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10 Stunden her

Golf Rules

Die "Vorgabewirksamkeit" eines Golfplatzes muss für ein vorgabewirksames Wettspiel gewährleistet sein - aber was bedeutet denn das konkret? Bzw. konkret wurde eine Frage an uns gerichtet, welche Umstände dazu führen können, dass ein Platz nicht vorgabewirksam gespielt werden kann?

Neben den regeltechnisch allgemeingültigen Bedingungen wie Lochgrößen, -tiefen, -einsätze, Beschaffenheit der Flaggenstöcke, ... führen manchmal Anpassungen bei der Veränderung der Platzlänge bzw. der Nutzung von Wintergrüns zu Problemen.

Letzteres ist meistens nur temorär bei Platzumbaumassnahmen zu beobachten. Das Spiel auf einem provisorischen Grün je neun Löcher ist zulässig, sofern dadurch die Länge des Platzes nicht mehr als zulässig verändert wird. Wird durch provisorische Grüns oder andere Veränderungen die Spielschwierigkeit des Platzes bedeutend verändert, so sollte der Deutsche Golf Verband angesprochen werden, falls vorgabenwirksame Bedingungen gewünscht werden.

Bzgl. der Länge gilt der Grundsatz, dass vorgabenwirksame Bedingungen nicht mehr existieren, wenn die Länge des Platzes von der vermessenen Länge insgesamt um mehr als 100 Meter über 18 Löcher abweicht oder
um mehr als 50 Meter über neun Löcher. Ferner dürfen unter außergewöhnlichen Umständen auf höchstens zwei von 18 Löchern oder
einem von neun Löchern der Abschlag mehr als zehn Meter vor oder hinter dem Messpunkt gesetzt werden. Dies ist nur zulässig, wenn Pflegearbeiten die Golfanlage dazu zwingen, die Abschläge außerhalb des o. g. Bereichs zu setzen.

Hintergrund ist, dass ein Platz mit seiner effektiven Spiellänge geratet worden, wie er sich in der Spielsaison unter normalen Bedingungen darstellt, wenn die meisten Runden gespielt werden. Verändert sich die Länge oder die Spielschwierigkeit bedeutend, beeinflusst dies die Ergebnisse und es verzerrt die Vorgaben. (tk)
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Die Vorgabewirksamkeit eines Golfplatzes muss für ein vorgabewirksames Wettspiel gewährleistet sein - aber was bedeutet denn das konkret? Bzw. konkret wurde eine Frage an uns gerichtet, welche Umstände dazu führen können, dass ein Platz nicht vorgabewirksam gespielt werden kann?

Neben den regeltechnisch allgemeingültigen Bedingungen wie Lochgrößen, -tiefen, -einsätze, Beschaffenheit der Flaggenstöcke, ... führen manchmal Anpassungen bei der Veränderung der Platzlänge bzw. der Nutzung von Wintergrüns zu Problemen. 

Letzteres ist meistens nur temorär bei Platzumbaumassnahmen zu beobachten. Das Spiel auf einem provisorischen Grün je neun Löcher ist zulässig, sofern dadurch die Länge des Platzes nicht mehr als zulässig verändert wird. Wird durch provisorische Grüns oder andere Veränderungen die Spielschwierigkeit des Platzes bedeutend verändert, so sollte der Deutsche Golf Verband angesprochen werden, falls vorgabenwirksame Bedingungen gewünscht werden.

Bzgl. der Länge gilt der Grundsatz, dass vorgabenwirksame Bedingungen nicht mehr existieren, wenn die Länge des Platzes von der vermessenen Länge insgesamt um mehr als 100 Meter über 18 Löcher abweicht oder
um mehr als 50 Meter über neun Löcher. Ferner dürfen unter außergewöhnlichen Umständen auf höchstens zwei von 18 Löchern oder
einem von neun Löchern der Abschlag mehr als zehn Meter vor oder hinter dem Messpunkt gesetzt werden. Dies ist nur zulässig, wenn Pflegearbeiten die Golfanlage dazu zwingen, die Abschläge außerhalb des o. g. Bereichs zu setzen.

Hintergrund ist, dass ein Platz mit seiner effektiven Spiellänge geratet worden, wie er sich in der Spielsaison unter normalen Bedingungen darstellt, wenn die meisten Runden gespielt werden. Verändert sich die Länge oder die Spielschwierigkeit bedeutend, beeinflusst dies die Ergebnisse und es verzerrt die Vorgaben. (tk)

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Tut mir schrecklich leid, aber diese vorgabenwirksamen Bedingungen sind der größte Blödsinn, den es im Golfsport gibt. Ich hatte neulich genau darüber ein längeres Gespräch mit der Regelabteilung des DGV. Mir kann doch niemand erzählen, dass es einen Unterschied macht, wenn der Platz 100 oder 101 m zu kurz oder zu lang ist. Die ganze Diskussion gibt es doch nur, weil beim Course Rating die Messpunkte auf den Abschlägen als Basis genommen werden. Mein Vorschlag war - und das ist auf offene Ohren gestoßen - beim Course Rating die gesamte Abschlagfläche als Parameter zu nehmen, und nicht mehr nur einen Punkt. Dann gäbe es keine Diskussionen mehr und keine enttäuschten Gesichter, wenn jemand eine EDS Runde spielen möchte und das Sekretariat die lange Nase zeigt und sagt, das geht nicht, weil der Platz heute zu kurz oder zu lang ist. Gerade im Hinblick auf das World Wide Handicap System, das wir ja kommendes Jahr bekommen werden, wäre das die optimale Lösung. Man müsste lediglich eine Lösung für den Übergang finden, bis alle Anlagen entsprechend geratet sind, aber das sollte doch irgendwie machbar sein.

Wie verhält es sich wenn die Grüns tw um 30 40%verkleinert werden. Bei uns sind teilweise die Sprinkler 7m vom jetzigen Grünrand entfernt. Roll off areas gibts quasi nicht mehr. Danke

Ist es auch regelkonform, wenn keine Penalty Bereiche markiert sind? Auspfosten nicht gesetzt sind?

1 Tag her

Golf Rules

Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen schließen die unbeweglichen Hemmnisse ein. Letztes in Verbindung mit einer Balllage auf dem Grün führt auch dazu, dass ein Spieler straflose Erleichterung nach R16.1a "Wann Erleichterung zulässig ist" bekommt, wenn der Ball auf dem Grün liegt, ungewöhnliche Platzverhältnisse auf dem Grün oder außerhalb des Grüns beeinträchtigen die Spiellinie.

Der Spieler des weißen Balls könnte nach Regel 16.1d "Erleichterung für einen Ball auf dem Grün" straflose Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er den ursprünglichen oder einen anderen Ball an den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung legt. Der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung muss dabei entweder auf dem Grün oder im Gelände liegen.

Der Spieler mit dem gelben Ball muss den Ball spielen, wie dieser liegt. Hier könnte eine Spielleitung durch das Inkraftsetzen der Musterplatzregel F-5 "Unbewegliche Hemmnisse nahe am Grün" jedoch Abhilfe schaffen. Die Spielleitung darf in diesem Fall eine zusätzliche Erleichterungsmöglichkeit nach Regel 16.1 erlauben, wenn der Ball eines Spielers im Gelände oder auf dem Grün liegt und ein unbewegliches Hemmnis nahe am Grün auf der Spiellinie des Spielers liegt. Die Spielleitung darf solche Erleichterung auf bestimmte Fälle beschränken, zum Beispiel auf einzelne Löcher oder Hemmnisse oder nur, wenn der Ball und das Hemmnis auf einem Teil des Geländes liegen, der auf Fairwayhöhe oder kürzer geschnitten ist. Zudem kann der Bereich der Balllage und des Hemmnisses beschränkt werden: z.B. das die Erleichterung nur dann zulässig ist, wenn sich das unbewegliches Hemmnis auf der Spiellinie befindet und dieses innerhalb von zwei Schlägerlängen vom Grün und innerhalb von zwei Schlägerlängen vom Ball entfernt liegt. (tk)
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Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen schließen die unbeweglichen Hemmnisse ein. Letztes in Verbindung mit einer Balllage auf dem Grün führt auch dazu, dass ein Spieler straflose Erleichterung nach R16.1a Wann Erleichterung zulässig ist bekommt, wenn der Ball auf dem Grün liegt, ungewöhnliche Platzverhältnisse auf dem Grün oder außerhalb des Grüns beeinträchtigen die Spiellinie.

Der Spieler des weißen Balls könnte nach Regel 16.1d Erleichterung für einen Ball auf dem Grün straflose Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er den ursprünglichen oder einen anderen Ball an den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung legt. Der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung muss dabei entweder auf dem Grün oder im Gelände liegen.

Der Spieler mit dem gelben Ball muss den Ball spielen, wie dieser liegt. Hier könnte eine Spielleitung durch das Inkraftsetzen der Musterplatzregel F-5 Unbewegliche Hemmnisse nahe am Grün jedoch Abhilfe schaffen. Die Spielleitung darf in diesem Fall eine zusätzliche Erleichterungsmöglichkeit nach Regel 16.1 erlauben, wenn der Ball eines Spielers im Gelände oder auf dem Grün liegt und ein unbewegliches Hemmnis nahe am Grün auf der Spiellinie des Spielers liegt. Die Spielleitung darf solche Erleichterung auf bestimmte Fälle beschränken, zum Beispiel auf einzelne Löcher oder Hemmnisse oder nur, wenn der Ball und das Hemmnis auf einem Teil des Geländes liegen, der auf Fairwayhöhe oder kürzer geschnitten ist. Zudem kann der Bereich der Balllage und des Hemmnisses beschränkt werden: z.B. das die Erleichterung nur dann zulässig ist, wenn sich das unbewegliches Hemmnis auf der Spiellinie befindet und dieses innerhalb von zwei Schlägerlängen vom Grün und innerhalb von zwei Schlägerlängen vom Ball entfernt liegt. (tk)

2 Tage her

Golf Rules

Ok, im Moment sind wir froh, dass wir alle überhaupt wieder spielen dürfen. Aber mit der Erhöhung der Anzahl der Spielgruppen wird dieses Thema bald wieder eines der heißt diskutierten werden - die Spielgeschwindigkeit...

In Regel 5 "Spielen der Runde" heißt es in den einleitenden Sätzen und unter 5.6b(1) "Zügiges Spiel / Empfehlungen zum Spieltempo": ist ein Spieler an der Reihe zu spielen, wird empfohlen, dass er innerhalb von 40 Sekunden schlägt, für gewöhnlich schneller.

Um schnelles Spiel zu fördern und durchzusetzen, kann die Spielleitung nach "(3) Richtlinien der Spielleitung für zügiges Spiel" eine Platzregel mit Richtlinien für die Spielgeschwindigkeit erlassen. Diese Richtlinie kann eine Höchstspielzeit für eine Runde, ein Loch, eine Reihe von Löchern oder für einen Schlag festlegen. Sie kann auch Strafen für einen Verstoß gegen diese Richtlinie festsetzen.

In den Wettspielen des DGV / Landesverbände wird hierfür Musterplatzregel K-2 "Zulässige Höchstzeit" in Kraft gesetzt. Darin ist beschrieben unter welchen Kriterien "die Position verloren" ist, wie die "Höchstzeit von 40 Sekunden" ermittelt wird und was im Falle eines (auch wiederholten) Vergehens des Spieler erwartet.

Vielleicht hilft dabei ja die auf dem Foto nicht ganz so ernst gemeinte Trainingsoption unserer Greenkeeper: man merkt dann ziemlich direkt, wenn man für einen Schlag zu lange benötigt hat... 😉 (tk)
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Ok, im Moment sind wir froh, dass wir alle überhaupt wieder spielen dürfen. Aber mit der Erhöhung der Anzahl der Spielgruppen wird dieses Thema bald wieder eines der heißt diskutierten werden - die Spielgeschwindigkeit...

In Regel 5 Spielen der Runde heißt es in den einleitenden Sätzen und unter 5.6b(1) Zügiges Spiel / Empfehlungen zum Spieltempo: ist ein Spieler an der Reihe zu spielen, wird empfohlen, dass er innerhalb von 40 Sekunden schlägt, für gewöhnlich schneller.

Um schnelles Spiel zu fördern und durchzusetzen, kann die Spielleitung nach (3) Richtlinien der Spielleitung für zügiges Spiel eine Platzregel mit Richtlinien für die Spielgeschwindigkeit erlassen. Diese Richtlinie kann eine Höchstspielzeit für eine Runde, ein Loch, eine Reihe von Löchern oder für einen Schlag festlegen. Sie kann auch Strafen für einen Verstoß gegen diese Richtlinie festsetzen.

In den Wettspielen des DGV / Landesverbände wird hierfür Musterplatzregel K-2 Zulässige Höchstzeit in Kraft gesetzt. Darin ist beschrieben unter welchen Kriterien die Position verloren ist, wie die Höchstzeit von 40 Sekunden ermittelt wird und was im Falle eines (auch wiederholten) Vergehens des Spieler erwartet.

Vielleicht hilft dabei ja die auf dem Foto nicht ganz so ernst gemeinte Trainingsoption unserer Greenkeeper: man merkt dann ziemlich direkt, wenn man für einen Schlag zu lange benötigt hat... ;-) (tk)

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Eigentlich lassen wir uns ganz schön manipulieren . Golf war 100 Jahre lang Sinnbild für Natur Gesundheit und Entschleunigung ,und jetzt sollen wir über den Platz sprinten und als Flight eine halbe Stunde einsparen.Ich bin auch für zügiges Spiel ohne warten ,aber irgendwie hat sich das alles ganz schön verselbstständigt.In Südafrika lacht man übrigens über die deutsche Hast😁⛳️

Kriegt dann eigentlich der ganze Flight ne Strafe?

Sicher ist es sinnvoll eine Regel wie diese zu haben. Nur darf man nicht übertreiben.

Andreas Brandt Ich finde Du hast da vollkommen Recht. 👍 Man sollte sich eigentlich beim golfen entschleunigen und nicht über den Platz rennen und wie im Job noch schneller hasten. Zügig spielen ist wunderbar aber wenn man z.Bsp. im Turnier nicht einmal in Ruhe einen Putt ausführen darf, weil der Flight weiterrennen muss, macht mir das zumindest keine Freunde. 😔

Wichtigstes Accessoire der Golfer ist künftig die Stoppuhr ??? Wer nach den Regeln spielt kann schnell über die Zeit kommen, auch ohne langsam zu spielen, es reicht ein schlechter Tag wo viele Bälle verloren gehen, provisorische Bälle gespielt werden usw. Ich hatte mal drei Spieler im Flight die allesamt einen solchen schlechten Tag hatten und mich hat der „Marschall“ angemault, wir sollten gefälligst Anschluß halten 🤬🤯🤔😳😤🙃😢

Wir haben gestern 5,5h in Turnier gebraucht, ständig hat es sich gestaut 🙄😡

Eine deutliche Beschleunigung der Spielgeschwindigkeit ist auf deutschen und vielleicht auch auf europäischen Golfplätzen auf Grund des demographischen Faktors und der Beratungsresistenz der Golfer eine reine Illusion! Wer dies glaubt, erzielen zu können, ist fernab der gelebten Wirklichkeit auf unseren Golfanlagen! Da ich Spielführer eines Golfclubs im Rhein-Main Gebiet mit 900 Mitgliedern bin, weiß ich die Situation bestens einzuschätzen! 🏌️‍♂️🏌️‍♀️👍

In der Schweiz haben wir zur Zeit einen Abstand von 11 Minuten. Dadurch das nun alle Flights mit 4 Spieler gefüllt sind, empfinde ich es als entspannend zu spielen. Bei dem vorherigen Abstand mit 9 Minuten war man com Anfang an unter Druck, was eigentlich wieder dem Sinn des Spieles ist. Auch waren dann oft Flights mit weniger Spielern immer dicht hinter einem, mussten warten oder beim Durchspielen lassen wurde meist der Spielfluss gestört. Mit den 12 Minuten war selbst dann, wenn ein Ball etwas länger gesucht war dee Flight dahinter nicht gebremst und man konnte auch wieder in Ruhe auf den vorderen Flight aufschließen.

In Abu Dhabi standen auf der Scorekarte immer auch die Lochzeiten drauf. Wenn man langsam spielte, zeigte der Marshall einem die Zeiten. War man insgesamt 15 Minuten über der Zeit, wurde man mit Cards an den vorderen Flight (Nächstes Loch) gebracht. In den Cards waren auch Uhren, die anfingen zu piepen, wenn man zu langsam war. Interessant war, das nur ein Flight die Zeit einmal fast überschritt. Vielleicht auch eine Idee für hiesige Golfplätze.

Soll die 40-Sekunden-Regel nicht im kommenden Jahr offiziell als Regel eingeführt werden? Für Laien wie als Profis?

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3 Tage her

Golf Rules

Und noch eine Frage, dieses Mal von Ralf:

"Hallo, ich hätte mal eine Regelfrage an euch.😁
Ich hab mein zweiten Ball ins Gebüsch gespielt und einen provisorischen Ball hinterher direkt vors Grün gespielt. Muss ich aber dann nicht erst den ersten Ball suchen, ihn für unspielbar erklären, bevor ich entscheide den Ball von der ursprünglichen Stelle zu schlagen? Sonst hab ich ja zwei Chance gut zu liegen. Einmal der provisorische Ball, und wenn der nicht gut war den ersten für unbespielbar erklären mit den zwei anderen Möglichkeiten beim droppen. Den Ball für unbespielbar zu erklären wäre möglich gewesen, da auch da eine gute Lager herausgekommen wäre. Jetzt die Frage. Kann man den provisorischen Ball weiterspielen, nachdem der erste Ball als unbespielbar gewertet wird? Bzw, kann ich die 2 Möglichkeiten des Droppens noch nutzen nachdem ich einen provisorischen Ball gespielt habe?"

Hier müssen wir zunächst einmal die Begrifflichkeiten klären...

- Das Spielen eines provisorischen Balls war sinnvoll und berechtigt, denn der ursprüngliche Ball könnte außerhalb einer Penalty Area verloren sein (s. Definition "Provisiorischer Ball")
- Der provisorische Ball wird zum Ball im Spiel, wenn der ursprüngliche Ball außerhalb der Penalty Area verloren oder im Aus ist oder wenn der provisorische Ball von einer Stelle gespielt wird, die näher zum Loch liegt als diejenige, an der der Ball vermutet wird (s. R18.3c(2))
- Ein Ball ist verloren, wenn er nicht innerhalb von drei Minuten gefunden wird (s. Definition "Verloren")
- Der Spieler darf seinen Ball unspielbar halten, um mit Strafschlag das Spiel fortzusetzen (mit Ausnahme für eine Ballin der Penalty Area). Allerdings darf er die Verfahren "auf der Linie zurück" (R19.2b) oder "Seitliche Erleichterung" (R19.2c) nur dann in Anspruch nehmen, wenn er die Stelle des ursprünglichen Balls kennt (s. R19.2)

Demzufolge gibt es jetzt zwei Möglichkeiten für das Spielen eines Balls von der ursprünglichen Stelle, welche sich allerdings auf die Entscheidung in Bezug zur Fortsetzung des Spiels durch den Spieler ableiten:

1) Wird der zweite Ball, der von der ursprünglichen Stelle gespielt wird, nicht als "provisorischer Ball" gespielt, dann ist dieser Ball automatisch der Ball im Spiel und der ursprüngliche Ball ist verloren, auch wenn dieser anschließend noch gefunden wird.

2) Wird der zweite Ball zuvor als "provisorischer Ball" angekündigt, so wird dieser erst zum Ball im Spiel, wenn die o.g. Umstände zutreffen. Wenn der ursprüngliche Ball gesucht und innerhalb der drei Minuten gefunden wird, dann bleibt dieser der Ball im Spiel - der provisorische Ball muss dann zwingend aufgenommen werden. Der Spieler kann dann entscheiden, wie er regeltechnisch mit dem (ursprünglichen) Ball verfahren möchte. Erklärt er diesen für "unspielbar", dann kann er nach den drei Optionen aus R19.2 mit einem Strafschlag einen neuen Ball ins Spiel bringen. Das heißt auch, er kann einen neuen Ball von der ursprünglichen Stelle spielen.

Einen provisorischen Ball weiterzuspielen für den Fall, dass der ursprüngliche Ball "unspielbar" erklärt wurde, ist nicht zulässig, da der ursprüngliche Ball ja gefunden wurde. Entscheidet sich der Spieler mit "Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust" (R19.2a) weiterzuspielen, so muss ein Ball von der Stelle gespielt werden, von der der vorherige Schlag gemacht wurde... (tk)
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Und noch eine Frage, dieses Mal von Ralf:

Hallo, ich hätte mal eine Regelfrage an euch.😁
Ich hab mein zweiten Ball ins Gebüsch gespielt und einen provisorischen Ball hinterher direkt vors Grün gespielt. Muss ich aber dann nicht erst den ersten Ball suchen, ihn für unspielbar erklären, bevor ich entscheide den Ball von der ursprünglichen Stelle zu schlagen? Sonst hab ich ja zwei Chance gut zu liegen. Einmal der provisorische Ball, und wenn der nicht gut war den ersten für unbespielbar erklären mit den zwei anderen Möglichkeiten beim droppen. Den Ball für unbespielbar zu erklären wäre möglich gewesen, da auch da eine gute Lager herausgekommen wäre. Jetzt die Frage. Kann man den provisorischen Ball weiterspielen, nachdem der erste Ball als unbespielbar gewertet wird? Bzw, kann ich die 2 Möglichkeiten des Droppens noch nutzen nachdem ich einen provisorischen Ball gespielt habe?

Hier müssen wir zunächst einmal die Begrifflichkeiten klären...

- Das Spielen eines provisorischen Balls war sinnvoll und berechtigt, denn der ursprüngliche Ball könnte außerhalb einer Penalty Area verloren sein (s. Definition Provisiorischer Ball)
- Der provisorische Ball wird zum Ball im Spiel, wenn der ursprüngliche Ball außerhalb der Penalty Area verloren oder im Aus ist oder wenn der provisorische Ball von einer Stelle gespielt wird, die näher zum Loch liegt als diejenige, an der der Ball vermutet wird (s. R18.3c(2))
- Ein Ball ist verloren, wenn er nicht innerhalb von drei Minuten gefunden wird (s. Definition Verloren)
- Der Spieler darf seinen Ball unspielbar halten, um mit Strafschlag das Spiel fortzusetzen (mit Ausnahme für eine Ballin der Penalty Area). Allerdings darf er die Verfahren auf der Linie zurück (R19.2b) oder Seitliche Erleichterung (R19.2c) nur dann in Anspruch nehmen, wenn er die Stelle des ursprünglichen Balls kennt (s. R19.2)

Demzufolge gibt es jetzt zwei Möglichkeiten für das Spielen eines Balls von der ursprünglichen Stelle, welche sich allerdings auf die Entscheidung in Bezug zur Fortsetzung des Spiels durch den Spieler ableiten:

1) Wird der zweite Ball, der von der ursprünglichen Stelle gespielt wird, nicht als provisorischer Ball gespielt, dann ist dieser Ball automatisch der Ball im Spiel und der ursprüngliche Ball ist verloren, auch wenn dieser anschließend noch gefunden wird. 

2) Wird der zweite Ball zuvor als provisorischer Ball angekündigt, so wird dieser erst zum Ball im Spiel, wenn die o.g. Umstände zutreffen. Wenn der ursprüngliche Ball gesucht und innerhalb der drei Minuten gefunden wird, dann bleibt dieser der Ball im Spiel - der provisorische Ball muss dann zwingend aufgenommen werden. Der Spieler kann dann entscheiden, wie er regeltechnisch mit dem (ursprünglichen) Ball verfahren möchte. Erklärt er diesen für unspielbar, dann kann er nach den drei Optionen aus R19.2 mit einem Strafschlag einen neuen Ball ins Spiel bringen. Das heißt auch, er kann einen neuen Ball von der ursprünglichen Stelle spielen. 

Einen provisorischen Ball weiterzuspielen für den Fall, dass der ursprüngliche Ball unspielbar erklärt wurde, ist nicht zulässig, da der ursprüngliche Ball ja gefunden wurde. Entscheidet sich der Spieler mit Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust (R19.2a) weiterzuspielen, so muss ein Ball von der Stelle gespielt werden, von der der vorherige Schlag gemacht wurde... (tk)

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Boah. Der Unterschied zwischen einer 103 und 105. Deswegen dauern Runden 5 Stunden.

Jens Schüler Deuschel Nils Ralf Sp

Ich dachte ich könne einen Ball immer und zu jeder Zeit als unspielbar erklären. Unabhängig von seiner Lage. Das würde dann bedeuten das ich egal wann und wo einen provisorischen Ball spielen könnte und diesen zum Ball im Spiel erklären. Da ich damit ja zwangsläufig einen Strafschlag produziere ist das ja an sich geregelt. Sagen wir mal, mein erster Ball liegt auf einer Stelle an der kein Rasen vorhanden ist und die Stelle ist nicht als Boden in Ausbesserung markiert. Ich traue mich ggf. nicht den Ball so zu spielen und habe einen provisorischen Ball gespielt. Der erste ist aber klar auf dem Fairway sichtbar. Dann ist es doch meine Entscheidung den ersten als unspielbar zu erklären. Somit wird der provisorische Ball doch automatisch zum Ball im Spiel. Logischerweise unter Hinzurechnung eines Strafschlags.

4 Tage her

Golf Rules

Tim hatte eine Frage:

"Hi zusammen. Nach starkem Regen und Coronabedingtem fehlendem Werkzeug hatte ich folgende Situation heute (siehe Bilder). Wie kann ich in dieser Situation verfahren.
Danke und viele Grüße"

Außerhalb der möglichen Corona-Platzregeln wäre die Antwort ganz klar: Pech gehabt, spielen wie er liegt ist der einzige Weg.

Jetzt ist es so, dass in vielen Bunkern derzeit zur Kontaktvermeidung die Harken fehlen und eine Platzregel in etwa das folgende sagt:

"Liegt ein Ball in einem Bunker, aus dem die Spielleitung zum Infektionsschutz die Harken entfernt hat, und ist die Lage des Balls durch unzureichendes Einebnen des Sands durch andere Spieler beeinträchtigt, darf der Ball entsprechend Regel 16.1c (Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen im Bunker) straflos fallen gelassen werden. Erleichterung wird nicht gewährt, wenn nur die Standposition des Spielers betroffen ist.“

Hier kann man jetzt streiten, ob die Wasserspuren auch "unzureichendes Einebnen des Sands durch andere Spieler" sind, ich, Torben, würde aber dazu tendieren, denn: Wenn ich regulär den Bunker verlasse, harke ich ihn, wie ich ihn vorzufinden wünsche. Das schließt auch solche Wasserrillen mit ein und nicht nur meine Fußspuren.

Von daher: Mit einer entsprechenden Platzregel wäre der Ball straflos im Bunker zu droppen.

Spielt ihr mit Corona-Platzregeln?
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Tim hatte eine Frage:

Hi zusammen. Nach starkem Regen und Coronabedingtem fehlendem Werkzeug hatte ich folgende Situation heute (siehe Bilder). Wie kann ich in dieser Situation verfahren.
Danke und viele Grüße

Außerhalb der möglichen Corona-Platzregeln wäre die Antwort ganz klar: Pech gehabt, spielen wie er liegt ist der einzige Weg.

Jetzt ist es so, dass in vielen Bunkern derzeit zur Kontaktvermeidung die Harken fehlen und eine Platzregel in etwa das folgende sagt:

Liegt ein Ball in einem Bunker, aus dem die Spielleitung zum Infektionsschutz die Harken entfernt hat, und ist die Lage des Balls durch unzureichendes Einebnen des Sands durch andere Spieler beeinträchtigt, darf der Ball entsprechend Regel 16.1c (Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen im Bunker) straflos fallen gelassen werden. Erleichterung wird nicht gewährt, wenn nur die Standposition des Spielers betroffen ist.“

Hier kann man jetzt streiten, ob die Wasserspuren auch unzureichendes Einebnen des Sands durch andere Spieler sind, ich, Torben, würde aber dazu tendieren, denn: Wenn ich regulär den Bunker verlasse, harke ich ihn, wie ich ihn vorzufinden wünsche. Das schließt auch solche Wasserrillen mit ein und nicht nur meine Fußspuren.

Von daher: Mit einer entsprechenden Platzregel wäre der Ball straflos im Bunker zu droppen.

Spielt ihr mit Corona-Platzregeln?Image attachment

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Wir auch!

Ja

Hier kann man nach der Regel : "Ungewöhnlich beschaffener Boden" verfahren..... Das geht auch innerhalb eines Bunkers!

Ja

Bei uns gelten aktuell alle Bunker als GUR...

1.) es heißt Corona und nicht Corin(n)a - ich bin da gebeutelt 😉) 2.) Ja, tun wir Aber zur Frage: wenn da (ohne Corona) normalerweise Harken gelegen hätten, und man spielt kurz nach dem Regen, dann hätte der Bunker exakt auch so ausgesehen. Und man hätte so spielen müssen. Zeitweiliges Wasser erkenne ich nicht. Corona-Regeln sind nicht dazu da, die Regeln neu auszulegen, sondern nur Hygieneregeln. Letzlich ist es eine Frage des Spirits of the Game. Wäre der Ball ohne Locheinsatz drin geblieben? Hätte mir eine Harke neben dem Bunker in dieser Situation geholfen?

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5 Tage her

Golf Rules

Joachim hat sich selbst einen Putter gebaut und wollte von uns wissen:

"Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe einen Golfschläger gebaut. Besser gesagt zwei, einen habe ich einem Freund verschenkt. Ich glaube ich habe die Regeln für Putter eingehalten. Der Putter ist aus Aluminium gefräst, die Schlagfläche ist aus Messing und im Inneren ist ein Bleigewicht fest verbaut.Bei den ersten Tests hat der Putter alle Erwartungen übertroffen. Dürfen wir den Putter in Tunieren spielen oder muss der Putter noch von jemandem geprüft werden."

Damit ein Putter gespielt werden darf, muss er R4.1a und damit den Ausrüstungsregeln entsprechen. Dort beschäftigt sich Teil 2 mit den Golfschlägern.

Hiernach hält der selbstgebaute Putter insbesondere die Regeln zur Krümmung der Sohle, Geradheit und Neigung des Schaftes, zum Griff und zur Schlagflächenbeschaffenheit ein, allein bei den Abmessungen kommt es nach Teil 2, Abschnitt 4b III zu Zweifeln, die sich aus dem Bild nicht ergeben:

"Steht der Schlägerkopf in seiner normalen Ansprechposition, müssen die Abmessungen des
Schlägerkopfs so sein, dass
• der Abstand von der Ferse zur Spitze größer ist, als der Abstand von der Schlagfläche zur
Schlägerkopfrückseite;
• der Abstand von der Ferse zur Spitze 7 Inches (177,8 mm) oder weniger beträgt;
• der Abstand von der Ferse zur Spitze der Schlagfläche zwei Drittel oder mehr des Abstandes
von der Schlagfläche zur Schlägerkopfrückseite beträgt;
• der Abstand von der Ferse zur Spitze der Schlagfläche die Hälfte des Abstandes oder mehr von
der Ferse zur Spitze des Schlägerkopfes ist; und
• der Abstand von der Sohle bis zum höchsten Punkt des Schlägerkopfs einschließlich jeglicher
zulässiger Bauteile 2,5 Inches (63,5 mm) oder weniger beträgt."

Sollten diese Regeln eingehalten sein und auch die MOI-Werte die Vorgaben von R&A nicht überschreiten wäre der Putter zulässig. Um das zuverlässig herauszufinden bleibt aber nur ein Weg: Einschicken zum Testen bei der R&A.

Habt Ihr schon mal einen Golfschläger selber gebaut? Zeigt her!
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Joachim hat sich selbst einen Putter gebaut und wollte von uns wissen:

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe einen Golfschläger gebaut. Besser gesagt zwei, einen habe ich einem Freund verschenkt. Ich glaube ich habe die Regeln für Putter eingehalten. Der Putter ist aus Aluminium gefräst, die Schlagfläche ist aus Messing und im Inneren ist ein Bleigewicht fest verbaut.Bei den ersten Tests hat der Putter alle Erwartungen übertroffen. Dürfen wir den Putter in Tunieren spielen oder muss der Putter noch von jemandem geprüft werden.

Damit ein Putter gespielt werden darf, muss er R4.1a und damit den Ausrüstungsregeln entsprechen. Dort beschäftigt sich Teil 2 mit den Golfschlägern.

Hiernach hält der selbstgebaute Putter insbesondere die Regeln zur Krümmung der Sohle, Geradheit und Neigung des Schaftes, zum Griff und zur Schlagflächenbeschaffenheit ein, allein bei den Abmessungen kommt es nach Teil 2, Abschnitt 4b III zu Zweifeln, die sich aus dem Bild nicht ergeben:

Steht der Schlägerkopf in seiner normalen Ansprechposition, müssen die Abmessungen des
Schlägerkopfs so sein, dass
• der Abstand von der Ferse zur Spitze größer ist, als der Abstand von der Schlagfläche zur
Schlägerkopfrückseite;
• der Abstand von der Ferse zur Spitze 7 Inches (177,8 mm) oder weniger beträgt;
• der Abstand von der Ferse zur Spitze der Schlagfläche zwei Drittel oder mehr des Abstandes
von der Schlagfläche zur Schlägerkopfrückseite beträgt;
• der Abstand von der Ferse zur Spitze der Schlagfläche die Hälfte des Abstandes oder mehr von
der Ferse zur Spitze des Schlägerkopfes ist; und
• der Abstand von der Sohle bis zum höchsten Punkt des Schlägerkopfs einschließlich jeglicher
zulässiger Bauteile 2,5 Inches (63,5 mm) oder weniger beträgt.

Sollten diese Regeln eingehalten sein und auch die MOI-Werte die Vorgaben von R&A nicht überschreiten wäre der Putter zulässig. Um das zuverlässig herauszufinden bleibt aber nur ein Weg: Einschicken zum Testen bei der R&A.

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Habe ihn aber nicht genehmigen lassen😢die Kosten um ihn in Serie herzustellen sind zu hoch🏌️‍♂️leider

Wie verhält es sich eigentlich bei einer bunten Mischung von Köpfen und Schäften? Ich hab z.B. mal mit einem Holz5-Kopf auf einem Hybrid-Schaft experimentiert. Dank dem Lock-System von z.B. Callaway ist das ja easy machbar.

6 Tage her

Golf Rules

Schon ärgerlich, wenn so ein Löwenzahn-Stengel vor oder hinter dem Ball ist. Darf dieser denn einfach beseitigt werden?

Nein, denn hierbei handelt es sich nicht um losen hinderlichen Naturstoff. Denn solche natürlichen Gegenstände sind nicht beweglich, wenn sie befestigt sind oder wachsen, fest in den Boden eingebettet sind (das heißt, sie sind nicht leicht aufzunehmen) oder am Ball anhaften.

Sofern die Bedingungen, die den Schlag beeinflussen, verbessert werden, ist dieses ein Verstoß gegen R8.1a "Handlungen des Spielers, die Bedingungen verbessern, die den Schlag beeinflussen / Unerlaubte Handlungen". Das Bewegen, Biegen oder Brechen dieser Pflanzen führt damit zur Grundstrafe. (tk)
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Schon ärgerlich, wenn so ein Löwenzahn-Stengel vor oder hinter dem Ball ist. Darf dieser denn einfach beseitigt werden?

Nein, denn hierbei handelt es sich nicht um losen hinderlichen Naturstoff. Denn solche natürlichen Gegenstände sind nicht beweglich, wenn sie befestigt sind oder wachsen, fest in den Boden eingebettet sind (das heißt, sie sind nicht leicht aufzunehmen) oder am Ball anhaften.

Sofern die Bedingungen, die den Schlag beeinflussen, verbessert werden, ist dieses ein Verstoß gegen R8.1a Handlungen des Spielers, die Bedingungen verbessern, die den Schlag beeinflussen / Unerlaubte Handlungen. Das Bewegen, Biegen oder Brechen dieser Pflanzen führt damit zur Grundstrafe. (tk)

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Löwenzahn! Da haut man durch und gut.

Unser Platz ist derzeit noch übersät mit vielen Bucheckern, außerdem vielen kleinen Ästchen, die durch Wind von den Bäumen abgebrochen sind. Kommt der Ball darauf zum Liegen, darf man ihn dann aufnehmen, die losen Naturstoffe entfernen und anschließend den Ball zurücklegen?

1 Woche her

Golf Rules

Ameisen auf dem Platz - jeder Referee wird bestimmt schon einmal die Anfrage von einem Spieler auf der Runde bekommen haben, dass er straflose Erleichterung wegen Ameisen bekommen möchte.

Zunächst einmal muss man bei diesem Thema differenzieren: die bei uns vorkommenden große Ameisenhaufen bedingen einen besonderen (gesetzlichen) Schutz und sollten deswegen durch die Spielleitung per Platzregel besonders geschont werden (Spielverbotszone mit Betretungsverbot). Ferner zählen Feuerameisen zur Kategorie "gefährliche Tiere", so dass nach R16. straflose Erleichterung genommen werden darf.

Ansonsten sind Ameisen nach den Golfdefinitionen zunächst einmal als Tier zu behandeln. Und ungewöhnliche Platzverhältnisse liegen vor, wenn der Spieler u.a. durch ein Tierloch behindert ist. Und laut Definition schließt "Tierloch" das von dem Tier aus dem Loch gegrabene lose Material, jegliche niedergetretene Spur oder Laufweg, die in das Loch führen und jeglichen Bereich des Bodens, der durch das unterirdisch grabende Tier hochgedrückt oder verändert wurde, mit ein.

Allerdings - und das ist entscheidend - gilt das NICHT für Tierlöcher, die von Tieren gegraben wurden, die auch als lose hinderliche Naturstoffe gelten (zum Beispiel Würmer oder Insekten). Und da sind wir dann wieder bei den Ameisen bzw. bei Würmern, Insekten und ähnliche Tiere, die leicht entfernt werden können.

Eigentlich ganz einfach - aber "fragen kost' ja nix"... (tk)

www.youtube.com/watch?v=7bVZWVOiPO8&list=WL&index=3&t=0s
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Video image

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Ja aber wie ist es den dann, wenn ein Käfer auf dem Ball sitzt. Darf ich den wegmachen. Und was passiert wenn dabei der Ball sich bewegt. Anmerkung dazu. Ich würde nie einen Ball spielen auf dem ein Tier sitzt. Den dieses Tier würde mit hoher Wahrscheinlichkeit dabei sterben, was ja sicher nicht im Sinne der Natur ist. Und wenn es dafür eine Strafe gäbe, dann ist diese absolut unsinnig. Und gehört geändert. Natürlich darf man dadurch auch keine Vorteile bekommen, aber welcher Golfer will ein Insekt töten.

1 Woche her

Golf Rules

Dumm gelaufen, wenn der Ball zwar auf dem Grün liegt, dieses jedoch die falsche Spielbahn ist. Dann liegt der Ball auf einem "falschen Grün" und der Spieler muss nach R13.1f straflose Erleichterung nehmen.

Dabei ist zu beachten, dass dieses nicht nur der Fall ist, wenn der Ball des Spielers mindestens mit einem Teil ein falsches Grün berührt, sondern auch, wenn ein falsches Grün den Raum des beabsichtigten Stands oder beabsichtigten Schwungs des Spielers beeinträchtigt.

Der Spieler muss in diesem Fall straflose Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er den ursprünglichen Ball oder einen anderen Ball droppt und aus diesem Erleichterungsbereich spielt (siehe Regel 14.3):
- der Bezugspunkt ist der nächstgelegene Punkt der vollständigen Erleichterung im selben Bereich des Platzes, in dem der ursprüngliche Ball zur Ruhe kam
- die Größe des Erleichterungsbereichs, gemessen vom Bezugspunkt beträgt eine Schlägerlänge, aber mit diesen Einschränkungen: Er muss im selben Bereich des Platzes wie der Bezugspunkt liegen, er darf nicht näher zum Loch liegen als der Bezugspunkt und es muss vollständige Erleichterung von jeglicher Beeinträchtigung durch das falsche Grün sichergestellt sein.

Und weiterhin gilt, dass es keine Erleichterung nach Regel 13.1f gibt, wenn die Beeinträchtigung nur besteht, weil der Spieler einen Schläger, eine Art von Stand, Schwung oder Spielrichtung wählt, die unter den Umständen offensichtlich unvernünftig ist. (tk)
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Dumm gelaufen, wenn der Ball zwar auf dem Grün liegt, dieses jedoch die falsche Spielbahn ist. Dann liegt der Ball auf einem falschen Grün und der Spieler muss nach R13.1f straflose Erleichterung nehmen.

Dabei ist zu beachten, dass dieses nicht nur der Fall ist, wenn der Ball des Spielers mindestens mit einem Teil ein falsches Grün berührt, sondern auch, wenn ein falsches Grün den Raum des beabsichtigten Stands oder beabsichtigten Schwungs des Spielers beeinträchtigt.

Der Spieler muss in diesem Fall straflose Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er den ursprünglichen Ball oder einen anderen Ball droppt und aus diesem Erleichterungsbereich spielt (siehe Regel 14.3):
- der Bezugspunkt ist der nächstgelegene Punkt der vollständigen Erleichterung im selben Bereich des Platzes, in dem der ursprüngliche Ball zur Ruhe kam
- die Größe des Erleichterungsbereichs, gemessen vom Bezugspunkt beträgt eine Schlägerlänge, aber mit diesen Einschränkungen: Er muss im selben Bereich des Platzes wie der Bezugspunkt liegen, er darf nicht näher zum Loch liegen als der Bezugspunkt und es muss vollständige Erleichterung von jeglicher Beeinträchtigung durch das falsche Grün sichergestellt sein.

Und weiterhin gilt, dass es keine Erleichterung nach Regel 13.1f gibt, wenn die Beeinträchtigung nur besteht, weil der Spieler einen Schläger, eine Art von Stand, Schwung oder Spielrichtung wählt, die unter den Umständen offensichtlich unvernünftig ist. (tk)

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Ist das Vorgrün Bestandteil des Grüns oder ein eigenständiger Bereich im Gelände?

Wie ist es denn bei großen „Doppelgrüns“, da erkennt man ja nicht wo die „Grenze„ ist???🤔

1 Woche her

Golf Rules

Bleiben wir heute noch einmal auf dem Grün - sicherlich ist hinlänglich bekannt, dass die Oberfläche des Grüns nicht absichtlich geprüft werden darf.

In Regel R13.1e "Kein absichtliches Prüfen der Grüns" heißt es hierzu, dass auf der Runde und während einer Spielunterbrechung nach Regel 5.7a es
dem Spieler nicht gestattet ist, absichtlich eine der nachfolgenden zwei Handlungen vorzunehmen, um das Grün oder ein falsches Grün zu prüfen: Die Oberfläche reiben oder einen Ball rollen.

Desweiteren wird das "Prüfen" in einer Interpretation weiter beschrieben. Nach I13.1e/1 "Absichtliches Prüfen irgendeines Grüns ist nicht erlaubt" ist es einem Spieler z.B. nicht erlaubt das Gras aufraut oder aufkratzt, um die Wuchsrichtung des Grases festzustellen.

Zulässig hingegen ist - und hier gibt es immer wieder einmal auf der Runde Diskussionen, wenn ein Spieler seine Handfläche auf seiner Spiellinie auf die Oberfläche des Grüns legt, um festzustellen, wie feucht das Grün ist oder wenn ein Spieler einen Ball auf dem Grün reibt, um ihn von Schmutz zu säubern. (tk)
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Bleiben wir heute noch einmal auf dem Grün - sicherlich ist hinlänglich bekannt, dass die Oberfläche des Grüns nicht absichtlich geprüft werden darf.

In Regel R13.1e Kein absichtliches Prüfen der Grüns heißt es hierzu, dass auf der Runde und während einer Spielunterbrechung nach Regel 5.7a es
dem Spieler nicht gestattet ist, absichtlich eine der nachfolgenden zwei Handlungen vorzunehmen, um das Grün oder ein falsches Grün zu prüfen: Die Oberfläche reiben oder einen Ball rollen.

Desweiteren wird das Prüfen in einer Interpretation weiter beschrieben. Nach I13.1e/1 Absichtliches Prüfen irgendeines Grüns ist nicht erlaubt ist es einem Spieler z.B. nicht erlaubt das Gras aufraut oder aufkratzt, um die Wuchsrichtung des Grases festzustellen.

Zulässig hingegen ist - und hier gibt es immer wieder einmal auf der Runde Diskussionen, wenn ein Spieler seine Handfläche auf seiner Spiellinie auf die Oberfläche des Grüns legt, um festzustellen, wie feucht das Grün ist oder wenn ein Spieler einen Ball auf dem Grün reibt, um ihn von Schmutz zu säubern. (tk)

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Golfregeln sind viel zu kompliziert und dem Sport nicht zuträglich

1 Woche her

Golf Rules

Mit dem heutigen Beitrag möchten wir noch mal erinnern, dass nicht alle Schäden auf dem Grün ausgebessert werden dürfen. In R13.1c "Verbesserungen, die auf dem Grün erlaubt sind" heißt es, dass ein Spieler darf Schäden auf dem Grün straflos ausbessern, indem er angemessene Handlungen vornimmt, das Grün soweit wie möglich in seinen ursprünglichen Zustand zu versetzen.

„Schäden auf dem Grün“ sind keine Schäden oder Umstände, die entstehen
durch übliche Pflegearbeiten zur Erhaltung des Grüns (wie Bodenbelüftungslöcher und Rillen vom Vertikutieren), Beregnung oder Regen oder andere Naturkräfte, natürliche Oberflächenunebenheiten (zum Beispiel Unkräuter oder Kahlstellen oder kranke Bereiche oder Bereiche mit ungleichmäßigen Wachstum) oder natürliche Abnutzung des Lochs.

Insofern "Vorsicht" - beim Ausbessern dieser "Fehlstelle" auf dem Foto zieht sich der Spieler die Grundstrafe für Verstoß gegen Regel 8.1a zu. (tk)
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Mit dem heutigen Beitrag möchten wir noch mal erinnern, dass nicht alle Schäden auf dem Grün ausgebessert werden dürfen. In R13.1c Verbesserungen, die auf dem Grün erlaubt sind heißt es, dass ein Spieler darf Schäden auf dem Grün straflos ausbessern, indem er angemessene Handlungen vornimmt, das Grün soweit wie möglich in seinen ursprünglichen Zustand zu versetzen.

„Schäden auf dem Grün“ sind keine Schäden oder Umstände, die entstehen
durch übliche Pflegearbeiten zur Erhaltung des Grüns (wie Bodenbelüftungslöcher und Rillen vom Vertikutieren), Beregnung oder Regen oder andere Naturkräfte, natürliche Oberflächenunebenheiten (zum Beispiel Unkräuter oder Kahlstellen oder kranke Bereiche oder Bereiche mit ungleichmäßigen Wachstum) oder natürliche Abnutzung des Lochs.

Insofern Vorsicht - beim Ausbessern dieser Fehlstelle auf dem Foto zieht sich der Spieler die Grundstrafe für Verstoß gegen Regel 8.1a zu. (tk)

2 Wochen her

Golf Rules

Ein kleiner Rückblick auf unseren Beitrag vom 01.05.2020: der "ClubProGuy" stellte uns in Anlehnung an einen Regelfalls von Matt Kuchar eine sehr eigenwillige Interpretation von "taking advantage of the rules at an elite level" vor 😉

Wir hatten Euch nach der Anzahl der Strafschläge und den relevanten Golfregelnummern gefragt. Allerdings war dieses Quiz wohl zu schwer, denn sowohl die Anzahl der Rückmeldungen noch die korrekte Beantwortung der Frage führten dazu, dass wir einen Gewinner bekanntgeben können.

Deswegen möchten wir gerne "lösen" und die Bälle einem folgendem Quiz zukommen lassen. Doch der Reihe nach...

1) Der "ClubProGuy" steht zu Beginn und während der "Säuberungsaktion" sehr bequem im Bunker - gestützt auf seinem Schläger --> keine Strafe / R12.2b(2)
2) Das Entfernen des Sand rund um den Ball (nicht "losen hinderliche Naturstoffe") ist nicht zulässig --> Grundstrafe / R8.1a
3) Der sich durch das Entfernen des Sands bewegte Ball wurde wieder zurückgelegt --> keine zusätzliche Strafe / R1.3c(4), da zusammenhängende Handlung (R9.4 Ball durch Spieler aufgenommen oder bewegt)
4) Vor dem Schwung setzt der Spieler den Schläger unmittelbar hinter dem Ball auf --> Grundstrafe / R12.2b(1)

Macht dann summa summarum ein Schlag plus vier Strafschläge - anscheinend dann doch wohl nicht der passende Tipp um beim Spiel aus dem Bunker Schläge zu sparen... (tk)

Wer noch mal nachschauen möchte - hier noch einmal der Link zum Video: youtu.be/f9g5jQXgSsM
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2 Wochen her

Golf Rules

Die Touren pausieren ja weiterhin - also schauen wir einmal zurück auf einem Vorfall aus die Zeit, als auf der PGA Tour noch gespielt wurde.

Was war passiert? Nachdem Phil Mickelson auf dem Tee seinen Ball positioniert hatte ging er nach vorne und tratt das höhere Gras an der Kante des Abschlagbauwerkes platt, weil er befürchtete, dass sein Ball nach dem Abschlag aufgehalten würde. Seitens der Spielgruppe herrschte anschließend Verunsicherung, ob dieses regelkonform war oder nicht.

In dem anschließenden Gespräch mit dem Regeloffiziellen bestätigte dieser allerdings die Einschätzung, dass Phil Mickelson mit seiner Handlung auf dem Tee ein Verstoß gegen Regel R8.1 "Handlungen des Spielers, die Bedingungen verbessern, die den Schlag beeinflussen" begangen hat. Hierin heißt es nämlich, dass nach dieser Regel für den nächsten Schlag weder die Lage des ruhenden Balls, der Raum des beabsichtigten Stands, der Raum des beabsichtigten Schwungs, die Spiellinie und der Erleichterungsbereich (in dem ein Ball gedroppt oder hinlegt wird) verbessert werden darf.

Wie Mickelson anschließend bemerkte wäre es besser gewesen den Ball an einer anderen Stelle auf dem Abschlag aufzuteen. Denn nach dem Regelverstoß mit der vorherigen Handlung musste sich der Amerikaner die Grundstrafe (2 Strafschläge) zu seinem Score an der Bahn notieren... (tk)

www.youtube.com/watch?v=qdRf_GlL0Dw
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Video image

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Demnach hätte er vor dem Aufteen den Rasen platttreten dürfen?

2 Wochen her

Golf Rules

Unser Leser Detlef fragte zu den beigefügten Platzregeln aus seinem Club folgendes: "Moin. Regelfall: meine bekannte Spielverbotszone mit Begehungsverbot (roter Pfahl mit grüner Kappe - der Ball liegt außerhalb, Stand und/oder Schwung werden aber durch diese Zone behindert. Wie darf ich vorgehen. In den Platzregeln ist dieser Fall nicht beschrieben. Danke und VG"

Bei der Frage bezieht sich Detlef aus das Problem, dass er in Schwung oder Stand durch die Spielverbotszone beeinträchtigt ist, welche zusätzlich mit einem Betretungsverbot belegt ist. Entscheidend in der Situation ist aber die Balllage, welche entscheidend für die relevante Regel ist.

Regel R16.1f(2) "Spielverbotszone beeinträchtigt den Stand oder Schwung für einen Ball auf dem Platz, aber außerhalb einer Penalty Area" ist dieser Fall beschrieben. Wenn der Ball eines Spielers außerhalb einer Spielverbotszone im Gelände, im Bunker oder auf dem Grün liegt, aber eine Spielverbotszone (gleich, ob in ungewöhnlichen Platzverhältnissen oder in einer Penalty Area) beeinträchtigt den Bereich des beabsichtigten Stands oder beabsichtigten Schwungs des Spielers, muss der Spieler entweder
- wenn erlaubt, Erleichterung nach Regel 16.1b, c oder d in Anspruch nehmen, abhängig davon, ob der Ball im Gelände, in einem Bunker oder auf dem Grün liegt oder
- den Ball für unspielbar halten und Erleichterung nach Regel 19 in Anspruch nehmen.

In der Kommunikation mit Detelf kam die Frage, auf was sich die Anmerkung "wenn erlaubt" bezieht. Hiermit wird noch einmal auf die Verhältnismäßigkeit der straflosen Erleichterung eingegangen, da diese lt. Regel R16.1a(3) nicht gewährt wird, wenn es unvernünftig wäre den Ball zu spielen. (tk)
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Unser Leser Detlef fragte zu den beigefügten Platzregeln aus seinem Club folgendes: Moin. Regelfall: meine bekannte Spielverbotszone mit Begehungsverbot (roter Pfahl mit grüner Kappe - der Ball liegt außerhalb, Stand und/oder Schwung werden aber durch diese Zone behindert. Wie darf ich vorgehen. In den Platzregeln ist dieser Fall nicht beschrieben. Danke und VG

Bei der Frage bezieht sich Detlef aus das Problem, dass er in Schwung oder Stand durch die Spielverbotszone beeinträchtigt ist, welche zusätzlich mit einem Betretungsverbot belegt ist. Entscheidend in der Situation ist aber die Balllage, welche entscheidend für die relevante Regel ist.

Regel R16.1f(2) Spielverbotszone beeinträchtigt den Stand oder Schwung für einen Ball auf dem Platz, aber außerhalb einer Penalty Area ist dieser Fall beschrieben. Wenn der Ball eines Spielers außerhalb einer Spielverbotszone im Gelände, im Bunker oder auf dem Grün liegt, aber eine Spielverbotszone (gleich, ob in ungewöhnlichen Platzverhältnissen oder in einer Penalty Area) beeinträchtigt den Bereich des beabsichtigten Stands oder beabsichtigten Schwungs des Spielers, muss der Spieler entweder 
- wenn erlaubt, Erleichterung nach Regel 16.1b, c oder d in Anspruch nehmen, abhängig davon, ob der Ball im Gelände, in einem Bunker oder auf dem Grün liegt oder
- den Ball für unspielbar halten und Erleichterung nach Regel 19 in Anspruch nehmen. 

In der Kommunikation mit Detelf kam die Frage, auf was sich die Anmerkung wenn erlaubt bezieht. Hiermit wird noch einmal auf die Verhältnismäßigkeit der straflosen Erleichterung eingegangen, da diese lt. Regel R16.1a(3) nicht gewährt wird, wenn es unvernünftig wäre den Ball zu spielen. (tk)

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Wir haben auch einige dieser Spielverbotszonen (biotope). Es muss nicht in den Platzregeln aufgeführt werden, wie zu verfahren ist, da 16.1 das ja definiert, richtig?

Danke für eure regel erklärungen. Dazu hätte ich eine Frage: sind die stipfel der spielverbotszone beweglich oder unbeweglich per definition oder muss das in den platzregeln definiert werden?

2 Wochen her

Golf Rules

Einen noch zu den Definitionen: Das Droppen. Auch das ist in einer Definition geregelt. Droppen ist danach

"Einen Ball halten und loslassen, dass er durch die Luft fällt, mit der Absicht, dass er zum Ball im Spiel wird.

Lässt der Spieler einen Ball los, ohne ihn ins Spiel bringen zu wollen, wurde der Ball nicht gedroppt und ist nicht im Spiel (siehe Regel 14.4).

Jede Regel zur Erleichterung weist einen bestimmten Erleichterungsbereich aus, in dem der Ball gedroppt werden und zur Ruhe kommen muss.

Nimmt er Erleichterung in Anspruch, muss der Spieler den Ball aus Kniehöhe loslassen, sodass der Ball

• gerade nach unten fällt, ohne dass der Spieler ihn wirft, dreht oder rollt oder eine andere Bewegung verwendet, die beeinflussen könnte, wo der Ball zur Ruhe kommen wird und

• weder den Spieler noch seine Ausrüstung berührt, bevor er den Boden trifft (siehe Regel 14.3b)."
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Einen noch zu den Definitionen: Das Droppen. Auch das ist in einer Definition geregelt. Droppen ist danach

Einen Ball halten und loslassen, dass er durch die Luft fällt, mit der Absicht, dass er zum Ball im Spiel wird. 

Lässt der Spieler einen Ball los, ohne ihn ins Spiel bringen zu wollen, wurde der Ball nicht gedroppt und ist nicht im Spiel (siehe Regel 14.4). 

Jede Regel zur Erleichterung weist einen bestimmten Erleichterungsbereich aus, in dem der Ball gedroppt werden und zur Ruhe kommen muss. 

Nimmt er Erleichterung in Anspruch, muss der Spieler den Ball aus Kniehöhe loslassen, sodass der Ball 

• gerade nach unten fällt, ohne dass der Spieler ihn wirft, dreht oder rollt oder eine andere Bewegung verwendet, die beeinflussen könnte, wo der Ball zur Ruhe kommen wird und 

• weder den Spieler noch seine Ausrüstung berührt, bevor er den Boden trifft (siehe Regel 14.3b).

2 Wochen her

Golf Rules

Wie versprochen kommen wir heute zu einer der größten Hilfen im Golfsport und einer Besonderheit anderen Sportarten gegenüber: Dem Caddie.

Taschenträger und doch so viel mehr. Freund, Berater, Psychologe, Wutball, Blitzableiter und diese Aufzählung ist nicht abschließend. Aber, was sagen die Regeln dazu, was ein Caddie ist? Auch hier hilft ein Blick in die Definitionen:

"Caddie

Jemand, der einen Spieler während der Runde wie folgt unterstützt:

• Tragen, Befördern oder Handhaben von Schlägern: Eine Person, die während des Spiels die Schläger eines Spielers trägt, befördert (zum Beispiel mit einem Cart oder Trolley) oder handhabt, ist der Caddie des Spielers, auch wenn er nicht vom Spieler als Caddie benannt wird, außer er tut dies nur, um Schläger, Tasche oder Trolley des Spielers aus dem Weg zu räumen oder um aus Höflichkeit zu helfen (zum Beispiel einen vom Spieler liegen gelassenen Schläger zu holen).

• Beratung erteilen: Der Caddie eines Spielers ist die einzige Person (mit Ausnahme des Partners oder dessen Caddie), den ein Spieler um Rat fragen darf.

Ein Caddie darf den Spieler auch anderweitig in Übereinstimmung mit den Regeln unterstützen (siehe Regel 10.3b)."

Habt Ihr schon mal mit Caddie gespielt oder seit ihr gar selbst einmal als Caddie gelaufen? Zeigt her Eure Bilder!
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Letztes Jahr bei den Mannschaftsspielen hatte ich jeweils einen Caddie. Eine tolle Unterstützung.

Das war in Kingsbarns mit Caddie

Bei Mannschaftsspielen zu beachten: 1 Caddie darf mehrere Spieler betreuen, 1 Spieler darf aber für den Moment nur 1 Caddie haben.

Ja hatte ich. Immer wenn ich nach Thailand fliege um dort Golf zu spielen. Ich hatte es vorher nie gehabt und ich sage Euch es ist sowas von Hilfreich. Ich habe viele Tips oder Unterstützung bekommen vom Caddie einfach klasse.

...äh...öfter...mehrfach....😁

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2 Wochen her

Golf Rules

Gestern hatten wir schon die Feststellung, dass sich Blicke in die Definitionen lohnen.

Heute kommen wir zu einer weiteren. Was ist eigentlich der Bunker, einer der besonderen Teile des Platzes? Nach der Definition

"eine besonders vorbereitete Fläche mit Sand, oft eine Vertiefung, von der Grassoden oder Erde entfernt wurde.

Zum Bunker gehören nicht:

• eine Bunkerkante, eine Mauer oder Bunkerwand am Rand einer angelegten Fläche, die aus Boden, Gras, geschichteten Soden oder künstlichem Material besteht,

• Erde oder jeder wachsende oder befestigte natürliche Gegenstand (zum Beispiel Gras, Büsche oder Bäume) innerhalb der Grenzen der vorbereiteten Fläche,

• Sand, der aus dem Bunker herausgespült wurde oder außerhalb der Bunkergrenze liegt und

• alle anderen Sandflächen auf dem Platz, die nicht innerhalb der Grenze der vorbereiteten Fläche liegen (zum Beispiel Wüsten oder andere natürliche Sandflächen oder die manchmal als „Waste Areas“ bezeichneten Flächen).

Bunker sind einer der fünf definierten Bereiche des Platzes.

Eine Spielleitung darf eine vorbereitete Sandfläche zum Bestandteil des Geländes erklären (dies bedeutet, es ist kein Bunker) oder eine nicht besonders vorbereitete Sandfläche zum Bunker erklären.

Wird ein Bunker repariert und die Spielleitung erklärt den ganzen Bunker zu Boden in Ausbesserung, wird dieser als Gelände behandelt (dies bedeutet, es ist kein Bunker).

Das in dieser Definition und in Regel 12 benutzte Wort „Sand“, schließt jedes sandähnliche Material ein, das zur Bunkerfüllung verwendet wird (zum Beispiel zerstoßene Muscheln), wie auch jeden mit dem Sand vermischten Boden."

Einfach oder? Und morgen kommen wir zu einer der größten Hilfen im Spiel...
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Gestern hatten wir schon die Feststellung, dass sich Blicke in die Definitionen lohnen.

Heute kommen wir zu einer weiteren. Was ist eigentlich der Bunker, einer der besonderen Teile des Platzes? Nach der Definition

eine besonders vorbereitete Fläche mit Sand, oft eine Vertiefung, von der Grassoden oder Erde entfernt wurde. 

Zum Bunker gehören nicht: 

• eine Bunkerkante, eine Mauer oder Bunkerwand am Rand einer angelegten Fläche, die aus Boden, Gras, geschichteten Soden oder künstlichem Material besteht, 

• Erde oder jeder wachsende oder befestigte natürliche Gegenstand (zum Beispiel Gras, Büsche oder Bäume) innerhalb der Grenzen der vorbereiteten Fläche, 

• Sand, der aus dem Bunker herausgespült wurde oder außerhalb der Bunkergrenze liegt und 

• alle anderen Sandflächen auf dem Platz, die nicht innerhalb der Grenze der vorbereiteten Fläche liegen (zum Beispiel Wüsten oder andere natürliche Sandflächen oder die manchmal als „Waste Areas“ bezeichneten Flächen). 

Bunker sind einer der fünf definierten Bereiche des Platzes. 

Eine Spielleitung darf eine vorbereitete Sandfläche zum Bestandteil des Geländes erklären (dies bedeutet, es ist kein Bunker) oder eine nicht besonders vorbereitete Sandfläche zum Bunker erklären. 

Wird ein Bunker repariert und die Spielleitung erklärt den ganzen Bunker zu Boden in Ausbesserung, wird dieser als Gelände behandelt (dies bedeutet, es ist kein Bunker). 

Das in dieser Definition und in Regel 12 benutzte Wort „Sand“, schließt jedes sandähnliche Material ein, das zur Bunkerfüllung verwendet wird (zum Beispiel zerstoßene Muscheln), wie auch jeden mit dem Sand vermischten Boden.

Einfach oder? Und morgen kommen wir zu einer der größten Hilfen im Spiel...

2 Wochen her

Golf Rules

Wer uns regelmäßig liest weiß, dass wir große Stücke auf die Definitionen in den Golfregeln legen. Meist löst gute Kenntnis der Definitionen schon die eine oder andere Regelfrage, so zum Beispiel die Definition

"Bekannt oder sei gut wie sicher"

Der Maßstab für die Entscheidung, was mit dem Ball eines Spielers passierte - zum Beispiel ob der Ball in einer Penalty Area zur Ruhe kam, sich bewegte oder wodurch die Bewegung verursacht wurde.

Bekannt oder so gut wie sicher bedeutet, dass es mehr als nur möglich oder wahrscheinlich ist. Es bedeutet entweder:

• Es gibt einen schlüssigen Beweis, dass der fragliche Vorgang mit dem Ball des Spielers geschehen ist, zum Beispiel wenn der Spieler oder andere Zeugen dies gesehen haben.

• Trotz eines sehr kleinen Zweifels deuten alle angemessen verfügbaren Informationen darauf hin, dass der fragliche Vorgang mit mindestens 95 Prozent Wahrscheinlichkeit stattgefunden hat.

„Alle angemessen verfügbaren Informationen“ schließt alle Informationen ein, die der Spieler kennt und alle anderen Informationen, die er mit angemessenem Aufwand und ohne unangemessene Verzögerung bekommen kann.

Ihr seht: Ein Blick in die Definitionen kann sich lohnen...
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Wer uns regelmäßig liest weiß, dass wir große Stücke auf die Definitionen in den Golfregeln legen. Meist löst gute Kenntnis der Definitionen schon die eine oder andere Regelfrage, so zum Beispiel die Definition

Bekannt oder sei gut wie sicher

Der Maßstab für die Entscheidung, was mit dem Ball eines Spielers passierte - zum Beispiel ob der Ball in einer Penalty Area zur Ruhe kam, sich bewegte oder wodurch die Bewegung verursacht wurde. 

Bekannt oder so gut wie sicher bedeutet, dass es mehr als nur möglich oder wahrscheinlich ist. Es bedeutet entweder: 

• Es gibt einen schlüssigen Beweis, dass der fragliche Vorgang mit dem Ball des Spielers geschehen ist, zum Beispiel wenn der Spieler oder andere Zeugen dies gesehen haben. 

• Trotz eines sehr kleinen Zweifels deuten alle angemessen verfügbaren Informationen darauf hin, dass der fragliche Vorgang mit mindestens 95 Prozent Wahrscheinlichkeit stattgefunden hat. 

„Alle angemessen verfügbaren Informationen“ schließt alle Informationen ein, die der Spieler kennt und alle anderen Informationen, die er mit angemessenem Aufwand und ohne unangemessene Verzögerung bekommen kann.

Ihr seht: Ein Blick in die Definitionen kann sich lohnen...

3 Wochen her

Golf Rules

Unser Leser Tim vom Universitäts Golf Club Paderborn hat ein sehr informatives Video zu der abgewandelten Corona-Platzregel "Bunker" gedreht, welches wir Euch nicht vorenthalten möchten.

Hintergrund ist, dass durch das Entfernen der Harken in den Bunkern die Spuren in den Hindernissen nur per Schläger / Fuß entfernt werden können und es deswegen zu einer Benachteiligung kommen könnte.

Zu beachten ist, dass die straflose Erleichterung nach R16.1c nur angewandt werden darf, wenn die Balllage (also nicht der Stand) beeinträchtigt ist und natürlich auch nur dann, wenn die erwähnte Platzregel bei Euch auf den Platz in Kraft gesetzt wurde.

Viel Spaß auf Euren ersten Runden und beschreibt doch mal, wie es bei Euch in den Bunker so aussieht, obwohl die Harken entfernt wurden... (tk)

www.facebook.com/Haxterpark/videos/235962784309957/
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Schönes Video. Allerdings... nicht sie "dürfen... wenn's sein muss..." den Driver nehmen, sondern eine Schlägerlänge ist zwingend die des längsten Schlägers im Bag (ausser Putter), seit 2019...

Ich denke drüber nach, mir einfach eine kleine Harke mit ins Bag zu packen. Dann kann ich zumindest hinter mir aufräumen. 😉

Interessanterweise steht auch hinsichtlich Etikette generell folgendes geschrieben (Quelle rules4you bei golf.de). SCHONUNG DES GOLFPLATZES Bunker einebnen Vor Verlassen eines Bunkers sollten Spieler alle von ihnen oder in der näheren Umgebung von anderen Spielern verursachten Unebenheiten und Fußspuren sorgfältig einebnen. Ist eine Harke in der Nähe des Bunkers verfügbar, so sollte die Harke benutzt werden. Ich habe mich schon immer über das "sollte" im letzten Satz gewundert.

Ist im Moment eh nicht relevant, da keine Turniere etc. gespielt werden. Bei einer freien Runde, ist es nicht wirklich wichtig, meiner Meinung nach 🤔

3 Wochen her

Golf Rules

Sie sehen ja schön aus, die Holzwände im Bunker. Aber was sind sie regeltechnisch?

Als künstliche, nicht bewegliche Holzwand sind sie unbewegliche Hemmnisse, die nach der Definition zu den ungewöhnlichen Platzverhältnissen (uPV) zählen.

Erleichterung ist nach R16.1c möglich:

"Liegt der Ball eines Spielers in einem Bunker und es liegt eine Beeinträchtigung durch ungewöhnliche Platzverhältnisse auf dem Platz vor, darf der Spieler entweder (1) straflos oder (2) mit Strafe Erleichterung in Anspruch nehmen:

(1) Straflose Erleichterung: Aus dem Bunker spielen. Der Spieler darf straflose Erleichterung nach Regel 16.1b in Anspruch nehmen, jedoch

· müssen der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung und der Erleichterungsbereich im Bunker liegen.

· Gibt es keinen nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung im Bunker, darf der Spieler Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er die Stelle der größtmöglichen Erleichterung im Bunker als Bezugspunkt verwendet.



(2) Erleichterung mit Strafe: Spielen außerhalb des Bunkers (Erleichterung „auf der Linie zurück“). Mit einem Strafschlag darf der Spieler den ursprünglichen oder einen anderen Ball (siehe Regel 14.3) in einem Erleichterungsbereich, auf der Grundlage der Bezugslinie vom Loch gerade zurück durch die Lage des ursprünglichen Balls droppen:

· Bezugspunkt ist ein vom Spieler gewählter Punkt auf dem Platz, der auf der Bezugslinie liegt und weiter vom Loch entfernt ist als die ursprüngliche Stelle des Balls (ohne Einschränkung, wie weit auf der Linie zurück).

Ø Bei der Auswahl des Bezugspunkts sollte der Spieler diesen mit einem Gegenstand, zum Beispiel einem Tee, kennzeichnen.

Ø Droppt der Spieler einen Ball, ohne diesen Punkt gewählt zu haben, wird der Punkt auf der Linie in derselben Entfernung vom Loch wie die Stelle, an der der gedroppte Ball zuerst den Boden berührte, als Bezugspunkt behandelt.

· Die Größe des Erleichterungsbereichs, gemessen vom Bezugspunkt, ist die gesamte Fläche innerhalb einer Schlägerlänge auf beiden Seiten der Bezugslinie, aber mit diesen Einschränkungen:

· Einschränkungen der Lage des Erleichterungsbereichs:

Ø Der Erleichterungsbereich darf nicht näher zum Loch liegen als der Bezugspunkt und

Ø er darf in jedem Bereich des Platzes liegen, aber

Ø wenn mehr als ein Bereich des Platzes innerhalb einer Schlägerlänge vom Bezugspunkt liegt, muss der Ball im Erleichterungsbereich innerhalb desselben Bereichs des Platzes zur Ruhe kommen, den der Ball beim Droppen im Erleichterungsbereich zuerst berührte."
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Sie sehen ja schön aus, die Holzwände im Bunker. Aber was sind sie regeltechnisch?

Als künstliche, nicht bewegliche Holzwand sind sie unbewegliche Hemmnisse, die nach der Definition zu den ungewöhnlichen Platzverhältnissen (uPV) zählen.

Erleichterung ist nach R16.1c möglich:

Liegt der Ball eines Spielers in einem Bunker und es liegt eine Beeinträchtigung durch ungewöhnliche Platzverhältnisse auf dem Platz vor, darf der Spieler entweder (1) straflos oder (2) mit Strafe Erleichterung in Anspruch nehmen:

(1) Straflose Erleichterung: Aus dem Bunker spielen. Der Spieler darf straflose Erleichterung nach Regel 16.1b in Anspruch nehmen, jedoch

·         müssen der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung und der Erleichterungsbereich im Bunker liegen.

·         Gibt es keinen nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung im Bunker, darf der Spieler Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er die Stelle der größtmöglichen Erleichterung im Bunker als Bezugspunkt verwendet.

 

(2)       Erleichterung mit Strafe: Spielen außerhalb des Bunkers (Erleichterung „auf der Linie zurück“). Mit einem Strafschlag darf der Spieler den ursprünglichen oder einen anderen Ball (siehe Regel 14.3) in einem Erleichterungsbereich, auf der Grundlage der Bezugslinie vom Loch gerade zurück durch die Lage des ursprünglichen Balls droppen:

·         Bezugspunkt ist ein vom Spieler gewählter Punkt auf dem Platz, der auf der Bezugslinie liegt und weiter vom Loch entfernt ist als die ursprüngliche Stelle des Balls (ohne Einschränkung, wie weit auf der Linie zurück).

Ø    Bei der Auswahl des Bezugspunkts sollte der Spieler diesen mit einem Gegenstand, zum Beispiel einem Tee, kennzeichnen.

Ø    Droppt der Spieler einen Ball, ohne diesen Punkt gewählt zu haben, wird der Punkt auf der Linie in derselben Entfernung vom Loch wie die Stelle, an der der gedroppte Ball zuerst den Boden berührte, als Bezugspunkt behandelt.

·         Die Größe des Erleichterungsbereichs, gemessen vom Bezugspunkt, ist die gesamte Fläche innerhalb einer Schlägerlänge auf beiden Seiten der Bezugslinie, aber mit diesen Einschränkungen:

·         Einschränkungen der Lage des Erleichterungsbereichs:

Ø       Der Erleichterungsbereich darf nicht näher zum Loch liegen als der Bezugspunkt und

Ø       er darf in jedem Bereich des Platzes liegen, aber

Ø       wenn mehr als ein Bereich des Platzes innerhalb einer Schlägerlänge vom Bezugspunkt liegt, muss der Ball im Erleichterungsbereich innerhalb desselben Bereichs des Platzes zur Ruhe kommen, den der Ball beim Droppen im Erleichterungsbereich zuerst berührte.

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In the spirit of the game gehören die Dinger aber zum Platz, oder?

Du meinst wohl eher "Pech im Spiel" mit Spirit of the game, oder. Aber die Antwort wäre einfach "Nein". Ist ein unbewegliches Hemmnis und davon kann man Erleichterung nehmen.

3 Wochen her

Golf Rules

Und noch eine Frage von unserer Leserin Tina:

"Hallo Habe mal eine Regelfrage
Ball landet unterhalb eines Busch‘s im Tierloch eines Bunkers ...
was darf ich machen ?
Lg 🤔😊"

Tina spielt mit der Frage auf das mögliche straflose Erleichterungsverfahren nach Regel R16.1 "Ungewöhnliche Platzverhältnisse (einschließlich unbeweglicher Hemmnisse)" an, zu denen ja auch Tierlöcher zählen. In der Ausführung der Regel heißt es unter Punkt (3) "Keine Erleichterung, wenn es eindeutig unvernünftig ist, den Ball zu spielen" aber auch, dass keine Erleichterung gewährt wird,
- wenn es wegen etwas anderem als den ungewöhnlichen Platzverhältnissen eindeutig unvernünftig ist, den Ball zu spielen, wie er liegt, (zum Beispiel, wenn der Spieler in zeitweiligem Wasser oder auf einem unbeweglichen Hemmnis steht, aber nicht in der Lage ist, aufgrund der Balllage in einem Busch, einen Schlag durchzuführen) oder
- Beeinträchtigung ausschließlich deshalb gegeben ist, weil ein Spieler einen unter den Umständen eindeutig unvernünftigen Schläger, Stand oder eine unter den Umständen eindeutig unvernünftige Spielrichtung wählt.

Insofern kann die oben gestellte Frage ohne die tatsächliche Balllage und den angesprochenen Busch zu kennen nicht beantwortet werden. Es stellt sich die ehrliche Antwort auf Frage, ob der Ball auch ohne Tierloch gespielt werden könnte / würde. Falls nein, dass greift auch Regel 16.1 in diesem Fall nicht und der Ball könnte (zweite Option auf die Frage) nach R19 "Ball unspielbar" mit Strafe nach einem der in R19.2 aufgeführten Verfahren gedroppt werden. (tk)
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Und noch eine Frage von unserer Leserin Tina: 

Hallo Habe mal eine Regelfrage 
Ball landet unterhalb eines Busch‘s im Tierloch eines Bunkers ... 
was darf ich machen ?
Lg 🤔😊

Tina spielt mit der Frage auf das mögliche straflose Erleichterungsverfahren nach Regel R16.1 Ungewöhnliche Platzverhältnisse (einschließlich unbeweglicher Hemmnisse) an, zu denen ja auch Tierlöcher zählen. In der Ausführung der Regel heißt es unter Punkt (3) Keine Erleichterung, wenn es eindeutig unvernünftig ist, den Ball zu spielen aber auch, dass keine Erleichterung gewährt wird,
- wenn es wegen etwas anderem als den ungewöhnlichen Platzverhältnissen eindeutig unvernünftig ist, den Ball zu spielen, wie er liegt, (zum Beispiel, wenn der Spieler in zeitweiligem Wasser oder auf einem unbeweglichen Hemmnis steht, aber nicht in der Lage ist, aufgrund der Balllage in einem Busch, einen Schlag durchzuführen) oder
- Beeinträchtigung ausschließlich deshalb gegeben ist, weil ein Spieler einen unter den Umständen eindeutig unvernünftigen Schläger, Stand oder eine unter den Umständen eindeutig unvernünftige Spielrichtung wählt.

Insofern kann die oben gestellte Frage ohne die tatsächliche Balllage und den angesprochenen Busch zu kennen nicht beantwortet werden. Es stellt sich die ehrliche Antwort auf Frage, ob der Ball auch ohne Tierloch gespielt werden könnte / würde. Falls nein, dass greift auch Regel 16.1 in diesem Fall nicht und der Ball könnte (zweite Option auf die Frage) nach R19 Ball unspielbar mit Strafe nach einem der in R19.2 aufgeführten Verfahren gedroppt werden. (tk)

3 Wochen her

Golf Rules

Nachdem jetzt so nach und nach die Golfplätze wieder geöffnet werden dürfen - oder, wie in Wolfratshausen, Bayern, einfach ohne Erlaubnis geöffnet werden - kristallisiert sich eines heraus: Es wird voll. Die Spieler durften monatelang Golf nur an TV und der Playstation konsumieren und wollen jetzt nachholen. Die meisten Anlage haben darauf reagiert, indem sie Startzeiten eingerichtet haben, den noch geltenden Kontaktbeschränkungen ist geschuldet, dass die Spieler in Zweiergruppen auf die Runde geschickt werden, in möglichst kurzem Abstand.

Aufmerksame GolfRules-Leser wissen, dass das Startzeitenintervall großen Einfluss auf die Spielgeschwindigkeit hat, für 3er-Gruppen werden zB 13 Minuten für ein PAR 3, 15 für ein PAR 4 und 17 für ein PAR 5 angesetzt. Startet man im 10 Minuten Abstand und hat einfrühes PAR 3, wird es dort auf dem Abschlag sicherlich eng.

Aber auch der Spieler kann eine Menge für die Spielgeschwindigkeit tun, wie uns R5.6b zeigt:

"5.6b Zügiges Spiel

Eine Golfrunde soll zügig gespielt werden.

Jedem Spieler sollte bewusst sein, dass sein Spieltempo auch die Dauer der Runde anderer Spieler beeinflussen kann. Das betrifft sowohl die Spieler der eigenen Gruppe als auch alle nachfolgenden Spieler auf der Runde.

Spieler sollten schnelleren Gruppen das Durchspielen erlauben.

(1) Empfehlungen zum Spieltempo. Die Spieler sollen ihre Runde zügig spielen, einschließlich der Zeit, die sie benötigen

· jeden Schlag vorzubereiten und auszuführen,

· für den Weg zwischen den Schlägen und

· für den Weg nach Beendigung des Lochs zum nächsten Abschlag.

Ein Spieler sollte sich im Voraus auf seinen nächsten Schlag vorbereiten und spielbereit sein, wenn er an der Reihe ist.

Wenn der Spieler an der Reihe ist, zu spielen

· wird empfohlen, dass er innerhalb von 40 Sekunden schlägt, nachdem er in der Lage ist (oder sein sollte), ohne Störung oder Ablenkung zu spielen und

· dabei sollte es für ihn gewöhnlich möglich sein, noch schneller zu spielen, wozu er hiermit ermutigt wird.

(2) Außerhalb der Reihenfolge spielen, um Zeit zu sparen. Abhängig von der jeweiligen Spielform gibt es Situationen, in denen Spieler außerhalb der Reihenfolge spielen dürfen, um den Spielfluss zu beschleunigen.

· Im Lochspiel dürfen Spieler übereinkommen, dass einer von Ihnen außerhalb der Reihenfolge spielt, um Zeit zu sparen (siehe Regel 6.4a).

· Im Zählspiel dürfen Spieler auf sichere und verantwortungsvolle Weise „Ready Golf“ spielen (siehe Regel 6.4b Ausnahme).

(3) Richtlinien der Spielleitung für zügiges Spiel. Um schnelles Spiel zu fördern und durchzusetzen, sollte die Spielleitung eine Platzregel mit Richtlinien für die Spielgeschwindigkeit erlassen.

Diese Richtlinie kann eine Höchstspielzeit für eine Runde, ein Loch, eine Reihe von Löchern oder für einen Schlag festlegen. Sie kann auch Strafen für einen Verstoß gegen diese Richtlinie festsetzen."

Und jetzt: Genug Text. Wir wollen Bilder von Eurer ersten Golfrunde!
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Nachdem jetzt so nach und nach die Golfplätze wieder geöffnet werden dürfen - oder, wie in Wolfratshausen, Bayern, einfach ohne Erlaubnis geöffnet werden - kristallisiert sich eines heraus: Es wird voll. Die Spieler durften monatelang Golf nur an TV und der Playstation konsumieren und wollen jetzt nachholen. Die meisten Anlage haben darauf reagiert, indem sie Startzeiten eingerichtet haben, den noch geltenden Kontaktbeschränkungen ist geschuldet, dass die Spieler in Zweiergruppen auf die Runde geschickt werden, in möglichst kurzem Abstand.

Aufmerksame GolfRules-Leser wissen, dass das Startzeitenintervall großen Einfluss auf die Spielgeschwindigkeit hat, für 3er-Gruppen werden zB 13 Minuten für ein PAR 3, 15 für ein PAR 4 und 17 für ein PAR 5 angesetzt. Startet man im 10 Minuten Abstand und hat einfrühes PAR 3, wird es dort auf dem Abschlag sicherlich eng.

Aber auch der Spieler kann eine Menge für die Spielgeschwindigkeit tun, wie uns R5.6b zeigt:

5.6b  Zügiges Spiel

Eine Golfrunde soll zügig gespielt werden.

Jedem Spieler sollte bewusst sein, dass sein Spieltempo auch die Dauer der Runde anderer Spieler beeinflussen kann. Das betrifft sowohl die Spieler der eigenen Gruppe als auch alle nachfolgenden Spieler auf der Runde.

Spieler sollten schnelleren Gruppen das Durchspielen erlauben.

(1)       Empfehlungen zum Spieltempo. Die Spieler sollen ihre Runde zügig spielen, einschließlich der Zeit, die sie benötigen

·         jeden Schlag vorzubereiten und auszuführen,

·         für den Weg zwischen den Schlägen und

·         für den Weg nach Beendigung des Lochs zum nächsten Abschlag.

Ein Spieler sollte sich im Voraus auf seinen nächsten Schlag vorbereiten und spielbereit sein, wenn er an der Reihe ist.

Wenn der Spieler an der Reihe ist, zu spielen

·         wird empfohlen, dass er innerhalb von 40 Sekunden schlägt, nachdem er in der Lage ist (oder sein sollte), ohne Störung oder Ablenkung zu spielen und

·         dabei sollte es für ihn gewöhnlich möglich sein, noch schneller zu spielen, wozu er hiermit ermutigt wird.

(2) Außerhalb der Reihenfolge spielen, um Zeit zu sparen. Abhängig von der jeweiligen Spielform gibt es Situationen, in denen Spieler außerhalb der Reihenfolge spielen dürfen, um den Spielfluss zu beschleunigen.

·         Im Lochspiel dürfen Spieler übereinkommen, dass einer von Ihnen außerhalb der Reihenfolge spielt, um Zeit zu sparen (siehe Regel 6.4a).

·         Im Zählspiel dürfen Spieler auf sichere und verantwortungsvolle Weise „Ready Golf“ spielen (siehe Regel 6.4b Ausnahme).

(3) Richtlinien der Spielleitung für zügiges Spiel. Um schnelles Spiel zu fördern und durchzusetzen, sollte die Spielleitung eine Platzregel mit Richtlinien für die Spielgeschwindigkeit erlassen.

Diese Richtlinie kann eine Höchstspielzeit für eine Runde, ein Loch, eine Reihe von Löchern oder für einen Schlag festlegen. Sie kann auch Strafen für einen Verstoß gegen diese Richtlinie festsetzen.

Und jetzt: Genug Text. Wir wollen Bilder von Eurer ersten Golfrunde!

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Alle welche jetzt für 2er Gruppen einen Startabstand von 8 Minuten machen werden am ersten Par 3 auflaufen und dies Summiert sich bis zur „Rudelbildung“🏌🏿‍♂️👎🏿 Bravo

Bei uns sind die ersten schon seit 6 Uhr unterwegs 😄 Meine erste Startzeit ist morgen. Mal sehen, wie wir alle mit den Startzeiten klar kommen - bisher hab’s die im Golf-Club Harz nicht. Aber die Resonanz war sehr positiv, Hauptsache wieder Golf... Und ja, wir haben auch ein frühes Par 3.

"Spieler sollten schnellen Gruppen das Durchspielen erlauben" Soweit mir bekannt, ist das aber auf Grund der Corona-Regeln nicht gestattet.

Wir sind am Anfang der Saison und Die meisten müssen wohl erst mal in ihr Spiel finden...Speed Golf erzeugt da nur unnötig Stress.... Wie wir von Turnieren wissen, ist ein flight mit drei guten Spielern die einen guten Tag haben fast doppelt so schnell, wie ein Flight mit Spielern die alle einen grottenschlechten Tag erwischt haben ...Bitte also beim Golf keinen unnötigen Stress durch Antreiberei🤯😳😴🤔🤣🙃

Also in Österreich wurde an den ersten Tagen zwar intensiv gespielt, freie Teetimes gab es aber allemal noch. Nur wenige Clubs beschränken den Zugang ausschließlich für Mitglieder. Habe 3 Runden gespielt, davon 2x Wochenende, 1x wochentags, jedes Mal um die 4 Stunden.

Wir stellen vom Spielauschuß in den ersten Tagen einen Marshall, um allen eine schöne Zeit zu ermöglichen, nicht nur denen die ganz vorne spielen!

Laut unserer Platzordnung ist das durchspielen zur Zeit nicht gestattet!

Das bedeutet für mich, dass der Platz weiter geschlossen ist, denn mein Berufsleben macht es mir unmöglich mich mit dem im Moment nötigen Vorlauf auf Startzeiten festzulegen. Oder ich blockiere einfach einige und entscheide spontan, ob ich komme oder nicht- nicht sehr sozial.

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3 Wochen her

Golf Rules

[Werbung - die wir gerne machen]

Unser Leser Detlef Pollmeier hat uns wunderschöne Corona-Masken für die anstehenden Referee-Einsätze angeboten, welche wir gerne bei ihm bezogen haben. Unsere Golf-Rules-Masken (weißen Baumwollmaske inkl. individuellem einfarbigen Druck) könnten wir jetzt bei unseren Referee-Einsätzen nutzen, ja da nicht...

Aber schauen wir mal, was die Saison noch so bringt. Zumindest "kleiden" die Masken ungemein - da fast die Hälfte des Gesichtes verdeckt ist, müsst ihr dann nur noch die andere gruselige Hälfte von uns ertragen. 😉

Bei Interesse wendet Euch doch einfach direkt an Detlef mit einer "Persönlichen Nachricht"...
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[Werbung - die wir gerne machen]

Unser Leser Detlef Pollmeier hat uns wunderschöne Corona-Masken für die anstehenden Referee-Einsätze angeboten, welche wir gerne bei ihm bezogen haben. Unsere Golf-Rules-Masken (weißen Baumwollmaske inkl. individuellem einfarbigen Druck) könnten wir jetzt bei unseren Referee-Einsätzen nutzen, ja da nicht... 

Aber schauen wir mal, was die Saison noch so bringt. Zumindest kleiden die Masken ungemein - da fast die Hälfte des Gesichtes verdeckt ist, müsst ihr dann nur noch die andere gruselige Hälfte von uns ertragen. ;-)

Bei Interesse wendet Euch doch einfach direkt an Detlef mit einer Persönlichen Nachricht...Image attachment

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Warum findet man Masken gut? Ich brauche keinen Maulkorb!

3 Wochen her

Golf Rules

Ein weiteres sehr nettes Video war in der letzten Woche im Netz zu finden 😉

Aber wie ist das korrekte Ruling? Regel R9.2b "Entscheiden, was die Bewegung eines Balls verursachte" verlangt die Entscheidung, was die Bewegung des Balls verursachte, da davon abhängig ist, ob der Spieler den Ball zurücklegen oder ihn spielen muss, wie er liegt und ob eine Strafe anfällt.

In diesem Fall wurde der Ball zwar durch Wind bewegt, dieser stammte jedoch von dem äußeren Einfluss des vorbeifahrenden Laubbläsers. In den Interpretation "Äußerer Einfluss/1" wird auf den Status von Luft und Wasser eingegangen, wenn diese künstlich bewegt werden. Denn obwohl Wind und Wasser Naturkräfte und keine äußeren Einflüsse sind, sind künstlich bewegte Luft und Wasser äußere Einflüsse.

Insofern ist nicht Regel R9.3 "Ball durch Naturkräfte bewegt" entscheidend, sondern Regel R9.6 "Ball durch äußeren Einfluss aufgenommen oder bewegt". Der Vorgang ist straflos und der Ball muss an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss) (siehe Regel 14.2). (tk)

@Credential: Original --> www.instagram.com/p/B_U-UC7hUNY/
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Gelocht oder nicht? Etwas nicht zum Spiel gehöriges hat den Ball bewegt🤔 zurück legen und selber einlochen

Marco Foot brauch auch so einen Greenkeeper 😀

3 Wochen her

Golf Rules

Eine Frage zur roten Penalty Area wurde an uns gestellt:

"Vom Abschlag ging der Ball im langen Slice rechts in die Penalty Area. Am Kreuzungspunkt angekommen drohte ich einen Ball. Als ich mich zum Schlag hinstellte, sah ich ein paar Meter weiter noch einen Ball und ging nachschauen, es war meiner. Wie ist zu verfahren?"

Hier hilft uns Int I17.1d 23)/2 weiter:

I17.1d(3)/2 – Spieler droppt Ball an geschätzter Stelle, wo Ball zuletzt die Grenze der Penalty Area kreuzte, Stelle
stellt sich als falsch heraus
Ist der Punkt, an der ein Ball zuletzt die Grenze einer Penalty Area kreuzte, nicht bekannt, muss ein Spieler eine angemessene Einschätzung vornehmen, um den Bezugspunkt zu bestimmen.

Nach Regel 1.3b(2) wird die angemessene Einschätzung des Spielers akzeptiert, selbst wenn dieser Bezugspunkt sich als falsch herausstellt. Es gibt jedoch Situationen, in denen es sich herausstellt, bevor der Spieler einen Schlag gemacht hat, dass der Bezugspunkt falsch ist, und dieser Fehler korrigiert werden muss.

Beispiel: Im Zählspiel ist es so gut wie sicher, dass der Ball eines Spielers in einer roten Penalty Area ist. Der Spieler schätzt nach Rücksprache mit den anderen Spielern in der Gruppe, wo der Ball zuletzt die Grenze der Penalty Area gekreuzt hatte. Der Spieler nimmt seitliche Erleichterung in Anspruch und droppt, ausgehend von diesem Bezugspunkt, einen Ball im Erleichterungsbereich.

Bevor er einen Schlag nach dem gedroppten Ball macht, findet einer der Spieler in der Gruppe den ursprünglichen Ball des Spielers in der Penalty Area an einer Stelle, die
deutlich macht, dass der Ball die Grenze der Penalty Area ca. 18 m näher zum Loch gekreuzt hatte als der Bezugspunkt, den der Spieler geschätzt hatte.

Da diese Information bekannt wurde, bevor der Spieler einen Schlag nach dem gedroppten Ball machte, muss er den Fehler beheben gemäß Regel 14.5 (Berichtigung eines Fehlers beim Ersetzen, Zurücklegen, Droppen oder Legen eines Balls). Dabei muss der Spieler unter Berücksichtigung des richtigen Bezugspunkts nach Regel 17.1 vorgehen und darf jede Erleichterungsmöglichkeit nach dieser Regel in Anspruch nehmen (siehe
Regel 14.5b(2)).
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Eine Frage zur roten Penalty Area wurde an uns gestellt:

Vom Abschlag ging der Ball im langen Slice rechts in die Penalty Area. Am Kreuzungspunkt angekommen drohte ich einen Ball. Als ich mich zum Schlag hinstellte, sah ich ein paar Meter weiter noch einen Ball und ging nachschauen, es war meiner. Wie ist zu verfahren?

Hier hilft uns Int I17.1d 23)/2 weiter:

I17.1d(3)/2 – Spieler droppt Ball an geschätzter Stelle, wo Ball zuletzt die Grenze der Penalty Area kreuzte, Stelle
stellt sich als falsch heraus
Ist der Punkt, an der ein Ball zuletzt die Grenze einer Penalty Area kreuzte, nicht bekannt, muss ein Spieler eine angemessene Einschätzung vornehmen, um den Bezugspunkt zu bestimmen.

Nach Regel 1.3b(2) wird die angemessene Einschätzung des Spielers akzeptiert, selbst wenn dieser Bezugspunkt sich als falsch herausstellt. Es gibt jedoch Situationen, in denen es sich herausstellt, bevor der Spieler einen Schlag gemacht hat, dass der Bezugspunkt falsch ist, und dieser Fehler korrigiert werden muss.

Beispiel: Im Zählspiel ist es so gut wie sicher, dass der Ball eines Spielers in einer roten Penalty Area ist. Der Spieler schätzt nach Rücksprache mit den anderen Spielern in der Gruppe, wo der Ball zuletzt die Grenze der Penalty Area gekreuzt hatte. Der Spieler nimmt seitliche Erleichterung in Anspruch und droppt, ausgehend von diesem Bezugspunkt, einen Ball im Erleichterungsbereich.

Bevor er einen Schlag nach dem gedroppten Ball macht, findet einer der Spieler in der Gruppe den ursprünglichen Ball des Spielers in der Penalty Area an einer Stelle, die
deutlich macht, dass der Ball die Grenze der Penalty Area ca. 18 m näher zum Loch gekreuzt hatte als der Bezugspunkt, den der Spieler geschätzt hatte.

Da diese Information bekannt wurde, bevor der Spieler einen Schlag nach dem gedroppten Ball machte, muss er den Fehler beheben gemäß Regel 14.5 (Berichtigung eines Fehlers beim Ersetzen, Zurücklegen, Droppen oder Legen eines Balls). Dabei muss der Spieler unter Berücksichtigung des richtigen Bezugspunkts nach Regel 17.1 vorgehen und darf jede Erleichterungsmöglichkeit nach dieser Regel in Anspruch nehmen (siehe
Regel 14.5b(2)).

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Interpretation 17.1d(3)/2 sagt etwas anderes für den Fall, dass der originale Ball in der PA gefunden wird. Dann muss der Dropp korrigiert werden.

Meiner Meinung nach darf der Spieler den Ball -wenn möglich- in der Penalty Area auch spielen, wie er liegt - ohne zusätzlichen Strafschlag.

3 Wochen her

Golf Rules

Was man alles auf dem Abschlag richtig aber auch falsch machen kann, ist der Schwerpunkt der heutige elften Folge von GolfRules@Home.

Hinlänglich bekannt ist sicherlich, dass der Abschlag ist ein Rechteck mit zwei Schlägerlängen Tiefe, bei dem die Vordergrenze definiert ist durch die Linie zwischen den vordersten Punkten von zwei durch die Spielleitung gesetzten Abschlagmarkierungen und die Seitengrenzen definiert sind durch die Verlängerung der Linien von den äußersten Punkten der Abschlagmarkierungen nach hinten.

Zumindest im Zählspiel ist es zwingend erforderlich, dass der Ball an einem Loch aus diesem Bereich gespielt wird (R6.1b). Aber auch die anderen Punkte aus der R6.2b "Regeln für den Abschlag" nehmen wir in dem Video noch einmal kurz in den Fokus:
- Wann der Ball innerhalb des Abschlags liegt
- Der Ball darf aufgeteet oder vom Boden gespielt werden
- Bestimmte Bedingungen auf dem Abschlag dürfen verbessert werden
- Einschränkung des Bewegens von Abschlagmarkierungen, wenn vom Abschlag gespielt wird
- Ball bis zum Schlag nicht im Spiel
- Ball im Spiel liegt innerhalb des Abschlags

Bitte entschuldigt an der ein oder anderen Stelle die akustische Unterstützung der Nachbarn oder unserer Spatzen und Tauben, die an diesem Tag stellenweise ein ziemliches "Spektakel" veranstaltet haben.;-) (tk)

youtu.be/VkhkibrUlTU
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Unbeabsichtigtes berühren gilt auch wenn ich den Ball beim Probeschwung aus Versehen treffe und dieser außerhalb der Teebox zur Ruhe kommt?...also darf ich ihn zurück holen, oder einen anderen Ball ins Spiel bringen?

Klaus Dieterich

Bei mir ist das Stufenweise: Stufe 1: Ball ist im Aus, Stufe 2: Ball ist im Wasser, Stufe 3: Ich weiß ugf wo mein Ball im Rough ist, Stufe 4: Ich weiß wo mein Ball im Rough ist, Stufe 5: Der Ball ist vor dem Damenabschlag, Stufe 6: Der Ball ist hinter dem Damenabschlag. Stufe 7: aus unerfindlichen Gründen liegt der Ball ist irgendwo auf dem Fairway

3 Wochen her

Golf Rules

Irgendwann geht es wieder los - auf einigen Plätzen in bestimmten Bundesländern wird schon gespielt und vielleicht dürfen die restlichen Golfplätze auch in den nächsten Tagen unter den gegebenen Hygiene-Vorschriften nachziehen.

Nach den ersten Privatrunden werden dann sicherlich auch wieder die ersten Wettspielrunden folgen - und genau hierfür hat der DGV in Anknüpfung an die Festlegung der R&A mögliche Änderungen der Golfregeln während der Corona-Pandemie (gültig bis auf Widerruf) ermöglicht.

Im Einzelnen sind dieses:
- Ergebnisse im Zählspiel notieren (Regel 3.3b): Ergebnisse dürfen auf eine Art und Weise erfasst werden, die nicht genau der Regel 3.3b entspricht, bzw. nicht mit den normalen Verfahren aus Regel 3.3b übereinstimmen (zB über die Qualifizierte elektronischen Scorekarte (QeSC) oder über ein Foto der Scorekarte welches elektronisch an das Sekretariat gesendet wird)
- Flaggenstöcke: es darf von den Spielern verlangt werden, den Flaggenstock dauerhaft im Loch zu belassen oder alle Flaggenstöcke werden auf den Grüns entfernt
- Loch: Um das Herausnehmen des Balles aus dem Loch zu erleichtern, kann das Loch bis zur Oberkante des Plastiklocheinsatzes aufgefüllt werden. Kommt ein Ball darauf zur Ruhe gilt er als eingelocht.
- Bunker: Falls die Harken vom Platz entfernt wurden oder falls die Spielleitung festgelegt hat, dass die Harken nicht benutzt werden dürfen, versteht sich, dass die Bunker nicht so gut eingeebnet werden können, wie unter der Verwendung von Harken. Es wird jedoch empfohlen die Bunker mit Ihren Füßen oder einem Schläger einzuebnen. Es wird empfohlen dem Spieler straflose Erleichterung im Bunker nach R16.1c zu gewähren "Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen im Bunker" zu gewähren, allerdings nicht, wenn nur die Standposition des Spielers betroffen ist.

Das PDF mit den Vorschlägen zu den Platzregeln kann auf dem Service-Portal des DGV heruntergeladen:

serviceportal.dgv-intranet.de/files/pdf2/covid-19-richtlinien-zu-den-regeln-dgv.pdf

Entsprechende Platzregel sollten dann hoffentlich in jedem Golfclub in Kraft gesetzt bzw. die bestehenden während der Corona-Pandemie abgeändert werden. Speziell die Änderungen sollten möglichst allen Mitgliedern im Vorfeld bekannt gemacht werden - noch ist auf vielen Anlage ja etwas Zeit... (tk)
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Irgendwann geht es wieder los - auf einigen Plätzen in bestimmten Bundesländern wird schon gespielt und vielleicht dürfen die restlichen Golfplätze auch in den nächsten Tagen unter den gegebenen Hygiene-Vorschriften nachziehen. 

Nach den ersten Privatrunden werden dann sicherlich auch wieder die ersten Wettspielrunden folgen - und genau hierfür hat der DGV in Anknüpfung an die Festlegung der R&A mögliche Änderungen der Golfregeln während der Corona-Pandemie (gültig bis auf Widerruf) ermöglicht.

Im Einzelnen sind dieses:
- Ergebnisse im Zählspiel notieren (Regel 3.3b): Ergebnisse dürfen auf eine Art und Weise erfasst werden, die nicht genau der Regel 3.3b entspricht, bzw. nicht mit den normalen Verfahren aus Regel 3.3b übereinstimmen (zB über die Qualifizierte elektronischen Scorekarte (QeSC) oder über ein Foto der Scorekarte welches elektronisch an das Sekretariat gesendet wird)
- Flaggenstöcke: es darf von den Spielern verlangt werden, den Flaggenstock dauerhaft im Loch zu belassen oder alle Flaggenstöcke werden auf den Grüns entfernt
- Loch: Um das Herausnehmen des Balles aus dem Loch zu erleichtern, kann das Loch bis zur Oberkante des Plastiklocheinsatzes aufgefüllt werden. Kommt ein Ball darauf zur Ruhe gilt er als eingelocht.
- Bunker: Falls die Harken vom Platz entfernt wurden oder falls die Spielleitung festgelegt hat, dass die Harken nicht benutzt werden dürfen, versteht sich, dass die Bunker nicht so gut eingeebnet werden können, wie unter der Verwendung von Harken. Es wird jedoch empfohlen die Bunker mit Ihren Füßen oder einem Schläger einzuebnen. Es wird empfohlen dem Spieler straflose Erleichterung im Bunker nach R16.1c zu gewähren Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen im Bunker zu gewähren, allerdings nicht, wenn nur die Standposition des Spielers betroffen ist.

Das PDF mit den Vorschlägen zu den Platzregeln kann auf dem Service-Portal des DGV heruntergeladen:

https://serviceportal.dgv-intranet.de/files/pdf2/covid-19-richtlinien-zu-den-regeln-dgv.pdf   

Entsprechende Platzregel sollten dann hoffentlich in jedem Golfclub in Kraft gesetzt bzw. die bestehenden während der Corona-Pandemie abgeändert werden. Speziell die Änderungen sollten möglichst allen Mitgliedern im Vorfeld bekannt gemacht werden - noch ist auf vielen Anlage ja etwas Zeit... (tk)

4 Wochen her

Golf Rules

Golfregel-Videos im Internet - auch wir "spielen" da ja inzwischen mit 😉 Und obwohl wir im Netz schon ziemlich umtriebig sind - es gibt immer wieder tolle neue Sachen zu entdecken. Insofern allerliebsten Dank an unseren Leser Christoph für dieses "Fundstück" 🙂

Als Anspielung auf die Regelauslegung von Matt Kuchar bei den Porsche European Open (wir hatten hierzu ja auch schon einen Beitrag) schlägt der "Club Pro Guy" hier eine Regelanwendung vor, von der wir dringend abraten möchten.

Letztendlich wirklich lustig gemacht das Video - aber wem ist denn der entscheidende Fehler am Ende des Videos aufgefallen? Herr "Club Pro Guy" vermerkt den Schlag im Bunker auf seiner Zählkette mit einer Kugel - das ist nicht wirklich korrekt. Wie viele Kugeln (und nach welchen Regelnummern) hätten es denn stattdessen denn sein müssen?

Unter den richtigen Antworten in den Kommentaren zu diesem Beitrag verlosen wir mal wieder ein Duzend GolfRules-Bälle - insofern her mit Euren Antworten... (tk)

youtu.be/f9g5jQXgSsM
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Video image

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R12 2Schläge und eigendlich R15 noch 1 dazu....und für die Schuhe gibt es nochmal..... 😉

Nach 12.2b erhält er zusätzlich 2Strafschläge (Grundstrafe). Also 2Kugeln mehr. Das entfernen der LHNS war gem. 12.2.a ok.

12.2b Grundstrafe und den Schlag selbst. Also insgesamt 3 Kugeln auf der Kette.

Grundstrafe nach 12.2b also 3 insgesamt. Und für die Socken und die Schuhe würde er bei mir zumindest eine Verwarnung in Richtung 1.2b erhalten 😉

Nur mal so als Zwischenfrage - was ist denn mit dem Ball in Ruhe bewegen und wieder zurücklegen?

Noch besser finde ich sein Video über das Markieren des Balles auf dem Grün😜.

Also ich meine, gesehen zu haben, dass er die Bedingungen für den Schlag verbessert, Grundstrafe. Dann hat er den Schläger im Sand aufgesetzt, Grundstrafe. Dann hat er verursacht, dass sich der Ball bewegt, 1 Strafschlag. Damit wäre ich bei 5 Strafschlägen... Es fehlten ja noch die Regelnummern... 9.4 b Ball bewegt 8.1 a Bedingungen die den Schlag beeinflussen verbessern, Entfernen und Niederdrücken von Sand 12.2 b Sand im Bunker berührt, um den Zustand zu prüfen

So viel Vorbereitung und dann trotzdem nen Fettsack schlagen - Knaller.

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4 Wochen her

Golf Rules

Wunderschönes Beispiel "wie macht man es nicht" von unserem Leser Kai: "Nachfolgend ein Foto zum „Thema wenn die Spiellleitung nicht aufpasst“. Da hat jemand den gelben Pfosten ohne Grund so versetzt, dass der Mülleimer in der Penaltyarea steht. Und was macht der dumme Ball, liegt genau so, das der Stand behindert ist 😏"

Wir hatten in einigen unserer Beiträgen ja schon einmal darauf hingewiesen, dass die "Fürsorgepflicht" für die Golferinnen und Golfer im Vorfeld des Wettspiels erhebliche Auswirkungen haben kann. In diesem Fall führt der gelbe Pfosten bei der beschriebenen Balllage dazu, dass der Spieler bei Behinderung durch den Papierkorb (unbewegliches Hemmnis) keine straflose Erleichterung bekommt. Denn in 16.1a "Ungewöhnliche Platzverhältnisse (einschließlich unbeweglicher Hemmnisse) / Wann Erleichterung zulässig ist" heißt es unter (2): Erleichterung überall auf dem Platz zulässig, außer der Ball liegt in einer Penalty Area. Insofern ist dieses zunächst einmal "Pech" für den Spieler.

Ggf. könnte der Spieler aber durch das Spielen eines zweiten Balls nach R20.1c(3) "Spielen zweier Bälle bei Zweifeln, wie vorzugehen ist" und der anschließenden Bitte um Regelentscheidung durch die Spielleitung auf den Missstand der Kennzeichnung hinweisen. Es könnte ja auch sein, dass der Pfosten durch eine der vorherigen Spielgruppen an eine falsche Stelle zurückgesteckt worden ist... (tk)
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Wunderschönes Beispiel wie macht man es nicht von unserem Leser Kai: Nachfolgend ein Foto zum „Thema wenn die Spiellleitung nicht aufpasst“. Da hat jemand den gelben Pfosten ohne Grund so versetzt, dass der Mülleimer in der Penaltyarea steht. Und was macht der dumme Ball, liegt genau so, das der Stand behindert ist 😏

Wir hatten in einigen unserer Beiträgen ja schon einmal darauf hingewiesen, dass die Fürsorgepflicht für die Golferinnen und Golfer im Vorfeld des Wettspiels erhebliche Auswirkungen haben kann. In diesem Fall führt der gelbe Pfosten bei der beschriebenen Balllage dazu, dass der Spieler bei Behinderung durch den Papierkorb (unbewegliches Hemmnis) keine straflose Erleichterung bekommt. Denn in 16.1a Ungewöhnliche Platzverhältnisse (einschließlich unbeweglicher Hemmnisse) / Wann Erleichterung zulässig ist heißt es unter (2): Erleichterung überall auf dem Platz zulässig, außer der Ball liegt in einer Penalty Area. Insofern ist dieses zunächst einmal Pech für den Spieler.

Ggf. könnte der Spieler aber durch das Spielen eines zweiten Balls nach R20.1c(3) Spielen zweier Bälle bei Zweifeln, wie vorzugehen ist und der anschließenden Bitte um Regelentscheidung durch die Spielleitung auf den Missstand der Kennzeichnung hinweisen. Es könnte ja auch sein, dass der Pfosten durch eine der vorherigen Spielgruppen an eine falsche Stelle zurückgesteckt worden ist... (tk)

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Gelb wirkt dort grundsätzlich komisch da es dort sehr stark nach seitlicher penalty area aussieht.

Erlaubt die Fürsorgepflicht der Wettspielleitung es auch, Penalty Areas anders zu deklarieren als dies im „Standard“ des Platzes vorgesehen ist. Also z. B. grüne Kappen (für Penalty Areas als Spielverbotszonen) von roten Pfosten zu entfernen?

4 Wochen her

Golf Rules

Ergänzend zum gestrigen Beitrag in Bezug auf die Abschlagfläche: manchmal ist es so, wie es ist - und dieses muss vom Spieler akzeptiert werden.

Durch z.B. baulichen Veränderungen oder besonderer Pflegemaßnahmen auf dem Platz kann es vorkommen, das dem Spieler am Abschlag nicht besonders viele oder ansprechende Abschlagpositionen zur Verfügung stehen. Was uns zu Regel 6.2b "Regeln für den Abschlag" und hier insbesondere zu Punkt 4 "Einschränkung des Bewegens von Abschlagmarkierungen, wenn vom Abschlag gespielt wird" bringt.

Die Stelle der Abschlagmarkierungen wird von der Spielleitung bestimmt, um jeden Abschlag zu definieren und sollte für alle Spieler, die von diesem Abschlag spielen werden, an derselben Stelle bleiben.

Der Spieler zieht sich die Grundstrafe nach Regel 8.1a(1) zu, wenn er vor dem Spielen vom Abschlag durch das Bewegen einer dieser Abschlagmarkierungen die Bedingungen für seinen Schlag verbessert.

Und in der dazugehörigen Interpretation I6.2b(4)/1 "Vom Spieler bewegte Abschlagmarkierung sollte zurückgesetzt werden" heißt es weiter:
Vor einem Schlag vom Abschlag darf ein Spieler eine Abschlagmarkierung nicht bewegen, um damit die Bedingungen zu verbessern, die den Schlag beeinflussen (Regel 6.2b(4)). Es ist jedoch straflos, wenn ein Spieler eine Abschlagmarkierung bewegt, wenn er
- darüber stolpert,
- aus Ärger dagegen schlägt (allerdings kann die Spielleitung dies als schwerwiegendes Fehlverhalten ansehen), oder
- sie ohne bestimmten Grund aufnimmt.

Da das Bewegen der Abschlagmarkierungen einen bedeutenden Einfluss auf das Turnier haben kann, sollten sie nicht bewegt werden, und wenn sie bewegt wurden, sollten sie
zurückgesetzt werden.

Versetzt ein Spieler jedoch eine Abschlagmarkierung, da er der Ansicht ist, sie sollte an einer anderen Stelle stehen, oder zerstört er absichtlich eine Abschlagmarkierung, darf die Spielleitung den Spieler wegen schwerwiegendem Fehlverhalten gegen den Spirit of the Game (Regel 1.2a) disqualifizieren.

Mehr dazu in der nächsten Folge von GolfRules@Home... (tk)
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Ergänzend zum gestrigen Beitrag in Bezug auf die Abschlagfläche: manchmal ist es so, wie es ist - und dieses muss vom Spieler akzeptiert werden.

Durch z.B. baulichen Veränderungen oder besonderer Pflegemaßnahmen auf dem Platz kann es vorkommen, das dem Spieler am Abschlag nicht besonders viele oder ansprechende Abschlagpositionen zur Verfügung stehen. Was uns zu Regel 6.2b Regeln für den Abschlag und hier insbesondere zu Punkt 4 Einschränkung des Bewegens von Abschlagmarkierungen, wenn vom Abschlag gespielt wird bringt.

Die Stelle der Abschlagmarkierungen wird von der Spielleitung bestimmt, um jeden Abschlag zu definieren und sollte für alle Spieler, die von diesem Abschlag spielen werden, an derselben Stelle bleiben.

Der Spieler zieht sich die Grundstrafe nach Regel 8.1a(1) zu, wenn er vor dem Spielen vom Abschlag durch das Bewegen einer dieser Abschlagmarkierungen die Bedingungen für seinen Schlag verbessert.

Und in der dazugehörigen Interpretation I6.2b(4)/1 Vom Spieler bewegte Abschlagmarkierung sollte zurückgesetzt werden heißt es weiter:
Vor einem Schlag vom Abschlag darf ein Spieler eine Abschlagmarkierung nicht bewegen, um damit die Bedingungen zu verbessern, die den Schlag beeinflussen (Regel 6.2b(4)). Es ist jedoch straflos, wenn ein Spieler eine Abschlagmarkierung bewegt, wenn er
- darüber stolpert,
- aus Ärger dagegen schlägt (allerdings kann die Spielleitung dies als schwerwiegendes Fehlverhalten ansehen), oder
- sie ohne bestimmten Grund aufnimmt.

Da das Bewegen der Abschlagmarkierungen einen bedeutenden Einfluss auf das Turnier haben kann, sollten sie nicht bewegt werden, und wenn sie bewegt wurden, sollten sie
zurückgesetzt werden.

Versetzt ein Spieler jedoch eine Abschlagmarkierung, da er der Ansicht ist, sie sollte an einer anderen Stelle stehen, oder zerstört er absichtlich eine Abschlagmarkierung, darf die Spielleitung den Spieler wegen schwerwiegendem Fehlverhalten gegen den Spirit of the Game (Regel 1.2a) disqualifizieren. 

Mehr dazu in der nächsten Folge von GolfRules@Home... (tk)

4 Wochen her

Golf Rules

Die sorgfältige Platzvorbereitung durch die Spielleitung hatten wir ja auch schon einmal des öfteren in Beiträgen. Hierzu zählt insbesondere auch die korrekte Ausrichtung der Abschlagmarkierungen auf jeweiligen Bauwerken. Diese sollten so gesteckt werden, dass die Landezone Zielrichtung der Ausrichtung ist und somit den Spieler unterstützt. Abweichungen nach rechts oder links können dazu führen, dass sich Spieler unbewusst in diese Richtung orientieren und dann ggf. der Ball erst einmal abseits des Fairways gesucht werden muss.

Empfohlen wird, die Abschlagmarkierungen max. sechs Schritte auseinander zu platzieren und die angrenzenden Besonderheiten des Abschlagbauwerkes zu berücksichtigen. Sowohl Rechts- als auch Linkshänder sollten in den zwei Schlägerlängen nach hinten reichenden Bereich geeignete Möglichkeiten haben, den Ball ohne Beeinträchtigung im Schwung oder Stand ins Spiel zu bringen.

Und als kleiner Tipp - manchmal hilft auch eine Harke, um die korrekte Spiellinie noch einmal zu verifizieren... (tk)
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Die sorgfältige Platzvorbereitung durch die Spielleitung hatten wir ja auch schon einmal des öfteren in Beiträgen. Hierzu zählt insbesondere auch die korrekte Ausrichtung der Abschlagmarkierungen auf jeweiligen Bauwerken. Diese sollten so gesteckt werden, dass die Landezone Zielrichtung der Ausrichtung ist und somit den Spieler unterstützt. Abweichungen nach rechts oder links können dazu führen, dass sich Spieler unbewusst in diese Richtung orientieren und dann ggf. der Ball erst einmal abseits des Fairways gesucht werden muss.

Empfohlen wird, die Abschlagmarkierungen max. sechs Schritte auseinander zu platzieren und die angrenzenden Besonderheiten des Abschlagbauwerkes zu berücksichtigen. Sowohl Rechts- als auch Linkshänder sollten in den zwei Schlägerlängen nach hinten reichenden Bereich geeignete Möglichkeiten haben, den Ball ohne Beeinträchtigung im Schwung oder Stand ins Spiel zu bringen.

Und als kleiner Tipp - manchmal hilft auch eine Harke, um die korrekte Spiellinie noch einmal zu verifizieren... (tk)

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Wo muss ich aufteen wenn z.B. nur die roten Abschlagmarkierungen da sind und die gelben für die Männer fehlen?(geklaut o.ä.)

Manche Greenkeeper haben sichtlich Freude dran, die Markierung Richtung aus zu stecken 😂

Ich erinnere mich, dass in Arenshorst die überwiegende Zahl meiner (roten) Abschläge grundsätzlich so gesteckt worden war, dass die Ausrichtung ganz sicher nicht auf die Fairway-Mitte zielte, sondern auf einen Fairway-Bunker oder eine Ausgrenze. Mit anderen Worten: Man konnte sich nicht an den Markierungen orientieren, sondern musste sich selbst stets in einem anderen als 90 Grad Winkel ausrichten. Das war, auf gut deutsch, ätzend ....

4 Wochen her

Golf Rules

Den Ball im Erleichterungsbereich droppen Regel 14.3 - damit beschäftigen wir uns in der heutigen zehnten Folge von GolfRules@Home.

Der Spieler muss den Ball droppen, aus Kniehöhe senkrecht nach unten - für viele von Euch vielleicht alte Kamelle und in der Saison 2019 schon unzählige Male praktiziert. Trotzdem möchten wir insbesondere den Punkt R14.3b(3) "Der Ball muss im Erleichterungsbereich gedroppt werden" noch einmal in unserem Video aufgreifen.

Der Spieler darf beim Droppen des Balls innerhalb oder außerhalb des Erleichterungsbereichs stehen und der auf die richtige Weise gedroppte Ball muss im Erleichterungsbereich zur Ruhe kommen.

Kommt der Ball außerhalb des Erleichterungsbereichs zur Ruhe, muss der Spieler ein zweites Mal einen Ball auf richtige Weise droppen. Kommt dieser Ball erneut außerhalb des Erleichterungsbereichs zur Ruhe, muss
der Spieler das Erleichterungsverfahren abschließen, indem er einen Ball nach den Verfahren zum Zurücklegen eines Balls in Regeln 14.2b(2) und 14.2e wie folgt hinlegt:
- Der Spieler muss den Ball an die Stelle legen, an der der zum zweiten Mal gedroppte Ball zuerst den Boden berührte.
- Bleibt der hingelegte Ball nicht an dieser Stelle liegen, muss der Spieler den Ball ein zweites Mal an diese Stelle legen.
- Bleibt der zum zweiten Mal hingelegte Ball erneut nicht an der Stelle liegen, muss der Spieler einen Ball an die nächstgelegene Stelle hinlegen, an der der Ball liegen bleibt, vorbehaltlich der Einschränkungen nach Regel 14.2e.

Droppt der Spieler nicht erneut und macht er stattdessen einen Schlag nach dem Ball von der Stelle aus, an der der auf falsche Weise gedroppte Ball zur Ruhe kam,
- zieht der Spieler sich einen Strafschlag zu, wenn der Ball aus dem
Erleichterungsbereich gespielt wurde (er hat aber nach Regel 14.7a nicht vom falschen Ort gespielt).
- Aber: Wurde der Ball von außerhalb des Erleichterungsbereichs gespielt oder nachdem er hingelegt wurde, obwohl er zu droppen war (unabhängig davon, von wo er gespielt wurde), zieht sich der Spieler die Grundstrafe zu.

Letztendlich bleibt es aber in der Mehrzahl der Fälle bei dem auch schon aus den "alten" Regeln bekannten Verfahren: droppen, ggf. noch einmal droppen und dann ggf. legen - nur das der Ball dabei im Erleichterungsbereich aufkommen und zur Ruhe kommen muss... (tk)

youtu.be/851kE5B9Mz0
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4 Wochen her

Golf Rules

Und wo wir gestern beim Grün waren - hier lohnt sich einmal ein Blick in die Definitionen der Golfregeln...

Die Fläche des Lochs, auf dem der Spieler gerade spielt, die
- speziell zum Putten vorbereitet ist oder
- die die Spielleitung als das Grün definiert hat (zum Beispiel bei der Nutzung eines zeitweiligen Grüns).

Auf dem Grün eines Lochs befindet sich das Loch, in das der Spieler einen Ball zu spielen versucht. Das Grün ist einer der fünf definierten Bereiche des Platzes. Alle Grüns der anderen Löcher, die der Spieler gerade nicht spielt, bezeichnet man als falsche Grüns und sind Teil
des Geländes.

Die Grenze eines Grüns ist dadurch definiert, dass dort die besonders vorbereitete Fläche beginnt (zum Beispiel dort, wo das Gras besonders geschnitten ist, um die Grenze zu zeigen), es sei denn, die Spielleitung legt die Grenze anders fest (zum Beispiel durch eine Linie oder Punkte). Wenn ein Doppelgrün für das Spiel zweier verschiedener Löcher genutzt wird,
- wird die gesamte Fläche mit den zwei Löchern als Grün des jeweils gespielten Lochs angesehen.
- Aber: Die Spielleitung darf eine Grenze definieren, die das Doppelgrün in verschiedene Grüns teilt, sodass beim Spielen eines dieser Löcher durch einen Spieler der Teil des Doppelgrüns, der beim Spielen des anderen Lochs benutzt wird, als falsches Grün zählt.

Die Themen "Falsches Grün" und auch "Doppelgrün" hatten wir in Beiträgen vor ein paar Wochen ja erst in unseren Berichten. Auch hier bietet sich der Spielleitung vor dem Wettspiel definierte Möglichkeiten durch die Platzvorbereitung Anpassungen am Design vorzunehmen... (tk)
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Und wo wir gestern beim Grün waren - hier lohnt sich einmal ein Blick in die Definitionen der Golfregeln...
 
Die Fläche des Lochs, auf dem der Spieler gerade spielt, die
- speziell zum Putten vorbereitet ist oder
- die die Spielleitung als das Grün definiert hat (zum Beispiel bei der Nutzung eines zeitweiligen Grüns).

Auf dem Grün eines Lochs befindet sich das Loch, in das der Spieler einen Ball zu spielen versucht. Das Grün ist einer der fünf definierten Bereiche des Platzes. Alle Grüns der anderen Löcher, die der Spieler gerade nicht spielt, bezeichnet man als falsche Grüns und sind Teil
des Geländes.

Die Grenze eines Grüns ist dadurch definiert, dass dort die besonders vorbereitete Fläche beginnt (zum Beispiel dort, wo das Gras besonders geschnitten ist, um die Grenze zu zeigen), es sei denn, die Spielleitung legt die Grenze anders fest (zum Beispiel durch eine Linie oder Punkte). Wenn ein Doppelgrün für das Spiel zweier verschiedener Löcher genutzt wird,
- wird die gesamte Fläche mit den zwei Löchern als Grün des jeweils gespielten Lochs angesehen.
- Aber: Die Spielleitung darf eine Grenze definieren, die das Doppelgrün in verschiedene Grüns teilt, sodass beim Spielen eines dieser Löcher durch einen Spieler der Teil des Doppelgrüns, der beim Spielen des anderen Lochs benutzt wird, als falsches Grün zählt.

Die Themen Falsches Grün und auch Doppelgrün hatten wir in Beiträgen vor ein paar Wochen ja erst in unseren Berichten. Auch hier bietet sich der Spielleitung vor dem Wettspiel definierte Möglichkeiten durch die Platzvorbereitung Anpassungen am Design vorzunehmen... (tk)

1 Monat her

Golf Rules

Der Ball bewegt sich auf dem Grün - insbesondere bei schnellen Oberflächen gilt es dann immer herauszufinden, wodurch die Bewegung verursacht wurde.

Es gibt zwei Sonderregeln für einen Ball oder einen Ballmarker, die sich auf dem Grün bewegen. In R13.1d "Wenn Ball oder Ballmarker sich auf dem Grün bewegen" werden dabei folgende Ursachen unterschieden:

(1) Keine Strafe für versehentliches Bewegen des Balls
Es ist straflos, wenn ein Spieler, Gegner oder ein anderer Spieler im Zählspiel versehentlich den Ball oder Ballmarker des Spielers auf dem Grün bewegt. Der Spieler muss
- den Ball oder Ballmarker an seine ursprüngliche Stelle zurücklegen (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss), siehe Regel 14.2 oder
- einen Ballmarker hinlegen, um die ursprüngliche Stelle zu markieren.

(2) Wann ein durch Naturkräfte bewegter Ball zurückzulegen ist.
Bewirken Naturkräfte, dass sich der Ball eines Spielers auf dem Grün bewegt, ist die Stelle, von der aus der Spieler weiterspielen muss, davon abhängig, ob der Ball bereits aufgenommen und an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt worden war:
- Ball bereits aufgenommen und zurückgelegt .Der Ball muss an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss), siehe Regel 14.2, obwohl er durch Naturkräfte und nicht durch den Spieler, Gegner oder Einfluss von außen bewegt wurde (siehe Ausnahme zu Regel 9.3).
- Ball noch nicht aufgenommen und zurückgelegt. Der Ball muss von seiner neuen Stelle gespielt werden (siehe Regel 9.3). (tk)
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Der Ball bewegt sich auf dem Grün - insbesondere bei schnellen Oberflächen gilt es dann immer herauszufinden, wodurch die Bewegung verursacht wurde.

Es gibt zwei Sonderregeln für einen Ball oder einen Ballmarker, die sich auf dem Grün bewegen. In R13.1d Wenn Ball oder Ballmarker sich auf dem Grün bewegen werden dabei folgende Ursachen unterschieden:

(1) Keine Strafe für versehentliches Bewegen des Balls
Es ist straflos, wenn ein Spieler, Gegner oder ein anderer Spieler im Zählspiel versehentlich den Ball oder Ballmarker des Spielers auf dem Grün bewegt. Der Spieler muss
- den Ball oder Ballmarker an seine ursprüngliche Stelle zurücklegen (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss), siehe Regel 14.2 oder
- einen Ballmarker hinlegen, um die ursprüngliche Stelle zu markieren.

(2) Wann ein durch Naturkräfte bewegter Ball zurückzulegen ist.
Bewirken Naturkräfte, dass sich der Ball eines Spielers auf dem Grün bewegt, ist die Stelle, von der aus der Spieler weiterspielen muss, davon abhängig, ob der Ball bereits aufgenommen und an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt worden war:
- Ball bereits aufgenommen und zurückgelegt .Der Ball muss an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss), siehe Regel 14.2, obwohl er durch Naturkräfte und nicht durch den Spieler, Gegner oder Einfluss von außen bewegt wurde (siehe Ausnahme zu Regel 9.3).
- Ball noch nicht aufgenommen und zurückgelegt. Der Ball muss von seiner neuen Stelle gespielt werden (siehe Regel 9.3). (tk)

1 Monat her

Golf Rules

GolfRules@Home - Folge 9 - heute möchten wir die Frage von unserem Leser Claus aus dem Beitrag zur Folge 4 beantworten. Claus fragte damals, ob der Spieler nicht auch auf der rechten Seite des Weges den Ball im Erleichterungsbereich droppen darf.

Kurze Antwort - ja kann er, aber...

Hierzu schauen wir dann noch einmal etwas tiefer in R16 "Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen (einschließlich unbeweglicher Hemmnisse)". Eine Beeinträchtigung von den ungewöhnlichen Platzverhältnissen im Gelände liegt vor, wenn der Ball des Spielers oder oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen berührt oder in diesen liegt oder wenn die ungewöhnliche Platzverhältnisse den beabsichtigten Stand oder den Raum des beabsichtigten Schwungs des Spielers beeinträchtigen.

Nach der Festlegung des nächstgelegenen Punkt der vollständigen Erleichterung muss der Spieler dann den Ball im Erleichterungsbereich im Radius einer Schlägerlänge droppen. In dem Beispiel bezogen auf die rechte Seite des Weges ist dieser in dem Video mit gelber Farbe markiert. Dabei ist zu beachten, dass es Einschränkungen für den Erleichterungsbereich gibt:
- Der Erleichterungsbereich muss im Gelände liegen,
- der Erleichterungsbereich darf nicht näher zum Loch liegen als der Bezugspunkt und
- es muss vollständige Erleichterung von jeglicher Beeinträchtigung durch diese ungewöhnlichen Platzverhältnisse gegeben sein.

Insofern muss der Spieler beim Droppen darauf achten, dass nach der Anwendung des Erleichterungsverfahren weder die Balllage noch der Stand oder der Raum des Schwunges durch die ursprüngliche Beeinträchtigung der ungewöhnlichen Platzverhältnisse (weiß) beeinträchtigt werden. Nur dann ist der Drop regelkonform... (tk)

youtu.be/t00poDsTjV0
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1 Monat her

Golf Rules

Herbert hatte eine Frage:

"Hallo
Es liegen schon mehrere Bälle auf dem Grün. Ich gehe zu "meinem Ball", markiere ihn und hebe Ihn auf, merke aber erst jetzt dass es nicht mein Ball ist.Darf ich Ihn einfach zurücklegen,oder habe ich mir dadurch schon einen Strafschlag eingehandelt?
Gruss
Herbert"

Wenn das ganze im Zählspiel passiert ist, ist es nach R7.3 (wenn er den Ball identifizieren wollte) oder R9.6 (versehentliches Aufnehmen eines fremden Balls) straflos. Im Lochspiel wäre das versehentliche Aufnehmen eines fremden Balls in der Ansicht es wäre der eigene auf dem Grün nach Ausnahme 2 zu R9.5 straflos.

Also: Zurücklegen und keine Strafe.
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Herbert hatte eine Frage:

Hallo
Es liegen schon mehrere Bälle auf dem Grün. Ich gehe zu meinem Ball, markiere ihn und hebe Ihn auf, merke aber erst jetzt dass es nicht mein Ball ist.Darf ich Ihn einfach zurücklegen,oder habe ich mir dadurch schon einen Strafschlag eingehandelt?
Gruss
Herbert

Wenn das ganze im Zählspiel passiert ist, ist es nach R7.3 (wenn er den Ball identifizieren wollte) oder R9.6 (versehentliches Aufnehmen eines fremden Balls) straflos. Im Lochspiel wäre das versehentliche Aufnehmen eines fremden Balls in der Ansicht es wäre der eigene auf dem Grün nach Ausnahme 2 zu R9.5 straflos.

Also: Zurücklegen und keine Strafe.

1 Monat her

Golf Rules

Eine schöne Frage von unserem Leser Marc erreichte uns, die Euch vielleicht ja auch schon einmal widerfahren ist:

"Ich stehe gerade beim putten und will einlochen. In meiner Bewegung höre ich den Warnruf „Fore“. Grundsätzlich heißt es in Deckung gehen und da von der anderen Seite der Abschlag parallel kommt, ist es hier eh empfehlenswert. Der Ball landete sogar bei uns auf dem Grün, 2m neben mir.
Ich hab also quasi im Schlag den Ruf gehört, der Putt ging irgendwo hin, weil ich natürlich abgebrochen habe.

Gilt das als Schlag? Darf ich Straffrei zurücklegen?"

Zunächst einmal ist die "Störung" von Ereignissen auf Nachbarspielbahnen oder anderen Einflüssen durch Mitspieler oder Zuschauer Spielzufall. Der Spieler hat in diesem Fall keine Berechtigung seinen Schlag zu anulieren um diesen dann "ungestört" zu wiederholen. Absichtliches Stören von Mitspielern kann zwar durch R1.2 als (schwerwiegendes) Fehlverhalten interpretiert werden - ein "Fore"-Ruf von einer Nachbarspielbahn fällt aber bestimmt nicht in diese Kategorie.

Kommen wir damit zum eigentlichen "Schlag" von Marc...

Regel R13.1d "Wenn Ball oder Ballmarker sich auf dem Grün bewegen" beinhaltet eine Sonderregel für einen Ball oder einen Ballmarker, die sich auf dem Grün bewegen. So ist es straflos, wenn ein Spieler, Gegner oder ein anderer Spieler im Zählspiel versehentlich den Ball oder Ballmarker des Spielers auf dem Grün bewegt. Der Spieler muss den Ball oder Ballmarker an seine ursprüngliche Stelle zurücklegen (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss), siehe Regel 14.2 oder einen Ballmarker hinlegen, um die ursprüngliche Stelle zu markieren.

Hier handelt es sich aber nicht um ein unabsichtliches Bewegen, da Marc in der Schlagdurchführung war Ist dieser aber im Sinne der Regeln "abgebrochen" worden?

Ein Blick in die Definition "Schlag" gibt Klarheit, dass ein Schlag NICHT ausgeführt wurde, wenn der Spieler
- während des Abschwungs entscheidet, den Ball nicht zu schlagen und dies durch absichtliches Anhalten des Schlägerkopfes vermeidet, bevor dieser den Ball erreicht oder, wenn er nicht in der Lage ist, anzuhalten, durch absichtliches Verfehlen des Balls
- versehentlich während eines Übungsschwungs oder in der Vorbereitung zum Schlag den Ball trifft.

Demzufolge zählt seine Handlung als Schlag, wenn ein Spieler den Abschwung mit einem Schläger in der Absicht beginnt, den Ball zu schlagen.

Wie auch immer - das kann nur Marc beantworten: bricht Marc den Schlag ab, dann muss der Ball mit dem nächsten Schlag noch einmal von der ursprünglichen Stelle gespielt werden. Allerdings muss sich Marc dann einen Strafschlag für das bewegen des Balls nach R9.4 hinzurechnen. War der Schlag nicht abgebrochen, dann zählt der Schlag und der Ball ist zu von der Stelle zu spielen, an der er zur Ruhe gekommen ist.

Straffreies Zurücklegen geht aber nicht...(tk)
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Eine schöne Frage von unserem Leser Marc erreichte uns, die Euch vielleicht ja auch schon einmal widerfahren ist:

Ich stehe gerade beim putten und will einlochen. In meiner Bewegung höre ich den Warnruf „Fore“. Grundsätzlich heißt es in Deckung gehen und da von der anderen Seite der Abschlag parallel kommt, ist es hier eh empfehlenswert. Der Ball landete sogar bei uns auf dem Grün, 2m neben mir.
Ich hab also quasi im Schlag den Ruf gehört, der Putt ging irgendwo hin, weil ich natürlich abgebrochen habe.

Gilt das als Schlag? Darf ich Straffrei zurücklegen?

Zunächst einmal ist die Störung von Ereignissen auf Nachbarspielbahnen oder anderen Einflüssen durch Mitspieler oder Zuschauer Spielzufall. Der Spieler hat in diesem Fall keine Berechtigung seinen Schlag zu anulieren um diesen dann ungestört zu wiederholen. Absichtliches Stören von Mitspielern kann zwar durch R1.2 als (schwerwiegendes) Fehlverhalten interpretiert werden - ein Fore-Ruf von einer Nachbarspielbahn fällt aber bestimmt nicht in diese Kategorie.

Kommen wir damit zum eigentlichen Schlag von Marc...

Regel R13.1d Wenn Ball oder Ballmarker sich auf dem Grün bewegen beinhaltet eine Sonderregel für einen Ball oder einen Ballmarker, die sich auf dem Grün bewegen. So ist es straflos, wenn ein Spieler, Gegner oder ein anderer Spieler im Zählspiel versehentlich den Ball oder Ballmarker des Spielers auf dem Grün bewegt. Der Spieler muss den Ball oder Ballmarker an seine ursprüngliche Stelle zurücklegen (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss), siehe Regel 14.2 oder einen Ballmarker hinlegen, um die ursprüngliche Stelle zu markieren.

Hier handelt es sich aber nicht um ein unabsichtliches Bewegen, da Marc in der Schlagdurchführung war Ist dieser aber im Sinne der Regeln abgebrochen worden?

Ein Blick in die Definition Schlag gibt Klarheit, dass ein Schlag NICHT ausgeführt wurde, wenn der Spieler 
- während des Abschwungs entscheidet, den Ball nicht zu schlagen und dies durch absichtliches Anhalten des Schlägerkopfes vermeidet, bevor dieser den Ball erreicht oder, wenn er nicht in der Lage ist, anzuhalten, durch absichtliches Verfehlen des Balls 
- versehentlich während eines Übungsschwungs oder in der Vorbereitung zum Schlag den Ball trifft.

Demzufolge zählt seine Handlung als Schlag, wenn ein Spieler den Abschwung mit einem Schläger in der Absicht beginnt, den Ball zu schlagen.

Wie auch immer - das kann nur Marc beantworten: bricht Marc den Schlag ab, dann muss der Ball mit dem nächsten Schlag noch einmal von der ursprünglichen Stelle gespielt werden. Allerdings muss sich Marc dann einen Strafschlag für das bewegen des Balls nach R9.4 hinzurechnen. War der Schlag nicht abgebrochen, dann zählt der Schlag und der Ball ist zu von der Stelle zu spielen, an der er zur Ruhe gekommen ist. 

Straffreies Zurücklegen geht aber nicht...(tk)

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Danke für die Aufklärung 🙂

1 Monat her

Golf Rules

Über Sinn und Notwendigkeit eines solchen Golfballs mögt Ihr selber entscheiden - was aber sagen die Regeln, ob so ein Golfball in einem Wettspiel eingesetzt werden darf?

Zunächst einmal verlangt Regel 4.2a "Beim Spielen der Runde zugelassene Bälle" das ein Spieler bei jedem Schlag einen Ball benutzen, der den Anforderungen der Ausrüstungsregeln entspricht. Da normalerweise nach den gültigen Turnierbedingungen ein Ball in der "List of conforming golf balls" (www.randa.org/en/RulesEquipment/Equipment/Equipment-Explorer) enthalten sein muss und dieser Ball bei der Suche in der aktuellen Datenbank nicht gelistet wird, sollte auf die Nutzung in einem Turnier besser verzichtet werden. (tk)
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Über Sinn und Notwendigkeit eines solchen Golfballs mögt Ihr selber entscheiden - was aber sagen die Regeln, ob so ein Golfball in einem Wettspiel eingesetzt werden darf?

Zunächst einmal verlangt Regel 4.2a Beim Spielen der Runde zugelassene Bälle das ein Spieler bei jedem Schlag einen Ball benutzen, der den Anforderungen der Ausrüstungsregeln entspricht. Da normalerweise nach den gültigen Turnierbedingungen ein Ball in der List of conforming golf balls (https://www.randa.org/en/RulesEquipment/Equipment/Equipment-Explorer) enthalten sein muss und dieser Ball bei der Suche in der aktuellen Datenbank nicht gelistet wird, sollte auf die Nutzung in einem Turnier besser verzichtet werden. (tk)

1 Monat her

Golf Rules

Ergänzend zum gestrigen Video kommen wir heute mal wieder zu einer Interpretation des Tages, die sich auch auf die Verbesserung der Bedingungen für den Schlag bezieht - allerdings auf den Bereich des Abschlages. In der Interpretation I8.1b/5 Das Verbessern der Bedingungen auf dem Abschlag ist auf den Boden beschränkt" geht es um diesen besonderen Bereich des Platzes:

Regel 8.1b(8) erlaubt einem Spieler, auf dem Abschlag die Bedingungen zu verbessern, die den Schlag beeinflussen. Diese eingeschränkte Ausnahme zu Regel 8.1.a soll es einem Spieler ermöglichen, Bedingungen auf der Oberfläche des Bodens innerhalb des Abschlags zu verändern (einschließlich dem Entfernen jeglicher dort wachsender natürlicher Gegenstände), gleich ob der Ball aufgeteet oder vom Boden gespielt wird.

Diese Ausnahme erlaubt es dem Spieler nicht, durch Handlungen außerhalb des Abschlags Bedingungen zu verbessern, die seinen Abschlag beeinflussen, zum Beispiel durch Abbrechen von außerhalb des Abschlags befindlicher Ästen oder von Ästen, die in den Abschlag hineinragen und den Raum des beabsichtigten Schwungs stören könnten. (tk)
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Ergänzend zum gestrigen Video kommen wir heute mal wieder zu einer Interpretation des Tages, die sich auch auf die Verbesserung der Bedingungen für den Schlag bezieht - allerdings auf den Bereich des Abschlages. In der Interpretation I8.1b/5 Das Verbessern der Bedingungen auf dem Abschlag ist auf den Boden beschränkt geht es um diesen besonderen Bereich des Platzes:

Regel 8.1b(8) erlaubt einem Spieler, auf dem Abschlag die Bedingungen zu verbessern, die den Schlag beeinflussen. Diese eingeschränkte Ausnahme zu Regel 8.1.a soll es einem Spieler ermöglichen, Bedingungen auf der Oberfläche des Bodens innerhalb des Abschlags zu verändern  (einschließlich dem Entfernen jeglicher dort wachsender natürlicher Gegenstände), gleich ob der Ball aufgeteet oder vom Boden gespielt wird.

Diese Ausnahme erlaubt es dem Spieler nicht, durch Handlungen außerhalb des Abschlags Bedingungen zu verbessern, die seinen Abschlag beeinflussen, zum Beispiel durch Abbrechen von außerhalb des Abschlags befindlicher Ästen oder von Ästen, die in den Abschlag hineinragen und den Raum des beabsichtigten Schwungs stören könnten. (tk)

1 Monat her

Golf Rules

Regel 8 - GolfRules@Home Folge #8

Regel 8 bestimmt einen wesentlichen Grundsatz des Spiels: „Spielen Sie den Platz, wie Sie ihn vorfinden“. Ist der Ball des Spielers zur Ruhe gekommen, muss der Spieler normalerweise die Bedingungen, die seinen Schlag beeinflussen, hinnehmen und darf diese nicht vor dem Spielen des Balls verbessern. Der Spieler darf jedoch bestimmte angemessene Handlungen vornehmen, auch wenn sie diese Bedingungen verbessern.

Das Einnehmen des Standes für einen Schlag ist eine der in R8.1b "Handlungen des Spielers, die Bedingungen verbessern, die den Schlag beeinflussen / Erlaubte Handlungen". Unter Punkt 6 geht es hier um das redliche Beziehen der Standposition" um durch angemessenes Vorgehen zum Ball zu gelangen und den Stand einzunehmen. Bei diesem Vorgehen hat der Spieler allerdings keinen Anspruch auf einen üblichen Stand oder Schwung und muss der Spieler möglichst schonend handeln, um sich in der besonderen Situation regelgerecht zu verhalten.

Der Spieler muss sich demzufolge der Situation anpassen und das am
wenigsten störende Verfahren wählen. Unredlich wären folgende Beispiele:
- Absichtlich mit der Hand, einem Bein oder dem Körper Äste bewegen, biegen oder brechen, um sie für den Rückschwung des Schlags aus dem Weg zu schaffen.
- Auf eine Weise auf hohem Gras oder Pflanzen stehen, dass diese zur Seite niedergedrückt werden, sodass sie für den beabsichtigten Stand oder Schwung nicht mehr im Weg sind, falls der Stand auch ohne diese Handlung hätte eingenommen werden können.
- Äste verhaken oder Pflanzen zusammenflechten, damit sie den Stand oder Schwung nicht stören.
- Mit der Hand einen Ast biegen, der nach der Einnahme des Stands die Sicht auf den Ball stört.
- Einen störenden Ast bei der Einnahme des Stands verbiegen, obwohl der Stand ohne diese Handlung hätte eingenommen werden können.

Das im Video vorgeschlagene Verfahren "beide Hände an den Schläger und dann den Stand beziehen" beugt schon einmal gegen eine Verstoß von einigen der o.g. Punkte vor. Vielleicht hilft der Tipp ja, um unnötige Diskussionen mit Mitspielern im Vorfeld zu vermeiden... (tk)

youtu.be/KBFvktVs3_U
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Diese Verfahrensweise nutze ich seit langem, werde aber trotzdem von Mitspielern angesprochen, das ich ja auch in diesem Fall mit dem Rücken, Po und Beinen Äste nach hinten und zur Seite biege. Wie argumentiert Ihr da den Ansatz „redlich“?

1 Monat her

Golf Rules

Neben der Tatsache, dass diese Markierung nicht gut war und die Spielleitung hier hätte nachbessern müssen stellt sich eine Frage: In welchem Bereich des Platzes liegt der Ball - oder ist er gar aus?

Ihr alle wisst, dass es fünf Bereiche des Platzes gibt: Der Abschlag, Das Grün,Bunker, Penalty Areas und das Gelände. Aber wo liegt der Ball auf dem Foto wenn er sowohl die Auslinie, die Markierung der Penalty Area und den Bereich dazwischen (Gelände) berührt? Im Aus schon einmal nicht, da er den Platz noch berührt, siehe Definition "Aus". Wo aber dann? Grundsätzlich erfolgen Markierungen durch Pfosten, sind auch Linien vorhanden gehen diese vor. Der Ball berührt die rote Linie.

Für das weitere Vorgehen hilft uns ein Blick in R2.2c:

"Ein Ball wird immer so behandelt, als läge er nur in einem Bereich des Platzes:
· Liegt ein Ball zum Teil sowohl im Gelände als auch in einem der vier besonderen Bereiche des Platzes, wird er so behandelt, als ob er in einem besonderen Bereich des Platzes liegt."

Da er die Penalty Area berührt, ist er also dort, sprich die Regeln für die Penalty Area sind anwendbar.
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Neben der Tatsache, dass diese Markierung nicht gut war und die Spielleitung hier hätte nachbessern müssen stellt sich eine Frage: In welchem Bereich des Platzes liegt der Ball - oder ist er gar aus?

Ihr alle wisst, dass es fünf Bereiche des Platzes gibt: Der Abschlag, Das Grün,Bunker, Penalty Areas und das Gelände. Aber wo liegt der Ball auf dem Foto wenn er sowohl die Auslinie, die Markierung der Penalty Area und den Bereich dazwischen (Gelände) berührt?  Im Aus schon einmal nicht, da er den Platz noch berührt, siehe Definition Aus. Wo aber dann? Grundsätzlich erfolgen Markierungen durch Pfosten, sind auch Linien vorhanden gehen diese vor. Der Ball berührt die rote Linie.

Für das weitere Vorgehen hilft uns ein Blick in R2.2c:

Ein Ball wird immer so behandelt, als läge er nur in einem Bereich des Platzes:
·       Liegt ein Ball zum Teil sowohl im Gelände als auch in einem der vier besonderen Bereiche des Platzes, wird er so behandelt, als ob er in einem besonderen Bereich des Platzes liegt.

Da er die Penalty Area berührt, ist er also dort, sprich die Regeln für die Penalty Area sind anwendbar.

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Liegt doch frei,rauf hauen und aus die Maus!👍😁⛳️

Die ewige Frage: war der Ball hinter der Linie!?... 🤔

It depends where the pin is. If it has crossed the red line but not the white one it is at rest in a penalty area.

Ich finde ,dass solche Platzeinzeichnungen nicht sehr gut gewählt sind und damit, einmal zu Diskussionen führen und damit die Spielgeschwindigkeit verlangsamen. Wie schon oft auch von Golf Rules angemerkt,klare verständliche Platz Einzeichnung!

Christoph Zeller Bitte Golf Rules folgen! 💪

Ist nicht OB hinter Penalty Area sowieso eine Todsünde in der Markierung des Plazes? Die wirkliche Diskussion wäre nämlich entstanden, wenn man gesehen hätte dass der Ball in der Penalty Area verschwunden ist, man den Ball aber dort nicht finden kann (was in Penalty Areas ja nicht unüblich ist). Und dann? Losen? Würfeln, "Schere,Stein,Papier"?

Wenn die Spielrichtung nach oben im Bild ist, behindern mich die beiden Markierungen. Die weiße Aus-Markierung darf ja nicht entfernt werden. Bekomme ich einen Free-Drop?

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1 Monat her

Golf Rules

Gestern hatten wir ja das Video mit dem Golfer der auf seinen Ball fällt. Was, wenn er statt dessen die Abschlagsmarkierung bewegt hätte?

Das beantwortet Interpretation

"Int 6.2b(4)/1 – Vom Spieler bewegte Abschlagmarkierung sollte zurückgesetzt werden"

Vor einem Schlag vom Abschlag darf ein Spieler eine Abschlagmarkierung nicht bewegen, um damit die Bedingungen zu verbessern, die den Schlag beeinflussen (Regel 6.2b(4)).

Es ist jedoch straflos, wenn ein Spieler eine Abschlagmarkierung bewegt, wenn er

• darüber stolpert,

• aus Ärger dagegen schlägt (allerdings kann die Spielleitung dies als schwerwiegendes Fehlverhalten ansehen), oder

• sie ohne bestimmten Grund aufnimmt.

Da das Bewegen der Abschlagmarkierungen einen bedeutenden Einfluss auf das Turnier haben kann, sollten sie nicht bewegt werden, und wenn sie bewegt wurden, sollten sie zurückgesetzt werden.

Versetzt ein Spieler jedoch eine Abschlagmarkierung, da er der Ansicht ist, sie sollte an einer anderen Stelle stehen, oder zerstört er absichtlich eine Abschlagmarkierung, darf die Spielleitung den Spieler wegen schwerwiegendem Fehlverhalten gegen den Spirit of the Game (Regel 1.2a) disqualifizieren.

Er hätte sie also straflos zurücksetzen können. Und genau aus diesem Grunde werden die Abschlagsmarkierungen von der Spielleitung mit Farbpunkten vorn außen markiert.
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Gestern hatten wir ja das Video mit dem Golfer der auf seinen Ball fällt. Was, wenn er statt dessen die Abschlagsmarkierung bewegt hätte?

Das beantwortet Interpretation 

Int 6.2b(4)/1 – Vom Spieler bewegte Abschlagmarkierung sollte zurückgesetzt werden

Vor einem Schlag vom Abschlag darf ein Spieler eine Abschlagmarkierung nicht bewegen, um damit die Bedingungen zu verbessern, die den Schlag beeinflussen (Regel 6.2b(4)). 

Es ist jedoch straflos, wenn ein Spieler eine Abschlagmarkierung bewegt, wenn er 

• darüber stolpert, 

• aus Ärger dagegen schlägt (allerdings kann die Spielleitung dies als schwerwiegendes Fehlverhalten ansehen), oder 

• sie ohne bestimmten Grund aufnimmt. 

Da das Bewegen der Abschlagmarkierungen einen bedeutenden Einfluss auf das Turnier haben kann, sollten sie nicht bewegt werden, und wenn sie bewegt wurden, sollten sie zurückgesetzt werden. 

Versetzt ein Spieler jedoch eine Abschlagmarkierung, da er der Ansicht ist, sie sollte an einer anderen Stelle stehen, oder zerstört er absichtlich eine Abschlagmarkierung, darf die Spielleitung den Spieler wegen schwerwiegendem Fehlverhalten gegen den Spirit of the Game (Regel 1.2a) disqualifizieren. 

Er hätte sie also straflos zurücksetzen können. Und genau aus diesem Grunde werden die Abschlagsmarkierungen von der Spielleitung mit Farbpunkten vorn außen markiert.

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Die 10 in Green Eagle Nord?

1 Monat her

Golf Rules

Ein Video macht die Runde bei dem ein Spieler auf dem Abschlag nach einem Luftschlag auf seinen Ball fällt und ihn dadurch bewegt. Hier war die Frage, wie viele Schläge (inklusive Strafschlägen) angefallen sind und ob der Ball im Spiel war.

Damit Schläge anfallen können muss der Ball im Spiel sein. Das ist er nach R6.1a dann, wenn der Spieler einen Schlag gemacht hat um das Loch zu beginnen. Schlag ist dabei "die Vorwärtsbewegung des Schlägers um den Ball zu schlagen", auf ein Treffen des Balls kommt es nicht an. Der Luftschlag zählt also und der Ball ist ihm Spiel.

Von seinem eigenen Schwung mitgerissen fällt der Spieler und wirft dabei den Ball vom Tee, eine Handlung, die nach R9.4a geprüft werden muss:

"Wenn der Spieler seinen ruhenden Ball aufnimmt oder verursacht, dass dieser sich bewegt, muss der Ball an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss), siehe Regel 14.2, außer
(...)
· der Ball bewegt sich erst, nachdem der Spieler den Schlag oder den Rückschwung für einen Schlag begonnen hat und den Schlag dann ausführt (siehe Regel 9.1b)."

Da die Bewegung des Schlages hier noch nicht abgeschlossen ist, ist der Sturz auf den Ball als einheitliche Handlung mit dem Schlag anzusehen, sprich, als Folge der Schlagbewegung wurde der Ball - wenn auch nicht mit dem Schläger - bewegt, die Ausnahme zu R9.4a greift und es ist nach R9.1b zu verfahren, sprich der Ball muss gespielt werden wie er liegt.

Nach R9.4b fällt noch ein Strafschlag für das versehentliche Bewegen des Balls an, denn der Spieler wollte den Ball zwar schlagen, das darauf fallen war aber keine Absicht und der Ball in Ruhe.

Es wurde also ein Schlag ausgeführt und es ist ein Strafschlag angefallen, sodass der dritte Schlag der nächste wäre.

-------------------

Nachtrag:

Unser sehr geschätzter Kollege Tim wandte sich in einem Kommentar wie folgt an uns:

"Ich möchte noch gerne eine kleine Einlassung zur Strafe machen. Der Ball war im Spiel nach dem Schlag, da sind wir uns alle wohl einig. Ein Problem habe ich mit dem Strafschlag, weil der Ball nach dem Schlag bewegt wurde. Aus meiner Sicht darf das der Spieler (R 6.2b(6) ), die ja besagt:
Ball im Spiel liegt innerhalb des Abschlags, so darf der Spieler den Ball straflos aufnehmen oder bewegen. Dies wird in Regel 9.4b Ausnahme 1 ebenso unterstützt.
Ich würde Euch bitten, lieber Torben und Thomas, dies einmal selber durchzuprüfen.
Bei mir wäre der Spieler erst einmal straflos davon gekommen, solange er den Ball danach ordnungsgemäß von innerhalb der Abschlagsfläche, gerne auch erneut vom Tee mit dem 2. Schlag schlägt.
Vielen Dank"

Wir haben daraufhin eine Nachfrage beim DGV gestartet, da wir in einem Telefonat übereinkamen, dass der Strafschlag in diesem Fall überbordend bestraft, aus den Regeln aber durchaus herausgelesen werden kann und bekamen vor dort die Antwort, dass fiktive Fälle zwar keine offizielle Antwort ermöglichen, gleichwohl aber eine Meinung abgegeben werden könne. Danach fällt kein weiterer Strafschlag an, es folgt der zweite Schlag.

Peter Finch on Twitter
“https://t.co/h8vIFZmZxj”
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Und bei einem Waggle? Das ist ja noch kein gewollter Schlag!

Ich möchte noch gerne eine kleine Einlassung zur Strafe machen. Der Ball war im Spiel nach dem Schlag, da sind wir uns alle wohl einig. Ein Problem habe ich mit dem Strafschlag, weil der Ball nach dem Schlag bewegt wurde. Aus meiner Sicht darf das der Spieler (R 6.2b(6) ), die ja besagt: Ball im Spiel liegt innerhalb des Abschlags, so darf der Spieler den Ball straflos aufnehmen oder bewegen. Dies wird in Regel 9.4b Ausnahme 1 ebenso unterstützt. Ich würde Euch bitten, lieber Torben und Thomas, dies einmal selber durchzuprüfen. Bei mir wäre der Spieler erst einmal straflos davon gekommen, solange er den Ball danach ordnungsgemäß von innerhalb der Abschlagsfläche, gerne auch erneut vom Tee mit dem 2. Schlag schlägt. Vielen Dank 🙂

1 Monat her

Golf Rules

Die Spielverbotszone steht heute im Mittelpunkt bei GolfRules@Home / Folge 7. Eigentlich ganz einfach - die Spielverbotszone (siehe auch Regel R2.4) ist ein Teil des Platzes, auf dem die Spielleitung das Spiel verboten hat. Eine Spielverbotszone muss entweder als Teil ungewöhnlicher Platzverhältnisse oder als Teil einer Penalty Area definiert sein.

Die Spielleitung darf Spielverbotszonen aus beliebigem Grund einrichten, zum Beispiel
- zum Schutz der Tierwelt, von Tierbehausungen und von Biotopen,
- zur Vermeidung von Schäden an jungen Bäumen, Blumenbeeten, Sodengärten, frisch verlegten Soden oder anderen Anpflanzungen,
- zum Schutz der Spieler vor Gefahren und
- zur Erhaltung von Orten mit historischer oder kultureller Bedeutung.

Die Spielleitung sollte die Grenze einer Spielverbotszone mit einer Linie oder Pfählen kennzeichnen und die Linie oder die Pfähle (oder die Köpfe dieser Pfähle) anders als die üblichen ungewöhnlichen Platzverhältnisse oder Penalty Areas kennzeichnen.

In dem Beispiel im Video gehen wir deswegen einmal davon aus, dass eine wie in der Hardcard der Landesverbände oder des DGV gültiger Passus als Platzregel definiert wurde:

"Spielverbotszonen (Regel 2.4) sind durch Pfähle mit grünen Köpfen gekennzeichnet. Das Spielen daraus ist verboten. Ein Spieler muss Erleichterung nach der anwendbaren Regel (16 oder 17) in Anspruch nehmen.
Liegt der Ball außerhalb einer Spielverbotszone im Gelände, im Bunker oder auf dem Grün, aber eine Spielverbotszone beeinträchtigt den Bereich des beabsichtigten Stands oder beabsichtigten Schwungs des Spielers, muss der Spieler nach Regel 16.1f (2) verfahren. Ist das Betreten einer Spielverbotszone verboten, kann das Betreten der Spielverbotszone als schwerwiegendes Fehlverhalten unter Verstoß gegen Regel 1.2 angesehen werden."

Der Spieler muss demzufolge Erleichterung nach Regel R16 oder R17 in Anspruch nehmen, wenn Ballage, Stand oder Schwung durch die Spielverbotszone beeinträchtigt werden.

Noch ein Nachtrag - soll zusätzlich ein Betretungsverbot für eine Spielverbotszone ausgesprochen werden, so ist dieses über die Verhaltenvorschriften (s. Regel R1.2b) festzulegen. (tk)

youtu.be/fkkr2Xqyffk
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...perfekt....👍

Nachtrag: wenn diese Areas rot mit grüner Kappe und zusätzlich durch Platzregel als Betretungsverbotszonen festgelegt sind ist folgendes der Fall? 1. liegt der Ball im Area muss ich den Ball liegen lassen und einen neuen Ball entsprechend der „Penalty-Area-Regel“ mit Strafschlag droppen. 2. liegt der Ball außerhalb aber Stand oder Schwung sind durch das No-go-Area behindert MUSS ich straflos Erleichterung in Anspruch nehmen wie im Video beschrieben. Korrekt?😅 (Schlag wiederholen von ursprünglicher Stelle ist klar)

Sind diese grünen Köpfe auf roten Pfählen (Penalty Area) wende ich die Regeln für Penalty Areas an? Also Punkt des Überschreitens der Grenze Penalty Area mit den entsprechenden Maßnahmen beim Droppen des Balls mit Strafschlag? Wenn nicht nur nicht gespielt werden darf sondern nichtmal betreten werden darf muss der Ball dort liegen bleiben? Selbst wenn ich ihn z. B. direkt an der Grenze mit der bloßen Hand aufnehmen könnte? Dazu bedarf es dann wohl einer Platzregel mit durch den Club festzulegender Strafe? Sorry für die Fragen, aber auf „meinem“ Platz sprießen diese Areas gerade wie die Pilze aus dem Boden... Danke für eure Mühe!

1 Monat her

Golf Rules

Heute noch mal wieder ein Blick in die Definition "Penalty Area". Wir hatten ja schon einmal beschrieben, dass die Grenze einer Penalty Area sollte durch Pfähle, Linien oder physische Merkmale gekennzeichnet werden kann. Und was, wenn nicht?

Ist die Grenze eines Gewässers nicht durch die Spielleitung definiert worden, wird diese Penalty Area durch ihre natürliche Grenze bestimmt (das heißt dort, wo der Boden abzufallen beginnt, um die Vertiefung zu bilden, die Wasser enthalten kann).

Enthält ein Gewässer üblicherweise kein Wasser (zum Beispiel ein Drainagegraben oder ein Regensammelbecken, das, außer nach größeren Niederschlägen trocken ist), darf die Spielleitung dieses als Teil des Geländes definieren (was bedeutet, dass es keine Penalty Area ist).

Insofern ist auch hier wieder die Spielleitung gefordert möglichst im Vorfeld für klar Definitionen zu sorgen...(tk)
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Heute noch mal wieder ein Blick in die Definition Penalty Area. Wir hatten ja schon einmal beschrieben, dass die Grenze einer Penalty Area sollte durch Pfähle, Linien oder physische Merkmale gekennzeichnet werden kann. Und was, wenn nicht?

Ist die Grenze eines Gewässers nicht durch die Spielleitung definiert worden, wird diese Penalty Area durch ihre natürliche Grenze bestimmt (das heißt dort, wo der Boden abzufallen beginnt, um die Vertiefung zu bilden, die Wasser enthalten kann).

Enthält ein Gewässer üblicherweise kein Wasser (zum Beispiel ein Drainagegraben oder ein Regensammelbecken, das, außer nach größeren Niederschlägen trocken ist), darf die Spielleitung dieses als Teil des Geländes definieren (was bedeutet, dass es keine Penalty Area ist). 

Insofern ist auch hier wieder die Spielleitung gefordert möglichst im Vorfeld für klar Definitionen zu sorgen...(tk)

1 Monat her

Golf Rules

Ulrich hatte noch eine Frage zum Drop im Erleichterungsbereich:

"Hallo Torben und Thomas, dein heutiger Beitrag hat mich darauf gebracht. Nach Finden des nächstgelegenen Punktes der Vollständigen Erleichterung (hier links vom Weg) erstreckt sich der Erleichterungsbereich aber links und rechts eine Schlägerlänge. Wenn nun der Weg deutlich schmaler als eine Schlägerlänge ist, befindet sich ein Teil des EB auch rechts des Weges. Bei Sträuchern links dürfte man dann auch rechts des Weges im EB droppen? Man steht dann danach auf dem Weg und es ist wieder Behinderung gegeben, weswegen man erneut droppen könnte."

Hier ist es so, dass R14.3 und die Definition "Erleichterungsbereich" ins Spiel kommen. Letztere stellt klar, dass, wenn die Balllage nach dem Drop so ist, dass man vom Umstand behindert ist, von dem man Erleichterung in Anspruch genommen hat, der Ball nicht im Erleichterungsbereich ist (Der Ball ist jedoch nicht in einem Erleichterungsbereich, wenn irgendein Teil des Balles näher zum Loch ist als der Bezugspunkt oder wenn irgendein Teil des Balles Beeinträchtigung durch den Umstand hat, von dem straflose Erleichterung in Anspruch genommen wurde.), erstere verlangt, den Drop zu wiederholen, wenn der Ball nicht im Erleichterungsbereich zur Ruhe gekommen ist.

Ihr seht, ein Blick in die Definitionen lohnt...
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Ulrich hatte noch eine Frage zum Drop im Erleichterungsbereich:

Hallo Torben und Thomas, dein heutiger Beitrag hat mich darauf gebracht. Nach Finden des nächstgelegenen Punktes der Vollständigen Erleichterung (hier links vom Weg) erstreckt sich der Erleichterungsbereich aber links und rechts eine Schlägerlänge. Wenn nun der Weg deutlich schmaler als eine Schlägerlänge ist, befindet sich ein Teil des EB auch rechts des Weges. Bei Sträuchern links dürfte man dann auch rechts des Weges im EB droppen? Man steht dann danach auf dem Weg und es ist wieder Behinderung gegeben, weswegen man erneut droppen könnte.

Hier ist es so, dass R14.3 und die Definition Erleichterungsbereich ins Spiel kommen. Letztere stellt klar, dass, wenn die Balllage nach dem Drop so ist, dass man vom Umstand behindert ist, von dem man Erleichterung in Anspruch genommen hat, der Ball nicht im Erleichterungsbereich ist (Der Ball ist jedoch nicht in einem Erleichterungsbereich, wenn irgendein Teil des Balles näher zum Loch ist als der Bezugspunkt oder wenn irgendein Teil des Balles Beeinträchtigung durch den Umstand hat, von dem straflose Erleichterung in Anspruch genommen wurde.), erstere verlangt, den Drop zu wiederholen, wenn der Ball nicht im Erleichterungsbereich zur Ruhe gekommen ist.

Ihr seht, ein Blick in die Definitionen lohnt...

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Ich habe da den Kollegen und sein Beispiel anders verstanden. Aus meiner Sicht gilt hier erneute Erleichterung. Eine Zeichnung würde helfen 😄

Aber man hätte ja vollständige Erleichterung wenn man LINKS des Weges gestoppt hätte, was der Spieler aber nicht wollte wegen der Sträucher. Rechts zu droppen weil es besser ist und dann weitere Erleichterung zu nehmen kommt mir auch falsch vor.

1 Monat her

Golf Rules

Frohe Ostern - heute mal wieder mit einer Ausgabe "GolfRules@Home". In der sechsten Folge kommen wir noch einmal auf das unbewegliche Hemmnis und dem Erleichterungsverfahren zurück - und mit deren Beschränkungen.

Wie schon in der vorherigen Folge beschrieben, hat der Spieler Anspruch auf Erleichterung nach R16,1a wenn der Ball des Spielers in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen / einem Hemmnis liegt oder dieses berührt, wenn der beabsichtigte Stand oder der Raum des beabsichtigten Schwungs des Spielers beeinträchtigt ist oder wenn der Ball auf dem Grün liegt und ungewöhnliche Platzverhältnisse / das Hemmnis auf dem Grün oder außerhalb des Grüns die Spiellinie beeinträchtigen.

Dabei ist entscheidend, dass die Beeinträchtigung der Spiellinie oder eine Ablenkung durch ein Hemmnis bei der Balllage im Gelände oder Bunker nicht für die Anspruchnahme des Erleichterungsverfahren nach R16 ausreichend. Der Ball ist zu spielen, wie dieser liegt... (tk)

Anmerkung von Dirk aus der Golfregion 4: der Spieler hätte vollkommen legitim auch den Erleichterungsbereich nach hinten nutzen können und wäre dann ggf. von dem nächsten Hemmnis (Weg) behindert worden, um von dort dann wiederum Erleichterung nehmen zu können. 😉

youtu.be/x_XaY4r1hK8
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1 Monat her

Golf Rules

Am 07. April hatten wir eine ähnliche Frage von Wolfgang, jetzt möchte Thomas wissen:

"Hi, ich habe noch mal eine kurze Frage. Darf ich während eines Turniers ein Tour Stick für eine Schwungübung verwenden? Ich versuche mal kurz ein Foto der Übung zu finden. So lässt es sich am besten verstehen denke ich.

Ich halte den Stick quasi nur mit der Hand fest. die Übung dient dazu den Schaft zu verlängern. Ist eine Übungen die mir zum finden der korrekten Schwungebene hilft. Könnte man rein theoretisch auch einfach mit einem zweiten Schläger machen. Vielen Dank im voraus und bleibt alle gesund."

Der Unterschied zur Frage von Wolfgang ist jetzt, dass Thomas die Schwungübungen zwischen den Schlägen machen möchte, Wolfgang wollte sie ja als Hilfe beim Schlag nutzen. Aber auch das ist auf der Runde nicht gestattet, hierbei fielen zwei Strafschläge (Grundstrafe) beim ersten Vergehen und dann die Disqualifikation an:

R4.3a (6) stellt klar:

"Unzulässig:

Jegliche Art von Trainings- oder Schwunghilfe (zum Beispiel Ausrichtungsstäbe oder schwere Schlägerhauben oder „Donut“) oder ein unzulässiger Schläger, um einen Übungsschwung zu machen oder auf jede Weise, die einen möglichen Vorteil verschafft, indem der Spieler Hilfe bei der Vorbereitung auf oder für den Schlag erhält (zum Beispiel Hilfe zur Schwungebene, zum Griff, zur Ausrichtung, Ballposition oder Haltung)."
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Am 07. April hatten wir eine ähnliche Frage von Wolfgang, jetzt möchte Thomas wissen:

Hi, ich habe noch mal eine kurze Frage. Darf ich während eines Turniers ein Tour Stick für eine Schwungübung verwenden? Ich versuche mal kurz ein Foto der Übung zu finden. So lässt es sich am besten verstehen denke ich.

Ich halte den Stick quasi nur mit der Hand fest. die Übung dient dazu den Schaft zu verlängern. Ist eine Übungen die mir zum finden der korrekten Schwungebene hilft. Könnte man rein theoretisch auch einfach mit einem zweiten Schläger machen. Vielen Dank im voraus und bleibt alle gesund.

Der Unterschied zur Frage von Wolfgang ist jetzt, dass Thomas die Schwungübungen zwischen den Schlägen machen möchte, Wolfgang wollte sie ja als Hilfe beim Schlag nutzen. Aber auch das ist auf der Runde nicht gestattet, hierbei fielen zwei Strafschläge (Grundstrafe) beim ersten Vergehen und dann die Disqualifikation an:

R4.3a (6) stellt klar:

Unzulässig:

Jegliche Art von Trainings- oder Schwunghilfe (zum Beispiel Ausrichtungsstäbe oder schwere Schlägerhauben oder „Donut“) oder ein unzulässiger Schläger, um einen Übungsschwung zu machen oder auf jede Weise, die einen möglichen Vorteil verschafft, indem der Spieler Hilfe bei der Vorbereitung auf oder für den Schlag erhält (zum Beispiel Hilfe zur Schwungebene, zum Griff, zur Ausrichtung, Ballposition oder Haltung).

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Erster Verstoß: Grundstrafe (2 Strafschläge); zweiter Verstoß: Disqualifikation.

Darf ich Golfvideos anschauen, um mich an bestimmte Dinge zu erinnern?

2 Monate her

Golf Rules

Hemmnisse - auch ein sehr beliebtes Diskussionsthema bei vielen Golfern, welches sich auch in vielen Platzregeln diverser Golfclubs wiederfindet. In der Folge GolfRules@Home #5 widmen wir uns diesem Thema.

Zunächst einmal ist ein Hemmnis jeder künstliche Gegenstand ausgenommen Bestandteile des Platzes und Ausmarkierungen. Und ein Hemmnis, das ohne übermäßigen Aufwand und ohne das Hemmnis oder den Platz zu beschädigen, bewegt werden kann, ist ein bewegliches Hemmnis. Dabei ist zu beachten, dass die Spielleitung ein bewegliches Hemmnis durch eine Platzregel zu einem unbeweglichen Hemmnis erklären kann.

Für Hemmnisse gilt Regel 16 - je nach Balllage im Gelände, Bunker oder auf dem Grün ist der Umgang in den Unterregeln R16.1a - R16.1d beschrieben. Für die beweglichen Hemmnisse greift R15.2. (tk)

youtu.be/5XTqbA4Z0PQ
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2 Monate her

Golf Rules

Nachdem wir gestern ja schon eine Interpretation zu R16 hatten, heute noch eine, die das Leben vielleicht etwas leichter gestaltet:

Int I16.1/2 – Wenn Beeinträchtigung durch andere ungewöhnliche Platzverhältnisse vorliegen, nachdem vollständige Erleichterung von erster Beeinträchtigung genommen wurde, darf weitere Erleichterung in Anspruch genommen werden

Hat ein Spieler Beeinträchtigung durch andere ungewöhnliche Platzverhältnisse, nachdem er von ungewöhnlichen Platzverhältnissen vollständige Erleichterung in Anspruch
genommen hatte, ist die zweite Situation neu und der Spieler darf erneut Erleichterung nach Regel 16.1 in Anspruch nehmen.

Beispiel: Im Gelände sind zwei Bereiche mit zeitweiligem Wasser, die eng beieinander liegen, und der Spieler hat Beeinträchtigung durch einen der Bereiche, aber nicht durch den anderen. Der Spieler nimmt Erleichterung nach Regel 16.1 in Anspruch und der Ball kommt innerhalb des Erleichterungsbereiches an einer Stelle zur Ruhe, an der es keine Beeinträchtigung durch das erste zeitweilige Wasser gibt, aber Beeinträchtigung durch das zweite.

Der Spieler darf den Ball spielen, wie er liegt oder Erleichterung vom zweiten Bereich nach Regel 16.1 in Anspruch nehmen.

Gleiches gilt, wenn Beeinträchtigung durch irgendwelche anderen ungewöhnlichen Platzverhältnisse vorliegt.

In diesem Sinne: Viel Spaß beim droppen!
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Nachdem wir gestern ja schon eine Interpretation zu R16 hatten, heute noch eine, die das Leben vielleicht etwas leichter gestaltet:

Int I16.1/2 – Wenn Beeinträchtigung durch andere ungewöhnliche Platzverhältnisse vorliegen, nachdem vollständige Erleichterung von erster Beeinträchtigung genommen wurde, darf weitere Erleichterung in Anspruch genommen werden 

Hat ein Spieler Beeinträchtigung durch andere ungewöhnliche Platzverhältnisse, nachdem er von ungewöhnlichen Platzverhältnissen vollständige Erleichterung in Anspruch 
genommen hatte, ist die zweite Situation neu und der Spieler darf erneut Erleichterung nach Regel 16.1 in Anspruch nehmen. 

Beispiel: Im Gelände sind zwei Bereiche mit zeitweiligem Wasser, die eng beieinander liegen, und der Spieler hat Beeinträchtigung durch einen der Bereiche, aber nicht durch den anderen. Der Spieler nimmt Erleichterung nach Regel 16.1 in Anspruch und der Ball kommt innerhalb des Erleichterungsbereiches an einer Stelle zur Ruhe, an der es keine Beeinträchtigung durch das erste zeitweilige Wasser gibt, aber Beeinträchtigung durch das zweite. 

Der Spieler darf den Ball spielen, wie er liegt oder Erleichterung vom zweiten Bereich nach Regel 16.1 in Anspruch nehmen. 

Gleiches gilt, wenn Beeinträchtigung durch irgendwelche anderen ungewöhnlichen Platzverhältnisse vorliegt. 

In diesem Sinne: Viel Spaß beim droppen!

2 Monate her

Golf Rules

Wenn Euch interessiert, wie das perfekte Referee-Cart entsteht, schaut doch mal bei Torben auf YouTube rein:

www.youtube.com/playlist?list=PL2yn8Kf1at1WeK2d0muzF-TdbU8Py6b_d
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👍🏻 ... jetzt noch ein Nebelhorn vom Kreuzfahrtschiff oder eine Fanfare vom LKW, ein Megafon und eine Halterung für einen Paintballmarkierer montiert... und ich würde bei uns freiwillig als Marshall aushelfen. Alle die sich nicht an Regeln/Etikette halten werden nach der Runde direkt erkannt. 😜🙊😇😂

Noah Grimm for you

2 Monate her

Golf Rules

Vorsicht bei Erleichterungsverfahren, manchmal ist es eben doch besser, die bekannte schlechte Lage zu nutzen als die vermeintlich bessere zu suchen, wie die

Interpretation des Tages

zeigt:

"Int I16.1/1 – Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen kann zu besseren oder schlechteren Umständen führen

Erhält ein Spieler eine bessere Lage, einen besseren Raum für seinen beabsichtigten Schwung oder seine Spiellinie, wenn er nach Regel 16.1 Erleichterung in Anspruch nimmt, ist dies Glück für den Spieler. Nichts in Regel 16.1 verlangt vom Spieler, dass identische Umstände beibehalten werden müssen, nachdem Erleichterung in Anspruch genommen wird.

Beispiel: Wird von einem Beregnungsdeckel (unbewegliches Hemmnis) im Rough Erleichterung in Anspruch genommen, kann der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung oder der Erleichterungsbereich für den Spieler auf dem Fairway sein. Führt dies dazu, dass der Spieler einen Ball auf dem Fairway droppen darf, ist dies erlaubt.

In einigen Situationen können die Umstände für den Spieler, nachdem er Erleichterung in Anspruch genommen hat, weniger vorteilhaft sein im Vergleich zu den Umständen vor der Inanspruchnahme der Erleichterung, zum Beispiel, wenn der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung oder der Erleichterungsbereich zwischen Felsen liegt."

Also, immer zuerst schauen, wo der Ball nach dem Erleichterungsverfahren möglicherweise landet, bevor ihr etwas mit ihm macht. Spielen wie er liegt geht ja fast immer...
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Vorsicht bei Erleichterungsverfahren, manchmal ist es eben doch besser, die bekannte schlechte Lage zu nutzen als die vermeintlich bessere zu suchen, wie die 

Interpretation des Tages 

zeigt:

Int I16.1/1 – Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen kann zu besseren oder schlechteren Umständen führen 

Erhält ein Spieler eine bessere Lage, einen besseren Raum für seinen beabsichtigten Schwung oder seine Spiellinie, wenn er nach Regel 16.1 Erleichterung in Anspruch nimmt, ist dies Glück für den Spieler. Nichts in Regel 16.1 verlangt vom Spieler, dass identische Umstände beibehalten werden müssen, nachdem Erleichterung in Anspruch genommen wird.

Beispiel: Wird von einem Beregnungsdeckel (unbewegliches Hemmnis) im Rough Erleichterung in Anspruch genommen, kann der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung oder der Erleichterungsbereich für den Spieler auf dem Fairway sein. Führt dies dazu, dass der Spieler einen Ball auf dem Fairway droppen darf, ist dies erlaubt. 

In einigen Situationen können die Umstände für den Spieler, nachdem er Erleichterung in Anspruch genommen hat, weniger vorteilhaft sein im Vergleich zu den Umständen vor der Inanspruchnahme der Erleichterung, zum Beispiel, wenn der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung oder der Erleichterungsbereich zwischen Felsen liegt.

Also, immer zuerst schauen, wo der Ball nach dem Erleichterungsverfahren möglicherweise landet, bevor ihr etwas mit ihm macht. Spielen wie er liegt geht ja fast immer...

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Wie schön - mein Platz 😀 GC Gut Frielinghausen, Loch 9 🏌️‍♂️Par 3 mit zwei Teichen zwischen Abschlag und Grün

Schöner Golfplatz... 😬

Maximilian Schimmack guck... Sprockhövel 😍

2 Monate her

Golf Rules

Wolfgang hat der Lagerkoller gepackt, was zu folgender Frage führte:

"Hallo Torben,

die Golfabstinenz macht mich verrückt. 😉 Und dann entstehen Ideen wie ich sie auf dem Bild dokumentiere. Ich „verlängere“ meinen Putter, indem ich den Driver dazu nehme. Der Griff des Drivers liegt am Schaft des Putters an, den Schaft des Drivers klemme ich in die linke Achselhöhle.

Das Putten funzt hervorragend, da ich „sehr“ weit aushole und stabil durch den Ball schwinge. Jetzt sind die „Regelgötter“ gefordert:

Darf man zwei Schläger benutzen, um einen Schlag auszuführen?

Ich bin sehr gespannt auf Deine kompetente Nachricht.

Sportliche Grüße

Wolfgang"

Was für das Training ganz sinnvoll sein mag, führt auf dem Platz dann aber zur Grundstrafe. R4.3a (5) untersagt unter anderem die "Nutzung anderer Ausrüstung, die unangemessene Vorteile bei der Griffhaltung oder -festigkeit bietet.", wie es hier der Fall wäre.

Und, wie trainiert Ihr daheim? Zeigt her Eure Bilder!
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Wolfgang hat der Lagerkoller gepackt, was zu folgender Frage führte:

Hallo Torben,
 
die Golfabstinenz macht mich verrückt. 😉 Und dann entstehen Ideen wie ich sie auf dem Bild dokumentiere. Ich „verlängere“ meinen Putter, indem ich den Driver dazu nehme. Der Griff des Drivers liegt am Schaft des Putters an, den Schaft des Drivers klemme ich in die linke Achselhöhle.
 
Das Putten funzt hervorragend, da ich „sehr“ weit aushole und stabil durch den Ball schwinge. Jetzt sind die „Regelgötter“ gefordert:
 
Darf man zwei Schläger benutzen, um einen Schlag auszuführen?
 
Ich bin sehr gespannt auf Deine kompetente Nachricht.
 
Sportliche Grüße
 
Wolfgang

Was für das Training ganz sinnvoll sein mag, führt auf dem Platz dann aber zur Grundstrafe. R4.3a (5) untersagt unter anderem die Nutzung anderer Ausrüstung, die unangemessene Vorteile bei der Griffhaltung oder -festigkeit bietet., wie es hier der Fall wäre.

Und, wie trainiert Ihr daheim? Zeigt her Eure Bilder!

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Not macht erfinderisch... 🙂

im Wohnzimmer, der Teppich ist hervorragend 🤣

....wenn es bei ihm funzt 🤦🏻‍♂️

Oh je,die Schulter völlig nach links gezogen🙈

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2 Monate her

Golf Rules

Auch mal eine Meldung wert: in diesem Quartal gibt es keine neuen Clarifications...

www.randa.org/~/media/rules-modernization/resources-center/files/clarifications-of-the-2019-rules...
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Auch mal eine Meldung wert: in diesem Quartal gibt es keine neuen Clarifications...

https://www.randa.org/~/media/rules-modernization/resources-center/files/clarifications-of-the-2019-rules-of-golf---april-6-2020.ashx

2 Monate her

Golf Rules

Das "Doppelgrün" sorgt hier und da auch immer wieder einmal für Regelnachfragen...

In den Definitionen "Grün" heißt es hierzu: Wenn ein Doppelgrün für das Spiel zweier verschiedener Löcher genutzt wird, wird die gesamte Fläche mit den zwei Löchern als Grün des jeweils gespielten Lochs angesehen.

Die Spielleitung darf aber auch eine Grenze definieren, die das Doppelgrün in verschiedene Grüns teilt, sodass beim Spielen eines dieser Löcher durch einen Spieler der Teil des Doppelgrüns, der beim Spielen des anderen Lochs benutzt wird, als falsches Grün zählt.

Hierfür sollte Musterplatzregel D-6 "Doppelgrün in zwei getrennte Grüns aufteilen" in Kraft gesetzt werden:
„Das Grün der Löcher [Lochnummern einfügen] wird als zwei getrennte Grüns betrachtet, die durch [Verfahren angeben, zum Beispiel farbige Pfähle] getrennt sind. Ein Spieler, der durch den Teil des Grüns behindert wird, der nicht zu dem zu spielenden Loch zählt, befindet sich auf einem falschen Grün und muss Erleichterung nach Regel 13.1f in Anspruch nehmen.
Strafe für das Spielen eines Balls vom falschen Ort unter Verstoß gegen die Platzregel: Grundstrafe nach Regel 14.7a.“

Das ist aber eher unüblich - oder ist auf Eurer Anlage so eine Musterplatzregel gültig? (tk)
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Das Doppelgrün sorgt hier und da auch immer wieder einmal für Regelnachfragen... 

In den Definitionen Grün heißt es hierzu: Wenn ein Doppelgrün für das Spiel zweier verschiedener Löcher genutzt wird, wird die gesamte Fläche mit den zwei Löchern als Grün des jeweils gespielten Lochs angesehen.

Die Spielleitung darf aber auch eine Grenze definieren, die das Doppelgrün in verschiedene Grüns teilt, sodass beim Spielen eines dieser Löcher durch einen Spieler der Teil des Doppelgrüns, der beim Spielen des anderen Lochs benutzt wird, als falsches Grün zählt. 

Hierfür sollte Musterplatzregel D-6 Doppelgrün in zwei getrennte Grüns aufteilen in Kraft gesetzt werden:
„Das Grün der Löcher [Lochnummern einfügen] wird als zwei getrennte Grüns betrachtet, die durch [Verfahren angeben, zum Beispiel farbige Pfähle] getrennt sind. Ein Spieler, der durch den Teil des Grüns behindert wird, der nicht zu dem zu spielenden Loch zählt, befindet sich auf einem falschen Grün und muss Erleichterung nach Regel 13.1f in Anspruch nehmen.
Strafe für das Spielen eines Balls vom falschen Ort unter Verstoß gegen die Platzregel: Grundstrafe nach Regel 14.7a.“

Das ist aber eher unüblich - oder ist auf Eurer Anlage so eine Musterplatzregel gültig? (tk)

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Ich habe dazu folgende Rückfrage. In der Platzregel meines Heimatclubs heißt es wie folgt: "Keine Lage auf dem Doppelgrün 9/18 ist falsches Grün (nach Regel 25.3). Strafe für Verstoß gegen Platzregeln: Lochspiel: Lochverlust, Zählspiel: 2 Strafschläge." Für mich widerspricht sich diese Platzregel. Wenn keine Lage auf dem Doppelgrün falsches Grün darstelt, dann kann ich vom falschen Grün zum richtigen weiterspielen. Es besteht ja keine Veranlassung, Erleichterung in Anspruch zu nehmen. Der Hinweis auf Regel 25.3 und die Konsequenzen (Lochverlust bzw. Strafschläge) weisen aber auf das Gegenteil hin. Ihren Erläuterugen oben entnehme ich aber, dass für den Fall, dass meine Auslegung falsch ist, in der Platzregel eine eindeutige Grenze definiert sein sollte.

2 Monate her

Golf Rules

Ungewöhnlich Situationen verlangen zum Teil auch ungewöhnliche Regelungen - so wie diese temporären Platzregeln des Richmond GC aus dem Jahr 1940.

In diesem Zusammenhang kommen wir aber heute einmal auf Regel 1 zu sprechen - von allen Spielern wird erwartet, entsprechend des „Spirit of the Game“ zu spielen, das heißt,
- aufrichtig zu handeln – zum Beispiel, indem sie die Regeln befolgen, alle Strafen anwenden und in allen Aspekten des Spiels ehrlich sind.
- Rücksicht auf andere zu nehmen – zum Beispiel, indem sie zügig spielen, auf die Sicherheit anderer Personen achten und das Spiel anderer nicht stören.
- den Golfplatz zu schonen – zum Beispiel, indem sie Divots zurücklegen und festtreten, Bunker einebnen, Pitchmarken ausbessern und den Golfplatz nicht unnötig beschädigen.

Was aber genau sind denn "die Regeln"? Zu den "Regeln" zählen lt. R1.3a alle Regeln 1-24 und die Definitionen dieser Golfregeln und alle Platzregeln, die von der Spielleitung für das Turnier oder den Platz erlassen werden. Spieler sind auch dafür verantwortlich, alle Teile einer Ausschreibung zu befolgen, die von der Spielleitung erlassen wurden (wie Teilnahmevoraussetzungen, Art und Termin des Spiels, Anzahl der Runden und die Reihenfolge der Löcher einer Runde).

Also bitte neben der kontinuierlichen Regelauffrischung hier bei uns im Forum auch im Vorfeld eines Wettspiels die jeweils gültigen Platzregeln und Besonderheiten der Ausschreibung beachten. Dann kann eigentlich nichts schief gehen... (tk)

Weitere Details zu den Richmond GC-"War Rules" gibt es unter:
www.therichmondgolfclub.com/wartime-rules/
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Ungewöhnlich Situationen verlangen zum Teil auch ungewöhnliche Regelungen - so wie diese temporären Platzregeln des Richmond GC aus dem Jahr 1940.

In diesem Zusammenhang kommen wir aber heute einmal auf Regel 1 zu sprechen - von allen Spielern wird erwartet, entsprechend des „Spirit of the Game“ zu spielen, das heißt,
- aufrichtig zu handeln – zum Beispiel, indem sie die Regeln befolgen, alle Strafen anwenden und in allen Aspekten des Spiels ehrlich sind.
- Rücksicht auf andere zu nehmen – zum Beispiel, indem sie zügig spielen, auf die Sicherheit anderer Personen achten und das Spiel anderer nicht stören.
- den Golfplatz zu schonen – zum Beispiel, indem sie Divots zurücklegen und festtreten, Bunker einebnen, Pitchmarken ausbessern und den Golfplatz nicht unnötig beschädigen.

Was aber genau sind denn die Regeln? Zu den Regeln zählen lt. R1.3a  alle Regeln 1-24 und die Definitionen dieser Golfregeln und alle Platzregeln, die von der Spielleitung für das Turnier oder den Platz erlassen werden. Spieler sind auch dafür verantwortlich, alle Teile einer Ausschreibung zu befolgen, die von der Spielleitung erlassen wurden (wie Teilnahmevoraussetzungen, Art und Termin des Spiels, Anzahl der Runden und die Reihenfolge der Löcher einer Runde).

Also bitte neben der kontinuierlichen Regelauffrischung hier bei uns im Forum auch im Vorfeld eines Wettspiels die jeweils gültigen Platzregeln  und Besonderheiten der Ausschreibung beachten. Dann kann eigentlich nichts schief gehen... (tk)

Weitere Details zu den Richmond GC-War Rules gibt es unter:
https://www.therichmondgolfclub.com/wartime-rules/

2 Monate her

Golf Rules

GolfRules@Home - Folge 4 - heute haben wir uns mit einem Thema beschäftigt, welches sich auch unserer Leser Bernd aus dem hohen Norden gewünscht hat: "macht doch mal etwas zum Thema nächstgelegener Punkt der vollständigen Erleichterung".

Lt. Definition ist der nächstgelegener Punkt der vollständigen Erleichterung der Bezugspunkt bei der Inanspruchnahme von strafloser Erleichterung wegen ungewöhnlicher Platzverhältnisse (R16.1), einer Gefährdung durch ein Tier (R16.2), einem falschen Grün (R13.1f), oder einer Spielverbotszone (R16.1f, 17.1e) oder nach bestimmten Platzregeln.

Es ist der geschätzte Punkt, an dem der Ball liegen würde, welcher der ursprünglichen Stelle des Balls am nächsten ist und an dem der Spieler von dem jeweiligen Umstand nicht mehr behindert wird (Balllage, Schwung und Stand). Zum Ermitteln des Bezugspunktes muss der Spieler den Schläger, Stand, Schwung und die Spiellinie bestimmen, die er für diesen Schlag wählen würde.

Doch seht selbst - ergänzende Anmerkungen zum Erleichterungsverfahren und zu dem Punkte "Ball durch den Spieler aufgenommen oder bewegt" (R9.4) findet ihr im Video... (tk)

youtu.be/G55EDO70EDA
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