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3 Stunden her

Golf Rules

Ready Golf beschäftigt ja allerorten die Spieler und auch die Regeloffiziellen. So tauchte eine Frage in einem US-Forum auf:

"Wenn zwei Spieler übereinkommen, nicht Ready Golf spielen zu wollen - sind sie dann nach R1.3b(1) disqualifiziert?"

Dazu muss man wissen, dass R1.3b(1) vorsieht, dass, wenn zwei oder mehr Spieler vereinbaren absichtlich, eine ihnen bekannte Regel oder eine Strafe außer Acht zu lassen und einer von ihnen hat die Runde begonnen, sie disqualifiziert sind.

"Ready Golf" meint das Spielen außerhalb der Spielfolge im Zählspiel, wenn ein Spieler zum Spiel bereit ist, niemanden gefährdet und der Spieler, der eigentlich an der Reihe ist, noch nicht bereit ist zu spielen und ist in R6.4b (2) normiert.

Hier wird es dann etwas kniffelig, da Spielern das Spielen außer der Reihe erlaubt ist und sie ermutigt werden, so vorzugehen. Grundsätzlich gilt aber R6.4b (1), die sagt, der Spieler ist an der Reihe, dessen Ball am weitesten vom Loch entfernt ist oder auf dem Abschlag, wer die wenigsten Schläge am vorherigen Loch hatte.

Von daher ist "Ready Golf" eine Empfehlung, an die man sich halten kann aber nicht muss, was R6.4b (2) auch ausdrücklich so wiedergibt. Eine Absprache "Ready Golf" nicht anzuwenden führt daher auch nicht zur Disqualifikation...
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Ready Golf beschäftigt ja allerorten die Spieler und auch die Regeloffiziellen. So tauchte eine Frage in einem US-Forum auf:

Wenn zwei Spieler übereinkommen, nicht Ready Golf spielen zu wollen - sind sie dann nach R1.3b(1) disqualifiziert?

Dazu muss man wissen, dass R1.3b(1) vorsieht, dass, wenn zwei oder mehr Spieler vereinbaren absichtlich, eine ihnen bekannte Regel oder eine Strafe außer Acht zu lassen und einer von ihnen hat die Runde begonnen, sie disqualifiziert sind.

Ready Golf meint das Spielen außerhalb der Spielfolge im Zählspiel, wenn ein Spieler zum Spiel bereit ist, niemanden gefährdet und der Spieler, der eigentlich an der Reihe ist, noch nicht bereit ist zu spielen und ist in R6.4b (2) normiert.

Hier wird es dann etwas kniffelig, da Spielern das Spielen außer der Reihe erlaubt ist und sie ermutigt werden, so vorzugehen. Grundsätzlich gilt aber R6.4b (1), die sagt, der Spieler ist an der Reihe, dessen Ball am weitesten vom Loch entfernt ist oder auf dem Abschlag, wer die wenigsten Schläge am vorherigen Loch hatte. 

Von daher ist Ready Golf eine Empfehlung, an die man sich halten kann aber nicht muss, was R6.4b (2) auch ausdrücklich so wiedergibt. Eine Absprache Ready Golf nicht anzuwenden führt daher auch nicht zur Disqualifikation...

 

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Ready Golf macht Sinn, ich orte aber höheren Kommunikationsbedarf. Du? Ich? Soll ich?

1 Tag her

Golf Rules

Schlechtes Spiel wird oft schon durch die Balllage bestraft - in diesem Fall kommt noch ein Strafschlag für die Durchführung des Erleichterungsverfahrens dazu.

Hier zeigen wir, wie Ihr mit einem unspielbaren Ball vorgeht und welche Optionen sich bieten.

Und dass das nicht immer weiterhilft, wie ihr am Ende seht - Genießt es!Schlechtes Spiel wird oft schon durch die Balllage bestraft - in diesem Fall kommt noch ein Strafschlag für die Durchführung des Erleichterungsverfahrens daz...
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Super erklärt und was dazu gelernt 👍

Warum Ball unspielbar? Ball liegt doch in der Penalty area...!

Herrlich! Genau solche Clips machen euch so sympathisch. Weiter so!

Herrliche Kabarettnummer: Lady, Ball verschusselt, zu knapp an den Bäumen gedropped, in hoher Lage und Ästen im Weg mit einem Holz schlagen (statt Chip-Hook). Prost!

Klasse

🤣😂Herrlich...Golf ist manchmal einfach zum...😜

Herrlich, wie einfach alles schief geht. Aber toll erklärt😂😂😂

Golf live , sehr schön beschrieben 👍🏻

😂😂😂schöner Anschluss. Gut gemacht. Danke

Astrein 😁

😂😂👍🏻

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2 Tage her

Golf Rules

Und wieder einmal möchte wir Euer Augenmerk auf die Musterplatzregeln in den Committee Procedures richten - wie verhält es sich zum Beispiel mit Kot von Tieren auf dem Golfplatz?

Um den Umgang mit dieser "Behinderung" klar zu regeln, sollte die Spielleitung folgende Musterplatzregel in die Platzregeln aufnehmen - entweder dauerhaft oder besser temporär, sofern die Beeinträchtigung gegeben ist.

Musterplatzregel F-12
„Nach Wahl des Spielers darf Kot von [Kot beschreiben, von dem Erleichterung zulässig ist, zum Beispiel Gänsekot, Hundekot] behandelt werden als
• ein loser hinderlicher Naturstoff, der nach Regel 15.1 entfernt werden darf, oder
• Boden in Ausbesserung, von dem Erleichterung nach Regel 16.1 zulässig ist.
[Kommt der Kot auf dem Grün vor, darf der Spieler auch eine neben dem Grün liegende Grünrute oder Peitsche verwenden, um den Kot von der Spiellinie zu entfernen. Verbessern sich dadurch die Spiellinie oder andere Bedingungen, die den Schlag beeinflussen, fällt keine Strafe nach Regel 8.1a an.]
Strafe für das Spielen eines Balls vom falschen Ort unter Verstoß gegen die Platzregel: Grundstrafe nach Regel 14.7a.“ (tk)
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Und wieder einmal möchte wir Euer Augenmerk auf die Musterplatzregeln in den Committee Procedures richten - wie verhält es sich zum Beispiel mit Kot von Tieren auf dem Golfplatz?

Um den Umgang mit dieser Behinderung klar zu regeln, sollte die Spielleitung folgende Musterplatzregel in die Platzregeln aufnehmen - entweder dauerhaft oder besser temporär, sofern die Beeinträchtigung gegeben ist.

Musterplatzregel F-12
„Nach Wahl des Spielers darf Kot von [Kot beschreiben, von dem Erleichterung zulässig ist, zum Beispiel Gänsekot, Hundekot] behandelt werden als
• ein loser hinderlicher Naturstoff, der nach Regel 15.1 entfernt werden darf, oder
• Boden in Ausbesserung, von dem Erleichterung nach Regel 16.1 zulässig ist.
[Kommt der Kot auf dem Grün vor, darf der Spieler auch eine neben dem Grün liegende Grünrute oder Peitsche verwenden, um den Kot von der Spiellinie zu entfernen. Verbessern sich dadurch die Spiellinie oder andere Bedingungen, die den Schlag beeinflussen, fällt keine Strafe nach Regel 8.1a an.]
Strafe für das Spielen eines Balls vom falschen Ort unter Verstoß gegen die Platzregel: Grundstrafe nach Regel 14.7a.“ (tk)

 

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Martin Thüning ???

3 Tage her

Golf Rules

Mit Einführung der neuen Regeln ist in der Penalty Area, wie (nicht nur) Wasserhindernisse jetzt heißen ein wenig Spielraum dazugekommen.

Innerhalb der Penalty Area darf ich zur Schlagvorbereitung jetzt verfahren wie im Gelände, sprich, den Schläger aufsetzen, Probeschwünge mit Bodenberührung durchführen und lose hinderliche Naturstoffe entfernen - das macht die Bergablage im Video etwas erträglicher...Mit Einführung der neuen Regeln ist in der Penalty Area, wie (nicht nur) Wasserhindernisse jetzt heißen ein wenig Spielraum dazugekommen. Innerhalb der Penal...
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Wir haben eben einfach die schönsten Penalty-Areas. 😉 #gco

4 Tage her

Golf Rules

Und wo wir vorgestern beim Thema "Fauna auf dem Golfplatz" waren - aktuell gibt es auf unserem Platz verstärktes Auftreten einer bestimmten Wespenart an den Kanten der Sandbunker.

Ob beim Spielen des Balls aus einem solchen Bereich die Anwendung von Regel R16.2a „Gefährdung durch Tiere“ in Anspruch genommen werden kann, muss situativ bewertet werden. Denn die Regel sieht vor, dass sich der Spieler ernsthaft verletzen könnte, wenn er den Ball spielen müsste, wie er liegt. Als Beispiel werden gefährliche Tiere wie Giftschlange, stechende Biene, Alligator, Feuerameise oder Bär genannt.

In diesem Fall darf der Spieler bei Gefährdung durch Tiere straflos nach R16.2b in Anspruch nehmen, wobei der nächstgelegene Punkt der vollständigen Erleichterung den nächstgelegenen Punkt (nicht näher zum Loch), an der keine Gefährdung durch gefährliche Tiere besteht. (tk)
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R16.2

 

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Vielleicht dazu ein wenig Biologie/Zoologie da meine Tochter das studiert hat: Gerade jetzt treten auf Golfplätzen wieder vermehrt Sandbienen auf da derzeit der Drohnenflug ist. Ich sehe sogar manche Plätze deshalb Löcher oder Greens sperren. Sandbienen bilden keinen Staat und sind völlig ungefährlich und scheu. Die meisten die man nahe dem Boden herumfliegen sieht (oft zu hunderten) sind Drohnen ohne Stachel die auf Brautschau sind. In 2-3 Wochen ist der Spuk wieder vorbei. Gestochen ist von der Sandbiene noch niemand worden da ihr Stachel zu schwach ist um durch die Haut zu dringen und sie greifen als Staatenlose niemanden an da sie nichts verteidigen müssen. Bitte lasst die Sandbienen in Ruhe. Sie tun euch nichts und stehen unter Naturschutz. Macht einfach euer Spiel und lasst euch von ihnen nicht stören. Golfplätzen empfehle ich, ein Infoblatt an diese Stellen zu hängen, damit die Golfer nicht in Panik geraten.

Muss dieser Punkt dann im Bunker sein?

5 Tage her

Golf Rules

Schon über 3.600 "Gefällt mir" - Golf Rules wünscht Euch allen ein schönes, sonniges Osterfest... ... MehrWeniger

Schon über 3.600 Gefällt mir - Golf Rules wünscht Euch allen ein schönes, sonniges Osterfest...

5 Tage her

Golf Rules

Neben dem Können gehört auch manchmal Glück dazu. So wie hier Angel Yin auf der Ladies Tour, die Ihren Ball gezielt auf einen Ball einer Mitspielerin bouncen lässt, damit der Ball dann genüsslich im Loch verschwindet.

Und was sagen die Regeln dazu?

Yins Ball ist nach R11.1 zu behandeln - der bewegende Ball trifft versehentlich eine Person oder einen äußeren Einfluss. Es gibt keine Strafe für den Spieler (R11.1a) und der Ball muss gespielt werden, wie er liegt (R11.1b). Da der Ball eingelocht ist - umso besser.

Für die Mitspielerin gilt R9.6 - der Ball wurde durch einen äußeren Einfluss aufgenommen oder bewegt. Dieses ist ebenfalls straflos und der Ball muss an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss).

Wir wünschen Euch ein schönes sonniges Osterfest auf irgendeinem Golfplatz dieser Welt und immer so viel Glück wie Angel Yin bei diesem Schlag... (tk)

Golf Channel
Wait what?! 🧐⤵️
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Golf Channel

6 Tage her

Golf Rules

Ameisenhaufen ist auch immer wieder ein Thema, welches zum Teil sehr kontrovers diskutiert wird.

Strenggenommen Ameisenhaufen erst einmal lose hinderliche Naturstoffe und dürfen nach Regel 15.1 entfernt werden. Sie sind keine Tierlöcher, von denen straflose Erleichterung nach Regel 16.1 zulässig ist.

Die Regel in der neuen Version sehen sogar eine hierfür spezielle Musterplatzregel F-11 vor:
„Große oder harte Ameisenhaufen auf dem Platz sind nach Wahl des Spielers lose hinderliche Naturstoffe, die nach Regel 15.1 entfernt werden dürfen, oder Boden in Ausbesserung, von dem Erleichterung nach Regel 16.1 zulässig ist. Strafe für das Spielen eines Balls vom falschen Ort unter Verstoß gegen die Platzregel: Grundstrafe nach Regel 14.7a.“

Möchte man jedoch das Bauwerk schützen, so sollte man den Ameisenhaufen als "Boden in Ausbesserung" und zusätzlich als Spielverbotszone nach R2.4 definieren. Der Spieler bekommt somit eine straflose Erleichterung und wird zudem gezwungen den Bau der Ameisen zu schonen. (tk)
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Ameisenhaufen ist auch immer wieder ein Thema, welches zum Teil sehr kontrovers diskutiert wird. 

Strenggenommen Ameisenhaufen erst einmal lose hinderliche Naturstoffe und dürfen nach Regel 15.1 entfernt werden. Sie sind keine Tierlöcher, von denen straflose Erleichterung nach Regel 16.1 zulässig ist.

Die Regel in der neuen Version sehen sogar eine hierfür spezielle Musterplatzregel F-11 vor:
„Große oder harte Ameisenhaufen auf dem Platz sind nach Wahl des Spielers lose hinderliche Naturstoffe, die nach Regel 15.1 entfernt werden dürfen, oder Boden in Ausbesserung, von dem Erleichterung nach Regel 16.1 zulässig ist. Strafe für das Spielen eines Balls vom falschen Ort unter Verstoß gegen die Platzregel: Grundstrafe nach Regel 14.7a.“

Möchte man jedoch das Bauwerk schützen, so sollte man den Ameisenhaufen als Boden in Ausbesserung und zusätzlich als Spielverbotszone nach R2.4 definieren. Der Spieler bekommt somit eine straflose Erleichterung und wird zudem gezwungen den Bau der Ameisen zu schonen. (tk)

 

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Wir beziehen uns in unserem Beitrag auf die Punkte, die in den Golfregeln hierzu aufgeführt werden. Darüber hinausgehende Verpflichtungen / Gesetze sind in den vielen Ländern unterschiedlich und können durchaus auch zu weitergehenden Einschränkungen führen (Naturschutz, Brandschutz in Forstgebieten, ...)...

Add.: Kann ich die 2.4. pauschal als Spielverbotszonen (in der Platzregel) deklarieren, ohne die Standorte zu kennen? Das wäre sicher die beste Lösung, ansonsten müsste ich ja das ganze Gelände nach solchen Standorten durchforsten, was eher nicht möglich sein dürfte ...

Hier bedarf es nach m.E. einer Clarification. Es gibt in Deutschland nicht die Option, Ameisenhaufen zu entfernen. Das ist schlichtweg verboten und durch das Bundesnaturschutzgesetz sehr eindeutig geregelt. Daran ändert auch die Musterplatzregel nichts, es kann nicht Wahl des Spielers sein, einen Rechtsbruch zu begehen. Wir hatten das Thema ja schon einmal mit der Konklusion, der Spieler möge halt den Ball für unspielbar erklären, da 15.1. bussgeldbewährt ist und somit gar nicht angewendet werden darf. Nun meine Frage: Kann ich einen anderslautende Platzregel erlassen, die zur Erleicherung nach 16.1. verpflichtet? Dann wäre dem Naturschutz Genüge getan und der Spieler muss nicht abwägen? Alle Ameisen genießen als wild lebende Tierarten einen so genannten Mindestschutz. Dieser allgemeine Schutz ist im Gesetz über Naturschutz und Landschaftspflege (Bundesnaturschutzgesetz - BNatSchG) vom 29. Juli 2009 (BGBl. I S. 2542 / FNA 791- 9) geregelt. „Kapitel 5. Schutz der wild lebenden Tier- und Pflanzenarten, ihrer Lebensstätten und Biotope Abschnitt 2. Allgemeiner Artenschutz § 39 Allgemeiner Schutz wild lebender Tiere und Pflanzen; Ermächtigung zum Erlass von Rechtsverordnungen.. (1) Es ist verboten, wild lebende Tiere mutwillig zu beunruhigen oder ohne vernünftigen Grund zu fangen, zu verletzen oder zu töten, wild lebende Pflanzen ohne vernünftigen Grund von ihrem Standort zu entnehmen oder zu nutzen oder ihre Bestände niederzuschlagen oder auf sonstige Weise zu verwüsten, Lebensstätten wild lebender Tiere und Pflanzen ohne vernünftigen Grund zu beeinträchtigen oder zu zerstören.

Ralf Sültrop

sind Ameisenhaufen nicht generell geschützt und dürfen nicht „gestört“ werden ?

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1 Woche her

Golf Rules

Die Definition von "Boden in Ausbesserung" schließt folgende Dinge mit ein, auch wenn die Spielleitung sie nicht als solche definiert: Angehäuftes Schnittgut, Laub und anderes Material, das zum späteren Abtransport bestimmt ist. Aber:
- Auf dem Platz zum Abtransport angehäuftes natürliches Material ist auch loser hinderlicher Naturstoff und
- auf dem Platz belassenes Material, das nicht zum Abtransport bestimmt ist, ist kein Boden in Ausbesserung, es sei denn, die Spielleitung hat es als solchen bestimmt.

Und wie ist es nun, wenn der Ball in folgender Lage zur Ruhe kommt und die aufgestapelten Baumstücke den Schwung behindern?

Im Zweifelsfall empfehlen wir hier einen zweiten Ball nach Regel R20.1c(3) zu spielen und den Sachverhalt anschließend von der Spielleitung klären zu lassen. (tk)
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Die Definition von Boden in Ausbesserung schließt folgende Dinge mit ein, auch wenn die Spielleitung sie nicht als solche definiert: Angehäuftes Schnittgut, Laub und anderes Material, das zum späteren Abtransport bestimmt ist. Aber:
- Auf dem Platz zum Abtransport angehäuftes natürliches Material ist auch loser hinderlicher Naturstoff und
- auf dem Platz belassenes Material, das nicht zum Abtransport bestimmt ist, ist kein Boden in Ausbesserung, es sei denn, die Spielleitung hat es als solchen bestimmt.

Und wie ist es nun, wenn der Ball in folgender Lage zur Ruhe kommt und die aufgestapelten Baumstücke den Schwung behindern?

Im Zweifelsfall empfehlen wir hier einen zweiten Ball nach Regel R20.1c(3) zu spielen und den Sachverhalt anschließend von der Spielleitung klären zu lassen. (tk)

 

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Zum Thema Holzstapel: Aus meiner Sicht ist ein Holzstapel ein Hemnis. Also zumindest nichts natürliches...

Dürfte man, wenn man den Holzstapel hart getroffen hat, den Ball auf Beschädigung untersuchen? Ich habe einmal am ersten Abschlag mit einem dünnen Drive einen Holzstapel in ca. 30 m Entfernung getroffen. Am Grün habe ich dann bemerkt, dass der Ball eingekerbt ist und ich habe ihn ausgetauscht.

1 Woche her

Golf Rules

#darferdas? Ist es regelkonform, den Ball auf diese Art zu spielen?

Solange ehrlich nach dem Ball geschlagen wird, darf dabei jeder Teil des Schlägerkopfes benutzt werden, siehe Int10.1a/2. Also, ruhig auch einmal kreativ werden...
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Ehrlich nach dem Ball schlagen - R10.1a

 

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Wer es kann, der darf es auch 😃

Man darf ja auch z.B. mit der Rückseite eines Eisens spielen. Also denke ich es passt. Ist aber Meinung und kein Wissen! Und zu viel Meinung gepaart mit zu wenig Wissen ist bei Regelfragen keine gute Basis!

Ist zulässig 👍🏼 10.1a/2 ...any part of the clubhead may be used... und gem. 10.1 ehrlich nach dem Ball geschlagen (kurzer Kontakt zwischen Ball und Schläger ✅)

Ja

Klar!

Ich denke, das ist erlaubt.

Ich finde nichts was dagegen spricht 🤔

Mike Weir hat auf diese schon mal aus dem Bunker geschlagen

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1 Woche her

Golf Rules

Was ist denn mit den losen hinderlichen Naturstoffen, wenn der Ball anschließend in diesem Bereich gelegt bzw. gedroppt werden muss. Dürfen diese zuvor entfernt werden?

Schauen hier hierzu doch einmal in die heutige "Interpretation des Tages": I15.1a/3 – "Entfernen loser hinderlicher Naturstoffe aus dem Erleichterungsbereich oder von der Stelle, an der Ball gedroppt, hingelegt oder zurückgelegt wird"

Ausnahme 1 zu Regel 15.1a verdeutlicht, dass der Spieler vor dem Zurücklegen eines Balls keinen losen hinderlichen Naturstoffe entfernen darf, der, wenn der lose hinderliche Naturstoff bewegt worden wäre, während der Ball noch in Ruhe war, wahrscheinlich verursacht hätte, dass der Ball sich bewegt. Der Grund ist, wenn der Ball in seiner ursprünglichen Position ist, riskiert der Spieler die Bewegung des Balls, wenn er den losen hinderlichen Naturstoff entfernt.

Muss der Ball jedoch gedroppt oder hingelegt werden, wird der Ball nicht an eine spezielle Stelle zurückgelegt und das Entfernen loser hinderliche Naturstoffe vor dem Droppen oder Legen eines Balls ist erlaubt.

Beispiel: Wendet ein Spieler Regel 14.3b an, wenn er den Ball in einem Erleichterungsbereich droppt, oder Regel 14.3c(2), wenn ein gedroppter Ball nicht in einem Erleichterungsbereich liegen bleibt und der Spieler nun einen Ball hinlegen muss, darf der Spieler losen hinderlichen Naturstoff aus dem Erleichterungsbereich entfernen, in den er einen Ball droppen muss. Ebenso darf der Spieler losen hinderlichen Naturstoff von der oder um die Stelle entfernen, an die er den Ball legen muss. (tk)
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Was ist denn mit den losen hinderlichen Naturstoffen, wenn der Ball anschließend in diesem Bereich gelegt bzw. gedroppt werden muss. Dürfen diese zuvor entfernt werden?

Schauen hier hierzu doch einmal in die heutige Interpretation des Tages: I15.1a/3 – Entfernen loser hinderlicher Naturstoffe aus dem Erleichterungsbereich oder von der Stelle, an der Ball gedroppt, hingelegt oder zurückgelegt wird

Ausnahme 1 zu Regel 15.1a verdeutlicht, dass der Spieler vor dem Zurücklegen eines Balls keinen losen hinderlichen Naturstoffe entfernen darf, der, wenn der lose hinderliche Naturstoff bewegt worden wäre, während der Ball noch in Ruhe war, wahrscheinlich verursacht hätte, dass der Ball sich bewegt. Der Grund ist, wenn der Ball in seiner ursprünglichen Position ist, riskiert der Spieler die Bewegung des Balls, wenn er den losen hinderlichen Naturstoff entfernt.

Muss der Ball jedoch gedroppt oder hingelegt werden, wird der Ball nicht an eine spezielle Stelle zurückgelegt und das Entfernen loser hinderliche Naturstoffe vor dem Droppen oder Legen eines Balls ist erlaubt. 

Beispiel: Wendet ein Spieler Regel 14.3b an, wenn er den Ball in einem Erleichterungsbereich droppt, oder Regel 14.3c(2), wenn ein gedroppter Ball nicht in einem Erleichterungsbereich liegen bleibt und der Spieler nun einen Ball hinlegen muss, darf der Spieler losen hinderlichen Naturstoff aus dem Erleichterungsbereich entfernen, in den er einen Ball droppen muss. Ebenso darf der Spieler losen hinderlichen Naturstoff von der oder um die Stelle entfernen, an die er den Ball legen muss. (tk)

1 Woche her

Golf Rules

Und wieder ein kleines Video, heute liegt der Ball an einer Harke neben dem Bunker. An und für sich keine schlechte Lage, wenn die Harke nicht wäre.

Doch die darf als bewegliches Hemmnis nach R15.2a einfach fortbewegt werden, bewegt sich der Ball dabei versehentlich ist dies straflos und der Ball muss an die ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden.

Ihr habt Fragen zu den Golfregeln? Immer her damit - gern auch als Videofrage an: fragen@golf-rules.comEinmal nicht aufgepasst, schon liegt der Ball an einer Harke - und nun? Ganz einfach: Die Harke als bewegliches Hemmnis darf fortbewegt werden, R15.2a. Also,...
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2 Wochen her

Golf Rules

Zach Johnson hatte beim Abschlag auf der 13 beim Masters etwas Pech. Der Probeschwung, zu dicht am Ball, traf diesen, der Ball flog gegen die Abschlagsmarkierung, prallte ab und kam auf dem Abschlag zur Ruhe. Oops!

Und was sagen die Regeln dazu?

Dazu müssen wir uns anschauen, was ein Schlag ist. Das ist nach der Definition "Schlag" nämlich:

"Die Vorwärtsbewegung des Schlägers um den Ball zu schlagen. Aber ein Schlag wurde nicht ausgeführt, wenn der Spieler

(...)

• versehentlich während eines Übungsschwungs oder in der Vorbereitung zum Schlag den Ball trifft.

(...)"

Da Johnson also keinen Schlag gemacht hat und der Ball noch nicht im Spiel (R6.2b (5)) war, kann er den Ball straflos wieder aufteen und das ganze noch einmal versuchen. Auf dem Platz wäre das nicht straflos gewesen, R9.4 - ihr seht, auch Profis haben manchmal Nervenflattern...
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Probeschwung

 

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🤩🤩

Gabi - zeig das mal Vattern 😂🙈😎

nur beim Abschlag oder gilt das jetzt auch am gesamten Platz... straffrei wieder zurück legen?! Danke!

2 Wochen her

Golf Rules

Schöne Lage, in die sich McIllroy da bei den Masters gebracht hat - der Ball lag im Cart eines Referees. Und nun?

Also, der Status eines Carts ist ein wenig abhängig davon, ob jemand in der Nähe ist, der es bewegen kann. Ist jemand mit Schlüssel und Erlaubnis zu fahren vor Ort, ist es ein bewegliches, falls nicht ein unbewegliches Hemmnis.

Bei solch einem Turnier ist meist ersteres der Fall, der Referee wird nicht allzuweit entfernt gewesen sein.

Das richtige Vorgehen finden wir dann in R15, genauer R 15.2a (2):

"Erleichterung, wenn Ball auf dem Platz, aber außerhalb des Grüns, in oder auf einem beweglichen Hemmnis liegt.

Der Spieler darf straflose Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er den Ball aufnimmt, das bewegliche Hemmnis entfernt und den ursprünglichen Ball oder einen anderen Ball in diesem Erleichterungsbereich droppt (siehe Regel 14.3):

· Bezugspunkt ist die geschätzte Stelle unmittelbar unterhalb der Stelle, an der der Ball in oder auf dem beweglichen Hemmnis lag.

· Größe des Erleichterungsbereichs, gemessen vom Bezugspunkt: eine Schlägerlänge, aber mit diesen Einschränkungen:

· Einschränkungen der Lage des Erleichterungsbereichs:

- Er muss im selben Bereich des Platzes liegen wie der Bezugspunkt und

- darf nicht näher zum Loch liegen als der Bezugspunkt."

Also: Ball aufnehmen, Cart wegfahren (lassen) und den Ball im Erleichterungsbereich unterhalb der Stelle droppen, an der er im Cart lag.

Ihr habt Fragen zu Situationen in Turnieren? Fragt uns!
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Schöne Lage, in die sich McIllroy da bei den Masters gebracht hat - der Ball lag im Cart eines Referees. Und nun?

Also, der Status eines Carts ist ein wenig abhängig davon, ob jemand in der Nähe ist, der es bewegen kann. Ist jemand mit Schlüssel und Erlaubnis zu fahren vor Ort, ist es ein bewegliches, falls nicht ein unbewegliches Hemmnis.

Bei solch einem Turnier ist meist ersteres der Fall, der Referee wird nicht allzuweit entfernt gewesen sein.

Das richtige Vorgehen finden wir dann in R15, genauer R 15.2a (2):

Erleichterung, wenn Ball auf dem Platz, aber außerhalb des Grüns, in oder auf einem beweglichen Hemmnis liegt. 

Der Spieler darf straflose Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er den Ball aufnimmt, das bewegliche Hemmnis entfernt und den ursprünglichen Ball oder einen anderen Ball in diesem Erleichterungsbereich droppt (siehe Regel 14.3):

· Bezugspunkt ist die geschätzte Stelle unmittelbar unterhalb der Stelle, an der der Ball in oder auf dem beweglichen Hemmnis lag.

· Größe des Erleichterungsbereichs, gemessen vom Bezugspunkt: eine Schlägerlänge, aber mit diesen Einschränkungen:

· Einschränkungen der Lage des Erleichterungsbereichs:

- Er muss im selben Bereich des Platzes liegen wie der Bezugspunkt und

- darf nicht näher zum Loch liegen als der Bezugspunkt.

Also: Ball aufnehmen, Cart wegfahren (lassen) und den Ball im Erleichterungsbereich unterhalb der Stelle droppen, an der er im Cart lag.

Ihr habt Fragen zu Situationen in Turnieren? Fragt uns!

 

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Philippe Kaiser Christian Köhler 😂😂😂😂

Christian Binder 😂😂

Jörn Großblotekamp immer ordentlich parken 😋

... hole in cart !

Fun Fact...die korrekte Regelauslegung ist seit 2019 folgende: der Ball gilt Dank Regel 123.b mit +1 Schlag als eingelocht, sofern alle Parteien damit einverstanden sind.

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2 Wochen her

Golf Rules

Nach R13.2 ist es ja seit dem 01.01.2019 erlaubt, den Flaggenstock beim Putt vom Grün im Loch zu belassen. Nicht erlaubt ist nach wie vor, einen anderen Ball auf dem Grün zu treffen, wenn der eigene Ball vom Grün gespielt wurde, R11.1a.

Also, darf man den Ball ins Loch putten, wenn das noch "besetzt" ist?

Ja, denn ein Ball der im Loch ist ist nicht (mehr) auf dem Grün, er ist aus dem Spiel. Von daher besteht für den Spieler zwar das Risiko, dass der eigene Ball nicht mehr ins Loch passt, wenn es belegt ist, allein, verboten ist es nicht, Strafschläge fallen keine an.

Hättet Ihr es gewusst?
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Loch besetzt - #darferdas?

 

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Richtig: "Nicht erlaubt ist nach wie vor, einen anderen Ball auf dem Grün zu treffen, wenn der eigene Ball vom Grün gespielt wurde". Aber: Auf dem Grün darf ein Spieler nach einem Schlag einen ruhenden Ball aufnehmen, um zu verhindern, dass der Ball eines anderen Spielers diesen trifft (R.11.3)

2 Wochen her

Golf Rules

Wenn man sich mit den Golfregeln beschäftigt, dann sieht man die Welt manchmal schon mit anderen Augen. 😉 So diese Woche, als uns im Netz eine Empfehlungen für eine Golf-App stutzig machte. Eigentlich eine coole Sache - aber ist den so eine Funktion "Topografie des Grüns und Empfehlung für die Spiellinie" überhaupt regelkonform?

Klare Aussage: nein.

Hintergrund ist, dass die R&A / USGA im März 2019 noch einmal eine Klarstellung herausgegeben hat, was ein sogenanntes "Grünbuch" beinhalten darf und was nicht (Ihr erinnert Euch vielleicht an den Vorfall von A.Cejka zu Beginn der Saison).

Darin heißt es (u.a.):
Der Spieler darf eine Karte oder andere Informationen über das Grün verwenden, mit der Ausnahme, dass
- jede Abbildung eines Grüns auf den Maßstab 1:480 (1 cm auf der Karte = 480 cm auf dem Grün) oder kleiner eingeschränkt ist (Höchstmaßstab);
- jedes Buch oder andere Schriftstück mit einer Karte oder einer Abbildung eines Grüns nicht größer ist als 10,8 × 17,8 cm (begrenzte Größe). Ein Blatt mit der grafischen Angabe von Lochpositionen, dass neun oder mehr Löcher auf einem einzelnen Blatt Papier zeigt, darf trotzdem größer sein, vorausgesetzt dass die Abbildung eines einzelnen Grüns den Maßstab einhält;
- keine Vergrößerung der Informationen über das Grün erlaubt ist, mit der Ausnahme, dass ein Spieler die üblichen aus medizinischen Gründen verordneten Brillen oder Linsen tragen darf;
- handschriftliche Zeichnungen oder Aufzeichnungen über ein Grün nur zulässig sind, wenn sie in einem Buch oder auf Papier bis hin zur begrenzten Größe enthalten sind und vom Spieler oder seinem Caddie verfasst wurden.

Und zu den elektronischen / digitalen Karten gibt es das entscheidende k.o.-Kriterium :

In elektronischer oder digitaler Form muss jede Abbildung eines Grüns den oben genannten Maßstab und die Größe einhalten. Auch wenn eine elektronische oder digitale Karte des Grüns die oben genannten Einschränkungen einhält, verstößt der Spieler dennoch gegen Regel 4.3,
wenn er ein Gerät derart verwendet, dass es der Absicht dieser Einschränkungen nicht entspricht, zum Beispiel durch
- Vergrößern der Anzeige des Grüns über den Höchstmaßstab oder die begrenzte Größe hinaus;
- Angeben einer empfohlenen Spiellinie auf Basis der Lage (oder geschätzten Lage) des Balls des Spielers (siehe Regel 4.3a(1)).

Insofern - eine Nutzung auf Privatrunden mag hilfreich sein, aber bitte lasst die App (oder diese spezielle Funktion) auf einer vorgabewirksamen Runde lieber "ohne Strom im Speicher" Eures Smartphones... (tk)
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Wenn man sich mit den Golfregeln beschäftigt, dann sieht man die Welt manchmal schon mit anderen Augen. ;-) So diese Woche, als uns im Netz eine Empfehlungen für eine Golf-App stutzig machte. Eigentlich eine coole Sache - aber ist den so eine Funktion Topografie des Grüns und Empfehlung für die Spiellinie überhaupt regelkonform?

Klare Aussage: nein.

Hintergrund ist, dass die R&A / USGA im März 2019 noch einmal eine Klarstellung herausgegeben hat, was ein sogenanntes Grünbuch beinhalten darf und was nicht (Ihr erinnert Euch vielleicht an den Vorfall von A.Cejka zu Beginn der Saison).

Darin heißt es (u.a.):
Der Spieler darf eine Karte oder andere Informationen über das Grün verwenden, mit der Ausnahme, dass
- jede Abbildung eines Grüns auf den Maßstab 1:480 (1 cm auf der Karte = 480 cm auf dem Grün) oder kleiner eingeschränkt ist (Höchstmaßstab);
- jedes Buch oder andere Schriftstück mit einer Karte oder einer Abbildung eines Grüns nicht größer ist als 10,8 × 17,8 cm (begrenzte Größe). Ein Blatt mit der grafischen Angabe von Lochpositionen, dass neun oder mehr Löcher auf einem einzelnen Blatt Papier zeigt, darf trotzdem größer sein, vorausgesetzt dass die Abbildung eines einzelnen Grüns den Maßstab einhält;
- keine Vergrößerung der Informationen über das Grün erlaubt ist, mit der Ausnahme, dass ein Spieler die üblichen aus medizinischen Gründen verordneten Brillen oder Linsen tragen darf;
- handschriftliche Zeichnungen oder Aufzeichnungen über ein Grün nur zulässig sind, wenn sie in einem Buch oder auf Papier bis hin zur begrenzten Größe enthalten sind und vom Spieler oder seinem Caddie verfasst wurden.

Und zu den elektronischen / digitalen Karten gibt es das entscheidende k.o.-Kriterium :

In elektronischer oder digitaler Form muss jede Abbildung eines Grüns den oben genannten Maßstab und die Größe einhalten. Auch wenn eine elektronische oder digitale Karte des Grüns die oben genannten Einschränkungen einhält, verstößt der Spieler dennoch gegen Regel 4.3,
wenn er ein Gerät derart verwendet, dass es der Absicht dieser Einschränkungen nicht entspricht, zum Beispiel durch
- Vergrößern der Anzeige des Grüns über den Höchstmaßstab oder die begrenzte Größe hinaus;
- Angeben einer empfohlenen Spiellinie auf Basis der Lage (oder geschätzten Lage) des Balls des Spielers (siehe Regel 4.3a(1)).

Insofern - eine Nutzung auf Privatrunden mag hilfreich sein, aber bitte lasst die App (oder diese spezielle Funktion) auf einer vorgabewirksamen Runde lieber ohne Strom im Speicher Eures Smartphones... (tk)

2 Wochen her

Golf Rules

Wir wissen nicht, ob Ihr schon in den neuen Clarification gestöbert habt - eine Sache ist uns aber direkt aufgefallen. Ggf. erinnert Ihr Euch an unsere Beiträge vom 05.03.2019 (Vijay Singh bei den Honda Classics) oder vom 18.03.2019 (Tiger Woods bei den Players), wo wir eine Option für das Erleichterungsverfahren "Auf der Linie zurück" (R17.1d(2)) beschrieben haben.

Diese Option ist nun durch die Clarification der R&A / USGA vom 09.04.2019 nun eher unwahrscheinlich geworden. Denn der Regeltext ist angepasst / erweitert worden - der Bezugspunkt muss jetzt nämlich AUßERHALB der Penalty Area liegen.

Insofern wieder einmal ein schönes Beispiel dafür, dass die Golfregeln "leben" und man eigentlich immer bei der Stange bleiben muss. Aber keine Angst, wir helfen Euch dabei... (tk)
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Wir wissen nicht, ob Ihr schon in den neuen Clarification gestöbert habt - eine Sache ist uns aber direkt aufgefallen. Ggf. erinnert Ihr Euch an unsere Beiträge vom 05.03.2019 (Vijay Singh bei den Honda Classics) oder vom 18.03.2019 (Tiger Woods bei den Players), wo wir eine Option für das Erleichterungsverfahren Auf der Linie zurück (R17.1d(2)) beschrieben haben. 

Diese Option ist nun durch die Clarification der R&A / USGA vom 09.04.2019 nun eher unwahrscheinlich geworden. Denn der Regeltext ist angepasst / erweitert worden - der Bezugspunkt muss jetzt nämlich AUßERHALB der Penalty Area liegen.

Insofern wieder einmal ein schönes Beispiel dafür, dass die Golfregeln leben und man eigentlich immer bei der Stange bleiben muss. Aber keine Angst, wir helfen Euch dabei... (tk)

 

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In der Skizze bleibt der Kreuzungspunkt aber unverändert und der Bezugspunkt rückt nur etwas auf der weißen Linie zurück? Die C. ändert das dann doch nur insoweit, dass der Kreuzungspunkt nicht der mögliche Bezugspunkt sein darf, da er die Penalty Area berührt?

Wo denn genau Außerhalb? Auf dem Radius (und wenn dann wo auf diesem) ??? Weil auf der Linie geht ja nicht. 🤔🤔🤔🤔

2 Wochen her

Golf Rules

Wie ist mit einem eingebohrten Ball zu verfahren?

Gestern hatte Karin eine ähnliche Frage, hier im Video sieht man noch schön das Procedere. Nach dem Schlag aus dem Bunker ist der Ball in seinem eigenen Einschlagloch so tief eingebettet, dass der Spieler Probleme hat ihn zu finden.

Der herbeigerufene Referee erklärt dem Spieler dann, wie er den Erleichterungsbereich findet, in dem der Ball straflos gedroppt werden darf, nämlich innerhalb einer Schlägerlänge nicht näher zum Loch ausgehend vom Punkt unmittelbar hinter dem eingebohrten Ball als Bezugspunkt. Das ganze darf dann auch nicht im Bunker sein, denn der zählt nicht zum Gelände.

Bleibt der Ball nicht liegen ist nach R14.3 zu verfahren. Gar nicht so schwer, oder?
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Eingebohrter Ball

2 Wochen her

Golf Rules

Karin hatte eine Frage an uns:

"Dann habe ich doch auch gleich eine Frage zum Thema "Embedded Ball".

Ich spielte meinen drive Richtung Bunker und er schlug mit voller Wucht in die hintere Bunkerwand ein. Er schaute noch mit einem Teil heraus aber war unmöglich dort zu spielen . Droppen wäre natürlich bei der senkrechten Wand auch nicht möglich gewesen.

Da es nur ein Freundschaftsspiel war.. schmiss ich meinen Ball einfach in den Sand und spielt ihn von da raus....gezählt wurde in dem Fall sowieso nicht... was aber wäre wenn dies ein Turnier gewesen wäre?"

Auf Nachfrage schickte sie uns die Skizze und konkretisierte:

"Der Ball schlug tief in die hintere, zum Grün gerichtete Wand ein, zwischen Holzpanelen, die die Rückwand wohl stützen.

Ich konnte mich nicht auf die senkrechte Eabd stellen, auch von aussen den Ball nicht erreichen, auch war er zu hoch, um im Bunker aus, ihn zu spielen.

Holzpanelen wären ja Grund für Erleichterung, und Ball war auch tief eingebettet.

Meine Mitspielerin sagt, ich soll im Bunker droppen. Ich zählte mir noch strafschlag dazu.
Aber hätte es aufgrund Einbettung ohne Penalty gehen können?"

Also:

Generell zählt die Bunkerwand mit den neuen Golfregeln nicht mehr zum Bunker – stattdessen ist diese nun Gelände. Insofern trifft die Vermutung zu, dass es straflose Erleichterung nach R16.3 gibt. Der Bezugspunkt muss dabei unmittelbar hintern dem Ball sein und der Erleichterungsbereich hat auch hier den Radius einer Schlägelänge. Das kann natürlich bei „unglücklicher“ Lage / Form der Bunkerwand / Fahnenposition dazu führen, dass es keinen Erleichterungsbereich gibt, der sich im Gelände befindet (eine Erleichterung im Bunker ist nämlich NICHT zulässig). Das ist dann „Pech“ – in diesem Fall gibt es keine Erleichterung und der Ball ist zu Spielen, wie dieser liegt, bzw. der Ball muss „unspielbar“ erklärt werden.

Dieses Thema ist in den „Clarifications“ aufgenommen – hier der Auszug:

Regel 16.3 b:
1. Spieler darf nicht immer Erleichterung für eingebetteten Ball in Anspruch nehmen:
Liegt der Ball eines Spielers eingebettet im Gelände, aber weder der Bezugspunkt noch irgendein Teil des Platzes innerhalb einer Schlägerlänge vom Bezugspunktes ist im Gelände, darf der Spieler keine straflose Erleichterung nach Regel 16.3 b in Anspruch nehmen.
Zum Beispiel gibt es keine straflose Erleichterung, wenn:
- ein Ball direkt an der Unterkante der Bunkerlippe, der Bunkerwand oder Bunkerkante oberhalb eines Bunkers eingebettet ist,
- der Punkt direkt hinter dem Ball im Bunker ist und
- innerhalb einer Schlägerlänge vom und nicht näher zum Loch als dieser Bezugspunkt kein Teil des Erleichterungsbereichs im Gelände ist.

Nachträgliche Ergänzung vom 15.04.2019:
Wir wurden jetzt zurecht darauf aufmerksam gemacht, dass die Bunkerwand ja auch aus Holzpaneelen besteht (lieben Dank an Jürgen und Bernd für das aufmerksame Lesen und den entsprechenden Hinweis). Das hatten wir in der ersten Kommunikation mit Karin so nicht mitbekommen - sie hat aber in der Skizze ja noch einmal darauf hingewiesen und dieses sogar eingezeichnet.

Der Spielerin nicht ist es somit freigestellt, von welchem Umstand sie in welcher Reihenfolge Erleichterung in Anspruch nimmt. Wenn sie den Ball stecken lässt, kann sie von den Planken Erleichterung in Anspruch nehmen. Und bei den Planken ist der Bezugspunkt sehr wahrscheinlich ein ganz anderer als beim eingebetteten Ball. Die Planken können sogar als eine Ansammlung von Schwellen/ Bohlen in der Bunkerwand als Einheit betrachten werden, so dass der Punkt der vollständiger Erleichterung im Gelände neben dem Bunker liegen könnte (siehe hierzu auch I16.1/3 "Spieler darf Erleichterung von einem der beiden Umstände wählen, wenn Beeinträchtigung durch zwei Umstände vorliegt".
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Karin hatte eine Frage an uns:

Dann habe ich doch auch gleich eine Frage zum Thema Embedded Ball.
 
Ich spielte meinen drive Richtung Bunker und er schlug mit voller Wucht in die hintere Bunkerwand ein. Er schaute noch mit einem Teil heraus aber war unmöglich dort zu spielen . Droppen wäre natürlich bei der senkrechten Wand auch nicht möglich gewesen.
 
Da es nur ein Freundschaftsspiel war.. schmiss ich meinen Ball einfach in den Sand und spielt ihn von da raus....gezählt wurde in dem Fall sowieso nicht... was aber wäre wenn dies ein Turnier gewesen wäre?

Auf Nachfrage schickte sie uns die Skizze und konkretisierte:

Der Ball schlug tief in die hintere, zum Grün gerichtete Wand ein, zwischen Holzpanelen, die die Rückwand wohl stützen. 
 
Ich konnte mich nicht auf die senkrechte Eabd stellen, auch von aussen den Ball nicht erreichen, auch war er zu hoch, um im Bunker aus, ihn zu spielen. 
 
Holzpanelen wären ja Grund für Erleichterung, und Ball war auch tief eingebettet. 
 
Meine Mitspielerin sagt, ich soll im Bunker droppen. Ich zählte mir noch strafschlag dazu. 
Aber hätte es aufgrund Einbettung ohne Penalty gehen können?

Also:

Generell zählt die Bunkerwand mit den neuen Golfregeln nicht mehr zum Bunker – stattdessen ist diese nun Gelände. Insofern trifft die Vermutung zu, dass es straflose Erleichterung nach R16.3 gibt. Der Bezugspunkt muss dabei unmittelbar hintern dem Ball sein und der Erleichterungsbereich hat auch hier den Radius einer Schlägelänge. Das kann natürlich bei „unglücklicher“ Lage / Form der Bunkerwand / Fahnenposition dazu führen, dass es keinen Erleichterungsbereich gibt, der sich im Gelände befindet (eine Erleichterung im Bunker ist nämlich NICHT zulässig). Das ist dann „Pech“ – in diesem Fall gibt es keine Erleichterung und der Ball ist zu Spielen, wie dieser liegt, bzw. der Ball muss „unspielbar“ erklärt werden.
 
Dieses Thema ist in den „Clarifications“ aufgenommen – hier der Auszug:
 
Regel 16.3 b:
1. Spieler darf nicht immer Erleichterung für eingebetteten Ball in Anspruch nehmen:
Liegt der Ball eines Spielers eingebettet im Gelände, aber weder der Bezugspunkt noch irgendein Teil des Platzes innerhalb einer Schlägerlänge vom Bezugspunktes ist im Gelände, darf der Spieler keine straflose Erleichterung nach Regel 16.3 b in Anspruch nehmen.
Zum Beispiel gibt es keine straflose Erleichterung, wenn:
-          ein Ball direkt an der Unterkante der Bunkerlippe, der Bunkerwand oder Bunkerkante oberhalb eines Bunkers eingebettet ist,
-          der Punkt direkt hinter dem Ball im Bunker ist und
-          innerhalb einer Schlägerlänge vom und nicht näher zum Loch als dieser Bezugspunkt kein Teil des Erleichterungsbereichs im Gelände ist.

Nachträgliche Ergänzung vom 15.04.2019:
Wir wurden jetzt zurecht darauf aufmerksam gemacht, dass die Bunkerwand ja auch aus Holzpaneelen besteht (lieben Dank an Jürgen und Bernd für das aufmerksame Lesen und den entsprechenden Hinweis). Das hatten wir in der ersten Kommunikation mit Karin so nicht mitbekommen - sie hat aber in der Skizze ja noch einmal darauf hingewiesen und dieses sogar eingezeichnet.

Der Spielerin nicht ist es somit freigestellt, von welchem Umstand sie in welcher Reihenfolge Erleichterung in Anspruch nimmt. Wenn sie den Ball stecken lässt, kann sie von den Planken Erleichterung in Anspruch nehmen. Und bei den Planken ist der Bezugspunkt sehr wahrscheinlich ein ganz anderer als beim eingebetteten Ball. Die Planken können sogar als eine Ansammlung von Schwellen/ Bohlen in der Bunkerwand als Einheit betrachten werden, so dass der Punkt der vollständiger Erleichterung im Gelände neben dem Bunker liegen könnte (siehe hierzu auch I16.1/3 Spieler darf Erleichterung von einem der beiden Umstände wählen, wenn Beeinträchtigung durch zwei Umstände vorliegt.

 

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Um es kurz zu fassen: am besten auf der Linie Fahne - Ball zurück außerhalb des Bunkers droppen für einen Strafschlag! Das Droppen innerhalb des Bunkers ist gemein! Ein Grund die Freundschaft zu kündigen! 😉

ich denke, außerhalb des Bunkers kostet es zwei Strafschläge, ist es vermutlich trotzdem wert.

Jürgen Tatzber erst darüber geredet...

An dieser Stelle möchte ich gerne auch mal die Künstler loben. Ganz tolle Bilder. Auch mit den Blümchen. Herrlich! Ich bin dafür, dass am Ende des Jahres ein „Best of“ für einen guten Zweck versteigert wird. 😁 Spaß beiseite. Super Frage - Super Antwort! Ihr macht das großartig!Ich spiele seit über 30 Jahren Golf, und das nicht ganz so schlecht - Kader, Liga, Rangliste etc. alles mal dabei gewesen. Aber auch ich lerne immer wieder dazu - und das wichtigste ist: Weil es Spaß macht eure Beiträge zu lesen, bleibt auch sehr viel hängen! Danke dafür! Good job!

Ich habe nochmal eine Frage zu dem Punkt Unspielbar, in diese Situation. Bleibt doch eigentlich dann nur zurück zugehen und von der letzten Position des Balles mit einem Strafschlag weiter zu spielen.? Hat man noch 2 Schlägerlängen nach hinten beim einen Strafschlag? Die Option hinter dem Bunker zu droppen fällt ja auch weg, weil man nicht im Bunker liegt.

Dito!

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3 Wochen her

Golf Rules

Neulich auf einer Runde mit Thomas im schönen Golf Club Verden lag mein (Torbens) Ball im Laufweg eines Tieres - vermutlich einer Maus. Die Definition "Tierloch" sagt uns, was ein Tierloch ist:

"Jedes Loch, das von einem Tier gegraben wurde, außer das Loch wurde von Tieren gegraben, die auch als lose hinderliche Naturstoffe gelten (zum Beispiel Würmer oder Insekten).

Der Begriff Tierloch schließt mit ein:

• Das von dem Tier aus dem Loch gegrabene lose Material,

• jegliche niedergetretene Spur oder Laufweg, die in das Loch führen und

• jeglichen Bereich des Bodens, der durch das unterirdisch grabende Tier hochgedrückt oder verändert wurde."

Ich rief also Thomas als Referee herbei um ihn um Bestätigung zu bitten, dass hier Erleichterung nach R16.1 gewährt werden kann, was er gerne tat.

Das Vorgehen dazu seht ihr im Video - entschuldigt das VVS. Und die Lache am Ende...Hier wird das Erleichterungsverfahren von einem Tierloch (vgl. Definition "Tierloch") einmal anschaulich dargestellt - inklusive Fehlschlag. Man beachte die ...
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3 Wochen her

Golf Rules

Eine Frage erreichte uns, wo bei folgendem Ballflug und Verlauf der Penalty Area der Bezugspunkt für seitliche Erleichterung zu finden sei.

Also:

Bezugspunkt für die seitliche Erleichterung (wie übrigens für die übrigen Verfahren auch) ist immer der Punkt, an dem der Ball zuletzt die Grenze einer Penalty Area gekreuzt hat. Hier auf dem zweiten Bild mit einem roten "X" markiert. Von da ausgehend bestimmt sich der Erleichterungsbereich, der hier zwei Schlägerlängen nicht näher zum Loch beträgt.

Einfach, oder?
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Eine Frage erreichte uns, wo bei folgendem Ballflug und Verlauf der Penalty Area der Bezugspunkt für seitliche Erleichterung zu finden sei.

Also:

Bezugspunkt für die seitliche Erleichterung (wie übrigens für die übrigen Verfahren auch) ist immer der Punkt, an dem der Ball zuletzt die Grenze einer Penalty Area gekreuzt hat. Hier auf dem zweiten Bild mit einem roten X markiert. Von da ausgehend bestimmt sich der Erleichterungsbereich, der hier zwei Schlägerlängen nicht näher zum Loch beträgt.

Einfach, oder?

3 Wochen her

Golf Rules

Heute einmal eine Live-Lösung von Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen - danke Markus für die Schauspielerei! ... MehrWeniger

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Gern. `Fiel mir erschreckend leicht, mich doof (an)zustellen. 😳 … und dank Deiner Erklärung bin ich ja zum Glück auch um die Sommersprossen herumgekommen. 😉

Sehr gut, diese Live-Lösungen ! Finde ich top!

Muss der Dropp nicht innerhalb des Erleichterungsbereichs zum liegen kommen? Dann wäre der Dropp falsch gewesen und hätte noch mal gedroppt werden müssen.

Darf er hier wirklich auch nach rechts messen und den Ball nach der erleichterung mit absicht wieder in den ungewöhnlichen Platzverhältnissen droppen? Wenn ja, dann darf er ja vom neuen Punkt das Erleichterungsverfahren nochmals durchführen und dann nochmals usw. bis er vielleicht irgendwann trocken und in besserer lage am fairway liegt? Früher gab es den Ausdruck "vollständige Erleichterung" und dann durfte man die eine Schlägerlänge nur in richtung fort von den ungewöhnlichen platzverhältnissen messen, was ja einen sinn hatte.

Wie immer eine tolle Erklärung der Regeln. Aber trotzdem eine Frage zum Begriff ungewöhnliche Platzverhältnisse. Ich gehe davon aus, dass ihr hier in Richtung zeitweiligen Wasser erklärt habt. Ich sehe auf dem Video „nur“ Matsch aber kein wirklich stehendes Wasser. Und der Bereich ist auch nicht als BiA gekennzeichnet. Könnt ihr bitte nochmal den Begriff zeitweiliges Wasser erklären.

Super Video

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3 Wochen her

Golf Rules

Heute eine Frage unseres treuen Lesers Daniel - diesmal per Video aus dem Portugalurlaub:

Daniel möchte wissen, wo er vom Weg aus gesehen den nächsten Punkt der vollständigen Erleichterung findet, und, ob die Sandfläche neben dem Weg möglicherweise ein Bunker ist.

Dafür schauen wir uns die Definition "Bunker" an. Ein Bunker ist

"eine besonders vorbereitete Fläche mit Sand, oft eine Vertiefung, von der Grassoden oder Erde entfernt wurde.

Zum Bunker gehören nicht:

(...)

• alle anderen Sandflächen auf dem Platz, die nicht innerhalb der Grenze der vorbereiteten Fläche liegen (zum Beispiel Wüsten oder andere natürliche Sandflächen oder die manchmal als „Waste Areas“ bezeichneten Flächen). "

Und hier ist auch schon die Lösung. Diese Fläche macht eher den Eindruck Gelände zu sein, denn sie ist alles, nur nicht "besonders vorbereitet", denn dazu gehört auch die Pflege der Fläche. Und vielleicht eine Harke, wobei die ja auch entwendet worden sein kann. Die Fläche hier macht aber den Eindruck von natürlichem Gelände, sodass der nächste Punkt der vollständigen Erleichterung hinter dem Ball in der Sandfläche gesucht werden kann.

Ihr habt Fragen zu den Golfregeln - stell sie uns auch gern mit einem Video - das macht besonders viel Spaß!
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Golf Rules Leserfrage

3 Wochen her

Golf Rules

Mal so am Rande - mehr als 25 min. eher fertig mit der Runde - da lohnt sich vielleicht ein kurzer Gedanke in der Spielgruppe...

BTW - Ready Golf ist ja schon mit den "alten" Regeln im letzten Jahr forciert worden, insofern kein neues Thema für 2019. Aber wie schaut es bei Euch im Club aus - wird dort Ready Golf angewandt. Wenn ja, wieviel seid ihr schneller? Und wenn nein, woran "scheitet" es?
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Mal so am Rande - mehr als 25 min. eher fertig mit der Runde - da lohnt sich vielleicht ein kurzer Gedanke in der Spielgruppe...

BTW - Ready Golf ist ja schon mit den alten Regeln im letzten Jahr forciert worden, insofern kein neues Thema für 2019. Aber wie schaut es bei Euch im Club aus - wird dort Ready Golf angewandt. Wenn ja, wieviel seid ihr schneller? Und wenn nein, woran scheitet es?

 

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Es gibt viele, die sagen "Das bringt doch eh nichts!" und daher einfach ihren alten Stiefel weiter spielen. Sowas nennt sich dann wohl "selbsterfüllende Prophezeiung". Die beste Maßnahme gegen Slow Play ist, die Leute auf die Uhr zu nehmen. Und bei Turnieren Trödlern Strafschläge zu vergeben. Aber dazu müsste der Club dann auch wirklich hinter der Sache stehen und die Marshalls unterstützen.

Aus alter Sitte und Höflichkeit würd einem immer noch die „Ehre“ gewährt und auch beim Putten entsprechend gehandelt. RG finden alle gut, wird aber kaum umgesetzt. Viel nerviger sind die endlosen Probeschwünge und immer wieder neu ausrichten ( von den Profis abgeguckt) muss ja was bringen .....

Also ich hab schon immer RG gespielt. Wenn sich jeder daran hält prima Sache. Die Zeit aber wird woanders verloren. Handygedaddel - Entfernungsmesser.......da liegt einer 100 Meter genau neben dem Pfosten und zieht dann den EM. Dann haut er 10 Meter weit und zieht das Ding wieder aus der Tasche......das kostet Zeit und Nerven.

Wie es so schön heisst: Grau ist alle Theorie! Es gibt viele Faktoren, die daran mitstricken, ob man als Vierer-Flight in der angedachten Regelzeit den Course beenden kann oder länger braucht. Natürlich gehört als einer der Faktoren dazu die Zeit, die man sich zur Vorbereitung eines Schlags nimmt. Hier ist daher von offizieller Seite eine Regel zur Begrenzung der Zeit auf (erinnere ich es recht) 40 sec angedacht, die über kurz oder lang eingeführt werden soll. Denke ich jedoch an das letzte WGC Turnier, so denke ich, warum sollen die Amateure immer schneller und schneller spielen - und die Profis nehmen sich alle Zeit der Welt! Grundsätzlich wird diese Regel, wenn eingeführt, deutlich mehr Zeitersparnis bringen als Ready-Golf... Ein Faktor ist auch der: Im Amateur-Bereich spielt man immer wieder auch mit Spielern zusammen, die noch nicht lange ihre PR haben. Sprich, die mehr Schläge pro Loch benötigen. Natürlich kann man hier rigoros darauf bestehen, dass der Ball aufgenommen wird, sobald die max erlaubte Schlagzahl erreicht ist. Ich erinnere mich jedoch noch sehr gut daran, wie frustrierend das ist und wie nervöser und angespannter man von Loch zu Loch wird. Da fragt man, was wichtiger ist - das schnellere Spiel oder die Freude am Turniersport Golf zu erhalten... Solange die gute alte Faustregel gegeben, ist, dass man Anschluss an den voraufgegangenen Flight hält, finde ich, ist alles okay!

Ich weiß gar nicht wo der irre Vorteil ist wenn man auf einer entspannten Golfrunde 25 Minuten früher oder später auf der Terrasse sitzt. Und ich mag schnelles Spiel !!! ... Hab aber auch kein Problem wenn es mal langsam zu geht. !!!

Auf meinem span. Heimatkurs werden 4:20h vorgegeben. Wir kommen im 4er, seit RG, (Senioren) meist mit 4 Std an das Loch 19. Für mich ist der größte Vorteil allerdings, dass die Fahne stecken bleiben kann. ⛳️

Es hat sich nichts geändert. Langsame Spieler sind immer langsam. 5 Probeschwünge, 10 Schläge , aber dann zuerst am Abschlag denn man spielt ja Readygolf.

aber leider nur, wenn alle Flights entsprechend agieren...viel sinnvoller wäre, entsprechend der Spielstärke von weiter vorne gelagerten Tees zu spielen...siehe z.B. USKG Family Course System...

Wer hat denn das gerechnet 😳🤣🤣

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3 Wochen her

Golf Rules

Abgemähtes Gras ist zunächst einmal ja loser hinderlicher Naturstoff. Wird dieses nach den Mäharbeiten von den Greenkeepern aber neben den Spielbahnen entsorgt, dann kann dieses zu einem "Problem" für den Spieler führen.

Angehäuftes Schnittgut, Laub und anderes Material, das zum späteren Abtransport bestimmt ist, gilt per Definition erst einmal als "Boden in Ausbesserung". Es gibt jedoch die Besonderheit, dass das auf dem Platz belassene Material, das nicht zum Abtransport bestimmt ist, kein Boden in Ausbesserung ist (es sei denn, die Spielleitung hat es als solchen bestimmt).

Insofern obliegt es besonderer Verantwortung der Greenkeeper bzw. der Spielleitung solche Besonderheiten, wenn sich diese an spielrelevanten Stellen befinden, generell zu vermeiden bzw. diese vor dem Wettspiel entsprechend zu kennzeichnen, (tk)
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Abgemähtes Gras ist zunächst einmal ja loser hinderlicher Naturstoff. Wird dieses nach den Mäharbeiten von den Greenkeepern aber neben den Spielbahnen entsorgt, dann kann dieses zu einem Problem für den Spieler führen.

Angehäuftes Schnittgut, Laub und anderes Material, das zum späteren Abtransport bestimmt ist, gilt per Definition erst einmal als Boden in Ausbesserung. Es gibt jedoch die Besonderheit, dass das auf dem Platz belassene Material, das nicht zum Abtransport bestimmt ist, kein Boden in Ausbesserung ist (es sei denn, die Spielleitung hat es als solchen bestimmt). 

Insofern obliegt es besonderer Verantwortung der Greenkeeper bzw. der Spielleitung solche Besonderheiten, wenn sich diese an spielrelevanten Stellen befinden, generell zu vermeiden bzw. diese vor dem Wettspiel entsprechend zu kennzeichnen, (tk)

3 Wochen her

Golf Rules

Auch immer wieder eine Thema - wie genau ist denn der Status einer Brücke in einer Penalty Area...

In diesem Beispiel hat der Spielausschuss des Platzes die Brücke mit in das Hindernis genommen - wie wir dieses in Golf Rules in den letzten Jahren in mehreren Beiträgen auch schon immer empfohlen haben. Generell galt dabei die Faustregel, dass "einfache Übergänge" über ein durchgehendes Wasserhindernis als "in" der Penalty Area gekennzeichnet werden sollten und Brücken, die ein Wasserhindernis in zwei logisch getrennte Hindernisse aufteilten, "nicht" in der Penalty Area liegen sollten.

Dieses generelle Prinzip kann auch mit den neuen Golfregeln weiter beibehalten werden, denn das Prinzip des Hindernisses und der Brücken hat sich ja zunächst einmal nicht geändert.

Regeltechnisch darf der Spieler nun den Ball straflos nach den Regeln spielen, die für einen Ball im Gelände gelten. Es gibt somit keine Sonderregeln, die einschränken, wie ein Ball aus einer Penalty Area gespielt werden darf (s. R17.1b). Zudem sind allerdings die Besonderheiten zu berücksichtigen, dass ein Spieler keine straflose Erleichterung durch unbewegliche Hemmnisse bei der Balllage in der Penalty Area bekommt oder dass sein Ball in dieser nicht als "unspielbar" erklärt werden kann.

In den Committee Procedures gibt es zudem in den Musterplatzregeln (Kapitel 8-B) diverse Beispiele für zusätzliche Platzregeln zu Penalty Areas, möglicher Dropzonen oder die Festlegung als "Spielverbotszone". Insofern sollte sich jeder Spieler vor Antritt der Runde über ggf. geltende zusätzliche Platzregeln - generell und in Bezug auf Penalty Areas - informieren. (tk)
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Auch immer wieder eine Thema - wie genau ist denn der Status einer Brücke in einer Penalty Area...

In diesem Beispiel hat der Spielausschuss des Platzes die Brücke mit in das Hindernis genommen - wie wir dieses in Golf Rules in den letzten Jahren in mehreren Beiträgen auch schon immer empfohlen haben. Generell galt dabei die Faustregel, dass einfache Übergänge über ein durchgehendes Wasserhindernis als in der Penalty Area gekennzeichnet werden sollten und Brücken, die ein Wasserhindernis in zwei logisch getrennte Hindernisse aufteilten, nicht in der Penalty Area liegen sollten.

Dieses generelle Prinzip kann auch mit den neuen Golfregeln weiter beibehalten werden, denn das Prinzip des Hindernisses und der Brücken hat sich ja zunächst einmal nicht geändert.

Regeltechnisch darf der Spieler nun den Ball straflos nach den Regeln spielen, die für einen Ball im Gelände gelten. Es gibt somit keine Sonderregeln, die einschränken, wie ein Ball aus einer Penalty Area gespielt werden darf (s. R17.1b). Zudem sind allerdings die Besonderheiten zu berücksichtigen, dass ein Spieler keine straflose Erleichterung durch unbewegliche Hemmnisse bei der Balllage in der Penalty Area bekommt oder dass sein Ball in dieser nicht als unspielbar erklärt werden kann.

In den Committee Procedures gibt es zudem in den Musterplatzregeln (Kapitel 8-B) diverse Beispiele für zusätzliche Platzregeln zu Penalty Areas, möglicher Dropzonen oder die Festlegung als Spielverbotszone. Insofern sollte sich jeder Spieler vor Antritt der Runde über ggf. geltende zusätzliche Platzregeln - generell und in Bezug auf Penalty Areas - informieren. (tk)

 

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Mal ne dumme Frage: Ich höre immer wieder, daß man eine Brücke wie auf dem Bild "rausnehmen" kann. Wie soll das denn technisch funktionieren? Bei einem Damm ist es klar, aber bei so einer Brücke? Da würde bei mir als erstes die Frage aufkommen, welchen Status dann ein Ball hat, der unter der Brücke liegt?

3 Wochen her

Golf Rules

Beim Spiel eines Lochs gibt es genau ein Grün, welches für das Spielen der Bahn relevant ist - die Grüns alle anderen Spielbahnen sind sogenannte "Falsche Grüns". Das Spielen von diesen Grüns ist nicht zulässig - dieses ist in Regel R13.1f beschrieben.

Ggü. den "alten" Regeln muss der Spieler Erleichterung nehmen, wenn der Ball des Spielers das falsche Grün berührt / auf diesem liegt oder aber auch der Raum des beabsichtigten Stands oder Schwungs beeinträchtigt ist.

Der Spieler muss in diesem Fall straflose Erleichterung in Anspruch nehmen und den Ball in einem Erleichterungsbereich außerhalb des Grüns droppen. Hierfür muss er als Bezugspunkt den nächstgelegenen Punkt der vollständigen Erleichterung außerhalbs des Grüns wählen und von dort innerhalb einer Schlägerlänge im Gelände droppen. (tk)
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Beim Spiel eines Lochs gibt es genau ein Grün, welches für das Spielen der Bahn relevant ist - die Grüns alle anderen Spielbahnen sind sogenannte Falsche Grüns. Das Spielen von diesen Grüns ist nicht zulässig - dieses ist in Regel R13.1f beschrieben.

Ggü. den alten Regeln muss der Spieler Erleichterung nehmen, wenn der Ball des Spielers das falsche Grün berührt / auf diesem liegt oder aber auch der Raum des beabsichtigten Stands oder Schwungs beeinträchtigt ist.

Der Spieler muss in diesem Fall straflose Erleichterung in Anspruch nehmen und den Ball in einem Erleichterungsbereich außerhalb des Grüns droppen. Hierfür muss er als Bezugspunkt den nächstgelegenen Punkt der vollständigen Erleichterung außerhalbs des Grüns wählen und von dort innerhalb einer Schlägerlänge im Gelände droppen. (tk)

 

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Ich nehme an, dass Übungsgrüns, welche nicht im Aus liegen, ebenfalls falsche Grüns sind. In unserem Club wurde der Bereich das falschen Grüns per Platzregel auf "inklusive Vorgrün" erweitert.

Ein Doppelgrün (zusammenhängend mit 2 Fahnen) ist aber kein falsches Grün? Ich lag an der falschen Fahne und hatte einen längeren Weg zurück....

3 Wochen her

Golf Rules

Ihr habt es Euch sicher schon gedacht - wir haben uns einen Scherz mit Euch erlaubt - es wird weiterhin aus Kniehöhe gedropt! Auch nach dem 01.04.2019...

Danke für den Spaß mit Euch!
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Aprilscherz!

 

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Wäre aber viel besser gewesen....

Ich habe es auch geglaubt... Schade! 😔

Der erste April Scherz seit vielen Jahren, den ich geglaubt habe 😫

😂

3 Wochen her

Golf Rules

Wir sind nicht die einzigen, die Spaß mit den neuen Regeln haben:Das richtige Droppen im Golfsport hat für viel Aufregung gesorgt. Aber es gibt nun mehr Spielraum bei der Auslegung der Regel. Macht vieles leichter. ... MehrWeniger

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4 Wochen her

Golf Rules

R&A und USGA hatten ein Einsehen: Ab sofort muss der Ball nicht mehr aus Kniehöhe gedroppt werden.

Nach zahlreichen Beschwerden aus dem Profilager und seitens der TV-Rechteinhaber aufgrund der unvorteilhaften "Ästethik" wurde das Droppen aus Kniehöhe noch einmal überdacht - und als Drophöhe wird das seit 2019 neu etablierte Maß der "Schlägerlänge" genutzt.

Deswegen gibt es durch die ab heute gültige Clarification eine Anpassung von Regel R14.3b (2) wie folgt:

"Der Ball muss aus Höhe einer Schlägerlänge senkrecht nach unten gedroppt werden, ohne den Spieler oder seine Ausrüstung zu berühren. Der Spieler muss den Ball aus Schlägerhöhe loslassen, sodass der Ball

- gerade nach unten fällt, ohne dass der Spieler ihn wirft, dreht oder rollt oder eine andere Methode anwendet, die beeinflussen könnte, wo der Ball zur Ruhe kommen wird und

- weder den Spieler noch seine Ausrüstung berührt, bevor er den Boden trifft.

„Höhe einer Schlägerlänge“ bedeutet die Höhe des längsten Schlägers des Spielers mit Ausnahme des Putters, senkrecht auf dem Boden abgestützt."

--> siehe hierzu auch: www.randa.org/en/rog/2019/pages/the-rules-of-golf

Und, was meint Ihr dazu? Besser?
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Droppen aus Schlägerhöhe

 

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Kann mal jemand der R&A Bescheid geben das in Ihren regeln noch Kniehöhe steht?😂

Kein Aprilscherz?

Oha... 01.04. lässt grüssen

Schöner April Scherz.😂😂😂

So mancher Aprilscherz schafft es doch in die Realität. Ich bin dass die Regel aufgenommen wird 😉👍

wäre auch zu schön gewesen.

Ich sag doch! Ihr seid die Besten…

Jo alles wird 😊 1 april

Torben, dann hast Du uns da ja am Wochenende auf der Schulung falsch beigebracht 😃😃😃

01.04.-Scherz!

Oha... 01.04. lässt grüssen

😂😂..der ist richtig gut!!

Ha ha, 1. April

Man macht keine Witze über die Golfregeln! 😝

April April

1. April !😂

Da musstest du am Ende aber auch selber schmunzeln 🤣🤣. Cooles Video! da beginnt man Montags morgens direkt mit einem Grinsen!

ähm.... weiches Datum ist heute 🤔

1 A pril

👍🏻😂

April, April🤣🤣

😄😄😄😄😄

😂

Aprilscherz

Ja nee iss klar. 😂 Apri April. 😂👍🏻

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4 Wochen her

Golf Rules

Ist doch immer wieder gut zu sehen, dass Golfregeln für alle gleich sind. "Schenken" im Lochspiel ist die Voraussetzung, den Ball mit einem zusätzlichen Schlag aufzunehmen... 😉

Sergio Garcia’s double bogey on No. 7 at WGC-Dell Match Play - PGA TOUR Video
In the Quarterfinals round in the 2019 World Golf Championships – Dell Technologies Match Play, Sergio Garcia misses a bogey putt and makes a questionable choice on the par-3 7th hole.
... MehrWeniger

Sergio Garcia’s double bogey on No. 7 at WGC-Dell Match Play - PGA TOUR Video

 

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Ralph Mclean.

Ralph Mclean.

Der Kerl hat sich überhaupt nicht im Griff zur Zeit...

4 Wochen her

Golf Rules

Daniel hatte eine Frage an uns:

"Hallo ihr beiden.
Hier eine Frage zu 16.3a
Der Ball liegt ca 140 Meter vor dem Grün ganz knapp vor eine Busch der ca 1.6 Meter hoch ist.
So das ich nicht Richtung grün schlagen kann, da ich mit einem Fus im Busch stehe und der Schlägeer ebenfalls in diesen gehen würde. Somit ist für mich der einzig vernünftige Schlag nach links zurück aufs Fairway (blauer Pfeil).
Somit hätte ich meiner Meinung nach Anspruch auf Erleichterung.
Erleichterungsbereich (rot) würde mir in dem Fall helfen, den Busch zu umgehen.
Somit dürfte ich straffrei droppen und der nächste Schlag könnte aufs grün gehen.
Ist das so richtig, oder greift hier die Ausnahme zur Regel?"

R16.3a gewährt Erleichterung vom eingebetteten Ball, wenn der Schlag nicht "unvernünftig" ist. Das ist ein weites Wort, dass der Auslegung bedarf.

"Unvernünftig" nach R16.3a ist zB, wenn der "Spieler nicht in der Lage ist, aufgrund der Balllage in einem Busch, einen Schlag durchzuführen". Das ist hier nicht der Fall. Man könnte den Busch zB mit einem Flopshot überspielen oder - wie in der Frage beschrieben - seitlich aufs Fairway spielen. Der Umstand, dass der Ball eingebettet ist behindert aber in beiden Fällen trotzdem den Schlag, von daher ist Straflose Erleichterung zu gewähren.

Nach dem Drop im Erleichterungsbereich entsteht dann eine neue Spielsituation, die neu bewertet wird. Den Drop kann der Spieler dann auch für sich ausnutzen und so die Lage zu seinen Gunsten verbessern.

Habt Ihr Fragen zu den Regeln? Her damit!
... MehrWeniger

Daniel hatte eine Frage an uns:

Hallo ihr beiden. 
Hier eine Frage zu 16.3a 
Der Ball liegt ca 140 Meter vor dem Grün ganz knapp vor eine Busch der ca 1.6 Meter hoch ist. 
So das ich nicht Richtung grün schlagen kann, da ich mit einem Fus im Busch stehe und der Schlägeer ebenfalls in diesen gehen würde. Somit ist für mich der einzig vernünftige Schlag nach links zurück aufs Fairway (blauer Pfeil). 
Somit hätte ich meiner Meinung nach Anspruch auf Erleichterung. 
Erleichterungsbereich (rot) würde mir in dem Fall helfen, den Busch zu umgehen. 
Somit dürfte ich straffrei droppen und der nächste Schlag könnte aufs grün gehen. 
Ist das so richtig, oder greift hier die Ausnahme zur Regel?

R16.3a gewährt Erleichterung vom eingebetteten Ball, wenn der Schlag nicht unvernünftig ist. Das ist ein weites Wort, dass der Auslegung bedarf.

Unvernünftig nach R16.3a ist zB, wenn der Spieler nicht in der Lage ist, aufgrund der Balllage in einem Busch, einen Schlag durchzuführen. Das ist hier nicht der Fall. Man könnte den Busch zB mit einem Flopshot überspielen oder - wie in der Frage beschrieben - seitlich aufs Fairway spielen. Der Umstand, dass der Ball eingebettet ist behindert aber in beiden Fällen trotzdem den Schlag, von daher ist Straflose Erleichterung zu gewähren.

Nach dem Drop im Erleichterungsbereich entsteht dann eine neue Spielsituation, die neu bewertet wird. Den Drop kann der Spieler dann auch für sich ausnutzen und so die Lage zu seinen Gunsten verbessern.

Habt Ihr Fragen zu den Regeln? Her damit!

 

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Da der Ball wohl nicht eingebettet war, sondern einfach nur bescheiden lag, kommt hier keine Erleichterung in Betracht. Ich empfehle Tiger‘s Video beim Matchplay anzuschauen. Hier liegt der Ball im Busch. Alles weitere erklärt sich bei dieser Szene von selbst. Fakt ist, der Ball wird, wenn er nicht im Boden feststeckt, gespielt wie er liegt🏌️‍♂️ Ausnahme: Man hat eine Stihl Motorsäge dabei, ( zufällig ) und macht den Busch nieder🤔

Es geht sich bei der Frage in erster Linie darum, ob man den eingebetteten Ball (daher die Formulierung R 16.3a) in dem Fall auch mit Freedropp spielen darf oder ob man diese Situation als unvernünftigen Schlag werten könnte. Sowie in 16.3a im ersten Absatz unter Ausnahmen beschrieben. Immerhin habe ich nach dem Erleichterrungsverfahren einen sehr großen Vorteil. Daher könnten Mitspieler da evtl. Etwas gegen haben. Soviel zu dem Thema, Regeln helfen dem Spieler.

16.3 ist ja soweit OK....und auch verständlich..aber in der beschrieben Situation kann ich davon nichts lesen...

Ein Ball kann unter einem Busch nicht in seinem eigenen Pitchloch eingebettet sein. Wie sollte das gehen? Ein Ball bettet sich ein wenn er hoch flog und auf weichen Boden fällt.... aber niemals in einem Busch... manchmal muss man eine missliche Lage als Folge eines nicht so guten Schlags einfach akzeptieren...

"Ein Ball gilt als eingebettet, wenn er in Folge des vorherigen Schlages in seinem eigenen Einschlagloch zum Teil unterhalb der Bodenoberfläche liegt"

Das glaube ich schlicht nicht. In der Beschreibung ist keine Rede von "eingebettet". Der Ball liegt nur "knapp vor einem Busch" . Das kommt 1000mal vor und ist ja fast ein Normalfall wenn verzogen. Da hat man dann halt Pech und verliert 1 Schlag. Er ist deswegen doch NICHT "eingebettet "

Wann ist denn in der Frage das "eingebettet" aufgekommen? und wie wäre es, wenn der Ball nicht eingebettet ist?

Überschrift! Frage zu 16.3a...

Straflos und nicht straffrei 😉 Obiger Fall zeigt schön, dass Kenntnis der Regeln den Spielern hilft 👍🏻

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4 Wochen her

Golf Rules

Regel 5.2 beschäftigt sich mit dem "Üben auf dem Platz vor der Runde oder zwischen den Runden". Dabei bedeutet „Üben auf dem Platz“ das Spielen eines Balls oder Prüfen der Oberfläche eines Grüns eines Lochs durch Rollen eines Balls oder Reiben der Oberfläche.

Im Lochspiel darf der Spieler auf dem Platz vor oder zwischen den Runden eines Lochspiel-Turniers üben.

Anders im Zählspiel - hier darf der Spieler am Tag eines Zählspiel-Turnieres nicht vor der Runde auf dem Platz üben (Ausnahme: Putten und Chippen auf oder nahe des für ihn ersten Abschlags und auf den Übungsbereichen). Neu ist, dass nach Abschluss des Spiels seiner letzten Runde an diesem Tag der Spieler auf dem Platz üben darf.

Aber auch hier empfiehlt es sich wieder die Platzregen zu lesen, denn die Spielleitung darf eine Platzregel erlassen, die das Üben vor oder zwischen den Runden auf dem Platz verbietet, einschränkt oder erlaubt (siehe Musterplatzregel I-1).

Noch ein Zusatz: wird ein Turnier auf einem Platz an aufeinanderfolgenden Tagen ausgetragen, und die Spielleitung lässt einige Spieler am ersten Tag spielen und andere an einem späteren Tag, darf ein Spieler an jedem Tag auf dem Platz üben, an dem keine Runde für ihn angesetzt ist. Beispiel: Ist ein Turnier für Samstag und Sonntag angesetzt und ein Spieler muss nur am Sonntag spielen, darf dieser Spieler am Samstag auf dem Platz üben (s. I5.2b/3). (tk)
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Regel 5.2 beschäftigt sich mit dem Üben auf dem Platz vor der Runde oder zwischen den Runden. Dabei bedeutet „Üben auf dem Platz“ das Spielen eines Balls oder Prüfen der Oberfläche eines Grüns eines Lochs durch Rollen eines Balls oder Reiben der Oberfläche.

Im Lochspiel darf der Spieler auf dem Platz vor oder zwischen den Runden eines Lochspiel-Turniers üben.

Anders im Zählspiel - hier darf der Spieler am Tag eines Zählspiel-Turnieres nicht vor der Runde auf dem Platz üben (Ausnahme: Putten und Chippen auf oder nahe des für ihn ersten Abschlags und auf den Übungsbereichen). Neu ist, dass nach Abschluss des Spiels seiner letzten Runde an diesem Tag der Spieler auf dem Platz üben darf.

Aber auch hier empfiehlt es sich wieder die Platzregen zu lesen, denn die Spielleitung darf eine Platzregel erlassen, die das Üben vor oder zwischen den Runden auf dem Platz verbietet, einschränkt oder erlaubt (siehe Musterplatzregel I-1).

Noch ein Zusatz: wird ein Turnier auf einem Platz an aufeinanderfolgenden Tagen ausgetragen, und die Spielleitung lässt einige Spieler am ersten Tag spielen und andere an einem späteren Tag, darf ein Spieler an jedem Tag auf dem Platz üben, an dem keine Runde für ihn angesetzt ist. Beispiel: Ist ein Turnier für Samstag und Sonntag angesetzt und ein Spieler muss nur am Sonntag spielen, darf dieser Spieler am Samstag auf dem Platz üben (s. I5.2b/3). (tk)

 

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Vorsicht bei Kanonenstart, manche Grüns liegen sehr nah bei Abschlägen, da kann es schon mal verführen ein Grün „als Übungsgrün“zu nutzen, zB weil noch Zeit bis zum Turnierbeginn ist... das wäre Üben auf dem Platz!

4 Wochen her

Golf Rules

Gestern hatten wir über den Status von Hagel informiert und das dieser (wie Schnee und natürliches Eis) je nach Wahl des Spielers entweder als lose hinderliche Naturstoffe oder, wenn sie sich auf dem Boden befinden, als zeitweiliges Wasser behandelt werden kann.

In R16.1d wird darauf eingegangen, wenn ungewöhnliche Platzverhältnisse (also z.B. zeitweiliges Wasser) den Spieler auf dem Grün behindern. Liegt der Ball nämlich auf dem Grün und ist durch ungewöhnliche Platzverhältnisse auf dem Platz beeinträchtigt, darf der Spieler straflose Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er den ursprünglichen oder einen anderen Ball an den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung legt. Er muss dabei die nach Regeln 14.2b(2) und 14.2e vorgeschriebene Vorgehensweise, einen Ball zurückzulegen, einhalten.

Dabei ist zu beachten:
- Der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung muss entweder auf dem Grün oder im Gelände liegen.
- Gibt es keinen solchen nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung, darf der Spieler trotzdem Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er die Stelle größtmöglicher Erleichterung als Bezugspunkt verwendet, die entweder auf dem Grün oder im Gelände liegt.

Noch eine Anmerkung zu dem Foto: bei einer geschlossenen „Hageldecke“ ist es nicht wirklich sinnvoll das Spiel fortzusetzen – die Spielleitung sollte bis zum „Auftauen“ der Hagelkörner das Wettspiel unterbrechen. (tk)
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Gestern hatten wir über den Status von Hagel informiert und das dieser (wie Schnee und natürliches Eis) je nach Wahl des Spielers entweder als lose hinderliche Naturstoffe oder, wenn sie sich auf dem Boden befinden, als zeitweiliges Wasser behandelt werden kann.

In R16.1d wird darauf eingegangen, wenn ungewöhnliche Platzverhältnisse (also z.B. zeitweiliges Wasser) den Spieler auf dem Grün behindern. Liegt der Ball nämlich auf dem Grün und ist durch ungewöhnliche Platzverhältnisse auf dem Platz beeinträchtigt, darf der Spieler straflose Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er den ursprünglichen oder einen anderen Ball an den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung legt. Er muss dabei die nach Regeln 14.2b(2) und 14.2e vorgeschriebene Vorgehensweise, einen Ball zurückzulegen, einhalten.

Dabei ist zu beachten:
- Der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung muss entweder auf dem Grün oder im Gelände liegen.
- Gibt es keinen solchen nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung, darf der Spieler trotzdem Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er die Stelle größtmöglicher Erleichterung als Bezugspunkt verwendet, die entweder auf dem Grün oder im Gelände liegt. 

Noch eine Anmerkung zu dem Foto: bei einer geschlossenen „Hageldecke“ ist es nicht wirklich sinnvoll das Spiel fortzusetzen – die Spielleitung sollte bis zum „Auftauen“ der Hagelkörner das Wettspiel unterbrechen. (tk)

4 Wochen her

Golf Rules

Mal wieder was "Schönes" aus dem Profilager - dieses Mal geht es nicht um einen Regelverstoß. 😉 Stattdessen ein interessanter Rettungsschlag von Tiger Woods beim World Golf Championships-Dell Technologies Match Play:

- Kein Verstoß gegen Regel R8.1 "Handlungen des Spielers, die Bedingungen verbessern, die den Schlag beeinflussen" denn Woods verbessert weder die Lage des ruhenden Balls, den Raum seines beabsichtigten Stands, den Raum seines beabsichtigten Schwungs und seine Spiellinie.

- Kein Verstoß gegen Regel R10.1 "Einen Schlag ausführen", denn der Spieler darf beim redlichen Schlagen eines Balls jeden Teil des Schlägerkopfes einsetzten, einschließlich der Spitze, der Hacke und der Rückseite des Schlägerkopfes (siehe Interpretation I10.1a/2).

PGA TOUR
From his knees.
Left-handed.
In the bushes.

Tiger Woods has ALL the shots. 👏
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PGA TOUR

 

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Bei uns auf fast jeder Runde😂😂😂 Björn Cukrowski Chris Stöcker

Christian Köhler 👏👏👏

4 Wochen her

Golf Rules

Aprilwetter, da kann es schon einmal zu einem richtigen Hagelschauer kommen. Was aber ist der Hagel denn regeltechnisch?

In der Definition „Zeitweiliges Wasser“ steht beschrieben, dass jede vorübergehende Ansammlung von Wasser auf der Bodenoberfläche (zum Beispiel Pfützen, entstanden durch Regen oder Beregnung oder wenn ein Gewässer über seine Ufer tritt), die nicht in einer Penalty Area ist und die zu sehen ist, bevor oder nachdem der Spieler seinen Stand einnimmt (ohne seine Füße übermäßig niederzudrücken).

Es reicht nicht aus, wenn der Boden nass, matschig oder weich ist oder dass das Wasser kurzzeitig sichtbar ist, wenn der Spieler auf den Boden tritt. Eine Ansammlung von Wasser muss bestehen bleiben, bevor oder nachdem der Stand eingenommen wurde.

Aber es gibt auch Sonderfälle – und hierzu zählt der Hagel. Denn
- Tau und Reif sind kein zeitweiliges Wasser,
- Schnee und natürliches Eis, sind (anders als Reif), entweder lose hinderliche Naturstoffe oder, wenn sie sich auf dem Boden befinden, zeitweiliges Wasser je nach Wahl des Spielers.
- Künstlich hergestelltes Eis ist ein Hemmnis.

Insofern darf der Spieler entscheiden, ob er den Hagel straflos entfernt oder Erleichterung nach R16.1 in Anspruch nimmt… (tk)
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Aprilwetter, da kann es schon einmal zu einem richtigen Hagelschauer kommen. Was aber ist der Hagel denn regeltechnisch?

In der Definition „Zeitweiliges Wasser“ steht beschrieben, dass jede vorübergehende Ansammlung von Wasser auf der Bodenoberfläche (zum Beispiel Pfützen, entstanden durch Regen oder Beregnung oder wenn ein Gewässer über seine Ufer tritt), die nicht in einer Penalty Area ist und die zu sehen ist, bevor oder nachdem der Spieler seinen Stand einnimmt (ohne seine Füße übermäßig niederzudrücken).

Es reicht nicht aus, wenn der Boden nass, matschig oder weich ist oder dass das Wasser kurzzeitig sichtbar ist, wenn der Spieler auf den Boden tritt. Eine Ansammlung von Wasser muss bestehen bleiben, bevor oder nachdem der Stand eingenommen wurde.

Aber es gibt auch Sonderfälle – und hierzu zählt der Hagel. Denn 
- Tau und Reif sind kein zeitweiliges Wasser, 
- Schnee und natürliches Eis, sind (anders als Reif), entweder lose hinderliche Naturstoffe oder, wenn sie sich auf dem Boden befinden, zeitweiliges Wasser je nach Wahl des Spielers.
- Künstlich hergestelltes Eis ist ein Hemmnis.

Insofern darf der Spieler entscheiden, ob er den Hagel straflos entfernt oder Erleichterung nach R16.1 in Anspruch nimmt… (tk)

4 Wochen her

Golf Rules

Und wo wir gestern beim Thema "Caddie" waren - dieser darf neben der körperlichen Unterstützung (tragen der Ausrüstung, anderweitige Hilfe im während der Runde) den Spieler ebenfalls beraten.

Nach R10.2a "Beratung" darf ein Spieler während einer Runde nicht jemanden im Turnier beraten, jemanden (mit Ausnahme seines Caddies) um Beratung bitten oder Ausrüstung eines anderen Spielers berühren, um dadurch Informationen zu erhalten (wie das Berühren des Schlägers oder der Tasche eines anderen Spielers, um zu
sehen, welcher Schläger benutzt wurde).

Zudem hilft ein Blick in die Definitionen "Beratung" - diese ist definiert als:
Jeglicher mündliche Hinweis oder jede Handlung (zum Beispiel das Zeigen, welcher Schläger gerade für einen Schlag verwendet wurde) mit der Absicht, einen Spieler zu beeinflussen bei
- der Wahl eines Schlägers,
- der Ausführung eines Schlags oder
- der Entscheidung, wie während eines Lochs oder der Runde zu spielen ist.

Aber: Öffentlich verfügbare Informationen gelten nicht als Beratung, zum Beispiel:
- die Lage von Bereichen oder Sachen auf dem Platz zum Beispiel das Loch, das Grün, das Fairway, Penalty Areas, Bunker oder den Ball eines anderen Spielers,
- die Entfernung von einer Stelle zu einer anderen oder
- die Regeln. (tk)
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Und wo wir gestern beim Thema Caddie waren - dieser darf neben der körperlichen Unterstützung (tragen der Ausrüstung, anderweitige Hilfe im während der Runde) den Spieler ebenfalls beraten. 

Nach R10.2a Beratung darf ein Spieler während einer Runde nicht jemanden im Turnier beraten, jemanden (mit Ausnahme seines Caddies) um Beratung bitten oder Ausrüstung eines anderen Spielers berühren, um dadurch Informationen zu erhalten (wie das Berühren des Schlägers oder der Tasche eines anderen Spielers, um zu
sehen, welcher Schläger benutzt wurde).

Zudem hilft ein Blick in die Definitionen Beratung - diese ist definiert als: 
Jeglicher mündliche Hinweis oder jede Handlung (zum Beispiel das Zeigen, welcher Schläger gerade für einen Schlag verwendet wurde) mit der Absicht, einen Spieler zu beeinflussen bei
- der Wahl eines Schlägers,
- der Ausführung eines Schlags oder
- der Entscheidung, wie während eines Lochs oder der Runde zu spielen ist.

Aber: Öffentlich verfügbare Informationen gelten nicht als Beratung, zum Beispiel:
- die Lage von Bereichen oder Sachen auf dem Platz zum Beispiel das Loch, das Grün, das Fairway, Penalty Areas, Bunker oder den Ball eines anderen Spielers,
- die Entfernung von einer Stelle zu einer anderen oder
- die Regeln. (tk)

 

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Günter Rottensteiner Also soll man auch noch für unterschiedliche HCP-Klassen verschiedene Golfregeln machen? ...wenn ich mich dann um 1 verbessere muss ich dann beim nächsten Turnier neue Regeln lernen... na ja... interessanter Gedanke....

Provokant; Nach dieser Regel müsste man bei Amateur-Monatsbechern 50% der Teilnehmer disqualifizieren. Das ist eine jener Regeln die IMHO im Amateursport ausgenommen bei den Top 100 Spielern eines Landes nichts verloren hat und den Spaß am Spiel vermiest, da ein HCP 36 Spieler zB keine Ahnung hat warum oder weshalb der Mitspieler mit HCP 54 ein Sechser Eisen nahm. Der hat nämlich selbst keinen blassen Schimmer warum er ein 6er nahm. Als Spielleitung beim Monatsbecher spiele ich die 3-Affen wenn jemand nachher mit so einer "Anzeige" daher käme. Dort wo die Frage oder Beratung ein tatsächlicher Vorteil wäre kann man ja darüber diskutieren. Aber das ist nur HCP Klasse 1 und die spielen kaum Monatsbecher oder Präsidententurniere.

1 Monat her

Golf Rules

Über die Einschränkung, dass ein Caddie nicht hinter dem Spieler stehen darf, um diesen bei der Ausrichtung für den Schlag zu unterstützen, hatten wir schon mehrmals berichtet. R10.2b(4) sagt aus, dass es dem Caddie des Spielers untersagt ist, absichtlich an einer Stelle auf oder nahe einer Verlängerung der Spiellinie hinter dem Ball zu stehen. Nimmt der Spieler einen Stand unter Verstoß gegen diese Regel ein, kann die Strafe aber noch "geheilt" werden, indem der Spieler von seinem Stand zurücktritt und nicht wieder beginnt, diesen einzunehmen, bis der Caddie sich von dieser Stelle entfernt hat. (u.a. durch die Ergänzungen der Regeln aufgrund der Clarification der R&A / USGA).

Wie aber verhält es sich mit einem Spielpartner oder dem Berater?

Regeln 22, 23 und 24 (In Spielformen mit Partnern dürfen der Partner des Spielers und der Caddie des Partners dieselben Handlungen vornehmen (mit denselben Einschränkungen), die der Caddie des Spielers nach den Regeln 10.2b(2) und (4) vornehmen darf). Sprich - auch diesen Personengruppen ist es nicht gestattet den Spieler auszurichten und auf oder nahe einer Verlängerung der Spiellinie hinter dem Ball zu stehen. (tk)
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Über die Einschränkung, dass ein Caddie nicht hinter dem Spieler stehen darf, um diesen bei der Ausrichtung für den Schlag zu unterstützen, hatten wir schon mehrmals berichtet. R10.2b(4) sagt aus, dass es dem Caddie des Spielers untersagt ist, absichtlich an einer Stelle auf oder nahe einer Verlängerung der Spiellinie hinter dem Ball zu stehen. Nimmt der Spieler einen Stand unter Verstoß gegen diese Regel ein, kann die Strafe aber noch geheilt werden, indem der Spieler von seinem Stand zurücktritt und nicht wieder beginnt, diesen einzunehmen, bis der Caddie sich von dieser Stelle entfernt hat. (u.a. durch die Ergänzungen der Regeln aufgrund der Clarification der R&A / USGA).

Wie aber verhält es sich mit einem Spielpartner oder dem Berater?

Regeln 22, 23 und 24 (In Spielformen mit Partnern dürfen der Partner des Spielers und der Caddie des Partners dieselben Handlungen vornehmen (mit denselben Einschränkungen), die der Caddie des Spielers nach den Regeln 10.2b(2) und (4) vornehmen darf). Sprich - auch diesen Personengruppen ist es nicht gestattet den Spieler auszurichten und auf oder nahe einer Verlängerung der Spiellinie hinter dem Ball zu stehen. (tk)

 

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Was bedeutet "geheilt" in diesem Zusammenhang? Keine Strafe? Und läuft die Zeit für die Ausführung des Schlags dann neu ?

Da muss der Redakteur noch mal drüber. Müsste wohl heißen: ... kann dieser Verstoß noch geheilt und damit die Strafe vermieden werden, indem ...

1 Monat her

Golf Rules

Aus guter Tradition - heute mal wieder eine Interpretation des Tages: Int8.1a/3 "Spieler, der die Bedingungen für den beabsichtigten Schlag verbessert, verstößt gegen die Regeln, auch wenn ein anderer Schlag gemacht wird"

Beabsichtigt ein Spieler einen Ball auf eine bestimmte Weise zu spielen, und verbessert er die Bedingungen, die den Schlag für diesen bestimmten Schlag beeinflussen, und kann die Strafe nicht durch Wiederherstellen der Lage vermieden werden, verstößt der Spieler gegen Regel 8.1a, gleich ob er den Ball weiterhin auf diese Weise spielt oder ob er ihn auf eine andere Weise spielt, die von der Verbesserung nicht betroffen ist.

Beispiel: Bricht ein Spieler einen Ast ab, der den Raum seines Stands oder Schwungs für den beabsichtigten Schlag behindert, obwohl ein Stand ohne das Abbrechen des Asts hätte eingenommen werden können, kann die Strafe nicht vermieden werden, indem der Ball in eine andere Richtung gespielt wird oder indem Erleichterung zu einer anderen Stelle in Anspruch genommen wird, an der der Ast keine Auswirkung auf den Schlag gehabt hätte. Dies gilt auch, wenn der Spieler den Ast abbrach, als er das Loch beginnen wollte und dann zu einer anderen Stelle des Abschlags ging. (tk)
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Aus guter Tradition - heute mal wieder eine Interpretation des Tages: Int8.1a/3 Spieler, der die Bedingungen für den beabsichtigten Schlag verbessert, verstößt gegen die Regeln, auch wenn ein anderer Schlag gemacht wird

Beabsichtigt ein Spieler einen Ball auf eine bestimmte Weise zu spielen, und verbessert er die Bedingungen, die den Schlag für diesen bestimmten Schlag beeinflussen, und kann die Strafe nicht durch Wiederherstellen der Lage vermieden werden, verstößt der Spieler gegen Regel 8.1a, gleich ob er den Ball weiterhin auf diese Weise spielt oder ob er ihn auf eine andere Weise spielt, die von der Verbesserung nicht betroffen ist.

Beispiel: Bricht ein Spieler einen Ast ab, der den Raum seines Stands oder Schwungs für den beabsichtigten Schlag behindert, obwohl ein Stand ohne das Abbrechen des Asts hätte eingenommen werden können, kann die Strafe nicht vermieden werden, indem der Ball in eine andere Richtung gespielt wird oder indem Erleichterung zu einer anderen Stelle in Anspruch genommen wird, an der der Ast keine Auswirkung auf den Schlag gehabt hätte. Dies gilt auch, wenn der Spieler den Ast abbrach, als er das Loch beginnen wollte und dann zu einer anderen Stelle des Abschlags ging. (tk)

 

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Frage: wie ist das vor dem Drop im Erleichterungsbereich wenn dort kniehohes Gras ist? Kann ich vor dem Drop Steine, lose Äste etc entfernen? Oder erst nach dem Drop? Nun habe ich weils nicht anders geht beim messen des Bereichs und beim Stand einnehmen für den Drop Teile des hohen Grases niedergetreten. Muss ich das - wenns über haupt ginge - vor dem Drop wieder aufstellen? Oder ziehe ich mir eine Strafe zu nur weil ich beim messen des Erleichterungsbereichs erwas verändert habe (ohne Absicht) das nicht wieder original herstellbar ist? Ich hatte einmal so eine Situation bei einem Ranglistenturnier selbst und selbst der Referee hat damals keine Decision dafür gefunden was vor dem Drop zu tun ist, denn eine Strafe hatte ich ja schon vor dem Drop genommen als ich den Ball für unspielbar erklärte weil er daneben im Busch lag. Natürlich wurde auch vorher beim Suchen schon im späteren Erleichterungsbereich Gras ohne Absicht flach getreten.

1 Monat her

Golf Rules

Es gibt Bereiche auf dem Platz, welche geschont werden sollen (Blumenwiesen, Junganpflanzungen, Neueinsaaten, Ameisenhaufen, Biotope, ...). Möchte eine Spielleitung das Spielen aus oder in einem solchen Teil des Platzes untersagen, so kann sie nach dem neuen Regelwerk eine "Spielverbotszone" einrichten.

Eine Spielverbotszone ist nach R2.4 ist ein definierter Teil ungewöhnlicher Platzverhältnisse (siehe Regel R16.1f) oder einer Penalty Area (siehe Regel 17.1e), aus dem das Spiel nicht erlaubt ist. Ein Spieler muss Erleichterung in Anspruch nehmen, wenn sein Ball in einer Spielverbotszone ist oder eine Spielverbotszone seinen Raum des beabsichtigten Stands oder Schwungs beim Spielen eines Balls außerhalb dieser Zone beeinträchtigt (siehe Regeln 16.1f und 17.1e).

R2.4 regelet allerdings nur das Spielen aus einer solchen Zone - soll zusätzlich auch noch das Betreten einer Spielverbotszone untersagt werden, so muss dieses über die Verhaltensvorschriften reglementiert werden. In diesen können entsprechende Strafen für das Fehlverhalten bzw. schwerwiegende Fehlverhalten aufgenommen werden. (tk)
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Es gibt Bereiche auf dem Platz, welche geschont werden sollen (Blumenwiesen, Junganpflanzungen, Neueinsaaten, Ameisenhaufen, Biotope, ...). Möchte eine Spielleitung das Spielen aus oder in einem solchen Teil des Platzes untersagen, so kann sie nach dem neuen Regelwerk eine Spielverbotszone einrichten.

Eine Spielverbotszone ist nach R2.4 ist ein definierter Teil ungewöhnlicher Platzverhältnisse (siehe Regel R16.1f) oder einer Penalty Area (siehe Regel 17.1e), aus dem das Spiel nicht erlaubt ist. Ein Spieler muss Erleichterung in Anspruch nehmen, wenn sein Ball in einer Spielverbotszone ist oder eine Spielverbotszone seinen Raum des beabsichtigten Stands oder Schwungs beim Spielen eines Balls außerhalb dieser Zone beeinträchtigt (siehe Regeln 16.1f und 17.1e).

R2.4 regelet allerdings nur das Spielen aus einer solchen Zone - soll zusätzlich auch noch das Betreten einer Spielverbotszone untersagt werden, so muss dieses über die Verhaltensvorschriften reglementiert werden. In diesen können entsprechende Strafen für das Fehlverhalten bzw. schwerwiegende Fehlverhalten aufgenommen werden. (tk)

 

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Da möchte ich keinen Ball suchen müssen... 😄

Frank Erbach mach nicht so viele davon, ok? 🤪😂

1 Monat her

Golf Rules

Die R&A hat vorgestern in Ihrem Newletter ein nettes Feature veröffentlicht, welches wir Euch gerne ans Herz legen möchten - die R&A Rules Academy.

Link --> www.randa.org/rulesacademy

Der Inhalt ist zwar komplett in Englisch, aber die Vorgehensweise bei Lernen / Vertiefen den Golfregeln erschließt sich auch dem nicht "Native-Speaker". In drei verschiedenen Stufen werden die Golfregeln vorgestellt und anschließend mit zehn Fragen noch einmal überprüft / gefestigt (Anmeldung per EMail ist erforderlich).

Und wer sich am Ende traut, der kann dann auch noch ein Prüfungsexamen (50 Multiple-Choice-Fragen in einer Stunde) ablegen und sich bei bestandener Prüfung ein R&A-Zertifikat ausdrucken.

Wir wünschen viel Spaß und Erfolg. Und uns würde natürlich auch interessieren, wie viele Prozentpunkte habt Ihr erreicht?
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Die R&A hat vorgestern in Ihrem Newletter ein nettes Feature veröffentlicht, welches wir Euch gerne ans Herz legen möchten - die R&A Rules Academy. 

Link --> https://www.randa.org/rulesacademy

Der Inhalt ist zwar komplett in Englisch, aber die Vorgehensweise bei Lernen / Vertiefen den Golfregeln erschließt sich auch dem nicht Native-Speaker. In drei verschiedenen Stufen werden die Golfregeln vorgestellt und anschließend mit zehn Fragen noch einmal überprüft / gefestigt (Anmeldung per EMail ist erforderlich). 

Und wer sich am Ende traut, der kann dann auch noch ein Prüfungsexamen (50 Multiple-Choice-Fragen in einer Stunde) ablegen und sich bei bestandener Prüfung ein R&A-Zertifikat ausdrucken.

Wir wünschen viel Spaß und Erfolg. Und uns würde natürlich auch interessieren, wie viele Prozentpunkte habt Ihr erreicht?

 

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Joshua Andreas Kai Ralf Michael

68% 1.versuch

Wie gut, man hat mehrere Versuche! (5 von 10 dann 9 von 10 😉) ein toller Tipp und sehr übersichtlich, vielen Dank

Guter Tipp. Werde ich mal machen, wenn ich Zeit habe.

Toller Tipp. Danke. 👍

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1 Monat her

Golf Rules

Unser Referee-Kollege Yves C. Ton-That aus der Schweiz hat eine Zusammenfassung der wichtigsten neuen Golfregeln auch noch einmal in Form einer PDF-Übersicht zusammengetragen (für den Aushang im Club, die eigene Golftasche oder den Mitspielern bei Uneinigkeit zu Regelentscheidungen). Für einen ersten Blick bestimmt sehr hilfreich...GOLFREGELN 2019
Klicken Sie hier expertgolf.com/files/aushang_regelaenderungen_2019.pdf für eine Zusammenfassung der wichtigsten Änderungen.
Hinweis: Golfclubs dürfen dieses PDF gerne am Anschlagbrett, auf der Webseite, im Newsletter oder der Clubzeitschrift publizieren. Die Verwendung ist kostenlos, solange das PDF als Ganzes verwendet wird – es darf nicht gekürzt, verändert oder Teile daraus kopiert werden.
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Unser Referee-Kollege Yves C. Ton-That aus der Schweiz hat eine Zusammenfassung der wichtigsten neuen Golfregeln auch noch einmal in Form einer PDF-Übersicht zusammengetragen (für den Aushang im Club, die eigene Golftasche oder den Mitspielern bei Uneinigkeit zu Regelentscheidungen). Für einen ersten Blick bestimmt sehr hilfreich...

 

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Danke. Gut aufgebaut

Philipp Wozniak Asmus Lembke Seid so nett und beachtet das.

Super Sache 👍 danke

1 Monat her

Golf Rules

Und um eine weitere Frage zum provisorischen Ball zu beantworten schauen wir in die Regel R18.3c(2) "Wann der provisorische Ball zum Ball im Spiel wird".

Der Ball wird genau in den beiden folgenden Fällen unter Strafe von Schlag und Distanzverlust zum Ball im Spiel:
- Wenn der ursprüngliche Ball außerhalb einer Penalty Area verloren oder im Aus ist. Der ursprüngliche Ball ist nicht länger im Spiel (auch wenn er nach dem Ende der Suchzeit von drei Minuten auf dem Platz gefunden wird) und ist dann ein falscher Ball, der nicht gespielt werden darf.
- Wenn der provisorische Ball von einer Stelle gespielt wird, die näher zum Loch liegt als diejenige, an der der ursprüngliche Ball vermutet wird. Der ursprüngliche Ball ist nicht mehr im Spiel (auch wenn er dann auf dem Platz vor dem Ende der Suchzeit von drei Minuten gefunden wird oder wenn er näher zum Loch gefunden wird als vermutet) und ist dann ein falscher Ball, der nicht gespielt werden darf.

Ein "zurück" geht dann nicht mehr - der provisorische Ball ist der Ball im Spiel... (tk)
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Und um eine weitere Frage zum provisorischen Ball zu beantworten schauen wir in die Regel R18.3c(2) Wann der provisorische Ball zum Ball im Spiel wird. 

Der Ball wird genau in den beiden folgenden Fällen unter Strafe von Schlag und Distanzverlust zum Ball im Spiel:
- Wenn der ursprüngliche Ball außerhalb einer Penalty Area verloren oder im Aus ist. Der ursprüngliche Ball ist nicht länger im Spiel (auch wenn er nach dem Ende der Suchzeit von drei Minuten auf dem Platz gefunden wird) und ist dann ein falscher Ball, der nicht gespielt werden darf.
- Wenn der provisorische Ball von einer Stelle gespielt wird, die näher zum Loch liegt als diejenige, an der der ursprüngliche Ball vermutet wird. Der ursprüngliche Ball ist nicht mehr im Spiel (auch wenn er dann auf dem Platz vor dem Ende der Suchzeit von drei Minuten gefunden wird oder wenn er näher zum Loch gefunden wird als vermutet) und ist dann ein falscher Ball, der nicht gespielt werden darf.

Ein zurück geht dann nicht mehr - der provisorische Ball ist der Ball im Spiel... (tk)

 

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Wieder ein schönes Bild vom Niedersachsen Course! Hier Grün 10! Vielen Dank 🐗⛳️ vom GC Hardenberg

Top Foto 👍

1 Monat her

Golf Rules

Möchte der Spieler einen provisorischen Ball ins Spiel bringen, dann ist dieses nach R18.3b anzukündigen. Der Spieler sollte hierzu das Wort „provisorisch“ in seiner Ankündigung nutzen.

Interpretation I18.3b/2 "Aussagen, die 'deutlich machen', dass ein provisorischer Ball gespielt wird" gibt Beispiele, welche anderen Aussagen auch akzeptabel für die Ankündigung eines provisorischen Balls sind:
- „Ich spiele einen Ball nach Regel 18.3.“
- „Ich werde sicherheitshalber noch einen anderen spielen.“

Allerdings werden hier auch Beispiele von Ankündigungen aufgeführt, die nicht deutlich machen, dass der Spieler einen provisorischen Ball spielen will und bedeuten, dass der Spieler einen Ball mit Schlag und Distanzverlust ins Spiel bringen würde, sind unter anderem:
- „Ich lade mal nach.“
- „Ich werde noch einen anderen spielen.“

Insofern der Tipp - nutzt das Wort "provisorisch" bei der Ankündigung bevor der Ball gespielt wird und alles ist gut. (tk)
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Möchte der Spieler einen provisorischen Ball ins Spiel bringen, dann ist dieses nach R18.3b anzukündigen. Der Spieler sollte hierzu das Wort „provisorisch“ in seiner Ankündigung nutzen. 

Interpretation I18.3b/2 Aussagen, die deutlich machen, dass ein provisorischer Ball gespielt wird gibt Beispiele, welche anderen Aussagen auch akzeptabel für die Ankündigung eines provisorischen Balls sind: 
- „Ich spiele einen Ball nach Regel 18.3.“
- „Ich werde sicherheitshalber noch einen anderen spielen.“

Allerdings werden hier auch Beispiele von Ankündigungen aufgeführt, die nicht deutlich machen, dass der Spieler einen provisorischen Ball spielen will und bedeuten, dass der Spieler einen Ball mit Schlag und Distanzverlust ins Spiel bringen würde, sind unter anderem:
- „Ich lade mal nach.“
- „Ich werde noch einen anderen spielen.“

Insofern der Tipp - nutzt das Wort provisorisch bei der Ankündigung bevor der Ball gespielt wird und alles ist gut. (tk)

 

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Schönes Bild /Perspektive von der 18 des Niedersachsen Course im GC Hardenberg ⛳️😉🐗

"Ich lade mal nach!" 😂

1 Monat her

Golf Rules

Der provisorische Ball - auch eine Regel, die sich ggü. dem alten Regelwerk eigentlich nur marginal verändert hat. Es bleibt auch nach den neuen Regeln dabei, dass der provisorischer Ball nicht als Ball im Spiel dienen kann, wenn ursprünglicher Ball unspielbar oder in Penalty Area ist. Im der Interpretation I18.3c(3)/1 ist dieses noch einmal klarer beschrieben:

Ein Spieler darf nur dann einen provisorischen Ball spielen, wenn er glaubt, der ursprüngliche Ball könnte außerhalb einer Penalty Area verloren oder im Aus sein. Der Spieler kann nicht entscheiden, dass ein von ihm gespielter zweiter Ball sowohl ein provisorischer Ball für den Fall ist, dass der ursprüngliche Ball außerhalb einer Penalty Area verloren oder im Aus ist, und Ball im Spiel sei in dem Fall, dass der ursprüngliche Ball unspielbar oder in einer Penalty Area sei.

Wird der ursprüngliche Ball auf dem Platz gefunden oder ist es bekannt oder so gut wie sicher, dass er in einer Penalty Area ist, muss der provisorische Ball aufgegeben werden. (tk)
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Der provisorische Ball - auch eine Regel, die sich ggü. dem alten Regelwerk eigentlich nur marginal verändert hat. Es bleibt auch nach den neuen Regeln dabei, dass der provisorischer Ball nicht als Ball im Spiel dienen kann, wenn ursprünglicher Ball unspielbar oder in Penalty Area ist. Im der Interpretation I18.3c(3)/1 ist dieses noch einmal klarer beschrieben:

Ein Spieler darf nur dann einen provisorischen Ball spielen, wenn er glaubt, der ursprüngliche Ball könnte außerhalb einer Penalty Area verloren oder im Aus sein. Der Spieler kann nicht entscheiden, dass ein von ihm gespielter zweiter Ball sowohl ein provisorischer Ball für den Fall ist, dass der ursprüngliche Ball außerhalb einer Penalty Area verloren oder im Aus ist, und Ball im Spiel sei in dem Fall, dass der ursprüngliche Ball unspielbar oder in einer Penalty Area sei. 

Wird der ursprüngliche Ball auf dem Platz gefunden oder ist es bekannt oder so gut wie sicher, dass er in einer Penalty Area ist, muss der provisorische Ball aufgegeben werden. (tk)

 

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"Der Spieler kann nicht entscheiden,...." wenn ich diesen Satz lese, fallen mir irgendwie sofort die Auslegungen und Kommentare zu so mancher BGH-Entscheidungen ein. Man fragt sich unweigerlich, ob diese hochtrabend sprachlich-stilistische Wortgestaltung dazu geeignet ist, um den Golfeinsteiger ziel- und vor allem ergebnisorientiert die Regularien einer Sportart näher zu bringen.

Der 2. Absatz, easy

Achtung: 28.3c (2) Exceptions .... es gibt sie!

1 Monat her

Golf Rules

War ein schöner Ausflug in den Club zur Vahr. Hoffe das wir den Teams vom Club zur Vahr - Jugendgolf, Club zur Vahr Team Bundesliga, 1. Damen Club zur Vahr und 1. Herren Club zur Vahr helfen konnten, die Grundlagen der neuen Golfregeln zu vermitteln. Wir wünschen Euch viel Erfolg in der kommenden Saison... ... MehrWeniger

War ein schöner Ausflug in den Club zur Vahr. Hoffe das wir den Teams vom Club zur Vahr - Jugendgolf, Club zur Vahr Team Bundesliga, 1. Damen Club zur Vahr und 1. Herren Club zur Vahr helfen konnten, die Grundlagen der neuen Golfregeln zu vermitteln. Wir wünschen Euch viel Erfolg in der kommenden Saison...

 

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Super, dass ihr hier gewesen seid! Die Saison kann kommen!

Vier mal Club zur Vahr in einem Satz ,wenn das keine Werbung ist...👽

1 Monat her

Golf Rules

Mal etwas "off topic", aber vielleicht trotzdem mal ganz interessant, wieviel Mühe sich die Greenkeeper beim Stechen des Lochs machen.

Interessant ist auch, dass die PGA Tour nie näher als 9 Feet (also 3 Meter) an die Grünkante mit der Lochposition geht. In Deutschland gibt es bei Verbands- oder DGV- Wettspielen die Empfehlung von mindestens vier Schritten (im Zählspiel), sofern die Grüns dieses "hergeben"...

PGA TOUR
The 17th hole is being cut in its famously dangerous Sunday location ahead of the final round of THE PLAYERS Championship.
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PGA TOUR

 

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Wenn der Ball so ein Loch sieht, fällt er von alleine hinein... Muss gleich mal in unserem Club nachschauen...🤔😳

So hätte ich es auch gerne im Club

Christian Adler

Ein Schritt ist ein altes Maß und hat 74 cm, 4 Schritte sind als 2,96 m, passt also.

1 Monat her

Golf Rules

Der Abschlag - neben Bunker, Penalty Areas und dem Grün - ist einer der fünf definierten Bereiche des Platzes.

Und um eine Frage zu beantworten: ja, nach der Golfregel R6.2b(6) darf der Spieler selbst nach einem Schlag innerhalb des Abschlags den Ball noch einmal aufnehmen und diesen bewegen.

Hintergrund ist, dass sich der Ball weiterhin innerhalb des Abschlags befindet. Der Spieler darf den Ball spielen, wie er liegt, oder, obwohl der Ball im Spiel ist, den Ball zu einer anderen Stelle innerhalb des Abschlags bewegen und von dort mit dem dann zweiten Schlag spielen. Der Spieler darf den Ball auch auf ein Tee legen oder die Höhe des Tees verändern, auf dem der Ball liegt. (tk)
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Der Abschlag - neben Bunker, Penalty Areas und dem Grün - ist einer der fünf definierten Bereiche des Platzes. 

Und um eine Frage zu beantworten: ja, nach der Golfregel R6.2b(6) darf der Spieler selbst nach einem Schlag innerhalb des Abschlags den Ball noch einmal aufnehmen und diesen bewegen.

Hintergrund ist, dass sich der Ball weiterhin innerhalb des Abschlags befindet. Der Spieler darf den Ball spielen, wie er liegt, oder, obwohl der Ball im Spiel ist, den Ball zu einer anderen Stelle innerhalb des Abschlags bewegen und von dort mit dem dann zweiten Schlag spielen. Der Spieler darf den Ball auch auf ein Tee legen oder die Höhe des Tees verändern, auf dem der Ball liegt. (tk)

 

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Björn Becker

Jetzt noch einmal für mich: ich schlage nach dem Ball, er bleibt innerhalb der Teebox, darf ich alles machen, wie beim ersten Schlag, es ist halt nur der zweite. Wenn ich beim Probeschwung den Ball aus Versehen treffe, kann ich ihn straffrei wieder aufteen.... gilt das auch, wenn der Ball mal beim Probeschwung durchaus ein paar Meter macht 🤔

Was genau bedeutet denn „innerhalb des Abschlags“? Ist es zwischen den gelben/roten Markierungen und der Raum dahinter in dem ich ursprünglich aufteen darf? Oder gar die ganze Box? Beispiel: Ein Spieler teet sehr nahe an der gedachten Linie hinter der rechten gelben Markierung auf, wählt aber auf Grund der Bodenbeschaffenheit eine Position etwa 1,5m hinter den Markierungen. Nun schlägt er nach dem Ball, aber leider misslingt der Schlag derart, dass er den Ball nur streift und dieser etwa 1m nach (in Spielrichtung) rechts fliegt/rollt. In Richtung Fahne hat er quasi keine Entfernung zurück gelegt. Gegenüber des zum Aufteen verfügbaren Bereichs liegt der Ball nun außerhalb. Wäre dies dann innerhalb (weil noch auf dem Abschlag), oder außerhalb (weil nicht mehr im Abschlagsbereich)?

Kann in diesem Zusammenhang noch mal klar herausgestellt werden, dass R6.2b(6) NUR für den Ball im Spiel gilt. Der Spieler hat also den ersten Schlag gemacht, darf den Ball, der innerhalb des Abschlags zur Ruhe gekommen ist oder noch auf dem Tee liegt (weil er den Ball nicht getroffen hat), straflos bewegen und sogar an einer Stelle seiner Wahl auf dem Abschlag aufteen bzw. die Teehöhe verändern und macht dann Schlag 2. Und wird noch „ehrlich und redlich nach dem Ball schlagen“ als Kriterium herangezogen? Es gibt ja sehr gute Spieler, die auf dem Abschlag ihre Probeschwünge sehr nah am aufgeteeten Ball machen, aber zu keiner Zeit redlich nach dem Ball schlagen“.

"und von dort straflos spielen" kann missverstanden werden. Meiner Meinung nach macht der Spieler den dritten Schlag, wenn er nochmals aufteet oder eine andere Stelle wählt, inklusive Veränderung der Teehöhe. R6.2b(6) besagt nur, dass man den Ball straflos aufnehmen und bewegen darf, einen neuen Ball einsetzen, sowie straflos eine neue Stelle innerhalb des Abschlages wählen.

Schönes Bild vom FGC 😉🤙🏻

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1 Monat her

Golf Rules

Nach der Definition sind ungewöhnliche Platzverhältnisse - von denen nach R16.1 straflose Erleichterung in Anspruch genommen werden darf - jeder der vier definierten Umstände:

• Tierloch,

• Boden in Ausbesserung,

• unbewegliches Hemmnis oder

• zeitweiliges Wasser

Hier im Bild sehen wir frisch verlegte Grassoden, die allerdings nicht aus sich selbst heraus Boden in Ausbesserung sind.

Dazu ist dann entweder eine Markierung (meist per blauen Pfählen oder weißer Einkreisung - ein einzelner blauer Pfahl reicht dazu übrigens nicht, da damit keine Fläche markiert werden kann) oder eine Platzregel notwendig, wie zB die, in den Harvards der Golfverbände:

"(...) Ungewöhnliche Platzverhältnisse

(...) Auch ohne Kennzeichnung ist Folgendes Boden in Ausbesserung:
– Frisch verlegte Soden"
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Nach der Definition sind ungewöhnliche Platzverhältnisse - von denen nach R16.1 straflose Erleichterung in Anspruch genommen werden darf - jeder der vier definierten Umstände: 

• Tierloch, 

• Boden in Ausbesserung, 

• unbewegliches Hemmnis oder 

• zeitweiliges Wasser

Hier im Bild sehen wir frisch verlegte Grassoden, die allerdings nicht aus sich selbst heraus Boden in Ausbesserung sind. 

Dazu ist dann entweder eine Markierung (meist per blauen Pfählen oder weißer Einkreisung - ein einzelner blauer Pfahl reicht dazu übrigens nicht, da damit keine Fläche markiert werden kann) oder eine Platzregel notwendig, wie zB die, in den Harvards der Golfverbände:

(...) Ungewöhnliche Platzverhältnisse

(...) Auch ohne Kennzeichnung ist Folgendes Boden in Ausbesserung: 
   – Frisch verlegte Soden

1 Monat her

Golf Rules

The Players Championchip in Ponte Vedra Beach mit Bahn 17 - wohl eines der bekanntesten Inselgrüns auf der Profitour. Auch in diesem Jahr werden viele Bällen auf dem nur 137 Yard kurzen Par 3 den Weg in die Penalty Area finden.

Die Grenze einer Penalty Area sollte durch Pfähle, Linien oder physische Merkmale gekennzeichnet werden:
- Pfähle: Wenn sie durch Pfähle gekennzeichnet ist, wird die Grenze der Penalty Area durch die Linie zwischen den äußersten Punkten der Pfähle auf Bodenhöhe definiert und die Pfähle befinden sich innerhalb der Penalty Area.
- Linien: Wenn sie durch eine farbige Linie auf dem Boden gekennzeichnet ist, ist die Grenze der Penalty Area die äußere Kante der Linie und die Linie selbst befindet sich in der Penalty Area.
- Physische Merkmale: Wenn sie durch physische Merkmale (wie einen Strand oder Wüstenbereich oder eine Stützmauer) definiert ist, sollte die Spielleitung bekannt geben, wie die Grenze der Penalty Area bestimmt ist.

Sofern eine klar ersichtliche Kante zum Wasser existiert, könnte auch auf Pfosten und Linien verzichtet werden. In diesem Fall bietet es sich an in den Platzregeln die Grenze zur Penalty Area noch einmal aufzunehmen. In der Musterplatzregel B-1 "Penalty Areas festlegen" wird folgender Wortlaut empfohlen: "Befindet sich eine künstliche Mauer am Rand eines Sees oder einer anderen Wasserfläche, wird die Penalty Area durch den äußeren Rand der Mauer definiert." (tk)
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The Players Championchip in Ponte Vedra Beach mit Bahn 17 - wohl eines der bekanntesten Inselgrüns auf der Profitour. Auch in diesem Jahr werden viele Bällen auf dem nur 137 Yard kurzen Par 3 den Weg in die Penalty Area finden.

Die Grenze einer Penalty Area sollte durch Pfähle, Linien oder physische Merkmale gekennzeichnet werden:
- Pfähle: Wenn sie durch Pfähle gekennzeichnet ist, wird die Grenze der Penalty Area durch die Linie zwischen den äußersten Punkten der Pfähle auf Bodenhöhe definiert und die Pfähle befinden sich innerhalb der Penalty Area.
- Linien: Wenn sie durch eine farbige Linie auf dem Boden gekennzeichnet ist, ist die Grenze der Penalty Area die äußere Kante der Linie und die Linie selbst befindet sich in der Penalty Area.
- Physische Merkmale: Wenn sie durch physische Merkmale (wie einen Strand oder Wüstenbereich oder eine Stützmauer) definiert ist, sollte die Spielleitung bekannt geben, wie die Grenze der Penalty Area bestimmt ist.

Sofern eine klar ersichtliche Kante zum Wasser existiert, könnte auch auf Pfosten und Linien verzichtet werden. In diesem Fall bietet es sich an in den Platzregeln die Grenze zur Penalty Area noch einmal aufzunehmen. In der Musterplatzregel B-1 Penalty Areas festlegen wird folgender Wortlaut empfohlen: Befindet sich eine künstliche Mauer am Rand eines Sees oder einer anderen Wasserfläche, wird die Penalty Area durch den äußeren Rand der Mauer definiert. (tk)

 

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Kersten Jodexnis Wir haben Ihre "Werbung" in unserem Forum gerade gelöscht. Golf Rules ist unabhängig und werbefrei...

Schön das Ihr das wohl bekannteste 😉Inselgrün ⛳️Deutschlands zeigt, den Keilerkopf 🐗des Niedersachsen Course im GC Hardenberg www.gchardenberg.de

Hardenberg!😁⛳️

Ich empfinde die Formulierung in der Platzregel "äusseren Rand der Mauer" recht unglücklich und potentiell missverständlich. Besser wäre eine Formulierung wie bei Linien: "..., ist die Grenze der Penalty Area die äußere Kante der Mauer und die Mauer selbst befindet sich in der Penalty Area." Falls der Autor dieser Musterplatzregel das überhaupt so gemeint hat, was für mich nicht eindeutig ist. Bei Aus-Linien muss ich mir auch mit der Eselsbrücke behelfen, dass die Linie eben nicht das Aus, sondern den Platz begrenzt.

Provokante Frage: ist es bei den neuen Regeln jetzt nicht vollkommen egal wo genau die Grenze zur Penalty Area verläuft, da ich ja jetzt innerhalb der Penalty Area mich straflos genauso verhalten kann wie ausserhalb?

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1 Monat her

Golf Rules

Droppen aus Kniehöhe - Regel14.3b...

Kaum eine Änderung sorgt für mehr Diskussionen im neuen Regelwerk. Fakt ist, dass der Spieler den Ball droppen muss und dieser aus Kniehöhe senkrecht nach unten gedroppt werden muss, ohne dass er sich oder seine Ausrüstung berührt, bevor der Ball den Boden berührt. Der Ball muss gerade nach unten fallen (ohne werfen, drehen oder rollen) und es darf keine Methode angewandt werden, die beeinflusst, wo der Ball zur Ruhe kommt.

"Kniehöhe" bedeutet dabei die Höhe des Knies des Spielers, wenn er aufrecht steht.

Dabei kennt aktuell die Kreativität der Tour-Pros kaum Grenzen - wie die Beispiele in dem Foto beweisen... (tk)
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Droppen aus Kniehöhe - Regel14.3b...

Kaum eine Änderung sorgt für mehr Diskussionen im neuen Regelwerk. Fakt ist, dass der Spieler den Ball droppen muss und dieser aus Kniehöhe senkrecht nach unten gedroppt werden muss, ohne dass er sich oder seine Ausrüstung berührt, bevor der Ball den Boden berührt. Der Ball muss gerade nach unten fallen (ohne werfen, drehen oder rollen) und es darf keine Methode angewandt werden, die beeinflusst, wo der Ball zur Ruhe kommt. 

Kniehöhe bedeutet dabei die Höhe des Knies des Spielers, wenn er aufrecht steht.

Dabei kennt aktuell die Kreativität der Tour-Pros kaum Grenzen - wie die Beispiele in dem Foto beweisen... (tk)

 

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Man könnte eine Haltungsnote einführen und nach dem Spiel prämieren 😂 Golfer(innen) bitte Kamera mitnehmen und immer freundlich lächeln 😉🤣

Dropping is besser als Doping 👍🏻👍🏻👍🏻

Heißt es nicht „aus Kniehöhe oder höher“? Ich meine das hier mal gelesen zu haben (und bin, ehrlich gesagt, noch zu müde zum googeln...😬)

Regina Zimmermann

Dem Erfinder dieser Regel sollte man ....... selten eine schwachsinnigere Regeländerung gesehen.👎👎🙄

Ich finde das total schwachsinnig. Die alte Art des Droppens sollte keine Strafe nach sich ziehen. Das ist bei den meisten in Fleisch und Blut übergegangen.

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1 Monat her

Golf Rules

Im Winter sind viele Plätze in Umbau- und Renovierungsphasen, gleichwohl wird darauf Golf gespielt.

Neulich, beim Spiel einer Runde kam ich an den Teich hier auf den Bildern neben dem einsam ein gelber und ein roter Pfosten steckte.

Was will uns der Greenkeeper oder die Spielleitung damit sagen? Bevor man hier ins interpretieren kommt, hilft ein Blick in die Definitionen zur Penalty Area:

Danach ist eine Penalty Area "jegliches Gewässer auf dem Platz (ob von der Spielleitung gekennzeichnet oder nicht), einschließlich einem Meer, See, Teich, Fluss, Graben, Drainagegraben oder einem anderen offenen Wasserlauf (auch wenn er kein Wasser enthält)"

und "Ist die Farbe einer Penalty Area von der Spielleitung nicht gekennzeichnet oder angegeben, wird sie als rote Penalty Area behandelt."

Hier haben wir eine so unzureichend gekennzeichnete Penalty Area, dass der Spieler sie als rote Penalty Area behandeln darf.

Alternativ kann er natürlich immer einen Regelball spielen aber gerade im Privatzock mit Freunden ist die Spielleitung ja eher nicht zu erreichen...
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Im Winter sind viele Plätze in Umbau- und Renovierungsphasen, gleichwohl wird darauf Golf gespielt.

Neulich, beim Spiel einer Runde kam ich an den Teich hier auf den Bildern neben dem einsam ein gelber und ein roter Pfosten steckte.

Was will uns der Greenkeeper oder die Spielleitung damit sagen? Bevor man hier ins interpretieren kommt, hilft ein Blick in die Definitionen zur Penalty Area:

Danach ist eine Penalty Area jegliches Gewässer auf dem Platz (ob von der Spielleitung gekennzeichnet oder nicht), einschließlich einem Meer, See, Teich, Fluss, Graben, Drainagegraben oder einem anderen offenen Wasserlauf (auch wenn er kein Wasser enthält)

und Ist die Farbe einer Penalty Area von der Spielleitung nicht gekennzeichnet oder angegeben, wird sie als rote Penalty Area behandelt.

Hier haben wir eine so unzureichend gekennzeichnete Penalty Area, dass der Spieler sie als rote Penalty Area behandeln darf.

Alternativ kann er natürlich immer einen Regelball spielen aber gerade im Privatzock mit Freunden ist die Spielleitung ja eher nicht zu erreichen...

 

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Zock ist „Wettkampf“, der Regeln braucht. Vielleicht ist das so gemeint.

Wozu braucht ein privatzock eine spielleitung?

1 Monat her

Golf Rules

Grundsätzlich ist ein Ball eingelocht, wenn er nach einem Schlag im Loch zur Ruhe kommt und sich vollständig unterhalb der Grünoberfläche befindet, Definition "eingelocht".
Mit in Kraft treten der neuen Regeln kam aber auch Regel R13.2a, die besagt, dass der Flaggenstock beim Putt im Loch belassen werden darf. Da ist es nur konsequent, darüber nachzudenken, was denn passiert, wenn nach einem Schlag an den unbedingten Flaggenstock im Loch, der Ball zwischen Stock und Lochkante eingeklemmt wird.
Bislang musste der Ball dann durch vorsichtiges Bewegen des Stocks dazu ermuntert werden ins Loch zu fallen, was vor allem zu weiteren Beschädigungen der Lochkante führte.
Mit der neuen Regel R13.2c wird es jetzt aber etwas leichter. Danach gilt der Ball als eingelocht, wenn er am Flaggenstock ruht und sich teilweise unterhalb der Oberfläche des Grüns im Loch befindet.
Der Ball auf den Bildern gilt also als eingelocht.
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Grundsätzlich ist ein Ball eingelocht, wenn er nach einem Schlag im Loch zur Ruhe kommt und sich vollständig unterhalb der Grünoberfläche befindet, Definition eingelocht.
Mit in Kraft treten der neuen Regeln kam aber auch Regel R13.2a, die besagt, dass der Flaggenstock beim Putt im Loch belassen werden darf. Da ist es nur konsequent, darüber nachzudenken, was denn passiert, wenn nach einem Schlag an den unbedingten Flaggenstock im Loch, der Ball zwischen Stock und Lochkante eingeklemmt wird.
Bislang musste der Ball dann durch vorsichtiges Bewegen des Stocks dazu ermuntert werden ins Loch zu fallen, was vor allem zu weiteren Beschädigungen der Lochkante führte.
Mit der neuen Regel R13.2c wird es jetzt aber etwas leichter. Danach gilt der Ball als eingelocht, wenn er am Flaggenstock ruht und sich teilweise unterhalb der Oberfläche des Grüns im Loch befindet.
Der Ball auf den Bildern gilt also als eingelocht.

 

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Ach guck Nicole Bernhardt, hatten wir am Montag, jetzt müssen wir Torben Wissuwa garnicht mehr fragen 🙂 Mal wieder: Vielen Dank, Ihr macht nen bomben Job!

Man hätte bei den neuen Regeln auch festhalten sollen, das bei Grünlöchern, die nicht richtig ausgestochen wurden und der Fahnenstock schräg steht, dieser vom Mitspieler festgehalten werden darf. Dies würde bedeuten, das man mit Fahne spielen kann, ohne in Gefahr zu laufen, dass der Ball den Stock ins Loch nicht passieren kann.🤔

Frederik Wunram

2 Monate her

Golf Rules

Marcus hatte eine Frage an uns:

"Torben,
Ich habe mal eine Regelfrage:
Loch 18 in Syke.
Es steht kein Pflöcke und es ist keine Linie gezogen. Ist aber im Sommer Gelb gepflockt.
Der Spieler spielt heute über das Wasser, der Ball kommt am Hang hinter dem Wasser auf und rollt zurück. Was nun? Der Spieler meint, er können auf der Grünseite droppen, da nicht gepflockt ist. Er sagt, er müsse nicht wieder auf das Fairway zurück. Was ist nun richtig?
Liebe grüße Marcus"

Grundsätzlich hat der Spieler nicht unrecht - Penalty Areas sind u.a. jedes Gewässer auf dem Platz, egal ob gekennzeichnet oder nicht. Eine nicht gepflockte Penalty Area wird dabei als rote Penalty Area behandelt, vgl. Def. "Penalty Area". Das gibt grundsätzlich drei Möglichkeiten der Erleichterung, R17.1: Spielen vom letzten Ort, droppen im Erleichterungsbereich auf der Linie Loch-Referenzpunkt (im Bild violett) beliebig weit zurück und droppen vom Referenzpunkt zwei Schlägerlängen zur Seite nicht näher zum Loch.

Auf Grund der speziellen Form der dortigen Penalty Area ist die Option mit den zwei Schlägerlängen allerdings ohne Markierung der Penalty Area nicht verfügbar, da der Erleichterungsbereich dann von der natürlichen Grenze ausgehend gemessen werden muss und dann in der Penalty Area ist, sprich außerhalb ist die Erleichterung nach dieser Option nicht möglich und der Spieler hat nur die Möglichkeiten 1 und 2 unserer Aufzählung. Er muss also die Penalty Area noch einmal überspielen.
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Marcus hatte eine Frage an uns:

Torben,
Ich habe mal eine Regelfrage:
Loch 18 in Syke.
Es steht kein Pflöcke und es ist keine Linie gezogen. Ist aber im Sommer Gelb gepflockt. 
Der Spieler spielt heute über das Wasser, der Ball kommt am Hang hinter dem Wasser auf und rollt zurück. Was nun? Der Spieler meint, er können auf der Grünseite droppen, da nicht gepflockt ist. Er sagt, er müsse nicht wieder auf das Fairway zurück. Was ist nun richtig? 
Liebe grüße Marcus

Grundsätzlich hat der Spieler nicht unrecht - Penalty Areas sind u.a. jedes Gewässer auf dem Platz, egal ob gekennzeichnet oder nicht. Eine nicht gepflockte Penalty Area wird dabei als rote Penalty Area behandelt, vgl. Def. Penalty Area. Das gibt grundsätzlich drei Möglichkeiten der Erleichterung, R17.1: Spielen vom letzten Ort, droppen im Erleichterungsbereich auf der Linie Loch-Referenzpunkt (im Bild violett) beliebig weit zurück und droppen vom Referenzpunkt zwei Schlägerlängen zur Seite nicht näher zum Loch.

Auf Grund der speziellen Form der dortigen Penalty Area ist die Option mit den zwei Schlägerlängen allerdings ohne Markierung der Penalty Area nicht verfügbar, da der Erleichterungsbereich dann von der natürlichen Grenze ausgehend gemessen werden muss und dann in der Penalty Area ist, sprich außerhalb ist die Erleichterung nach dieser Option nicht möglich und der Spieler hat nur die Möglichkeiten 1 und 2 unserer Aufzählung. Er muss also die Penalty Area noch einmal überspielen.

 

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Wo gelb - frontal gibt es immer nur die Möglichkeit Verlängerung Fahne rückwärts

Liebe Isa. Das Grün ist unten, daher bei 3.) Drop immer näher beim Loch !!!

Bei einer Fahnenposition links Mitte oder rechts Mitte wäre ein Drop grünseitig nicht näher zum Loch möglich.

Leider ist auf dem Bild die Fahnenposition nicht erkennbar.

2 Monate her

Golf Rules

"Tierloch" ist in dem Regelwerk definiert: jedes Loch, das von einem Tier gegraben wurde, außer das Loch wurde von Tieren gegraben, die auch als lose hinderliche Naturstoffe gelten (zum Beispiel Würmer oder Insekten).

Wichtig ist der Zusatz, dass der Begriff "Tierloch" jetzt auch folgende Umstände mit einschließt:
- das von dem Tier aus dem Loch gegrabene lose Material,
- jegliche niedergetretene Spur oder Laufweg, die in das Loch führen und
- jeglichen Bereich des Bodens, der durch das unterirdisch grabende Tier hochgedrückt oder verändert wurde.

Schwierig für den Spieler ist es zu entscheiden, wenn der Ball in der dargestellten Lage zur Ruhe kommt. Hier sollte das Greenkeeping-Team / die Spielleitung vor dem Wettspiel für Klarheit sorgen, so dass die Grenze des Bunkers klar definiert ist und zudem die Beschädigung des Randbereiches als "Boden in Ausbesserung" markiert wird. (tk)
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Tierloch ist in dem Regelwerk definiert: jedes Loch, das von einem Tier gegraben wurde, außer das Loch wurde von Tieren gegraben, die auch als lose hinderliche Naturstoffe gelten (zum Beispiel Würmer oder Insekten).

Wichtig ist der Zusatz, dass der Begriff Tierloch jetzt auch folgende Umstände mit einschließt:
- das von dem Tier aus dem Loch gegrabene lose Material,
- jegliche niedergetretene Spur oder Laufweg, die in das Loch führen und
- jeglichen Bereich des Bodens, der durch das unterirdisch grabende Tier hochgedrückt oder verändert wurde.

Schwierig für den Spieler ist es zu entscheiden, wenn der Ball in der dargestellten Lage zur Ruhe kommt. Hier sollte das Greenkeeping-Team / die Spielleitung vor dem Wettspiel für Klarheit sorgen, so dass die Grenze des Bunkers klar definiert ist und zudem die Beschädigung des Randbereiches als Boden in Ausbesserung markiert wird. (tk)

 

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Ball herausnehmen und weiterspielen.

So sehen meine Divots aus, wenn der Ball an der Bunkerkante im Bunker liegen bleibt 🤪

ich würd mal sagen hier sollte im Allgemeinen mal für eine ordentliche bunkerkante gesorgt werden und zwar am gesamten bunker

2 Monate her

Golf Rules

Hat Spaß gemacht - falls aus weiteren Clubs noch Bedarf besteht, dann sprecht uns doch einfach an...Volles Haus gestern beim Regelabend! Vielen Dank an Thomas Köhler für die anschaulichen Erläuterungen - schaut doch auch mal auf seiner Facebookseite Golf Rules vorbei! ... MehrWeniger

Hat Spaß gemacht - falls aus weiteren Clubs noch Bedarf besteht, dann sprecht uns doch einfach an...

 

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Die zwei sind sehr zu empfehlen. Golfregeln endlich verständlich ☝🏻👍🏻

2 Monate her

Golf Rules

Netter Abend im MGC - Märkischer Golf Club e.V. - Regelabend vor ca. 60 Mitglieder zum Thema "Neue Golfregeln". Mir (Thomas) hat es richtig Spass gemacht - toller Club, sehr sympathische Mitglieder...

Wenn Ihr auch wollt, schreibt uns an: fragen@golf-rules.com
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Netter Abend im MGC - Märkischer Golf Club e.V. - Regelabend vor ca. 60 Mitglieder zum Thema Neue Golfregeln. Mir (Thomas) hat es richtig Spass gemacht - toller Club, sehr sympathische Mitglieder... 

Wenn Ihr auch wollt, schreibt uns an: fragen@golf-rules.com

 

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Danke für Deinen großartigen Einsatz - auch wir hatten einen tollen Abend mit vielen wichtigen Informationen! 😀

2 Monate her

Golf Rules

Ja, unser letztes Rätsel war schwer. Vielleicht sogar zu schwer - aber wir hoffen, Ihr hattet Spaß beim Überlegen.

Vollständig richtige Antworten hatten wir leider keine, aber drei, die ziemlich dicht dran waren, nämlich Michael Däumling, Frank Waldeck und Harald Nischan, die zumindest das zu Grunde liegende Problem "falscher Ball vs. falscher Ort" erkannt haben.

Und weil wir zumindest den richtigen Gedankengang belohnen wollen, gehen die Bücher an die drei.

Ein paar Worte vielleicht noch zum Rätsel:

Wahrscheinlich ist unser "Problem", dass wir inzwischen fast 3.500 Follower haben. Die einen wollen mehr "Basics", was für die anderen dann viel zu "einfach" ist. Das Abwägen zwischen "viel zu leicht" und "viel zu schwer" ist für uns nicht immer ganz einfach. Deswegen haben wir uns entschieden zwischendurch mal diese Frage in Form eines Gewinnspiels zu stellen (es handelt sich hierbei übrigens nicht um ein Beispiel aus dem "Labor", sondern um einen tatsächlichen Regelfall aus der Praxis).

Wir denken, dass aus diesem Fall jeder etwas "mitnehmen" kann (wenn er denn möchte), so wie auch schon in einigen der Diskussionen beschrieben:

1) Primär sollte jeder Spieler darauf achten, welchen Ball er spielt und diesen zuerst einmal identifizieren. Hätte der Spieler das in diesem Fall gemacht, wäre es gar nicht zum Regelfall und der Diskussion gekommen.

2) Es gibt in jedem Wettspiel immer eine Spielleitung, die bei unklaren Regelsituationen helfen kann, den Sachverhalt zu klären und - wie in diesem Fall - sogar dazu beiträgt den Spieler vor einer Disqualifikation zu bewahren.

3) Jeder Spieler kann durch gutes Regelwissen seine eigene Position auf dem Platz stärken. Leider werden viel zu häufig durch sogenannte "Besserwisser" Spieler verunsichert, welche eigentlich den richtigen Lösungsansatz haben.

4) Wir fanden die Diskussion in diesem Forum nicht als "show off" oder "vorführen". Vielmehr haben wir uns darüber gefreut, so viele Rückmeldungen zu erhalten und Eure Diskussion zu verfolgen. Wir können uns deswegen sehr gut vorstellen, dass dieser Fall damit in der Praxis bei vielen von Euch in Erinnerung bleibt und die Lösung präsent ist.

Insofern Danke an Euer Feedback - Wir freuen uns zu helfen und wollen hier niemanden bloßstellen...
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Ja, unser letztes Rätsel war schwer. Vielleicht sogar zu schwer - aber wir hoffen, Ihr hattet Spaß beim Überlegen.

Vollständig richtige Antworten hatten wir leider keine, aber drei, die ziemlich dicht dran waren, nämlich Michael Däumling, Frank Waldeck und Harald Nischan, die zumindest das zu Grunde liegende Problem falscher Ball vs. falscher Ort erkannt haben.

Und weil wir zumindest den richtigen Gedankengang belohnen wollen, gehen die Bücher an die drei.

Ein paar Worte vielleicht noch zum Rätsel:

Wahrscheinlich ist unser Problem, dass wir inzwischen fast 3.500 Follower haben. Die einen wollen mehr Basics, was für die anderen dann viel zu einfach ist. Das Abwägen zwischen viel zu leicht und viel zu schwer ist für uns nicht immer ganz einfach. Deswegen haben wir uns entschieden zwischendurch mal diese Frage in Form eines Gewinnspiels zu stellen (es handelt sich hierbei übrigens nicht um ein Beispiel aus dem Labor, sondern um einen tatsächlichen Regelfall aus der Praxis).

Wir denken, dass aus diesem Fall jeder etwas mitnehmen kann (wenn er denn möchte), so wie auch schon in einigen der Diskussionen beschrieben:

1) Primär sollte jeder Spieler darauf achten, welchen Ball er spielt und diesen zuerst einmal identifizieren. Hätte der Spieler das in diesem Fall gemacht, wäre es gar nicht zum Regelfall und der Diskussion gekommen. 

2) Es gibt in jedem Wettspiel immer eine Spielleitung, die bei unklaren Regelsituationen helfen kann, den Sachverhalt zu klären und - wie in diesem Fall - sogar dazu beiträgt den Spieler vor einer Disqualifikation zu bewahren.

3) Jeder Spieler kann durch gutes Regelwissen seine eigene Position auf dem Platz stärken. Leider werden viel zu häufig durch sogenannte Besserwisser Spieler verunsichert, welche eigentlich den richtigen Lösungsansatz haben.

4) Wir fanden die Diskussion in diesem Forum nicht als show off oder vorführen. Vielmehr haben wir uns darüber gefreut, so viele Rückmeldungen zu erhalten und Eure Diskussion zu verfolgen. Wir können uns deswegen sehr gut vorstellen, dass dieser Fall damit in der Praxis bei vielen von Euch in Erinnerung bleibt und die Lösung präsent ist.

Insofern Danke an Euer Feedback - Wir freuen uns zu helfen und wollen hier niemanden bloßstellen...

 

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Ich kenne mich zugegebenermaßen noch sooo gut aus mit den Regeln, so dass ich auch falsch lag. Aber ich fand das Rätsel total gut, da das genau der Praxis entspricht. Das sind genau die Fragen, die man sich draußen doch auch stellt. Macht mit eurer Mischung auf jeden Fall weiter so. Davon profitieren wir alle sehr.

Danke dafür - das war wirklich klasse, hab was dazugelernt und freue mich auf die nächste Herausforderung 🏌🏼‍♂️in diesem Sinn allen ein „gut Schwung“ für die neue Saison 🙋🏼‍♂️

Setzt doch einfach nen Hashtag am Anfang des Beitrags: #Basics #Fortgeschrittene Und für ein Rätsel wie oben #EinserBremsefürangehendeReferees 😉

Ihr habt alles richtig gemacht wie man sehen konnte 👍🏻😀 Ich lag wie die meisten voll daneben. Die Regeln gibt es nun mal ... Auch wenn ich es für völlig überzogen finde, da der Spieler die Aktionen, wiedas Droppen mit dem Falschen Ball nicht absichtlich macht... Aber Gut 😊 es sind die Regeln.

Ich verfolge Eure Seite immer gerne! Bitte weiter so und ein DICKES DANKESCHÖN dafür 👍😊

Alles Supi 👏

Frank Waldeck 👍

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2 Monate her

Golf Rules

Gestern hatten wir ja ein kleines Rätsel, das augenscheinlich ganz schön knifflig war. Heute die Auflösung dazu:

Der Spieler muss seinen 7. Schlag vom Tee machen, um nicht disqualifiziert zu werden.

Der erste Schlag war der Teeshot vom 18. Abschlag rechts in das Rough. Der Ball, den der Spieler in unspielbarer Lage fand, war nicht sein Ball sondern ein anderer. Durch das Droppen nach R19.2c (Erleichterungsverfahren für einen unspielbaren Ball / seitliche Erleichterung) brachte er aber einen neuen Ball (inkl. einem Strafschlag) ins Spiel und spielte diesen aufs Grün - nicht annähernd so tot am Stock wie im Video behauptet.

Um aber die Erleichterungsmöglichkeiten zurück auf der Linie bzw. seitliche Erleichterung nach den Regeln 19.2b bzw. 19.2c zu nutzen, muss der ursprüngliche Ball gefunden werden, da beide Möglichkeiten die Lage des ursprünglichen Balls als Bezugspunkt für die Erleichterung verlangen.

Das Droppen und das anschließende Spielen des Balls waren somit Spielen vom falschen Ort, R14.7a. Daraus folgen zwei Strafschläge - und der Ball ist im Spiel, R6.3b (2), R14.4.

Auf dem Grün bemerkt der Spieler seinen Fehler, hebt den Ball auf und geht seinen ursprünglichen Ball suchen, den er innerhalb der - unterbrochenen und daher nicht abgelaufenen Suchzeit - findet und spielt. Das Spielen des ursprünglichen Balls ist jetzt ein Verstoß gegen R6.3c (falscher Ball, 2 Strafschläge und die Schläge nach dem falschen Ball zählen nicht), da ja der am falschen Ort neu ins Spiel gebrachte Ball zum Ball im Spiel geworden war.

Dadurch, dass der Spieler den Vorgang vor Einreichung der Scorekarte der Spielleitung als Regelfrage meldete und das Loch noch nicht beendet war (R6.5) hat er bislang 6 Schläge gemacht und die Verpflichtung den Fehler zu beheben (R14.7b, "schwerwiegender Verstoß", da deutlich näher zum Loch als vom Abschlag), da er andernfalls disqualifiziert wird (R3.3c). Der Ball ist dann vom Abschlag zu spielen (Int19.2/5).

Hättet Ihr es gewusst?
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Gestern hatten wir ja ein kleines Rätsel, das augenscheinlich ganz schön knifflig war. Heute die Auflösung dazu:

Der Spieler muss seinen 7. Schlag vom Tee machen, um nicht disqualifiziert zu werden.

Der erste Schlag war der Teeshot vom 18. Abschlag rechts in das Rough. Der Ball, den der Spieler in unspielbarer Lage fand, war nicht sein Ball sondern ein anderer. Durch das Droppen nach R19.2c (Erleichterungsverfahren für einen unspielbaren Ball / seitliche Erleichterung) brachte er aber einen neuen Ball (inkl. einem Strafschlag) ins Spiel und spielte diesen aufs Grün - nicht annähernd so tot am Stock wie im Video behauptet.

Um aber die Erleichterungsmöglichkeiten zurück auf der Linie bzw. seitliche Erleichterung nach den Regeln 19.2b bzw. 19.2c zu nutzen, muss der ursprüngliche Ball gefunden werden, da beide Möglichkeiten die Lage des ursprünglichen Balls als Bezugspunkt für die Erleichterung verlangen.

Das Droppen und das anschließende Spielen des Balls waren somit Spielen vom falschen Ort, R14.7a. Daraus folgen zwei Strafschläge - und der Ball ist im Spiel, R6.3b (2), R14.4.

Auf dem Grün bemerkt der Spieler seinen Fehler, hebt den Ball auf und geht seinen ursprünglichen Ball suchen, den er innerhalb der - unterbrochenen und daher nicht abgelaufenen Suchzeit - findet und spielt. Das Spielen des ursprünglichen Balls ist jetzt ein Verstoß gegen R6.3c (falscher Ball, 2 Strafschläge und die Schläge nach dem falschen Ball zählen nicht), da ja der am falschen Ort neu ins Spiel gebrachte Ball zum Ball im Spiel geworden war.

Dadurch, dass der Spieler den Vorgang vor Einreichung der Scorekarte der Spielleitung als Regelfrage meldete und das Loch noch nicht beendet war (R6.5) hat er bislang 6 Schläge gemacht und die Verpflichtung den Fehler zu beheben (R14.7b, schwerwiegender Verstoß, da deutlich näher zum Loch als vom Abschlag), da er andernfalls disqualifiziert wird (R3.3c). Der Ball ist dann vom Abschlag zu spielen (Int19.2/5).

Hättet Ihr es gewusst?

 

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My fok, genau deshalb macht Golf außerhalb Deutschland viel mehr Spaß!

Frank Erbach dabei wollte ich mit dem Rätsel zum Regelabend kommen 🤪🤪

Hallo ganz schön knifflig. Den Gewinn sollten lieber die bekommen die falsch lagen. (Ich auch)! Wer hier die richtige Lösung wusste braucht kein Regelbuch! 😂😂😂 Schönes Spiel

Ich frage mich zudem, weshalb vom Abschlag gespielt werden sollte.... Liegt wirklich ein schwerwiegender Verstoss vor? Sein Ball liegt in der Nähe wahrscheinlich sogar näher zum Loch als der falsch eingesetzte Ball. Ich mach mal ein Foto von 19.2/5. Über Kommentare freue ich mich 😉

🤣🤣🤣 den falschen ball unspielbar dekl. und wieder ins spiel bringen... der war aber ganz fies😉 da hoffe ich doch mich hätte die spielleitung "gerettet" und direkt auf tee18 "geschickt" (wobei ich jetzt mal behaupte, dass mir das spielen bzw. droppen des falschen balles nicht passiert wäre) es ist aber auch ein wink eben an spielleitung, marker und spieler, dass kleine details die ausgangslage und somit spielfortsetzung ganz entscheidend ändern. lese gerne auch weiter die eine oder andere knifflige regelfrage...

Puh....aber ist es nicht der achte Schlag vom Abschlag... 1 Abschlag 1+ R19.2c 1 Spiel aufs Grün 2+ spielen vom falschen Ort (R 14.7a) 2+ spielen des falschen Balls (R 6.3c) =7 ...also Schlag 8 vom Tee. Oder?....

Hatte ich so nicht erwartet, das droppen macht den Unterschied. Klar ist, man hat selbst Schuld in dieser Situation zu sein... Persönlich finde ich es aber falsch... da es nicht mit Absicht mit dem Falschen Ball passiert, man bring so unwissend und ohne Absicht , einen neuen Ball ins spiel. Dazu finde ich das aufhäufen von Strafschlägen in der Situation unangemessen. 2 Strafschläge sind genug...

Ist der Ball auf dem Bild eingelocht?

Die Lösung verwirrt mich etwas. Sehe ich das richtig mit dieser Antwort? Weil er den falschen Ball gedroppt hatte bevor er ihn spielte, wurde dadurch der Ball zu seinem Ball? Hätte er aber den falschen Ball gespielt wie er liegt, wäre es der falsche Ball geblieben und die 6 wäre richtig gewesen?

Kann man den Ball eines anderen Spielers durch die Anwendung eines Erleichterungsverfahren zu seinem Ball im Spiel machen ??

Großes Lob! Eine vertrackte Spielsituation, mehrere (teils neue) Regeln müssen beachtet und interpretiert werden und es ist nicht mal ansatzweise peinlich, die Antwort nicht zu wissen. Allein die Beschäftigung mit der Fragestellung lässt den interessierten Spieler mal ins Buch schauen und sich tiefer mit einigen Basics beschäftigen. ... und sooo viele Kommentare ... das gibt es ja sonst nur bei Themen wie 'Welche Golfuhr soll ich kaufen' oder '40 Sekunden sind zu kurz' ... Hat Spass gemacht, gern mehr ...

Hurra, gewonnen 😉

Sorry, aber eure Ausführungen sind nicht korrekt. 6.3c ist eindeutig: ...Der Schlag nach dem FALSCHEN Ball und alle weiteren Schläge nach dem Ball (einschließlich Strafschläge) zählen nicht. Alle Rulings um 19.2 sind somit gegenstandslos und es wurde KEIN neuer Ball ins Spiel gebracht. Da die Suchzeit unterbrochen wurde, 18.2aInt, locht er somit mit 6 ein. Wäre sein Ball nach Erkennen des Fehlers tatsächlich verloren gewesen, dann hätte er Nr. 5 vom Abschlag gemacht.

Hier die Antwort. Dominic Hinz, Marc Fütterer, Shelby Kyca, Christian Unterstab

Was lernt man daraus, Ball identifizieren ist sehr wichtig. 😜

Daran würden sich auch Pros scheitern 😂

Sorry Golf Rules, Ich glaube in diesem Fall habt ihr eurer eigenen „Sache“ einen Bärendienst erwiesen. Wenn ich einen eurer letzten Artikel richtig verstanden habe, habt ihr euch das Vermitteln und die Steigerung von/an Regelwissen auf eure Fahnen geschrieben. Dieser von euch gezeigte Regelfall und die Regelfrage würde ich (im englischen hört es sich freundlicher an) als „show off“ bezeichnen 😟. Wenn ein Lehrer vor seine Klasse tritt und eine Frage stellt (eure Klasse hat ca. 3.500 Schüler), lässt die Frage von den Kindern (öffentlich) beantworten, um dann festzustellen das alle Kinder doof sind (sorry, nicht genügend Wissen haben um die korrekte Antwort zu geben), dann ist das pädagogisch eine Katastrophe. Vielleicht geht es aber auch nur mir so. Im Glauben mich doch ganz gut mit den Regeln auszukennen, habe ich nun ein Gefühl der Verunsicherung, auch hatte ich bislang geglaubt, dass die Regeln meines Lieblingssports transparent und logisch nachvollziehbar sind. Genau solche (konstruierte) Regelfälle führen in meinen Augen dazu, dass die Menschen die ihr erreichen wollt sich sagen „wenn das so kompliziert ist, beschäftige ich mich besser nicht mehr damit“, also genau das Gegenteil von dem was ihr erreichen möchtet. Solche „Spezialitäten“ solltet ihr euch m.E. nach für Platzrichter-Abendveranstaltungen-Wettwissen-Wettbewerbe aufsparen. Echt schade, denn (habe ich schon mal geschrieben) ich finde ihr macht ansonsten einen SUPER Job.

bei allem Spaß an der Kniffligkeit, schaltet doch mal nen Gang zurück - wäre mein Wunsch. Bei mir bleibt in letzter Zeit nur noch hängen dass alles ungeheuer kompliziert ist, und ich spiele jetzt im 25. Jahr

So einfach kann Golf sein! 😂

Ich war erst am überlegen🙈...doch dann dachte ich so einfach kann es nicht sein 😂 na ja wieder was dazu gelernt 🙋🏼‍♂️ danke #GolfRuless 👍🏻

Ganz klar nein , Golfregelung vom Feinsten 😂🙈🙈🙈

Wird Gott sei Dank bei Amateuren nie autreten😁Warum sich solchen Streß machen,fürn Doppelb.gibts eh nix mehr,Strich gemacht,am nächsten Loch ein Birdy und alles ist wieder in Ordnung.Bloss nicht solchen Stress machen beim Golf,ist unsere Freizeit!😎🤗

Vielen Dank fürs Erklären. Das hilft einfach und bildet weiter ...

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2 Monate her

Golf Rules

Kommen wir heute zu einem kleinen Rätsel, dass wir auch im Video einmal dargestellt haben:

Zählspiel, 18. Loch: Ein Spieler spielt seinen Ball vom 18. Tee, einem 140m Par 3 ins Rough neben dem Grün. Dort angekommen findet er nach zwei Minuten Suche einen Ball in schlechter Lage in einem alten Divot und dropt den Ball nach R19.2b.

Den spielt er aufs Puttinggrün. Am Grün angekommen stellt er fest, dass das nicht sein Ball war, nimmt ihn auf und geht zurück in den Bereich, in dem er seinen Ball ursprünglichen verloren glaubt - und findet ihn in spielbarer Lage, spielt ihn aufs Grün und locht ihn mit zwei Schlägen ein.

Nach Verlassen des Grüns hat er ein schlechtes Gefühl und trägt den Sachverhalt vor Abgabe der Scorekarte der Spielleitung vor und fragt, wie er richtig vorgehen muss(te).

Wie ist sein Score an diesem Loch? Wie ist das weitere Vorgehen?

Unter allen richtigen Antworten verlosen wir wahlweise ein "Offizielles Handbuch zu den Golfregeln" oder ein Ringbuch "Golfregeln kompakt" von EXPERT GOLF.

Zur Teilnahme am Gewinnspiel, das bis morgen, 08.03.2019, 06:00 Uhr läuft, liked das Video und GolfRules, kommentiert mit der richtigen Antwort samt Begründung und sagt uns, welches der beiden Bücher ihr im Gewinnfall gerne hättet. Im Falle mehrerer richtiger Antworten entscheidet das Los, Facebook steht in keiner Beziehung zum Gewinnspiel und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Viel Spaß und Erfolg - morgen gibt es die Auflösung...Heute ein kleines Rätsel, teilnehmen könnt ihr vom 07.03.2019 06:00 bis 08.03. 06:00 auf unserer Facebook-Seite: www.facebook.com/GolfRules/
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Video image

 

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Abschlag 1 - Schläge mit falschem Ball zählen nicht + 2 Strafschläge „ Spielen eines falschen Balls“ Schlag aufs Grün 4 und zwei Putts = 6 Schläge .

Marc Fütterer, Dominic Hinz, Shelby Kyca, Christian Unterstab Hat irgendeiner von euch Buben bei sowas den Durchblick? Als Tip: der finale Score von 6 Schlägen stimmt nicht! Also ich hätte mich freiwillig disqualifizieren lassen...

Eine 6. 1. Abschlag 2+3 Strafschlag spielen eines falschen Balles (Schläge nach diesem zählen nicht) 4. Schlag auf das Grün 5+6 Putt Dabei setze ich voraus das die 3 Minuten des richtigen Balls noch nicht um waren. Ich hätte gerne die Kurzverion von Expertgolf.

Schlag 1: vom Tee Schlag 2+3: Grundstrafe spielen des falschen Balles Schlag 4: Chip Schlag 5+6: Putts Ringbuch bitte

Moin, habe ein Foto meiner Lösung angehängt. Meine Meinung ist R 6.3b(2) trifft zu...

Falscher Ball gespielt . 2 Strafschläge

Ich zähle eine 6: Abschlag +1 Bemerken des falschen Balls und Korrektur durch spielen des Ball im Spiel +2 grundstrafe (R 6.3 c) Chip auf das Grün +1 Putts +2 Ringbuch wäre klasse! Vielen Dank für die Denk-Aufgabe. Sehr gut gemacht.

Abschlag. 1 Unspielbar Strafschlag 1 Schlag aufs Grün 1 Strafschläge für das Spielen des falschen Balls 2 Schlag aufs Grün 1 Putts 2 Gesamt 8 Ringbuch 😎👍

6 4 + 2 Strafschläge für spielen des falschen Balls

Das müsste eine 6 sein. 4 Schläge plus 2 Strafschläge für das Spielen des falschen Balls. Alle Schläge und Strafschläge, die mit dem falschen Ball gemacht wurden, zählen nicht. Golf kompakt wäre meine Wahl.

6 Schläge 1 Schlag dann 2 Strafschläge für spielen mit falschem Ball, Schlag aufs Green = 4. Schlag und 2 Putts Ringbuch bitte

Schlag 1: Abschlag, 2: Strafschlag für Inanspruchnahme der Erleichterung, Schlag 3+4: Strafschläge für Inanspruchnahme der Erleichterung vom falschen Ort (14.7). Er hat nicht die Stelle gekannt, an der sein richtiger Ball liegt und hätte damit nur Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust nehmen dürfen. Nun stellt sich die Frage, ob es ein schwerwiegender Verstoß war. Dies wäre aus meiner Sicht zu bejahen, da er sich einen Vorteil auf Grund des nicht ausgeführten Distanzverlust verschafft hat. In diesem Fall muß der Fehler vor dem Spielen des nächsten Lochs behoben werden. Dies hat er mit seiner Handlung quasi gemacht. Also Schlag 5 mit seinem richtigen Ball und 2 Schläge auf dem Grün macht 7 Schläge. Nun muß er den Sachverhalt auf jeden Fall der Spielleitung vor Abgabe der Scorekarte mitteilen, die dann entscheidet, ob er den Fehler richtig behoben hat. Auch dies hat er gemacht. Sonst wäre er disqualifiziert worden. Wäre dem Spieler nicht klar gewesen, ob er einen schwerwiegenden Verstoß begangen hat, dann hätte er einen Regelball spielen sollen. (Wunsch: Golfregeln kompakt)

Ich komme auf 9 1, Abschlag 2. unspielbar 1 Strafschlag 3. Ballposition nicht markiert 1 Strafschlag 4. 1 Strafschlag Ball aus falscher Höhe gedropt und gespielt 5+6 2 Strafschläge falscher Ball gespielt 7. Schlag aufs Green 8. 1 Putt 9. 2. Putt

Wenn er den Ball aufs Putting Grün gespielt hat kommt noch ein Ball im aus dazu ! Obwohl es war ja der falsche Ball ! Allerdings war die Suchzeit um 😐 also DQ Bahn nicht zu Ende gespielt! Er hätte zum Abschlag zurück müssen !

Sehr gute Regelsituation 😉

Hallo. Nach Regel 6.3c wurde ein falscher Ball gespielt. Das gibt 2 Strafschläge. Die Schläge mit dem falschen Ball zählen nicht. Also 4 Schläge +2 Strafe ist dann der Score beim Zählspiel 6. Ich würde die kompakte Version nehmen. Grüße Guido Gouverneur

Ball vor dem droppen nicht markiert (ein Strafschlag), spielen eines falschen Balles(2 Strafschläge), sind 7 Schläge gesamt bis ins Loch Vollversion bitte

Ich würde sagen 7. 4 Schläge und 2 Strafschläge für falschen Ball und 1 Strafschlag für "unspielbar" = 7. Ob der Ball wirklich Kniehöhe war oder nicht kann man schlecht sehen.... Aber wenn er den Ball aufnimmt und dropped sieht er nicht, dass es nicht seiner ist? Sind die Bälle nicht gekennzeichnet? Falls ich richtig liege, gerne das Ringbuch.

Nach Regel 6.3c wurde ein falscher Ball gespielt. Also 4+2 Grundstrafe, Score somit beim Zählspiel 6. Ich würde kompakte Version nehmen. mange tak

Falscher Ball gespielt. Daher Grundstrafe . Score also 4 plus 2 =6, bitte das offizielle Handbuch

Lösung 6 , 4 plus 2 Straf, Kompakt bitte

Würde sagen 6. 1.Abschlag 2. und 3.Falscher Ball (Grundstrafe 6.3c, Schläge mit falschem Ball werden nicht gezählt) 4. Chip 5 und 6 Putt Das Ringbuch wäre cool

Meiner Meinung nach ist der Spieler zu disqualifizieren. Nach dem Abschlag nahm der Spieler an, dass es sich bei dem gefundenen Ball um seinen Ball handelte, als er Erleichterung in Anspruch nahm. Auf dem Video sieht man, dass der Herr GolfRules nicht aus Kniehöhe gedroppt hat. Der Fehler wurde nicht korrigiert, sondern der Ball gespielt (1 Strafschlag). Nach 19.2/5 zieht sich der Spieler bei einem verirrten Ball einen Strafschlag für die Inanspruchnahme der Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust und zwei weitere Strafschläge für das Spielen vom falschen Ort zu. Der verirrte Ball ist aber nun sein Ball im Spiel. Auf dem Grün lag er auf 6 und weil der verirrte Ball nun sein Ball im Spiel war, hätte er ihn einlochen müssen. Da er das nicht gemacht hat, ist er nach 3.3c (nicht eingelocht) disqualifiziert. Handbuch bitte – wenn ich richtig liege – sonst Höchststrafe.🤔🤔🤔🤔

Regel 6.c, er hat einen falschen Ball gespielt, macht zwei Strafpunkte, also Score gleich 6....

6 Schläge, für das Spielen des falschen Balls zwei Strafschläge! Die Schläge mit dem falschen Ball zählen nicht. Ich hätte gerne „Golf Kompakt“

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2 Monate her

Golf Rules

Das Ausbessern von Beschädigungen auf dem Grün ist seit dieser Saison zulässig - allerdings gibt es Einschränkungen, die dabei beachtet werden müssen.

Nach R13.1c sind Verbesserungen auf dem Grün erlaubt (ohne das Spiel unangemessen zu verzögern) in Form von dem Entfernen von Sand und lose Erde oder dem Ausbessern von Schäden (aber nur mit angemessenen Handlungen und mit der Hand, dem Fuß oder einem anderen Teil des Körpers oder einer normalen Pitchgabel, einem Tee, einem Schläger oder einem ähnlichen Gegenstand einer üblichen Ausrüstung)

Der Begriff „Schäden auf dem Grün“ bedeutet jeglichen Schaden, verursacht durch eine Person oder einen äußeren Einfluss, zum Beispiel
- Balleinschlaglöcher, durch Schuhe verursachte Schäden (zum Beispiel Spikemarken) und Kratzer oder Dellen, die durch eine Ausrüstung oder einen Flaggenstock hervorgerufen wurden,
- alte Lochpfropfen, Soden, Sodenkanten und Kratzer oder Vertiefungen, die von Werkzeugen oder Maschinen der Platzpflege verursacht wurden,
- Tierspuren oder Hufabdrücke,
- eingebettete Gegenstände (zum Beispiel ein Stein, eine Eichel oder ein Tee).

„Schäden auf dem Grün“ sind keine Schäden oder Umstände, die entstehen durch
- übliche Pflegearbeiten zur Erhaltung des Grüns (wie Bodenbelüftungslöcher und Rillen vom Vertikutieren),
- Beregnung oder Regen oder andere Naturkräfte,
- natürliche Oberflächenunebenheiten (zum Beispiel Unkräuter oder Kahlstellen oder kranke Bereiche oder Bereiche mit ungleichmäßigen Wachstum) oder
- natürliche Abnutzung des Lochs. (tk)
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Das Ausbessern von Beschädigungen auf dem Grün ist seit dieser Saison zulässig - allerdings gibt es Einschränkungen, die dabei beachtet werden müssen.

Nach R13.1c sind Verbesserungen auf dem Grün erlaubt (ohne das Spiel unangemessen zu verzögern) in Form von dem Entfernen von Sand und lose Erde oder dem Ausbessern von Schäden (aber nur mit angemessenen Handlungen und mit der Hand, dem Fuß oder einem anderen Teil des Körpers oder einer normalen Pitchgabel, einem Tee, einem Schläger oder einem ähnlichen Gegenstand einer üblichen Ausrüstung)

Der Begriff „Schäden auf dem Grün“ bedeutet jeglichen Schaden, verursacht durch eine Person oder einen äußeren Einfluss, zum Beispiel
- Balleinschlaglöcher, durch Schuhe verursachte Schäden (zum Beispiel Spikemarken) und Kratzer oder Dellen, die durch eine Ausrüstung oder einen Flaggenstock hervorgerufen wurden,
- alte Lochpfropfen, Soden, Sodenkanten und Kratzer oder Vertiefungen, die von Werkzeugen oder Maschinen der Platzpflege verursacht wurden,
- Tierspuren oder Hufabdrücke,
- eingebettete Gegenstände (zum Beispiel ein Stein, eine Eichel oder ein Tee).

„Schäden auf dem Grün“ sind keine Schäden oder Umstände, die entstehen durch
- übliche Pflegearbeiten zur Erhaltung des Grüns (wie Bodenbelüftungslöcher und Rillen vom Vertikutieren),
- Beregnung oder Regen oder andere Naturkräfte,
- natürliche Oberflächenunebenheiten (zum Beispiel Unkräuter oder Kahlstellen oder kranke Bereiche oder Bereiche mit ungleichmäßigen Wachstum) oder
- natürliche Abnutzung des Lochs. (tk)

 

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Fallen unter diese Regelung denn auch zb. durch den Fahnenstock verursachte Schäden der Lochkante die ja auch Teil des Grüns ist!?

>>oder dem Ausbessern von Schäden (aber nur mit angemessenen Handlungen und mit der Hand, dem Fuß oder einem anderen Teil des Körpers oder einer normalen Pitchgabel, einem Tee, einem Schläger oder einem ähnlichen Gegenstand einer üblichen Ausrüstung)<< Also umgraben und neu Einsäen ist nicht erlaubt? 🤔

aber sollte der Fall eintreten, dass ein Spieler einen natürliche Unebenheit repariert, oder das Spiel "unangemessen" verzögert (wie lange ist das?), unterzieht er sich dann der Grundstrafe?

2 Monate her

Golf Rules

Der aufmerksame Fernsehzuschauer wird am Finaltag der "Honda Open" wieder etwas für die eigene "Regel-Handwerkskiste" mitgenommen haben. Altmeister Vijay Singh zog an Bahn 17 den anwesenden Referees zu Hilfe, damit die regelkonforme Fortsetzung des Wettspiels möglich war. Und wieder gab es daraufhin im Netz an verschiedenen Stellen Regeldiskussionen, obwohl das Erleichterungsverfahren nach Regel 17.1d(2) "Erleichterungsverfahren für Ball in Penalty Area / auf der Linie zurück" vorbildlich angewandt wurde.

Was war passiert?

Singhs Ball rollte nach dem Überspielen der Penalty Area rückwärts in das Wasser. Der Ball lag sichtbar - Singh entschied sich aber diesen nicht zu spielen, sondern das Erleichterungsverfahren in Anspruch zu nehmen. Nachdem der Kreuzungspunkt bestimmt war, entschied er sich den Ball mit einem Strafschlag nach der Option "Erleichterung auf der Linie zurück" ins Spiel zu bringen.

1) Als Bezugspunkt "auf der Linie zurück" legte Singh direkt den Kreuzungspunkt fest, da dieser wie von den Regeln gefordert auf dem Platz, auf der Bezugslinie und nicht näher zum Loch als der Kreuzungspunkt lag (dabei ist anzumerken, dass als "Platz" neben dem Gelände auch ein Bunker oder eben die selbe Penalty Area gewählt werden kann) (--> siehe hierzu die weißen Linien).

2) Die Größe des Erleichterungsbereiches bestimmte Singh mit dem Driver mit einer Schlägerlänge. Die vorgeschriebenen Einschränkungen (der Bereich darf nicht näher zum Loch liegen; darf in jedem Bereich des Platzes liegen, außer in derselben Penalty Area) verkleinerte zwar den möglichen Erleichterungsbereich, trotzdem blieb Singh eine ausreichend große Fläche, um den Ball dort regelkonform ins Spiel zu bringen (--> siehe hierzu die blauen Linien).

Singh spielte zwar leider nur das Bogey und verabschiedete sich damit aus dem Titelkampf, brachte damit uns aber wieder ein schönes praktisches Beispiel näher, welches einem Spieler durch Anwendung der Regelkenntnis dabei helfen kann, den Ball etwas näher zur Fahne ins Spiel zu bringen.

Durch die Festlegung des Erleichterungsbereiches in der Größe einer Schlägerlänge in den neuen Regeln kann bei dem Verfahren "auf der Linie zurück" der Ball ggf. direkt neben dem Kreuzungspunkt wieder ins Spiel gebracht werden. Diese Option sollte man als Spieler zumindest im Hinterkopf haben, wenn man den Ball mit Strafe wieder ins Spiel bringt. Vielleicht hilft es ja einmal... (tk)
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Der aufmerksame Fernsehzuschauer wird am Finaltag der Honda Open wieder etwas für die eigene Regel-Handwerkskiste mitgenommen haben. Altmeister Vijay Singh zog an Bahn 17 den anwesenden Referees zu Hilfe, damit die regelkonforme Fortsetzung des Wettspiels möglich war. Und wieder gab es daraufhin im Netz an verschiedenen Stellen Regeldiskussionen, obwohl das Erleichterungsverfahren nach Regel 17.1d(2) Erleichterungsverfahren für Ball in Penalty Area / auf der Linie zurück vorbildlich angewandt wurde.

Was war passiert?

Singhs Ball rollte nach dem Überspielen der Penalty Area rückwärts in das Wasser. Der Ball lag sichtbar - Singh entschied sich aber diesen nicht zu spielen, sondern das Erleichterungsverfahren in Anspruch zu nehmen. Nachdem der Kreuzungspunkt bestimmt war, entschied er sich den Ball mit einem Strafschlag nach der Option Erleichterung auf der Linie zurück ins Spiel zu bringen.

1) Als Bezugspunkt auf der Linie zurück legte Singh direkt den Kreuzungspunkt fest, da dieser wie von den Regeln gefordert auf dem Platz, auf der Bezugslinie und nicht näher zum Loch als der Kreuzungspunkt lag (dabei ist anzumerken, dass als Platz neben dem Gelände auch ein Bunker oder eben die selbe Penalty Area gewählt werden kann) (--> siehe hierzu die weißen Linien).

2) Die Größe des Erleichterungsbereiches bestimmte Singh mit dem Driver mit einer Schlägerlänge. Die vorgeschriebenen Einschränkungen (der Bereich darf nicht näher zum Loch liegen; darf in jedem Bereich des Platzes liegen, außer in derselben Penalty Area) verkleinerte zwar den möglichen Erleichterungsbereich, trotzdem blieb Singh eine ausreichend große Fläche, um den Ball dort regelkonform ins Spiel zu bringen (--> siehe hierzu die blauen Linien).

Singh spielte zwar leider nur das Bogey und verabschiedete sich damit aus dem Titelkampf, brachte damit uns aber wieder ein schönes praktisches Beispiel näher, welches einem Spieler durch Anwendung der Regelkenntnis dabei helfen kann, den Ball etwas näher zur Fahne ins Spiel zu bringen.

Durch die Festlegung des Erleichterungsbereiches in der Größe einer Schlägerlänge in den neuen Regeln kann bei dem Verfahren auf der Linie zurück der Ball ggf. direkt neben dem Kreuzungspunkt wieder ins Spiel gebracht werden. Diese Option sollte man als Spieler zumindest im Hinterkopf haben, wenn man den Ball mit Strafe wieder ins Spiel bringt. Vielleicht hilft es ja einmal... (tk)

 

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Ich fand es interessant, dass Singh lieber den Strafschlag in Kauf nahm als auf Risiko zu spielen. Sich (mit anderen Worten) anders entschied als Tringale in ähnlicher Lage zuvor. Leider konnte man es in der Übertragung nur bedingt sehen, und auch der Kommentator ging auf die Situation nicht ein - Fakt aber ist, dass Tringale eine 8 an einem Paar 3 schließlich spielte, weil er meinte, den Ball aus dem Wasser spielen zu wollen! Wie entnervt er selber war, sah man an seinem 6. Schlag aus dem Grünbunker, den er nicht in Richtung Fahne spielte sondern über-save in die entgegengesetzte Richtung - nur um nicht Gefahr zu laufen, nochmals im Wasser zu landen!

Mal eine Frage: Nach alten Regeln hätte man doch alles genauso gemacht, nur eben auf der Linie aus Schulterhöhe gedroppt und nicht innerhalb einer Driverlänge von der Linie entfernt. Singh hätte lediglich etwas weiter auf der Linie zurückgehen müssen. Richtig? Wo also ist jetzt der riesen Unterschied?

Danke für die tolle Erklärung!!!

Sehr gutes Regelbeispiel.Kompliment Für Erklärung.Wäre der Ball hinten über das Grün ins Wasser gelaufen ,Natürlich auf dieser Linie hätte es auch diese Möglichkeit gegeben ?Wäre sicherlich schwer abzuschätzen.Aber man sieht die Neuen sind doch nicht sooo schlecht wie von vielen gedacht.😏

So langsam beginne ich, die Sache zu kapieren ...👍

„Die Größe des Erleichterungsbereiches bestimmte Singh mit dem Driver mit einer Schlägerlänge“ Sind es bei Strafe nicht immer zwei Schlägerlängen, die genutzt werden dürfen?

Frank Waldeck „unsere Diskussion“ 😉

Sehr gut erläutert 👍

Aber bitte ohne Schlägerhaube, auch wenn es mehr „Arbeit“ ist! (siehe Definitionen) 😇

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2 Monate her

Golf Rules

Aus gegebenen Anlass vielleicht noch einmal (bzw. mal wieder) eine generelle Anmerkung zu unserem Forum:

Wir (Torben und ich) versuchen hier bei Golf Rules die Golfregeln zu erläutern und über uns vorliegende Sachverhalte zu alltäglichen aber auch auffälligen Regelentscheidungen zu informieren. Unser primäres Ziel ist es Euch auf dem Laufenden zu halten, damit ihr in der bald startenden Golfsaison nicht nur theoretische sondern ggf auch schon praktische Beispiele zum neuen Regelwerk parat habt, falls es mal zu einer Regeldiskussionen kommen sollte.

Wir möchten aber auch noch einmal daran erinnern, dass die Regeln nicht von uns (Golf Rules) gemacht wurden und wir auch nicht über deren "Sinnhaftigkeit" urteilen möchten. Jeder Golfer konnte sich im Laufe der letzten zwei Jahre an der Regelüberarbeitung aktiv beteiligen - ob dieses geschehen ist oder nicht können wir nur schwer beurteilen. Aber jeder der, hier in unserem Forum oder auch in den parallel publizierten Golfberichten, die aktuellen Regelauslegungen in Frage stellt, sollte dem neuen Regelwerk vielleicht auch erst einmal eine Chance geben.

Die neuen Regeln setzen verstärkt auf die Integrität des Spielers. Voraussetzung hierfür ist aber, dass Spieler die Regeln kennen. Hierzu möchten wir gerne unseren Beitrag leisten.

Insofern - letztendlich haben wir jetzt nach zwei Monaten Probelauf auf den Touren die ersten Momentaufnahmen. Es ist festzustellen, dass selbst die Berufsspieler und deren Angestellte an der Tasche sich mit dem Regelwerk in einigen Punkten schwer tun. Spannend für uns wird es, wenn wir in die Saison in den Clubs starten.

Also lasst uns gemeinsam schon jetzt möglichst viele Fragen / Besonderheiten klären - aber am liebsten wäre es uns, wenn wir das mit- und nicht gegeneinander machen würden...

Torben & Thomas
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Was für ein toller Zuspruch - wir sind "geflashed". Danke an Euch alle...

Lieber Torben und lieber Thomas, ich bin euch sehr dankbar für diese wunderbaren und überaus verständlichen Erklärungen der, noch zur Zeit, neuen Regeln. Ich finde ihr macht das fantastisch und es ist für mich ein Genuss jeden Morgen auf eure Seiten zu gehen und zu lesen was ihr uns wieder so ausführlich erklärt! Danke dafür! Mir gefallen die neuen Regeln bis jetzt sehr gut! Ich habe das Glück in den letzten vier Wochen jeden Tag (bis auf drei Tage) mit Briten gespielt zu haben und habe festgestellt, dass die Regeln sehr gut anzuwenden sind. Falls wir irgendwelche Diskussion hatten, haben wir uns der R&A App bedient. Ich denke jeder Golfer sollte die auf seinem Handy haben und sie zu benutzen wissen. Dann gibt es wenig Diskussionen. Bitte macht weiter so!

Danke👏👍🏌🏼‍♂️⛳️🏌️‍♀️👍eure Regelkunde ist super 😊

Also, bei der ganzen Lobhudelei hier möchte ich dann doch mal ein paar kritische Worte an Euch richten! Bekanntlich ist ja nicht alles Gold was glänzt. Zum einen veröffentlicht Ihr eure täglichen Beiträge viel zu früh! Ich bin ein Spätaufsteher! Wenn ich mal um 6:00 Uhr wach bin, haltet ihr mich vom sofortigen Weiterschlafen ab. Schließlich bin ich ja Neugierig. Zum anderen geht mir Eure Regelpräzision ganz schön auf den Sack! Wenn man ja selbst Regelklugscheißer ist, ließt man solche Beiträge immer in der Hoffnung auch Regelfehler zu finden (man hält sich ja schließlich selbst immer für unfehlbarer als andere) - aber nichts! Ich finde einfach keine Fehler! Als ob Ihr mich ärgern wollt! Glaubt ihr eigentlich, dass mir das Spaß macht??? Dann die Videos... Ich mache ja ab und an mit Anfängern und Fortgeschrittenen Golfern Regelkunde. Es ist einfach demütigend, in der Präsentation auch noch Eure Videos zu nutzen und zugeben zu müssen, daß ihr "annähernd brauchbar" seit. Man darf sich nicht ausmalen, was das für Folgen haben könnte... Schon der Gedanke, jemand aus meinem Kurs könnte mit Euch was "lernen", ist grausam. Wer will schon echte Golfer auf dem Platz, die regelfest sind??? Die größte Frechheit war dann, daß Ihr bereits im vergangenen Jahr die neuen Regel vorgestellt habt und Ihr mich genötigt habt, mich damit zu beschäftigen. Wenn ich mir dazu die Beiträge hier anschaue, habt ihr auch noch echte Golfer, die glauben, das man mit regelkonformen Spiel mich um meine tägliche Disqualifikation bringen kann! Wenn ich dann noch die Weltverbesserer etwas vom "Spirit of the Game" faseln höre, würde ich echt empfehlen, die Acker zu meiden und es besser mit irgendwelchen Golfplätzen zu versuchen - schließlich gibt es ja genug davon auf der Welt!!! Das musste mal gesagt werden! Ich werde jetzt wieder weiter schlafen! Also es versuchen! Eigentlich bin ich ja neugierig, wer sich wieder über mein Gemecker echauffiert.. 🤔

Freue mich schon auf den Workshop am 16.3 mit euch im Club zur Vahr 👌👍

Dann an dieser Stelle, danke für eure unzähligen Tipps und Erklärungen. 😊

Punkt 1) Ihr macht einen Riesen Job! Weiter so! Punkt 2) Die meisten die sich aktuell über die neuen Regeln „beschweren“, kannten die alten gar nicht oder haben sie nicht beachtet 😉

Ich finde eure Beiträge immer sehr sinnvoll und lehrreich! 😎

Bitte weiter machen 👍🏌️‍♂️🏌️‍♀️📖 ihr macht das super 😊😎

Vielen Dank für Euer Engagement.. 👍🏻👍🏻🍀

Toller Job! Danke dafür!

Ist aber auch kein Wunder wenn Otto Normalgolfer meint dass die neuen Regeln schlecht wären. Wenn so ein "Fachmann" wie Irek Myskow (gestern im Live Kommentar) Alex Cejka als OPFER der neuen Regeln bezeichnet und auch andere Golfmedien diesen Begriff benutzen, braucht man sich doch nicht zu wundern 🤮. Ihr macht einen tollen Job👍👍👍👍👍

Macht weiter so 👍👍

Ihr macht einen sehr guten Job gerade für mich ich bin Anfänger sehr interessant und hilfreich

Eure Regelkunde ist Gold wert. Anschaulicher geht es nicht und die Beispiele sind wirklich toll. Mit Abstand die beste Facebook Rubrik 👍 Vielen Dank für die tägliche Mühe, die ihr euch macht.

Vielen Dank das ihr euch die viele Mühe macht, die Golf-Regeln so verständlich zu erklären 🏌🏼‍♂️macht bitte weiter damit👍🏻 ich finde es sehr hilfreich 🙋🏼‍♂️ LG😎

Danke für eure Arbeit! 💪🏻👍🏻

Ihr macht es wirklich sehr gut, weiter so

Sehr guter Beitrag. Wie immer im Leben, der „Bote“ der „schlechten“ Nachricht wird bestraft. Lasst Euch nicht entmutigen, weiter machen. 👍

Dieses Forum ist sehr hilfreich. Wir werden alle zuerst regeltechnisch auch wackeligen Beinen stehen. Die richtig kniffligen Fragen werden erst in der Praxis auftauchen und in den kommenden Entscheidungen geklärt werden.

👍🏻

👍👏..ihr seid mir große Hilfe...Dankeschön dafür !

Ihr macht das schon verdammt gut🙂🙂

Toll immer wieder

Ihr macht tolle Arbeit 👍

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2 Monate her

Golf Rules

Nach R19 kann der Spieler den Ball unspielbar erklären, sofern sich dieser nicht in der Penalty Area befindet. Dabei muss er sich in jedem Fall einen Strafschlag hinzurechnen.

Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust nach Regel 19.2a (als Spielen von Ort, an dem der letzte Schlag durchgeführt wurde) darf dabei immer in Anspruch genommen werden, auch wenn der ursprüngliche Ball nicht gefunden und identifiziert wurde.

Die Erleichterungsmöglichkeiten "zurück auf der Linie" (19.2b) und "seitliche Erleichterung" (19.2c) nach Regel 19.2 können nur genutzt werden, wenn der ursprüngliche Ball gefunden wurde, da beide Möglichkeiten die Lage des ursprünglichen Balls als Bezugspunkt für die Erleichterung verlangen (s. auch interpretation I19.2/5).

Liegt der Ball (so wie in diesem Fall) eines Spielers oberhalb des Bodens (zum Beispiel in einem Busch oder einem Baum), kann der Spieler seitliche Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er den Punkt auf dem Boden direkt unterhalb des Balls als Bezugspunkt nutzt (tk)
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Nach R19 kann der Spieler den Ball unspielbar erklären, sofern sich dieser nicht in der Penalty Area befindet. Dabei muss er sich in jedem Fall einen Strafschlag hinzurechnen.

Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust nach Regel 19.2a (als Spielen von Ort, an dem der letzte Schlag durchgeführt wurde) darf dabei immer in Anspruch genommen werden, auch wenn der ursprüngliche Ball nicht gefunden und identifiziert wurde.

Die Erleichterungsmöglichkeiten zurück auf der Linie (19.2b) und seitliche Erleichterung (19.2c) nach Regel 19.2 können nur genutzt werden, wenn der ursprüngliche Ball gefunden wurde, da beide Möglichkeiten die Lage des ursprünglichen Balls als Bezugspunkt für die Erleichterung verlangen (s. auch interpretation I19.2/5).

Liegt der Ball (so wie in diesem Fall) eines Spielers oberhalb des Bodens (zum Beispiel in einem Busch oder einem Baum), kann der Spieler seitliche Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er den Punkt auf dem Boden direkt unterhalb des Balls als Bezugspunkt nutzt (tk)

 

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Da habe ich doch glatt noch eine Frage dazu: 7.2/I verlangt, dass der Ball identifiziert werden muss, z.B. mit einem Fernglas. Oder ein anderer Spieler oder Zuschauer hat den Ball im Baum zur Ruhe kommen sehen. In dem Beispiel ist der Spieler selbst nicht benannt. 1. In südlichen Gefilden kommen hohe Bälle gern mal auf einer Palme zur Ruhe, selbige sind dann natürlich unsichtbar und können nicht identifiziert werden. Reicht es dann aus, wenn der Spieler selbst den Ball in der Palme weiß? (Nach der Interpretation darf der Spieler nicht annehmen, dass dies sein Ball ist) 2. In anderen Fällen im Regelwerk reicht eine 95%ige Wahrscheinlichkeit, Dinge als gesetzt anzunehmen. Warum nicht hier?

Muss der Ball im Baum gesehen werden oder reicht es aus zu wissen das er dort ist?

😂 und wie schauts aus 😳

Doris Schicki

2 Monate her

Golf Rules

Nachdem wir gestern kurz etwas Aktuelles vorgezogen haben heute eine ergänzende Frage von Kai zum Post vorgestern, nämlich, ob denn der Ball auf dem Bild eingebettet sei.

Ehrlich gesagt ist das regeltechnisch völlig egal, denn der Ball befindet sich im Bunker und ist aus der Lage zu spielen, wie er liegt.

Damit das Erleichterungsverfahren nach R16.3 angewandt werden kann, muss der Ball im Gelände eingebettet sein. Es gibt keine Erleichterung, wenn der Ball in einem anderen Bestandteil des Platzes (Bunker, Penalty Area) eingebettet ist. Ist der Ball auf dem Grün eingebettet, darf der Spieler die Stelle markieren, den Ball aufnehmen und reinigen, das Balleinschlagloch ausbessern und den Ball an die ursprüngliche Stelle zurücklegen (siehe Regel 13.1c(2)).

Zudem gibt es zwei Ausnahme, wann Erleichterung für eingebetteten Ball im Gelände nicht gewährt wird:
- wenn der Ball in Sand an einer Stelle des Geländes, die nicht auf Fairwayhöhe oder kürzer gemäht ist, eingebettet ist oder
- wenn der Schlag eindeutig wegen einer Behinderung durch etwas anderes als die Lage im eigenen Einschlagloch (zum Beispiel, wenn ein Spieler nicht in der Lage ist, aufgrund der Balllage in einem Busch, einen Schlag durchzuführen) unvernünftig ist.
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Nachdem wir gestern kurz etwas Aktuelles vorgezogen haben heute eine ergänzende Frage von Kai zum Post vorgestern, nämlich, ob denn der Ball auf dem Bild eingebettet sei. 

Ehrlich gesagt ist das regeltechnisch völlig egal, denn der Ball befindet sich im Bunker und ist aus der Lage zu spielen, wie er liegt. 

Damit das Erleichterungsverfahren nach R16.3 angewandt werden kann, muss der Ball im Gelände eingebettet sein. Es gibt keine Erleichterung, wenn der Ball in einem anderen Bestandteil des Platzes (Bunker, Penalty Area) eingebettet ist. Ist der Ball auf dem Grün eingebettet, darf der Spieler die Stelle markieren, den Ball aufnehmen und reinigen, das Balleinschlagloch ausbessern und den Ball an die ursprüngliche Stelle zurücklegen (siehe Regel 13.1c(2)).

Zudem gibt es zwei Ausnahme, wann Erleichterung für eingebetteten Ball im Gelände nicht gewährt wird: 
- wenn der Ball in Sand an einer Stelle des Geländes, die nicht auf Fairwayhöhe oder kürzer gemäht ist, eingebettet ist oder
- wenn der Schlag eindeutig wegen einer Behinderung durch etwas anderes als die Lage im eigenen Einschlagloch (zum Beispiel, wenn ein Spieler nicht in der Lage ist, aufgrund der Balllage in einem Busch, einen Schlag durchzuführen) unvernünftig ist.

 

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Ich fürchte dass die Waste Areas bei den Regeln entweder vergessen wurden oder die Regel so furchtbar schlecht formuliert wurde (Sand der nicht auf Fairwayhöhe oder kürzer gemäht wurde???!!!???) - dass es bei dort eingebetteten Bällen immer zu grossen "???" in den Flights kommen wird falls es keine eindeutige Platzregel für die Waste Areas gibt. Ich habe noch niemanden getroffen der mir zu eingebetteten Bällen in Waste Areas eine sichere Antwort geben konnte und diese Antwort mit einer Golfregel begründen konnte.

Nicht ganz klar denn:wenn der Ball in Sandan einer Stelle des Geländes,die nicht auf Fairway höhe oder kürzer gemäht ist.?Ein Ball kann ja überall auf dem Gelände egal ob Fairway oder Rough ,wenn eingebettet gedroppt werden.Dass ein Ball der im Bunker eingebettet ist nicht gedroppt werden darf muss klar sein.

Danke, der vorletzte Punkt "Sand im Gelände" war mir nicht bewusst. Das wird in unseren Breiten wohl am häufigsten bei Waste-Areas vorkommen.

Wie verhält es sich denn mit den Waste-Areas ? Gehören die zum Gelände ??

2 Monate her

Golf Rules

Wieder hat es einen Profi erwischt - Alex Cejka wurde zwischen dem 14. und 15. Loch bei der Honda Classics disqualifiziert, weil er Material zum Grünlesen nutzte, dass nicht mehr erlaubt ist. Dabei benutzte er ein Yardagebook, etwas, was einem Birdiebook, wie es die meisten kennen sehr ähnelt, mit dem Unterschied, dass ein Yardagebook wesentlich detaillierter ist.

Die Nutzung dieser Yardagebooks wurde in den letzten Jahren aufgrund Ihrer Detailtiefe schon kontrovers diskutiert, kommt es beim Golf doch auf das Können des Spielers und nur bedingt auf die Qualität der Ausrüstung und Hilfsmittel an. Mit der Regelnovelle 2019 wurde dann die Detailtiefe der Yardagebooks begrenzt. Gemäß Regel 4.3 (Verwendung von Ausrüstungsgegenständen) sind die Bücher für Grün-Diagramme auf einen Maßstab begrenzt, bei dem ein Raster nicht genauer als 3/8 Zoll für 5 Yards des Grüns sein darf. Außerdem ist die Größe des Buchs, das die Grün-Informationen enthält, auf 4 1/4 Zoll x 7 Zoll beschränkt. Cejka nutzte beim Turnier ein altes Yardagebook, was nach Hinweis seines Mitspielers Cameron Tringale an einen Offiziellen schließlich wegen Verstoßes gegen R4.3 zu seiner Disqualifikation führte.

Wie schon gestern erwähnt ist auf diesen Sachverhalt durch die R&A / USGA Mitte Oktober 2018 hingewiesen worden und folgende Clarification publiziert worden:
www.randa.org/~/media/files/2019-rules/greenreadinginterpretation.ashx?la=en
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Wieder hat es einen Profi erwischt - Alex Cejka wurde zwischen dem 14. und 15. Loch bei der Honda Classics disqualifiziert, weil er Material zum Grünlesen nutzte, dass nicht mehr erlaubt ist. Dabei benutzte er ein Yardagebook, etwas, was einem Birdiebook,  wie es die meisten kennen sehr ähnelt, mit dem Unterschied, dass ein Yardagebook wesentlich detaillierter ist.

Die Nutzung dieser Yardagebooks wurde in den letzten Jahren aufgrund Ihrer Detailtiefe schon kontrovers diskutiert, kommt es beim Golf doch auf das Können des Spielers und nur bedingt auf die Qualität der Ausrüstung und Hilfsmittel an. Mit der Regelnovelle 2019 wurde dann die Detailtiefe der Yardagebooks begrenzt. Gemäß Regel 4.3 (Verwendung von Ausrüstungsgegenständen) sind die Bücher für Grün-Diagramme auf einen Maßstab begrenzt, bei dem ein Raster nicht genauer als 3/8 Zoll für 5 Yards des Grüns sein darf. Außerdem ist die Größe des Buchs, das die Grün-Informationen enthält, auf  4 1/4 Zoll x 7 Zoll beschränkt. Cejka nutzte beim Turnier ein altes Yardagebook, was nach Hinweis seines Mitspielers Cameron Tringale an einen Offiziellen schließlich wegen Verstoßes gegen R4.3 zu seiner Disqualifikation führte.

Wie schon gestern erwähnt ist auf diesen Sachverhalt durch die R&A / USGA Mitte Oktober 2018 hingewiesen worden und folgende Clarification publiziert worden:
https://www.randa.org/~/media/files/2019-rules/greenreadinginterpretation.ashx?la=en

 

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Warum geben die denn nicht ein einheitliches Yardagebook raus vor dem Turnier und nur das darf genommen werden und alles ist gut und es gibt kein Vertun. Was für ein Käse von der Tour!!!

Warum DQ ist der erste Verstoß nicht zunächst Grundstrafe?

Für mich wirkt das wirklich befremdlich. 1. Nach dem Umbau der Grüns ist das Büchlein gar kein Vorteil mehr, er hätte such ein altes Birdie-Book auf einen überarbeiteten Platz nutzen können. 2. Als Profi, der damit sein Geld verdient und der auch entsprechende Regelkundige um sich schart, hätte er es wissen MÜSSEN 3. Warum kann man sich denn nicht auf einheitliche Grössenangaben in Meter und CM oder wenn es denn sein muss auf Zoll ( das weiss Gott der kleinere Teil der Menschheit nutzt ) einigen? 10,8 x 17,8 cm ist vermutlich weltweit einfacher zu verstehen.

Was mich hier mit diese Entscheidung am meistens irritiert ist das sein „illegales“ Buch war überhaupt nicht mehr zutreffend. Alle Grüns waren im Jahr 2018 neu gebaut mit andere Maße und Ondulierung. Sein Buch könnte ihn kein Vorteil schaffen, Sogar einen Nachteil.

Dankeschön

Warum hat Tringal.... Alex nicht leise drauf hingewiesen....?

Affig und übertrieben

Ist es nicht sogar so, dass Tringale selbst eine Strafe riskiert hätte, wenn er einen erkannten Verstoß gegen die Regeln nicht gemeldet hätte?

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2 Monate her

Golf Rules

Kai fragte uns mit diesem Bild um unsere Einschätzung, ob denn der Ball im Bunker liegt. Unsere Antwort ist ja, denn der Ball berührt mit einem Teil den Sand im Bunker.

Nachzulesen ist dieses in Regel 12.1 "Wann ein Ball im Bunker liegt": Ein Ball liegt in einem Bunker, wenn er zum Teil den Sand auf dem Boden des Bunkers berührt oder innerhalb der Grenzen des Bunkers liegt: a) Auf Boden, auf dem sich normalerweise Sand befindet (also auch wenn der Sand durch Wind weggeblasen oder durch Wasser weggespült wurde) oder b) in oder auf einem losen hinderlichen Naturstoff, beweglichen Hemmnis, in ungewöhnlichen Platzverhältnissen oder auf einem Bestandteil des Platzes liegt, die den Sand im Bunker berühren oder auf dem Boden liegen, auf dem sich normalerweise Sand befinden würde.

Liegt ein Ball auf Boden oder Gras oder anderen wachsenden oder befestigten natürlichen Gegenständen innerhalb der Grenzen des Bunkers und berührt er keinen Sand, liegt der Ball nicht im Bunker. (tk)
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Kai fragte uns mit diesem Bild um unsere Einschätzung, ob denn der Ball im Bunker liegt. Unsere Antwort ist ja, denn der Ball berührt mit einem Teil den Sand im Bunker.

Nachzulesen ist dieses in Regel 12.1 Wann ein Ball im Bunker liegt: Ein Ball liegt in einem Bunker, wenn er zum Teil den Sand auf dem Boden des Bunkers berührt oder innerhalb der Grenzen des Bunkers liegt: a) Auf Boden, auf dem sich normalerweise Sand befindet (also auch wenn der Sand durch Wind weggeblasen oder durch Wasser weggespült wurde) oder b) in oder auf einem losen hinderlichen Naturstoff, beweglichen Hemmnis, in ungewöhnlichen Platzverhältnissen oder auf einem Bestandteil des Platzes liegt, die den Sand im Bunker berühren oder auf dem Boden liegen, auf dem sich normalerweise Sand befinden würde.

Liegt ein Ball auf Boden oder Gras oder anderen wachsenden oder befestigten natürlichen Gegenständen innerhalb der Grenzen des Bunkers und berührt er keinen Sand, liegt der Ball nicht im Bunker. (tk)

 

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Ist das hier auch "Boden, auf dem sich normalerweise Sand befindet"? Wie würdet ihr hier entscheiden? LG

2 Monate her

Golf Rules

Und noch einmal etwas zu ungewöhnlichen Platzverhältnissen und Platzregeln. In den Hardcards der Verbände ist in der Regel ein Passus aufgenommen, der straflose Erleichterung nach Regel R16 ausschließt, wenn nur der Stand des Spielers von einem Tierloch betroffen ist, wie hier auf den Bildern.

Warum ist dabei fast aus sich selbst heraus klar, in unseren Breiten sind das meist plattgefahrene Wühlmaushügel, auf denen man gut stehen und spielen kann. In den seltenen Fällen, bei denen man tatsächlich in einem Loch stehen müsste würde sich sicherlich ein Regelball anbieten und dann nach R20.1c (3) einen Ball nach R16 und einen nach R19 zu spielen, wenn durch den Stand die Gesundheit des Spielers im Durchschwung gefährdet ist.
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Und noch einmal etwas zu ungewöhnlichen Platzverhältnissen und Platzregeln. In den Hardcards der Verbände ist in der Regel ein Passus aufgenommen, der straflose Erleichterung nach Regel R16 ausschließt, wenn nur der Stand des Spielers von einem Tierloch betroffen ist, wie hier auf den Bildern. 

Warum ist dabei fast aus sich selbst heraus klar, in unseren Breiten sind das meist plattgefahrene Wühlmaushügel, auf denen man gut stehen und spielen kann. In den seltenen Fällen, bei denen man tatsächlich in einem Loch stehen müsste würde sich sicherlich ein Regelball anbieten und dann nach R20.1c (3) einen Ball nach R16 und einen nach R19 zu spielen, wenn durch den Stand die Gesundheit des Spielers im Durchschwung gefährdet ist.

 

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Maulwurfshügel sind nicht immer plattgefahren. Hatten wir schon einmal in einem Turnier, dass der Ball einer Mitspielerin auf einem Maulwurfshügel gelegen ist. Löcher sind auch nicht immer harmlos. In Fürth gab es an der #14 eine Stelle im Rough die durchlöchert mit Kaninchenbauten war. An der #15 rechts vom Grün in den Bäumen einen Fuchsbau mit grossem Krater als Eingang.

Ich oute mich jetzt...was sind die "Hardcards" der Verbände ?

2 Monate her

Golf Rules

Gestern hatten wir die ungewöhnlichen Platzverhältnissen im - beziehungsweise neben dem - Bunker in Form eines Tierlochs. Heute sprechen wir über "mit Kies verfüllte Drainagegräben", die in den Platzregeln diverser Clubs, Verbände und Profitouren auftauchen.

Dies sind nach Platzregel auch ohne Kennzeichnung ungewöhnliche Platzverhältnisse von denen nach R16 straflose Erleichterung in Anspruch genommen werden darf.

Fehlt es an einer solchen Platzregel im Turnier empfiehlt es sich bei einer Lage auf dem Graben gegebenenfalls die Balllage zu dokumentieren und einen Regelball nach R20.1c (3) zu spielen, um nach der Runde die Spielleitung entscheiden zu lassen ob der Graben ein ungewöhnliches Platzverhältnis war oder nicht.
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Gestern hatten wir die ungewöhnlichen Platzverhältnissen im - beziehungsweise neben dem - Bunker in Form eines Tierlochs. Heute sprechen wir über mit Kies verfüllte Drainagegräben, die in den Platzregeln diverser Clubs, Verbände und Profitouren auftauchen.

Dies sind nach Platzregel auch ohne Kennzeichnung ungewöhnliche Platzverhältnisse von denen nach R16 straflose Erleichterung in Anspruch genommen werden darf.

Fehlt es an einer solchen Platzregel im Turnier empfiehlt es sich bei einer Lage auf dem Graben gegebenenfalls die Balllage zu dokumentieren und einen Regelball nach R20.1c (3) zu spielen, um nach der Runde die Spielleitung entscheiden zu lassen ob der Graben ein ungewöhnliches Platzverhältnis war oder nicht.

2 Monate her

Golf Rules

Blöd, wenn man an den Bunker kommt und der Ball ist weg, gut, wenn man ihn dann nach genauerem hinsehen im Gang des Tierlochs findet, denn, ein Tierloch gehört laut Definition zu den ungewöhnlichen Platzverhältnissen und bei diesen hilft uns Regel R16 weiter. Nach R16.1a ist Erleichterung davon möglich, wenn der Ball auf oder in ungewöhnlichen Platzverhältnissen liegt, wie hier im Loch. Doch die viel interessantere Frage ist, wo der Erleichterungsbereich ist, sprich, ist der Ball im Bunker oder nicht?

Nach R2.2c muss festgestellt werden, in welchem Bereich des Platzes ein Ball liegt, wenn er mehr als einen der fünf Bereiche berührt, da der Ball nach den Regeln immer als nur in einem Bereich des Platzes liegend behandelt wird. Ein Ball liegt im Bunker, wenn ein Teil davon den Bunker berührt. Zum Bunker gehört danach nicht die Bunkerkante, in der hier im Bild das Loch ist; der Bunker endet hier. Also ist das Tierloch im Gelände, der Ball nach R2.2c auch, da er den Bunker nicht berührt.

Für uns heißt das: Glück gehabt! Der Erleichterungsbereich ist oberhalb des Lochs, außerhalb des Bunkers zu suchen.
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Blöd, wenn man an den Bunker kommt und der Ball ist weg, gut, wenn man ihn dann nach genauerem hinsehen im Gang des Tierlochs findet, denn, ein Tierloch gehört laut Definition zu den ungewöhnlichen Platzverhältnissen und bei diesen hilft uns Regel R16 weiter. Nach R16.1a ist Erleichterung davon möglich, wenn der Ball auf oder in ungewöhnlichen Platzverhältnissen liegt, wie hier im Loch. Doch die viel interessantere Frage ist, wo der Erleichterungsbereich ist, sprich, ist der Ball im Bunker oder nicht?

Nach R2.2c muss festgestellt werden, in welchem Bereich des Platzes ein Ball liegt, wenn er mehr als einen der fünf Bereiche berührt, da der Ball nach den Regeln immer als nur in einem Bereich des Platzes liegend behandelt wird. Ein Ball liegt im Bunker, wenn ein Teil davon den Bunker berührt. Zum Bunker gehört danach nicht die Bunkerkante, in der hier im Bild das Loch ist; der Bunker endet hier. Also ist das Tierloch im Gelände, der Ball nach R2.2c auch, da er den Bunker nicht berührt.

Für uns heißt das: Glück gehabt! Der Erleichterungsbereich ist oberhalb des Lochs, außerhalb des Bunkers zu suchen.

 

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Dann wohl auch hier Erleichterung außerhalb ( 1 Schlägerlänge nach rechts ) möglich

Das war auch nach den alten Regeln so. Da gab es meiner Erinnerung nach eine Erläuterung oder Decision, wo ein Ball vom Aus in ein Abwasserrohr gerollt oder gesprungen und dann unterhalb des Geländes zur Ruhe gekommen ist. Der Bezugspunkt für die Erleichterung befindet sich dann immer genau vertikal über der ursprünglichen Lage.

Christian Köhler Philippe Kaiser 👍

Für mich ebenfalls unter der Grassnarbe, ergo BUNKER. Mit der Definition Bunkerkante ist nach meinem Verständnis nicht gleichbedeutent mit dem gesamten vertikalen Bereich gemeint.

Was wenn oberhalb der Bunkerkante näher zum Loch ist?

Was ist denn mit dem Teil der Bunkerkante im Sand? Wo ist die Grenze? Ist es das Gras?

Stephan Hamacher, Marcus Sauerteig, Ganz klar im Bunker auf dem Bild, oder?

Das Loch ist doch noch eindeutig im Bunkersand?

Oliver Fiederer da muss ich gleich an Dich denken😂😂

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2 Monate her

Golf Rules

Regel 14.3b - ist doch ganz einfach... 😉

Skratch
Taking a drop in 2019 is…

Interesting.
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Skratch

 

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Nur mal so am Rande - an der Relativität des Maßes "Kniehöhe" zur vorherigen "Schulterhöhe" hat sich nichts geändert...

Anscheinend sieht der Referee bei Phil Mickelson die Kniehöhe nicht ganz so streng. Also bei mir beträgt der Unterschied zwischen Kniehöhe (oberer Rand der Kniescheibe) und Fingerspitzen im aufrechten Stand ca. eine Handbreite, also 10 cm. Da reicht leichtes Beugen des Oberkörpers für die richtige Höhe. Optisch ist es noch etwas gewöhnungsbedürftig, aber der Sinn einer Spielbeschleunigung (Minimierung der Wiederholungen) in vielen Fällen wird vermutlich erfüllt werden.

Wieso es hier keine "mindestens-Regelung" gibt, ist mir vollkommen schleierhaft. Beispiel: Kniehöhe muss mindestens eingehalten werden, und wer aus Schulterhöhe dropt, hat eben selbst verantwortete Nachteile, weil der Ball weiter weg springen kann.

Das sieht sooooo lächerlich aus🤭

Leon & Nico

Das ist eindeutig die lächerlichste Regeländerung von allen

Eine exakte Höhe ist eine Idiotie und nicht messbar. Höhe von Knie bis zum Schritt wäre eine nachvollziehbare sinnvolle änderung. Wenn es die Profis schon nicht auf die Reihe bringen, wie dann die Amateure?? Und an alte Menschen die Kreuz und Knieschmerzen haben hat niemand vorher gedacht?

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2 Monate her

Golf Rules

Wenn gar nichts mehr geht, dann greift Regel 19. Denn diese Regel beschreibt das Erleichterungsverfahren für einen unspielbaren Ball.

Der Spieler darf nach R19.1 den Ball überall unspielbar halten, außer in einer Penalty Area. In diesem Fall hat der Spieler die Wahl von drei Möglichkeiten unter Hinzurechnung von einem Strafschlag:
- Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust (R19.2a)
- Erleichterung auf der Linie zurück (R19.2b)
- Seitliche Erleichterung (R19.2c)

Dabei ist allerdings zu beachten, dass die letzten beiden Optionen nur dann zulässig sind, wenn der Spieler die Stelle des ursprünglichen Balls kennt. (tk)
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Wenn gar nichts mehr geht, dann greift Regel 19. Denn diese Regel beschreibt das Erleichterungsverfahren für einen unspielbaren Ball.

Der Spieler darf nach R19.1 den Ball überall unspielbar halten, außer in einer Penalty Area. In diesem Fall hat der Spieler die Wahl von drei Möglichkeiten unter Hinzurechnung von einem Strafschlag:
- Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust (R19.2a)
- Erleichterung auf der Linie zurück (R19.2b)
- Seitliche Erleichterung (R19.2c)

Dabei ist allerdings zu beachten, dass die letzten beiden Optionen nur dann zulässig sind, wenn der Spieler die Stelle des ursprünglichen Balls kennt. (tk)

2 Monate her

Golf Rules

Die "Spielverbotszone" - ein neuer Begriff, der sich unter vielen Golfern aber noch nicht ganz herumgesprochen hat.

Komisch, denn dieser Begriff hat es neben der Definition zusätzlich sogar mit einer Regelnummer in das Regelbuch geschafft, denn unter R2.4 ist definiert, dass eine Spielverbotszone ist ein definierter Teil ungewöhnlicher Platzverhältnisse (siehe Regel 16.1f) oder einer Penalty Area (siehe Regel 17.1e), aus dem das Spiel nicht erlaubt ist. Ein Spieler muss Erleichterung in Anspruch nehmen, wenn sein Ball in einer Spielverbotszone ist oder eine Spielverbotszone seinen Raum des beabsichtigten Stands oder Schwungs beim Spielen eines Balls außerhalb dieser Zone beeinträchtigt (siehe Regeln 16.1f und 17.1e). Nicht mehr und nicht weniger...

Vielleicht kommen die Irritationen durch die bisher bekannten "Biotope" und den lokalen Regelungen auf den jeweiligen Golfanlagen. Insbesondere das "Betretungsverbot" wurde in manchen Clubs mit besonderen Regelungen über das Hausrecht eingeschränkt.

Zunächst einmal sollte die Spielleitung die Grenze einer Spielverbotszone mit einer Linie oder Pfählen kennzeichnen und die Linie oder die Pfähle (oder die Köpfe dieser Pfähle) anders als die üblichen ungewöhnlichen Platzverhältnisse oder Penalty Areas kennzeichnen (in diesem Beispiel eine Penalty Area mit grünen Köpfen (wie in den Committee Procedures in Kapitel "2G Spielverbotszonen" empfohlen).

Befindet sich die Spielverbotszone in "ungewöhnlichen Platzverhältnissen" greift R16.1f "Bei Beeinträchtigung durch eine Spielverbotszone in ungewöhnlichen Platzverhältnissen muss Erleichterung in Anspruch genommen werden"; befindet sich diese in einer Penalty Area dann wird das Vorgehen in R17.1e "Bei Beeinträchtigung durch eine Spielverbotszone innerhalb einer Penalty Area muss Erleichterung in Anspruch genommen werden" beschrieben. Darüber hinaus kann aber auch durch eine Platzregel (siehe Musterplatzregel E-8) dem Spieler der Bereich bekannt gemacht und das regelkonforme Erleichterungsverfahren bekannt gemacht werden.

Das Thema "Betretungsverbot" kann über die Definition der "Verhaltensvorschriften" geregelt werden - entsprechende Strafen können hier vorgesehen werden. Dieses obliegt der Verantwortlichkeit des Betreibers und sollte unbedingt mit dem Spielausschuss abgestimmt werden. (tk)
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Die Spielverbotszone - ein neuer Begriff, der sich unter vielen Golfern aber noch nicht ganz herumgesprochen hat. 

Komisch, denn dieser Begriff hat es neben der Definition zusätzlich sogar mit einer Regelnummer in das Regelbuch geschafft, denn unter R2.4 ist definiert, dass eine Spielverbotszone ist ein definierter Teil ungewöhnlicher Platzverhältnisse (siehe Regel 16.1f) oder einer Penalty Area (siehe Regel 17.1e), aus dem das Spiel nicht erlaubt ist. Ein Spieler muss Erleichterung in Anspruch nehmen, wenn sein Ball in einer Spielverbotszone ist oder eine Spielverbotszone seinen Raum des beabsichtigten Stands oder Schwungs beim Spielen eines Balls außerhalb dieser Zone beeinträchtigt (siehe Regeln 16.1f und 17.1e). Nicht mehr und nicht weniger...

Vielleicht kommen die Irritationen durch die bisher bekannten Biotope und den lokalen Regelungen auf den jeweiligen Golfanlagen. Insbesondere das Betretungsverbot wurde in manchen Clubs mit besonderen Regelungen über das Hausrecht eingeschränkt. 

Zunächst einmal sollte die Spielleitung die Grenze einer Spielverbotszone mit einer Linie oder Pfählen kennzeichnen und die Linie oder die Pfähle (oder die Köpfe dieser Pfähle) anders als die üblichen ungewöhnlichen Platzverhältnisse oder Penalty Areas kennzeichnen (in diesem Beispiel eine Penalty Area mit grünen Köpfen (wie in den Committee Procedures in Kapitel 2G Spielverbotszonen empfohlen).

Befindet sich die Spielverbotszone in ungewöhnlichen Platzverhältnissen greift R16.1f Bei Beeinträchtigung durch eine Spielverbotszone in ungewöhnlichen Platzverhältnissen muss Erleichterung in Anspruch genommen werden; befindet sich diese in einer Penalty Area dann wird das Vorgehen in R17.1e Bei Beeinträchtigung durch eine Spielverbotszone innerhalb einer Penalty Area muss Erleichterung in Anspruch genommen werden beschrieben. Darüber hinaus kann aber auch durch eine Platzregel (siehe Musterplatzregel E-8) dem Spieler der Bereich bekannt gemacht und das regelkonforme Erleichterungsverfahren bekannt gemacht werden.

Das Thema Betretungsverbot kann über die Definition der Verhaltensvorschriften geregelt werden - entsprechende Strafen können hier vorgesehen werden. Dieses obliegt der Verantwortlichkeit des Betreibers und sollte unbedingt mit dem Spielausschuss abgestimmt werden. (tk)

2 Monate her

Golf Rules

Und noch eine Frage - dieses Mal ging es bei Jens um Folgendes:

"Folgende Konstellation:
Spieler schlägt seinen Ball zu einem "kleineren" Baum (keine Neuanpflanzung), der mit 3 Pfählen umgeben ist an diesen 3 Pfählen durch einen Strick zur Stabilisierung des Baumes angebunden (Ich hoffe ich konnte das Bild so in etwa korrekt beschreiben). Die Pfähle lassen sich nicht entfernen (sind ja angebunden am Baum)

Der Ball liegt so, dass einer der Pfähle einen Schwung unmöglich macht. Wäre der Pfahl nicht vorhanden, könnte man problemlos schwingen und den Schlag vollziehen.

Frage: Freedrop, weil der Pfahl Hemmnis ist? oder Droppen mit Strafschlag, weil das eigentliche Problem der Baum ist (der es ja eigentlich nicht ist, weil die Behinderung vom Pfahl ausgeht)."

Der Posten ist lt. Definition ein "Hemmnis": Jeder künstliche Gegenstand ausgenommen Bestandteile des Platzes und Ausmarkierungen.

Wenn der Pfosten am Baum den Schlag behindert, dann greift R16.1 "Ungewöhnliche Platzverhältnisse (einschließlich unbeweglicher Hemmnisse)". Und da es sich um ein unbewegliches Hemmnis handelt, kann nach R16.1b Erleichterung genommen werden. (tk)
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Und noch eine Frage - dieses Mal ging es bei Jens um Folgendes:

Folgende Konstellation:
Spieler schlägt seinen Ball zu einem kleineren Baum (keine Neuanpflanzung), der mit 3 Pfählen umgeben ist an diesen 3 Pfählen durch einen Strick zur Stabilisierung des Baumes angebunden (Ich hoffe ich konnte das Bild so in etwa korrekt beschreiben). Die Pfähle lassen sich nicht entfernen (sind ja angebunden am Baum)

Der Ball liegt so, dass einer der Pfähle einen Schwung unmöglich macht. Wäre der Pfahl nicht vorhanden, könnte man problemlos schwingen und den Schlag vollziehen.

Frage: Freedrop, weil der Pfahl Hemmnis ist? oder Droppen mit Strafschlag, weil das eigentliche Problem der Baum ist (der es ja eigentlich nicht ist, weil die Behinderung vom Pfahl ausgeht).

Der Posten ist lt. Definition ein Hemmnis: Jeder künstliche Gegenstand ausgenommen Bestandteile des Platzes und Ausmarkierungen. 

Wenn der Pfosten am Baum den Schlag behindert, dann greift R16.1 Ungewöhnliche Platzverhältnisse (einschließlich unbeweglicher Hemmnisse). Und da es sich um ein unbewegliches Hemmnis handelt, kann nach R16.1b Erleichterung genommen werden. (tk)

 

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Hier der Text dazu

Ich dachte immer bei angepflockten Bäumen, kann ich immer Erleichterung nehmen, wenn ich in Stand oder Schwung behindert werde? Ist dies nicht so?

Da bin ich aber gespannt auf die Antworten.

2 Monate her

Golf Rules

Eine Frage wurde uns von Oliver zu diesem Bild gestellt:

"Moin zusammen, ich hatte gestern ein spannende Regelsituation auf dem Platz: mein verzogener Drive landete im Rough. Der Ball war press unter einer Wurzel eingeklemmt, das ursprüngliche Einschlagloch als der Ball aufkam gut hinter dem Ball zu erkennen (s.Bild). Meine Interpretation: so fest wie der Ball eingeklemmt war, muß er auch teilweise eingebohrt sein, also straflose Erleichterung nach 16.3. Würdet Ihr auch so entscheiden?"

Das sehen wir leider etwas anders - ich (Thomas) würde in dieser Lage keine Erleichterung gewähren. Auch wenn das auf dem Bild nur schwierig zu erkennen ist, gibt es da zwei Aspekte zu beachten:

1) Es ist schwierig zu erkennen, ob der Ball in seinem eigenen Einschlagloch eingebettet ist. Es sieht eher so aus, dass der Ball aus seinem Einschlagloch herausgesprungen ist und sich unter der Wurzel "verklemmt" hat. Zudem ist auf dem Bild auch nicht genau zu erkennen, dass der Ball auch nur teilweise unterhalb der Oberfläche liegt, welches die Grundvoraussetzung für Erleichterung nach R16.3 wäre.

2) Die Balllage unter der Wurzel führt dazu, dass der Ball durch das Einklemmen nicht gespielt werden kann, der fragwürdige Aspekt des "eingebettet sein" ist deswegen sogar eher zweitrangig. Der Schlag wäre durch die Lage "unvernünftig" - und die Erleichterung nach R16.3 deswegen nicht zwangsläufig gerechtfertigt.

Ausnahme – Wann Erleichterung für eingebetteten Ball im
Gelände nicht gewährt wird: Erleichterung nach Regel 16.3b ist nicht erlaubt, [...] wenn der Schlag eindeutig wegen einer Behinderung durch etwas anderes als die Lage im eigenen Einschlagloch (zum Beispiel, wenn ein Spieler nicht in der Lage ist, aufgrund der Balllage in einem Busch, einen Schlag durchzuführen) unvernünftig ist.

Letztendlich aber immer eine aus der Ferne schwer zu beurteilende Situation, wenn man die Lage nicht selber sieht. (tk)
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Eine Frage wurde uns von Oliver zu diesem Bild gestellt:

Moin zusammen, ich hatte gestern ein spannende Regelsituation auf dem Platz: mein verzogener Drive landete im Rough. Der Ball war press unter einer Wurzel eingeklemmt, das ursprüngliche Einschlagloch als der Ball aufkam gut hinter dem Ball zu erkennen (s.Bild). Meine Interpretation: so fest wie der Ball eingeklemmt war, muß er auch teilweise eingebohrt sein, also straflose Erleichterung nach 16.3. Würdet Ihr auch so entscheiden?

Das sehen wir leider etwas anders - ich (Thomas) würde in dieser Lage keine Erleichterung gewähren. Auch wenn das auf dem Bild nur schwierig zu erkennen ist, gibt es da zwei Aspekte zu beachten:

1) Es ist schwierig zu erkennen, ob der Ball in seinem eigenen Einschlagloch eingebettet ist. Es sieht eher so aus, dass der Ball aus seinem Einschlagloch herausgesprungen ist und sich unter der Wurzel verklemmt hat. Zudem ist auf dem Bild auch nicht genau zu erkennen, dass der Ball auch nur teilweise unterhalb der Oberfläche liegt, welches die Grundvoraussetzung für Erleichterung nach R16.3 wäre.

2) Die Balllage unter der Wurzel führt dazu, dass der Ball durch das Einklemmen nicht gespielt werden kann, der fragwürdige Aspekt des eingebettet sein ist deswegen sogar eher zweitrangig. Der Schlag wäre durch die Lage unvernünftig - und die Erleichterung nach R16.3 deswegen nicht zwangsläufig gerechtfertigt.

Ausnahme – Wann Erleichterung für eingebetteten Ball im
Gelände nicht gewährt wird: Erleichterung nach Regel 16.3b ist nicht erlaubt, [...] wenn der Schlag eindeutig wegen einer Behinderung durch etwas anderes als die Lage im eigenen Einschlagloch (zum Beispiel, wenn ein Spieler nicht in der Lage ist, aufgrund der Balllage in einem Busch, einen Schlag durchzuführen) unvernünftig ist.

Letztendlich aber immer eine aus der Ferne schwer zu beurteilende Situation, wenn man die Lage nicht selber sieht. (tk)

 

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Keine Erleichterung, unspielbar erklären wenn man ihn nicht spielen will wie er liegt....

Nach meiner Einschätzung muss der Ball gespielt werden wie er liegt.Es muss die Grundregel" Ball spielen wie er liegt", wieder im Kopf der Spieler ankommen.Es kann nicht sein dass es wegen jeder Kleinigkeit eine Erleichterung gibt.Schönes Spiel.

Stimme Paul zu! Unspielbar, Strafschlag, droppen und weiter geht es!

Meine Option, Ball für unspielbar erklären, 2 Schlägerlängen droppen,Strafschlag in Kauf nehmen

2 Monate her

Golf Rules

Frank hatte eine Frage an uns:

"Gerade hatten wir die Diskussion, ob von einer Ameisenstrasse gespielt werden muss, obwohl man dabei zwangsläufig die Tiere töten würde. (Nach den Definitionen sind Insekten eindeutig Tiere).
Nach Regel 11.1b (Ausnahme 1) darf der Ball nicht gespielt werden, sondern muss sogar im Erleichterungsbereich gedroppt werden, sofern er auf einem Tier zur Ruhe kommt. Womöglich haben sich die Verfasser dieser Regel eher einen Alligator oder eine Schildkröte gedacht, die Definitionen unterscheiden dabei aber nicht.
Habe ich da jetzt etwas übersehen oder darf ich nach 11.1b (endlich!) die Ameisen am Leben lassen“

Interessante Frage und, die Ameisen dürfen am Leben bleiben, allerdings nur bedingt nach R11.1b. Nämlich dann, wenn der Ball auf einer lebenden Ameise zur Ruhe kommt, was ich fast technisch ausschließen möchte.

Zum Einen sind Ameisen nach der Definition „lose hinderliche Naturstoffe“ eben solche, die entfernt werden dürfen. Sind es so viele, dass das nicht geht findet sich die Lösung für das Gewissen des Spielers, kein Tier töten zu wollen, in R19.1: Der Ball kann überall - außer in einer Penalty Area - für unspielbar gehalten werden und dementsprechende Erleichterung genommen werden. Daneben besteht die Möglichkeit, einen Regelball zu spielen - einmal als Lösung "unspielbar", einmal als "nicht gekennzeichnete ungewöhnliche Platzverhältnisse" und den Sachverhalt der Spielleitung vorzutragen.

Für die Spielleitung bedeutet das bei der Platzvorbereitung auch auf solche Umstände - Ameisenstraßen und -Haufen ein Augenmerk zu haben, zumindest die kleinen roten Ameisen stehen hierzulande ja nicht umsonst unter Naturschutz und alle Ameisen sind als Tiere durch §39 des Bundesnaturschutzgesetzes mindestgeschützt.
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Frank hatte eine Frage an uns:

Gerade hatten wir die Diskussion, ob von einer Ameisenstrasse gespielt werden muss, obwohl man dabei zwangsläufig die Tiere töten würde. (Nach den Definitionen sind Insekten eindeutig Tiere).
Nach Regel 11.1b (Ausnahme 1) darf der Ball nicht gespielt werden, sondern muss sogar im Erleichterungsbereich gedroppt werden, sofern er auf einem Tier zur Ruhe kommt. Womöglich haben sich die Verfasser dieser Regel eher einen Alligator oder eine Schildkröte gedacht, die Definitionen unterscheiden dabei aber nicht.
Habe ich da jetzt etwas übersehen oder darf ich nach 11.1b (endlich!) die Ameisen am Leben lassen“

Interessante Frage und, die Ameisen dürfen am Leben bleiben, allerdings nur bedingt nach R11.1b. Nämlich dann, wenn der Ball auf einer lebenden Ameise zur Ruhe kommt, was ich fast technisch ausschließen möchte. 

Zum Einen sind Ameisen nach der Definition „lose hinderliche Naturstoffe“ eben solche, die entfernt werden dürfen. Sind es so viele, dass das nicht geht findet sich die Lösung für das Gewissen des Spielers, kein Tier töten zu wollen, in R19.1: Der Ball kann überall - außer in einer Penalty Area - für unspielbar gehalten werden und dementsprechende Erleichterung genommen werden. Daneben besteht die Möglichkeit, einen Regelball zu spielen - einmal als Lösung unspielbar, einmal als nicht gekennzeichnete ungewöhnliche Platzverhältnisse und den Sachverhalt der Spielleitung vorzutragen. 

Für die Spielleitung bedeutet das bei der Platzvorbereitung auch auf solche Umstände - Ameisenstraßen und -Haufen ein Augenmerk zu haben, zumindest die kleinen roten Ameisen stehen hierzulande ja nicht umsonst unter Naturschutz und alle Ameisen sind als Tiere durch §39 des Bundesnaturschutzgesetzes mindestgeschützt.

 

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Spielen wie er liegt. Bei bekannt aggressiven Ameisen, würde ich lieber unspielbar mit Strafschlag nehmen, als dass mir die ins Hosenbein kriechen und es mich den Rest der Runde juckt.

Zudem kommt es ja auch oft zu Diskussionen wenn ein Ball auf einem Ameisenhügel liegt oder man darauf sehen müsste.Da die Ameise kein direkt grabendes Tier ist sondern ja nur baut,darf man auch dort keine straflose Erleichterung nehmen. Obwohl es für den Schutz Sinnvoller währe. Ameisenstraße? Irgendwann sieht jeder Spieler im Rough eine.:-)

Im Vorfeld kann die Spielleitung den Bereich zur Spielverbotszone in Verbindung mit ungewöhnlichen Platzverhältnissen erklären. Die Definition der Spielverbotszone schließt ausdrücklich den Schutz der Tierwelt mit ein.

Im Klartext : es gibt KEINE straffreie Erleichterung, sondern nur eine “gebührenpflichtige” , da ich den Ball auf der 🐜 ausschliessen möchte.Richtig?

So Neil Stacey if I get any ants 🐜 on me balls I get relief 🏌🏻‍♂️🏌🏻‍♂️🏌🏻‍♂️

Tatsächlich gab es so einen Fall mal bei der BMW International Open im Lärchenhof auf Bahn 13 links im Rough. Es müsste 2013 gewesen sein. Max Kieffer hatte seinen Abschlag ins Rough verzogen und wollte einen Freedrop wegen Ameisen unter seinem Ball bzw. drumherum haben. Ok, vermutlich wollte er den Drop eher wegen der bescheidenen Lage im hohen Rough. Straflose Erleichterung hat er aber vom Referee nicht bekommen und hat den Ball dann gespielt wie er lag.

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2 Monate her

Golf Rules

Der Maßstab für die Entscheidung, was mit dem Ball eines Spielers passierte - zum Beispiel ob der Ball in einer Penalty Area zur Ruhe kam, sich bewegte oder wodurch die Bewegung verursacht wurde ist von einer möglichst objektiven Betrachtung abhängig. Die Definition "Bekannt oder so gut wie sicher" ist deshalb in dem neuen Regelwerk noch einmal überarbeitet und konkretisiert worden.

"Bekannt oder so gut wie sicher" bedeutet, dass es mehr als nur möglich oder wahrscheinlich ist. Es bedeutet entweder:
- Es gibt einen schlüssigen Beweis, dass der fragliche Vorgang mit dem Ball des Spielers geschehen ist, zum Beispiel wenn der Spieler oder andere Zeugen dies gesehen haben.
- Trotz eines sehr kleinen Zweifels deuten alle angemessen verfügbaren Informationen darauf hin, dass der fragliche Vorgang mit mindestens 95 Prozent Wahrscheinlichkeit stattgefunden hat.

„Alle angemessen verfügbaren Informationen“ schließt alle Informationen ein, die der Spieler kennt und alle anderen Informationen, die er mit angemessenem Aufwand und ohne unangemessene Verzögerung bekommen kann." (tk)
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Der Maßstab für die Entscheidung, was mit dem Ball eines Spielers passierte - zum Beispiel ob der Ball in einer Penalty Area zur Ruhe kam, sich bewegte oder wodurch die Bewegung verursacht wurde ist von einer möglichst objektiven Betrachtung abhängig. Die Definition Bekannt oder so gut wie sicher ist deshalb in dem neuen Regelwerk noch einmal überarbeitet und konkretisiert worden. 

Bekannt oder so gut wie sicher bedeutet, dass es mehr als nur möglich oder wahrscheinlich ist. Es bedeutet entweder:
- Es gibt einen schlüssigen Beweis, dass der fragliche Vorgang mit dem Ball des Spielers geschehen ist, zum Beispiel wenn der Spieler oder andere Zeugen dies gesehen haben.
- Trotz eines sehr kleinen Zweifels deuten alle angemessen verfügbaren Informationen darauf hin, dass der fragliche Vorgang mit mindestens 95 Prozent Wahrscheinlichkeit stattgefunden hat.

„Alle angemessen verfügbaren Informationen“ schließt alle Informationen ein, die der Spieler kennt und alle anderen Informationen, die er mit angemessenem Aufwand und ohne unangemessene Verzögerung bekommen kann. (tk)

 

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So ,und nun bitte mal in deutsch,das es alle verstehen...🤭

2 Monate her

Golf Rules

Ergänzend zur gestrigen Interpretation ist es für den Spieler wichtig zu wissen, wann ein durch Naturkräfte bewegter Ball zurückzulegen ist.

Bewirken nämlich Naturkräfte, dass sich der Ball eines Spielers auf dem Grün bewegt, ist die Stelle, von der aus der Spieler weiterspielen muss, davon abhängig, ob der Ball bereits aufgenommen und an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt worden war:

- war der Ball bereits aufgenommen und wurde zurückgelegt: der Ball muss an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss), siehe Regel 14.2 "Ball an eine Stelle zurücklegen", obwohl er durch Naturkräfte und nicht durch den Spieler, Gegner oder Einfluss von außen bewegt wurde (siehe Ausnahme zu Regel 9.3 "Ball durch Naturkräfte bewegt").

- war der Ball noch nicht aufgenommen und zurückgelegt: der Ball muss von seiner neuen Stelle gespielt werden (siehe Regel 9.3). (tk)
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Ergänzend zur gestrigen Interpretation ist es für den Spieler wichtig zu wissen,  wann ein durch Naturkräfte bewegter Ball zurückzulegen ist. 

Bewirken nämlich Naturkräfte, dass sich der Ball eines Spielers auf dem Grün bewegt, ist die Stelle, von der aus der Spieler weiterspielen muss, davon abhängig, ob der Ball bereits aufgenommen und an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt worden war:

- war der Ball bereits aufgenommen und wurde zurückgelegt: der Ball muss an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss), siehe Regel 14.2 Ball an eine Stelle zurücklegen, obwohl er durch Naturkräfte und nicht durch den Spieler, Gegner oder Einfluss von außen bewegt wurde (siehe Ausnahme zu Regel 9.3 Ball durch Naturkräfte bewegt).

- war der Ball noch nicht aufgenommen und zurückgelegt: der Ball muss von seiner neuen Stelle gespielt werden (siehe Regel 9.3). (tk)

 

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- war der Ball bereits aufgenommen und wurde zurückgelegt: der Ball muss an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss), siehe Regel 14.2 "Ball an eine Stelle zurücklegen", obwohl er durch Naturkräfte und nicht durch den Spieler, Gegner oder Einfluss von außen bewegt wurde (siehe Ausnahme zu Regel 9.3 "Ball durch Naturkräfte bewegt"). - war der Ball noch nicht aufgenommen und zurückgelegt: der Ball muss von seiner neuen Stelle gespielt werden (siehe Regel 9.3). (tk) ---- Äh, verstehe ich nicht ganz! Wenn er sich bewegt hat, muss ich ihn zurücklegen. Wenn ich ihn noch nicht zurück gelegt habe, kann ich von der neuen Stelle weiter spielen? Watt denn nu?

.. das heißt also, wenn ich am Par 3 auf's Grün schlage, der Ball ggf an einer leichten Schräge zum Liegen kommt, ich auf das Grün gehe und durch starken Wind wird mein Ball bewegt und rollt ins Loch...dann hab ich ein HIO geschlagen? 🤔🤔

2 Monate her

Golf Rules

Kommen wir mal zurück zur einer alten Golf Rules-Tradition - der Interpretation des Tages...

Heute geht es in I13.1d(1)/1 "Keine Strafe, wenn auf dem Grün Ball oder Ballmarker versehentlich bewegt wird" um eine Platzregel, die es aus den alten Regeln als Platzregel in das reguläre neue Regelwerk geschafft hat.

In der Interpretation werden Beispiele aufgeführt, die nach Regel 13.1d(1) als versehentliche Handlungen angesehen werden:
- Der Spieler unternimmt vor einem Schlag normale Handlungen nahe seines Balls, wie zum Beispiel Übungsschwünge nahe am Ball oder den Ball ansprechen und dabei den Putter nahe am Ball auf dem Boden aufsetzen.
- Der Spieler lässt eine Münze oder einen Schläger fallen, die den Ball treffen und bewegen.
- Der Partner oder Gegner eines Spielers oder einer ihrer Caddies bewegt unabsichtlich den Ball oder Ballmarker, zum Beispiel, weil er mit dem Fuß gegen den Ball stößt, etwas auf den Ball fallen lässt oder den Ballmarker niederdrückt.
- Der Spieler tritt unbeabsichtigt auf den Ballmarker und der bleibt an seiner Schuhsohle haften.

In diesen Beispielen versehentlicher Bewegung müssen Ball oder Ballmarker zurückgelegt werden und es fällt für niemanden Strafe an. Ist die exakte Stelle, von der Ball oder Ballmarker bewegt wurden, nicht bekannt, muss sie geschätzt werden (Regel 14.2c). (tk)
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Kommen wir mal zurück zur einer alten Golf Rules-Tradition - der Interpretation des Tages...

Heute geht es in I13.1d(1)/1 Keine Strafe, wenn auf dem Grün Ball oder Ballmarker versehentlich bewegt wird um eine Platzregel, die es aus den alten Regeln als Platzregel in das reguläre neue Regelwerk geschafft hat.

In der Interpretation werden Beispiele aufgeführt, die nach Regel 13.1d(1) als versehentliche Handlungen angesehen werden:
- Der Spieler unternimmt vor einem Schlag normale Handlungen nahe seines Balls, wie zum Beispiel Übungsschwünge nahe am Ball oder den Ball ansprechen und dabei den Putter nahe am Ball auf dem Boden aufsetzen.
- Der Spieler lässt eine Münze oder einen Schläger fallen, die den Ball treffen und bewegen.
- Der Partner oder Gegner eines Spielers oder einer ihrer Caddies bewegt unabsichtlich den Ball oder Ballmarker, zum Beispiel, weil er mit dem Fuß gegen den Ball stößt, etwas auf den Ball fallen lässt oder den Ballmarker niederdrückt.
- Der Spieler tritt unbeabsichtigt auf den Ballmarker und der bleibt an seiner Schuhsohle haften.

In diesen Beispielen versehentlicher Bewegung müssen Ball oder Ballmarker zurückgelegt werden und es fällt für niemanden Strafe an. Ist die exakte Stelle, von der Ball oder Ballmarker bewegt wurden, nicht bekannt, muss sie geschätzt werden (Regel 14.2c). (tk)

 

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Daraus entnehme ich also das folgende Situation auch straflos ist... Mir ist es mal passiert, dass ich etwas unachtsam oder auch nachlässig war und beim markieren des Balls den Ball beim hinlegen des Markers zuvor ein bisschen mit den Marker angestupst habe, so dass sich dieser ein paar Milimeter nach vorne bewegt hat. Wie verhält es sich wenn das einem Spieler ständig „passiert“?

Was öfter vorkommt und ich schon sah: Jemand drückt mit dem putterkopf auf die ballmarke damit sie flacher am grün liegt und diese bleibt dann am putterkopf "kleben". Nicht taxatif angeführt. Normale Handlung und damit straflos?

2 Monate her

Golf Rules

Finalrunde der Genesis Open - Bahn 7 - J.Holmes "dengelt" seinen Ball direkt aus dem Bunker in die Graskante. Nach kurzerer Zeit kann der Ball "ertastet" werden und Holmes nutzt nach Regel 16.3 Erleichterung für den eingebetteten Ball. Der Bezugspunkt beim Erleichterungsverfahren ist unmittelbar hinter dem Ball, die Größe eine Schlägerlänge (Driver) und der Erleichterungsbereich muss sich nicht näher zum Loch und zudem im Gelände (nicht im Bunker) befinden. Deswegen weicht Holmes nach links aus, droppt den Ball und setzt das Spiel fort... (tk) ... MehrWeniger

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Was wäre wenn der erste Drop in den Bunker läuft. Aus meiner Sicht dann ein zweiter Drop. Wenn der wieder in den Bunker läuft dann wird der Ball hingelegt wo der zweite Drop aufgekommen ist. Kann nur nicht die Regelnummer nennen.

Tobias Gall die Ausnahme mit dem Ball eingebettet in Sand auf dem Fairway?

Habe mir während der Vorganges gedacht, Thema für Golf Rules.Man sieht dass es mit den Neuen, auch dort eine gute Erleichterung gibt. Früher hätte es eine Sonderplatzregel benötigt. Was gestern eklatant war ?Die Spielgeschwindigkeit, so kann es nicht gehen, ein Spieler rechts im Ruogh und einer links und keiner der beiden bereitet sich vor, auf seinen nächsten Schlag. Also, Spielgeschwindigkeit erhöhen und sonst Strafe.Gestern hat man auch gesehen wie viele die Fahne im Loch belassen beim Putten.Sehr gut.

Was will das Regelbuch einem den mit der ersten Ausnahme sagen?

CKone CKone 😉

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2 Monate her

Golf Rules

Ergänzend zum Beitrag von Freitag noch ein weiterer Blick in Kapitel "2C Penalty Areas" der Committee Procedures, denn auch das Kennzeichnen der Grenze einer Penalty Area ist wichtig, damit die Spieler Erleichterung in Anspruch nehmen können.

Die Spielleitung sollte beim Bestimmen der Grenze einer Penalty Area folgendes berücksichtigen:

- Linien und Pfähle, die die Grenze einer Penalty Area kennzeichnen, sollten sich so nah wie möglich entlang der natürlichen Grenze der Penalty Area befinden, zum Beispiel dort, wo der Boden abfällt, um die Vertiefung zu formen, die Wasser enthält. Dies hat zwei Vorteile: zum Einem ist der Spieler nicht dazu gezwungen, deutlich über oder unter dem Ball oder mit den Füßen im Wasser zu stehen, wenn dieser Erleichterung in Anspruch nimmt (sowohl rechtshändige wie auch linkshändige Spieler sollten hierbei berücksichtigt werden). Zum Anderen ist die Penalty Area schon aus größerer Entfernung für den Spieler ersichtlich, so dass dieser das Hindernis in seine Spielstrategie einbeziehen kann.

- Grenzt eine Penalty Area an Teile des Geländes, in denen ein Ball verloren gehen könnte, darf die Spielleitung auch die Grenze der Penalty Area über ihre natürliche Grenze hinaus ausdehnen.

- Die Spielleitung sollte berücksichtigen, dass ein Spieler nicht zu strafloser Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen berechtigt ist, wenn sein Ball in einer Penalty Area liegt. Liegt zum Beispiel ein unbewegliches Hemmnis dicht an dem Bereich der Penalty Area, ist es sinnvoll das Hemmnis nicht in die Penalty Area mit einbezieht, um dem Spieler straflose Erleichterung davon zu gewähren. (tk)
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Ergänzend zum Beitrag von Freitag noch ein weiterer Blick in Kapitel 2C Penalty Areas der Committee Procedures, denn auch das Kennzeichnen der Grenze einer Penalty Area ist wichtig, damit die Spieler Erleichterung in Anspruch nehmen können. 

Die Spielleitung sollte beim Bestimmen der Grenze einer Penalty Area folgendes berücksichtigen:

- Linien und Pfähle, die die Grenze einer Penalty Area kennzeichnen, sollten sich so nah wie möglich entlang der natürlichen Grenze der Penalty Area befinden, zum Beispiel dort, wo der Boden abfällt, um die Vertiefung zu formen, die Wasser enthält. Dies hat zwei Vorteile: zum Einem ist der Spieler nicht dazu gezwungen, deutlich über oder unter dem Ball oder mit den Füßen im Wasser zu stehen, wenn dieser Erleichterung in Anspruch nimmt (sowohl rechtshändige wie auch linkshändige Spieler sollten hierbei berücksichtigt werden). Zum Anderen ist die Penalty Area schon aus größerer Entfernung für den Spieler ersichtlich, so dass dieser das Hindernis in seine Spielstrategie einbeziehen kann.

- Grenzt eine Penalty Area an Teile des Geländes, in denen ein Ball verloren gehen könnte, darf die Spielleitung auch die Grenze der Penalty Area über ihre natürliche Grenze hinaus ausdehnen.

- Die Spielleitung sollte berücksichtigen, dass ein Spieler nicht zu strafloser Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen berechtigt ist, wenn sein Ball in einer Penalty Area liegt. Liegt zum Beispiel ein unbewegliches Hemmnis dicht an dem Bereich der Penalty Area, ist es sinnvoll das Hemmnis nicht in die Penalty Area mit einbezieht, um dem Spieler straflose Erleichterung davon zu gewähren. (tk)

 

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Wie immer perfekt verständlich erklärt. Großes Kompliment.Möchte nur etwas hinzufügen zur Kennzeichnung. Ich komme sehr oft auf Plätze auf denen die Kennzeichnung sehr vernachlässigt wird.Stehen in allen möglichen Schlangenlinien,teilweise im Gebüsch ,zu tief am Abhang von Penalty Areas, dass man sie gar nicht sehen kann. Dies auch sehr oft bei Ausgrenzen,deshalb sollte diesbezüglich auch was getan werden.Ein Platz besteht nicht nur aus Grüns und Fairways ,das Drumherum macht einen Platz top.

2 Monate her

Golf Rules

Und bevor sich der Frühling an diesem Wochenende auf den Golfplätzen breit macht, schieben wir noch schnell ein letztes "Regelvideo" im Schnee (mit "Schniefnase") dazwischen...

Dieses Mal geht es um Regel 11 welche definiert, was zu tun ist, wenn der sich bewegende Ball des Spielers versehentlich eine Person, ein Tier, Ausrüstung oder etwas anderes auf dem Platz trifft.

Geschieht dies versehentlich, ist es straflos und der Spieler muss normalerweise die sich hieraus ergebenden Folgen hinnehmen, gleich, ob zu seinem Vorteil oder nicht, und den Ball von dort spielen, wo er zur Ruhe kommt.

Regel 11 schränkt einen Spieler aber ein, absichtlich Handlungen vorzunehmen, die beeinflussen, wo ein Ball zur Ruhe kommen könnte. In diesem Fall fällt die Grundstrafe an, wenn der Spieler einen sich bewegenden Ball absichtlich ablenkt oder aufhält oder die Ausrüstung oder einen anderen Gegenstand trifft, welche mit dem Ziel an eine bestimmte Stelle positioniert oder zurückgelassen wurde, damit die Ausrüstung, der Gegenstand oder die Person den sich bewegenden Ball ablenken oder aufhalten könnte.

Bei einem Schlag von außerhalb des Grüns darf der Ball nicht gespielt werden, wie er liegt. Stattdessen muss der Spieler Erleichterung bezogen auf die geschätzte Stelle in Anspruch nehmen, an der der Ball voraussichtlich zur Ruhe gekommen wäre, wenn dieser nicht abgelenkt oder aufgehalten worden wäre. (tk)Die eigene Ausrüstung zu treffen wurde bislang mit einem, früher gar mit zwei Strafschlägen "belohnt". - Und jetzt?
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Video image

 

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2 Monate her

Golf Rules

Coole Sache, was der Hamburger Golf Verband e.V. auf der Hanse Golf da anbietet: Regelkunde durch Referees. Gebt uns doch mal ein Feedback über neue Erkenntnisse - wir berichten gerne... ... MehrWeniger

Coole Sache, was der Hamburger Golf Verband e.V. auf der Hanse Golf da anbietet: Regelkunde durch Referees. Gebt uns doch mal ein Feedback über neue Erkenntnisse - wir berichten gerne...

2 Monate her

Golf Rules

Kommen wir heute mal zur Committee Procedure - dem umfangreichen Teil in den "Official Guide to the Rules of Golf", in denen Empfehlungen für Spielleitungen zusammengefasst sind (u.a. auch die Musterplatzregeln).

In dem Kapitel 2C "Penalty Areas / (4) Ob eine Penalty Area rot oder gelb zu kennzeichnen ist" gibt es eine sehr hilfreiche Übersicht, welche Kriterien für die Kennzeichnung einer Penalty Area in "gelb" oder "rot" beachtet werden sollten.

Generell heißt es, dass die meisten Penalty Areas "rot" gekennzeichnet werden sollten, um den Spielern die zusätzliche Möglich