob jeder auch gesehen hat was passiert ist gerade. Diskussionen ob noch nen provisorischer Ball gespielt werden sollte und wo der erste wohl ist. Wenn einer gespielt werden muss geht das ganze Schauspiel von vorne los nachdem die Diskussion schon Zeit verschlungen hat. Die Grundbewegung auf dem Platz ist viel zu langsam. Jeder soll sich am Ball konzentrieren, aber bis zum Ball muss es schneller gehen. Es muss Unterweisungen geben das solche skurrilen Handlungen nicht förderlich sind. Regeln werden es nicht schneller machen, der deutsche Amateur muss sich ändern. Und nächste Woche lesen Sie, warum der Profi auch nicht schneller wird 😉😂 LG an alle

Alles ist relativ! Wer mit Sekunden rechnet, sollte lieber auf die Rennstrecke gehen. Golf ist Genuss, Lebensfreude.

Wenn jeder Spieler eines durchschnittlichen 4er Flights bei jedem Schlag 5 Sekunden schneller wäre, würde man 33 Minuten sparen☝🏻.

Windeln?

Wer Golf schnell haben will, muss GTI fahren...

Was ist, wenn ich auf die Toilette muss. Groß. Das geht nicht in 3 Minuten 😂

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2 Monate her

Golf Rules

Was so eine kleine grüne Kappe ausmachen kann - aus "Ungewöhnlichen Platzverhältnissen" wird eine "Spielverbotszone" (mit entsprechendem Hinweis der Kennzeichnung in den Platzregeln)...

Bei einem Einsatz als Referee war neulich eine Zone hinter dem Grün neu eingesäht worden und als "ungewöhnliche Platzverhältnisse" mit blauen Pfosten gekennzeichnet. Das hätte für den Spieler bedeutet, dass er den Ball aus diesem Bereich auch hätte spielen können, wenn dieser darin zur Ruhe gekommen wäre. Das war aber eigentlich so nicht gedacht - das Spielen aus diesem Bereich sollte untersagt werden.

Statt eine Platzregel zu definieren gab es eine weitere Möglichkeit diesen Bereich entsprechen zu kennzeichnen. Der Club hatte grüne Kappen, welche ganz einfach auf die blauen Pfosten aufgesetzt werden konnten. Über die Festlegung in der "Hardcard" des Landesverbandes ist ein Bereich mit so einer Kennzeichnung eine "Spielverbotszone".

Bei der Balllage in diesem Bereich gilt somit R16.1f (Bei Beeinträchtigung durch eine Spielverbotszone in ungewöhnlichen Platzverhältnissen muss Erleichterung in Anspruch genommen werden). Der Spieler muss straflose Erleichterung nach Regel 16.1b in Anspruch nehmen.

Gute Idee mit den grünen Kappen - vielleicht ja auch für den ein oder anderen Club geeignet... (tk)
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Was so eine kleine grüne Kappe ausmachen kann - aus Ungewöhnlichen Platzverhältnissen wird eine Spielverbotszone (mit entsprechendem Hinweis der Kennzeichnung in den Platzregeln)...

Bei einem Einsatz als Referee war neulich eine Zone hinter dem Grün neu eingesäht worden und als ungewöhnliche Platzverhältnisse mit blauen Pfosten gekennzeichnet. Das hätte für den Spieler bedeutet, dass er den Ball aus diesem Bereich auch hätte spielen können, wenn dieser darin zur Ruhe gekommen wäre. Das war aber eigentlich so nicht gedacht - das Spielen aus diesem Bereich sollte untersagt werden.

Statt eine Platzregel zu definieren gab es eine weitere Möglichkeit diesen Bereich entsprechen zu kennzeichnen. Der Club hatte grüne Kappen, welche ganz einfach auf die blauen Pfosten aufgesetzt werden konnten. Über die Festlegung in der Hardcard des Landesverbandes ist ein Bereich mit so einer Kennzeichnung eine Spielverbotszone. 

Bei der Balllage in diesem Bereich gilt somit R16.1f (Bei Beeinträchtigung durch eine Spielverbotszone in ungewöhnlichen Platzverhältnissen muss Erleichterung in Anspruch genommen werden). Der Spieler muss straflose Erleichterung nach Regel 16.1b in Anspruch nehmen.

Gute Idee mit den grünen Kappen - vielleicht ja auch für den ein oder anderen Club geeignet... (tk)

 

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Theoretisch könnte man die grünen Kappen auch auf weisse Outstipfel geben? Dann würde man sich die "Betreten verboten" Schilder vor manchen Nachbargrundstücken doch ersparen? Oder ist das nicht vorgesehen?

2 Monate her

Golf Rules

Lochspiel, Mannschaftsmeisterschaften, der Spieler liegt vor dem Bunker, durch den zuvor ein Hase gelaufen ist, auf der Spiellinie liegt eine Harke. Der Captain der Mannschaft entfernt das bewegliche Hemmnis, läuft aus Bequemlichkeit aber durch den Bunker auf der Spiellinie lang und harkt diese anschließend mit der entfernten Harke.

Das ist ein Verstoß gegen R8.1 und zieht - wenn der Gegner es beanstandet - im Lochspiel Lochverlust als Grundstrafe nach sich, denn:

Der Captain der Mannschaft ist hier wie der Caddie als Berater des Spielers anzusehen, der Handlungen wie der Caddie für den Spieler vornehmen darf, der Spieler hat auch darum gebeten. Die Handlung ist also dem Spieler zuzurechnen. Das würde aber auch für einen Zuschauer im Auftrag des Spielers gelten, denn der Spieler kann keine andere Person bitten eine Handlung vorzunehmen, die bei ihm selbst eine Strafe nach sich ziehen würde.

Nach R8.1b darf der Spieler angemessene Handlungen zum Entfernen beweglicher Hemmnisse vornehmen. Angemessen wäre hier gewesen, außen um den Bunker herumzulaufen um die Spiellinie nicht zu verändern, dann hätte man auch nicht harken müssen.

R8.1c stellt die Veränderung der Spiellinie straflos, wenn die Veränderung vor dem Schlag wieder rückgängig gemacht wurde - was hier gerade nicht erfolgte. Die Tierspuren auf der Spiellinie wurden entfernt, durch das Harken des Bunkers.

Unsere Interpretation des Tages, Interpretation I8.1a/1 gibt da ein gutes Beispiel:

Int I8.1a/1 – "Beispiele von Handlungen, die wahrscheinlich einen möglichen Vorteil verschaffen"

Beispiele von Handlungen, die wahrscheinlich Bedingungen verbessern, die den Schlag beeinflussen (d.h., dem Spieler wahrscheinlich einen möglichen Vorteil verschaffen) schließen ein:
(...)

• Der Ball eines Spielers liegt in einem Bunker am Grün und der Spieler ebnet Fußspuren vor seinem Ball auf der Spiellinie ein, bevor er einen kurzen Schlag macht, mit der Absicht, über den eingeebneten Bereich zu spielen (...)

Fazit: Ein Lochspiel könnte so schnell vorbei sein, wenn der Gegner die Regeln kennen und anwenden würde.

Und, welche Lochspielfallen sind Euch schon begegnet?

#Lochspielfalle
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Lochspiel, Mannschaftsmeisterschaften, der Spieler liegt vor dem Bunker, durch den zuvor ein Hase gelaufen ist, auf der Spiellinie liegt eine Harke. Der Captain der Mannschaft entfernt das bewegliche Hemmnis, läuft aus Bequemlichkeit aber durch den Bunker auf der Spiellinie lang und harkt diese anschließend mit der entfernten Harke.

Das ist ein Verstoß gegen R8.1 und zieht - wenn der Gegner es beanstandet - im Lochspiel Lochverlust als Grundstrafe nach sich, denn:

Der Captain der Mannschaft ist hier wie der Caddie als Berater des Spielers anzusehen, der Handlungen wie der Caddie für den Spieler vornehmen darf, der Spieler hat auch darum gebeten. Die Handlung ist also dem Spieler zuzurechnen. Das würde aber auch für einen Zuschauer im Auftrag des Spielers gelten, denn der Spieler kann keine andere Person bitten eine Handlung vorzunehmen, die bei ihm selbst eine Strafe nach sich ziehen würde.

Nach R8.1b darf der Spieler angemessene Handlungen zum Entfernen beweglicher Hemmnisse vornehmen. Angemessen wäre hier gewesen, außen um den Bunker herumzulaufen um die Spiellinie nicht zu verändern, dann hätte man auch nicht harken müssen.

R8.1c stellt die Veränderung der Spiellinie straflos, wenn die Veränderung vor dem Schlag wieder rückgängig gemacht wurde - was hier gerade nicht erfolgte. Die Tierspuren auf der Spiellinie wurden entfernt, durch das Harken des Bunkers.

Unsere Interpretation des Tages, Interpretation I8.1a/1 gibt da ein gutes Beispiel:

Int I8.1a/1 – Beispiele von Handlungen, die wahrscheinlich einen möglichen Vorteil verschaffen 

Beispiele von Handlungen, die wahrscheinlich Bedingungen verbessern, die den Schlag beeinflussen (d.h., dem Spieler wahrscheinlich einen möglichen Vorteil verschaffen) schließen ein: 
(...)

• Der Ball eines Spielers liegt in einem Bunker am Grün und der Spieler ebnet Fußspuren vor seinem Ball auf der Spiellinie ein, bevor er einen kurzen Schlag macht, mit der Absicht, über den eingeebneten Bereich zu spielen (...)

Fazit: Ein Lochspiel könnte so schnell vorbei sein, wenn der Gegner die Regeln kennen und anwenden würde.

Und, welche Lochspielfallen sind Euch schon begegnet?

#Lochspielfalle

2 Monate her

Golf Rules

Dem ist nichts hinzuzufügen - seid bitte vorsichtig...Da es in diesen Tagen häufig gewittert ⛈⛈, bitte unbedingt die Verhaltensregeln des Deutschen Golf Verband auf dem Platz beachten! ... MehrWeniger

Dem ist nichts hinzuzufügen - seid bitte vorsichtig...

 

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Kleiner tipp: die app blitzalarm ist sehr zu empfehlen. Sie warnt sehr präzise und rechtzeitig.

Und dann gibt es immer wieder Idioten, die das Bag in die Blitzschutzhütte hinein mitnehmen !

2 Monate her

Golf Rules

R18.2 sagt uns, wann ein Ball verloren ist, nämlich, wenn er innerhalb der zulässigen Suchzeit von drei Minuten nicht gefunden wird.

Was aber, wenn mehrere Bälle gesucht werden, weil zB ein provisorischer Ball ebenfalls verloren sein könnte?

Hier hilft ein Blick in die Definitionen, namentlich die für "verloren":

"Verloren/4 – Suchzeit bei der Suche nach zwei Bällen"

Hat ein Spieler zwei Bälle gespielt (zum Beispiel den Ball im Spiel und einen provisorischen Ball) und sucht er nach beiden, hängt es davon ab, wie nahe die Bälle zusammen liegen, ob dem Spieler zwei getrennte Suchzeiten von drei Minuten zustehen.
Liegen die Bälle im selben Bereich, so das zur gleichen Zeit nach ihnen gesucht
werden kann, hat der Spieler nur drei Minuten für die Suche nach beiden Bällen zur Verfügung. Liegen die Bälle jedoch in unterschiedlichen Bereichen (zum Beispiel auf gegenüberliegenden Seiten des Fairways), darf der Spieler drei Minuten nach jedem Ball suchen.
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R18.2 sagt uns, wann ein Ball verloren ist, nämlich, wenn er innerhalb der zulässigen Suchzeit von drei Minuten nicht gefunden wird.

Was aber, wenn mehrere Bälle gesucht werden, weil zB ein provisorischer Ball ebenfalls verloren sein könnte?

Hier hilft ein Blick in die Definitionen, namentlich die für verloren:

Verloren/4 – Suchzeit bei der Suche nach zwei Bällen

Hat ein Spieler zwei Bälle gespielt (zum Beispiel den Ball im Spiel und einen provisorischen Ball) und sucht er nach beiden, hängt es davon ab, wie nahe die Bälle zusammen liegen, ob dem Spieler zwei getrennte Suchzeiten von drei Minuten zustehen.
Liegen die Bälle im selben Bereich, so das zur gleichen Zeit nach ihnen gesucht
werden kann, hat der Spieler nur drei Minuten für die Suche nach beiden Bällen zur Verfügung. Liegen die Bälle jedoch in unterschiedlichen Bereichen (zum Beispiel auf gegenüberliegenden Seiten des Fairways), darf der Spieler drei Minuten nach jedem Ball suchen.

 

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Ich möchte mich an dieser Stelle rechtherzlich für die interessanten "Golfrules" bedanken. Ein toller Service, der mich schon des Öfteren auf unterhaltsame Art und Weise schlauer gemacht hat 🙂 Kudos!👏

Der Ball war kaum zu finden, aber hat ja noch geklappt 😉

Prima, dass gerade jetzt die Frage kommt! 😉Erspart mir das schreiben, denn wir hatten im letzten Turnier die Situation 2 Bälle rechts im Rough und der 2. provisorische auf dem Fairway. Haben nach ca 3 Minuten die Suche beendet und der 3. Ball wurde weitergespielt, im Nachhinein kam aber die Frage auf, ob man nicht erst 3 Minuten nach Ball 1 und dann 3 Minuten nach dem provisorischen Ball hätte suchen dürfen. Danke für eure tollen Erklärungen!👏🏻

Und was ist, wenn 2 Spieler ihren Ball in der gleichen Ecke suchen? Da hat doch jeder Spieler 3 Minuten, oder? Man kann aber doch bestimmt nicht als Flight (inkl Caddies) erst 3 Minuten den Ball von Spieler A suchen und dann den von Spieler B, oder?

Muss man den provisorischen suchen wenn man den Ball im Spiel gefunden hat und weiter spielt?

Zusatzfrage: Ändert sich die Suchzeit, wenn caddies oder Mitspieler mit suchen?

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2 Monate her

Golf Rules

Welche Optionen bieten sich bei einem Bunker voller Wasser?

Nun ja: Spielen wie er liegt, geht ja (fast) immer.

Dann gibt es die straflose Erleichterung am nächsten Punkt der vollständigen, oder, wenn der Bunker komplett unter Wasser steht, am Punkt der größtmöglichen Erleichterung innerhalb des Bunkers, nicht Näher zum Loch.

Mit einem Strafschlag auf der Linie Loch-Ball außerhalb des Bunkers beliebig weit zurück, wenn der Ball in ungewöhnlichen Platzverhältnissen liegt (R16.1)

Daneben gibt es aber noch Regel R19:

Ebenfalls mit einem Strafschlag vom Ort des letzten Schlags erneut spielen.

Mit einem Strafschlag unspielbar im Bunker, innerhalb von zwei Schlägerlängen nicht näher zum Loch droppen.

Mit einem Strafschlag unspielbar im Bunker auf der Linie Loch-Ball innerhalb des Bunkers beliebig weit zurück.

Und schließlich mit auch mit dem unspielbaren Ball und zwei Strafschlägen außerhalb des Bunkers auf der Linie Loch-Ball beliebig weit zurück, auch wenn der Ball nicht in ungewöhnlichen Platzverhältnissen liegt.

Und, was hättet Ihr gemacht?
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Welche Optionen bieten sich bei einem Bunker voller Wasser?

Nun ja: Spielen wie er liegt, geht ja (fast) immer.

Dann gibt es die straflose Erleichterung am  nächsten Punkt der vollständigen, oder, wenn der Bunker komplett unter Wasser steht, am Punkt der größtmöglichen Erleichterung innerhalb des Bunkers, nicht Näher zum Loch.

Mit einem Strafschlag auf der Linie Loch-Ball außerhalb des Bunkers beliebig weit zurück, wenn der Ball in ungewöhnlichen Platzverhältnissen liegt (R16.1)

Daneben gibt es aber noch Regel R19:

Ebenfalls mit einem Strafschlag vom Ort des letzten Schlags erneut spielen.

Mit einem Strafschlag unspielbar im Bunker, innerhalb von zwei Schlägerlängen nicht näher zum Loch droppen.

Mit einem Strafschlag unspielbar im Bunker auf der Linie Loch-Ball innerhalb des Bunkers beliebig weit zurück.

Und schließlich mit auch mit dem unspielbaren Ball und zwei Strafschlägen außerhalb des Bunkers auf der Linie Loch-Ball beliebig weit zurück, auch wenn der Ball nicht in ungewöhnlichen Platzverhältnissen liegt.

Und, was hättet Ihr gemacht?

 

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Eine weitere Idee kam per Mail - Danke nach Schleswig-Holstein: 😉 Die Spielleitung kann den Sand in einem Bereich in dem Bunker anhäufen (sozusagen eine Sandbank anhäufen), so dass der Spieler eine Stelle hat, an der er den Ball straflos droppen kann - quasi eine Art "Dropzone" an dem Loch entferntesten Teil des gefluteten Bunker. Gute Idee - würde das Problem auch lösen...

Erstmal eine Runde im Bunker zur Abkühlung geschwommen 😂

Da nehme ich lieber einen Strafschlag und frage später im Clubhaus ob sich die Spielleitung heute schon mal aus dem Büro, raus auf den Platz begeben hat um zu sehen wo auf dem Gelände aktuell das Freischwimmerabzeichen zu machen ist.

Mit einem Strafschlag auf der Linie Loch-Ball zurück. Ich würde mich im Nachgang allerdings auch bei der Spielleitung beschweren, dass da nicht blau gesteckt war!

...gar nicht erst in den Bunker gespielt....😂

Oder die Spielleitung deklariert den Bunker unter Wasser als ungewöhnliche Platzverhältnisse. Also Regel 16

Einen blauen Pfosten im Bunker platziert und die Kuh ist vom Eis 😂🏌️‍♂️

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2 Monate her

Golf Rules

Neulich auf der Runde begleitete uns der Hund des Golfpros, ein Bordercollie, der unglaublich gut erzogen ist. Lexi betritt weder Grüns noch Bunker und liegt beim Schlag des Spielers wie erstarrt unter der Tasche. Wenn der Spieler suchen geht, weil sein Ball im Rough verschwunden ist, kommt eine weitere Eigenschaft zum tragen: Sie sucht mit und findet den Ball. Großartige Dressurleistung von Ralph Mclean, gerüchteweise bringt er sogar Golfer dazu, gelegentlich einen geraden Ball zu schlagen, auch wenn die ungleich langsamer lernen als Lexi.

Aber wir sind ja keine Teaching-Seite sondern beschäftigen uns mit den Golfregeln und damit auch mit der Frage: Ist es erlaubt, einen Hund seinen Ball suchen zu lassen oder verstößt das gegen die Golfregeln?

Zunächst muss natürlich das Mitführen von Hunden auf dem Platz erlaubt sein. In meinem, Torbens, Heimatclub, dem Golf Club Verden, ist das kein Problem.

Und dann muss das ganze auch zu den Golfregeln passen.

Und jetzt wird es spannend: Regel R7.1 a sagt uns, dass redlich nach dem Ball gesucht werden muss und gibt dem Spieler erst einmal weitestgehende Freiheit, wie er das macht, solange er damit nicht über ein angemessenes - für die Suche notwendiges - Maß hinaus seine Spiellinie verbessert. Von Hilfsmitteln bei der Suche steht hier noch nichts, aber der Spieler darf ja auch Mitspieler, Zuschauer oder seinen Caddie bitten, bei der Suche zu helfen.

R7.1a steht dem Einsatz eines Suchhundes daher nicht entgegen.

Bleibt die Frage, ob das vielleicht R4.3a beschränkt, der Hund also als verbotene Ausrüstung zu betrachten ist.

"Ausrüstung" ist nach der Definition alles (also Gegenstände, sprich Sachen), was vom Spieler oder dem Caddie des Spielers benutzt, gehalten oder getragen wird.

Tiere sind zwar keine Sachen, nach §90a BGB sind auf sie aber die für Sachen geltenden Vorschriften entsprechend anzuwenden, soweit nicht etwas anderes bestimmt ist.

Da der Spieler den Hund zur Suche benutzt, ist er damit wohl Ausrüstung im Sinne von R4.3a. Da die Ausrüstungsregeln in Teil 5 das nicht weiter einschränken, gilt hier der nackte Regeltext, sprich R4.3a.

R4.3a gestattet die Nutzung von Ausrüstung, es sei denn, der Spieler verschafft sich einen möglichen Vorteil, indem er Ausrüstung (außer einen Schläger oder einen Ball) benutzt, die künstlich die Notwendigkeit einer Fertigkeit oder eines Urteilsvermögens überflüssig macht oder reduziert, der wesentlicher Bestandteil der Herausforderung des Spiels ist. Das ist die Ballsuche sicher. Denn auch hierbei gelten die Fertigkeiten des Spielers und sein Wissen darum als essentiell. Durch den Einsatz eines Suchhundes wird das entsprechende Urteilsvermögen bei der Ballsuche stark herabgesetzt, wenn nicht überflüssig, sodass ein Suchhund damit gegen R4.3a verstößt, so gerne wir alle einen hätten.

Der Spieler kann natürlich, wenn er unsicher ist, ob er einen Ausrüstungsgegenstand (also seinen Hund) auf eine besondere Weise verwenden darf, die Spielleitung um eine Entscheidung bitten (siehe Regel 20.2b). Und wenn der Hund nicht vom Spieler oder auf dessen Veranlassung seinen Ball sucht, sondern aus eigenem Antrieb, ist diese Information auch zulässig. Die Spielleitung könnte also Lexi als Vorcaddie einsetzen...
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Neulich auf der Runde begleitete uns der Hund des Golfpros, ein Bordercollie, der unglaublich gut erzogen ist. Lexi betritt weder Grüns noch Bunker und liegt beim Schlag des Spielers wie erstarrt unter der Tasche. Wenn der Spieler suchen geht, weil sein Ball im Rough verschwunden ist, kommt eine weitere Eigenschaft zum tragen: Sie sucht mit und findet den Ball. Großartige Dressurleistung von Ralph Mclean, gerüchteweise bringt er sogar Golfer dazu, gelegentlich einen geraden Ball zu schlagen, auch wenn die ungleich langsamer lernen als Lexi.

Aber wir sind ja keine Teaching-Seite sondern beschäftigen uns mit den Golfregeln und damit auch mit der Frage: Ist es erlaubt, einen Hund seinen Ball suchen zu lassen oder verstößt das gegen die Golfregeln?

Zunächst muss natürlich das Mitführen von Hunden auf dem Platz erlaubt sein. In meinem, Torbens, Heimatclub, dem Golf Club Verden, ist das kein Problem.

Und dann muss das ganze auch zu den Golfregeln passen.

Und jetzt wird es spannend: Regel R7.1 a sagt uns, dass redlich nach dem Ball gesucht werden muss und gibt dem Spieler erst einmal weitestgehende Freiheit, wie er das macht, solange er damit nicht über ein angemessenes - für die Suche notwendiges - Maß hinaus seine Spiellinie verbessert. Von Hilfsmitteln bei der Suche steht hier noch nichts, aber der Spieler darf ja auch Mitspieler, Zuschauer oder seinen Caddie bitten, bei der Suche zu helfen. 

R7.1a steht dem Einsatz eines Suchhundes daher nicht entgegen.

Bleibt die Frage, ob das vielleicht R4.3a beschränkt, der Hund also als verbotene Ausrüstung zu betrachten ist.

Ausrüstung ist nach der Definition alles (also Gegenstände, sprich Sachen), was vom Spieler oder dem Caddie des Spielers benutzt, gehalten oder getragen wird. 

Tiere sind zwar keine Sachen, nach §90a BGB sind auf sie aber die für Sachen geltenden Vorschriften entsprechend anzuwenden, soweit nicht etwas anderes bestimmt ist.

Da der Spieler den Hund zur Suche benutzt, ist er damit wohl Ausrüstung im Sinne von R4.3a. Da die Ausrüstungsregeln in Teil 5 das nicht weiter einschränken, gilt hier der nackte Regeltext, sprich R4.3a.

R4.3a gestattet die Nutzung von Ausrüstung, es sei denn, der Spieler verschafft sich einen möglichen Vorteil, indem er Ausrüstung (außer einen Schläger oder einen Ball) benutzt, die künstlich die Notwendigkeit einer Fertigkeit oder eines Urteilsvermögens überflüssig macht oder reduziert, der wesentlicher Bestandteil der Herausforderung des Spiels ist. Das ist die Ballsuche sicher. Denn auch hierbei gelten die Fertigkeiten des Spielers und sein Wissen darum als essentiell. Durch den Einsatz eines Suchhundes wird das entsprechende Urteilsvermögen bei der Ballsuche stark herabgesetzt, wenn nicht überflüssig, sodass ein Suchhund damit gegen R4.3a verstößt, so gerne wir alle einen hätten.

Der Spieler kann natürlich, wenn er unsicher ist, ob er einen Ausrüstungsgegenstand (also seinen Hund) auf eine besondere Weise verwenden darf, die Spielleitung um eine Entscheidung bitten (siehe Regel 20.2b). Und wenn der Hund nicht vom Spieler oder auf dessen Veranlassung seinen Ball sucht, sondern aus eigenem Antrieb, ist diese Information auch zulässig. Die Spielleitung könnte also Lexi als Vorcaddie einsetzen...

 

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👍🐕Sie ist da aber auch besonders!😅🏌️‍♂️

Wolf-Dieter Rath

...die künstlich die Notwendigkeit einer Fertigkeit oder eines Urteilsvermögens überflüssig macht oder reduziert,...Ob man bei einem ballsuchenden Hund von einer künstlichen Einflussnahme auf eine Fertigkeit ausgehen kann, sei dahingestellt. Zumal nicht erwiesen ist, dass ein/der Hund - so wie technische Geräte - ein verlässliches Ergebnis im Rahmen ihres Einsatzes hervorbringen.Beim Einsatz eines Entfernungsmesser ist wohl mehr von einer künstlichen Einflussnahme auf eine Fertigkeit auszugehen, als bei einem Hund, der möglicherweise das eine oder andere Mal zufällig einen Ball findet. Ob das Auffinden eines Balles eine typische Fertigkeit beim Golfen darstellt, sei auch einmal dahingestellt.

Ist die Ballsuche wirklich eine besondere Fähigkeit des Spielers? Geht es dabei nicht viel mehr um die Einschätzung einer Spielsituation und die Planung/Ausführung eines Schlages? Es hat doch schon ein Spieler mit vielen Zuschauern einen Vorteil gegenüber demjenigen mit wenigen.

Isa Jantzen Also Hund Zuhause lassen

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2 Monate her

Golf Rules

Gewitter, Wind, Sturm, Nebel - alles plausible Gründe, dass eine Wettspielleitung eine Runde unterbrechen oder das gesamte Wettspiel sogar abbrechen kann. Wenn eine Wettspielrunde anuliert werden muss

In den Leitfaden für die Spielleitung heißt es in Kapitel 6E "Unterbrechungen und Wiederaufnahmen" hierzu:

Lochspiel
Ein Lochspiel sollte nicht annulliert werden, wenn es bereits begonnen hat, da beide Spieler im Lochspiel unter denselben Bedingungen spielen ohne dass eine einen Vorteil gegenüber dem anderen hat.
Unterbrechen die Spieler das Spiel durch Übereinkunft, wie in Regel 5.7a erlaubt, oder ist die Spielleitung der Meinung, dass die Bedingungen eine Spielunterbrechung rechtfertigen, sollte das Lochspiel dort wieder aufgenommen werden von wo es beendet wurde.
Wurden in einem Mannschaftsturnier einige Lochspiele beendet während andere an dem vorgesehenen Tag wegen schlechter Sicht oder schlechtem Wetter nicht beendet werden konnten, sollte die Ausschreibung festlegen, wie die behandelt werden (siehe Abschnitt 5A(4)).
Zum Beispiel:
- Das Ergebnis der beendeten Lochspiele steht wie gespielt und nicht beendete Lochspiele werden zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt oder wiederholt.
- Alle Lochspiele werden wiederholt, und jede Mannschaft darf ihre ursprüngliche Mannschaft ändern.
- Alle Lochspiele, die nicht wie geplant beendet werden können, werden als geteilt angesehen.beendeten und nicht beendeten Lochspiele

Zählspiel
Im Zählspiel gibt es keine festen Richtlinien, wann eine Spielleitung eine Runde annullieren sollte. Die richtige Entscheidung hängt von den Umständen in jedem Fall ab und bleibt der Beurteilung der Spielleitung überlassen.

Eine Runde sollte nur in einem Fall annulliert werden, wenn es äußerst unfair wäre, dies nicht zu tun. Zum Beispiel: Eine kleine Anzahl von Spielern beginnt eine Runde unter äußerst schlechten Witterungsbedingungen; die Bedingungen verschlechtern sich weiter und ein weiteres Spiel an diesem Tag ist nicht möglich. Bei Wiederaufnahme des Spiels am nächsten Tag ist das Wetter jedoch ideal.

Wird eine Runde annulliert, sind alle Ergebnisse und Strafen aus dieser Runde annulliert. Dies schließt üblicherweise jegliche Disqualifikation ein. Falls ein Spieler jedoch wegen eines schwerwiegenden Fehlverhaltens (siehe Regel 1.2) oder für einen Verstoß gegen die Verhaltensrichtlinien disqualifiziert wurde, sollte eine solche Disqualifikation nicht annulliert werden.

Dabei ist insbesondere anzumerken, dass in diesem Fall auch die komplette Runde anuliert wird. Eine nachträgliche Abänderung der Ausschreibung nach dem Beginn des Turnieres - also z.B. nur die Wertung der ersten nein Löcher eine zuvor festgesetzten 18-Loch-Runde - sollte durch die Wettspielleitung nicht umgesetzt werden... (tk)
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Gewitter, Wind, Sturm, Nebel - alles plausible Gründe, dass eine Wettspielleitung eine Runde unterbrechen oder das gesamte Wettspiel sogar abbrechen kann. Wenn eine Wettspielrunde anuliert werden muss

In den Leitfaden für die Spielleitung heißt es in Kapitel 6E Unterbrechungen und Wiederaufnahmen hierzu:

Lochspiel
Ein Lochspiel sollte nicht annulliert werden, wenn es bereits begonnen hat, da beide Spieler im Lochspiel unter denselben Bedingungen spielen ohne dass eine einen Vorteil gegenüber dem anderen hat.
Unterbrechen die Spieler das Spiel durch Übereinkunft, wie in Regel 5.7a erlaubt, oder ist die Spielleitung der Meinung, dass die Bedingungen eine Spielunterbrechung rechtfertigen, sollte das Lochspiel dort wieder aufgenommen werden von wo es beendet wurde.
Wurden in einem Mannschaftsturnier einige Lochspiele beendet während andere an dem vorgesehenen Tag wegen schlechter Sicht oder schlechtem Wetter nicht beendet werden konnten, sollte die Ausschreibung festlegen, wie die behandelt werden (siehe Abschnitt 5A(4)). 
Zum Beispiel:
- Das Ergebnis der beendeten Lochspiele steht wie gespielt und nicht beendete Lochspiele werden zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt oder wiederholt.
- Alle Lochspiele werden wiederholt, und jede Mannschaft darf ihre ursprüngliche Mannschaft ändern.
- Alle Lochspiele, die nicht wie geplant beendet werden können, werden als geteilt angesehen.beendeten und nicht beendeten Lochspiele

Zählspiel
Im Zählspiel gibt es keine festen Richtlinien, wann eine Spielleitung eine Runde annullieren sollte. Die richtige Entscheidung hängt von den Umständen in jedem Fall ab und bleibt der Beurteilung der Spielleitung überlassen.

Eine Runde sollte nur in einem Fall annulliert werden, wenn es äußerst unfair wäre, dies nicht zu tun. Zum Beispiel: Eine kleine Anzahl von Spielern beginnt eine Runde unter äußerst schlechten Witterungsbedingungen; die Bedingungen verschlechtern sich weiter und ein weiteres Spiel an diesem Tag ist nicht möglich. Bei Wiederaufnahme des Spiels am nächsten Tag ist das Wetter jedoch ideal.

Wird eine Runde annulliert, sind alle Ergebnisse und Strafen aus dieser Runde annulliert. Dies schließt üblicherweise jegliche Disqualifikation ein. Falls ein Spieler jedoch wegen eines schwerwiegenden Fehlverhaltens (siehe Regel 1.2) oder für einen Verstoß gegen die Verhaltensrichtlinien disqualifiziert wurde, sollte eine solche Disqualifikation nicht annulliert werden. 

Dabei ist insbesondere anzumerken, dass in diesem Fall auch die komplette Runde anuliert wird. Eine nachträgliche Abänderung der Ausschreibung nach dem Beginn des Turnieres - also z.B. nur die Wertung der ersten nein Löcher eine zuvor festgesetzten 18-Loch-Runde - sollte durch die Wettspielleitung nicht umgesetzt werden... (tk)

2 Monate her

Golf Rules

Manchmal ist es schon sehr unverständlich, dass Spieler ihren eigenen Ball nicht individuell markieren. Was bei den Pros und guten Amateuren völlig normal ist, scheint im normalen Clubgolf eher exotisch zu sein, wie die häufigen Anfragen zum Spiel von falschen Bällen in den letzten Wochen zeigen.

Dabei heißt es doch in R7.2 "Identifizieren des Balls":
Ein ruhender Ball eines Spielers darf durch eine der folgenden Möglichkeiten identifiziert werden:
- Durch den Spieler oder jeden, der einen Ball in Situationen zur Ruhe kommen sieht, in denen es bekannt ist, dass es sich um den Ball des Spielers handelt.
- Durch ein sichtbares Kennzeichen des Spielers auf dem Ball (siehe Regel 6.3a).
- Indem ein Ball mit gleicher Marke, Typ, Nummer und in dem Zustand des Balls des Spielers in einem Bereich gefunden wird, in dem der Ball des Spielers vermutet wird (aber dies gilt nicht, wenn ein gleicher Ball in demselben Bereich liegt und es nicht möglich ist, festzustellen, welcher der Ball des Spielers ist).
Ist der provisorische Ball des Spielers nicht von seinem ursprünglichen Ball zu unterscheiden, siehe Regel 18.3c(2).

Sprich, der Spieler selber trägt die Verantwortung genau den einen (seinen) Ball zu identifizieren. Die Benennung der Farbe, Ballmarke, Nummer, ... ist schon einmal besser als nichts, setzt aber voraus, dass zumindest diese Eigenschaften durch den Spieler bekannt sind. "Gleiche" Bälle (z.B. bei der sofortigen Nutzung des TeeOff-Geschenkes eines Sponsors) führen auch häufiger mal dazu, dass keine Unterscheidung getroffen werden kann.

Warum also nicht einfach der Griff zu einem wasserfesten Stift und der Kennzeichnung durch eine individuelle Markierung?

Ein passendes Beispiel findet sich in dem Link zu einer YouTube-Serie eines namhaften Ballherstellers, der seine Markenbotschafter nach dessen Markierungen auf dem Ball und den Hintergründen befragt hat:

www.youtube.com/playlist?list=PLbY3VIgx2ZAc3m143d3Lvdy1hn-Nh0IX1

Welche Art findet Ihr am besten? Und - wie markiert Ihr Eure Bälle? (tk)
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Manchmal ist es schon sehr unverständlich, dass Spieler ihren eigenen Ball nicht individuell markieren. Was bei den Pros und guten Amateuren völlig normal ist, scheint im normalen Clubgolf eher exotisch zu sein, wie die häufigen Anfragen zum Spiel von falschen Bällen in den letzten Wochen zeigen.

Dabei heißt es doch in R7.2 Identifizieren des Balls:
Ein ruhender Ball eines Spielers darf durch eine der folgenden Möglichkeiten identifiziert werden:
- Durch den Spieler oder jeden, der einen Ball in Situationen zur Ruhe kommen sieht, in denen es bekannt ist, dass es sich um den Ball des Spielers handelt.
- Durch ein sichtbares Kennzeichen des Spielers auf dem Ball (siehe Regel 6.3a).
- Indem ein Ball mit gleicher Marke, Typ, Nummer und in dem Zustand des Balls des Spielers in einem Bereich gefunden wird, in dem der Ball des Spielers vermutet wird (aber dies gilt nicht, wenn ein gleicher Ball in demselben Bereich liegt und es nicht möglich ist, festzustellen, welcher der Ball des Spielers ist).
Ist der provisorische Ball des Spielers nicht von seinem ursprünglichen Ball zu unterscheiden, siehe Regel 18.3c(2).

Sprich, der Spieler selber trägt die Verantwortung genau den einen (seinen) Ball zu identifizieren. Die Benennung der Farbe, Ballmarke, Nummer, ... ist schon einmal besser als nichts, setzt aber voraus, dass zumindest diese Eigenschaften durch den Spieler bekannt sind. Gleiche Bälle (z.B. bei der sofortigen Nutzung des TeeOff-Geschenkes eines Sponsors) führen auch häufiger mal dazu, dass keine Unterscheidung getroffen werden kann.

Warum also nicht einfach der Griff zu einem wasserfesten Stift und der Kennzeichnung durch eine individuelle Markierung?

Ein passendes Beispiel findet sich in dem Link zu einer YouTube-Serie eines namhaften Ballherstellers, der seine Markenbotschafter nach dessen Markierungen auf dem Ball und den Hintergründen befragt hat:

https://www.youtube.com/playlist?list=PLbY3VIgx2ZAc3m143d3Lvdy1hn-Nh0IX1

Welche Art findet Ihr am besten? Und - wie markiert Ihr Eure Bälle? (tk)

 

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Ich habe gestern welche, die ich bereits markiert habe, verschenkt. Ich bin mir 100% sicher, die verwechselt keiner... 😉

Ich spiele gelbe Bälle, was die Verwechslungsgefahr innerhalb des Flights schon mal senkt. Dann sind sie mit einem roten Pfotenabdruck markiert. Und zuletzt tragen regulärer und provisorischer Ball bei mir nie dieselbe Nummer. Wenn ich ganz crazy drauf bin, dann ist der provisorische auch schon mal ein weißer desselben Fabrikats (ebenfalls mit roter Pfote). 🤣🤣🤣

Aus Fehlern lernt man. Typische Situationen, welche ein Spielen des falschen Balls wahrscheinlich machen: - Selbe Balltype, eventuell gleich oder ähnlich markiert, liegt im Suchbereich zwischen zwei Bahnen oder sogar von der Nebenbahn kommend am Fairway. - Man findet einen eigenen, vorher verlorenen Ball (angrenzende Bahn oder weitere Runde). - Mitspieler sagt, "Das ist Dein Ball." - Mitspieler positionieren sich bei Bällen und man nimmt irrtümlich an, dass der einzig freie Ball der eigene sein muss. Um dem Irrtum bestmöglich vorzubeugen, markiere ich meine Bälle wie folgt: Von einer durch vier teilbare Anzahl, z. B. 12 Bälle, jeweils 3 Bälle mit blauer, grüner, roter und schwarzer Farbe (wasserfester Stift) markieren. Ich ziehe eine durchgehende Linie um den Ball und male meine Initialen (zwei senkrechte Striche für H und darüber ein W) handschriftlich zweimal auf jeden Ball. Zumindest in kurzem Gras ist der Ball dadurch leicht identifizierbar, sogar im Wasser meist noch aus einigen Metern Entfernung. In die rechte Hosentasche kommt dann z. B. ein grünmarkierter Ball, in die linke Hosentasche ein rot markierter für einen Ersatzschlag. Sollte der seltene Fall eines dritten Schlages vom selben Ort notwendig sein, den nehme ich einen weiteren Ball mit anderer farblicher Markierung aus dem Bag. Mehr als ein Ball in der Hosentasche ist gefährlich, wenn man am Grün den aufgenommenen Ball gedankenverloren in die Hosentasche steckt und danach nicht mehr weiss, welches nun der aufgenommene Ball ist.

Ich spiele immer die gleiche Marke von Bällen. Ein Ball ist gelb und die beiden anderen haben unterschiedliche Logos.

Ich bestelle die Bälle mit meinem Namen bedruckt und "wuchte" sie mit dem Check-GO pro Sweetspotfinder "aus" , markiere anschließend den Äquator mit unterschiedlich farbigen Stiften (Ball #1 blau , Ball #2 schwarz , Ball #3 rot , Ball #4 grün) und kann meine Bälle so bereits aus einigen Metern Entfernung fast immer identifizieren.

Ich spiele immer Bälle einer Marke und markiere mit einer Linie zum Ausrichten beim Putt und 2 Punkten an den Zahlen.

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2 Monate her

Golf Rules

Gestern hatten wir einen Beitrag zu R6.1b, die uns vorschreibt, den Ball von innerhalb des Abschlags ins Spiel zu bringen.

Jetzt gelten im Lochspiel zwar grundsätzlich die selben Regeln, allerdings sind die Spieler hier Gegner und können über Fehler des jeweiligen Gegners hinwegsehen. Was also, wenn der Spieler seinen Ball von außerhalb des Abschlags ins Aus spielt und der Gegner den Schlag nicht annulliert?

Das sagt uns die heutige

Interpretation des Tages:

I6.1b(1)/1 – Ball im Lochspiel von außerhalb des Abschlags gespielt und Schlag durch den Gegner nicht annulliert

Wenn zu Beginn des Spiels eines Lochs im Lochspiel ein Schlag von außerhalb des Abschlags nicht annulliert wird, sieht Regel 6.1b(1) vor, dass der Spieler den Ball spielt, wie er liegt. Allerdings ist es dem Spieler nicht immer erlaubt, den Ball zu spielen, wie er liegt.

Beispiel: Zu Beginn des Spiels eines Lochs schlägt ein Spieler einen Ball von außerhalb des Abschlags (zum Beispiel von den falschen Abschlagmarkierungen) ins Aus und der Gegner annulliert den Schlag nicht.

Da der Schlag des Spielers nicht annulliert wurde und der Ball im Aus ist, muss er Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust in Anspruch nehmen, indem er einen Ball von der Stelle des vorherigen Schlags spielt.

Da der Schlag nicht von innerhalb des Abschlags gespielt wurde, muss der Ball gedroppt und nicht aufgeteet werden (siehe Regel 14.6b – Vorheriger Schlag im Gelände, Penalty Area oder Bunker)

Und damit sind wir auch bei einer Situation, die man als Lochspielfalle bezeichnen kann. Den Schlag von außerhalb hinnehmen und dann abwarten was passiert - spielt der Gegner vom falschen Ort, weil er innerhalb des Abschlags aufteet statt wie oben vorgeschrieben zu droppen ist das Loch für ihn verloren. Also: Obacht beim Matchplay!
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Gestern hatten wir einen Beitrag zu R6.1b, die uns vorschreibt, den Ball von innerhalb des Abschlags ins Spiel zu bringen.

Jetzt gelten im Lochspiel zwar grundsätzlich die selben Regeln, allerdings sind die Spieler hier Gegner und können über Fehler des jeweiligen Gegners hinwegsehen. Was also, wenn der Spieler seinen Ball von außerhalb des Abschlags ins Aus spielt und der Gegner den Schlag nicht annulliert?

Das sagt uns die heutige

Interpretation des Tages:

I6.1b(1)/1 – Ball im Lochspiel von außerhalb des Abschlags gespielt und Schlag durch den Gegner nicht annulliert 

Wenn zu Beginn des Spiels eines Lochs im Lochspiel ein Schlag von außerhalb des Abschlags nicht annulliert wird, sieht Regel 6.1b(1) vor, dass der Spieler den Ball spielt, wie er liegt. Allerdings ist es dem Spieler nicht immer erlaubt, den Ball zu spielen, wie er liegt. 

Beispiel: Zu Beginn des Spiels eines Lochs schlägt ein Spieler einen Ball von außerhalb des Abschlags (zum Beispiel von den falschen Abschlagmarkierungen) ins Aus und der Gegner annulliert den Schlag nicht. 

Da der Schlag des Spielers nicht annulliert wurde und der Ball im Aus ist, muss er Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust in Anspruch nehmen, indem er einen Ball von der Stelle des vorherigen Schlags spielt. 

Da der Schlag nicht von innerhalb des Abschlags gespielt wurde, muss der Ball gedroppt und nicht aufgeteet werden (siehe Regel 14.6b – Vorheriger Schlag im Gelände, Penalty Area oder Bunker) 

Und damit sind wir auch bei einer Situation, die man als Lochspielfalle bezeichnen kann. Den Schlag von außerhalb hinnehmen und dann abwarten was passiert - spielt der Gegner vom falschen Ort, weil er innerhalb des Abschlags aufteet statt wie oben vorgeschrieben zu droppen ist das Loch für ihn verloren. Also: Obacht beim Matchplay!

 

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Gleich mal marken. Das klingt ja wie die Schach-Matt-Falle in 5 Zügen oder so... 😀

2 Monate her

Golf Rules

#darferdas?

Darf ein Spieler außerhalb des Abschlags stehen um seinen Ball zu spielen?

Ja, denn nach R6.1 b muss ein Ball von innerhalb des Abschlags gespielt werden, wenn ein Loch begonnen wird. R6.2b (1) erläutert uns, wann der Ball innerhalb des Abschlags liegt:

· Ein Ball liegt innerhalb des Abschlags, wenn irgendein Teil von ihm den Abschlag berührt oder sich oberhalb eines Teils des Abschlags befindet.

· Der Spieler darf außerhalb des Abschlags stehen, um einen Ball von innerhalb des Abschlags zu spielen.
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#darferdas?

Darf ein Spieler außerhalb des Abschlags stehen um seinen Ball zu spielen?

Ja, denn nach R6.1 b muss ein Ball von innerhalb des Abschlags gespielt werden, wenn ein Loch begonnen wird. R6.2b (1) erläutert uns, wann der Ball innerhalb des Abschlags liegt:

·         Ein Ball liegt innerhalb des Abschlags, wenn irgendein Teil von ihm den Abschlag berührt oder sich oberhalb eines Teils des Abschlags befindet.

·         Der Spieler darf außerhalb des Abschlags stehen, um einen Ball von innerhalb des Abschlags zu spielen.

2 Monate her

Golf Rules

Ergänzend zu unserem Beitrag vom 06.06.2019 gab es eine Nachfrage – deswegen möchten wir diesen aufgreifen und noch einmal einen separaten Beitrag machen:

"Frage: ich schlage meinen 1. Schlag ins Raff. Sage am Abschlag, ich gebe diesen 1. Ball auf und spiele einen neuen Ball und dieser ist auch im Spiel egal wo mein 1. Ball ist. Geht das?" Dies ist die Frage. Warum sagt die Antwort Nein - Ein Ball kann nicht für "verloren" erklärt werden? Ich kann jederzeit (außer in eine Penalty-Area (hier also nicht gefragt, da Rough)) meinen Ball für unspielbar erklären und so einen neuen Ball schlagen, wenn ich meine, dass das gut ist. Dazu muss ich ihn nach Regel 19.2a nicht finden! Die korrekte Antwort auf die Frage ist also, JA, dies ist möglich! Nur nicht in der hier beschriebenen Wortwahl! [...]"

Das ist korrekt angemerkt - R19.2a "Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust" erlaubt dem Spieler einen neuen Ball ins Spiel zu bringen, auch wenn der ursprüngliche Ball nicht gefunden und identifiziert wurde. Dabei spielt der Spieler seinen Ball von der Stelle, von der er den vorherigen Schlag gemacht hat. (Kleine Anmerkung: Um Erleichterung nach Regel 19.2c in Anspruch zu nehmen, muss der Spieler die Stelle des ursprünglichen Balls kennen.)

Insofern ist es dann egal, welche Äußerung der Spieler gemacht hat. Das sehr häufig geäußerte "ich geben den Ball verloren" hat dabei keine Relevanz - strenggenommen geht das nicht (s. den Beitrag vom 06.06.2019). Schlägt der Spieler ohne Ankündigung einen weiteren Ball, dann ist dieser nach der o.g. Regel automatisch der Ball im Spiel.

Spannend wird es, wenn der Spieler einen provisorischen Ball nach R18.3 spielt und dann der verbal "aufgegebene" Ball innerhalb der zulässigen Suchzeit gefunden wird. Dann bleibt der ursprüngliche Ball Ball im Spiel. Selbstverständlich kann der Spieler den Ball als "unspielbar" nach R19.2 (dann inklusive der Optionen b+c) erklären - der provisorische Ball ist dann aber aufzunehmen und kann nicht weitergespielt werden. Entschließt sich der Spieler nach R19.2a einen Ball von der Stelle, von der er den vorherigen Schlag gemacht wurde, zu spielen, muss dann zwangsläufig zurück zur ursprünglichen Stelle und einen neuen Ball spielen. (tk)
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Ergänzend zu unserem Beitrag vom 06.06.2019 gab es eine Nachfrage – deswegen möchten wir diesen aufgreifen und noch einmal einen separaten Beitrag machen:

Frage: ich schlage meinen 1. Schlag ins Raff. Sage am Abschlag, ich gebe diesen 1. Ball auf und spiele einen neuen Ball und dieser ist auch im Spiel egal wo mein 1. Ball ist. Geht das? Dies ist die Frage. Warum sagt die Antwort Nein - Ein Ball kann nicht für verloren erklärt werden? Ich kann jederzeit (außer in eine Penalty-Area (hier also nicht gefragt, da Rough)) meinen Ball für unspielbar erklären und so einen neuen Ball schlagen, wenn ich meine, dass das gut ist. Dazu muss ich ihn nach Regel 19.2a nicht finden! Die korrekte Antwort auf die Frage ist also, JA, dies ist möglich! Nur nicht in der hier beschriebenen Wortwahl! [...]

Das ist korrekt angemerkt - R19.2a Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust erlaubt dem Spieler einen neuen Ball ins Spiel zu bringen, auch wenn der ursprüngliche Ball nicht gefunden und identifiziert wurde. Dabei spielt der Spieler seinen Ball von der Stelle, von der er den vorherigen Schlag gemacht hat. (Kleine Anmerkung: Um Erleichterung nach Regel 19.2c in Anspruch zu nehmen, muss der Spieler die Stelle des ursprünglichen Balls kennen.)

Insofern ist es dann egal, welche Äußerung der Spieler gemacht hat. Das sehr häufig geäußerte ich geben den Ball verloren hat dabei keine Relevanz - strenggenommen geht das nicht (s. den Beitrag vom 06.06.2019). Schlägt der Spieler ohne Ankündigung einen weiteren Ball, dann ist dieser nach der o.g. Regel automatisch der Ball im Spiel. 

Spannend wird es, wenn der Spieler einen provisorischen Ball nach R18.3 spielt und dann der verbal aufgegebene Ball innerhalb der zulässigen Suchzeit gefunden wird. Dann bleibt der ursprüngliche Ball Ball im Spiel. Selbstverständlich kann der Spieler den Ball als unspielbar nach R19.2 (dann inklusive der Optionen b+c) erklären - der provisorische Ball ist dann aber aufzunehmen und kann nicht weitergespielt werden. Entschließt sich der Spieler nach R19.2a einen Ball von der Stelle, von der er den vorherigen Schlag gemacht wurde, zu spielen, muss dann zwangsläufig zurück zur ursprünglichen Stelle und einen neuen Ball spielen. (tk)

 

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Wie immer sehr gut erklärt. Kompliment dem Golf Rules Teams.👏👏👏👏

Nach Regel 18.1 kann ich jederzeit mit einem Strafschlag unter Schlag und Distanzverlust einen Ball von der Stelle, von der der vorherige Schlag gemacht wurde, ins Spiel bringen. Eine Begründung dafür ist nicht erforderlich.

Äh, wenn ich den gefundenen ersten (ursprünglichen) Ball aufgebe/n muß/kann, schlage ich dann also (trotz provisorischem Ball) ein drittes Mal ab?

Äh, wenn ich den gefundenen ersten (ursprünglichen) Ball aufgebe/n muß/kann, schlage ich dann also (trotz provisorischem Ball) ein drittes Mal ab?

2 Monate her

Golf Rules

Häufig wird ein "Automatismus" in Spielergruppen bei schlechten Balllagen angewandt, den wir mit der heutigen "Interpretation des Tages" noch einmal näher beleuchten möchten:

Boden in Ausbesserung/1 – Von der Spielleitung oder den Greenkeepern verursachte Schäden sind nicht immer Boden in Ausbesserung

Ein von Greenkeepern gemachtes Loch ist Boden in Ausbesserung, auch wenn es nicht als Boden in Ausbesserung gekennzeichnet ist. Jedoch sind nicht alle von den Greenkeeper verursachten Schäden automatisch Boden in Ausbesserung.

Beispiele von Schäden, die nicht automatisch Boden in Ausbesserung sind, schließen ein:
- Eine Fahrspur eines Traktors (die Spielleitung darf jedoch eine tiefe Fahrspur zu Boden in Ausbesserung erklären).
- Ein alter Lochpfropfen, der unter die Grünoberfläche abgesunken ist, siehe jedoch Regel 13.1c (Verbesserungen, die auf dem Grün erlaubt sind).

Deshalb sollte die Spielleitung durch entsprechende Platzregeln den Sachverhalt vor dem Wettspiel klären, damit der Spieler regelkonform die Runde beenden kann. (tk)
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Häufig wird ein Automatismus in Spielergruppen bei schlechten Balllagen angewandt, den wir mit der heutigen Interpretation des Tages noch einmal näher beleuchten möchten:

Boden in Ausbesserung/1 – Von der Spielleitung oder den Greenkeepern verursachte Schäden sind nicht immer Boden in Ausbesserung

Ein von Greenkeepern gemachtes Loch ist Boden in Ausbesserung, auch wenn es nicht als Boden in Ausbesserung gekennzeichnet ist. Jedoch sind nicht alle von den Greenkeeper verursachten Schäden automatisch Boden in Ausbesserung.

Beispiele von Schäden, die nicht automatisch Boden in Ausbesserung sind, schließen ein:
- Eine Fahrspur eines Traktors (die Spielleitung darf jedoch eine tiefe Fahrspur zu Boden in Ausbesserung erklären).
- Ein alter Lochpfropfen, der unter die Grünoberfläche abgesunken ist, siehe jedoch Regel 13.1c (Verbesserungen, die auf dem Grün erlaubt sind).

Deshalb sollte die Spielleitung durch entsprechende Platzregeln den Sachverhalt vor dem Wettspiel klären, damit der Spieler regelkonform die Runde beenden kann. (tk)

 

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Die Frage ist doch eigentlich:"Warum ist denn das eigentlich so?" --> Erstbeste Antwort, die ich hierauf erwarte ist, Regel 1. Nun zum Problem. Als Regel 1 ausgedacht wurde, gab es keine TRAKTORSPUREN, da es noch keinen Traktor gab. Ich wage zu behaupten, dass Traktorspuren damals als Hemniss definiert worden wären, da es künstlich erzeugte Änderung der Schlagbedingung ist. 😀 Wir wollen doch einfache, verständliche und faire Golfregeln haben. Ich fände es nur fair, wenn man aus Traktorspuren IMMER rauslegen darf. Wenn sowas auf der Tour passiert, dann steht da 2 Minuten später nen Referee und eine weitere Minute später liegt der Ball nach Freedrop am Mast! Das Spiel ist schwierig genug. Jede Möglichkeit die wir einem Spieler geben sich völlig unnötig aufzuregen erhöht Zeitgleich die Chance, dass er irgendwann frustriert dem Sport seinen Rücken kehrt. MAKE GOLF SIMPLE! It's the spirit of the GAME! Vielleicht wäre diese Schreibweise mal angebrachter 😀

2 Monate her

Golf Rules

Rücksicht auf die Mitspieler - nicht nur vom Abschlag ein ernst zu nehmender Vorsatz. Und wenn das Fairway einmal nicht einzusehen ist, dann kann man auch schon einmal kreativ sein und sich - wie in diesem Club - auf physikalische Besonderheiten besinnen 😉

Das neue Regelwerk ermöglicht nach R1.2a In den Verhaltenvorschriften Sanktionen gegen Etikettenverstöße oder Gefährdung von anderen Spielern auszusprechen. Wenn man diese Regelung als Club aktivieren möchte, dann sollte man sich ggf. an den Turnierbedingungen des DGV oder der Landesverbände orientieren.

Zu empfehlen ist, dass die Entscheidung über eine Sanktion einzig und allein durch die Spielleitung ausgesprochen und dieses nicht den Spielern überlassen wird. Die Spielleitung kann dann entscheiden, ob es sich ihrer Ansicht (überhaupt) um ein Fehlverhalten oder ggf. sogar um ein schwerwiegendes Fehlverhalten handelt und die entsprechenden Sanktionen bewirken. (tk)
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Rücksicht auf die Mitspieler - nicht nur vom Abschlag ein ernst zu nehmender Vorsatz. Und wenn das Fairway einmal nicht einzusehen ist, dann kann man auch schon einmal kreativ sein und sich - wie in diesem Club - auf physikalische Besonderheiten besinnen ;-) 

Das neue Regelwerk ermöglicht nach R1.2a In den Verhaltenvorschriften Sanktionen gegen Etikettenverstöße oder Gefährdung von anderen Spielern auszusprechen. Wenn man diese Regelung als Club aktivieren möchte, dann sollte man sich ggf. an den Turnierbedingungen des DGV oder der Landesverbände orientieren. 

Zu empfehlen ist, dass die Entscheidung über eine Sanktion einzig und allein durch die Spielleitung ausgesprochen und dieses nicht den Spielern überlassen wird. Die Spielleitung kann dann entscheiden, ob es sich ihrer Ansicht (überhaupt) um ein Fehlverhalten oder ggf. sogar um ein schwerwiegendes Fehlverhalten handelt und die entsprechenden Sanktionen bewirken. (tk)

2 Monate her

Golf Rules

Jan hatte eine Frage an uns:

"Hallo Torben,
Ich lese eure Beiträge immer sehr gerne und bin über die Feinheiten der Regeln oft überrascht.
Jetzt habe ich aber auch einmal eine Frage:

Neulich kam mein Ball direkt an der bunkerkante gerade noch auf dem Fairway zum liegen.
Dummerweise musste ich zum schlagen mich in den Bunker reinstellen, der um einiges tiefer lag.
Hätte ich auch straflose Erleichterung nehmen können, da der Bunker ja ein unnatürliches Hindernis darstellt und ich keinen festen Stand habe? Das wäre eine Regel Auslegung wie bei Wegen.
Vorsichtshalber habe ich mit Stand im Bunker den Ball geschlagen. Mehr schlecht als recht.😆
In meinem flight konnte niemand die Frage beantworten und auch in den Regeln habe ich keine Antwort gefunden.
Wäre toll wenn ihr mir weiter helfen könntet.
Herzliche Grüße aus dem GC Gernsheim von
Jan (...)"

Jan hat richtig gehandelt als er den Ball mit Stand aus dem Bunker geschlagen hat. Vom Stand im Bunker hätte es nur Erleichterung mit einem Strafschlag nach R19 (Ball unspielbar) gegeben. Bunker sind keine "unnatürlichen Hindernisse", sondern einer der 5 Bereiche des Platzes. Was er wahrscheinlich gemeint hat, ist, ob es Erleichterung nach R16 vom Bunker gibt, wie es sie für künstlich angelegte Wege (als unbewegliche Hemmnisse) geben würde. Da der Bunker aber zu den 5 Bereichen des Platzes gehört (vgl. R2.2), fällt er nicht unter R16.
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Jan hatte eine Frage an uns:

Hallo Torben,
Ich lese eure Beiträge immer sehr gerne und bin über die Feinheiten der Regeln oft überrascht.
Jetzt habe ich aber auch einmal eine Frage:

Neulich kam mein Ball direkt an der bunkerkante gerade noch auf dem Fairway zum liegen.
Dummerweise musste ich zum schlagen mich in den Bunker reinstellen, der um einiges tiefer lag.
Hätte ich auch straflose Erleichterung nehmen können, da der Bunker ja ein unnatürliches Hindernis darstellt und ich keinen festen Stand habe? Das wäre eine Regel Auslegung wie bei Wegen.
Vorsichtshalber habe ich mit Stand im Bunker den Ball geschlagen. Mehr schlecht als recht.😆
In meinem flight konnte niemand die Frage beantworten und auch in den Regeln habe ich keine Antwort gefunden.
Wäre toll wenn ihr mir weiter helfen könntet.
Herzliche Grüße aus dem GC Gernsheim von
Jan (...)

Jan hat richtig gehandelt als er den Ball mit Stand aus dem Bunker geschlagen hat. Vom Stand im Bunker hätte es nur Erleichterung mit einem Strafschlag nach R19 (Ball unspielbar) gegeben. Bunker sind keine unnatürlichen Hindernisse, sondern einer der 5 Bereiche des Platzes. Was er wahrscheinlich gemeint hat, ist, ob es Erleichterung nach R16 vom Bunker gibt, wie es sie für künstlich angelegte Wege (als unbewegliche Hemmnisse) geben würde. Da der Bunker aber zu den 5 Bereichen des Platzes gehört (vgl. R2.2), fällt er nicht unter R16.

 

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Vielen Dank das ihr die Fragen so schnell, kompetent und leicht verständlich beantwortet 👍

Schön aufgefüllter Bunker

2 Monate her

Golf Rules

Da es in der letzten Zeit immer wieder einmal Anfragen zum Thema "bekannt oder so gut wie sicher gab" - hier noch einmal der Verweis auf die Definition in den Golfregeln:

Der Maßstab für die Entscheidung, was mit dem Ball eines Spielers passierte - zum Beispiel ob der Ball in einer Penalty Area zur Ruhe kam, sich bewegte oder wodurch die Bewegung verursacht wurde.

Bekannt oder so gut wie sicher bedeutet, dass es mehr als nur möglich oder wahrscheinlich ist. Es bedeutet entweder:
- Es gibt einen schlüssigen Beweis, dass der fragliche Vorgang mit dem Ball des Spielers geschehen ist, zum Beispiel wenn der Spieler oder andere Zeugen dies gesehen haben.
- Trotz eines sehr kleinen Zweifels deuten alle angemessen verfügbaren Informationen darauf hin, dass der fragliche Vorgang mit mindestens 95 Prozent Wahrscheinlichkeit stattgefunden hat.

„Alle angemessen verfügbaren Informationen“ schließt alle Informationen ein, die der Spieler kennt und alle anderen Informationen, die er mit angemessenem Aufwand und ohne unangemessene Verzögerung bekommen kann. (tk)
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Da es in der letzten Zeit immer wieder einmal Anfragen zum Thema bekannt oder so gut wie sicher gab - hier noch einmal der Verweis auf die Definition in den Golfregeln:

Der Maßstab für die Entscheidung, was mit dem Ball eines Spielers passierte - zum Beispiel ob der Ball in einer Penalty Area zur Ruhe kam, sich bewegte oder wodurch die Bewegung verursacht wurde.

Bekannt oder so gut wie sicher bedeutet, dass es mehr als nur möglich oder wahrscheinlich ist. Es bedeutet entweder:
- Es gibt einen schlüssigen Beweis, dass der fragliche Vorgang mit dem Ball des Spielers geschehen ist, zum Beispiel wenn der Spieler oder andere Zeugen dies gesehen haben.
- Trotz eines sehr kleinen Zweifels deuten alle angemessen verfügbaren Informationen darauf hin, dass der fragliche Vorgang mit mindestens 95 Prozent Wahrscheinlichkeit stattgefunden hat.

„Alle angemessen verfügbaren Informationen“ schließt alle Informationen ein, die der Spieler kennt und alle anderen Informationen, die er mit angemessenem Aufwand und ohne unangemessene Verzögerung bekommen kann. (tk)

2 Monate her

Golf Rules

Letzte Woche auf der PGA Tour kämpfte Martin Kaymer in der Finalrunde endlich mal wieder um einen Titel - der spätere Sieger Patrick Cantlay zog mit einer 64 aber an ihm vorbei. Cantlays Ball landete auf einer Spielbahn nach einem ziemlich missglückten Drive rechts des Fairways in den Zuschauern. Doch statt im dicken Rough zu verschwinden traf er den Sitzplatz eines Zuschauers und kam auf dem Stuhl zur Ruhe. Und nun - was sagen die Regeln zu dieser Lage?

Zunächst einmal handelt es sich bei dem Stuhl um ein bewegliches Hemmnis - insofern ist Regel R15.2 eine geeignete Stelle für einen tieferen Blick ins Regelbuch. Hier wiederum ist R15.2a(2) "Erleichterung, wenn Ball auf dem Platz, aber außerhalb des Grüns, in oder auf einem beweglichen Hemmnis liegt" der entscheidende Passus:

Der Spieler darf straflose Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er den Ball aufnimmt, das bewegliche Hemmnis entfernt und den ursprünglichen Ball oder einen anderen Ball
in diesem Erleichterungsbereich droppt (siehe Regel 14.3):

- Bezugspunkt ist die geschätzte Stelle unmittelbar unterhalb der Stelle, an der der Ball in oder auf dem beweglichen Hemmnis lag.
- Größe des Erleichterungsbereichs, gemessen vom Bezugspunkt: eine Schlägerlänge, aber mit diesen Einschränkungen:
- Einschränkungen der Lage des Erleichterungsbereichs:
» Er muss im selben Bereich des Platzes liegen wie der Bezugspunkt und
» darf nicht näher zum Loch liegen als der Bezugspunkt.

Als "Eselbrücke" kann man sich merken: bewegt sich der Ball beim Entfernen eines beweglichen Hemmnisses und liegt der Ball auf dem Platz (also berührt den Boden), dann muss er nach dem Entfernen zurückgelegt werden. Berührt er den Boden nicht, weil irgendetwas zwischen Ball und dem Untergrund ist, dann muss der Ball gedroppt w